Chelseas spektakuläre 5:3-Niederlage bei Tottenham

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Chelsea mit einer interessanten Ausrichtung und einer spektakulären Niederlage im Derby gegen Tottenham.

Chelsea im asymmetrischen 4-4-1-1/4-3-3-Pressing und Hazards Rolle

Nominell presst Chelsea unter Mourinho in einem 4-4-1-1. Oscar orientiert sich an Diego Costa, der wiederum den gegnerischen Sechserraum in seinen Deckungsschatten nimmt und situativ die Innenverteidiger des Gegners aggressiv anläuft. Dann entscheidet sich Oscar entweder für das Unterstützen Costas im Pressing oder verbleibt tief, um das Mittelfeld zu verdichten. Häufig wird aus dem 4-4-1-1 auch ein 4-4-2.

Grundformationen

Grundformationen

In dieser Pressingformation gibt es viele Positionswechsel. Wegen der freien und überladenden Bewegungen von Willian und Hazard in Richtung Halbräume und Zentrum finden diese insbesondere direkt nach dem defensiven Umschalten statt. Um nicht an Stabilität zu verlieren, übernimmt der jeweils positionsnächste Akteur die Position im 4-4-1-1. Es kann sogar vorkommen, dass Oscar sich auf links wieder findet, Hazard auf rechts und Willian zentral.

In diesem Spiel wurde dies allerdings etwas anders praktiziert. Die Positionswechsel gab es nach wie vor, doch Hazard erhielt als linker Flügelstürmer eine Freirolle mit und gegen den Ball. Defensiv wurden nun nicht bevorzugt neun Feldspieler wie üblich hinter dem Ball genutzt, sondern Hazard blieb sowohl mittig als auch auf den Flügeln deutlich höher als es sonst üblich ist. Oscar und Willian balancierten dies und oftmals entstanden 4-4-0-2- oder 4-4-1-1-Staffelungen mit einem sehr hohen, gegen den Ball passiven Hazard. Ein paar Mal konnte oder wollte Oscar gar nicht darauf reagieren und man presste in einem 4-3-3 mit tiefem und im Mittelfeld agierenden Willian, Oscar oder Diego Costa halbrechts und mittig sowie Hazard auf links in einer Linie.

Die Gründe dahinter dürften vermutlich das Ermöglichen von schnellen Kontern über das Pärchen Costa und Hazard sowie komplett positionelle Freiheit für Hazard gewesen sein. Immer wieder tauchte Hazard zentral oder rechts auf, überlud flexibel Räume und schien sich Tottenhams individuelle Schwachstelle in der Defensive, Linksverteidiger Rose, als Lieblingsgegner herausgepickt zu haben.

Auch in eigenem Ballbesitz beim Aufbauspiel wurde die Rolle Hazards eingebaut. Matic kippte häufig nach halblinks heraus, Fabregas besetzte das Zentrum und Azpilicueta konnte höher agieren. Diego Costa wich außerdem bevorzugt nach links aus und Oscar besetzte situativ das Sturmzentrum oder den linken Flügel. Blieb Matic zentral und kippte dort ab, ging Fabregas häufig weit nach vorne und Oscar und Diego Costa wichen verstärkt auf links aus. Hazard hatte somit eine absolute Freirolle, wobei die Effekte davon dennoch am stärksten im offensiven Umschaltspiel zum Tragen kamen.

Beim ersten Tor Chelseas war Hazard beim Konter auf rechts, setzte sich dort gegen zwei Leute durch, schloss ab und traf den Pfosten. Den Abpraller erwischte Oscar, dessen Schuss auf den zweiten Pfosten landete bei Diego Costa, dessen Abstauber die Führung besorgte. Somit schien es zu Beginn, als ob Hazards zockende, fokussierte und sehr freie Rolle ein genialer Schachzug Mourinhos gewesen sein sollte. Doch schon vor dem Tor war Chelsea teilweise instabil – und obwohl sie vereinzelt im üblichen 4-4-1-1 standen, blieben sie auch mit dem 1:0 im Rücken dieser asymmetrischen Formation treu.

Rein strategisch keineswegs eine schlechte Idee; im Konterspiel gab es Hazard immer als direkte Anspielstation und Tottenham musste nun höher und offener attackieren. Tottenham konnte allerdings überraschend durch einen Geniestreich nach einem tollen Dribbling und präzisen Distanzschuss Kanes ausgleichen, wo in der Vorbereitung dieser Abschlusssituation das Zocken Hazards und das komplexe Balancieren Oscars eine negative Rolle spielten. Das zweischneidige Schwert von Hazards freier Positionierung hatte hier also eine gewisse Verantwortung am Gegentor.

Das Spiel wurde damit wieder offener und Tottenham zeigte eine sehr gute Leistung in den Folgeminuten.

