Donnerstag, 08.12.2016

Arsenal FC 2012/2013

Auch die Bayern haben einen starken Gegner im Achtelfinale.

Arsenal London ist wohlmöglich der Verein, der in den letzten Jahren die meisten Topspieler verkauft hat und dennoch jede Saison einen attraktiven und relativ erfolgreichen Fußball spielt. Wie sieht es in dieser Saison aus?

Spielmacher oder Flügelspieler? Auswirkungen der Besetzung des rechten Flügels auf die Offensivformation

In Arsenals 4-2-3-1 hängt vieles von der Besetzung zweier Positionen ab. Je nachdem, wer als Sturmspitze und als rechter Offensivspieler aufläuft, variiert die Spielweise deutlich.

Walcott Spitze

Variante A: Walcott im Sturm, Ramsey als zusätzlicher Spielmacher vom Flügel aus

Wenger greift in der Offensive auf zwei grundlegende Spielweisen zurück: Häufig bringt er mit Aaron Ramsey, gelernter Achter/Zehner, einen weiteren passstarken Spieler auf der rechten Seite.

Dieser tendiert dann naturgemäß viel in die Mitte, sodass Arsenal dort ein Übergewicht gewinnt und die Ballzirkulation auch unter Druck aufrecht erhalten kann.

Entscheidet sich Wenger für diese Variante, ist meistens Walcott die einzige Spitze. Dieser pendelt dann zwischen der rechten Seite und dem Sturmzentrum, ständig auf der Suche nach Lücken, in die er hineinstarten kann und auf Lochpässe spekuliert.

Hier bedarf es guter Kommunikation der gegnerischen Viererkette, ansonsten sind Links- und Innenverteidiger gleichzeitig gebunden, was für Unterzahl an anderen Stellen sorgen kann.

Im Angriffsverlauf ist dann die Rolle Podolskis besonders beachtenswert. Wie im Spielerporträt im Adventskalender zu lesen ist, dient er im zweiten Drittel nur als Durchlaufstation und driftet dann im letzten Drittel auf den langen Pfosten ins Sturmzentrum. Diese Verschiebung soll den Gegner ebenso vor organisatorische Schwierigkeiten stellen wie die Bewegungen Walcotts.

Teilweise geht Podolski auch schon etwas früher in die Spitze, worauf eine Kettenreaktion an Bewegungen stattfindet: Santi Cazorla schiebt leicht nach links, Ramsey füllt die Lücke auf der Zehn und Walcott zieht etwas heraus auf den rechten Flügel. Arsenal spielt mitunter also sehr fluid, was jedoch teilweise zu instinktiv und zu wenig aufeinander abgestimmt geschieht.

Es passieren folglich noch einige Fehler wie mangelnder Blickkontakt oder schlechtes Timing beim Pass bzw. Lauf. Betrachtet man hier allerdings die Tatsache, dass Ramsey und Walcott diese Rollen in der Vergangenheit selten bis gar nicht spielten und Podolski sowie Santi Cazorla erst seit Sommer im Team sind, sind die Bewegungsmuster im Angriff schon sehr gut und auf jeden Fall nicht einfach zu verteidigen.

Klassisches Spiel mit Giroud als Zielspieler

Offensivere Variante

Variante B: Giroud als Zielspieler, Walcott und Podolski als nachrückende Flügelstürmer

Die zweite Offensivvariante ist deutlich weniger spektakulär, was aber nicht zwingend schlechter sein muss. Zuletzt spielte Neuzugang Giroud als Sturmspitze, Walcott rückte somit wieder auf den rechten Flügel.

Giroud zeichnet sich nicht nur durch sein gutes Kopfballspiel im Sechzehner aus, er ist auch geschickt im Halten von Bällen mit dem Rücken zum Tor. Kann Arsenal sich also einmal nicht durch Kurzpässe aus dem gegnerischen Pressing befreien, dient der Franzose vorne als Fixpunkt für lange Bälle.

Die von Natur aus mit einem starken Drang zum Tor ausgestatteten Flügelspieler Walcott und Podolski rücken dann schnell nach und nehmen die Ablagen Girouds auf.

Interessant ist, dass beide Varianten sowohl für ein ballbesitz- als auch für ein konterorientiertes Vorgehen geeignet sind. Gerade gegen Bayern wird es nämlich hochspannend, ob im Hinblick auf den Ballbesitz ein ausgeglichenes Spiel entsteht.

Es ist gut möglich, dass Arsenal sich mit der Rolle des Außenseiters anfreundet und den Ballbesitz aufgibt. Sie würden dann natürlich deutlich tiefer agieren und über die schnellen Außenspieler und/oder Giroud als Fixpunkt sehr gradlinig kontern.

Die Defensive: Bleibt Wenger der Pressingordnung treu?

442pressing

Normalerweise presst Arsenal im 4-4-2, was sich aber gegen Bayern aufgrund der Anfälligkeit im Zentrum nicht gerade erprobt hat.

Aus einer 4-4-2-Ordnung heraus spielt Arsenal ein recht hohes Mittelfeldpressing. Santi Cazorla rückt dabei in die vorderste Linie und unterstüzt den Stürmer.

Die Außenspieler spielen nicht extrem mannorientiert, orientieren sich aber schon mehr an den gegnerischen Außenverteidigern als an den eigenen Sechsern

Letztere haben eine klare Aufgabenteilung: Während Arteta den Raum vor der Viererkette nur äußerst selten verlässt, rückt Wilshere oftmals im Pressing mit vor, sodass teilweise 4-1-3-2-Situationen entstehen. Ähnlich wie es Rode bei Eintracht Frankfurt tut, presst Wilshere situativ die gegnerischen Sechser und hindert diese am Drehen.

