Die Titel-Verteidiger

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Gegen dominante „Spurs“ gewinnt Chelsea mit viel Verteidigen trotz nicht optimalen Verteidigens.

An anderer Stelle ist schon aufgezeigt worden, wie vielversprechend die neue Saison in der englischen Premier League diesmal werden könnte. Das enorme Potential der Spitzenteams fand auf dem Rasen von Wembley im Top- und Stadtduell zwischen Tottenham und Chelsea weitere Andeutungen. Die beiden schon in der vorigen Spielzeit starken Teams aus der Hauptstadt lieferten sich eine intensive Auseinandersetzung mit einigen hochwertigen Elementen in der Zugriffssuche und dem Nachrückverhalten um die Ballungszonen. Schon allein die Grundformationen boten manche Besonderheiten: Chelsea interpretierte die 5-3-2-hafte Formation mit Willian als hängender Spitze hinter Morata recht defensiv, ergänzt um eine gewisse Asymmetrie, da Moses auf der rechten Außenbahn höher agierte als sein Pendant Marcos Alonso und speziell in der Rollenverteilung manchmal Tendenzen einer Viererkette erzeugte. Die Gastgeber verzichteten auf die Variante mit drei zentralen Verteidigern und starteten aus einem leicht ungleichmäßigen 4-3-2-1-artigen System, das in der Arbeit gegen den Ball einige 4-4-2-hafte Tendenzen aufwies. Noch etwas stärker als das abwechselnde Auffüllen der rechten Seite fügte sich Alli quasi links ins Mittelfeld ein und Dier schob etwas breiter, obwohl eigentlich Dembélé von den beiden Achtern schon mehr nach außen verteidigte.

tottenham-chelsea-2017Tottenham baut auf

Wenngleich schlussendlich in der Verliererrolle, hatte Tottenham die erste Halbzeit dominiert und den Vorjahresmeister unter argen Druck gesetzt. Die „Spurs“ entwickelten aus ihrem Ballbesitz heraus – besonders vor dem gegnerischen Führungstor per direktem Freistoß und in einer kurzen Drangperiode unmittelbar vor der Pause – viel Zug in den Zehnerraum hinein, der einige gefährliche Ansätze brachte. Dabei glänzte ihr Aufbauspiel von seiner Struktur her gar nicht so besonders, stach vielmehr das gute Bewegungsspiel in den Übergangszonen als wichtiger Schlüsselfaktor hervor.

In ihrer vor allem bei eigenem Ballbesitz 4-3-2-1-haften Rollenverteilung waren bei der Mannschaft von Mauricio Pochettino die hinteren fünf Zentrumsakteure für den Spielvortrag zuständig, während die Außenverteidiger gewöhnlich weit aufrückten. Indem sich die beiden Achter jeweils herauskippend nach außen freiliefen, entstand also die Auffächerung einer engen 2-3-Ordnung. Viele Bälle gingen dann auch auf die sich seitlich anbietenden Dier und Dembélé, zumal Wanyama im Rücken von Chelseas nomineller Doppelspitze aus Willian und Morata nur bedingt zur Geltung kam: Beiden gelang es geschickt, sich breit genug innerhalb des gegnerischen Fünfecks zu staffeln, ohne dabei zu simple Passwege auf den Mittelmann anzubieten. Ausnahmen kaschierte oft ein starkes Rückwärtspressing des hängenden Angreifers.

Aufrückende Mittelfeldelemente bei Chelsea

Deutlich aggressiver im Vergleich zur Ausrichtung des Kollektivs – besonders, nachdem Chelsea ihr sehr gutes Angriffspressing seit der Anfangsviertelstunde fast einstellte – kamen die Herausrückbewegungen aus dem Mittelfeld daher, gerade der Achter. Auf das Herauskippen ihrer Tottenham-Pendants sollten Kanté und Bakayoko wohl mit weiträumigem diagonalem Nachschieben reagieren. Sie fanden sich daher regelmäßig ballnah auf einer Linie mit den Angreifern wieder. Ausgehend von solchen Pressingbewegungen gingen sie auch mal längere Mannorientierungen ein. In der Ausführung gestaltete sich das Ganze wechselhaft, ließ sich für Tottenham mal besser und mal schwieriger bespielen – je nachdem, ob auch ballfern solche Zuordnungen gehalten wurden und wie die Achter sich im Anlaufen bewegten.

