CA Osasuna – FC Barcelona 3:2 | ein kleines „how-to-beat-Barcelona“?

In der Hinrunde war es noch eine Selbstbeweihräucherung Barcelonas, dieses Mal sollte alles ganz anders kommen. Vor nur wenigen Monaten schien die Welt beim FC Barcelona noch absolut perfekt zu sein, die Dreierkette war ein voller Erfolg und das Team schien stärker denn je. Mit weit über 80% Ballbesitz und einem 8:0 zeigte man eine der beeindruckenden Leistungen unter Pep Guardiola, vielleicht sogar die eindrucksvollste. Mit vielen Tempowechseln und herausragenden individuellen wie kollektiven Fähigkeiten hatte man sich problemlos beim vermeintlichen Angstgegner durchgesetzt und wollte nun, in der aktuellen Minikrise, wieder an jene Leistungen anknüpfen.  Allerdings hatten die Gastgeber etwas dagegen und abermals spielte Barcelona auswärts unter seinem Niveau – was sich bitter rächen sollte.

Wechselwirkung der jeweiligen Formationen

Grundformationen zu Beginn des Spiels

Im Hinspiel hatte Osasuna noch mit einer extrem mittig orientierten Formation versucht, das Kombinationsspiel Barcelonas zu unterbinden. Nicht gerechnet haben sie damals aber mit Barcelonas 3-4-3/3-3-4-Hybridsystem, welches das Kombinationsspiel ebenfalls auf die Außen verschieben konnte und mit Cescs Geistesblitzen, welcher die schwache Abseitsfalle zu seinen Gunsten nutzte. Dieses Mal war die Herangehensweise eine andere. Martinez und Cejudo spielten breiter und es war eine deutliche 4-4-1-1-Formation erkennbar, wobei die vorderen vier Spieler eigentlich allesamt ebenfalls als Stürmer zu bezeichnen wären. Sie griffen sehr hoch an und setzten Barcelona hervorragend unter Druck, was zu zahlreichen überraschenden Ballverlusten der Katalanen führte. Die Abseitsfalle aus dem Herbstspiel hatten sie allerdings aufgelöst, obwohl die Viererkette relativ offensiv agierte. Man rückte weit auf und versuchte einen geringen Abstand zur pressenden Sturmreihe zu halten, dennoch war man im Bezug auf eine stark ball verschiebende Raumdeckung sowie die Abseitsfalle etwas konservativer. Die Doppelsechs spielte kurz vor der Viererkette und sicherte die Schnittstellen ab, um einfache Lochpässe zu verhindern. Dieses Mal war es allerdings nicht Cesc, der diese hätte nutzen können, sondern Thiago und Messi, doch beide bissen sich großteils die Zähne aus. Selbst bei Torabschlüssen konnte Osasuna aufgrund ihrer geballten numerischen Überzahl, fast sechs Mann in großer Nähe, wobei die Außenverteidiger sehr eng agierten, noch irgendwie ein Bein dazwischen bekommen. Vorne hatte man mit Raul Garcia einen individuell starken Spieler, welcher Lekic, einen bulligen Wandspieler, einsetzte. Letzterer war sogar mit seinem Doppelpack Mann des Spiels.

Die Gäste aus Katalonien kehrten zum 4-3-3 zurück. Das klassische Barcelona-System mit drei Spitzen schien Pep Guardiola angebracht, auch weil im Zentrum viel rotiert wurde. Sergi Roberto in einer ungewohnt hohen Position und Thiago in der Rolle Xavis als primärer Spielmacher wurden von Mascherano als Sechser abgesichert und vorne von den erfahreneren Messi, Sanchez und Pedro unterstützt. Pedro auf der linken Außenbahn und Sanchez auf der rechten hatten hauptsächlich die Aufgabe, gemeinsam Messi zu unterstützen und gegebenenfalls selbst für Torgefahr zu sorgen, was allerdings selten gelang. Beide versuchten zu oft in die Mitte zu ziehen und Osasuna ließ oftmals die Außen verwaisen, was allerdings nicht ausreichend genutzt wurde. Daniel Alves auf der rechten Flügelverteidigerposition versuchte zwar breit zu agieren und aufzurücken, doch die Gastgeber nutzten dies bewusst und spielten zahlreiche Bälle in die hinter Alves entstehenden Löcher, was den Brasilianer schließlich dazu zwang, etwas defensiver zu agieren. Abidal auf der linken Seite und die beiden Innenverteidiger spielten ohnehin für ihre Verhältnisse sehr tief, da sie sich nur schwer dem guten Forechecking des Gegners entwinden konnten.