Die Viererkette agiert eher hoch und spielt viel auf Abseits, Koscielny kann mit seiner Sprintstärke zur Not auch mal den ein oder anderen Meter aufholen, auch Mertesacker ist auf lange Distanz nicht so langsam wie viele annehmen.

Fraglich ist jedoch, ob Wenger seine Mannschaft im Achtelfinale tatsächlich in der üblichen 4-4-2-Ordnung pressen lässt. Bayern wird mit Martinez, Schweinsteiger und Kroos im Zentrum drei pressingresistente Spieler haben, die schon einige 4-4-2-Ordnungen geknackt haben. Die nominelle Unterzahl im Zentrum müsste Arsenal dann durch eine sehr enge Spielweise der Außen kompensieren, was definitiv zu Lasten der eigenen Konterstärke gehen würde.

4231pressing

Auch ein 4-2-3-1-Pressing ist möglich. Hier könnte man bei geschicktem Zustellen der Münchener Sechser dafür sorgen, dass van Buyten viel für den Aufbau tun muss.

Möglich ist, dass Wenger auf eine 4-2-3-1-Ordnung im Pressing umstellt. Santi Cazorla würde dann deutlich hinter der Sturmspitze agieren, sodass im Zentrum Gleichzahl herrscht.

Hier würde dann eine recht klare Pärchenbildung entstehen (Santi-Martinez, Wilshere-Schweinsteiger, Arteta-Kroos), die die Bayern durch viel Bewegung knacken müssten.

Des Weiteren würde der Spielaufbau hier ganz klar auf die Innenverteidigung fallen, was aus Bayernsicht nicht ganz unproblematisch werden könnte. Badstuber fehlt noch lange, Boateng ist gesperrt, sodass van Buytens Einsatz als sicher gilt.

Der Belgier ist mittlerweile ein passabler Passspieler, aber immer noch Welten von Dante oder Badstuber entfernt. Bei einem solchem Leistungsgefälle im Passspiel ist klar, dass Wenger seinen Stürmer instruieren wird, sich vornehmlich an Dante zu orientieren, sodass van Buyten das Spiel aufbauen muss.

Interessant wäre für Bayern natürlich die Möglichkeit, Javi Martinez neben Dante in die Innenverteidigung zu stellen, um aus der letzten Linie heraus kreativer zu sein. Martinez könnte ein spannendes Wechselspiel mit Luiz Gustavo veranstalten, da beide sowohl auf der Sechs als auch in der Innenverteidigung agieren können.

Da Heynckes van Buyten zuletzt aber regelmäßig spielen ließ – ganz im Gegensatz zu Gustavo, der nach Verletzung auch noch nicht bei 100% sein kann – ist davon auszugehen, dass Bayern mit van Buyten in der Innenverteidigung und dem eingespielten Mittelfeld aufläuft.

Jack „die Pressingresistenz“ Wilshere

Bevor wir eine Prognose wagen, wollen wir noch zwei Schlüsselspieler Arsenals vorstellen, den Anfang macht Jack Wilshere.

Arsenal2013

Arsenal 2012/2013

Wer das Wort Pressingresistenz erklären will, kommt eigentlich nicht an Jack Wilshere vorbei. Nur wenige – und schon gar nicht in diesem Alter – verstehen es so gut, den Ball unter Bedrängnis so gut zu behaupten und sauber weiterzuspielen.

Dabei hilft ihm seine starke Technik, noch mehr kommt er allerdings über seine Dynamik. Auf den ersten Metern ist der junge Engländer sehr schnell, zudem weiß er seine 1,73m mit tiefem Körperschwerpunkt gut einzusetzen.

Man sollte meinen, es ist selbstverständlich, dass ein Profi stets den Körper zwischen Ball und Gegner stellt. Beobachtet man jedoch, wie gut Wilshere das tut, fällt auf, dass überraschend viele Profis hier Defizite haben.

Viele werden noch seine Leistung gegen Barcelona im Februar 2011 in Erinnerung haben – ich persönlich habe selten eine so gute individuelle Leistung gegen die Katalanen gesehen.

Santi Cazorla

Xavi, Iniesta, Fabregas, Silva, Mata. Dass es so viele torgefährliche spanische Mittelfeldspieler gibt, ist wohl der einzige Grund warum Santi Cazorla in der öffentlichen Betrachtung zuweilen etwas untergeht. Der ehemalige Villareal-Akteur besitzt einen fantastischen Schuss, egal ob rechts oder links, egal ob 20 oder 35 Meter. Cazorla zeigt sich sehr beweglich und weicht oft auf die Flügel aus. Von dort aus sucht er häufig lange Diagonalbälle, die in der Regel auch direkt auf dem Fuß des Empfängers landen. Gelegentlich schaltet der Spanier jedoch in der Rückwärtsbewegung ab, was auf höchstem Niveau natürlich tödlich sein kann.

Schwachstelle Außenverteidiger

Eigentlich ist Arsenal eine Mannschaft mit durchweg guten Passspielern. Die Außenverteidiger fallen hier jedoch deutlich ab. Rechtsverteidiger Sagna fehlte zu Saisonbeginn lange wegen einer Verletzung, woraufhin er von Jenkinson erstetzt wurde. Beide potenziellen Rechtsverteidiger sind athletisch gut, haben aber Defizite im Passspiel. Sagna entscheidet sich zudem unter Druck etwas zu häufig zu aussichtslosen Halbfeldflanken. Auch in der Defensive, besonders im direkten Zweikampf können beide nicht zur internationalen Klasse gezählt werden.

