Schalkenaccio erfolglos in Leverkusen

Schalke setzt auf die Defensive, während Bayer Leverkusen sich weiter stabilisiert. Das ist die Quintessenz aus dem Topspiel der Bundesliga.

Grundformationen zu Beginn des Spiels. Jedvay kam verletzungsbedingt früh für Reinartz rein.

Grundformationen zu Beginn des Spiels. Jedvaj kam verletzungsbedingt früh für Reinartz rein.

Roberto di Matteo hat einen klaren Ruf und bestätigte diesen bei seinem Amtsantritt auf Schalke mit klaren Worten: Er wolle als Erstes die Defensive stabilisieren, sagte der frühere Chelsea-Coach. Gegen Leverkusen ließ er klare Taten folgen: Schalke reihte sich in der eigenen Hälfte in zwei Viererketten auf und fokussierte sich klar auf die defensive Stabilität. Klar, dass dies für Leverkusen zunächst einmal eine Herausforderung war.

Balanciertes Leverkusen                                                          

Bayer Leverkusen hatte zuletzt seine eigene Grundsatzdebatte nach einem guten, aber nicht herausragenden Saisonstart. Nachdem Leverkusen mehrere Siege in der zweiten Halbzeit herschenkte, sah sich Roger Schmidt Vorwürfen ausgesetzt, sein Spiel sei zu kraftraubend, zu offensiv. Doch schon gegen Zenit St. Petersburg zeigte Leverkusen eine balancierte Vorstellung. Dies setzten sie gegen Schalke fort.

Nicht dass Schmidt sein atemberaubendes Pressing zurückschrauben würde, im Gegenteil: Nach Ballverlusten rücken der ballnahe Sechser und die Außenverteidiger immer noch aggressiv auf. Es sollen Überzahlen in Ballnähe erzeugt werden, was auch gegen Schalke sehr gut funktionierte. Auch im Pressing gegen Schalkes Spielaufbau jagte Leverkusen den Gegner gnadenlos. Dadurch dass die Sechser auf- und die Außenstürmer einrücken, kann Leverkusen situativ einen hohen Druck auf den Ballführenden ausüben.

Gegen Schalke jedoch überluden sie nicht ganz so aggressiv die Flügel, sondern besetzten die Positionen konservativer. Hakan Calhanoglu war mehr Verbindungsspieler im Zentrum als Aushilfs-Zehner auf dem Flügel. Wie schon gegen St. Petersburg fokussierte sich Leverkusen auf die rechte Seite, auf der Donati wesentlich höher agierte als Linksverteidiger Wendell. Zudem positioniert sich Bellarabi von Natur aus breiter als Son, der höher agiert und mit diagonalen Läufen hinter die Abwehr durchbrechen will.

Schalke verschiebt gut

Es war klug von di Matteo, gegen diese Leverkusener Asymmetrie Dennis Aogo als Linksverteidiger für Christian Fuchs zu bringen. Fuchs wäre die offensivere Wahl gewesen, Aogo ist jedoch sowohl im Steals auch im ersten Kontakt stärker. Letzteres war gegen Leverkusens Gegenpressing wichtig. Die Schalker Außenverteidiger standen insgesamt gut, nur manchmal taten sich Lücken hinter ihnen auf, wenn sie ihre Position verließen und die Außenstürmer weiter vorne stellten.

Besonders eng stand Schalke im Zentrum. Marco Höger und Roman Neustädter agierten sehr eng aneinander. Sie verhinderten effektiv, dass Leverkusen ihr schnelles Kurzpass-Spiel durch das Zentrum aufbauen konnte. Leverkusen setzte fast immer über Flügelangriffe – und hatte damit bis zum 1:0 nur selten Erfolg.

Schalke nach vorne nicht präsent

So sicher Schalke defensiv stand, so wenig fiel ihnen nach vorne ein. Das Zentrum, das defensiv so gute Arbeit leistete, verwaiste im Spiel nach vorne. Dies lag auch an Zehner Choupo-Moting, der sich recht weit nach vorne orientierte. Er ist kein Spielertyp, der als Zehner Lücken für die Spieleröffnung durchs Zentrum öffnet.