Vereinzelt schaltete sich David Luiz zusätzlich herausrückend ein – etwa, um Wanyama zuzustellen, falls ein pressingbrechender Pass möglich schien. Zudem bewegte er sich oft ballnah weit mit auf dem Flügel und half dort bei einer plötzlichen Verschärfung der Zugriffsintensität. Hierbei riskierten die Jungs von der Stamford Bridge auch schon mal größere vertikale Abstände nach hinten. Manchmal gelang es den „Spurs“, dass der breite Tottenham-Achter die Kohärenz des gegnerischen Mittelfelds aufbrechen und dann ein Innenverteidiger den Vertikalpass auf einen in der Lücke zu David Luiz freien Offensivspieler anbringen konnte.

Raumschaffende Methoden

Insgesamt stellten sich raumschaffende Bewegungen von Dier und Dembélé gegen die Mannorientierungstendenzen als entscheidende Frage für das Spiel der Gastgeber heraus. Häufig nutzten deren vordere Akteure Rückstöße in die Tiefe, wenn einer der eigenen Halbspieler dort Kanté bzw. Bakayoko nach hinten gedrückt hatte. Neben Eriksen band sich Kane sehr oft ein und war fast präsenter als Alli, der entweder ganz tief aus dem Mittelfeld schon ankurbelte oder sich breiter auf dem linken Flügel mit anbot. Am meisten Effektivität entwickelte die raumschaffenden Läufe, wenn sie – hauptsächlich von Dembélé – offensiver erfolgten und als diagonaler Vorstoß nach außen gleichzeitig die gegnerischen Flügelverteidiger beschäftigen konnten.

Aufgrund der Rollen der eigenen Achter vor ihnen mussten diese im Pressing weiträumig agieren, wie es sich bei Fünferketten ohnehin anbieten kann – zumal bei hohen Außenverteidigern auf Seiten des Gegners. In diesem Fall sorgten die Bewegungen Dembélés einige Male dafür, dass sich das ballnahe Herausrücken von Moses gegen Davies verzögerte und diesem somit Platz verschaffte. Der Umweg über den Flügel lohnte sich hier: Wenn Chelsea über eine Bewegung auf mehreren Positionen gebunden wurde, fiel es leichter, von der offenen Außenbahn mit Quer- und Diagonalpässen wieder in die gefährlichen Bereiche vor der Abwehr zurückzuspielen. Alternativ ließen sich so Wanyama oder Dier aufrückend doch einbinden, was beide noch mehr hätten forcieren können.

Chancenübergewicht, Chancenquantität und Ballbesitzquantität

Daraus entstanden dann die besten Szenen für die „Spurs“, die sich letztlich mit vielen Abschlüssen aus Lücken knapp vor der gegnerischen Kette ein deutliches Plus an Offensivszenen erarbeiteten. Natürlich funktionierte das nicht nach Belieben, denn Chelsea stand – den Nachlässigkeiten im gruppentaktisch-raumorientierten Verhalten zum Trotz – keinesfalls durchgehend offen (aber eben schwächer als in der Vorsaison) und Tottenham musste erst einmal in die Räume kommen, aus denen sie solche Szenen gut vorbereiten konnten. Das war eine quantitative Frage, in mehrfacher Hinsicht: Aus Aufbauszenen über die herausgekippten Achter gegen das ballnahe Nachrücken Kantés bzw. Bakayokos brauchte es öfters auch langer Zirkulationsphasen in tiefen Zonen und vieler Rückpässe, da man aus den äußeren Halbräumen nicht vorwärts kam.

Tottenham hatte insgesamt tatsächlich sehr viel vom Ball – und das hing auch mit der Situation bei eigenem Pressing zusammen. Dieses gestaltete sich recht flexibel: Die „Spurs“ bildeten aus dem 4-3-2-1 neben 4-4-2-artigen Staffelungen auch einige Male einen Dreiersturm, in verschiedensten Aufteilungen. Ohne aus dieser Ausgangslage ganz aggressiv zu pressen, konnten sie so aber zunächst die gegnerische Aufbaustruktur und den Ballvortrag erschweren. Trotz einzelner Ansätze über eine Aufbauraute mit David Luiz vor den drei Verteidigern wählte Chelsea dagegen insgesamt eher selten die Initiative, geduldig herauszuspielen versuchen. Sie schlugen dann eher einen schnellen Takt an, mussten vereinzelt lange Bälle bringen, aber wollten wohl ohnehin verstärkt mit attackierenden langen Diagonalbällen arbeiten. Kürzere Ballbesitzzeiten ließen mehr „Menge“ für die Gastgeber übrig.

