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Taktik-Hipster. Steht auf Halbräume, Sansone und Gegenpressing. Zu erreichen per Mail via rt@spielverlagerung.de oder auf Twitter unter @Tobias_Robl.


Bayerns Sieg gegen den FC Augsburg: Variabilität im Aufbau und Dribblingfokus im Angriffsspiel

Nach den Verletzungen von Mehdi Benatia, Javi Martinez und Jerome Boateng hatte der FC Bayern unter der Woche vor dem Derby gegen den FC Augsburg die nächste Hiobsbotschaft zu verkraften. Mit dem Ausfall von Holger Badstuber gehen dem FC Bayern langsam die Innenverteidiger aus. Gut, dass es mit Joshua Kimmich und David Alaba solide Alternativen für diese Position gibt – und dass die Münchner mit Pep Guardiola einen Trainer haben, der gruppentaktische Muster gut auf einzelne Spielerprofile abzustimmen weiß.

Ingolstädter Lastminute-Sieg im bayerischen Derby

Wie schon im Hinspiel gewann der FC Ingolstadt auch in der Rückrunde gegen den FC Augsburg. Nachdem die Schanzer gegen die Fuggerstädter in der Anfangsphase zunächst strategisch unterlegen waren, schufen die Umstellung der Grundordnung durch Trainer Ralph Hasenhüttl, die eigene Stärke bei Standards und das Quäntchen Glück, das den Ingolstädtern gegen Dortmund noch gefehlt hatte, die Basis für die Wende.

Abwechslungsreiche Nullnummer im Spitzenspiel

Während Leicester am vergangenen Spieltag gegen den FC Liverpool verloren hatte, war Manchester City ein deutlicher Sieg gegen den AFC Sunderland gelungen. Trotzdem konnte man vor der Partie zwischen Leicester und den Citizens durchaus davon ausgehen, dass der Spielstil der Mannschaft Ranieris gut zur Art des Ballbesitzfußballs Pellegrinis passen würde, was sich zum Teil auch bewahrheiten sollte.

Heidenheimer Pressing 2.0 zwingt 1860 in die Knie

Am ersten Spieltag der neuen Zweitligasaison schlug der FC Heidenheim den TSV 1860 München vor eigenem Publikum verdient mit 1:0. Sowohl Schmidt als auch Fröhling änderten an der grundsätzlichen Spielweise im Vergleich zu den letzten Spielen vor der Sommerpause nichts, nahmen aber durchaus gehörige Anpassungen bezüglich einiger Details vor.

Japan gewinnt im Spiel zweier unterschiedlicher Halbzeiten gegen England und zieht ins Finale ein

Dank eines Eigentors von Englands Innenverteidigerin Bassett in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte zog Japan am Mittwoch ins Finale der Fußballfrauenweltmeisterschaft ein. Prägend für das Spiel waren die unterschiedlichen Spieldynamiken in den beiden Halbzeiten – außerdem zeigte sich wieder einmal: England hat Probleme im Pressing.

Brasiliens Achtelfinaleinzug gegen scheindominante Spanierinnen

Als erste Mannschaft im Turnierverlauf zog Brasilien am Samstag mit einem 1:0-Sieg gegen Spanien in die KO-Runde der Frauenweltmeisterschaft ein. Nach gutem Beginn der Spanierinnen kippte die Partie im zweiten Durchgang zugunsten der Selecao, bei der Trainer Vadao in der Pause entscheidende Anpassungen vornahm, auf die die Südeuropäerinnen keine Antwort fanden.

Dominantes Frankreich besiegt pressingschwaches England knapp

Durch den Treffer von Stürmerin Le Sommer gewannen Frankreich zum Auftakt der Gruppe F mit 1:0 gegen England. Weil die „Three Lions“ durch die mannorientierte Spielweise wenig Dynamik im Spiel gegen den Ball erzeugen konnten, gelang es den „Les Bleus“ weite Strecken des Spiels über das eigene Ballbesitzspiel und das auf Kompaktheit bedachte Pressing zu kontrollieren.