Der VfL Bochum in der zweiten Liga – Der harte Weg zurück in die Erstklassigkeit

Spielverlagerung widmet sich in dieser Saison ausführlich dem VfL Bochum. Der Verein steht als Beispiel für einen Traditionsverein, der nach dem verpassten Wiederaufstieg Spieleretat und Kader an die neue Situation anpassen musste und somit nur über besondere Leistungen zurück in die Erstklassigkeit kommt.

Einleitung

  1. Ausgangssituation
  2. Jugendarbeit

Kader

  1. Kaderanalyse zum Saisonstart
  2. Spielerportrait Danny Latza

Vorbereitung

  1. Taktischer Rückblick auf die Saisonvorbereitung 2014/15 (Szenenanalyse)

Durch die Saison

  1. Schneller, schöner, erfolgreicher – Der Start in die Saison (Spieltage 1-7)
  2. Eine Klatsche und ihre Folgen (Spieltage 8-13)
  3. Sonderpodcast – Gertjan Verbeek beim VfL Bochum (inkl. Kurzbesprechung der Spieltage 14-19)

Einzelspielanalysen

  1. Kurz ausgeführt – Saisonstart gegen Greuther Fürth (1. Spieltag)
  2. Die Pokalüberraschung – Bochum überfällt den VfB Stuttgart (1. Pokalrunde)
  3. 4-2-1-3 Reloaded – Kauczinski lässt Neururers Offensivtraum zerplatzen (5. Spieltag)
  4. Ambitionierte Bochumer halten Unions Druck nicht stand (20. Spieltag)

Jan Hartmann 20. August 2015 um 11:59

Ich denke diese Saison wird unter Verbeek noch interessanter. Das System wurde in der Vorbereitung stark verbessert (besonders defensiv).

http://www.westline.de/fussball/vfl-bochum/verbeek-und-das-blau-weisse-taktikwunder-teil-1-von-2

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VfLintektuell 6. März 2015 um 11:44

Ich freue mich auch schon auf die Analyse der (mittlerweile erfolgreicheren) Systemumstellung unter Verbeek!
Nahezu der selbe Kader mit einer ganz anderen Spielweise.

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stevequo 26. Februar 2015 um 23:03

Wann gehts weiter? 🙂

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TW 8. März 2015 um 23:05

Ich war vom 12. Februar bis zum späten Abend des 6. März im Auslandsurlaub; habe die Entwicklung unter Verbeek deswegen leider nur über Spielberichte in Textform verfolgen können. Ich werde mal schauen, was sich aus den noch verfügbaren Highlights so ableiten lässt ;-).

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nougat 31. Dezember 2014 um 09:52

Ich meine, machen wir uns nix vor, der Vfl Bochum hat seine beste Zeit gehabt. Wie soll denn überhaupt die Zukunft von Bochum sein, wenn man immernur Talente schmiedet, aber langfristig keinen ambitionierten Plan in der Tasche hat auch mal wieder an alte Erfolge anzuknüpfen ? Ich find schon das Wappen von denen so Kacke… Wollen die mit Büchern über die Flügel kommen oder was soll das Akademikergeklingel als Unistadt dem gemeinen Fan vermitteln ? Es fehlt ganz einfach an Kohle und an Phantasie. Neururer war und ist ein Durchlauferhitzer, der das aber von sich weiß, und dem vermutlich klar war, dass das mit Bochum langfristig nix wird. Ich befürchte – so sehr ich Verbeek als Typ schätze – mit ihm wird das auch nur ein kurzes Gastspiel. Leider.

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Schorsch 31. Dezember 2014 um 13:45

Deine Äußerungen zum Wappen verstehe ich nicht. Welches Wappen meinst Du denn? Das des VfL oder das der Stadt Bochum? Das Buch im Wappen der Stadt geht auf das Spätmittelalter zurück und hat nichts mit der erst Anfang der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts gegründeten Ruhr-Universität zu tun. Und im Wappen des VfL befindet sich kein Buch.