Intelligente Ballzirkulation, stabiles Pressing, schnelle Konter

Schon zu Beginn und in Rückstand spielte Tottenham gut. Sie pressten in einer interessanten 4-2-3-1/4-4-1-1-Mischung, in der die Flügelstürmer positionsorientiert und – wenn möglich – höher als die Sechser standen. Eriksen agierte nur selten in einer Linie mit Kane ganz vorne, sondern positionierte sich meist zentral, wodurch Tottenham in einem engen Fünfeck das zentrale Mittelfeld zustellte. Vereinzelt war man für schnelle Verlagerungen mit Pässen entlang des Flügels und spätem Bespielen der Mitte und Halbräume anfällig, was Hazard und Diego Costa auf links einige Male stark machten, doch sowas ist natürlich schwierig zu planen und zu bespielen.

Insgesamt überzeugte Tottenham also trotz einzelner Anfälligkeiten gegen ein individuell herausragend besetztes Chelsea in der Arbeit gegen den Ball. Offensiv war man ebenfalls gut. Townsend und Chadli wählten ihr Dribblings passend, Eriksen bewegte sich sehr gut und das zentrale Mittelfeld war spätestens nach der Einwechslung Dembeles für Mason sehr gut in der Ballzirkulation.

Die ausweichenden und teilweise zurückfallenden Bewegungen Kanes in der letzten Linie gepaart mit seiner körperlichen und technischen Stärke ergänzten dies sehr gut, wodurch Tottenham den Ball gegen Chelsea gut laufen lassen konnte. Die diagonalen Sprints hinter die Abwehr von Townsend und insbesondere Chadli sorgten für die meisten Probleme Chelseas. Cahill und Terry hatten enorme Probleme und die Schnellangriffe und Konter Tottenhams wurden oftmals gefährlich. Chelseas Gegenpressing funktionierte in dieser Partie nicht wie in den letzten Wochen und Matic konnte die vielen offenen Räume nicht im Alleingang sperren.

Diese Mischung im Verbund mit etwas Glück und Kanes hervorragender Leistung in diesem Spiel brachten Tottenham nicht nur zurück ins Spiel, sondern verantworteten auch die Führung vor der Halbzeitpause. In Minute 44 und 48 (45+3) sorgten Rose und Townsend (per Elfmeter) für ein 3:1 zur Pause.

Daraufhin passte Mourinho an. Nach dem Seitenwechsel wurde Ramires für Oscar eingewechselt, um mehr defensive Präsenz im Sechserraum und mehr Dynamik sowie Weiträumigkeit im Umschaltmoment zu geben. Fabregas ging von der Sechs auf die Zehn, Hazard behielt seine Freirolle. Tottenhams schnelles Umschalten und Chelseas vertikaleres Spiel sorgte für einen spektakulären und intensiven Spielrhythmus in einem offenen Spiel. 29 Schüsse gab es zu Spielende, 17 davon (und nur 5 für Tottenham) alleine in der zweiten Halbzeit.

Pochettino brachte Paulinho für Townsend, Eriksen ging auf den Flügel und das Umschaltspiel wurde noch stärke fokussiert. Die Staffelungen wurden in dieser Phase schon unsauberer, manchmal wirkte die Formation wie ein 4-5-1, teilweise wie ein 4-3-3 oder ein klares 4-4-2, weil einzelne Spieler Defensivarbeit inkonstant verrichteten. Mit viel Hin und Her fielen insgesamt vier Tore in der zweiten Halbzeit. Tottenhams Konter sorgten hierbei für weniger Chancen, aber für einige Hochkaräter und letztlich einen 5:3-Sieg.

Fazit

Chelsea begann eigentlich ganz gut: Das System war zwar riskant, schien aber trotz Instabilität zu funktionieren. Tottenham steckte nicht auf, ließ den Ball laufen und nach dem Ausgleich Kanes sowie etwas Glück mit den Toren vor der Halbzeitpause hatten sie das Momentum durch etwas Glück auf ihrer Seite. In der zweiten Halbzeit griff Chelsea durchgehend an, öffnete aber Räume, die sie nicht kontrollieren konnten. Beide trafen nach dem Seitenwechsel noch je zwei Mal und es blieb beim 2-Tore-Vorsprung für Tottenham.

AB 2. Januar 2015 um 19:21

Was ist eigentlich genau mit asymmetrisch gemeint? Ich weiss natürlich was Asymmetrie ist, verstehe aber den tieferen Sinn im Fussball nicht.

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RM 2. Januar 2015 um 19:39

Was das bedeutet oder die strategischen und taktischen Effekte? Ersters heißt z.B. nur, dass der linke Flügelstürmer höher agiert als der rechte oder ähnliches. Zweiteres benötigt einen 10’000-Wörter-Artikel, wenn man es ordentlich erklären möchte.

