Türchen 8: Danny Latza

In den Untiefen der zweiten Liga versteckt sich ein unglaublicher Kombinationsspieler mit dem High-Speed-4D-Blick – sein Name Danny Latza!

13. März 2013, 15:25 Uhr, auf dem Rasen wird Christoph Kramer von den Fans gefeiert. Die Tränen stehen ihm im Gesicht. Wie auch Leon Goretzka wird er die Bochumer nach der Saison verlassen. Mit Goretzka, Kramer und Rzatkowski verliert der Verein quasi sein komplettes Stammmittelfeld. Da auch Dabrowski seine Profikarriere beendet und der Vertrag von Toski nicht verlängert wird, steht Bochum momentan ohne einen Sechser im Stamm-Profikader.

Es scheint aus heutiger Sicht unmöglich, dass die Blau-Weißen, die trotz des prominenten Mittelfelduos bis zuletzt gegen den Abstieg spielten, im nächsten Jahr adäquaten Ersatz präsentieren konnten. Mit dem bosnischen Nationalspieler Adnan Zahirović, Florian Jungwirth und Altmeister Christian Tiffert wurden zwar vielversprechende Spieler präsentiert, das entscheidende Puzzleteil kam jedoch über Umwege zum VfL Bochum.

Der Weg zum VfL

Am 7. Dezember 1989 in Gelsenkirchen geboren, feierte der 19-jährige Danny Latza am 14. Februar 2009 mit seinem FC Schalke unter Fred Rutten ausgerechnet gegen den Lokalrivalen aus Bochum sein Bundesligadebüt. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits U19-Europameister. Nach einem Fußbruch, dem Trainerwechsel zu Felix Magath und zahlreichen Neueinkäufen wurde er jedoch in die Regionalligamannschaft der Knappen degradiert, so dass er in der Saison 2011/12 einen Neuanfang bei Darmstadt 98 in der 3. Liga wagte. Dort traf er Kosta Runjaic, der trotz der kurzen gemeinsamen Zeit bei den Lilien nachhaltig von dem jungen Gelsenkirchener beeindruckt war, und ihn deshalb zwei Jahre später auch zum MSV nach Duisburg holen wollte. Als der Lizenzentzug diesen Transfer stoppte, schlugen die Bochumer zu.

Das Mysterium Danny Latza

Was ist Danny Latza eigentlich für ein Spielertyp? Wo liegen seine Stärken und Schwächen? Für den Spieler und seine Trainer sollten diese Fragen eigentlich leicht zu beantworten sein. Trotzdem gab diesbezüglich in der Vergangenheit immer wieder Missverständnisse zu beobachten.

Ich kann überall spielen, aber das [defensive Mittelfeld] ist schon meine Lieblingsposition.
Danny Latza im Interview

Latza selbst sieht sich am liebsten im defensiven Mittelfeld, also auf der Position auf der er auch den Großteil seiner bisherigen Einsätze bestritten hat. Über die Stärken, die ihn für diese Position befähigen besteht jedoch nicht immer Einigkeit. Der Grund für diese Verwirrung liegt wohl in der sehr ungewöhnlichen Zusammenstellung von Eigenschaften, insbesondere in Hinblick auf die Prioritäten im Defensiv- und Offensivspiel.

Danny ist ein junger, hungriger Spieler, war immerhin schon U19-Europameister, hat zuvor die gute Ausbildung in Schalke durchlaufen. Mit ihm bekommen wir einen technisch versierten und kopfballstarken Spieler.
Kosta Runjaic nach der (beinahe)-Verpflichtung Danny Latzas durch den MSV Duisburg

Es ist immer schwierig, sich selbst einzuschätzen. Meine Schwächen sind das Kopfballspiel, denke ich. Da und bei der Schnelligkeit könnte ich noch etwas verbessern. Stärken habe ich bei der Spielübersicht und der Aggressivität.
Danny Latza während seiner Zeit auf Schalke

Entstehung des 1:0 gegen den VfB Stuttgart

Entstehung des 1:0 gegen den VfB Stuttgart in der ersten Pokalrunde 2014/14: Latza erkennt das schlechte Sichtfeld von Romeu und läuft unter Nutzung seiner Dynamik blitzartig im Rücken an. Da auch Sestak und Terodde gut reagieren und Romeu ebenfalls unter Druck setzen, kann der Befreiungsversuch über Schwaab von Terodde abgefangen werden.