Was die Zukunft des VfL anbelangt, so ist Dein Verweis auf die ‚beste Zeit‘, die der VfL nach Deiner Meinung hinter sich hat, ein gutes Stichwort. MMn ist diese ‚beste Zeit‘ nicht das zweimalige Erreichen des UEFA-Cups gewesen (1x unter Toppmöller, 1x unter Neururer) in der Ägide von Präsident Altegoer, sondern die Phase unter den Trainern Hermann Eppenhoff und Heinz Höher Ende der 60er bis Ende der 70er gewesen, als Ottokar Wüst Präsident war. Als man die Spitzenmannschaft der Regionallliga West wurde, aufstieg und sich in der Bundesliga etablierte. Und zwar entgegen der Meinung vieler, die vielleicht der Mannschaft nicht ganz so nahe standen, nicht mit Bolzen und Grätschen, sondern mit spielerisch, taktisch und technisch durchaus anspruchsvollem Fußball. Sicherlich war die Basis eine hervorragende Jugendarbeit, immerhin wurde der VfL 1969 erster Deutscher A-Jugendmeister. Aus dieser Mannschaft gingen einige spätere Bundesligaspieler des VfL hervor. Gleichzeitig hatte man ein Näschen für Talente von Amateurclubs aus der Region. Diese wurden meist von Ottokar Wüst, der den Verein patriarchalisch führte, persönlich vom Wechsel zum VfL überzeugt.

Und damit zur Zukunft des VfL aus meiner Sicht. Denn genau aus dieser Zeit lässt sich einiges lernen mMn für die Gegenwart und Zukunft. Nicht das vergangene Zeiten verklärt werden oder Rollenmodelle der Vergangenheit wieder aufleben sollen. Aber heute in der Bundesliga für ihre Verhältnisse erfolgreiche Clubs wie Freiburg, Mainz, Augsburg oder Paderborn agieren nicht viel anders als der VfL seinerzeit. Alle Clubs mit geringen finanziellen Ressourcen, die quasi das Maximum aus ihrer Situation herausholen. Man hat keinen Wasserkopf in der Clubführung. Sondern ein gut funktionierendes ‚Dreigestirn‘. Ein starker Präsident, ein kluger Manager und ein ein kompetenter Trainer. Dazu ein fußballerisches Konzept, eine darauf ausgerichtete Nachwuchsarbeit und adäquate spielrverpflichtungen. Beim VfL war dies irgendwann nicht mehr der Fall. Da wollen mittlerweile zuviele weniger fähige Personen mitreden und mitbestimmen. Ein fußballerisches Konzept ist beim VfL ist im Gegensatz zu den o.g. Clubs ebenfalls schon lange nicht mehr vorhanden. Man hätte mMn die Chance gehabt, hier etwas langfristig wieder aufbauen zu können. Aber man hat sich entschieden, nicht das Risiko einzugehen mit Neitzel ggfs. auch in die Dritte Liga abzusteigen und mit jungen Spielern und eben einem modernen Fußballstil einen Neuanfang zu wagen. Stattdessen verpflichtete man Neururer. Abstieg verhindert, aber Neunafang sieht anders aus…

Der VfL hat mMn gar keine andere Möglichkeit, als wieder an seine ureigene Tradition anzuknüpfen, wenn es langfristig wieder etwas mit der Bundesliga werden soll. Dazu müsste sich allerdings in der Clubführung etwas ändern.

Verbeek drücke ich jedenfalls die Daumen.

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JS 16. April 2015 um 00:00

Ausserdem ist das Wappen des VfL Bochum geil.

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blub 22. Dezember 2014 um 02:59

Verbeek als Nachfolger. Hmmmm…
Das wäre ja fast ein Grund diese Serie intensiver nachzuverfolgen.

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TW 22. Dezember 2014 um 10:56

Ja, hab mich auch sehr über die Entscheidung gefreut 😀

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TW 22. Dezember 2014 um 13:20

Zwischen Weihnachten und Neujahr planen TR, CE und ich, uns zu einem Spezial-Podcast im Rahmen der Serie zusammenzusetzen. Themen werden das Ende Peter Neururers, das 4-1-4-1 unter Frank Heinemann sowie ein Ausblick auf die Arbeit Gertjan Verbeeks sein, wobei Letzteres sicher den Schwerpunkt darstellt. Habt Ihr Fragen oder Punkte, die Euch interessieren und die wir im Rahmen des Podcasts diskutieren sollen?