Ähnlich sieht es auf der linken Seite aus. Der Brasilianer Andre Santos spielte in der Gruppenphase vor allem gegen Schalke katastrophal und wurde nun abgegeben. Eigengewächs Kieran Gibbs ist hier die erste Option, möglicherweise bringt Wenger aber auch Innenverteidiger Vermaelen auf der Seite.

Gibbs ist sehr schnell und unterstützte Podolski bislang gut, indem er dessen Einrücken ins Sturmzentrum im letzten Drittel mit weiten Sprints kompensierte. Dies hat aber auch zur Folge, dass Arsenal auf der linken Seite riesige Konterräume offenbart. Gibbs laboriert an einer Oberschenkelzerrung und kann wahrscheinlich nicht gegen die Bayern spielen.

Vermaelen wäre die deutlich defensivere Variante, mit der Wenger aber auch dem Luxusproblem in der Innenverteidigung aus dem Weg gehen könnte. Mit Vermaelen als Linksverteidiger könnte Arsenal aber eventuell ein Problem mit der Breite bekommen. Podolskis starker Drang ins Zentrum müsste eingegrenzt werden, was den Gunners aber eben auch eine wichtige Angriffsoption rauben würde.

Wintertransfer Nacho Monreal darf in der Champions League hingegen nicht eingesetzt werden, da er vor der Winterpause mit Malaga bereits vier Spiele in diesem Wettbewerb bestritten hat.

Prognose

Arsenal ist ein unheimlich kreatives, spielstarkes Team, das neben der ballbesitzorientierten Spielweise definitiv das Potenzial dazu hat, eine gute Rolle als Konterteam zu spielen.

Entscheidend wird wohl sein, wie sie die Außenverteidiger gegen Bayerns starke Individualisten unterstützen können, denn im direkten Duell ist ein Ribery zur Zeit nach menschlichem Ermessen nicht aufzuhalten.

Interessant wird sein, welche Mannschaft in Sachen Ballbesitz dominiert und wie dies zu Stande kommt? Wird der Ballbesitz durch Pressing erzwungen oder gibt der Gegner ihn freiwillig ab?

Bayern geht als Favorit in die erste K.O.-Runde, steht jedoch vor einer schwierigen Aufgabe. Sicher ist, dass es ein Leckerbissen wird, alleine wenn man sich die sechs Spieler, die im zentralen Mittelfeld aufeinander treffen, anschaut.

OM 19. Februar 2013 um 19:03

Paha! Alle Gerüchte (die ich hier verbreitet habe) sind Makulatur. Die Aufstellungen:

Szczęsny – Sagna, Mertesacker, Koscielny, Vermaelen – Cazorla, Arteta, Wilshere – Walcott, Giroud, Podolski

Neuer – Lahm, Dante, Van Buyten, Alaba – Schweinsteiger, Martinez – Müller, Kroos, Ribéry – Mandžukić

Antworten

OM 19. Februar 2013 um 19:47

Das hatte ich von ballverliebt.eu, ist aber gelogen. sorry..

Antworten

RM 19. Februar 2013 um 19:55

Weiß man denn jetzt mehr?

Antworten

seils 19. Februar 2013 um 19:57

Arsenal: Szczęsny, Sagna, Mertesacker, Vermaelen, Koscielny, Arteta, Podolski, Wilshere, Walcott, Ramsey, Santi Cazorla.

Arsenal subs: Mannone, Diaby, Rosicky, Giroud, Ox-Chamberlain, Coquelin, Jenkinson.

Antworten

OM 19. Februar 2013 um 20:02

Exakt. Bayern spielt so wie oben beschrieben, Martínez is dabei.

Antworten

seils 19. Februar 2013 um 20:09

Entgegen den obigen Graphiken erwarte ich allerdings Wilshere auf der zehn, Santi rechts und Ramsey dafür tiefer und eingerückt, um gemeinsam mit Sagna Ribéry doppeln zu können. Bin sehr gespannt auf ein Martinéz Wilshere Matchup. Wenn Arsenal irgendwas reißen will, muss er (Wilshere) sich da behaupten können.

Antworten

tomci 16. Juli 2014 um 13:56

Wenn das mit Khedira klappt dürfte es nächste Saison nicht nur in der Buli Nachwirkungen der Wm geben, sondern wohl auch ein paar Spiele in der Premier League, in der ein Team mit vielen deutschen Nationalspielern im fluidem 433 wie DFB es vorgemacht hat, vertreten ist. Arsenal:
Szczęsny – Debuchy, Mertesacker, Koscielny, Gibbs – , Arteta, Khedira, Özil – Sanchez, Walcott, Cazorla..
Das wäre dann natürlich ein Team das noch mehr über den Umschaltmoment und die kollektive Schnelligkeit in der Offensive arbeitet als die Deutschen. Der große Verlierer des Alexis Sanchez Wechsels wird wohl Podolski sein, der nun wohl nur noch als ein ähnlicher Spielertyp die Ersetzungs-Rolle geben wird. Zusammen mit Giroud könnte er aber auch berufen sein die nötige Durchschlagskraft zu bringen. Wobei Giroud eher bei verzwickten statischen Situationen und Podolski eher gegen drückende/unerfahrene Mannschaften, die offene Räume anbieten.. Freue mich schon auf die Saison und vor allem auf Spiele mit 3 Kleinwüchsigen vorne drin =)