So fiel Schalke gegen das gewohnt-aggressive Leverkusener Pressing nur ein Mittel ein: lange Bälle. Huntelaar konnte diese Bälle selten festmachen, zudem rückte Schalke nur unbefriedigend nach, wenn es um das Erobern zweiter Bälle ging. Offensichtlich wollte Schalke unbedingt Ballverluste in der eigenen Hälfte verhindern, war aber nicht gewillt, defensive Lücken nach zweiten Bällen zu öffnen.

Insgesamt war dem Team die defensive Stabilität wichtiger als offensive Durchschlagskraft – selten wagten mehr als vier Spieler den Weg über die Mittellinie. Schalke war damit offensiv bis zum Leverkusener Führungstor komplett harmlos.

Führung und rote Karte

Calhanoglu brachte die Leverkusener letztlich durch ein Freistoß-Tor gerechterweise in Führung (auch wenn Leverkusens Dominanz eher ihren Ausdruck in spielerischer Überlegenheit denn in großen Torchancen fand).

Nach dem Tor musste Schalke offensiver agieren, wodurch ein wesentlich ansehnlicheres Spiel entstand. Schalkes Außenverteidiger rückten nun weiter vor. Zudem änderte sich die Aufgabenteilung der Doppelsechs nach der Einwechslung von Kirchhoff (70., für Neustädter). Die beiden Sechser spielten vertikal viel stärker versetzt: Kirchhoff kurbelte das Aufbauspiel aus der Abwehr heraus an, während Höger weit nach vorne rückte.

In der Praxis sorgten diese Schalker Änderungen aber größtenteils nur dafür, dass Leverkusen mehr Räume für eigene Angriffe fand, gerade auf den Flügeln. Schalke fehlte immer noch ein Verbindungsspieler in der Offensive, das Zentrum war fest in Leverkusener Hand. Kurze Zeit agierten diese sogar mit drei Sechsern, ehe Jedvaj (früh gekommen für Reinartz) nach einer roten Karte in die Kabine musste. Leverkusen setzte nun nicht auf ein tiefes 4-4-1, sondern griff weiter offensiv an, teilweise in einem sehr aggressiven 4-2-3. Schalke fiel spielerisch nichts ein außer Flügelangriffen – zu wenig, um einen Punkt aus Leverkusen zu entführen.

Fazit

Eigentlich genügt eine Statistik, um das Spiel zusammenzufassen: Leverkusen schoss 24mal Richtung Tor, Schalke viermal. Dennoch werden di Matteos Pläne auf Schalke langsam sichtbar: Das Verschieben und eine stabile Defensive sind die Eckpfeiler seines Systems. Gegen Leverkusen sorgte dies gepaart mit den zahlreichen langen Bällen für eine moderne Form des Catenaccios. Die Balance zwischen defensiver Stabilität und offensiven Nadelstößen stimmt noch nicht. Allerdings ist Leverkusens aggressives Pressing für eine Mannschaft im Umbruch stets eine undankbare Aufgabe.

Leverkusen macht indes da weiter, wo sie gegen Zenit aufgehört haben. Das Spiel wirkt insgesamt etwas balancierter, ohne dass Leverkusen dabei seine aggressiv-radikale Philosophie verraten würde. Die Phasen, in denen sie sich etwas weiter zurückziehen müssen in der Defensive, funktionieren besser. Zudem können sie mittlerweile auch in der Schlussviertelstunde mit ihrem Pressing noch Nadelstiche setzen – auch das war in den vergangenen Wochen nicht immer der Fall. Es geht weiter aufwärts unter Schmidt.

mk 26. Oktober 2014 um 18:08

Fünfmal „klar“ im ersten Absatz unter der Grundformationsgrafik, ist das ein absichtliches Stilmittel oder Zufall? 😉
Eigentlich stört es mich kein bisschen, aber es ist mir aufgefallen. Und findest du wirklich Fuchs offensiver als Aogo? Ich bin wahrlich kein S04-Experte, aber intuitiv kommt mir das komisch vor.

