Donnerstag, 08.12.2016

Offensive von PSG

Seit dem Einstieg des Investors Nasser Al-Khelaïfi ist Paris Saint-Germain der ambitionierteste Verein in Frankreich und hat in der jüngeren Vergangenheit durch zahlreiche Spielereinkäufe von sich Reden gemacht. Seit dieser Saison steht Laurent Blanc an der Seitenlinie und sieht sich mit der Aufgabe konfrontiert, aus einem Starensemble ein auch mannschaftstaktisches Kollektiv zu formen.

Kadersituation, Grundformation, Aufbauspiel

2013-12-01_PSG_Grundformationen

Typische Grundformation

Edinson Cavani war im vergangenen Sommer der letzte Millioneneinkauf von PSG und der Uruguayer erhöht die offensiven Variationsmöglichkeiten natürlich enorm. Neben einigen Talenten stießen außerdem Linksverteidiger Lucas Digne und Innenverteidiger Marquinhos zum Kader. Insgesamt verfügt PSG auf jeder Position über zwei hochqualifizierte Kräfte. Das Team ist so strukturiert, dass sich für die Besetzung des Mittelfeldes vor allem einige variable Sechser und Achter eignen. Und Blanc bevorzugt in aller Regel auch ein zentrales Trio, wobei der Mittelsmann zumeist ein wenig tiefer hängt.

Diese Aufgabe übt häufig Thiago Motta aus, der einerseits für Stabilität vor der Abwehr sorgen soll und zugleich seine beiden Neben-/Vordermänner nach außen schiebt, wenn er bei eigenem Ballbesitz in die Vertikale läuft. Er sucht in vielen Szenen den Weg eher nach rechts und so kommen auch die Passwerte mit Marco Verratti zu Stande. In zahlreichen Spielen erfolgten zwischen beiden Akteuren wenigstens jeweils 15 Zuspiele. Motta läuft im Spielaufbau ein paar Meter mit dem Ball. Verratti geht versetzt in den Halbraum und übernimmt das Spielgerät. In diesem Fall fächert PSG mit einem überlaufenden Außenverteidiger breiter auf, während der nominelle Außenstürmer tendenziell nach innen zieht und häufig einen freien Raum zwischen den Linien sucht beziehungsweise sich kurz von seiner Bewachung löst und als Prallstation anbietet.

Kann sich der jeweilige Außenverteidiger gut am Kreidestrich der Seitenlinie lösen, wird er angespielt und es erfolgt in der Nähe des Strafraums eine Flanke oder im Rückraum konnte sich beispielsweise der Außenstürmer wieder freilaufen. An sich ist die Vorgehensweise simpel. Paris profitiert in diesem Fall von der hohen Athletik und der Präzision seiner Akteure. Außerdem fokussieren viele Gegner in erster Linie auf Ibrahimovic und auch Cavani, sofern dieser eher ins Zentrum zieht. Der Flügelfokus geht damit gerne verloren und PSG kann diese Zonen für einfache Vorstöße mit wenigen Ballkontakten nutzen. Auffällig war dies zum Beispiel am vorletzten Spieltag der Ligue Un gegen Olympique Lyon, die mit einer Dreierkette sowie zwei defensiven Außenspielern und zugleich noch drei oder vier Sechsern auftraten. Einerseits versuchten die Gäste dadurch die Mitte abzudecken, schenkten aber zum Beispiel Van der Wiel wenig Aufmerksamkeit und dieser konnte leicht nach vorn schieben.

Offensivformation gegen Lyoon

Offensivformation gegen Lyon

Normalerweise lässt Blanc seine Mannschaft in einer 4-3-3-Grundformation auflaufen, die, wie erwähnt, zu einer 2-5-3-Offensivformation wird, sobald Paris den Spielaufbau eingeleitet hat. Wenn der nominelle Sechser den ersten Ball nicht übernimmt und über kurze und mittellange Zuspiele in höhere Räume passt, kann auch Thiago Silva über Halblinks längere Bälle in Richtung vorderste Linie schlagen. Die Gegner pressen oftmals eher gegen die Sechs, oder konzentrieren sich darauf die zentralen Mittelfeldspieler im Deckungsschatten zu halten und Silva bekommt Freiräume. Der Kapitän bildet somit die zweite Aufbauoption und visiert entweder direkt Ibrahimovic im Zentrum an oder versucht den Ball zu einem durchstartenden Außenspieler zu bringen.