Bevor es dann gefährlich in die Offensivzonen gehen konnte, mussten diese beim Vorrücken über den – nicht zuletzt wegen Allis Bewegungsspiel – aktiveren linken Flügel aufpassen, den Ball nicht zu lange dort zu halten. Da sich strategisch eigentlich viel auf das Spiel über die Mittelfeldreierreihe in die Zwischenräume fokussierte, fehlte es dort gelegentlich an Unterstützung. Das machte sich negativ bemerkbar, da Chelsea über das weite Nachschieben des ballnahen Halbverteidigers und/oder David Luiz einige Male aktiv doppelte (oder mehr) und so Isolation vorbereitete. Umgekehrt führte die leicht zu jenem Flügel „hängende“ Defensivreihe zu etwas ungleichmäßigen Abständen in der letzten Linie. Gruppentaktisch schien die Absicherung der Schnittstelle zwischen Rüdiger und Marcos Alonso nicht so sauber, wohin sich vor allem Kane bei mehreren Möglichkeiten klug absetzte.

Defensive Dynamik und Raumabdeckung verschieben sich

Unter anderem an dieser Stelle versuchte wollte Antonio Conte mit kleinen Modifikationen zur zweiten Halbzeit wohl ansetzen. Prinzipiell agierte die letzte Reihe nun endgültig symmetrischer, das Herausrücken des ballnahen Flügelverteidigers im Pressing auf Trippier bzw. Davies wurde ziemlich konsequent abgespult. Auffallend zeigte sich zudem die tiefer zurückgezogene Spielweise der Achter. Beispielsweise rückte Bakayoko nur noch bei klaren Herauskippstrukturen gegen Dier bzw. später – nach der verstärkten „Spurs“-Offensive mit der Einwechslung Sons – auf den zurückfallenden Eriksen heraus, sicherte in einem flacher verschiebenden Mittelfeld sogar bisweilen den nach außen „überrückenden“ David Luiz ab.

Teilweise formierte sich der linke Achter sogar vor den beiden Kollegen in einer 2-1-Staffelung, um auf das situativ aggressive Nachrückverhalten des Sechsers verzichten zu können. Im Verschieben entstanden dann einzelne gelungene Momente, wenn der ballnahe Hintermann Bakayokos bei Pässen zum Flügel mit herüberging und der Franzose zentral in dessen Rücken zurückpendelnd die Mitte auffüllte. Ganz sauber gelang das zwar alles nicht, aber Chelsea konnte sich mit dieser Flexibilität insgesamt noch etwas stabilisieren. Dafür verteidigten und verfolgten nun die Halbverteidiger deutlich weiträumiger in die Bereiche hinter ihren herausschiebenden Nebenmännern, teilweise mit klareren Zuordnungen wie etwa der dauerhafter werdenden Mannorientierung Azpilicuetas auf Alli und später Son.

Über halblange Pässe und Lupfer auf ausweichende Läufe hinter die Flügelverteidiger konnte Tottenham in der zweiten Halbzeit am meisten Unruhe verbreiten, wenngleich sie nicht mehr so präsent und druckvoll die Abwehr zu attackieren vermochten. Eher kamen sie in der zweiten Welle über die gruppentaktische Dynamik ihrer Angriffsspieler zu Szenen. Mit Sons Einwechslung gab es in dieser Hinsicht mehr Präsenz anstelle des eher tief agierenden Dier, die sich hauptsächlich um den von Eriksen mit klugen Bewegungen bespielten rechten Offensivhalbraum kanalisierte. Auf diese Weise hatten sie also noch manche Ansätze, konnten auch den späten Ausgleich zum 1:1 erzwingen, nur um sich dann doch wiederum einen weiteren Gegentreffer einzufangen – eine bittere Niederlage für die „Spurs“.