Latza agiert gegen den Ball sehr weiträumig und physisch. In der Schalker U23 wurde er deshalb sogar kurzfristig in der Innenverteidigung aufgestellt. Er besitzt dabei eine sehr gute Dynamik und ein nahezu perfektes Timing. Da er auch konditionell ein Ausnahmespieler ist, kann er defensiv extrem weiträumig spielen und große Räume kontrollieren. Einzig die Laufwege sind dabei nicht immer perfekt gewählt, so dass bei einem geschickten Verhalten des gestellten Gegenspielers die Räume hinter Latza bespielbar werden können. Solche Situationen sind jedoch aufgrund des sehr guten Timings bei diesen Attacken äußerst selten.

Latza ist sich dieser Kombination aus Stärken und Schwächen scheinbar bewusst, so er bezeichnet die Aggressivität als eine seiner Stärken. In Situationen wo er als alleiniger Sechser vor der Abwehr agieren muss, zieht er bei Herausrückaktionen, die zu scheitern drohen, auch gern mal ein Foul, um das Bespielen des geöffneten Raumes zu verhindern. Bei Trainern wie Peter Neururer, die auf der einen Seite ein sehr mannorientiertes und zweikampfbetontes Defensivsystem bevorzugen, jedoch den daraus entstehenden Standardsituationen einen großen Wert beimessen, kann dieses Verhalten auch mal zu einer negativen Spielerbewertung führen. Diese Bewertung führte auch dazu, dass Latza in der Phase, in welcher der VfL sehr auf defensive Stabilität setzte, kurzfristig seinen Stammplatz an den eher zurückhalten und weniger weiträumig agierenden Christian Tiffert verlor.

Da Latza defensiv seine Physis, Dynamik, Aggressivität und Weiträumigkeit auszeichnen, wird er auch offensiv gern auf diese Merkmale reduziert. Dabei kommen diesen Einschätzungen sein enormer Bewegungsradius sowie die häufig gesuchten Torabschlüsse entgegen – insbesondere wenn daraus Aktionen wie Latzas Tor des Monats entstehen. Seine Stärken, die ihm den Platz in unserem Adventskalender beschert haben, sind jedoch deutlich subtiler und liegen weitgehend konträr zu seinen defensiv prägnanten Eigenschaften.

Nutzer und Erzeuger von umgebender Dynamik

Entstehung des Führungstors gegen Aue: Sestak lässt einen Vertikalpass aus der Abwehr auf Latza abtropfen. Dieser ist eigentlich von vier Leuten umstellt. Wenn ihn das doch nur interessieren würde. Er beschäftigt sie einfach so lange bis Gregoritsch auf Höhe der Abwehrlinie angekommen ist und Sestak den Raum freigelaufen hat, und dann steckt für ihn durch. Der Raum am Flügel und im Zentrum für Sestaks späteres Tor schafft er so ganz nebenbei.

Entstehung des Führungstors gegen Aue: Sestak lässt einen Vertikalpass aus der Abwehr auf Latza abtropfen. Dieser ist eigentlich von vier Leuten umstellt. Er erkennt jedoch blitzschnell die umgebende Dynamik, weicht allen Angriffen aus und steckt genau dann durch als Gregoritsch auf Höhe der Abwehrlinie angekommen ist und Šesták den Raum freigelaufen hat.

