Hertha BSC – Eintracht Frankfurt 6:1

Mit überraschend starker Offensive sowie den richtigen Ideen und taktischen Reaktionen ihres Trainers überrollt Hertha BSC die Frankfurter Eintracht zum Bundesliga-Auftakt.

Grundsätzlich bleiben die Hauptstädter auch in dieser Saison ihrem erfolgreichen System des vergangenen Aufstiegsjahres treu, das weiterhin mannorientiert und phasenweise etwas chaotisch ausgeführt, allerdings nominell weniger offensiv interpretiert wird als noch im Unterhaus. Bezüglich der Formation hat sich – einige Zeit wurde auch ein angriffslustiges 4-1-3-2 mit hoher Offensivpräsenz praktiziert – ein 4-2-3-1 mit dem eigentlichen Stürmer Allagui auf rechts etabliert, das mit Ben-Hatira auf der anderen Seite die Tendenz zu einer asymmetrischen Raute verloren hat und im Mittelfeld auf ein nominell vorsichtiges Sechserpärchen setzt.

Bei den Frankfurtern entschied sich Armin Veh wie schon in der ersten Pokalrunde für eine nicht unbekannte Rautenformation mit den beiden Freiburger Neuzugängen Rosenthal und Flum in der Anfangself. Auffällig war dabei, dass sich Letzter von der linken Halbposition im Mittelfeld ungewöhnlich weit ins Zentrum bewegte, was vor allem der als Zehner aufgebotene Alex Meier mit leichtem Linksdrang kompensierte, so dass sich im Offensivspiel gelegentlich Tendenzen zu einem 4-3-2-1 andeuteten.

Direktes Offensivspiel und funktionierende Wechselwirkungen

Bei der Arbeit gegen den Ball ist es ein theoretisches Problem einer Raute, dass sie auf die gegnerischen Außenverteidiger zumindest nicht unmittelbar Zugriff erhalten oder für schnelle Flügelverlagerungen anfällig sein kann. Auf dem Feld wollten die Frankfurter dies auf die gewohnte Art und Weise kompensieren: Wie bei der Raute üblich wurden die Berliner Außenverteidiger zunächst freigelassen und in der Verschiebebewegung anschließend vom jeweiligen Halbspieler angelaufen, während dessen ballfernes Pendant mit Schwegler eine übergangsweise Doppel-Sechs herstellte. Hinzu kam die eine oder andere Mannorientierung im Frankfurter Defensivplan, wie sie Kapitän Schwegler beispielsweise gegen Baumjohann praktizierte.

Auf diese Spielweise schienen die Berliner – die einige Zeit wie erwähnt selbst in rautenhaften Anordnungen agiert haben – bei eigenem Ballbesitz allerdings bestens eingestellt und konnten mit Gegenmechanismen die Frankfurter Pressinglogik einige Male aushebeln. Im Mittelfeld spielte Hosogai neben dem intelligenten Ballverteiler Lustenberger und zerstreute dabei die Befürchtung, eine solche Aufstellung vor der Abwehr könnte zu defenhertha-frankfurtsiv ausgerichtet sein. Immer wieder bot sich der Japaner geschickt und aktiv in den Halb- oder Zwischenräumen ab, half beim Vortreiben des Berliner Spiels und entlastete seine beiden Außenverteidiger, in deren Nähe er entweder Verbindungen schuf oder die dortigen Spielerballungen entzerrte.

Diese beiden Außenverteidiger zeigten sich als die Schlüsselspieler im Berliner Plan der Gestaltung des Aufbauspiels gegen die Frankfurter Raute. Wenn sie den Ball bekamen, spielten Ndjeng und van den Bergh immer wieder schnell und direkt in die Spitze weiter, womit die beiden Frankfurter Stürmer keine Zeit zum Nachrücken nach hinten bekamen und stattdessen die Berliner Offensivmechanismen in Schwung gebracht wurden. Während Ramos immer wieder auf die Flügel auswich oder sich im Zentrum zurückfallen ließ, rückten auch Allagui und Ben-Hatira gut in die mittigen Räume ein und brachten die Dominanz der Frankfurter Zentrale ins Wackeln.