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Taisumi 26. Oktober 2014 um 19:01

Dass du kein S04-Experte bist, merkt man schnell. 😉
Gilt doch unter S04-Fans Fuchs nicht als Verteidiger. Es fällt oft der Satz: „Mit Fuchs fehlt dir ’n LV auf dem Platz.“ Ernsthaft: Fuchs stellt sich viel zu oft sehr sehr stümperhaft im Verteidigen an und lässt sich öfters überrennen und kriegt in den seltensten Fällen seine Flanke geschlossen. Flanken/Schüsse abblocken kann Fuchs nicht, in der Regel kommt die Flanke in den 16er. Die meisten Spiele, die Fuchs im Jahr 2014 für S04 bestritten hat, hat er auch gar nicht als LV gemacht. Meistens wurde er weiter vorne im MF zum flanken aufgeboten, was ja auch wirklich seine Stärke ist.

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mk 26. Oktober 2014 um 19:33

Ok ok, ich nehme die skeptische Äußerung zurück. Aber nur weil er kein guter LV zu sein scheint, heißt das ja nicht per se dass er ein offensiverer Typ als Aogo ist ;). Aber kann ja sein, ich hab mich nur ein bisschen gewundert.

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Koom 28. Oktober 2014 um 09:21

Fuchs ist durchaus ein LV. Aber eher einer der Sorte „Roberto Carlos“. Er macht sehr viel mit Wucht, Kraft und Offensivpower. Wenn man das gut absichert, ist er eine Waffe. In Mainz klappte das bspw. extrem gut. Aber Aussenverteidiger-Unterstützung ist sowieso bei vielen Vereinen (wie auch der Nationalmannschaft) ein großes Problem. Alle wollen da einen Philipp Lahm, also die eierlegende Wollmilchsau.

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Bernhard 26. Oktober 2014 um 16:41

Zwei Fragen beschäftigen mich, die aber eher mit den grundsätzlichen Philosophien der beiden Trainer denn mit dem Spiel zusammenhängen:
1. Wieso rotiert Schmidt, vor allem in der Offensive, so selten?
2. Meyer spielte bislang bei di Matteo keine gewichtige Rolle, was wären die Gründe hierfür?

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Stefan 26. Oktober 2014 um 20:09

Das mit Meyer wundert mich auch. Seht ihr aus taktischen Gesichtspunkten Argumente gegen Meyer und für Choupo-Mouting auf der 10 bzw. in den anderen beiden Spielen für Boateng? So wie TE Schalkes strategische Ausrichtung analysiert erscheint mir Meyer eigentlich als Idealbesetzung auf dieser Position.

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Koom 26. Oktober 2014 um 20:29

Spekulation: Di Matteo ist eine knappe Woche bei Schalke, dabei 3 Spiele. Da war nicht viel Zeit für Training und Spielerkennenlernen. Ich vermute deswegen stark, dass er nach Papier-Spielstärke/Fähigkeiten aufstellt und da konkurriert (positionsbezogen) Meyer mit Boateng. Da werden die meisten neuen Trainer die bekannte Größe Boateng bringen, vor allem, wenn man einen torgefährlichen MF haben will, weil die Mannschaft generell eher defensiv spielt.

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Bernhard 27. Oktober 2014 um 12:46

Hm, jein. Viel Zeit, um die Mannschaft kennenzulernen hatte er bestimmt nicht. Mit Boateng bzw. Choupo-Moting auf der zentralen offensiven Position verfolgte er auch einen anderen Spielansatz, als mit Meyer. Dennoch, und hier stimme ich dir nicht zu, wäre es doch zumindest komisch wenn ein Trainer wie di Matteo auf a) die papierene Stärke seiner Spieler verlassen würde und b) die Mannschaft, vor seiner Übernahme, zumindest nicht per Videostudium analysiert hätte.

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Koom 28. Oktober 2014 um 09:17

Wenn man Choupo-Moting, Boateng und Meyer vergleicht, dann sticht vor allem heraus, dass erstere beiden torgefährlich sind, Meyer nicht so sehr.

