Donnerstag, 08.12.2016

DFL-Supercup 2013: Borussia Dortmund – FC Bayern München 4:2

Der deutsche Supercup wurde durch zwei herausragende Mannschaften zu mehr als einem Vorbereitungsspiel.

Nach fünf sieglosen Spielen gegen die Bayern in der vergangenen Spielzeit startete der BVB mit einem 4:2 über den Triple-Sieger in die neue Saison. Beide Mannschaften stellten dabei einander neue Aufgaben in ihren jeweiligen Königsdisziplinen: Guardiolas Neuerungen im Münchner Ballbesitzspiel trafen auf die neue „Pressing-Maschine“, die Klopp jüngst als Maßgabe für die kommende Saison ausgerufen hatte.

Dortmunds neue Pressingdynamik

Besonders die ersten zehn Minuten wurden dabei von den Dortmunder Fortschritten gestaltet, die schon in der achten Minute zum zweiten Treffer nach Balleroberung führten – auch wenn dieser wegen Abseits knapp abgepfiffen wurde.

Die Veränderungen im Dortmunder Spiel gegen den Ball, die schon in den vorherigen Testspielen angedeutet wurden, brachten sie gegen die Bayern konstant und stabil auf den Platz: Das Leiten des Gegners und das Aufrücken gegen die Abwehr war variabler, die Breite der Defensivformation größer und etwaige Löcher wurden immer wieder mit hervorragenden Pressingfallen aufgefressen.

Es fällt schwer, diese Änderungen in ein paar Sätzen griffig zu vermitteln, da es um variable, kollektive Reaktionen auf bestimmte Situationen des gegnerischen Aufbauspieles geht. An zwei Beispielen versuche ich die Dynamik zu verdeutlichen:

Szene Min8

Die drei ballnahen Dortmunder (Schmelzer, Bender, Reus) begrenzen nur den Passweg, anstatt ihn zuzustellen. Der Rückwärtsweg wird außerdem abgeschnitten. So kann Hummels leicht den Pass antizipieren und rückt frühzeitig heraus. Durch den Geschwindigkeitsvorteil kommt er vor Müller an den Ball und Dortmund kann sich in der lokalen Überzahl herausspielen und kontern.

Hier erkennt man den hohen Fokus auf den gefährlichen, beschleunigenden Pass und die bewusste Öffnung solcher Passwege. Den obigen Kniff, dass nicht der ballnahste Spieler am linken Flügel ausrückte, sondern Schmelzer einschob, während Hummels etwas ballferner aus der Kette herausrückte, nutzte die Borussia in den vergangenen Spielen öfter. Hier brachte dieser überraschende Ansatz eine wichtige Balleroberung, aus der beinahe das 2:0 entstanden wäre (Lewandowskis Abseitstor).

Doch die Bayern reagierten auf diese schwierigen Situationen auch oftmals sehr stark. Vielfach umspielten sie die gewollten Räume oder lösten sich mit einem Kontakt aus einer Falle, bevor diese zuschnappen konnte. Ein Musterbeispiel für eine starke Pressingfalle mit ebenso starker Auflösung war diese Kombination aus der 33. Minute:

min33

Die weniger relevanten Spieler einmal transparent. Ballnah sieht man hervorragend, wie die Borussia Kompaktheit mit Dynamik und der Absicherung der Breite verbindet. Van Buytens Vorstoß mit Ball wird von Bender gestellt. Der Belgier muss auf Kroos ablegen, um den nun ein Dreieck entsteht. Wegen Gündogan kann er sich nicht drehen, wegen Bender nicht verlagern, wegen Sahin nicht aufrücken. Er muss den anspruchsvollen Pass auf Müller spielen, was ihm gelingt. Die Vorhersehbarkeit des Passes können jedoch Reus und Hummels sehr früh reagieren. Gemeinsam mit Bender laufen sie ihn aus drei Richtungen an. Auch Müller kann sich nicht drehen, nicht laufen, nicht verlagern. Doch auch er erkennt die schwierige Situation und spielt den kurzen Ball durch die einzig offene Gasse. Randnotiz: Shaqiri zeigt hier seine strategischen Schwächen in einer sehr unvorteilhaften Position, die Dortmund noch einmal eine höhere Kompaktheit erlaubt.

