Schützenfest mit Anlauf

Hungary0:4Belgium

Die mutige Spielweise der Ungarn mit hohen Achtern im Aufbau und engen Mannorientierungen gegen den Ball barg erneut ein Risiko. Belgien hatte genau die Elemente, die dieser Ausrichtung weh tun konnten: starke Dribbler und viel Tempo. Mit brutalen Kontern zogen sie ins Viertelfinale.

Ein häufiges Kennzeichen des ungarischen Spiels bei eigenem Ballbesitz ist das hohe Aufrücken der Achter, die hinten kaum unterstützend eingebunden sind. Vielmehr stützten sich die Ungarn dort auf die Aufbaustärke von Kult-Keeper Király, das umtriebige Freilaufverhalten des tiefsten Sechsers und bei Bedarf lange Bälle. Vor den Torwartkettenansätzen driftete auch diesmal der junge Nagy aktiv herum, pendelte weit von halbrechts nach halblinks und forderte die Bälle. So sollte er neue Räume erschließen und das Leder nach vorne tragen, wo sich schon früh viele Spieler formieren konnten.

Ungarns potentielle Konteranfälligkeit

hun-belDas gelang auch einige Male: Es war keinesfalls so, dass sich die Ungarn in dieser flotten, temporeichen, vertikalen Begegnung nicht auch beachtenswerte Chancen erspielt hätten. Doch das eingegangene Risiko dabei war sehr hoch – und zahlreicher als die erfolgreichen Momente gab es Ballgewinne der Belgier um die Mittellinie herum. Oft rollte nach ungarischen Aufbauversuchen schnell ein belgischer Konter nach dem nächsten in die Gegenrichtung. Bisher hatten die Gegner des Teams von Bernd Storck das ungarische Risiko nicht entscheidend bestrafen – wenngleich doch andeuten – können, aus verschiedenen Gründen.

Gegen die schwachen Österreicher setzten die Ungarn zu Turnierbeginn noch vorsichtiger auf lange Bälle,  Island ist alles andere als ein Konterteam und Portugal lenkte im dritten Spiel – zumal Ungarn auch hier häufiger lang eröffnete – nach außen. Sie stellten mit einer Raute früh zu, Ungarn sollte auf die Außenverteidiger geleitet und durch enges Nachschieben am Flügel geblockt werden. Bei Balleroberungen fand sich Portugal dann häufig in eng zugeschobenen, abgedrängten und zumal von Mannorientierungen geprägten Szenen. Daraus konnten sie sich nicht immer auf Anhieb lösen und den freien Mann finden. In diesem Achtelfinale sah das anders aus:

Warum Belgien so viele gefährliche Szenen hatte

Zum einen wusste Belgien mit potentiellen Konterszenen mehr anzufangen, zum anderen agierte Ungarn risikoreicher als zuvor – möglicherweise psychologisch, gerade weil Belgien nicht so engmaschig stand und vereinzelt Raum bewusst anzubieten schien. Sie formierten sich im Pressing 4-2-3-1-artig, schoben die diesmal etwas disziplinierter arbeitenden Flügelspieler leicht in die Halbräume und nutzten einzelne Mannorientierungen – aber viel zurückhaltender als etwa noch gegen Italien. Gerade die Doppel-Sechs zeigte sich diesmal balanciert, streute zwischendurch weiträumige Herausrückbewegungen ein, nutzte aber Deckungsschatten besser und einer der beiden hielt grundsätzlich das Zentrum.

Insgesamt gelang dem Team von Marc Wilmots also eine Steigerung zur eher schwachen Defensivarbeit der Gruppenphase. Belgien agierte trotz einiger guter Staffelungen aber nicht überdurchschnittlich kompakt. Die erste und zweite Pressinglinie boten schon mal größere Horizontalabstände und auch die Lücken um bzw. hinter den herausrückenden Sechsern waren nicht unzugänglich. Das Zentrum wirkte zumindest offen – und die Ungarn schienen dadurch noch mehr zu vertikaler, attackierender Spielweise verleitet. Das bedeutete, dass die großen Abstände innerhalb des Mittelfelds häufiger durch- als – etwa mit langen Bällen – überspielt wurden.