Barcelonas Problem

Eine wichtige Ursache beziehungsweise zwei große Faktoren in diesem Spiel waren die Positionen der Schlüsselspieler für Barcelonas System. Die hohe offensive Viererreihe des Gegners deckte die Passwege auf die Sechser und Achter zu, was für eine Pattstellung im Mittelfeld sorgte. Barcelonas Abwehr geriet unter Druck und falls man den Ball nicht verlor, so hatte dennoch das defensive Mittelfeld sechs Spieler vor sich und konnte aufgrund der restlichen aufgerückten vier Gegenspieler nur selten gefahrlose Rückpässe spielen. Ohnehin war man mit Puyol, Abidal und Mascherano eher atypisch für ein tiqui-taca unter Bedrängnis aufgestellt und diese Spieler waren es auch, auf die Osasuna besonders aggressiv presste. Ohne deren Unterstützung und besonders das fehlende Anbieten Mascheranos in einigen Situationen hatten Thiago und Sergi Roberto schweres Spiel im Mittelfeld, hinzu kommen natürlich Messis schwache Form und das zweite große Problem: die Breite im Spiel. Da Dani Alves wie erwähnt tiefer agieren muss, hatten eigentlich Sanchez und Pedro die Aufgabe, Breite in das Offensivspiel zu bringen. Dies gelang nur sporadisch, da beide von ihrer eigentlich breiten Position sehr gerne ins Zentrum gingen und teilweise mit Messi zu rochieren versuchten. Abgesichert von zwei Innenverteidigern und einer Doppelsechs rückten die Außenverteidiger bewusst sehr eng aneinander und konnten trotz offener Flügel ihre eigene Abwehr kompakt halten, was Pep Guardiola zu zwei zu Beginn eigenartig anmutenden Wechseln brachte.

Guardiolas Umstellungen

hier sieht man die verschiedenen Umstellungen Guardiolas und seiner Mannschaft

Viele vermuteten die Einwechslungen Xavis, Iniestas und/oder Fabregas‘, letztlich sollte Barcelonas Trainer alle überraschen. Mit Tello und Cuenca für den spielerisch schwachen Puyol und den sich außer Form befindlichen Pedro brachte er frisches Blut auf den Außenstürmerpositionen. Das Ziel war es, mit Tellos Dynamik und Cuencas Spielweise mehr Gefahr über die Außen zu entfachen und das Spiel breiter zu machen. Dadurch sollte sich im Zentrum mehr Raum öffnen, wo Sanchez nun die Position der falschen Neun übernahm. Messi hingegen rückte als Zehner eine Eben nach hinten, man wollte ihm mehr Raum und Einbindung ins Spiel gewähren. Ein weiterer Faktor war natürlich die Unterstützung der beiden jungen Mittelfeldspieler hinter ihm und Mascherano, der nach dem Rückstand gegen ein nominell deutlich unterlegenes Team etwas unnütz erschien, wechselte in die Innenverteidigung. Eine sehr gute und durchdachte Wahl Guardiolas, welche sich schnell beweisen sollte. Man setzte sich gleich nach dem Seitenwechsel auf dem Flügel durch und konnte den Anschlusstreffer erzielen, doch Osasuna hielt dagegen und bot dem spanischen Meister eine harte Schlacht. Obwohl Pique von Guardiola instruiert wurde, hin und wieder statt Alves oder gar mit ihm nach vorne zu rücken, wurde er vom spanischen Meistertrainer ausgetauscht und es wurde eine noch offensivere Formation riskiert.

Cesc Fabregas kam statt Gerard Pique und eine fast schon chaotisch wirkende Formation mit fünf theoretischen Stürmern war die Folge. Tello auf der linken Außenbahn und Cuenca rechts boten die nötige Breite, während Sanchez und Fabregas zwei Aufgaben hatten – Räume für Messi zu öffnen oder ihn bei seinen Ausflügen nach hinten von Gegenspielern zu befreien. Sie bewegten sich sehr frei auf dem Spielfeld und Fabregas tauchte einige Male auch relativ weit hinten auf, dennoch war es nicht zu übersehen, wie Messi mehr und mehr Spielanteile in den letzten zwanzig Minuten erhielt. Dies allerdings als klassischer Spielmacher, abgesichert von der Doppelsechs und einer sehr breiten Dreierkette, welche sich von der Spielintelligenz ihrer umgebenden Spielern nährte. Trotz dieses mutigen Schachzuges und des Einsperrens Osasunas in ihre eigene Hälfte konnte man die Niederlage nicht abwenden.

Osasuna in der Defensive

In diesem Bild kann man wundervoll erkennen, wie Osasuna gegen Barcelona auftrat. Mit vier Spielern, welche sich zwischen den Linien positionierten und die Abwehr vom Mittelfeld trennten, hatte man eine erste Pressingwelle aufgebaut. Die zweite würde erst in der eigenen Hälfte folgen, davor würde sich die eigene Abwehr, bestehend aus der Doppelsechs und der Viererkette langsam zurückziehen.

Osasuna beim Attackieren. Schön zu erkennen ist die Gliederung der einzelnen Mannschaftsteile

In diesem Bild sieht man nun die zweite Pressingwelle. Nachdem die eigene Defensive formiert ist, attackieren vereinzelt Spieler den Ballführenden und versuchen, Pässe zu erahnen und Passwege zuzusperren. Die gegnerischen Spieler werden teilweise in Manndeckung genommen und durch die klar erkennbare enge Spielweise werden die schnellen Kombinationen und vielen Rochaden Barcelonas sehr gut neutralisiert.

abwarten und zuschlagen, so lautete die Devise beim Defensivspiel in der eigenen Hälfte.