Antworten

Paul 19. Februar 2013 um 18:26

Hallo, ich wollt mit euch noch kurz über eine Sache diskutieren zum Match heute Abend, die mir erst jetzt eingefallen ist.
Bayern wurde in dieser Saison nicht sehr oft gefordert, und wenn dies der Fall war, hatte die Offensive mMn oft große Probleme. Das Spiel gegen Leverkusen daheim wurde verloren. Natürlich eher unglücklich, aber so richtig 100 prozentige Chancen hatte Bayern jetzt auch nicht. Und gegen den BVB haben sie auch nicht gewonnen.
Es könnte also schon sein, dass Arsenal eine gute Chance hat, besonders wenn es länger 0:0 steht und Bayern nicht alles aufgeht. Sehe hier also durchaus Chancen, dass Arsenal über 2 Runden weiterkommt.
Was meint ihr?

Antworten

blub 19. Februar 2013 um 18:45

Naja, Bayern wird wohl das Spiel dominieren und Arsenal ist ein exzellentes Konterteam und lässt sich nicht leicht Gegenpressen. das kann so oder so enden.
Arsenal ist defensiv nicht so stark wie Dortmund oder Bayer, d.h. da ist schon die „gefahr“ das Arsenal da absäuft und das spiel total einseitig ist.

Und nur mal so, Arsenal traue ich mehr als jedem anderen Team zu ein Rückspiel egal aus welcher Position zu gewinnen.
Die haben zu hause 4:0 gegen milan verloren und im Rückspiel Milan an die Wand gespielt, man meinte da steht ein komplett anderes team auf dem platz.
Man könnte sagen das Arsenal ne stärkere Varianz in den leistungen hat, aber ich denke schon das Bayern klar ebsser ist.

Antworten

seils 19. Februar 2013 um 19:19

„Arsenal ist ein exzellentes Konterteam“

Im Sinne von „Haben schnelle, vertikale, technisch versierte Spieler“ – ja; allerdings sind sie nicht besonders dolle, was das Erzwingen eines Konters angeht, also im Pressing oder Gegenpressing.
Ich les‘ hier immer wieder, Arsenal sei so ein gutes Konterteam, konnte das selbst aber nicht allzu häufig sehen.

„Und nur mal so, Arsenal traue ich mehr als jedem anderen Team zu ein Rückspiel egal aus welcher Position zu gewinnen.“

Den Hinweis hingegen find‘ ich super. Wie häufig ich, auch diese Saison, Arsenal während eines Spiels schon aufgegeben habe und sie dann doch zurückkamen, ist unglaublich. Spricht aber auch für ihre große Unkonstanz, die zu kaum gewonnenen Spielen gegen die individualqualitativ guten Gegner geführt hat.

Antworten

Paul 19. Februar 2013 um 19:19

Kann natürlich auch sein… Ich denke wir sind uns einig, dass Bayern eigentlich klar stärker ist, und sie mit einer Topleistung weiterkommen müssten. Der Unterschied zwischen den Mannschaften ist aber auf diesem Niveau weit nicht so groß wie viele denken.

Antworten

OM 19. Februar 2013 um 13:42

Achja, noch kurz zu dem vermeintlichen Luxusproblem Arsenals in der Innenverteidigung. Aufgrund ziemlich vieler unglücklicher Umstände (Gibbs verletzt, Koscielny wahrscheinlich auch) und teilweise selbst herbeigeführten Problemen (Djourou und Santos verliehen) stellt sich die Abwehr von Arsenal praktisch von selbst auf. Sagna musste kürzlich schon in der IV ran und Ramsey als LV spielen. Das haben sie zwar beide sehr gut gemacht, aber Spielraum hat Arsenal in der Abwehr absolut nicht mehr.

Antworten

OM 19. Februar 2013 um 13:37

Gibt es denn noch eine konkrete Vorschau? Mittlerweile ist ja mehr oder weniger bekannt wie Arsenal spielen wird und diese wahrscheinliche Aufstellung wird hier leider nicht abgehandelt.

Giroud fällt raus, dafür kommt Diaby oder Ramsey rein. Koscielny fällt vermutlich aus, dafür kommt Jenkinson rein.

D.h.: 4-3-3/4-5-1 Ganz vorne wohl Walcott, daneben/dahinter Podolski und Cazorla. Im Mittelfeld Arteta, Diaby/Ramsey und Wilshere. Sagna als IV.

Ich denke, entscheidend wird sein, wie sehr Podolski und Cazorla nach hinten mitmachen und wieviel Raum Arteta haben wird. Wilshere dürfte von Bayern sowieso unter Druck gesetzt werden (ob das dann klappt, ist eine andere Frage), aber Arteta wird m.E. in seiner Bedeutung für Arsenals Aufbauspiel deutlich unterschätzt.

Antworten

AlexF 19. Februar 2013 um 12:00

Also ich freue mich aufs Spiel, da es viele Kleinigkeiten auftauchen können. Walcott auf rechts und der spielt dann eine zockende Rolle ala Ronaldo. Oder Walcott als Spitze, und Wenger spekuliert auf ein Spiel das lange 0:0 steht, und eine Unachtsamkeit könnte Walcott mit seiner Schnelligkeit nutzen. Oder er versucht den Ball zu dominieren und so den Bayern die Gefahr zu nehmen, um vorallem Ribery vom Spiel abzuschneiden.
Sehr interessant fände ich die Martinez-Gustavo Lösung, nur ob man so ein Wechselspiel riskiert ohne das einzuspielen ?!
Also ich denke das wird spannend welcher Trainer welches Mittel wählt, da vorallem Arsenal vorne sehr fluid ist.