Dynamisch in den Zehnerraum oder die Option Ibrahimovic

Interessant zu beobachten ist bei PSG außerdem, wie die Mannschaft den Raum zwischen den Achtern und der vordersten Linie bespielt. Laurent Blanc setzte auch in seiner Zeit als französischer Nationaltrainer oftmals auf einen stabilen Mittelfeldblock. Allerdings ergibt sich damit ein Loch im Zehnerraum, was Paris aktuell sehr dynamisch bespielt. Dabei kommt natürlich die Personalie Cavani zum Tragen. Auf einen Zweimannsturm Ibrahimovic-Cavani wird eigentlich verzichtet. Dafür agiert der Uruguayer auf einer nominellen Flügelposition, die er auch in der Nationalmannschaft ausfüllt. Dort bewies er in der Vergangenheit, dass er defensiv mannorientiert gegen gegnerische Außenverteidiger arbeiten kann und zugleich durch Einrücken neue Pressing-Möglichkeiten schafft. Zudem kann Cavani durch seinen Zug nach innen die gegnerische Kette ins Zentrum drücken und für die Mitspieler auf der jeweiligen Seite Platz schaffen.

In mittelhohen Räumen ist Cavani dabei auch noch häufiger auf der Außenbahn zu finden. Im letzten Drittel zieht er dann zumeist in die Mitte. Entweder er lässt sich fallen und bietet eine Kombinationsmöglichkeit an oder läuft diagonal in den Halbraum. Sofern er an die Abseitsgrenze vorstößt, befindet sich Ibrahimovic in seinem Rücken. Der Schwede ist die zweite Option für den Raum vor den Achtern. Wie in der schwedischen Nationalmannschaft zeigte er viele Fallbewegungen in tiefere Räume, nimmt Bälle auf, dreht sich und bedient Mitspieler mit präzisen Schnittstellenpässen. Ein gern gesuchtes Ziel ist Cavani. Da die Gegner meistens sehr mannorientiert gegen den Schweden agieren, kann er sich durch die Rückzüge in den Zehnerraum entweder lösen oder für Instabilität in der Abwehr sorgen, was wiederrum ein einrückender Flügelstürmer nutzen kann. Ansonsten ist Ibrahimovic sowieso der Zielspieler schlechthin bei PSG. Gerade in schwierig zu lösenden Situationen versuchen die Mitspieler gerne den Schweden zu finden, der mit seiner starken Ballbehauptung auch häufig Nachrückbewegungen initiieren kann.

2013-12-03_PSG_Option-Ibrahimovic

Angriffsszenen aus dem Spiel gegen Lyon: Verratti spielt den eingerückten Lucas an und dieser leitet schnell auf van der Wiel weiter (Rote Route). Bewacht der Gegner sehr gut die Außenbahnen gibt es für das offensive Drittel immer die Option Ibrahimovic, der sich entweder kurz lösen kann und den diagonal durchstartenden Lucas bedient (Grüne Route) oder aber er kann den zentralen Verteidiger mitziehen und schafft damit Platz für Cavani, der sehr oft dazu neigt in die Halbräume zu gehen.

Wie geht es weiter?

PSG übte in fast allen bisherigen Spielen sehr große Dominanz aus und kam über viel Ballbesitz. In dieser Saison hatte Paris nur gegen Olympique Marseille weniger Spielanteile, war in dieser Partie aber auch sechzig Minuten in Unterzahl. Ansonsten sind mehr als 60 Prozent Ballbesitz und über 500 erfolgreiche Pässe die Regel. Selbst eine Mannschaft wie Benfica wurde am 2. Spieltag der Champions-League-Gruppenphase absolut dominiert. 70,8 Prozent Ballbesitz und 813 angekommene Pässe sprechen eine eindeutige Sprache. Allein innerhalb des Mittelfeldzentrums fanden 137 Ballwechsel statt.

Allerdings fehlt der Mannschaft in manchen Partien eine wirkliche Idee, sofern der Gegner sehr klug verschiebt. Dann machte sich oft Ungeduld. Zudem neigt PSG dazu, den Spielaufbau mit zunehmender Spielzeit mit langen Bällen zu gestalten, wenn gerade auch die Außenbahnen gut zugestellt sind. Gegen Lyon am vergangenen Wochenende reagierten die Pariser mit einer tieferen Ballzirkulation und passten das Spielgerät in vielen Szenen früher nach außen beziehungsweise positionierten sich die Achter sehr breit. Durch eine relativ schnelle Führung konnte das Team gut bei Angriffen variieren. Bei der Niederlage gegen Evian Thonon Gaillard unter der Woche war das weniger der Fall. Der Gegner aus der Region Rhône-Alpes spielte passiv und konzentrierte sich darauf die Zuspiele in ins eigene Drittel zu stören beziehungsweise abzuwehren. In diesem Fall machte sich die angesprochene Ungeduld bei PSG breit und es wurden wilde Bälle ins Zentrum geschlagen. Im Endeffekt ließ Laurent Blanc in diesem Spiel spürbare Anpassungen vermissen.

