Systemanalyse: Dortmunds versteckte Raute gegen Mainz

Da ist das Ballbesitzspiel! Der BVB findet nach Monaten des Stabilitätsdenkens ein Offensivkonzept. Zwei spielmachende Strukturgeber auf den Flügeln erschufen gegen Mainz eine verkappte Raute mit vielfältigem Kreativpotential.

30 Abschlüsse, 11 auf’s Tor, 4 waren drin und zahlreiche gefährliche Angriffe scheiterten außerdem kurz vor dem Abschluss – ausgerechnet gegen die pressingstarken Mainzer liefert der BVB volle Durchschlagskraft ab. In einer Weiterentwicklung der 4-1-3-2-Systematik aus dem Rückspiel gegen Real zeigt Klopps Elf die beste Offensivleistung der bisherigen Saison. Und das gegen eine sehr disziplinierte Form des Mittelfeldpressings, das die Mainzer auch noch recht flexibel interpretierten (Wechsel zwischen 4-1-4-1 und 4-2-3-1).

Sahin: Lückenfüller statt Schlüsselspieler

Wie beim 2:0 gegen Real Madrid besetzte Oliver Kirch die tiefere Sechserposition neben einem aufrückenden Achter. In dieser Rolle kann er die erste Aufbauphase gut strukturieren und durch seine Dynamik ist in der Lage, im Umschaltmoment viel Raum vor der Abwehr zu kontrollieren. Nuri Sahin hatte auf dieser Position im Laufe der Saison riesige Probleme im Bewegungsspiel.

Sahins individuelle Offensivqualität wurde nun anders eingebunden. Anstatt im Fokus des Aufbauspiels zu stehen, übernahm er eine freie, recht unpräsente Box-to-Box-Rolle. Öfters rückte er schon frühzeitig in den Zehnerraum auf. Auch diagonale raumschaffende Läufe streute er ein. Auf diese Weise band er die gegnerischen Mittelfeldspieler flexibel und schuf damit Dynamik für die umliegenden Mitspieler.

In dieser Rolle konnte Sahin seine Passstärke offensiver einbringen, wie beim 2:1 perfekt demonstriert. Seine Abräumerfähigkeiten, die in den letzten Monaten am ehesten sein Spiel ausmachten, konnte er im Gegenpressing in höheren Zonen einbringen.

Das Flügelspiel der Zukunft? Strukturgeber Mkhitaryan und Jojic

Während Sahin beliebig durchs Mittelfeld driften durfte, sorgten andere Spieler für die strukturelle Balance zwischen Abwehr und Angriff. Henrikh Mkhitaryan und Milos Jojoc starteten auf den Flügelpositionen und interpretierten sie außergewöhnlich komplex. Beide sind ähnliche Spielertypen, die auch als Achter oder Zehner spielen können und ein hervorragendes Gespür für Strukturen haben. So brachten sie sich anpassungsfähig in verschiedener Weise ein.

BVB - MainzBeide waren invers aufgestellt, sodass sie typische Dribbelaktionen in Richtung Zwischenlinienraum starten konnten („Robbery“-Stil). Öfter zeigten die beiden torgefährlichen Sprinter auch ohne Ball sehr druckvolle Läufe um die frei beweglichen Reus und Lewandowski herum. So machten sie sich als Kombinationsspieler in den offensiven Halbräumen verfügbar oder gingen bis in die Spitze durch für Schnittstellenpässe (siehe wiederum Sahins Pass auf Mkhitaryan vor dem 2:1).

Zu diesen angreifenden Elementen kam jedoch auch Präsenz im Aufbauspiel hinzu. Situativ rückten sie frühzeitig in den defensiven Halbraum ein und agierten wie Halbspieler einer Raute. Zwar besetzten in dieser Saison auch Reus, Aubameyang oder Hofmann schon diese Räume, jedoch in ganz anderer Ausrichtung. Sie fielen hauptsächlich aus höheren Zonen kurzzeitig für auflockernde Ablagen nach hinten. Mkhitaryan und Jojic besetzten diese Verbindungsräume stabiler und brachten ein dominanteres, nach vorwärts gerichtetes Passspiel ein. Anstatt die aufbauenden Akteure zu unterstützen, übernahmen sie deren Aufgaben mit.

Neue Abläufe für Dortmunds Vorwärtsspiel

Das führte zu weitreichenden Veränderungen in der spielerischen Anlage der Borussen. In den vergangenen Monaten ließen sich die Schwarzgelben im Aufbauspiel immer wieder nach außen drängen und waren dann gezwungen vorhersehbar die Seitenlinie entlangzuspielen. Mkhitaryan und Jojic unterstützten die Außen- und Innenverteidiger tiefer und konnten in der zweiten Aufbaulinie die Verbindung ins Zentrum schaffen.