Weil Baumjohann ebenso wie Hosogai häufig etwas nach außen wich oder auf sonstige Art und Weise Gegner wegzog und für Räume in der Mitte sorgte, konnten die Außenverteidiger der Hertha einige Male auch mit diagonalen Bewegungen aufgezogene Bereiche innerhalb der Raute ansteuern und das Spiel dann nach vorne treiben. Alles in allem jagte der Aufsteiger seine Angriffe sehr direkt und teilweise riskant nach vorne, hatte dabei aber die passenden Mechanismen für diese Schnellangriffe. Mit balancierter Mischung aus Kombinationsoptionen und Raumschaffen sowie starken individuellen Leistungen – Baumjohann, Allagui und Co. waren beim Ausspielen schneller Aktionen immer wieder technisch sehr sauber und koordiniert – wussten die Berliner zu überzeugen.

Frankfurts gefährliche Ansätze

Allerdings hatten in der Anfangsphase auch die hessischen Gäste einige temporeiche Szenen nach vorne, was vor allem durch die teilweise zu strikte Orientierung Baumjohanns an Schwegler und die etwas lasche Defensivarbeit der beiden Herthaner Flügelspieler begünstigt wurde – ziemlich riskant gegen Jung und Oczipka. Bei der Eintracht rückte Flum immer wieder weit ins Zentrum ein, um Schwegler zu unterstützen, wofür Alex Meier ein wenig nach links auswich.

Gelegentlich agierte er hier als Zielspieler für lange Bälle und hatte den ebenfalls großgewachsenen Joselu sowie den technisch starken Oczipka in seiner Nähe, doch für das Spielgeschehen wichtiger war zunächst die Tatsache, dass Meier damit den mannorientierten Hosogai aus dessen Grundraum wegzog. So war Lustenberger einige Male auf sich alleine gestellt und Rode konnte auf halbrechts weit mit Ball vorlaufen, wobei er neben Schwegler und Flum vor allem Rosenthal als Hilfe hatte, der gerne in den rechten Halbraum auswich – ein effektiver Weg zum Aufrücken für die Eintracht.

Weil Herthas Abwehrkette durch die hohe Präsenz der Frankfurter – offensive Außenverteidiger, vorstoßende Mittelfeldakteure und Alex Meier als Unterstützung für die Angreifer – eng zusammengezogen wurde, konnten die nicht konsequent verfolgten Jung und Oczipka dann auch in Ansätzen gefährlich werden und hatten im Bereich des Strafraums die eine oder andere brenzlige Situation. Allerdings standen die vielen Offensivoptionen der Hessen häufig zu hoch vorgerückt und ungestaffelt in letzter Linie, so dass aus diesen Szenen schlussendlich nicht die durchschlagende Gefahr entstand.

Luhukays Defensivumstellung wird zum Schwungrad für Herthas Begeisterung

Dennoch bewegten diese Ansätze nach einer Viertelstunde Jos Luhukay zum Nachdenken. Während die Ausrichtung für eigene Aufbausituationen beibehalten wurde, gab es einige Änderungen für das Spiel bei gegnerischem Ballbesitz und anschließend folgende Umschaltmomente. Nun sollten die hoch stehenden Jung und Oczipka nicht mehr von den Offensivspielern verfolgt, sondern durch die eigenen Außenverteidiger Ndjeng und van den Bergh verteidigt werden, was ihre Kollegen für andere Rollen befreite – für die Unterstützung im Zentrum gegen Frankfurts Raute.

Während sich Baumjohann weiterhin meistens an Schwegler orientierte, arbeitete Ramos noch mehr mit nach hinten, fiel teilweise sehr weit ins Mittelfeld zurück, orientierte sich zusätzlich seitlich oder übernahm die Position Ben-Hatiras, für den er Lücken stopfte. Ebenso wie der linke Offensivspieler der Hertha rückte auch Sami Allagui von rechts nun enorm weit ein und kümmerte sich meistens um den zentral ausgerichteten Flum, weshalb der ehemalige Mainzer eher wie ein offensiver Mittelfeldspieler wirkte. So waren die Hausherren in ihrer defensiven Spielanlage viel balancierter und erhöhten die Präsenz im Feldzentrum merklich, was Frankfurts Angriffe zusehends blockierte und dafür sorgte, dass der Eintracht ihre Staffelungsprobleme nun mehr schmerzten.