Antworten

PP 19. Februar 2013 um 12:22

Heynckes hat van Buyten ja gezielt für das Spiel heute aufgebaut, da wird es (außer wenn er sich kurzfristig verletzt) wohl nicht zu der angesprochenen Variante kommen.

Antworten

GU 19. Februar 2013 um 09:42

Hihi,

Das mit Freiburg ist in der Tat lustig, da sie ein sehr aggressives, häufig mannorientiertes Pressing spielen.

Die Analyse Arsenals hingegen finde ich sehr gelungen. Es ist wirklich schade, dass diese Mannschaft regelmäßig Leistungssteigerung abgeben muss. Wobei man allerdings auch sehr oft recht viel Geld wieder investiert.
Für einen Siege gegen den FC Bayern kann es aber meiner Meinung nach diese Saison nicht reichen. Wie erwähnt reicht das Niveau der Außenverteidiger einfach nicht. Die Spielweise des Wengerteams sehe ich persönlich dennoch immer gerne und freue mich auf das Spiel.

Antworten

blub 18. Februar 2013 um 16:31

Gute zusammenfassung.
Das wird ein spannendes Spiel, auch wenn Bayern favorisiert ist.
Gegen Arsenal kann man sich niemals sicher sein das Viertelfinale in der Tasche zu haben. selbst wenn man 3 oder 4:0 gewinnt.

Antworten

mananski 18. Februar 2013 um 15:55

Arsenal ist nur noch ein durchschnittliches Team. Ist halt auch schwer, jedes Jahr die besten Spieler zu ersetzen. Ich habe ein paar Spiele gesehen von Arsenal diese Saison, und die waren fast immer langweilig, weil Arsenal zwar viel Ballbesitz hatte, aber das nicht in Tore umwandeln konnte. Vorne fehlen da echte Klasseleute wie es Van Persie war, Podolski ist zu eindimensional und ausrechenbar, Giroud ist zwar robust und kopfballstark, aber spielerisch nicht so gut. Walcott ist interessant, aber so richtig als Mittelstürmer sehe ich ihn nicht, mit ihm vorne hat man dann keinen Zielspieler für die Behauptung von hohen Bällen. Oxlade-Chamberlain ist noch zu jung, hat aber auf jeden Fall mal richtig Talent. Arsenal braucht also einen guten Mittelstürmer und einen Linksaußen (oder Ox-Cham wird das). Das Mittelfeld sehe ich schon ziemlich gut aufgestellt mit Arteta, Wilshere, Diaby und Santi, die Innenverteidigung ist ebenfalls gut genug für mehr.

Antworten

Bayern-Fan 18. Februar 2013 um 15:47

Guter Artikel, aber (hüstel): http://heisstesarsenallondon.de/

Antworten

Pommesdieb 18. Februar 2013 um 16:08

„oder im deutschen Sprachraum gelegentlich auch Arsenal London“ … finde ich persönlich nicht so dramatisch. aber wenn wir einmal dabei sind: http://www.korrekturen.de/beliebte_fehler/wohlmoeglich.shtml 😛

bitte mit einem augenzwinkern verstehen, ich finde die beiträge auf dieser seite super und niemand ist perfekt 🙂

Antworten

fcblgar 19. Februar 2013 um 17:03

Ich hätte eher getippt:
Auf besonderen wunsch von Celtic Fans Hinzugefürt:
ES GIBT KEINEN VEREIN NAMENS GLASGOW RANGERS!
😀

Antworten

Berni 18. Februar 2013 um 15:11

Für mich kommt Arsenal in den Prognosen zu gut weg. Besonders, wenn man auch bedenkt, dass es gegen ein Team geht, dass momentan jeden englischen Club dominieren würde.
Die Schwachstellen wurden ja schon genannt. Sagna und Vermaelen als AV sind defensiv so schwach, dass es auf CL-Niveau in der K.O-Runde gegen kaum ein Team reichen würde und gegen die Bayern in aktueller Form schon garnicht.

Sagna – Merte – Koczielny – Vermaelen wird wohl die Viererkette sein, da Gibbs auf jeden Fall ausfallen wird. Die beiden letzteren der Kette und auch Wilshere waren angeschlagen.
Dazu wird wohl Wenger eher die defensivere Variante wählen und Ramsey bringen, da er nur so Ribery/Alaba aufhalten kann, die ansonsten gegen Sagna und Walcott leichtes Spiel haben würden. Auf der anderen Seite wird er Podolski bringen müssen, weil er der Flügelspieler von Arsenal mit der besten Defensive ist. Gervinho oder auch Chamberlain sind da überhaupt keine Alternative.
Aber selbst mit diesem Personal gibt es kaum Chancen für Arsenal eine Runde weiter zu kommen. Die einzige Schwierigkeit für Bayern wird es sein, die langen Pässe in freie Räume auf Walcott zu unterbinden. Neben Standards wohl die einzige Gefahr für die Bayern-Defensive.

Alles andere als ein eindeutiger Erfolg der Bayern im Gesamtergebnis wäre eine riesen Überraschung für mich und gleichzusetzen mit einem Erfolg Milans gegen Barca.