Die Abwehr passte ihr Positionsspiel daran an, indem sie weniger raumgreifend wurde: Die Außenverteidiger rückten nicht mehr so früh auf und die Innenverteidiger fächerten nicht so weit auf. Daher fiel Kirch auch nicht mehr zwischen die Abwehrspieler zurück, sondern hielt den Sechserraum. Dadurch waren die Borussen auch stabiler nach frühen Ballverlusten, da sie näher an ihren Defensivpositionen blieben. Interessanterweise wurden die Außenverteidger trotzdem effektiver in der Offensive. Durch die größere Dortmunder Präsenz in den Halbraumen und das spätere Nachrücken fanden Durm und Piszczek mehr Raum und hatten mehr Anspielstationen in Tornähe.

Grundsätzlich wurden die Dortmunder Angriffe unberechenbarer in ihrer Grundstruktur. Üblicherweise versuchen Klopps Spieler erst in den Sechserraum zu kommen, dann in den Zwischenlinienraum, um dann die steilgehenden Flügel einzusetzen. Nun wurde das Spiel oft im Halbraum zentriert und konnte von dort unterschiedlich entwickelt werden. Die Verbindung in den Zwischenlinienraum wurde variabler und insgesamt diagonaler hergestellt. Dabei sorgte Sahins Freirolle im Zentrum für ständig wechselnde Anordnungenm was dem Gegner die Orientierung erschwerte.

Die Tiefe wurde unberechenbarer aus unterschiedlichen Räumen gegeben. Lewandowski konnte sich weiträumiger bewegten und kam dadurch öfter in den Schnittstellen der Abwehr frei. Häufig brachte Reus aus dem Zentrum heraus die Dynamik nach vorne. Auch das Steilgehen der Flügelspieler war schwieriger zu kontrollieren, da es oft aus engeren, unübersichtlichen Situationen heraus passierte.

Veränderung der grundsätzlichen strukturellen Ausrichtung der Dortmunder Vorwärtsbewegung. Wird dann natürlich alles variabel interpretiert und so. Ich hoffe mal, das trägt trotz der ganzen abstrakten Pfeile zum Verständnis bei.

Veränderung der grundsätzlichen strukturellen Ausrichtung der Dortmunder Vorwärtsbewegung. Wird dann natürlich alles variabel interpretiert und so. Ich hoffe mal, das trägt trotz der ganzen abstrakten Pfeile zum Verständnis bei.

Diese Umstrukturierung wirkte sich nicht nur – bzw. überhaupt gar nicht mal so oft – auf das Aufbauspiel aus, sondern zeigte sich auch im Umschaltspiel. Mkhitaryan und Jojic schalteten nicht ausschließlich vertikal um, was für Dortmunds Flügel eigentlich typisch ist. Situativ forderten sie direkt im Halbraum den Ball. So konnte das Mainzer Gegenpressing vielfältiger umspielt werden und gerade bei Balleroberungen auf Außen konnte sich Dortmund meist lösen. Zudem wurde die zweite Pressinglinie der Mainzer dadurch überladen, was mehr Defensivspieler nach vorne zog und somit Raum vor der Abwehr schuf.

Freie Individualität in der Angriffszone

Diese Räume versuchten dann Reus und Lewandowski zu finden wie schon in den letzten Spielen. Mit ihren Dribblingfähigkeiten und der sehr guten Koordination während und nach der Ballmitnahme sind sie auch in Unterzahlsituation sehr erfolgsstabil und erlauben ein Nachrücken der tieferen Spieler. So umspielen die Borussen das Problem der fehlenden Ballzirkulation in der Offensivzone und der generell etwas tieferen Grundpositionierung. In diesen Punkten ist die alte Angriffsstruktur nominell überlegen.

Generell ist das neue System in der Finalisierung der Angriffe weniger klar durchgeplant und basiert stärker auf Improvisation. Durch die durchschlagskräfte Art der Kreativität von Reus und Lewandowski und das enorm anpassungsfähige Bewegungsspiel der beiden Flügelspieler kompensieren die Borussen das und sind kaum weniger erfolgsstabil als gewohnt.

Tatsächlich agieren sie gar etwas konstanter, da die Spieler individuell passendere Umgebungen haben. Am stärksten ist das bei Mkhitaryan zu beobachten. Als Zehner hatte er durch die klarerern Flügelspieler kaum Dynamik in seiner unmittelbaren Nähe. So konnte er kaum kombinieren, sondern war zu länglichen Dribblings und eher vorhersehbaren Vertikalpässen in klare Zuordnungen gezwungen. Durch diese unpassenden, statischen Situationen unterliefen ihm auch viele vorhersehbare Fehlpässe, was ihm schon einen ungerechtfertigten Ruf als unkreativer oder passschwacher Spieler einbrachte. In der seitlichen Rolle hat der Armenier nun drei Spieler und mehr „vor“ sich, wenn er sich zur Mitte orientiert. Durch deren vielfältigere Bewegungen sind dabei die Zuordnungen weniger klar und die Situationen somit dynamischer, weshalb er die Stärken seiner komplexen Entscheidungsfindung viel häufiger einbringen kann.