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Fat spanish waiter 26. Dezember 2014 um 17:20

Im Text zu den Spielen 8-13 wurde ein Mangel an gruppentaktischen Abstimmungen festgestellt. Es fehle an „Automatismen, die übergeordnet ablaufen und die in neue Formationen/Systeme integriert werden können“.Es wäre schön, wenn Ihr das mit dem ein oder anderen konkreten Beispiel etwas anschaulicher machen könntet.
Dazu würde mich noch grds interessieren, wo ihr die Vorteile eines kompakten 3er MF-Blocks mit einem 6er und zwei 8ern seht (der sich nach dem Lesen für mich als naheliegend für das VfL-Spiel eigentlich aufdrängt). Die vorhandenen Spieler bieten sich für ein 4-3-3/3-4-3 doch geradezu an, damit hätte man mehr Spielkontrolle ohne völlig auf das schnelle Umschaltspiel verzichten zu müssen. Oder denke ich mir das zu einfach und plakativ??
Bisher schon eine sehr interessante Serie, die mit Verbeek hoffentlich noch dazugewinnt!

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Schorsch 11. Dezember 2014 um 18:46

Im Beitrag über die schlechte Phase des VfL seit Spieltag 8 taucht des öfteren der Name Tobias Weis auf. Er wurde in dieser Phase auf verschiedenen Positionen eingesetzt, offensichtlich nicht immer seinen Stärken gemäß und so wie es den Anschein hat auch ohne große Berücksichtigung seiner typischen Spielweise. Das scheint einer von diversen Gründen für die Niederlagen gewesen zu sein. Auf mich macht das den Eindruck, als ob man Weis als Neuerwerbung unter allen Umständen einsetzen wollte, ob es nun wirklich die Mannschaft weiterbringt oder nicht. Oder vielleicht ‚musste‘ Weis auch eingesetzt werden? In diesem Zusammenhang wäre es interessant zu wissen, ob Hochstätter Weis in Eigenregie verpflichtet hat, in Absprache mit Neururer oder auf ausdrücklichen Wunsch des Trainers.

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NanLei 9. Dezember 2014 um 11:37

Überraschende Entlassung in der 2. Bundesliga: Peter Neururer muss den VfL Bochum verlassen.
Der Klub wirft ihm „vereinsschädigendes Verhalten“ vor.
Neururer wehrt sich gegen die Vorwürfe.

Bochum entlässt Peter Neururer

Noch am Montagabend hatte sich Peter Neururer in gewohnter Manier über die Verhältnisse im deutschen Fußball echauffiert. Das Thema: die Degradierung von Torwart Roman Weidenfeller bei Borussia Dortmund. „Ein Stammspieler hat schon eine Erklärung verdient, wenn er nicht mehr spielt. So handhabe ich das zumindest“, sagte Neururer bei Sport1. „Das sollte man dem Spieler schon frühzeitig mitteilen.“

Die Pointe ist, dass Neururer nur wenige Stunden sehr frühzeitig von seinem Klub über die eigene Entlassung informiert wurde. Überraschend erhielt er seine Demission beim VfL Bochum – das teilte der abstiegsbedrohte Zweitligist am Dienstagmorgen mit. Neururer ist damit der fünfte Zweitligacoach, der in dieser Spielzeit vorzeitig gehen muss.

Das sagt der Verein

Die Gründe scheinen gewichtig. „Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil das Auftreten und die in den vergangenen Tagen wiederholt getätigten Äußerungen von Peter Neururer aus unserer Sicht vereinsschädigendes Verhalten darstellen“, teilte Sportvorstand Christian Hochstätter auf der Website des VfL Bochum mit. Hochstätter weiter: „Peter Neururer hat unter anderem Spieler, die sich in unangemessener Form zur Arbeit der Vereinsgremien geäußert haben, in dieser Meinung bestärkt.“

Das sagt Neururer

„Ich bin geschockt. Ich habe absolut kein Verständnis für diese Entscheidung und kann sie in keiner Form nachvollziehen“, sagte Neururer dem SID. Hochstätter hatte das 0:3 beim FC Ingolstadt in der Vorwoche als „peinlich und beschämend“ bezeichnet. Neururer hatte sich dagegen gewehrt. „Herr Hochstätter sollte sich dazu mal konkret äußern“, hatte er gesagt und auf die Frage nach seinem Verhältnis zu Hochstätter geantwortet: „Dazu sage ich gar nichts.“