Entsprechend konnte man dort häufiger auch das Leder verloren – und stand dann mit den hohen, sich vor dem Ball befindlichen Achtern offen. Das passierte der etwas naiven, unstrategischen und im Angesicht möglicher belgischer Anfälligkeit auch immer mal hektischen bis überdrehten Spielweise der Ungarn zu oft. Ständig konnte Belgien aus den Lücken zwischen Nagy und den Achtern Konter einleiten und auf die Abwehr zulaufen. Ihre offensive Dreierreihe um de Bruyne und Hazard befand sich genau in dem Raum, wo Ungarn verwundbar war. So konnten die Belgier ihrer Lieblingsdisziplin nachgehen und Umschaltaktionen über die starken Einzelspieler fahren. Zudem eroberten sie einige Bälle durch Rückwärtspressingaktionen gegen unbedachte Querpässe der ungarischen Außenverteidiger ins Zentrum.

Hazard-Dribblings zwischen Mannorientierungen

Ungewöhnlich schwache Entscheidungen in Strafraumnähe und lasche Abschlüsse verhinderten eine höhere Halbzeitführung als 0:1. Einige weitere Chancen entstanden noch mit Schnellangriffen aus dem Aufbau, bei denen die typischen Mannorientierungen Ungarns von Belgiens dribblingorientierter Spielweise vor Schwierigkeiten gestellt wurden. Es gab zwar Phasen, in denen Ungarn es recht gut gelang diese Mannorientierungen zu balancieren, aber das konnten sie nicht konstant bewerkstelligen. So kam es auch mal vor, dass Nagy gegen de Bruyne flach in die Lücke zwischen Außen- und Innenverteidiger verfolgte und der Sechserraum aufging.

Häufig konnte Belgien nach Tempoverlust Szenen nochmal scharf machen, indem sie – insbesondere Hazard – vom Flügel schnelle Querpässe in den Rückraum brachten. Diesen konnte Ungarn durch die mannorientiert zurückfallenden Außen nicht immer sichern. Belgiens Kapitän war auch der hauptsächliche Schlüsselakteur für Schnellangriffe tief aus dem Aufbau. Er ließ sich mittig irgendwo zwischen die Mannorientierungen fallen, holte sich die Bälle und trieb sie nach vorne. Die Dribblingfähigkeiten der Belgier waren gegen Ungarns Deckungen Gold wert, um Raumgewinn zu erzeugen. Hazard oder punktuell de Bruyne und Mertens konnten zwischen den Mannorientierungen hindurch Tempo aufnehmen – oder Ungarn musste die Zuordnungen aufgeben.

Im Grunde genommen hielten sich Gera und Pintér zu sehr an den eher passiven belgischen Sechsern. Dadurch konnten sie im zweiten Drittel nicht genug Kompaktheit nach hinten herstellen und Nagy ausreichend unterstützen. Bot sich Hazard im Halbraum zwischen ihnen an, waren sie zwar in der Nähe, gingen punktuell drauf oder verengten den Raum leicht, aber verteidigten ihn nicht wirklich als Kollektiv bzw. Gruppe. Sie schienen sich einfach nicht zuständig zu fühlen, blieben passiv im Raum. Vereinzelt wichen Belgiens Sechser auch raumöffnend etwas zum Flügel. Es gab sogar ein, zwei skurrile Szenen, in denen Hazard alleine mit Tempovorteil auf den isolierten Nagy zulaufen durfte und noch de Bruyne als Überzahlpartner dabei hatte.