Vor allem war dies aber problematisch, da die Frankfurter somit Löcher im Mittelfeld offenbarten, mit teilweise riskanten Aktionen gegen die vielen zentral stehenden Berliner in recht tiefen Positionen die Bälle verloren und anschließend lange Wege in der Rückwärtsbewegung zu gehen hatten. Gerade die beiden nominellen Außenspieler sowie Ramos kamen daher häufig zu Konterszenen, die sie in den vorhandenen Räumen auch sehr gut ausspielten – geschickte Bewegungen und sinnvolle Ablagen brachten die Gäste immer wieder in Verlegenheit. Die gefährlichen Strukturen der Schnellangriffe aus dem Aufbauspiel konnten nun auch vermehrt für die Umschaltmomente genutzt werden, wovon Herthas Spieler mit technisch starker Ausführung Gebrauch machten.

Eine solche Szene führte – von Baumjohann eingeleitet, anschließend von den drei anderen Offensivkräften zu Ende gespielt – auch zur Berliner Führung durch Ramos, die absolut exemplarisch für das Spiel der Hauptstädter stand. Gegen die weit aufgerückten Frankfurter Außenverteidiger gab es enorme Räume auf den Seiten. Hinter den in besseren Positionen als Jung bzw. Oczipka startenden Allagui und Ben-Haitra, die aus dem Mittelfeld nicht konsequent verfolgt werden konnten, kamen ihre nominellen Gegenspieler nicht mehr hinterher.

Furiose zweite Halbzeit trotz Vehs Umstellung

Neben drei Aluminiumtreffer erzielten die Herthaner nach einer halben Stunde dann den zweiten Treffer im Anschluss an eine Standardsituation, während die Frankfurter nur kurze Zeit später – vorausgegangenen war ein Freistoß – per Elfmeter zum 2:1 verkürzen konnten. Generell sollten ruhende Bälle eine nicht unwichtige Rolle spielen, denn auch der vorentscheidende dritte Treffer der Gastgeber wurde genau auf diesem Wege markiert.

hertha-frankfurt2Nach den vielen Chancen der  Berliner in der ersten Halbzeit hatte Armin Veh bereits zum Seitenwechsel doppelt gewechselt und mit der Herausnahme der beiden Freiburger Neuzugänge auf die Ausrichtung der erfolgreichen Vorsaison umgestellt. Weil die Eintracht die Außenbahnen mit den eingewechselten Aigner und Inui nun im nominellen Sinne doppelt besetzt hatte, mussten Allagui und Ben-Hatira wieder vermehrt auf die Frankfurter Außenverteidiger achten, was diesen einige Chancen ermöglichte. Auch im Raum unmittelbar vor der Abwehr hatten die Gäste den einen oder anderen vielversprechenden Ansatz, wenn sie die Berliner Doppel-Sechs wegziehen und auseinanderreißen konnten. Schließlich gab es noch den Versuch, mit dem gelegentlich einrückenden Oczipka, dem spielstarken Inui und Rodes offensiver Anlage die linke Seite zu überladen, wobei auch Meier und Joselu mitmachten.

Dennoch fehlte es an der endgültigen Verbesserung, da die Offensivabteilung weiterhin recht hoch und vorwärtsgerichtet agierte, so dass der ebenfalls angriffslustige Rode immer wieder große Distanzen im Zentrum des Feldes alleine ausfüllen musste. Somit gab es auch nach den Umstellungen noch offene Räume in der Frankfurter Formation, die Hertha für ihre schnellen Konter nutzen konnte. Das 4:1 durch Allagui war ein hervorragendes Beispiel für diese Freiheiten und illustrierte auch die Tatsache, dass Frankfurt zu viele einfache Fehler machte – sie hatten den Konter gerade noch abfangen können, schenkten den Ball in brenzliger Situation dann aber wieder her.

In den letzten 30 Minuten schraubten die wie aufgedreht wirkenden Berliner das Ergebnis durch zwei weitere schnelle Angriffe – einmal heftig vorbereitet von Baumjohann, einmal per Einzelaktion des eingewechselten Ronny – noch in die Höhe, wobei in beiden Fällen keine absolut zwingende Torchance vorlag. Generell profitierten die Berliner – trotz ihrer drei Aluminium-Schüsse – auch ein wenig von Effektivität vor dem Frankfurter Tor. Dass sechs von neun Versuchen auf den gegnerischen Kasten auch zu Treffern führen, passiert ansonsten nur selten und ließ den unzweifelhaft verdienten Sieg am Ende zu deutlich ausfallen.