Zudem hatte er Torhüter Andreas Luthe offenbar nicht gerüffelt, der Aufsichtsratschef Hans-Peter Villis nach dem Vorwurf mangelnder „Mentalität, Leistung und Charakter“ entgegnete: „Wenn man solche Aussagen tätigt, dann sollte man sich vielleicht hier mal blicken lassen. Wenn man intern dabei ist bei der Mannschaft, kann man diese Aussage tätigen, wenn nicht, sollte man den Mund halten.“

Zweite Amtszeit in Bochum endet

Neururer übernahm das Traineramt in Bochum am 8. April 2013 sechs Spieltage vor dem Saisonende und schaffte mit den Westfalen den Klassenerhalt. Daraufhin erhielt der 59-Jährige, der schon zwischen 2001 und 2005 beim VfL war, einen Vertrag bis Juni 2015. In der vergangenen Saison konnte der Ex-Bundesligist ebenfalls gerade die Klasse halten.

In dieser Spielzeit lief es anfänglich gut, Bochum war sogar Tabellenführer. Aber durch die schlechte Heimbilanz mit nur einem Sieg in acht Spielen rutschte der Klub ab. Zuletzt kam Bochum nicht über ein 3:3 gegen den Vorletzten FC St. Pauli hinaus
VfL Bochum hat sich von Trainer Peter Neururer getrennt. Der Coach sei mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden, teilte der Tabellenzehnte am Dienstag mit.

„Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil das Auftreten und die in den vergangenen Tagen wiederholt getätigten Äußerungen von Peter Neururer aus unserer Sicht vereinsschädigendes Verhalten darstellen“, sagte Sportvorstand Christian Hochstätter. Neururer habe Spieler, „die sich in unangemessener Form zur Arbeit der Vereinsgremien geäußert haben, in dieser Meinung bestärkt.“ Vorerst wird das Team von Ko-Trainer Frank Heinemann betreut.

Neururer übernahm das Traineramt in Bochum am 8. April 2013, sechs Spieltage vor dem Saisonende und schaffte mit den Westfalen den Klassenerhalt. Daraufhin erhielt der 59-Jährige, der schon zwischen 2001 und 2005 beim VfL war, einen Vertrag bis Juni 2015.

In der vergangenen Saison konnte der frühere Bundesligaverein ebenfalls gerade die Klasse halten. In dieser Spielzeit lief es anfänglich gut, Bochum war sogar Tabellenführer. Aber durch die schlechte Heimbilanz mit nur einem Sieg in acht Spielen rutschte der Klub ab. Zuletzt kam Bochum nicht über ein 3:3 gegen den Vorletzten FC St. Pauli hinaus
VfL Bochum hat sich von Trainer Peter Neururer getrennt. Der Coach sei mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden, teilte der Tabellenzehnte am Dienstag mit.

„Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil das Auftreten und die in den vergangenen Tagen wiederholt getätigten Äußerungen von Peter Neururer aus unserer Sicht vereinsschädigendes Verhalten darstellen“, sagte Sportvorstand Christian Hochstätter. Neururer habe Spieler, „die sich in unangemessener Form zur Arbeit der Vereinsgremien geäußert haben, in dieser Meinung bestärkt.“ Vorerst wird das Team von Ko-Trainer Frank Heinemann betreut.

Neururer übernahm das Traineramt in Bochum am 8. April 2013, sechs Spieltage vor dem Saisonende und schaffte mit den Westfalen den Klassenerhalt. Daraufhin erhielt der 59-Jährige, der schon zwischen 2001 und 2005 beim VfL war, einen Vertrag bis Juni 2015.

In der vergangenen Saison konnte der frühere Bundesligaverein ebenfalls gerade die Klasse halten. In dieser Spielzeit lief es anfänglich gut, Bochum war sogar Tabellenführer. Aber durch die schlechte Heimbilanz mit nur einem Sieg in acht Spielen rutschte der Klub ab. Zuletzt kam Bochum nicht über ein 3:3 gegen den Vorletzten FC St. Pauli hinaus

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Schorsch 11. Dezember 2014 um 18:29