Auch Ungarn hatte seine Möglichkeiten

Letztlich hatten diese Schnellangriffe im letzten Drittel dann einen ähnlichen Effekt wie die Konter. Insgesamt ergab sich dadurch ein sehr schnelles, umschaltgeprägtes, vertikal angelegtes Spiel mit vielen offenen und dynamischen Momenten sowie zahlreichen Torchancen. Das galt – wie nochmals hervorzuheben sei – auch in Richtung des Kastens von Courtois. Wenngleich das ungarische Aufbau- und Angriffsspiel sich fehlerbehaftet zeigte und viel zu viele jener brandgefährlichen Konter kassierte, scheiterten ihre Bemühungen nicht ausschließlich. Sie konnten sich auch selbst Chancen erarbeiten, die – keineswegs inexistenten – Vorteile ihrer Ausrichtung nutzen und gewisse Probleme bei Belgien aufzeigen.

Ein Mittel im ungarischen Aufbau waren lange Bälle auf die hohen Achter in Mittelfeldlücken bei Belgien. Gegen deren Mannorientierungen brachte das die eine oder andere Aufrückszene, aber insgesamt waren diese weiten Zuspiele diesmal weniger bedeutend. Stattdessen versuchten sie die Deckungen des Gegners mit weiträumigen Rochaden zu bespielen. Fand Nagy im defensiven Mittelfeld bei seinen Horizontalbewegungen Raum, konnte er den Ball seitlich vorwärtstreiben und Vorwärtsläufe der Kollegen bedienen. Links ließ sich beispielsweise Lovrencsics einige Male zurückfallen, lockte Meunier heraus und Pintér rochierte gegen seinen Verfolger diagonal nach außen in den Raum.

Auf rechts ließ sich im ersten Teil der ersten Halbzeit Dzsúdzsak immer mal wieder tief im Aufbau zurückfallen, fast auf die Position von Long, um anzukurbeln. Auch er konnte einige riskante Pässe hinter die belgischen Sechser spielen, doch letztlich kam diese Einbindung nicht so gut zum Tragen, da Witsel oder Nainggolan beim Herausrücken gegen Gera auch schnell Zugriff auf den Kapitän herstellen konnten. Im weiteren Verlauf bewegten sich die ungarischen Flügelspieler daher in höheren Zonen in engere Positionen. Sie rückten in den Zwischenlinienraum und  versuchten die Sechser in deren Rücken zu überladen.

Dzsudzsák und Lovrencsics hatten so einige Chancen nach Distanzschüssen, auch nach der Pause startete Ungarn zunächst mit Möglichkeiten: Eleks Einwechslung für Gera war belebend, der neue Mann zeigte mehrere gute ankurbelnde und mitspielende Szenen, Letzteres insbesondere mit Szalai durch den rechten Halbraum. Wenn Ungarn sich in die vorderen Räume arbeiten konnte, waren sie auch immer mal zu überraschenden Lösungen und Improvisation in der Lage. Sie nutzten zwar auch viele frühe Abschlüsse, einfache Dribblings und Flanken, variierten aber ihre genauen Positionierungen nicht ungeschickt. Alles in allem hätten sie sich einen Treffer wohl verdient gehabt. Die gute belgische Viererkette war am Ende aber stets unangenehm zu bespielen.

Fazit

Der überraschend starke Auftritt der Ungarn bei dieser Europameisterschaft fand im Achtelfinale ein deutliches, nicht ganz unerwartetes Ende. Für die konter- und dribblingstarken Belgier war die Ausrichtung des Außenseiters ein gefundenes Fressen. Das führte dazu, dass der bisher so wenig überzeugende Geheimfavorit auf einmal ein ganz anderes, schwungvolles Gesicht zeigte bzw. zeigen konnte, scheinbar urplötzlich in Fahrt kam und eine solch eine radikal anmutende Trendwende hinlegte. Dass dies gegen die stabilen, ballbesitzkontrollierten und defensivorientierten Waliser nun so weitergeht, ist nicht zu erwarten. In jener Begegnung dürfte es normalerweise zu einer ganz anderen Art von Spiel kommen.