Fazit

Bei allem Jubel über eine hervorragende Offensivleistung mit ansehnlichen Angriffen, viel Tempo und guten Mechanismen muss bedacht werden, dass die Hertha einen absoluten Sahnetag erwischte und ihr vieles außergewöhnlich gut gelang. Von daher muss man fast schon warnen, dass dieser zu hoch ausgefallene Erfolg nicht sofort überdimensionale Erwartungen entstehen lässt – die diese Mannschaft nicht erfüllen kann, obwohl es in dieser Partie überraschend kam, dass so viel Potential im Team steckt.

Letztlich sollte man also einzig festhalten, dass Luhukay seine Mannschaft offensiv auch für die erste Liga sehr gut entwickelt hat und auch taktisch schnell wie effektiv umzustellen weiß, das Ergebnis durch Frankfurts Probleme etwas beschönigt wurde und die Hertha im Oberhaus mithalten kann. Was die Berliner in dieser Partie zeigten, war beeindruckend, doch man sollte sie noch nicht allzu sehr in den Himmel heben.

Ebenso muss auch im Hinblick auf die Frankfurter das Ergebnis relativiert werden – an einem schwachen Tag unterlagen sie einem aufgedrehten und sehr gut eingestellten Gegner zu deutlich, wobei sie kurz vor der Halbzeit sogar eine starke Phase hatten, die den zwischenzeitlichen Ausgleich hätte bringen können. Insgesamt verfügt die Eintracht über sehr gutes Spielermaterial, aber noch kein wirklich ausgereiftes System. Schon im Pokal gab es Probleme mit den Staffelungen und der Durchschlagskraft, während Flum und Rosenthal noch nicht effektiv genug in die mannschaftlichen Wechselwirkungen integriert sind. Dennoch konnten auch gegen eine starke Hertha mehrere Torszenen verbucht werden. Veh muss nun die Ressourcen der Mannschaft ausschöpfen und die Balance im Konstrukt modifizieren.

Weil gerade letzterer Aspekt im Gegensatz zu der Berliner Spielanlage noch fehlte, entstanden jene offenen Räume bei der Eintracht und riskante Aktionen in der Offensive wurden bei ihnen somit viel heftiger bestraft. Dagegen hatten die Berliner bei ihren direkten und schnellen Aktionen nach vorne aufgrund besserer Abstimmung und funktionierender Mechanismen sowohl eine höhere Erfolgsquote als auch bessere Absicherung. Bei Frankfurt agierten zu viele Spieler zu früh zu hoch und das Aufrücken war teilweise zu individuell und wild. Bei der Hertha war dieses Vorspielen geschmeidiger, kollektiver und die Gruppe bewegte sich kohärenter in die Tiefe.

Vinnie 14. August 2013 um 16:27

„Nur“ gekontert? Woher die Geringschätzung reaktiver Strategien (die übrigens bei gegebenem Elfmeter an Allagui von Hertha schon früher hätten verfolgt werden können)?

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Wigger 13. August 2013 um 21:13

Tut mir Leid, in meiner Wahrnehmung ein anderes Spiel als in den Kommentare widergegeben. In der Tat ist Effizienz kein Makel und der Sieg auch verdient , die Spielentwicklung sehe ich aber vorsichtiger. Die Eintracht war in der Spielanlage und technisch zu Beginn reifer und hat das Spiel bestimmt. Hertha hatte 10 mitspielende Minuten von Min 10-20 mit dem 1-0. Ab dann hat man nur noch reagiert. Der Eindruch wurde erweckt das die Eintracht dem 1-1 näher war und auch die Agiernde Mannschaft. Hertha hat lediglich gekontert. Die Tore vielen immer wieder in die Drangphasen. Man war nah am 2-2 über 20 min des Spiel. Nah am 3-2 und sogar beim 4-1 war man sich bei Sky nicht sicher ob das Spiel schon durch ist. Wie wilde Sau sich nach vorne zu orientieren ist eben dankbar. Meiner Menung nach Stand das Spiel aber öfter auf der Kippe. 5-1 und 6-1 waren dann lustlos verteidigt, aber auch hier wurde seitens Herta nur gekontert. 65% Ballbesitz zeigen dieses Verhalten. Beim Boxen wird der nach vorne gehende Boxer belohnt, heute hat er voll auf die Fresse bekommen. Eventuell hätte man die Hertha kommen lassen sollen und als bessere Team dann besser reagieren können. Bin sehr gespannt auf das Bayernspiel, letzte Saison ging es da in der zweiten Hälfte auch gut nach vorne, aber in der jetzigen Situation scheint die Abwehr etwas wackelig. Anderesseits sind die Bayern hinten auch anfällig. Also weiter alles nach vorne, man kann es ja. Veh weiss es bloss leider nicht.