Antworten

theboss 18. Februar 2013 um 17:38

„Besonders, wenn man auch bedenkt, dass es gegen ein Team geht, dass momentan jeden englischen Club dominieren würde.“
Hast du dir das Spiel gegen United angeguckt?
Arsenal hat das Spiel bis 5m hinter der Mittellinie dominiert, dann war Ende.
Schussverhältnis 14:7 und Torschussverhältnis 6:2 für United, dazu hat Rooney einen Elfmeter vergeben und Wilshere Gelb-Rot bekommen, weil er sich nur noch mit harten Fouls helfen konnte und Wenger ihn nicht rausgenommen hat. Das Ergebnis des Spiels war 2:1, der Anschlusstreffer Arsenals fiel in 90′ +5′. Und es ist untertrieben, zu sagen, dass das Spiel auch mit 3 Toren Unterschied hätte ausgehen können.
Dominiert ist das nicht.

Arsenal mich diese Saison noch nicht einmal positiv überrascht. 1/6 Pkt gegen City, 0/6 Pkt gegen Chelsea, 1/6 Punkte gegen Schalke (!). Dass sie gegen ähnlich starke oder schwächere Teams bei Schützenfesten überzeugen, beweist leider nicht, dass sie im Konzert der Großen mitspielen können (zumal sie defensiv sehr fragil sind und in 2 sehr schwachen Pokalspielen gegen einen englischen Viertligisten und einen englischen Zweitligisten aus den heimischen Cups rausgeflogen sind).
Ich erwarte sowas wie ein 2:1 für Bayern oder ein 1:1/2:2, woraufhin Bayern dann im Rückspiel zuhause gewinnt und weiterkommt.

Antworten

seils 18. Februar 2013 um 17:40

„Besonders, wenn man auch bedenkt, dass es gegen ein Team geht, dass momentan jeden englischen Club dominieren würde“

Gemeint ist Bayern, nicht Arsenal.

Antworten

tox 18. Februar 2013 um 17:45

Ich denke das er es so meint, dass die Bayern jeden englischen Club dominieren würden, nicht Arsenal. Deshalb schreibt er ja das Arsenal in der Prognose (gegen die Bayern) zu gut wegkommt.

Antworten

Paul 18. Februar 2013 um 14:59

Erstmal danke für den Artikel. Ich hab jetzt länger über das morgige Match nachgedacht und denke, dass Bayern das Spiel gewinnen wird. Jedoch bin ich nicht der Meinung, dass Arsenal klar unterlegen ist, sondern das Bayern einfach mental stärker ist und viele Erfolgserlebnisse feiern konnte.
Arsenal hätte mMn sofern sie auf das im Artikel beschriebene kompaktere 4231 Pressing umstellen würden, Bayern große Probleme bereiten können, vorallem wenn diese schlampig sind und keine Top Leistung bringen. Selbst Wolfsburg hatte nämlich nach Schlampigkeiten der Bayern ein paar gute Möglichkeiten, welche Olic aber schlecht ausspielte. Ein Walcott könnte da sicherlich mehr…
Ausschlag gebend ist wird aber denke ich die schwache Defensive der Gunners sein. Hier hat Bayern an guten Tagen Arsenal vieles voraus.

Antworten

CF 18. Februar 2013 um 17:17

Sehe ich auch so kommt aber immer auf den Tag an. Manchmal spielt Arsenal Super doch in manchen Spielen spielen sie einfach nur schlecht. Dann ist es auch so das sie einen Halbzeit einfach schlecht spielen wie gegen Liverpool und dann am Ende noch 2:2 spielen , weil sie in der zweiten Halbzeit einfach klar besser sind.

Antworten

Till 18. Februar 2013 um 14:56

Arsenal waere ja nun nicht das erste Team, dass gegen die Bayern versucht, tief zu stehen und mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Mit der Ausnahme von BATE und, mit viel Glueck, Leverkusen, hatte damit allerdings keine Mannschaft bislang Erfolg. Selbst Teams wie Freiburg oder Mainz, die dieses System sehr viel staerker verinnerlichen als Arsenal, blieben erfolglos. Potenzial alleine, aber ohne hinreichende Spielpraxis, reicht mir da nicht gegen die Bayern in derzeitiger Form. Shakthar, Real, oder auch Milan waeren, finde ich, wesentlich unangenehmer.

Ich denke auch, dass Bayern zunaechst recht selbst (relativ) tief stehen wird (Lahm, Alaba, ein 6er zur Absicherung zunaechst hinter dem Ball), um gerade dieser Herangehensweise entgegenzuwirken. Bayern braucht nicht zu gewinnen, beide Mannschaften wissen das. Bayern kann dann auf individuelle Fehler der Arsenal Abwehr durch (Gegen-)Pressing der Offensiv-Spieler spekulieren. Das hat ja wesentlich haeufiger zu Torerfolgen gefuerhrt als Kontertore gegen Bayern. Vorteil Bayern. Ich sehe daher Arsenal insgesamt als einen Gegner, der Bayern wahrscheinlich „in die Karten spielt“ (wie das die Spieler ja immer beschreiben in den Interviews).

Gegen (relativ) tiefstehende Bayern koennten die Offensiv-Spieler von Arsenal bei aller individuellen Klasse dann auch Probleme bekommen, eventuell ungeduldig werden, das Publikum raunt oder buht bei Fehlpaessen, Wilshere rueckt zuweit auf, und Bayern kontert 1 gegen 1. Auch erwarte ich wesentlich weniger Quantitaet und Qualitaet in der Defensiv-Arbeit der Arsenal Offensive als bei etlichen Bundesliga Teams. Das kann „toedlich“ sein, wie ja auch oben beschrieben. Das Zocken kann natuerlich auch mal mit Glueck Erfolg haben, aber insgesamt erwarte ich ein klares, nicht wirklich jemals zweifelhaftes Weiterkommen der Bayern. Als Modell sehe ich Bayerns Viertelfinale in Marseille letztes Jahr.