Ich denke mal, dass sie deswegen für Di Matteos Basis-Taktik besser geeignet sind, weil man Kontern möchte und deswegen bei den reinen Offensiven viel Torgefahr braucht. Meyer ist mehr strukturgebender Ballverteiler, nützlicher, wenn man mehr Ballbesitz und einen stehenden Gegner hat. Boateng kann durchaus ähnliches leisten (finde Meyer aber stärker), bringt aber mit seiner Wucht mehr Optionen (auch bei Standards). Dito Choupo-Moting. Zudem sind beide auch Gardemaß, was bei Standards offensiv wie defensiv nützlich ist.

Und wegen Papierform: Es ist ja auch nicht so, dass Boateng und Choupo-Moting Blinde sind. Wir reden ja nicht von einem Duell mit hohem Gefälle.

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Norman 26. Oktober 2014 um 21:05

Ich schätze eher, dass Max Meyer momentan in einem Formtief sitz und Di Matteo darauf reagiert. Max Mayer hat mir in den letzten Spielen unter Jens Keller nicht mehr gut gefallen und hat denke ich vor allem in der Entscheidungsfindung und im Gegenpressing echte Schwächen gezeigt. Da Choupo-Moting ein echtes Arbeitstier für einen Flügelspieler ist, ist er momentan neben Boateng sicherlich die stabilere Wahl.
Im Spiel gegen Leverkusen denke ich, dass Sam den Vorzug erhalten hat, da dieser bei Schnellangriffen über den Flügel wahrscheinlich lange Diagonalbälle besser verarbeiten kann als Max Mayer. Da Leverkusen soweit ich weiß auch nach dem Tor noch relativ hoch gepresst hat, denke ich hätte man sich mit Mayer eine Anspielstation verbaut, weil ihm eher das Kombinationsspiel bei tiefstehendem Gegner liegt, als spekulative Sprints auf dem Flügel.

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Norman 26. Oktober 2014 um 21:07

*Meyer

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Peda 27. Oktober 2014 um 09:40

Zum ersten Punkt kann ich aus Salzburger Sicht etwas sagen:

Nachdem er seine Stammformation und -Aufstellung gefunden hatte rotierte Schmidt auch in Salzburg sehr, sehr selten. Dafür kam dann in wenigen Spielen (z.B. Cup gegen unterklassige Gegner) eine komplette B-Elf zu Einsatz – mit überschaubarem Erfolg.

Eine gewisse Zeit lang kann man das ja damit begründen, dass die doch sehr spezielle Spielweise ein hohes Maß an Eingespieltheit verlangt um zu funktionieren, da sich bei schlechter Abstimmung der Gegner regelmäßig aus dem Pressing freispielen könnte und sich das negativ auf die gesamte Stabilität auswirken würde (psychologisch, aus Sicht eines Spielers: wenn ich im Gegenpressing regelmäßig ins Leere laufe, weil ich nicht entsprechend abgesichert und daher ausgespielt werde, dann werde ich irgendwann nicht mehr so kompromisslos draufgehen).
Und solange man damit erfolgreich ist – weder die einen überspielt (außer Form/häufiger verletzt) noch die anderen frustriert sind, ist dagegen ja nichts einzuwenden.

So weit sich das aus der Ferne beurteilen lässt besitzt Roger Schmidt herausragende Qualitäten in der Menschenführung und ist in der Lage auch dem letzten Spieler glaubhaft zu vermitteln, dass er alleine durch seine Trainingsleistung zum Erfolg der Mannschaft entscheidend beiträgt (das hängt wohl auch mit den Trainingsinhalten zusammen, da das Pressing nur bei entsprechender Intensität effektiv sinnvoll werden kann).
Da er sich in Salzburg weder mit schmerzhaften Abgängen noch mit langfristigen Ausfällen konfrontiert sah, ist er aber bislang den Beweis schuldig geblieben ob er mit erzwungenen Rotationen umzugehen weiß.