Auch Reus kann in chaotischeren Szenen effektiver Durchschlagskraft entwickeln, da es die gegnerischen Spieler schwerer haben, sich klar zu ihm zu positionieren. Er kann in unterschiedlichen Tempo dribbeln und entweder gegen den Gegenspieler oder in den Raum hinein (oder beides), sodass seine Aktionen in überladenen Situationen recht schwer zu lesen sind und mehr Überraschungseffekt entsteht. Da er bevorzugt, den Ball länger zu halten als Mkhitaryan, harmoniert er vom Spielrhythmus her außerdem gut mit Lewandowski. Insofern ist es nicht im allgemeinen so, dass er sich stärker zum Zehner eignet und Mkhitaryan eher zum Flügelspieler. In der aktuellen taktischen Situationen sorgt diese Aufteilung allerdings für mehr taktische Dynamik, wovon beide profitieren; vor allem angesichts der geringen Dortmunder Präsenz im Zwischenlinienraum.

Bedeutung der neuen Struktur

Es wird sehr interessant zu beobachten sein, was das Dortmunder Trainerteam aus den neuen Möglichkeiten macht. So effektiv wie im Spiel gegen Mainz dürfte das System schwer zu konservieren sein.

Zum einen stellt sich die Frage nach der defensiven Stabilität. Das frühe Aufrücken des Sechsers könnte Probleme gegen Mannschaften machen, die im Konterspiel eine sehr gute Verbindung zwischen Flügel und Halbraum haben. Außerdem profitierte das System gegen Mainz natürlich sehr davon, dass die komplette Offensive von Spielern mit kreativem Passspiel besetzt war. Mit defensivstärkeren Akteuren wie Bender und Großkreutz müssen die Abläufe etwas angepasst und die Variabilität eingeschränkt werden.

Das gilt auch, wenn der BVB direktere Konter fahren will. Aubameyang kann nicht auf diese Weise eingebunden werden wie Jojic, Mkhitaryan oder Lewandowski. Ohnehin haben die Borussen in Jojic und Mkhitaryan gleich zwei Vertreter eines Spielertyps, der äußerst selten ist und daher auch kaum ersetzbar. Allerdings könnte Hofmann möglicherweise in eine ähnliche Rolle wachsen und der Bulgare Jordanov aus Dortmunds zweiter Mannschaft hat tatsächlich recht ähnliche Anlagen.

Darüber hinaus wird der Lewandowski-Abgang neue Fragen aufwerfen. Der Pole ist durch seine hervorragende Einbindung und seine Formstärke in entscheidenden Saisonphasen zwar etwas überbewertet in seiner Bedeutung für das Dortmunder Spiel, in der aktuellen Einbindung ist er aber wirklich sehr schwer zu ersetzen. Sein Ballhalten- und verteilen in chaotischen Unterzahlsituationen kann kaum ein Stürmer in dieser Form bieten und gerade in der neuen Struktur ist das ein enorm wichtiges Element der Offensivabläufe.

Zuletzt könnten auch gegnerische Anpassungen sehr interessant sein. Durch die geringere Breite im Aufbauspiel könnten Gegner im Pressing auf extreme Kompaktheit im Zentrum setzen. Falls Leverkusen am kommenden Wochenende wieder auf das alte 4-3-3-0 umstellt wäre das schon einmal der erste Test in diese Richtung. Auch ein 3-5-2 oder 3-4-2-1 wären wohl als Gegensystem potentiell sehr effektiv. (Glück für den BVB, dass es offenbar fast keine Bundesliga-Trainer gibt, die auf Dreierkette Bock haben. Peppio, was läuft bei dir so?)

Allerdings wurden mögliche Anpassungen schon demonstriert. Im Real-Rückspiel, gegen Bayern und im Pokal gegen Wolfsburg spielten die Schwarzgelben im Grunde Mischsysteme mit Elementen der „alten“ und „neuen“ Offensivstruktur, was ja ebenfalls sehr gut funktionierte. Mal sehen, was sich langfristig durchsetzt, oder ob diese Möglichkeiten vielleicht sogar den Grundstein für eine (taktische) Rotation der Borussen legen können.

Josef 29. Juli 2014 um 13:48

In der aktuellen Vorbereitung konnte man dieses 4-1-3-2 bereits wieder sehen. Ich bin gespannt wie der BVB es in der nächsten Runde umsetzen wird. Würde meiner Meinung nach auch gut zu den Neuverpflichtungen Ji, Ramos und Immobile passen. Dazu könnte sich Aubameyang als HS vielleicht wohler fühlen als auf Außen.
Spannend würde es im zentralen Mittelfeld, wo ich mir nicht sicher bin, ob die Rolle als abwechselnd nach vorne stoßender 6er für Bender und Kehl geeignet ist (im Gegensatz zu Sahin / Kirch und hoffentlich irgendwann wieder Gündogan).