Der Peter ist ein netter Kerl, mitunter schnackt er leider zuviel und verhält sich manchmal auch unklug. Schaut man sich seinen Werdegang an, dann könnte man ihn leicht in eine bestimmte Schublade stecken. Dabei gewinnt man im persönlichen Gespräch schon den Eindruck, dass er sich sehr intensiv auch mit den neuesten Entwicklungen im Fußball auseinandersetzt, auch hinsichtlich taktischer Belange. Vielleicht ist das was er tut sehr geprägt von den Clubs, bei denen er bislang tätig war. Abstiegbedrohte Erstligisten, mit hypertrophen Clubverantwortlichen und überzogenen Ansprüchen, die nicht zum Kader passten. Die ‚Ergebnisse‘ sehen wollten und von einer langfristigen Entwicklung einer Mannschaft nichts wissen wollten. Bei den von ihm trainierten Zweitligateams war es ähnlich. Das Projekt von spielverlagerung, die Auswirkungen seiner Arbeit hinsichtlich der tatsächlichen Entwicklung seines Team zu analysieren, war sehr interessant und es ist insofern schade, dass man es nicht weiterverfolgen kann. Allerdings wird man nun sehen können, was der Nachfolger nun ändern wird. Der Name Effenberg soll ja keine Erfindung der Medien sein.

Die Gründe der Demission scheinen doch eher mit Fragezeichen zu versehen zu sein. Riecht danach, dass man einen teuren Angestellten, den man nicht mehr wollte, kostengünstig loswerden wollte.

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BB 9. Dezember 2014 um 10:20

Neururer ist jetzt scheinbar entlassen wurden. Geht die Serie trotzdem weiter?

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TW 10. Dezember 2014 um 14:49

Ja natürlich, Titel und Intro sind entsprechend angepasst 😀

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Yac 8. Dezember 2014 um 15:14

Könnte ein Großteil der Bochumer Probleme nicht auch mit dem Ausfall von Simunek zusammenhängen? Ich habe das Gefühl, dass seit dem er weg ist Spielaufbau und Passsicherheit genauso leiden wie die defensive Stabilität (ähnlich wie in Dortmund Hummels‘ langer Ausfall/Formtief). Der Spielaufbau aus der Abwehr heraus ist noch nicht ganz so hölzern wie zu Zeiten von Malle Maltritz, aber die Tendenz ist beunruhigend.

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Schimanski 4. Dezember 2014 um 14:57

Großes Lob für die beiden neuen Anlaysen.
Sehr interessant und schön zu lesen.

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Dreser 3. Dezember 2014 um 23:41

Also, Peter Neururer ist ja eine schillernde Persönlichkeit, die als Feuerwehrmann wohl auch irgendwann mal Erfolge vorweisen konnte. Aber ich zweifle, ob er wirklich einer Mannschaft ein modernes Spielsystem beibringen kann.

Der Saisonanfang hatte mich dabei regelrecht überrascht, und die derzeitige Performance der Mannschaft bestätigt mich wieder in meiner Meinung.

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Kolle 7. November 2014 um 09:08

Hey Leute, ist auch dieses Projekt wieder eingeschlafen oder wartet Ihr einfach noch ab bis Bochum mal wieder gewinnt 🙂 (Das mir das mal nicht am WE der Fall ist 🙂

Antworten

Boju1848 22. November 2014 um 00:05

Na vielleicht kann man ja nach dem ersten Heimsieg was analysieren vom VfL;-)

Antworten

Radolfinho 30. Oktober 2014 um 10:00

Wird es eine Analyse zum Pokaltriumph geben?

Antworten

TW 31. Oktober 2014 um 15:23

Keine nur dazu. Das Spiel wird mit in die Teamanalyse eingehen, die hoffentlich bald erscheint.

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Boju1848 16. Oktober 2014 um 06:53

Schade, dass die Serie nach so kurzer Zeit wieder eingestellt wurde…angesichts des atypischen Saisonverlaufs bietet der VfL insbesondere diese Saison eine schöne Grundlage für Analysen…

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TW 16. Oktober 2014 um 10:24

Wer sagt, dass die Serie eingestellt wurde. In der nächsten Woche kommt eine umfangreiche Teamanalyse, welche die Erkenntnisse der ersten 10 Spiele zusammenfasst.

Was meinst Du denn mit atypischem Saisonverlauf? Die Tatsache, dass man zu Beginn oben mitgespielt hat? Dazu habe ich ja bereits ein paar Gründe in der Analyse zur Saisonvorbereitung und den Spielen gegen Stuttgart und Fürth. In der folgenden Analyse werden ich dann auch darauf eingehen, welche der Erfolgsfaktoren zuletzt etwas nachgelassenen haben (Stichwort: Rhythmuswechsel im Pressing).