Hier sieht man den großen Fokus der Borussen auf die Halbräume, die sie oftmals gleichzeitig öffnen und umstellen. So können die Sechser ihre Positionen verlassen und eine Dynamik gegen den Ball erzeugen, ohne dass dabei nutzbare Lücken entstehen. Die Aktivität und Grundkompaktheit in vorderster Linie aus dem 4-2-3-1 bzw. 4-4-2 werden somit mit der Breite und Dynamik des 4-5-1 verbunden. Das Ergebnis sind dann kurzzeitig gebildete, breite 4-3-2-1-Stellungen mit vielen Dreiecken.

Ein (guter?) Guardiola-Plan, der scheitert

Die Bayern zeigten indes das erste Mal einen dieser berüchtigten Strukturpläne von Guardiola, die seinem Barca so viele Siege beschert haben. Gegen das neue und vermutlich noch nicht so ausführlich gescoutete Pressing der Borussia funktionierte dieser jedoch nicht. Guardiolas Idee lässt sich so interpretieren, dass er gut auf den BVB der vergangenen Saison passte.

Supercup FinaleSo funktionierte die Offensive mit zwei verknüpften Ballungszonen: Auf der linken Seite war Mandzukic überraschend auf dem Flügel aufgestellt, während Shaqiri das Sturmzentrum übernahm, auch wenn beides nicht immer so zu erkennen war. Shaqiri rochierte viel in verschiedene Bereiche, vor allem die offensiven Halbräume und den linken Flügel. Mandzukic sollte diagonal in entstehende Lücken stoßen, während Alaba hinter ihm für Breite sorgt. Die zuweilen fehlende Abstimmung der Borussen bei Läufen entlang dieser Seite der Viererkette sollte wohl ausgenutzt werden.

Rechts wurde Robben von Müller unterstützt, der seine bekannten Diagonalläufe von der höheren Achterposition aus übernahm. So sollte der Flügel noch stärker überladen werden, zumal Lahm ähnliche Momente für seine Vorstöße wählte wie Müller und somit viel Dynamik schuf, wenn Robben an der Seitenlinie den Ball bekam; situativ durch Shaqiri unterstützt. Hier versuchten die Bayern, Schmelzers kleine Schwächen im 1-gegen-1 offenzulegen und gegebenenfalls zur Grundlinie durchzubrechen, da Dortmund auf dieser Seite recht flankenanfällig ist, wie später auch noch zu sehen war.

Beide Ansätze ergänzten sich auf dem Papier gut: Die Überladung rechts passte zu Mandzukics Position, der in gefährliche Kopfballpositionen am langen Pfosten hätte durchbrechen können, zu Alabas hoher Grundposition, die potentiell Dortmunds Anfälligkeit für Verlagerungen offen legte, und Kroos leicht ballferne Positionierung, der die Chance hatte in Verschiebelöchern Schusspositionen zu finden. Bei Angriffen über links konnten auch Müller und Robben mit unterschiedlichem Timing in aufgezogene Lücken der Viererkette gehen – Kopfballtore von Müller am langen Pfosten waren zuletzt ein prägendes Stilmittel der Münchner.

So gut das klingt, gab es auf dem Feld dann trotzdem ein paar Mechanismen, die größere Effektivität des Plans verhinderten und für einen Strategiewechsel nach der torlosen ersten Hälfte sorgten. Angriffe über und Verlagerungen auf links wurden durch Dortmunds größere Grundbreite und die dynamische Öffnung der Halbräume gut verhindert. Bei den Angriffe über Robben konnten sich Shaqiri und Müller nicht optimal einfügen. Auch hier waren Dortmunds Pressingfallen immer wieder eine schwer zu lösende Blockade für die Münchner Ballzirkulationen, zumal mit Müller nicht der stärkste Techniker die anliegenden Halbräume besetzte und Reus‘ mit seinem Zweikampftiming glänzte, wenn sich die Borussen dann dynamisch zusammenzogen. Die dauerhafte latente Gefahr von schwarzgelben Kontern hinderte Kroos und Thiago außerdem an riskanterem Aufrücken, welches mehr Pressingresistenz in die hohen Halbräume hätte bringen können.