Vielleicht beglückt uns MR vor (nach) Saisonbeginn mit einer Einschätzung.

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SCP-Poker 7. Mai 2014 um 15:46

Wie hat der BvB am Wochenende gegen Hoffenheim gespielt, da haben doch Jojic u Sahin Achter gespielt, Kevin Flügel?
Welche Anpassungen gabs im „neuen System“?

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blub 7. Mai 2014 um 16:03

Jojic/Sahin als 6er/8er. ME in nicht so klar getrennten Rollen wie noch mit Kirch.
Micky nach rechts, damit man GK auf dem linken Flügel bringen kann.
Schmelzer kam zurück, hat mir relativ gut gefallen was der gemacht hat. Das alte pärchen passt immernoch gut zusammen.
Natürlich war mit GK am linken Flügel und Micky rechts das Spiel nicht so ausgeglichen wie mit 2 Spielmachenden akteuren am flügel, aber das wer mehr ne Folge der anderen Spieler, als en systematische Anpassung.

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1328 23. April 2014 um 01:10

Nice piece of work, Mr Klopp and Mr MR.

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Jojo 22. April 2014 um 23:12

Sehr, sehr geiler Artikel! Danke dafür!

Ich freue mich schon pervers auf die nächste Saison, wenn alle wieder fit sind. Da ist (theoretisch) alles möglich. Vielleicht kann Auba bis dahin auch seine Defizite im Passspiel und Dribbling etwas verbessern.

3-5-2 kann ich mir gut vorstellen. Spiele ich bei Fifa auch immer ^^
Sokratis-Hummels-Subotic
Gündogan-Bender
Kuba-Miki-Reus
Auba-Ramos
Mit der Formation wäre man situativ sehr flexibel, was Formationsumstellungen betrifft.
Kuba spielte schon RV. Im „alten“ System waren die Aufgaben von RM (oder LM) zum AV eh recht ähnlich meiner Meinung nach. Somit könnte Kuba situativ als RV auftreten und das System würde eher zu einem 4-3-3 wechseln mit Ramos in der Spitze, Auba und Reus über aussen.
Bender spielte auch schon IV, also könnte man auf ein 4-1-4-1 umstellen.
Zudem würden sich Auba und Ramos recht gut im Sturm ergänzen, da sie recht unterschiedliche Spielertypen sind.
Statt Reus könnte man natürlich auch Miki oder Großkreuz auf LM setzen. Je nach Gegner. Mit Großkreuz hätte man dann auf beiden Aussenpositionen einen Spieler, der auch mal AV spielen kann. Reus traue ich das nicht zu.

Sollte Kirch bleiben, dann wären auch genügend Mittelfeldspieler da, um dauerhaft 4-3-3 zu spielen. Glaube aber nicht, dass das die Regel werden wird. Hat man einfach zu selten bisher gesehen beim BVB. Denke auch, dass das System zu „schmal“ wäre für den Geschmack des Trainerteams.

Wie gesagt:
Ich bin gespannt wie sau 😀
Und diese Seite gibt mir genau den Zündstoff, den ich brauche. Nochmal danke.

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Kopp Susann 23. April 2014 um 08:56

MR und alle anderen:

Wie würdet ihr – bessere Flanken des TW vorausgesetzt – dann die Rolle des TW sehen?

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MR 24. April 2014 um 02:52

Wie, wann, wo?

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TW 24. April 2014 um 11:56

Was hast Du gegen meine Flanken?

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blub 24. April 2014 um 12:30

Und RM und TR protestieren in der SV.de-Kurve
„Koan Neuer TW“

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Kopp Susann 24. April 2014 um 14:44

Als absoluter Laie und daher mit meinen Worten:
In beiden Bildern von Dir (MR) wirkt der TW „uneingebunden“. Ich denke, dass Dortmund auch für sein Vorwärtsspiel beim TW noch (viel?) Luft nach oben (hier wohl eher nach vorn) hat. Grund: Mir fällt im Dortmunder Spiel – systemunabhängig – auf, dass bei langen (oder sagt mein weiten?) Pässen des TW eine gefühlt hohe Ungenauigkeitsquote vorhanden ist. Mit gefühlt meine ich, dass ich nicht weiß, ob es hierzu eigene Statistiken gibt, die das belegen. Diese Passungenauigkeiten führen – wiederum gefühlt im vorstehenden Sinne – z.B. zum Verlust „zweiter“ Bälle. Verbesserte Passgenauigkeit unterstellt/vorausgesetzt, könnte über eine „aktivere“ Rolle des TW doch auch nachgedacht werden … .

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Burrinho 25. April 2014 um 12:57

Meinst du sowas hier? http://spielverlagerung.de/2013/10/17/die-torwartkette/

Ansonsten ist gerade Weidenfeller enorm genau bei langen Bällen. Diese werden dementsprechend auch in Verbindung des Gegenpressings recht effektiv genutzt.