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Luca 10. September 2014 um 14:46

Sehr interessant. Man wird sehen, ob Peter der Große nocheinmal Großes bewirken kann. Die Fans in Bochum haten ihn ja rregelrecht ab.

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JS 11. September 2014 um 09:15

Da kann man den Fans wenigstens nicht vorwerfen, Leistung nur an Ergebnissen festzumachen. Es muss der einzige Trainer sein, der trotz Tabellenführung gehatet wird.

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TW 12. September 2014 um 15:26

Naja, „haten“ ist ein hartes Wort. Es gibt jedoch tatsächlich einen signifikanten Anteil an Fans, die Neururers Trainingsmethoden für veraltet halten und seine Fähigkeiten, Spieler und Mannschaften langfristig weiterzuentwickeln, gering einschätzen. Diese Kritik ist ja unabhängig vom aktuellen Fußball, der mit einer fast komplett runderneuerten Mannschaft dargeboten wird. In meinem Urlaub werde ich aber mal eine Trainingseinheit beobachten und analysieren, um mir selbst ein Bild zu machen.

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king_cesc 12. September 2014 um 16:15

Ja! Trainingsanalyse von Neururer! Nimm am besten ne gute Kamera mit.

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Lenny 25. November 2014 um 16:26

Ich würde mich sehr freuen, wenn dieses Projekt weitergehen würde, der letzte Eintrag ist ja schon länger her ;). Auch eine Trainingsanalyse interessiert mich sehr, planst du da nooch etwas?

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CE 25. November 2014 um 16:44

Ich kann dich beruhigen. Es wird in den nächsten Tagen weitergehen.

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Musiclover 7. September 2014 um 13:42

Ich würde mich sehr über eine Analyse des Montagspiels Bochum – Union freuen. Da es im Free-TV lief dürfte sich doch jemand für diese Aufgabe finden, oder? Union spielt ja unter seinem neuen Trainer Düwel in der Abwehr mit einer Dreierkette. Dieses spannende Projekt sollte auch mal von Spielverlagerung näher unter die Lupe genommen werden. Ich bin gespannt…

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BG 16. August 2014 um 03:01

Ich fand das Projekt „Durch die Saison mit…“ schon letzte Saison hochspannend (auch weil man sich mit Tuchels Mainzern eine entsprechend interessante Mannschaft ausgewählt hatte) und sehr schade, dass man das Projekt dann aufgegeben hatte (woran lag’s eigentlich?).

Bei TW dürfte das Risiko da ja hoffentlich nicht bestehen, da er ja wohl (notgedrungen :D)so gut wie jedes Spiel seines VfLs verfolgen wird. Mit Neururer gibt es bei Bochum ja eine wahrlich schillernde Figur; bin gespannt wie er hier wegkommen wird. Von daher an dieser Stelle schon mal großes Lob und Dank an TW.

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TW 17. August 2014 um 15:36

Vielen Dank. Ich bin weiterhin hoch motiviert. Der Start geht sich ja schon einmal gut an 😀

Leider liegen meine Events (Hochzeiten, Konzerte, etc.) momentan echt ungünstig. Ich habe bereits Aue und Stuttgart verpasst und werde auch Union nicht live sehen können. Ich versuche aber die Spiele nachzuschauen, um dann ein zusammenfassendes Resumee über den Saisonstart zu schreiben.

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Boju1848 5. September 2014 um 06:45

Kommt da noch was

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TW 5. September 2014 um 11:02

Ja, auf jeden Fall. Noch vor dem Spiel gegen Karlsruhe sind zwei Artikel über die taktischen Aspekte hinter dem erfolgreichen Saisonstart und die Veränderungen im Kader (Cacutalua, Forssell, Weis für Klostermann und Jungwirth) geplant.

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Boju1848 7. September 2014 um 19:09

Super, vielen Dank!