Antworten

James 18. Februar 2013 um 17:46

Seit wann steht Freiburg tief und spielt auf Konter?
Falsche Beispiele ist nicht sehr gut für eine gute Argumentation.

Antworten

Till 18. Februar 2013 um 18:21

Siehe die Analyse von TR zur Situation nach der roten Karte vom Spiel im Dezember.

Antworten

AlexF 19. Februar 2013 um 11:53

Auf jedenfall muss bei deiner Betrachtung berücksichtigt werden, dass Arsenal über die deutlich größere individuelle Klasse verfügt als die von dir genannten Teams.

Antworten

Bsmalls 18. Februar 2013 um 13:19

Die Aussenverteidiger werden entscheidend sein, da seh ich Bayern ganz klar vorne.

Antworten

Partizan 18. Februar 2013 um 14:15

Das, und im Zentrum ist mir Arsenal eindeutig körperlich unterlegen speziell wenn Diaby nicht auf der 6 spielt.
Arteta, Wilshere und Ramsey alles keine Riesen, Martínez und Schweinsteiger hier klar im Vorteil.

Antworten

Shooter McGavin 18. Februar 2013 um 13:13

Bin auch schon sehr gespannt, wie Wenger und Bould es gegen die Bayern angehen werden. Arsenal hat in dieser Saison ja auch schon öfters ziemlich tief verteidigt. Ich denke, dass das auch gegen die Bayern der Fall sein wird und sie versuchen werden, eher übers Kontern zu kommen (Walcott! Oxlaide-Chamberlain!) , während sie den Ball den Bayern überlassen.

Da Gibbs fraglich ist, tippe ich auf Vermaelen links in der Viererkette. Ich denke außerdem, dass Cazorla auf einem der Flügel spielen wird, während Wilshere auf die Zehn vor Diaby und Arteta rückt. Walcott wird versuchen im Zentrum van Buyten zu übersprinten… wird gefährlich für die Bayern…

Antworten

Gunner89 18. Februar 2013 um 15:19

Falls Diaby fit ich, denke ich auch, dass es so wie du es beschreibst aussehen wird.

Sagna–Merte–Kos–Verm
———Arteta–Diaby——
Cazorla—Wilshere–Poldi
———–Walcott————

Bayern wird, denke ich, leider weiterkommen 🙁 .
Ich kann mir aber auch folgendes Szenario mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit vorstellen:

Bayern dominiert in London, hat aber eine klägliche Chancenverwertung, sodass Arsenal nach einem Konter durch Walcott in Führung geht. Nach der Pause das selbe Spiel, und wieder gelingt ein glückliches Kontertor für Arsenal. Bayern drückt auf ein Auswärtstor und bietet so Raum für ein erneutes Kontertor – 3:0.

Im Rückspiel gewinnt Bayern dann 4:1 und fliegt aufgrund der Auswärtstorregel raus .

😀

Antworten

CF 18. Februar 2013 um 17:13

Würde eher auf die Variante mit Giroud tippen. Gerade in Spielen gegen starke Gegner setzt Wenger oft auf dieses Team. Diaby gefällt mir in vielen Arsenalspielen wirklich sehr gut aber ich würde sagen das es sich nicht lohnt ihn spielen zu lassen Wilshire ist auf der 8 klar besser als auf der 10 zu dem ist er Defensive genau so stark wie Diaby besonders im Arbeiten mit
dem Deckungsschatten ist er mMn schon Weltklasse.

Antworten

GoalImpact 18. Februar 2013 um 13:04

Danke für die Team-Analyse! Ich habe auch eine gebloggt. Arsenals Außenverteidiger sind auch da klar dich Schwachstelle. Insbesondere die linke Seite muss gegen Müller und Lahm erst einmal bestehen.

http://www.goalimpact.com/2013/02/fc-arsenal-vs-fc-bayern-munchen-preview.html

Antworten

seils 18. Februar 2013 um 13:51

Mit Sagna außer Form finde ich den rechten Flügel der Londoner aber so stark.

Antworten

seils 18. Februar 2013 um 13:53

„nicht“

Antworten

GoalImpact 18. Februar 2013 um 13:56

Gut möglich. Kurzfristige Formschwankungen fließen nicht stark ein, weil sie jederzeit wieder vorbei sein könnten und sich daher nicht zur Prognose eignen.

Antworten

seils 18. Februar 2013 um 14:15

Interessant fände ich auch eine Variation des Indexes, der den GI nach Gegnerqualität unterscheidet. Etwa nach oberer und unterer Tabellenhälfte. Das würde – meinem Gefühl nach – den Index Arsenals noch einmal stark relativieren. Denn wenn ich das richtig überblicke, hat Arsenal in dieser Saison gegen die Top 6 der Premier League nur einmal gewonnen; 5:2 gegen Tottenham, dass aber dreiviertel des Spiels in Unterzahl agierte. Insofern verzerrt es den Aussagegehalt für Spiele gegen internationale Topmannschaften, wenn ein Team wie Arsenal in dieser Saison über Gebühr konstant gegen schwache Gegner, aber konstant zahnlos gegen gute, spielt.

Antworten

GoalImpact 18. Februar 2013 um 14:18

Der GoalImpact wird schon korrigiert für die Stärke der Gegner (und Mitspieler), Heimspiel (j/n), sowie ggfls um Unterzahl.