TobiT 2. Juli 2016 um 15:28

Gestern hat man dann gesehen, warum Belgien nicht zu den Topfavoriten zählte: Sie können ein Spiel selten kontrollieren und leben offensiv von Geniestreichen de Bruynes und Hazards, defensiv waren sie auch in Bestbesetzung nicht wirklich sattelfest.
Wales hat es in der zweiten Hälfte geschafft, Belgiens Angriffsgeschwindigkeit niedrig zu halten – was in verzweifelten Halbfeld-Flugbällen auf Fellaini und R.Lukaku mündete – während sie selbst flach durch die Mitte konterten und die Lücken hinter der belgischen Doppelsechs (unterstützt von schwacher Leistung der 4er-Kette) wesentlich besser nutzen konnten als Ungarn. Dazu trafen Bale, Ramsey und Co. konstant die richtigen Entscheidungen, wann ein raumgreifendes Dribbling, und wann der Pass angebracht war – was Hazard und dem unsichtbaren de Bruyne zum Teil völlig abging – wenn sie denn überhaupt noch eingebunden (und nicht überspielt) wurden.

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Ein Zuschauer 2. Juli 2016 um 19:27

In Besetzbesetzung waren die gestern aber echt nicht in der Abwehr…

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tobit 2. Juli 2016 um 19:40

Klar, aber selbst wenn, hätte Wales immernoch genug Chancen bekommen, um zu gewinnen. Verloren haben es aber die Offensiven (und der Trainer), die ihre Hintermänner nicht unterstützten, nicht pressten und mit Ball schwache Entscheidungen trafen.

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datschge 2. Juli 2016 um 15:25

Ich bin froh, dass das mannschaftstaktisch schlechteste Team bei der EM (besonders relativ zu den individuellen Fähigkeiten der Spieler) gegen Wales endlich verdient raus ist.

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Schorsch 28. Juni 2016 um 14:44

Eine ausgezeichnete Analyse, welche die strukturellen Anfälligkeiten der Ausrichtung des ungarischen Teams genauso aufzeigt wie die Gründe, warum die belgische Mannschaft mit ihrer Ausrichtung genau der falsche Gegner für die Ungarn an diesem Tag war. Wenn ich das Spiel über die gesamte Spieldauer betrachte, dann wäre ein 3:1 o.ä. für Belgien wahrscheinlich das folgerichtigere Ergebnis gewesen. Zumal die letzten beiden (Konter-)Tore dem vollkommen offenen Anrennen der Ungarn nach dem (entscheidenden) zweiten Tor der Belgier geschuldet waren. Ich finde es etwas schade, dass das ungarische Team dafür abgestraft wurde, dass es nie aufgesteckt hat. Aber hier fehlte mMn auch die Abgeklärtheit bei den ungarischen Spielern.

Ungarn hätte nach meiner Einschätzung durchaus noch eine Möglichkeit in diesem Spiel gehabt, wenn man den Ausgleich hätte erzielen können. Chancen dafür gab es, Belgien muss man ein wenig vorwerfen, dass man die eindeutige Überlegenheit und die Torchancen der ersten Halbzeit nicht zu einem höheren Vorsprung genutzt hat. So ist man unnötigerweise noch einmal etwas unter Druck geraten. Aber die Konterstärke des belgischen Teams ist schon beeindruckend.

Ein wenig hatte ich auch den Eindruck, dass die Ungarn inkl. Trainerteam ob der völlig unerwarteten Qualifikation (dazu noch ungeschlagen und als Gruppenerster) für das Achtelfinale etwas übereuphorisiert waren. Mit etwas mehr coolness hätte Storck sein Team vielleicht kompakter, nicht mit derart hoch agierenden 8ern ausgerichtet. Andererseits habe ich schon Verständnis für die Ungarn, deren Qualifikation für dieses Turnier schon eine Sensation war. Aber alle Konjunktive sind wie immer nichts weiter als Konjunktive, das Ergebnis ist so wie es ist. Die Ungarn können dennoch mit erhobenem Haupt das Turnier verlassen.

Wie das belgische Team einzuschätzen ist, weiß ich immer noch nicht so recht.

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PelleLundkvist 29. Juni 2016 um 16:16

Hei Schorsch, schoen dass Du aus dem Urlaub wieder da bist 🙂

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Schorsch 29. Juni 2016 um 19:23

Kann man so oder so sehen; ich wäre schon noch lieber etwas länger geblieben… 😉 Aber nett, dass Du das so sagst!