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mk 2. Januar 2015 um 22:00

Dann mach den doch mal. Taktiktheorie ist immer gut. Du analysierst gefühlt im Moment sowieso quasi alles, was halbwegs nach Fußball aussieht ;). (Ist ungläubig-staunend-anerkennend gemeint)

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Dr. Acula 2. Januar 2015 um 16:53

diese freirollen, wie sie gestern Hazard hatte oder auch Cristiano bei Real, sind doch immer ein zweischneidiges Schwert oder gibt es auch Beispiele wo die Vorteile überwiegen? Außer gegen extrem schwache Gegner dürfte das Ausbleiben defensiver Arbeit eines Spielers eigtl immer negative Auswirkungen haben..

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king_cesc 2. Januar 2015 um 17:18

In „Herr Guardiola“ von Martí Perarnau gibt es auch eine Passage in der Guardiola meint, er müssen Pesic (Basketballtrainer beim FCB) fragen, wieso man nicht einfachen einen Spieler unter dem gegnerischen Korb stehen lassen kann. Eine Antwort fehlt im Buch allerdings…

Theoretisch müsste die Anzahl der Tore durch das Zocken erhöht werden (auf beiden Seiten), was ja mathematisch für die individuell stärkere Mannschaft (Chelsea) von Vorteil sein müsste.

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AB 2. Januar 2015 um 19:17

Das ist ganz einfach erklärt. Im Basketball gibt es eine 3-Sekunden-Regel, wobei ein Spieler sich nicht länger als 3 Sekunden mit oder ohne Ball im Trapez (Bereich unter dem Korb) aufhalten darf.

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RM 2. Januar 2015 um 20:31

Guardiolas Frage bezog sich aber darauf, inwiefern es möglich sei einen Spieler weit vorne und aus der Defensivarbeit isoliert zu lassen, um ihm Abschlüsse mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit zu ermöglichen. Dieser Spieler muss dabei nicht zwingend unter dem Korb stehen, sondern neben oder hinter dem „Key“/Trapez.

Die Frage ist, ob die verbleibenden vier Spieler die gegnerische Überzahl so verteidigen können, dass deren durchschnittliche Punktzahl pro Ballbesitz geringer ist als die Punktzahl nach Kontern über den hochstehenden freien Spieler. Die 3-Sekunden-Regel ist hier also irrelevant. Steht er knapp daneben oder dahinter, betrifft ihn diese nicht, in der tieferen oder seitlicheren Position sollte der freie Spieler allerdings nach Guardiolas Theorie weiterhin die unbedrängten Abschlüsse aus Korbnähe erhalten.

Ich denke übrigens, dass es im modernen Basketball aus mehreren Gründen nicht funktionieren würde.

Der erste Grund ist die Fluglänge bei in dieser Situation verstärkt herausgespielten offenen Dreiern. Während der Ball fliegt, können einer oder zwei Spieler effektiv Reboundarbeit verrichten, einer sichert dahinter ab, zwei bewegen sich bereits umschaltend nach hinten. Sofort weiterspielen geht also nicht, dazu wären die Dreier zumindest in einer Liga wie der NBA sehr oft drinnen und bringen halt viel.

Der zweite Grund ist das kaum mögliche Verteidigen in Unterzahl im Hochleistungsbasketball. Die gegnerischen Würfe würden in einem solchen System extrem oft erfolgreich abgeschlossen werden, woraufhin man erst das Spiel neu beginnen muss, in dieser Zeit kann die vorherige attackierende Mannschaft problemlos umschalten. Man würde nicht nur die Anzahl der Ballbesitze erhöhen, sondern beidseitig die Effizienz in der Verwertung, allerdings beim Gegner sogar noch stärker als bei der eigenen Mannschaft.

Der dritte Grund ist ein frühzeitiges antizipatives Umschalten der gegnerischen Mannschaft. Dieses reicht aus, um lange Pässe abzufangen oder zu verhindern (Deckungsschatten). Die meisten Mannschaften würden schlichtweg mit weniger Leuten Reboundarbeit verrichten und schon früher mit einzelnen Spielern nach hinten umschalten. Die Reboundarbeit (maßlos unterschätztes strategisches Mittel übrigens) gleicht sich allerdings sogar aus, weil bekanntlich der vorne wartende Spieler fehlt.

Der vierte Grund ist ein Gegenpressing nach misslungenen Schüssen und Rebounds. Dies reicht im Basketball zwar nur sehr selten für eine Balleroberung, verhindert aber sofortige lange Pässe effektiv. Der Rest schaltet um und die Kontersituation auf den freien Spieler ist um. Einzig bei ‚Steals‘ (abgefangene Pässe und sehr saubere Balleroberungen) würde dies nicht funktionieren, jedoch sind diese im Basketball sehr selten.