BVB dominiert zweite Bälle und Umschaltmomente

Auch gegen den Ball zeigten die Bayern im Grunde eine gute Leistung, die aber durch Dortmunds Ansätze oftmals nicht den letzten Effekt entwickeln konnte. Sie rückten in ihrem neuen Angriffspressing riskanter auf, Müller ging weite Wege und unterstützte Shaqiri gegen die ersten Passstationen. Das funktionierte insofern, dass die Borussen ständig zum langen Ball gezwungen werden konnten. Allerdings schien es, als ob Klopps Elf genau damit rechnete.

So arbeiteten die Borussen in der Vorbereitung sichtbar an ihrem Verhalten auf zweite Bälle, welches vergangene Saison nicht immer optimal war. Gegen Bayerns gestrecktes Pressing konnten sie dabei nun glänzen. Gündogan, Sahin und vor allem der pressingstarke Bender formierten sich um Kroos und Thiago herum und eroberten die Mehrzahl der zweiten Bälle nach Weidenfellers Befreiungsschlägen. Auch das erste Tor entstand aus einem zweiten Ball.

In diesen Situationen zeigten sich auch mögliche Schwachpunkte in Guardiolas Herangehensweise. Die Halbraumlöcher neben dem alleinigen Sechser wurden gelegentlich offen gelegt, auch weil Gündogan diese mit gutem Timing suchte. Zudem war das Rückzugsverhalten der offensiv denkenden Mandzukic und Robben nicht immer optimal, was Dortmunds Kompaktheitsvorteile noch unterstützte. Auch im Gegenpressing fehlte zuweilen die Aggressivität, Abstimmung und auch die Bereitschaft zu langen Wegen. Das führte in Kombination auch zu Gündogans 3:1-Treffer, als Robben nach einem Ballverlust nicht nachsetzte und Müller zu spät entsprechend reagierte, sodass er den Raum neben Thiago zu lang für Gündogan offen ließ.

Weitere Abstimmungsprobleme bei Neuerungen sah man auch im Verhalten der Münchner Abwehr: Das nicht gegebene Abseitstor von Lewandowski zu Beginn hätte zumindest „im Zweifel“ für den Stürmer gepfiffen werden können, da die neue Abseitsfalle von Bayern nicht optimal funktionierte. Boateng rückte aggressiv heraus, während Alaba zu spät dran war, sodass er um ein Haar das Abseits aufhob. Wegen solcher Kleinigkeiten in der Eingespieltheit der Mechanismen hatte der BVB immer wieder kleine gruppentaktische Handlungsvorteile.

‚Thiago oder keiner!‘

Nach der Halbzeitpause.

Nach der Halbzeitpause.

Mit dem Rückstand und einem enorm dynamischen Gegner vor der Brust, versuchte Guardiola in Hälfte zwei mit einer lineareren Strategie zum Erfolg zu kommen. Robben spielte als klassischer Linksfuß auf dem linken Flügel, Mandzukic ging als Abnehmer für Flanken ins Zentrum und Shaqiri besetzte die rechte Seite, wo er etwas eingerückt spielte, um Raum für Lahms vermehrte Vorstöße zu schaffen.

In dieser Struktur überspielte Bayern nun die gefährlich verstellten Halbräume und nutzte das Zentrum hauptsächlich, um die Borussen vom Flügel wegzulocken – ähnlich Heynckes‘ Herangehensweise im unwichtigen letzten Aufeinandertreffen in der Liga. So fielen dann auch beide Treffer nach Hereingaben von Lahm.

Ein zentraler Baustein bei der Bindung des Dortmunder Zentrums war Guardiolas Wunschspieler Thiago, der auch beide Treffer einleitete. Besonders beim ersten Tor brillierte der Sechser dabei, indem er erst Kehl und dann Sahin im Dribbling stehen ließ. Dafür deutete er jeweils an, sich von der Stellung der Dortmunder Sechser in den gewünschten Raum drängen zu lassen, um dann mit plötzlichen Haken auf der vermeintlich versperrten anderen Seite durchzubrechen. So sorgte er dafür, dass der BVB seine Pressingfallen fälschlich auslöste und sich Reus und Schmelzer von der linken Seite fast bis in die Spielfeldmitte zusammenzogen. Den verwaisten Flügel konnte Lahm ungestört herunterpreschen nach Thiagos anschließender Verlagerung.