Chelseas Offensivspiel noch mit wenig Feintuning gegen asymmetrisches Verteidigen

Das galt natürlich besonders vor dem Hintergrund, dass die Heimmannschaft gegen den Titelverteidiger auch wenig zugelassen hatte, schließlich durch einen Standard und ein vermeidbares Tor nach gegnerischem Gegenpressing unterlag. Insgesamt schien sich Chelsea nicht nur auf die Nutzung weiträumiger Verlagerungen, sondern überhaupt eine physische Spielweise stützen zu wollen. Gerade in der ersten Halbzeit bildeten sie mehrmals Staffelungen, die auf eine Konzentration auf Abpraller nach längeren Zuspielen hinwiesen. Links beispielsweise wirkte vereinzelt der kraftvolle Bakayoko wie ein Zielspieler im Mittelfeld. Klarer waren solche Ballungen in der Gesamtbetrachtung aber auf der rechten Seite der „Blues“ zu erkennen, die deutlich mehr Gewicht hatte.

Dort bewegte sich Moses im Normalfall schon deutlich früher in hohe Zonen als der flexibel nachrückende Marcos Alonso. Aus dem Sturmzentrum tendierte Morata dorthin, Kanté spielte zudem etwas breiter als Bakayoko. Mit der nach links hängenden Rolle von Dembélé war Tottenham dagegen leicht asymmetrisch formiert und konnte das Aufrücken des gegnerischen Flügelverteidigers entsprechend gut auffangen. Die beim Verschieben quasi verbleibende „Doppel-Sechs“ hatte im Zentrum noch genug Präsenz gegen Willian. Wenn Chelsea aus dem zweiten Drittel über Azpilicueta oder den herausgekippten Kanté einleiten wollte, ließ sich manchmal Alli links an die Seite des Mittelfelds zurückfallen – in ein verschobenes 4-4-2 – und bewegte sich dann von seiner Körperdrehung diagonal so, dass er den Passweg nach außen auf den Flügelverteidiger zudeckte.

Bei Chelsea begannen die Achter in solchen Phasen in der Ballzirkulation zunächst eher tief, positionierten sich nicht selten außerhalb des gegnerischen Blocks. Sie schoben dann vielmehr – insbesondere Bakayoko – verspätet für die Strafraumbesetzung nach, konzentrierten sich aber auch sehr stark darauf. Aus Ausgangslagen mit zu wenig Präsenz vorne ergaben sich mitunter schnell zu flache Staffelungen, in denen die letzte Angriffslinie stärker besetzt war als nötig – ein Wechsel zwischen den Extremen in der kollektiven Entscheidungsfindung. Vereinzelt sorgte das bei Flanken für Zuordnungsprobleme oder erlaubte aufgrund der gegnerbindenden Wirkung etwa Willian kleinere Freiheiten im Rückraum. Zugleich stand Chelsea eigentlich gegen Konter gut abgesichert, Ausnahmen konnten jedoch – vor allem durch die Wirkungen der 4-3-2-1-Grundstruktur Tottenhams mit den drei Zentrumsleuten – direkt sehr gefährlich werden, resultierten auch ihrerseits wiederum in manchem brenzligem Gegenkonter.

Fazit

Letztlich stand Tottenham in diesem Duell mit leeren Händen da, obwohl sie eigentlich etwas besser im Spiel waren und trotz nicht optimaler Aufbaustruktur über kluge Pass- und Bewegungsfolgen einige gute Chancen gegen Chelseas herausrückendes Mittelfeld erzeugten. Insgesamt hätte sich das Team ein Unentschieden schon verdient gehabt, zumal sie das von Strategie und Präsenz her noch etwas grobe 5-3-2 des Titelverteidigers auch defensiv recht gut im Griff hatten und diesem keinesfalls mehr Torgefahr erlaubten. Insgesamt ließ die Begegnung noch manche Potentiale ungenutzt, zeigte sich aber schon recht komplex und unterstrich die Versprechung auf eine interessante Saison.

king_cesc 23. August 2017 um 09:39

Kante ist kein 6er, weil er ein 8ter ist. Und Bakayoko ist ein 6er. Deshalb sind sie anders. Haben auch einen anderen spielstil. Jetzt zufrieden?

Wow, I´m impressed. Er ist das nicht, weil er ein das ist…weil ich das so sage…unglaubliche Verbesserung der Argumentation.