Latza scheint bei eigenem Ballbesitz über einen High-Speed-4D-Blick (zeitliche Entwicklung der vollständigen Umgebung) zu verfügen. Nach 1-2 Schulterblicken ist er der Meister der umgebenden Dynamik. Das Timing und die Drehbewegung bei der Ballannahme sind nahezu immer perfekt auf das Anlaufen der Gegenspieler und die Bewegungen der Mitspieler abgestimmt. Seine technische Qualität und die enge Ballführung erlaubt es, sehr feingliedrig auf die gegnerischen Attacken zu reagieren, den Ball zu behaupten und nehezu jederzeit weiterzuspielen. Ein Profil, welches dem eines Nadelspielers entspricht. Dabei ist Latza nicht auf das reagierende Ausnutzen der Umgebungsdynamik beschränkt.

Er verfügt auch über die Möglichkeit, die Dynamik zu Gunsten seiner Mannschaft zu steuern. Im Gegensatz zur Weiträumigkeit seiner defensiven Aktionen sind seine Bewegungen in diesem Kontext jedoch fast subtil, und sind um so effektiver je kleinräumiger und enger die Situation ist. Da er die Spielübersicht bei Selbsteinschätzungen stets hervorhebt, scheint Latza sich dieser Stärke auch durchaus bewusst.

Ich […] habe eine gute Übersicht und bin taktisch sehr gut ausgebildet.
Danny Latza nach seinem Transfer zum VfL Bochum

Bei genauerem Hinschauen fällt auf, dass es nahezu keinen attraktiven Offensivspielzug des VfL Bochum in den letzten zwei Jahren gab, bei dem Latza nicht bei der Auslösung oder Weiterführung beteiligt war. Aufgrund der engen hektischen Situationen sowie der kurzen Ballhaltezeiten Latzas wird er jedoch häufig nicht direkt mit den Toren in Verbindung gebracht. Dem Betrachter bleiben viel mehr die Spieler im Gedächtnis, die im Anschluss an Latzas Aktionen die geschaffenen Räume und Dynamiken nutzen. So hat Peter Neururer beispielsweise eine Halbsaison gebraucht, um die offensiven Stärken Latzas zu erkennen. Seit dem hat Latza beim VfL einen ungefährdeten Stammplatz inne.

Er hat seine Spielweise völlig umgestellt, hat plötzlich eine bessere Spieleröffnung, dreht sich bei der Ballannahme offensiv, befreit sich so von Zweikämpfen und macht viel mehr für den Spielaufbau.
Peter Neururer nach der Vorbereitung auf die Rückrunde 2013/14

Situation nach der Ballsicherung Gregoritschs

Tor zum 1:1-Ausgleich gegen den KSC. Nach Perthels Pass setzt Latza Gregoritsch in offener Stellung ein.

Situation nach der Ablage von Latza

Während Gregoritsch andribbelt, schafft Latza durch einen druckvollen Tiefensprint schon mal Räume für die Folgenaktionen…

Finaler Durchbruch

…die er mit einer Rückfallbewegung selbst direkt initiiert.

Brachliegendes Potenzial

Obwohl Latza seinen High-Speed-4D-Blick sehr erfolgsstabil einbringt, sind Situationen wie in den oben beschriebenen Szenen leider (vor allem für mich als VfL-Fan) noch nicht regelmäßig zu bewundern. Die Gründe dafür liegen sowohl in seiner mannschaftlichen Einbindung als auch in den ihn umgebenden Mitspielern.

[…] der Latza ist ja Hammer […]. Extrem gute Orientierung und Entscheidungsfindung. […] spielt bei euch zu tief, um effektiv zu werden, der muss nadelspielern. Tiffert Achter, Latza Zehner, habt ihr das mal probiert?
MR im privaten Chat nachdem er zufällig zwei Szenen von Latza nach seiner Einwechselung im Spiel gegen 1860 München gesehen hatte. Bochum lag zurück, so dass für die letzten 20 Minuten versucht wurde,  mit Latza als Achter und Tiffert als Sechser Spielkontrolle zu gewinnen.