Der fünfte Grund ist eine taktische Anpassung der gegnerischen Mannschaft auf eine weiträumigere Zirkulation, wodurch zwar einer (im Normalfall der Einser) an Offensivpräsenz durch eine tiefere und zurückhaltendere Position verlieren würde, aber Konter kaum möglich wären und das ‚Spacing‘ (Öffnen von Räumen) gegen vier verteidigende Spieler nach wie vor überdurchschnittlich effektiv/effizient wäre.

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blub 2. Januar 2015 um 21:55

Weiterer Grund warum das im Basketball keinen sinn macht: Fastbreaks habe bereits eine sehr hohe Punktausbeute. Die meisten werden mit 2Pkt abgeschlossen.
In Unterzahl den Konter/Fastbreak zu kommen ist also besonders schwierig und auf der anderen seite ist kaum eine upside da.

Und da hab ich noch nicht an reaktionen des gegners auf diese Taktik gedacht, wie RM ausführt.

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AlexF 5. Januar 2015 um 15:56

Der Rebound ist taktisch maßlos unterschätzt, da kaum vorraussagbar ist, in welche Richtung er geht, damit das Gewinnen des Rebounds sehr viel Glück erfordert. Es gibt dazu eine passende Ausführung von Kirk Goldsberry, glaube ich.

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blub 5. Januar 2015 um 16:31

Glück, oder hat nur kaum jemand verstanden wie man sich richtig positioniert?
Rebounden war die Superkraft von Dennis Rodman.

RM 5. Januar 2015 um 16:42

1) Meine, dass sich ein anderer Basketballanalyst für eine raum- statt gegnerorientierte Staffelung beim Rebound aussprach und eben Rodman als Beispiel dafür nannte. Benjamin Morris zeigte in seinem alten Blog auch, wie absurd Rodman diesbezüglich war. Bekannter von mir war ehemaliger Profibasketballer, der war unglaublich gut in der Antizipation und hat da überproportional viele Rebounds geholt. Dwight Howard hat auch mal in einem Trainingsvideo erklärt, wie man sich gut Raum freischaufeln kann. Das bringt vielleicht auch noch den halben Prozentpunkt beim TRB% oder mehr.

2) Man muss ihn ja trotzdem nicht unterschätzen, auch wenn viel Glück dabei ist. Wenn man gar nicht auf Offensivrebounds geht, erhält man keine. Ob Glück oder nicht, man überlässt dem Gegner gefühlte 100%. Geht man aggressiv auf den Offensivrebound, so ist es ja, wenn es reines Glück ist, 50:50%.

3) Goldsberry führte doch aus, dass Zufall nur einer von drei Faktoren ist, oder? Und bei den Faktoren beschränkte er sich mWn sogar nur auf die direkt vom Schuss abhängigen (und nicht von der umliegenden Positionierung).

AlexF 6. Januar 2015 um 08:29

1) Das Problem bei der Raumdeckung beim Rebound ist natürlich, dass du Missmatches hinnehmen musst. Ansonsten könnte das einige Prozent bringen, jedoch ist dann die Frage, ob die mehr Prozent nicht überlagert werden von den Situationen, in denen dann dein Guard auf einmal denselben Raum abdeckt, wie dein gegnerischer Center. Dann ist die Wahrscheinlichkeit den Rebound zu bekommen gen 0.
2) Da hast du Recht. Ich glaube die Abwägung der Trainer ist jedoch Wahrscheinlichkeit den OffR zu bekommen vs. einfache Punkte beim Fastbreak zu verhindern. Da gibt es wahrscheinlich auch nicht der Weisheit letzter Schluss.
3) Die Positionierung eines Rebounders ist ja vom Schuss abhängig. Goldsberrys Fazit war, dass gute Rebounder sich einfach besser positionieren, da sie sich in der Richtung positionieren, in der der Rebound mit höchster Wahrscheinlichkeit hinkommt.

Gh 6. Januar 2015 um 16:08

Ist die Kunst des Reboundens nicht die Kunst des Ausblockens? Also gute Rebounder beherrschen mM nach mehr Raum als die anderen. Lange Arme, Arsch raus usw.

AlexF 5. Januar 2015 um 15:52

So unwahrscheinlich ist der Vorschlag gar nicht. Der Besitzer der Sacramento Kings, Ranadive, brachte das vor ein paar Wochen ebenfalls ins Spiel, eine 4 on 5 Defense zu spielen.

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blub 2. Januar 2015 um 18:17

Ob Zocken von Vorteil oder von Nachteil ist hängt halt besodners davon ab wie viel value ein spieler defensiv hinzufügen kann.

Ich bin ja eher Hazardkritisch, besonders was seine defensivleistung anbelangt und kann durchaus sehen das gezieltes Zocken bei ihm was bringen kann.

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