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3D 22. April 2014 um 19:10

Ähnelt doch ganz stark dem 4-1-3-2 von Benfica mit Ramires und Di Maria auf dem Flügel…

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MR 23. April 2014 um 05:08

Ja, hat was davon. Zurecht, möcht ich meinen.

Auch generell von Benficas System, Gaitan ist ja auch so ein toller Allround-Flügelspieler.

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LM 22. April 2014 um 14:46

Großartiger Artikel, vielen Dank dafür. Zlatan wäre ein guter Lewandowski Ersatz 😉
Scherz beiseite denke ich, dass man mit Ramos und Ji eigentlich nicht schlecht aufgestellt ist, zumal ja soweit ich weiß zumindest noch Nachwuchs vorhanden ist und notfalls auch mit Reus oder Auba vorne drin gespielt werden könnte, auch wenn dann eventuell das Offensivspiel möglicherweise von einer wie auch immer gearteten Idealvorstellung abweichen müsste.

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JK 21. April 2014 um 23:43

Super Artikel, gefällt mir auch viel besser als die Einzelspielberichte, zumal es die eigene Wahrnehmung extrem auf die Probe stellt. Meist sehe ich die Sachen erst, wenn ich mir das Spiel ein zweites mal nach Lesen des Artikels ansehe (zumindest glaube ich dann, dass ich es sehe).

Ich glaube, das Trainerteam versucht bereits seit Wochen, ein „Leben nach Lewandowski“ einzuleiten. Die Hereinnahme von Kirch und Jojic zeigt Experimentierfreude, die wir lange nicht gesehen haben, und beide zeigen hervorragende Leistungen. Insbesondere die Balance scheint im Moment super zu funktionieren, die Mannschaft wird kaum noch auf dem falschen Fuß erwischt, weil entweder im Moment eines Ballverlustes zu viele Leute gerade nach vorn stürmen, oder weil im Moment des Ballgewinns zu wenig Unterstützung im Zentrum und auf den Flügeln herrscht.

Je mehr Varianten man schafft, desto einfacher wird es, einen dafür passenden Stürmer einzusetzen. Da mehrere geholt werden sollen (mit Ji und Ramos sind ja schon zwei da, mit einem Abgang Schiebers ist zu rechnen), könnte mal der eine, mal der andere „richtig“ sein, je nach Spielsituation oder Gegner.

Wir sind gespannt und ich hoffe, SV bleibt da immer auf Ballhöhe!

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djgauss 22. April 2014 um 07:59

Als erstes: Danke für den Artikel!

Irgendwie stellt sich bei mir die Frage, inwiefern das Trainerteam um Klopp den Zeitpunkt zur Rotation verschlafen hat. Ende der Hinrunde und dann relativ schnell in der Rückrunde wirkte Sahin unglaublich leer und überspielt. Wenn man jetzt sieht, dass a) Kirch nicht nur irgendein Bankdrücker mit Festgehalt ist (Wie es hier auf SV ja schon viel früher gesagt wurde) und b) Sahin aus einer Pause auch kreative Kraft schöpft, würde ich gern wissen, was noch drin gewesen wäre, hätte man schon etwas früher rotiert. Gerade bei Kirch kann ich mir kaum vorstellen, dass er vor 10 Spielen noch keine Option war und er in den letzten 2 Monaten so explodiert ist mit der Chance nächstes Jahr eine nicht ganz unwichtige Rolle in der Rotation zu spielen…

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Fabian 22. April 2014 um 10:32

Was soll denn noch mehr drin gewesen sein? Ein paar Punkte in der Liga vielleicht, doch auch das hätte letztendlich nichts an Bayern Übersaison und frühem Meistertitel geändert. Real hätte man auch so fast erneut aus der Championsleague gekickt. Ob die Niederlage im Bernabeau nicht so ausgefallen wäre, hätte Sahin vorher weniger gespielt? Das ist Spekulation. Es waren doch letztendlich individuelle Fehler von Hummels und Mkhitaryan
die dort die Genickbrecher waren. Ansonsten wird man wie erwartet zweiter in der Liga und steht souverän im Pokalfinale.

Vergiss auch nicht, dass es zur Winterpause und danach noch hieß, dass Gündogan bald zurück kommt. Das Pensum was Sahin leisten musste war ja nicht nur aufgrund der Trainerentscheidungen sondern vor allem durch die Verletztenmisere so hoch. Wahrscheinlich wollte Klopp schon vorher mehr rotieren, aber fast alle Schlüsselspieler, die er dafür aufgebaut hatte, sind dann ausgefallen. Wirklich geschadet hat es mit Blick auf die Saisonziele aber nicht.