Wie erwähnt, kann Latza seine Fähigkeiten insbesondere in kleinräumigen, engen Situationen anbringen. Er ist kein Spieler, der mit gegnerschlagenden Dribblings riesige Räume überbrückt, wie etwa Luka Modrić es tut. Der VfL Bochum agierte zu Beginn der Saison 2013/14 mit einem abkippenden Sechser und früh vorschiebenden Offensivspielern. So war Latza oft im Zentrum auf sich allein gestellt. Die so wichtigen Kombinationspartner, welche die Dynamik um ihn erzeugen und nutzen können, waren zu weit entfernt und bei potentiellen, gruppentaktischen Berührungspunkten zu sehr auf individuelle Aktionen fokussiert. Latza konnte seine Qualitäten somit nur vereinzelt bei Flügelüberladungenringen oder in kurzfristig enststehenden Synergien nach Einwechselungen (MR-Zitat) einbringen.  Als später auf einen extrem destruktiven Ansatz mit einer sehr tiefen Spielweise, herausgebolzten Bälle und Kontern gesetzt wurde, flog er sogar aus dem Team.

Erst als in der Rückrunde mit Felix Bastians ein zweiter Spieler mit einem ausgeprägteren Kombinationfokus als Flügelspieler neben ihm im Mittelfeld eingesetzt wurde, konnte Latza vereinzelt sein Können aufblitzen lassen. Da Bastians sich jedoch bald wieder verletzte, dauerte es bis zur Saison 2014/15, bis sich die Rahmenbedingen für das Spiel des Gelsenkircheners verbesserten.

Endlich Kombinieren

Mit Anthony Losilla bekam Latza einen Partner zur Seite gestellt, der ähnlich wie er selbst offensiv auch in kleinräumigen Situationen zurechtkommt. Mit Stanislav Šesták vor ihm und Michael Gregoritsch auf der benachbarten linken Außenbahn gab es weitere technisch starke und kombinationsfreudige Unterstützung. Die Synergien zwischen diesen Spielern waren hauptverantwortlich für die begeisternden Spielweise der Blau-Weißen an den ersten Spieltagen. Als jedoch die Flügelspieler defensiv immer weiter zurückgezogen wurden,  Šesták teilweise nur auf der Bank saß und das defensive Zentrum aufgrund möglicher Ballverluste zur Sperrzone erklärt wurde, nahmen diese Synergien schnell wieder ab. 

Auch sonst wird Latza weiterhin häufig verschenkt. Wird er selbst zu einem Abkippen zwischen die Innenverteidiger gezwungen, bewegt er sich in weiträumigen Aktionen vor der gegnerischen Formation. Die sehr breiten Innenverteidiger und das erhöhte Risiko, das mit einem Ballverlust einhergeht, erlauben keine Kombinationen. Währenddessen fehlt ein Spieler wie er im Zentrum. Seine Talente sind in den Engen des Spielfelds, also zwischen den gegnerischen Ketten, viel wertvoller als vor der gegnerischen Formation.

Fazit und Ausblick

Danny Latza verfügt über eine unglaubliche Auffassungsgabe für die umgebende Dynamik und über die technische Qualität, diese Gabe auch auf das Feld zu bringen. Durch die sehr heterogene Verteilung seiner Stärken auf die Phasen gegen und mit dem Ball, fällt es schwer, ihn korrekt einzuordnen. Die häufig unbefriedigenden Rahmenbedingungen verschleiern seine offensiven Stärken zusätzlich, was ihn zu einem deutlich unterschätzen Spieler hinsichtlich seines Potenzials macht.  Selbst ich habe ihn in meiner Vor-SV-Zeit überwiegend für seine Dynamik gefeiert und einen kleinen Tipp gebraucht, um seine tatsächlichen Stärken zu erkennen.

Es wird spannend, ob das Trainerteam des VfL Bochum es nun auch erkennt und  ihm die benötigten Rahmenbedingungen wieder schaffen und diese eventuell sogar weiterentwickeln kann. Schließlich kommt mit Felix Bastians sein alter Sidekick in der Winterpause zurück. Wenn er nun noch konstant auf einer vorgeschobenen Position im Mittelfeld (hoher Achter oder Zehner) eingesetzt wird, ist es nicht unwahrscheinlich, bald auch außerhalb dieses Adventskalenders Lobeshymnen auf ihn zu hören. Sein Vertrag läuft am Ende der Saison aus. Vielleicht sehen wir ihn schon bald bei einer Bundesligamannschaft – seinem erklärten Ziel.