Die Verlagerung vor dem zweiten Münchner Treffer spielte der Spanier aus einer kleinen Lücke zwischen Kehl und Gündogan, von denen er sich aber nicht unter Druck setzen ließ. Ein klassisches Beispiel für die oft übersehene Bedeutung der Pressingresistenz: Thiagos Ballbehandlung lässt Pressingsituationen teilweise gar nicht erst wie welche aussehen. Scheinbar leichtfüßig befreite er das Spiel aus dem Zentrum, sodass Shaqiri und Lahm schnell im offenen 2-gegen-2 durchbrechen konnten. Der traumhafte Lupfer, mit dem Thiago noch einen Lattentreffer von Müller einleitete, rundete seine Galavorstellung ab.

„Usain“ Aubameyang macht den Sieg fest

Doch nach den beiden schnellen Gegenschlägen zum 2:1 und 3:1 hatte der BVB auch auf den erneuten Münchner Anschlusstreffer eine gute Antwort parat, die ebenfalls aus einem Neuzugang dieses Sommers bestand. Pierre-Emerick Aubameyang, über dessen Schnelligkeit auf den ersten 30 Metern schon genug berichtet wurde, kam als Gegengewicht zu den immer riskanter aufrückenden Münchner Außenverteidigern.

So konnte der BVB in der 83. aus einer Balleroberung im eigenen Drittel mit wenigen Pässen eine Riesengelegenheit einleiten und wenige Minuten später dann nach einem abgefangenen Pass von Sahin das 4:2 markieren, da Aubameyang den großen offenen Raum hinter Alaba mit einem riesigen Tempovorteil anlief und somit nach simplen Ablagen durch war. So konnten die Dortmunder wiederum das hohe Risiko und den Fokus auf Thiago ausnutzen, dem der Ballverlust vor dem finalen Treffer unterlief.

Guardiola brachte dann noch Schweinsteiger für Shaqiri, um mit Müller auf rechts noch mehr Druck in die Spitze zu machen. Anschließend kam Dante für Kroos aus dem selben Grund. Da das Offensivzentrum ohnehin kaum bespielt wurde, sollte der kopfballstarke Brasilianer von der Achterposition aus in den Strafraum stoßen, um die Hereingaben der Außenverteidiger noch gefährlicher zu gestalten – eine gute Idee, nicht der Irrsinn, zu dem sie gemacht wurde. Letztlich funktionierte das hohe Tempo und Risiko in der Münchner Endphase jedoch nicht, da die Borussen die richtigen Antworten hatten. Auf den Dante-Kniff konnte Klopp auch noch einmal passend reagieren, indem er Sokratis auf die Rechtsverteidiger-Position einwechselte und Großkreutz zur Verteidigung des Flügels nach vorne zog.

Fazit

Eigentlich fehlen noch so einige Punkte, die man in dieser Analyse erwähnen könnte. Die tolle Leistung von Schmelzer, Kroos‘ wichtige Pässe durch gegnerische Deckungsschatten, die taktikpsychologische Komponente des Spiels, welches durch sehr unterschiedliche Rhythmen ging und von beiden Teams zuweilen stark beschleunigt oder beruhigt wurde. Das alles würde aber ein wenig den Rahmen einer so späten Analyse sprengen.

Gleiches gilt für die Frage nach der besseren oder wie viel besseren Mannschaft, die ja gerne in den Kommentaren ausgeschlachtet wird. Der wichtigste Punkt ist, dass dieses Spiel ein enorm hochklassiges war, in dem beide Mannschaften einander höchst anspruchsvolle Aufgaben stellten, für die sie immer wieder individuell oder in der Gruppe außergewöhnlich gute Lösungen fanden. Oftmals ist ein Ergebnis wie dieses 4:2 ein Zeichen für ein chaotisches Spiel zweier schlecht organisierter Teams. Hier war es ein absolutes Qualitätsmerkmal.