Ich denke man hat genau zur rechten Zeit reagiert, Kirch erst jetzt gebracht wo er wirklich Leistung zeigen kann, statt ihn zu früh ins kalte Wasser zu schmeißen und zu demotivieren. Klopp sagt selbst, dass es (erst) vor zwei Monaten bei Kirch „Klick“ gemacht hat. So hat man jetzt, an den Rahmenbedingungen gemessen, die denkbar besten Chancen noch den Pokal zu gewinnen. Zu spät kommt die Rotation meiner Meinung nach daher nicht.

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mfceo 22. April 2014 um 13:23

mit kirch wurde laut klopp die ersten jahre als RV geplant, zu beginn der saison einigte man sich darauf es mit kirch im DM zu versuchen. klopp meinte, dass es erst in den letzten wochen bei ihm richtig „klick“ gemacht hätte. er benötigte also, ähnlich wie ein neuzugang beim bvb ein gutes halbes jahr um eine (neue) position zu verinnerlichen!

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sf_96 21. April 2014 um 22:53

Denkt ihr, dass Berbatov während seiner besten Zeit würde helfen können? Als lewa Ersatz?

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Leser 21. April 2014 um 23:59

War Berbatov nicht eher so ein Phantom-Stürmer, der nie eingebunden aber dann doch im richtigen Augenblick da war?!

a prospos „war“: spielt der noch?

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Ein Zuschauer 22. April 2014 um 00:20

Japp, bei Monaco

Antworten

HW 22. April 2014 um 16:56

Hat am Wochenende getroffen. Berbatov typisch. Wobei, er lächelt!

http://youtu.be/n8Xr2TFkEik

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deadflowers 21. April 2014 um 21:33

Genialer Artikel, für sowas liebe ich dieses Seite! Es scheint tatsächlich so, als könnten wir in Zukunft viel mehr taktische Flexibilität erleben. Man hat ja am Samstag das wahrscheinlich spielstärkste Mittelfeld aufgestellt, was man zur Verfügung hat (von Gündogan natürlich abgesehen). Ich bin gespannt, welche Rolle hier ein Bender spielen kann, auch Großkreutz und Aubameyang passen da nicht so rein, das steht ja im Artikel. Letzteren könnte ich mir eher auf einer der beiden vorderen Positionen vorstellen, das hat er gegen Bayern ja ganz gut gespielt, Großkreutz gefällt mir als AV eh besser. Jojic ist gerade für das Geld ein echter Volltreffer, wo man den wieder ausgegraben hat… Träumen tu ich ja immer noch von einer Kagawa-Rückkehr, da könnte man taktisch auch nette Sachen machen.

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mfceo 21. April 2014 um 21:15

toller artikel, vielen dank! es ist auf jeden fall sehr vielversprechend, was da gerade beim bvb passiert. nächste saison hat man zwar keinen lewa mehr (der wohl beste bvb-stürmer der letzten 50 jahre), dafür unter klopp nie da gewesene kaderbreite und vielfalt im kader. gegen spielstarke gegner kann man ja das „alte“ system auspacken.

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AlexF 22. April 2014 um 16:16

Waaas??

Mit deiner Aussage tust du aber Kalle Riedle sehr viel Unrecht ;).

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HW 22. April 2014 um 16:45

CL Finale ’97 Yeah!!!!!!!!!!!!!!

Chapuisat nicht zu vergessen.

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Koom 23. April 2014 um 09:27

Amoroso und Koller sind sicherlich diskutabel, aber ich sehe die nicht wesentlich schlechter.

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Adlerträger 23. April 2014 um 12:39

Apropos Kaderbreite:
Die hilft dir auch nicht wenn Qualität fehlt.
Wie man Klopp kennt sind da wohl wieder einige positive Überraschungen bei,
aber der Ji-Transfer erschließt sich mir einfach nicht. So stark ist der bei Augsburg auch nicht.

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mfceo 23. April 2014 um 13:09

ne sorry, lewa ist der beste bvb-stürmer der neuzeit. es gab sonst keinen der 3 jahre am stück so viel getroffen hat. chapuisat ist der grund, weßhalb ich bvb-fan bin, riedle, amoroso, koller, poulsen, dickel alles geile kicker, aber ich sehe lewa denen meilenweit vorraus. 4 tore gegen real sag ich nur! chapuisat brauchte für die anzahl an toren mehr als doppelt so lange! die anderen kommen sowieso nicht annähernd ran. wird eine mammut-aufgabe lewa zu ersetzen!

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Koom 23. April 2014 um 14:45

Mal abwarten, wie gut Lewandowski bei den Bayern sein wird. Ist halt leider immer sehr hypothetisch. Vielleicht funktioniert Lewa auch nur in diesem auf viel Tempo und Spontanität basierendem System der Dortmunder, mit den dortigen Zuarbeitern. Ist ja nicht so, das Lewandowski auch für Polen total überragend spielt.