P.S.: Danny Latzas Kopfballspiel ist defensiv solide. Offensiv setzt er lieber auf seine Qualitäten mit dem Ball am Fuß.

king_cesc 6. Mai 2015 um 18:27

Da hattet ihr doch eure Finger drin 😀
http://toorschuss.de/index.php/56-startschuss-news/1531-perfekt-mainz-holt-latza

Wird er Teil der neuen Doppel-6, nachdem ja Baumgartlinger und Geis umworben sind?
Park und Latza wäre doch ein Traum?

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Winterschmied 8. Mai 2015 um 14:40

War auch mein erster Gedanke.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie er sich in Mainz machen wird und ob er seine Stärken auch in der Bundesliga einbringen kann – hab den seit eurem Artikel hier so ein bisschen im Auge gehabt. Ein interessanter Spieler! 🙂

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Koom 8. Mai 2015 um 15:31

Geis und Baumgartlinger gehen vermutlich beide – aber Park bleibt. Davor Koo, ein weiterer SV-Tarnkappenbomber. Spannend. Ich mag das Scouting meiner 05er. 😉

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BeSt 26. Dezember 2014 um 10:42

Ab nach Augsburg mit dem!

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LMey 26. Dezember 2014 um 14:24

Wo siehst du ihn denn da genau?

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Kolle 8. Dezember 2014 um 18:38

Kleine Ergänzung: Kosta Runjaic hat ihn meines Wissens nach dem VFL Bochum empfohlen und so kam Latza zum VFL. Soweit ich weiß wollte Runjaic ihn dann in diesem Jahr auch zum Fck holen..

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TW 17. Dezember 2014 um 01:47

Jo, das Interesse gab es. Zum Zeitpunkt des (vermeintlichen) Vertragsabschlusses mit Duisburg war Runjaic auch dort Trainer. Die beiden sind eng verknüpft. Wenn die Bundesliga ihn nicht entdeckt, wird er wohl nächste Saison in Kaiserslautern landen.

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Kolle 17. Dezember 2014 um 11:45

Kaiserslautern ist doch nächste Saison auch in der Bundesliga :-). Ich kann mir auch gut vorstellen das der FCK nochmal an Latza baggert in der Winterpause. Hab irgendwo eine Aussage gelesen das man sich in der Winterpause evtl. auf 1-2 Positionen verstärken will die „dünn“ besetzt sind. Spontan dachte ich da an die Innenverteidigung, da ist man definitiv dünn besetzt nach dem Abgang von Torrejon. Allerdings ist man auch im DM / ZM dünn besetzt, zumindestens qualitativ nach dem Ausfall von Ring. Hinzu kommt das Latzta laut Tm.de beidfüssig ist und man ihn im Sommer schon wollte. Für Bochum die letzte Chance eine Ablöse zu kassieren und gleichzeitig sind die Saisonperspektiven auf graues Zweitliga mittelmaß gestellt. ..


Ergo kann ich mir das gut vorstellen, dann hoffe ich mal auf nen neuen starken Mann…. und den Aufstieg 🙂

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Kolle 17. Dezember 2014 um 11:46

Ich vergaß zu erwähnen das man so natürlich auch einen IV Backup hat..

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TW 17. Dezember 2014 um 11:49

Da muss Kaiserslautern aber schon Einiges bieten. Der VfL ist im zentralen Mittelfeld selbst sehr dünn besetzt. Ich hoffe doch nicht, dass man für ein paar hunderttausend Euro den Klassererhalt aufs Spiel setzt. Wollt Ihr nicht lieber Tobias Weis haben :P?

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Kolle 17. Dezember 2014 um 12:00

Tobias Weis? Nee so abgehalfterte Alt“stars“ hatten wir in den letzten Jahren genug. Dann lieber Fc-Bayern like die guten Jungs ablösefrei holen :D.