Habe sogar 3 Spiele der EM im Stadion gesehen; alle 3 Gruppenspiele, die in Toulouse ausgetragen wurden. Das war schon vor längerer Zeit so eingefädelt und organisiert. Dadurch sind zwar im Prinzip 3 Urlaubstage perdu gewesen, aber das ist es mir (eigentlich bei jeder EM) wert.

Die Gruppenspiele der deutschen Elf habe ich nicht alle (am TV) gesehen, genauso wie die meisten anderen, mit Ausnahme der Spiele der Bleus. Umso erfreulicher, dass hier bei sv.de so viele Partien analysiert wurden, da konnte ich mir im Nachhinein einen guten Überblick verschaffen. Vielen Dank dafür an die Autoren von sv.de und ein ganz großes Lob!

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Dr. Acula 28. Juni 2016 um 08:50

finde es schade, dass du dich vom ergebnis hast etwas täuschen lassen. die letzten beiden tore sind nur gefallen, weil ungarn aufmachen musste. du erwähnst zwar, dass ungarn auch chancen hatte, aber der tenor des artikels ist dennoch, wie schlecht ungarn war (die 8er und fehlende unterstützung).

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luckyluke 28. Juni 2016 um 08:55

Ich fand Ungarn auch nicht wirklich stark. Ja sie hatten Chancen, aber auch von Anfang an irgendwie den „Größenwahn“ das Spiel machen zu wollen, was vor allem den Belgiern in die Karten gespielt hat. Chancen hin oder her war die ungarische Mannschaft meiner Meinung nach das komplette Spiel über unterlegen und das wird hier auch so beschrieben.

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Tobias 28. Juni 2016 um 09:34

Ja, Belgien hat klar dominiert und wird in dem Artikel auch gut beschrieben. Belgien war schon gegen Italien gut aber für den ganz großen Wurf wird es wohl nicht reichen!

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pb 28. Juni 2016 um 12:59

Die Ungarn sind schon ziemlich limitiert, das ist richtig. Als einziges der „kleinen“ Teams haben sie sich aber nicht immer über 90 Minuten eingemauert, sondern aktiv gespielt und in der Gruppe teilweise ja auch das Spiel bestimmt.

Das verdient bei dieser EM der Feiglinge absoluten Respekt.

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koom 28. Juni 2016 um 10:49

Belgien wirkt noch eine Spur zu unreif. Steht der Gegner tief – und das können fast alle Teams bei der EM sehr gut – dann fehlt ihnen die Brechstange bzw. der Weichmacher für dieses Szenario. Die N11 ist da schon ein gutes Stück weiter.

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Michael 28. Juni 2016 um 08:09

Im Verhältnis zu der niedrigen Qualität der EM haben in meinen Augen die Belgier gar nicht sooooo schlecht gespielt. Im Spiel gegen Italien haben sie gut mitgehalten, aber Italien hat ja sogar den Titelverteidiger verdient geschlagen.

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Dr. Acula 28. Juni 2016 um 08:48

man ist immer nur so gut, wie der gegner es zulässt

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Holger 28. Juni 2016 um 09:30

Immer diese abgedroschenen Phrasen 😀
Mir kommt hier Belgien allgemein auch etwas zu schlecht weg, das Spiel gegen Italien war bis dahin das beste Spiel der EM.

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Tobias 28. Juni 2016 um 09:36

Dann hat Italien aber komischerweise einiges zugelassen, was eigentlich auch keinen Sinn macht 😉

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Holger 28. Juni 2016 um 11:01

Warum hat Italien dann so viel zugelassen? Irgendwie unlogisch, oder? 😉

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Dominik 28. Juni 2016 um 07:35

Für mich kommen die Belgier hier etwas zu schlecht weg. Sie haben schon gegen Italien gut gespielt, aber Italien war einfach noch stärker. Belgien gegen Wales wird sicherlich interessant, aber nicht weil Belgien so schlecht ist, sondern weil auch Wales hier immer noch unterbewertet wird.

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