Klopp war immer sehr kreativ darin, auch mit wichtigen Abgängen gut umzugehen. Die momentane Taktikänderung zeigt das recht gut auf, man macht sich dabei weniger abhängig von Lewandowski und richtet den Fokus auf andere Spieler und deren Stärken. Vielleicht hat Dortmund nächste Saison keinen 20+ Tore-Stürmer. Aber vielleicht etliche Offensive, die alle >10 Tore machen.

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MR 24. April 2014 um 02:51

„es gab sonst keinen der 3 jahre am stück so viel getroffen hat“

Es gab aber auch keinen, der 3 Jahre am Stück in so einer starken Mannschaft spielte, die so gut auf seine Spielweise zugeschnitten war.

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SCP-Poker 21. April 2014 um 20:57

Ganz großes Lob für diesen Artikel.

Ich Frage mich ob man ein solches Konstrukt bereits im Kopf hatte als man Jojic gekauft hat oder ob diese Idee erst vor kurzem im BVB-Trainerteam entstanden ist.

Eigentlich muss es in Zukunft zu einer Art taktischen Rotation kommen, da der Kader wahrscheinlich grösser wird und viele Unterschiedliche Spielertypen umfasst mit denen man das eigentlich machen muss damit der einzelne funktionieren kann.

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fussballdiaspora 21. April 2014 um 20:21

Toll! Danke!

Zwei Dinge:

Lewandowski. Hier fehlt mir schon seit vielen Spielen ein nachhaltiger Eindruck seiner Stärke. Gerade das immer wieder angesprochene Ballaufnehmen und -halten ist zwar in jedem Spiel schön anzuschauen, aber so richtig gefruchtet hat das doch schon lange nicht mehr. Vielleicht ist das auch nur meinem mangelhaften Blick geschuldet.

Klopp hat zuletzt, wenn er mal auf Systemfragen angesprochen wurde, mehrfach Dinge in der Richtung gesagt wie: Toll wäre es, wenn man nach dem Spiel gar nicht sagen könnte, was wir für ein System gespielt haben.

Das klingt doch schon sehr nach System-Rotation.

Bemerkenswert fand ich in dem Zusammenhang zwei weitere Bemerkungen, nämlich dass das gewohnte 4-2-3-1 Zahlenspiel etwas erstarrt sein – in den Köpfen der eigenen Spieler – durch die lange Anwendung.

Gleichzeitig hat er darauf verwiesen, dass die jeweilige Interpretation der Aufgaben wichtiger wäre als die starre System-Spielerei; insofern gibt es doch so etwas wie eine Binnen-System-Rotation 🙂 Allerdings scheint das für den Kopf der Spieler ausgeschöpft gewesen zu sein (und damit für die Gegner einfacher gegenzuspielen).

Mit Jojic scheint man ja einen Volltreffer gelandet zu haben, der eine derartige Umstellung erst ermöglicht hat.

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LB 21. April 2014 um 20:11

komisch, hatte die Rollen von sahin und kirch genau andersrum im stadion gesehen. wahrscheinlich hab ich mich verguckt 😉

auf den ersten Blick sah das system für mich wie eine 4141 Grundordnung aus, beim pressing ein 442 (wobei ich die flache Raute jetzt nicht so stark erkennen konnte)…. da muss ich mal demnächst mehr drauf achten.

klasse Analyse!

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MR 21. April 2014 um 20:30

Sie haben’s mal vereinzelt kurz gewechselt, wenn sich Vorstöße für Kirch anboten.

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Dr. Acula 21. April 2014 um 19:53

Richtig geiler Artikel. Finde es auch schade, dass Pep bisher keine Dreierkette hat spielen lassen. Vielleicht sehen wir etwas davon nächste Saison.. Allerdings ist ein IV in ner Dreierkette à la Puyol wie zu Zeiten von Barca unter Pep ziemlich selten

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AP 21. April 2014 um 21:34

Bayern hat doch die Spieler für die 3er Kette und nach der Titelverteidigung muss Pep ja neue Reize setzen…

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Peda 22. April 2014 um 10:42

Gegen Salzburg gab es eine Halbzeit lang Dreierkette von den Bayern. 😀

Antworten

hegel 21. April 2014 um 19:52

ich denke (hoffe), dass die taktische rotation in der nächsten saison im ganzen stärker als diese wird. alleine durch die möglichkeiten: sahin, gündogan (wenn er wieder fit wird), kirch (wenn verlängert wird), mkhitaryan, jojic, reus, hofmann, bender, kehl, aubameyang, kuba, ji, ramos, großkreutz und alles weitere, was diesen sommer noch kommt. ist denke ich durchaus ein plan hinter – wieder mehr taktische möglichkeiten (ji, jojic, ramos) und kaderbreite mit etwas weniger individueller klasse wie sie lewandowski bspw. hat.
ach, und a propos dreierkette: ich glaube, da gäbe es auch sehr coole varianten, so mit durm als pendel zwischen abwehr und mf. so, dass er quasi andauernd einrückt und dadurch zwei dreierreihen hintereinander entstehen, hinten vielleicht bender, hummels, sokratis, davor dann halt durm, sahin/kirch, gündogan oder so. naja, man darf gespannt sein. vor allem, in wiefern sich sowas auch in den englischen wochen umsetzen lässt und ob klopp so radikal wird.