2013-12-05_PSG-Grafik2

Insgesamt hat er das eher Manchester-City-hafte Spielsystem seines Vorgängers Ancelotti, der in der Regel in einem 4-2-2-2 spielen ließ, in vielen Facetten umstrukturiert. Während sich in der vergangenen Saison zumeist eine starke Doppelsechs vertikal bewegte und so das Spiel strukturierte, erfolgt nun der Spielaufbau häufig über die zentrale Sechserposition. Verratti, Matuidi, Rabiot oder Pastore auf den Halbpositionen treffen nach der Ballübergabe meistens die Entscheidung, wie der Angriff erfolgen soll.

Um größere qualitative Aussagen treffen zu können fehlen bis jetzt Duelle mit absoluten Top-Teams. In der Ligue Un herrscht großer Respekt vor dem Primus und viele Gegner sind auf Schadensbegrenzung aus. Insofern muss man für eine endgültige Bewertung der Offensivqualitäten noch abwarten, wenn Partien gegen ebenfalls dominant auftretende oder umschaltstarke Teams absolviert wurden.

CF 3. Januar 2014 um 11:01

Die Bewegungsmuster von Cavani die du beschreibst kommen eher von Lavezzi finde ich aber das variierte dann schon stark. Du hast ganz gut das Grundrezept beschrieben aber mit z.B Lucas ändert sich auch die Muster da er nochmal zu Cavani andere Bewegungsmuster bringt.
Interessant finde ich auch Blaise Rolle der ein wirklich von den Bewegungsmuster sehr variabel ist und somit perfekt in die für ihn geschnittene Rolle passt. Ich finde das Blanc es geschafft hat fast jeden Spieler perfekt ins Mannschafstgefüge ein zu bringen. Die bevorzugten Bewegungsmuster sorgen zwingend für Raum für andere Akteure und sind an die andere Spieler angeschnitten.
Gerade Ibrahimovic Rolle finde ich aber noch konsequenter als beschrieben lässt sich in den rechten. Halbraum fallen überläd dort mit Veratti und Motta. Lavezzi rückt dann ein Digne gibt Breite Motta sprintet ins Zentrum Blaise sorgt mit Raum suchenden Bewegungen für Gefahr. Das ist auch ein oft gesehenes Muster.

Problem sehe ich gerade noch in der Struktur im Aufbauspiel mit intelligentem Pressing und gutem Einsatz vom Deckungschatten könnte man das Aufbauspiel gut pressen. Es agiert mir manchmal zu wenig raumsuchend und Fächern zu wenig auf. Der Torwart wird gar nicht eingebunden und es kann passieren das die Anbindung mit Digne als Linskvverteidiger ans letzte Drittel verloren wird. Hier sehe ich Bayer Leverkusen schon als Favorit glaube sie können mit ihrem Pressing ganz gut die Anbindung verhindern. Außerdem verteidigen sie manchmal die zweiten Baälle wo Leverkusen auch Stärken hat. Wird ein interessantes Spiel, da Leverkusen genau die Schwächen bespielt von PSG

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Kurt kommt krass 13. Dezember 2013 um 09:58

Vielen Dank für den Artikel. Verfolge die französische Liga sehr regelmäßig mit meinen 2 Pariser Mitbewohnern. Finde den Artikel sehr gelungen allerdings auch nicht komplett umfassend. Mein Gefühl ist zum Beispiel, dass PSG Probleme mit Gegenpressing und gutem kollektiven Pressing hat.
Zu Verratti könnte man noch sagen, dass er sich extrem viele Karten abholt.
Ansonsten finde ich aus der Ligue Un Guingamp noch sehr interessant, die haben auch ein schönes Spiel gegen PSG gemacht, aber leider 2:0 verloren.

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Thatsme 5. Dezember 2013 um 21:49

Woah, eine Analyse des Spielsystems meines Vereines bei Spielverlagerung, das hatte ich nicht erwartet. 🙂

Guter Artikel, wenn ich auch das Gefühl habe, dass die Schlüsse vor allem aus den letzten beiden Spielen gezogen wurden. Gegen andere gut verschiebende Mannschaften hat PSG auch schon sehr starke Spiele mit abwechslungsreichen Angriffsmustern gemacht (Monaco, Olympiakos auswärts, Nantes oder auch Lorient) – dass man sich dann aber etwas schwerer tut, liegt auf er Hand. Das Spiel in Evian sollte man nicht zu hoch hängen, sehr widrige Verhältnisse (Minusgrade, kaum bespielbarer Platz, hoch motivierter Gegner, kein Motta) führten zu den langen Bällen und der Niederlage.