Fürs Erste ist dieses Spiel ein Symbol dafür, dass sich die beiden CL-Finalisten 2013 sich weiterhin gegenseitig zu Höchstleistungen treiben. Während Guardiola an Bayerns Dominanzspiel arbeitet, perfektionieren Klopp und Co. weiter die Idee vom blitzschnellen Umschaltspiel. Auf beiden Seiten sind die Ansätze kreativ und zielführend.

Was bleibt sind ein Titel für den BVB, zwei beeindruckende Mannschaftsleistungen und die Frage, ob Thiago Alcantara oder Ilkay Gündogan eher zum Weltfußballer wird.

fussballdiaspora 10. August 2013 um 11:18

Immer wieder schön zu sehen, wie wichtig Dinge sind, die im Spiel gar nicht zu sehen sind.

Wundervolles Beispiel beim Supercup: “ Thiagos Ballbehandlung lässt Pressingsituationen teilweise gar nicht erst wie welche aussehen.“ In Verbindung gebracht mit seiner Fähigkeit, Pressingfallen des BvB „fälschlich“ auszulösen.

Das fand ich ausgesprochen interessant, weil es in dem, was landauf, landab in Medien und Foren zu lesen war, fehlte. Die Bedeutung solcher Erkenntnisse ist so weitreichend, wie zum Beispiel mit Blick auf Marcel Schmelzer deutlich wird.

Der hat (wie üblich) etwas Haue bekommen, weil er für die beiden Gegentore (bzw. Lahms Flanken) verantwortlich gemacht wird. Unter dem genannten Aspekt wird Schmelzers Verhalten ganz anders auslegbar.

Sehr hilfreich fand ich, wie sich die Mannschaften in der Sommerpause entwickelt haben. Vielen Dank!

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Nowa3000 10. August 2013 um 08:39

Ein schöner Kommentar zu einem schönen, interessanten Spiel. Insbesondere das Fazit fand ich sehr passend, denn die Partie bot doch einige spannende Aspekte.
Auf die Analyse habe ich seit langem gewartet…und seit dem ein paar Aspekte vergessen, zumal das gestrige Bayern-Spiel in meinem Kopf sitzt.
Wo ich aber nicht mit gehe ist die Hervorhebung Thiagos. Hier würde meiner Meinung nach die Phrase „Licht und Schatten“ besser passen, als zu sagen, dass es ein herausragendes Spiel war. Offensiv war das durchaus eine Gala von ihm, jedoch sind seine defensiven Defizite ebenfalls zum Vorschein gekommen. Er kam in einigen Situationen deutlich zu spät, spielte einige schwache Pässe, auch unbedrängt. Hier wird einiges an der „Eingespieltheit“ liegen, dennoch empfand ich die Leistung nicht als überragend, sondern eher solide.
Generell ein schönes Spiel, wobei beide Abwehrseiten (die Bayern bei schnell ausgespielten Kontern, der BVB bei Flanken) mit einigen Problemen. Hier bin ich auf die Entwicklung in der Saison gespannt, besonders darauf, ob beide Teams dies abstellen werden.

Grüße

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Quicksilver 10. August 2013 um 11:50

Ich sehe das genauso wie du! Thiago hat zwar in der Offensive sehr viele Akzente gesetzt, defensiv aber eine sehr schlechte Leistung abgegeben. Erkonnte das Spiel in der Defensive nicht lesen, zeigte kein gutes Stellungsspiel und sollte meiner Meinung aufgrund seiner offensiven Stärke eher weiter vorne eingesetzt werden. Dafür sollte Martinez wieder auf die 6er Position, da ich ihn in der Innenverteidigung bis jetzt auch noch nicht so stark gesehen habe.

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GERLAND 9. August 2013 um 18:29

War ein gutes Spiel mit komischen Toren. Aber ich denke wenn Bayern eingespielt ist, und Neuer,Dante, Martinez, Ribery und Bosssteiger wieder spielen, wird es für Dortmund schwierig nochmal zu so einfachen Toren zu kommen.

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