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hegel 21. April 2014 um 19:54

achja: bitte mehr solche detailartikel, lese ich lieber als das „tagesgeschäft spielanalysen“. auch wenn ich die auch immer gerne lese.

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HW 21. April 2014 um 19:37

Isch frach dann gleich zur Grafik nach. Was bedeuten die unterschiedlichen Farben und wie passen die typischen Verschiebebewegungen (schwarze Pfeile) da rein?
Ich hab den Text bisher nur überflogen, konnte darin aber keinen explizit erwähnten Bezug auf die Grafik finden.

Antworten

HD15 21. April 2014 um 20:25

Ich versuch mich mal an einer Antwort … die schwarzen Pfeile bleiben wie vorher gleich und die bunten Pfeile sind die möglichen Passoptionen. Die Farbe stellt dann halt da wie sicher bzw gefährlich der Pass ist, grün steht für sicher bzw einfach beim Spielaufbau im ersten Drittel und rot für gefährlich bzw risikoreich im letzten Drittel des Feldes und gelb eine Mischung aus beidem.

Antworten

MR 21. April 2014 um 20:44

Eher die generelle Spielrichtung als die konkreten Passoptionen, sonst genau richtig.

Antworten

HW 21. April 2014 um 21:00

Okay, das verstehe ich schon eher.

Antworten

HW 21. April 2014 um 20:57

Ja Ne, überzeugt mich nicht. Manche Spieler haben keine Pfeile und manche Pfeile starten dort, wo keine Spieler sind.
Darum hätte ich gerne im Text sowas wie: Die grünen Pfeile in Grafik 2 zeigen… gelesen.

Beim Lesen ist mir noch folgender Satz aufgefallen:
„Der Pole ist durch seine hervorragende Einbindung und seine Formstärke in entscheidenden Saisonphasen zwar etwas überbewertet in seiner Bedeutung für das Dortmunder Spiel, in der aktuellen Einbindung ist er aber wirklich sehr schwer zu ersetzen.“
Wieso schreibt man, dass Lewas Bedeutung für das Dortmunder Spiel überbewertet ist, wenn man in dem Absatz nur Beispiele für seine Bedeutung liefert? Entweder lässt man diese Einschätzung weg oder man begründet sie. Ich meine wie kann man „durch seine hervorragende Einbindung und seine Formstärke“ überbewertet sein. Gerade die Einbindung macht die Bedeutung aus.

Antworten

grombrindal 22. April 2014 um 01:45

Weil er so gut eingebunden und formstark ist, wirkt er stärker als er ist, sodass manche ihn überbewerten.

Außerdem ist er wegen seiner Einbindung meist recht präsent und trifft unglaublich oft, obwohl er in großen Teilen der Saison keine wirklich guten Leistungen gebracht hat.

Antworten

HW 22. April 2014 um 08:14

Das widerspricht sich für mich immernoch. Er ist gut eingebunden (was ja auch an ihm liegt), er hat eine gute Form, er ist präsent, er trifft. Was soll er noch machen um eine gute Leistung attestiert zu bekommen? Wie definiert man sonst eine gute Leistung?
Ich habe keinen übertriebenen Hype festgestellt.

Antworten

MR 22. April 2014 um 15:40

Stimmt, das ist bisschen schief dargelegt, änder ich vielleicht.

Ersteres bezog sich aber auf seine generelle Einbindung (in der Vergangenheit), wo er sehr zur Geltung kam und einen sehr hohen Toranteil hatte, sodass alle schlussfolgerten „woah, kaum zu ersetzen“, was aber mMn nicht richtig ist. Man könnte auch andere Stürmer so gut einbinden und es gibt auch viele Stürmer die sich potentiell in Lewandowskis Nähe bewegen (grundsätzlich sind aber der Großteil der Stürmer schlecht eingebunden und daher unterbewertet mMn, siehe zB die Leistung Bendtners bei der EM im Vergleich zu dessen Image und Vereinsleistungen).

Im aktuellen System ist er gar nicht perfekt für ihn eingebunden, übernimmt aber eine sehr schwierige Rolle, die für das System sehr wichtig ist. Von daher ist er für dieses System wichtiger als für den BVB im Allgemeinen. Und es ging in dem Abschnitt ja um die Zukunftsaussichten eben dieses Systems.

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HW 22. April 2014 um 15:49

Ahh.

„Kaum zu ersetzen“ wird ja immer gerne gesagt und ist dann doch nicht der Fall. Eine Aufgabe des Trainerteams ist es ja regelmäßige Ab- und Zugänge einzubinden. Selten geht es darum einen Spieler 1 zu 1 zu ersetzen, weil man je eh keinen Klon verpflichten kann.

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