Ansonsten bin ich mit der Entwicklung der Mannschaft unter Blanc hochzufrieden. Von Ancelottis Taktik (tiefes 4-4-2/4-2-2-2 und bei Ballbesitz kontern oder auf individuelle Aktionen hoffen) war ich enttäuscht, Blanc lässt einen sehr ansehnlichen Angriffsfußball mit hohem Pressing und starker Ballzirkulation spielen. Auf lange Sicht meiner Meinung nach der richtige Weg, auch wenn man, wie im Artikel vollkommen richtig erwähnt, erst noch schauen muss, wie schwer sich die Mannschaft gegen europäische Topteams tut.

Anderere interessantere Aspekte: der oft abkippende Sechser Motta und die dadurch hoch stehenden AV, was in der Offensive oft zu einem 3-2-3-2 System führt (Ibra fällt, wie erwähnt, oft auf die 10, während Cavani und Lavezzi/Lucas/Ménez diagonale Läufe in die Sturmspitze machen) oder die unglaubliche Ballsicherheit und Pressingresistenz des noch relativ unbekannten Verratti, der mMn ein kommender Weltstar ist.

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Erkinho 6. Dezember 2013 um 04:24

Ibrahimovic hat natürlich einen Namen im Weltfussball und das kann den torgefährlichen Außenstürmern nur zugute kommen. Ziellose lange Pässe sind natürlich eher kontraproduktiv, wobei die angesprochene „Ungeduld“ jetzt auch kein großes Problem darstellen sollte. Mit Ibrahimovic hat man den idealen Abnehmer und mit einem gescheiten Aufrücken + etwaigem zugrifforientiertem Gegenpressing dürfte es zumindest für die Championnat reichen. Eventuell könnte man den Zehnerraum auch häufiger bzw. konstanter besetzen.

@ Thatsme

Wer Verratti nicht kennt, hat wirklich verpennt. 😉

Seine buchstäblich unglaublich gute Ballsicherheit / Pressingresistenz hattest du ja bereits angesprochen, aber was mich persönlich immer wieder von ihm schwärmen lässt sind sein exzellentes Raumgefühl und seine starke Antizipation. Er bespielt diese meist engen Räume (v.a. in Umschaltmomenten) im Mittelfeldzentrum mit solch einer Präzision und Übersicht, dass sogar seine Mitspieler sich wundern wie relativ frei sie inmitten des gegnerischen Pressing(-block)s stehen. So scheint es zumindest, da sie sich manchmal ungläubig nach einem Gegenspieler umsehen. Dabei spielt er die Pässe manchmal Sekunden bevor sich diese Räume überhaupt öffnen. Weltklasseformat hat er sicherlich, aber manchmal ist er eindeutig zu verspielt. Hacke hier, No-Look-Pass dort (Er hat diesen bestimmten Trick – Ball mit der Sohle hinters Standbein spielen). Schauen wir mal, ob er sich auch einen Namen im Weltfussball machen wird.

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Kappe 5. Dezember 2013 um 13:38

Ein klein wenig Kritik:
Den Statistiken unten fehlt es an Aussagekraft.
Weder die durchschnittliche Anzahl an Pässen, ihre Anzahl gegen verschiedene Gegner, noch die Aufstückelung in die drei Zonen haben ohne Vergleichswerte einen Mehrwert, sie hängen quasi in der Luft.

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CE 5. Dezember 2013 um 14:04

Ehrlich gesagt, hatte ich die Kritik ein wenig befürchtet. Welche Vergleichswerte meinst du? Mit anderen Teams?
Die zweite Grafik sollte gerade die Änderung gegen Lyon ein wenig zum Ausdruck bringen. Ich überlege mal, ob das noch aussagekräftiger geht 😉

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Kappe 5. Dezember 2013 um 15:12

Es kommt darauf an was du aufzeigen möchtest.
Die Anzahl erfolgreicher Pässe in den vorderen Drittel unterscheiden sich ja beispielsweise kaum. Hat man bei der Niederlage eine schlechtere Erfolgsquote?
Wurde das Querpassen im eigenen Drittel gegen Lyon nach Führung verstärkt? Stärker als normalerweise nach Führungen?
Haben sich Pässe mit mehr Einspielzeit (also von Anfang der Saison an) genrell weiter nach vorne verschoben?
Wie sieht die Verteilung angekommener Pässe bei anderen Topmannschaften (mit ähnlicher aber auch unterschiedlicher Spielweise) aus?

Das sind alles Fragen die man sich stellen kann. Wichtig ist natürlich, dass man das ganze dann auch interpretieren kann. Würde den Umfang des Artikels direkt erhöhen und ist deswegen überhaupt kein muss.
Denn im zweifel funktioniert der Artikel auch ohne Statistik die häufig viel Arbeit macht, aber immer Interpretationsspielraum lässt.

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CE 5. Dezember 2013 um 15:27

Du hast so gesehen recht. Zur Interpretierbarkeit der reinen Quoten braucht man andere Daten. Das würde jetzt erst einmal den Rahmen sprengen. Aber ich behalte das mal im Auge. Besten Dank 🙂

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