MMn wären Bakayoko und Kante zusammen auch nicht so passend, da sie zwar einen etwas anderen Spielstil haben, insgesamt aber beide zu unkreativ sind, nicht wirklich Torgefahr ausstrahlen und beide primär über die Defensivarbeit kommen, was sie meiner Ansicht nach zu 6ern macht.
Natürlich steht ein Kante oftmals recht hoch. Das kommt aber durch seine Art, wie er Defensivarbeit verrichtet. Aggressives Pressen anstatt sich vor der 4er Kette hinzustellen und abzuwarten bis was kommt. Deshalb ist er trotz seiner Feldposition, die in der Defensive meist der eines 8ers ähnelt noch lange kein wirklicher 8er.
Der Unterschied zwischen 8er und 6er macht sich mMn nämlich nicht an der Feldpositon fest sondern an den Fähigkeiten. Ein 6er ist defensivstark und in der Regel offensiv und technisch etwas limitierter, ein 8er hingegen oft defensiv nicht so stark, dafür hat er mehr Drang nach vorne und eine bessere Technik.

Der 8er ist in der Regel dafür verantwortlich Angriffe einzuleiten. Kante hingegen spielt bei Chelsea primär den Staubsauger, soll Bälle gewinnen was er mit einer unglaublichen Regelmäßigkeit macht. Sobald er den Ball erobert hat gibt er ihn jedoch meist relativ schnörkellos an einen kreativeren Mitspieler ab, da er nunmal nicht dafür zuständig und befähigt ist die Angriffe regelmäßig auf einem gehobenerem Niveau einzuleiten.

1: Es ist nicht so weil ich es sage, es ist so weil es so ist. Wer das nicht sieht, schaut den falschen sport.

2: wir spielen 343, und nicht mit einem 4er midfield, da brauchst du defensiv sichere leute. Und keine ballkünstler.

3: Ein 6er hält seine position zu 90%, und ist nicht überall auf dem Feld wie Kante. Nur weil er defensiv gut ist, ist er noch lange kein 6er. Außerdem setzt Kante durchaus offensiv Akzente. Aber das weiß man natürlich nicht, wenn man keine spiele schaut. Ich schaue ja jedes spiel von ihm. Außerdem gibt es offensive und defensive box to box spieler….. Außerdem hat ein 6er defensiv seine stärke in deiner hälfte, nicht in der anderen…..

1. Du schaust den falschen Sportart, weil kante ein defensiver Mittelfeldspieler ist !

2. Scheis egal was für ein System du spielst jede Mannschaft braucht einen Spieler der das Spiel lenkt.

3. Sage ich nichts dazu sondern Stelle dir nur eine Frage. Was ist khedria für ein Mittelfeld Spieler ? Defensiv oder offensiv ? Und wenn du die Antwort falsch gibst solltest du dich echt einfacheren Sportarten widmen. Tischtennis, kegeln Memory oder sonst was. Aber von Fussball dürftest du nicht viel verstehen.

– gefunden auf Transfermarkt.de

Solche Perlen der Fussballdiskussion darf man einfach nicht ungelesen lassen

Antworten

tobit 23. August 2017 um 17:51

Geil – und traurig. Klar sind tiefere Mittelfeldspieler (=6er) oft defensiv besser und eher weniger torgefährlich – Pirlo war am Ende trotzdem ein Sechser (weil er sich da die Bälle geholt und verteilt hat) und Sven Bender 2011/12 neben Sahin eher ein Achter (weil er sich eben in diesen Räumen vor dem Ball versteckt hat).

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MR 23. August 2017 um 19:48

Mich beeindruckt, wie die beiden sich gegenseitig Inkompetenz unterstellen, weil sie eine unterschiedliche Definition eines Begriffes haben. Und statt die Definition bzw die Begrifflichkeit zu diskutieren, diskutieren sie mit diesen unterschiedlichen Definitionen die gleiche Beobachtung und denken dann, sie hätten eine andere Beobachtung. Total skurril. Die sehen das gleiche, schätzen es gleich ein und beleidigen sich dafür gegenseitig.

Da soll noch mal einer unsere SV-Sprache kritisieren..

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koom 24. August 2017 um 14:16

Oder den Kommentarbereich… an vielen Stellen im Internet geht es meistens nicht um die Sache, sondern nur, dass man andere bloßstellen oder diskreditieren kann. Selten dämlich. Ist hier türlich auch schon mal vorgekommen, aber im Schnitt kann man hier gut über Fußball reden.

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