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Yac 13. August 2014 um 17:25

Made my day die Entdeckung dieses Projekts. Ist Peter der Große doch mehr als der Schwätzer und Motivator, den man landläufig in ihm sieht? Letzte Saison schien mir da wenig mit Architektur zu sein – das war eher ein wackliger Bretterverhau, der von nervtötend vielen langen Bällen und Kopfbällen nach Ecken notdürftig zusammengehalten wurde. Vielleicht lag’s ja am Spielermaterial, ich lasse mich nur allzu gerne eines Besseren belehren…

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TW 13. August 2014 um 20:57

Nur damit niemand den Titel falsch versteht: Ich sehe in Peter Neururer noch keinen Architekten. Es ist viel mehr eine Anforderung an einen Wandel formuliert, den er in dieser Saison zu erfüllen hat. Der VfL Bochum hat sich – wie auch im Text beschrieben – das Ziel gesetzt, mittelfristig mit starker Jugendarbeit zurück in die Bundesliga zu kommen. Manager Christian Hochstätter hat Peter eine Mannschaft nach seinen Wünschen zusammengestellt. Jetzt muss er als Trainer zeigen, dass er auch eine langfristige Zielsetzung des „Bauherrn“ VfL Bochum als „Architekt“ umsetzen kann.

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Silvman 6. August 2014 um 16:27

Juhuuuuuuuuu, danke, dass Du oder Ihr euch die Mühe macht 🙂

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Schimanski 6. August 2014 um 09:41

In Duisburg waren die Trainingseinheiten monoton und wenig umfangreich. Junge Spieler, wie Sahan, die jetzt ne grosse Karriere gemacht haben, hat er links liegen gelassen und lieber auf Altstars wie Yankov und Fahrenhorst gesetzt. Zum Ende seiner Amtszeit war die Mannschaft unfit und ein Defensivkonzept war nicht erkennbar. Danach ist er noch durch unsachlicher Nachtreten aufgefallen. Fuer mich unglaublich, dass das Wort Archtiekt mit ihm in Zusammenhang erwaehnt wird. Ich traue dem Braten nicht…

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vfl fan 5. August 2014 um 15:20

Ich will nicht stressen, aber wann kommt die Analyse zum Samstagspiel?
Grüsse aus Bochum

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TW 5. August 2014 um 16:54

Ich bin diese Woche ziemlich ausgelastet. Es kommt wohl ein „Kurz ausgeführt“ in der Nacht von Donnerstag auf Freitag.

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vfl fan 6. August 2014 um 15:50

Alles klar,

ich bin gespannt!

Danke

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Timo 1. August 2014 um 12:26

Kann es sein, dass hier Kommentare gelöscht werden???

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RM 1. August 2014 um 12:54

Nö, eigentlich nicht, fehlt dir was?

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Josef 1. August 2014 um 14:06

@Timo: Die Kommentare zum „Bochum-Projekt“ sind nicht alle zentral an einer (dieser) Stelle, sondern beim jeweiligen Artikel, z.B. bei der Kaderanalyse. Vielleicht sind dort noch die Kommentare, die du vermisst.

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NanLei 1. August 2014 um 00:01

Als Peter noch an der DSHS studierte war er nicht nur Fußballer und Tennisspieler. Viele Dozenten und Professoren waren seine Kommilitonen, den Trainerschein hat er später auch logischerweise an seiner Alma Mater gemacht. Er ist der erste Sportstudent der im Trainergeschäft Fuß fasste. Jetzt sind es mehr, Union Berlins Norbert Düwel, Kramer von Fürth und Markus Weinzierl in Augsburg. Aber Peter bleibt ein Vorbild der Sportfakultät. Auch der Namensvetter Hyballa hat anfangs viel mit Neururer über Fußball ausgetauscht, auch weil Hyballa Privatdozent war.

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mk 31. Juli 2014 um 18:42

Jetzt muss ich ja diese Saison auch noch zweite Liga gucken… Ihr macht vielleicht Spaß mit uns. Hoffentlich spielt Bochum möglichst oft montags ;).
Aber im Ernst, ich finds wirklich spannend. Vor allem, weil mir aus Neururers beiden Amtszeiten in Hannover eigentlich nur im Kopf geblieben ist: er ist ein sehr spezieller Typ, er fährt Porsche und spielt Golf, er bepöbelt gerne inkompetente Präsidenten, er steht auf Standard-Training und tanzt gerne vor der Kurve. Leider sind das nur dumme boulevardeske Erinnerungsfetzen, deshalb freu ich mich umso mehr auf inhaltlich gehaltvolle Einschätzungen.

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Mananski 31. Juli 2014 um 11:06

Sehr cooles Projekt! Schön, dass auch mal nicht ein bekannter Erstligist behandelt wird. Es wird interessant sein, Peter Neururers Arbeit mal bewerten zu können. Ich freue mich auf die Saison mit Bochum!!

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