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Sven 13. August 2013 um 15:54

Auch in der Höhe ging der Sieg vollkommen in Ordnung. Effizienz ist kein Makel.

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Treat 13. August 2013 um 10:36

Die Analyse hat mir in ihrem sachlichen Tonfall – wie schon einige zuvor – gut gefallen.

Bei der Anzahl der Hertha – Chancen habe ich aber – wie schon bei der Live – Berichterstattung auf Sky – kurz gezuckt.

Wenn Hertha angeblich aus 9 Versuchen 6 Tore gemacht hat, frage ich mich, warum neben den Toren und den 3 (!) Lattentreffern offenbar weder das zu Unrecht aberkannte, angebliche Abseitstor durch Ramos, noch die vom Frankfurter Torhüter ansehnlich gehaltenen Bälle, z. B. in der Schlussphase der ersten Halbzeit gegen Allagui als Torschüsse gewertet werden.

Nach meiner Rechnung hatte Hertha damit mindestens 12 Torschüsse zu verzeichnen, es könnten durchaus auch noch einer oder zwei mehr gewesen sein, je nachdem, wie zwingend man die jeweiligen Aktionen einschätzt.

Insofern stimme ich der Grundannahme zu, dass an diesem Tag Vieles passte und funktioniert, womit in Zukunft natürlich nicht immer zu rechnen ist. Dennoch finde ich Reduzierung von Herthas ansehnlichen Offensivaktionen auf angeblich nur 9 Torschüsse schlicht falsch.

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Vinnie 13. August 2013 um 15:05

Ein Elfmeter wurde der Hertha auch verweigert.

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seils 14. August 2013 um 17:37

Latten- und Pfostenschüsse werden meines Wissens nicht als Torschuss gewertet, da sie auch ohne Zutun eines gegnerischen Spielers gerade nicht zum Torerfolg führen; Latte oder Pfosten verhindern es ja.

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Treat 16. August 2013 um 10:18

Danke für den Hinweis, das würde die Zählweise erklären, verzerrt aber meines Erachtens dennoch den Eindruck vom Spielverlauf.

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Wolfgang Würz 11. August 2013 um 13:30

Danke für eure faire Analyse, wozu ich auch jetzt noch nicht in der Lage bin. Dazu war der Auftritt der Eintracht einfach zu pomadig und zu überheblich, es scheint sich zu bestätigen, dass Aufsteiger, die zunächst überraschen, im darauf folgenden Jahr mentale Probleme bekommen, weil sie sich überschätzen und ihre Basistugenden, nämlich Teamgeist, Kampfkraft, Laufbereitschaft vernachlässigen, und „spielerisch“ glänzen wollen. Da bin ich mal auf den Auftritt gegen die Bayern gespannt.

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Vinnie 11. August 2013 um 12:25

Was für ein Fußball-Nachmittag?!!! War im Stadion und so mit anfeuern beschäftigt, dass mir wohl einige taktische Feinheiten entgingen: Hab ich das richtig gesehen, dass Allagui und Ramos in der Anfangsphase eine Zeit lang auf der Position des jeweils anderen spielten, oder resultiert dieser Eindruck aus Ramos Ausweichbewegungen auf den Flügel und ins MF?

Auf jeden Fall vielen Dank für diese tolle Analyse eines fantastischen Spiels!

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VB 11. August 2013 um 14:11

Ich denke, Allagui hat mittlerweile – im Gegensatz zur letzten Saison – die Interpretation seiner Position gefunden.

Er ist eben kein Außenbahnspieler und spielt jetzt viel inverser und beweglicher. Er hat ja nicht nur mit Ramos, sondern auch mit Ben-Hatira oft rochiert.

Glaube aber nicht, dass man das schon als Positionstausch bezeichnen müsste, eher hat – wie im Artikel angesprochen – Ramos Allagui in der Defensivarbeit entlastet.

Ich freue mich in der Zukunft schon auf viele gute Hertha-Analysen wie diese!

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dirk45 11. August 2013 um 23:11

Auch von mir vielen Dank. Die ganze Offensive hat viel rochiert. Am meisten Spaß hat mir aber Hosogai gemacht. Der hat hinten die Räume zugelaufen und schnell nach vorne umgeschaltet. Da werden wir noch viel Freude haben. Und Luhukay sorgt dafür, dass da keiner abhebt.

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