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Bernhard 27. Oktober 2014 um 12:50

Klingt vernünftig. Dennoch bin ich der Meinung, dass er spätestens in der Rückrunde rotieren wird müssen. Ich habe mich zwar nicht eindringlich mit B04 befasst, es fällt aber schon auf, dass vor allem die Offensivspieler kaum Pausen erhalten. Trotz der Tatsache, dass Spieler wie zB. Drmic oder Kruse auf der Bank sitzen. Die Spieler, die immer spielen, sind wahrscheinlich besser eingespielt (no, na!) aber Qualität zur Rotation wäre auf jeden Fall vorhanden.

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Peda 27. Oktober 2014 um 13:11

Also wie gesagt, bei Salzburg wurde er selten zu Rotationen gezwungen und wenn, dann war ein deutlicher Abfall bemerkbar. Das hat neben der fehlenden Eingespieltheit aber wohl auch damit zu tun, dass die Qualität der Salzburger Bank eindeutig nicht mit der Stammelf mithalten konnte.

Ich bin auch sehr gespannt wie sich das bei Bayer über die Saison bzw. mehrere Saisonen entwickeln wird.

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Kny 27. Oktober 2014 um 15:31

Das größte Problem von Max Meyer ist die körperliche Präsenz. Er verliert im 1:1 viel zu viele Bälle, weil er den Ball nicht genug abgeschirmt bekommt. Außerdem ist er ein schlechter Ballgewinner, da ihm auch die Giftigkeit in der Defensive abgeht. Dazu kommt, dass ihm für das Ausspielen von Kontern die Schnelligkeit abgeht. Seine großen Stärken liegen im Passspiel und der Wendigkeit in Bereichen, wo er 360° Optionen hat. Deshalb gingen auch alle Experimente mit ihm auf den Flügeln voll in die Hose. Am besten ist Meyer also aufgehoben in einer Ballbesitzmannschaft, die weit aufrückt und den Ball one-touch-mäßig um den gegnerischen Strafraum zirkulieren lässt. Das ist mit Di Matteo aber offensichtlich nicht zu machen, und deshalb bleibt Meyer folgerichtig draußen. Ich finde es sehr schade. Ich bin öfters im Stadion und so eine Ballbehandlung habe ich offen gestanden noch nie zuvor gesehen. In einer Mannschaft à la Barca, Bayern, Arsenal würde Meyer m.E. einschlagen wie eine Bombe.

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Norman 27. Oktober 2014 um 19:37

Da stimme ich Dir zu, aber Abwarten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Spielweise vom Samstag Di Matteos Idealvorstellung von Fußball war.
Gegen Leverkusen war das glaube ich schon eine gute Wahl, da man – wie im Artikel auch geschrieben – ja gesehen hat, dass Schalke einen normalen Spielaufbau momentan nicht fehlerfrei hinbekommt. Und dann wirds meist sofort gefährlich. So hätte man fast ein 0:0 gehalten, was gegen Leverkusen Auswärts sicherlich nicht verkehrt gewesen wäre.
Wenn die Abwehr erstmal wieder stabil funktioniert und im Spielaufbau nicht mehr so viele leichte Bälle hergeschenkt werden, wird man auch wieder offensiver spielen. Ultimativ hoffe ich ja, dass man statt dem ewigen 4-2-3-1 auch mal situativ oder gegnerabhängig ein 4-3-3 oder ein 4-1-4-1 sehen wird. Was ja unter Jens Keller schon angekündigt wurde, aber nie zu sehen war.

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JS 27. Oktober 2014 um 20:02

Hmmm, die Zahlen zeichnen aber ein anderes Bild von Meyer. Er verliert den Ball äußerst selten. Passt überdurchschnittlich, aber nicht sensationell gut. Dafür hat er kaum Schlüsselpässe oder Assists dabei. Siehe

https://twitter.com/mixedknuts/status/526805163684954112?s=09

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Hesse 28. Oktober 2014 um 12:16

Vielleicht ist dann Meyer besser als ballverteilender Sechser aufgehoben, wo ihm aber die Zweikampfstärke abgeht. Also irgendwie steckt der Junge in einem Dilemma, zumindest in einem Verein mit höheren Ansprüchen.

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