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Dave 9. Januar 2015 um 23:32

Kommt hier eig. mal was über Runjaic? bzw sein System (beim FCK). fände ich interessant. vor allem warum es 2014 nicht zum Aufstieg gelangt hat.


mrb 8. Dezember 2014 um 16:31

„Am 7. Dezember 1989 in Gelsenkirchen geboren, feierte der 19-jährige Danny Latza am 14. Februar 2009 mit seinem FC Schalke unter Fred Rutten ausgerechnet gegen den Lokalrivalen aus Bochum sein Bundesligadebüt.“

Ich finde es bemerkenswert, dass bei Euren Artikeln auch solche Hintergrundinformationen punktgenau korrekt sind. Die großen Fußballzeitungen schreiben dabei öfter Fehler hinsichtlich Trainer oder Saisonen.

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Schimanski 8. Dezember 2014 um 14:14

Schade, dass damals so viele Idioten und Egomanen den MSV wirtschaftlich vor die Wand gefahren haben. In der Rückrundentabelle 12/13 wurden wir unter Runjaic schon Vierter. Dazu standen die Verpflichtungen von Latza, Schauerte, Jung, Knoll und Hübner schon fest. Die, die dann in der 3.Liga gekommen sind (de Wit, Ofosu-Ayeh, Onuegbu, Gardawski, etc) wäre ebenfalls realistisch gewesen. Brosinski, Sukalo, Brandy, Perthel, Bomheuer, Gjasiula und Jovanovic wären ebenso geblieben wie Wolze und Bajic, die jetzt noch da sind. Für mich liest sich der Kader – jetzt 1,5 Jahre später – wie der Kader eines Aufsteigers.

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nutella 8. Dezember 2014 um 11:56

Spannender Artikel!
Ich freue mich schon auf den morgigen Artikel zu Matic. Bei einem blauen Benfica-Wappen wird’s wohl kaum ein anderer werden.

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Gooner90 8. Dezember 2014 um 14:51

Hoffe auch darauf. Mourinhos wichtigste Verpflichtung seit er zurück ist wie ich finde.

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blub 8. Dezember 2014 um 14:58

Alle labern davon das Cesc bei Chalsea alleine schuld ist und ich rede seit Mitte August ind er dauerschleife davon das es das Upgrade von Luiz zu Matic war….
Ich denke auch der kommt nocht, aber wenn doch unterm Chlasea wappen?

Bei Lissabon kenn ich mich im Moment nicht aus, da sind alle mir bekannten im Sommer gegangen. (z.B. MArkovic, der auch auf meiner shortlist steht)

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Isco 8. Dezember 2014 um 15:22

RM hat Matic aber schon einmal recht gründlich analysiert (Wenn es jemanden interessiert: http://www.abseits.at/fusball-international/england/transfers-erklaert-darum-wechselte-nemanja-matic-wieder-zu-chelsea/ ); keine Ahnung ob er dann nochmal kommen kann.
Andererseits wüsste ich das blaue Benfica Wappen aber auch nicht anders zu deuten.

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rotundblau 8. Dezember 2014 um 17:06

Benfica? da trau ich mich auf Enzo Perez wetten

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DonFrantic 8. Dezember 2014 um 10:25

Hört sich interessant an. DA muss ich wohl mal ein Bochum-Spiel gucken 😀
Der passt doch gut nach Dortmund, oder täusche ich mich da? Gute Synergien vor allem mit Micky und Gündogan, oder?

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SB 8. Dezember 2014 um 12:00

Ich würde eher sagen zu Leverkusen. Dort kann er bei hoch pressendem Gegner in kleinteiligen Situationen Räume öffnen bzw. bespielen und gegen den Ball seine Dynamik im Pressing einsetzen. Würde den gerne neben Bender/Kramer sehen

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TW 17. Dezember 2014 um 01:51

Eventuell ist Gündogan in seinen Offensivbewegungen sogar zu ähnlich zu Latza. Bei Leverkusen ist der Rhythmus etwas zu vertikal. Gladbach könnte passen, wobei er dort eher in einer höheren Rolle (vergleichbar zu Kramer aktuell) agieren sollte.

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