Antworten

seils 18. Februar 2013 um 14:21

Ah, okay. Das wusste ich nicht.

Antworten

seils 18. Februar 2013 um 12:47

Für mich das Achtelfinale, indem die Rollen am klarsten verteilt sind. Ich gehe stark davon aus, dass Bayern auch auswärts den Ballbesitz dominieren wird. Und ohne Ball sind die Leistungen Arsenals in dieser Saison sehr, sehr wechselhaft, bestenfalls aber durchschnittlich gewesen. Insbesondere in der ersten Halbzeit im Ligaspiel gegen Chelsea war das völlig grauenhaft. Wilshere spielte hier teilweise als Einziger wild und unkoordiniert Pressing.
Dass zudem die Flügel (defensiv-)schwach sind und die Innenverteidiger nicht immer ganz auf der Höhe, sollte die Sache für die Gunners nicht leichter machen. Vor allem über rechts mit Müller und dem immer wieder dorthin driftenden Mandzukic dürfte es gefährlich werden; wobei der nominelle Rechtsverteidiger der Londoner, Bacary Sagna, seiner Form auch hinterherläuft und mit Ribéry seine Probleme haben wird.

Antworten

El Entrenador 18. Februar 2013 um 16:30

Zitat: „Wilshere spielte hier teilweise als Einziger wild und unkoordiniert Pressing.“

Da wir hier auf einer Taktikseite diskutieren…Klugscheissmodus an: Wenn ein einzelner Spieler Druck auf den Ballführenden ausübt nennt man das nicht Pressing, sondern schlicht Druckausüben. Klugscheissmodus aus 😉

Antworten

seils 18. Februar 2013 um 17:15

Erklärmodus an:
Es soll ja gerade veranschaulicht werden, dass in dieser Begegnung – sinnbildlich für andere – Arsenals Spiel ohne Ball ganz furchtbar war, lies: Ihre Pressingidee bestand nur aus dem wie aufgescheucht herumlaufenden Wilshere. Da ein Spieler allein kein Pressing spielen kann, soll hierdurch die Aussichtslosigkeit des Vorhabens klar werden.
Erklärmodus aus.

Antworten

Bernhard 18. Februar 2013 um 12:24

Stimme dir voll zu,die Bayern sind leichter Favorit,aber gerade im Mittelfeld haben sie eine unglaublich hohe Qualität und über Walcotts aktuelle Leistungen kann man nur staunen.
Ich bin aber der Meinung,dass die gesamte Viererkette nur bedingt CL tauglich ist,der sicherste IV Arsenals ist mMn Koscienly,oder was denkst du darüber?

Antworten

PP 18. Februar 2013 um 12:37

Die Innenverteidiger finde ich allesamt gut bis sehr gut – die Außenverteidiger aber eben nicht.

Koscielny sehe ich im Passspiel etwas schwächer als Mertesacker und Vermaelen, dafür ist er der schnellste und beweglichste von ihnen. Vermaelen kann als vorstoßender Innenverteidiger auch sehr interessant sein, denke jedoch, dass er links spielt.

Antworten

Bernhard 18. Februar 2013 um 13:25

Hm,gerade im Passspiel schätzte ich Koscienly besser ein als Mertesacker,wobei er manchmal sehr risikofreudige Pässe macht…

Antworten

seils 18. Februar 2013 um 13:44

Das Problem bei Koscielny ist, dass er auch immer wieder mal für einen Blackout gut ist. Aber sehr gut finde ich keinen der drei.

Antworten

Paul 18. Februar 2013 um 14:23

Bin da auch eher Bernhards Meinung. Ich sehe Mertesacker ganz schwach, Koscielny stark und Vermaelen, sofern er in Form ist, weltklasse.
Mertesacker finde ich übrigens nicht wegen seinem Passspiel schwach, welches ja oft in den Medien kritisiert wird, sondern in allen anderen Bereichen. Wenn der Gegner Raum hat, hat Merte im 1 vs 1 gar keine Chance. Außerdem ist er in Drucksituationen überhaupt nicht Kopfballstark oder körperlich robust. Außerdem ist er unglaublich unbeweglich.

Antworten

seils 18. Februar 2013 um 14:33

Man sollte sich bei Mertesacker nicht von seiner Erscheinung täuschen lassen- körperlich robuster als Koscielny ist er allemal. Mir stört eher, dass er seine Antrittsschwäche nicht immer durch Antizipation ausgleichen kann und er naturgemäß mit kleinen, quirligen Spielertypen enorme Probleme hat. Kann aber keinen großen Qualitätsunterschied zu Koscielny ausmachen. Vermaelen ist tatsächlich besser, aber weltklasse? – Nie und nimmer.

Antworten

Paul 18. Februar 2013 um 16:17

@ Seils
Ich lasse mich ganz und gar nicht durch seine Statur täuschen. Ich hab Arsenal gute 10 mal in dieser Saison gesehen und Mertesacker war sehr oft an Gegentoren beteiligt. Meist aufgrund einer Mischung von Unbeweglichkeit und reaktionsschwach.
Und Vermaelen spielt keine gute Saison, da er zu fehleranfällig ist. In Topform ist er mMn weltklasse.

Antworten

CRE 18. Februar 2013 um 23:25

Bei Mertesacker kann man aber eine steigende Formkurve erkennen. Habe ein paar Arsenal Spiele zu Saison Beginn gesehen, da war er eher unsicher. In letzter Zeit (vorallem im Länderspiel gg FRA) fand ich ihn aber sau stark. Denke er wird zwei gute Partien gegen die Bayern liefern.

Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*