Osasuna in der Offensive

Spielentscheidend war der Mut, welchen die Spieler Osasunas in der Offensive an den Tag legten. Sie spielten keine hektischen oder übertrieben vertikalen Pässe, sondern nahmen sich der Sache mit Ruhe und Verstand an. Beim ersten Tor bewegte sich der Angreifer Osasunas Richtung Ball, nachdem sich sein Teamkamerad zuvor gut durchgesetzt hatte und leitete ihn dann direkt auf den intelligent startenden Mittelstürmer weiter, welcher eiskalt verwandelte.

der Führungstreffer

Beim zweiten Tor war es eine sehr schöne Aktion am Sechzehnmeterraum, als der Ball trotz Bedrängnis ruhig und mit Übersicht auf die Außenbahn gespielt wurde – von hier kam eine hervorragende Maßflanke genau in den Lauf, wo weder ein Spieler Barcelonas noch Victor Valdes den Hauch einer Chance hatten.

und das 2:0

Osasuna machte vor, dass es gegen Barcelona um mehr als Taktik geht – Mentalität, Cleverness, Ruhe und Selbstvertrauen sind mindestens ebenso wichtig. Defensiv und im Bezug auf Pressing orientierte man sich an Real des letzten Clásicos, welche Barcelona ebenso vor große Probleme gestellt haben. Guardiola wird sich überlegen müssen, wie er die notorische Auswärtsschwäche in den Griff bekommt. Seine Mannschaft präsentiert sich stark und hat Chancen, es fehlt aber die Souveränität und Konstanz der vergangenen Saisons. 

Einen großen Dank an die Kollegen von laola1.tv, welche uns ihr Bildmaterial zur Verfügung gestellt haben. Im Namen aller Fußballfans ein großes Lob für die hervorragende Berichterstattung von, aber nicht nur, der spanischen Liga.

Pep Guardiola 14. Februar 2012 um 19:41

@RM: Es erstaunt sehr, dass eine Seite wie goal.com auf taktische Finessen eingeht und dabei zufälligerweise die gleichen Aspekte zum Vorschein bringt wie deine Analyse 😉 Bei der Überschrift wird eure Seelenverwandtschaft auch noch einmal deutlich:

http://www.goal.com/de/news/955/champions-league/2012/02/14/2905316/osasuna-als-vorbild-f%C3%BCr-leverkusen-wie-man-barcelona-aktuell

Gruß

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RM 15. Februar 2012 um 18:25

Wir schreiben auch für goal.com, aber mir persönlich wäre es neu, dass man sich meines Artikels bedient hätte – zumindest nicht mit meinem Wissen. Nichtsdestotrotz wohl nur Zufall oder ich habe etwas übersehen, aber danke für den Link!

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Jose Mourinho 14. Februar 2012 um 16:17

Dieses 4-2-4 sah ja schon mit Real Madrid gegen Barca sehr gut aus, ich glaube so langsam hat man den barca-code geknackt 😀

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Awsen 15. Februar 2012 um 00:26

Real MADRID hat sich tatsächlich gebessert, aber auch weil Barca ein wenig lustlos wirkte. Die dauernden Siege gegen Real langweilen.
Aber abgesehen von den guten ersten 15 Minuten war Real hochgradig harmlos, Ronaldo war erschreckend harmlos, und Özil nicht vorhanden.
Es ist ein Riesenunterschied zwischen „abgeschlachtet werden“ und eine echte Chance haben.
Bis jetzt kann sich Barca nur selbst schlagen, weil ihr System halt an alle Spieler extreme Anforderungen stellt und die Kicker das ab und zu nicht schaffen.

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Athanasios Barcelonismo Lasos 8. März 2012 um 17:15

Und jedesmal wo Real glaubt, irgendetwas sei geknackt, verlieren sie noch krasser als vorher.

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Tank 13. Februar 2012 um 00:46

Das Spiel von Barca war sicher eines der ganz Schwachen in dieser Saison. Ein how-to-beat-Barca war es aber nicht. Zum einen muss, auch wenn das nach einer Ausrede klingt, der Platz erwähnt werden. Es waren zwar nicht ganz Kieler Verhältnisse, aber viel anders war es auch nicht. Die Mär, dass beide Mannschaften ja davon gleich benachteiligt werden, ist bei zwei Mannschaften mit unterschiedlichen Spielstilen natürlich quatsch. Barca wird von einem schlechten Untergrund stärker beeinflusst als ihre Gegner, weil ihr tiki-taka davon lebt, dass Pässe sicher und verlässlich über den Boden gleiten. Außerdem lebt das Barca-Spiel von vielen kleinen Richtungswechseln, was auf gefrorenem Boden natürlich nicht zu machen ist. Der zweite Grund, warum das kein how-to-beat-Barca war, ist dass das gesamte Stammmittelfeld fehlte. Thiago, Mascherano und S. Roberto sind alle gute Spieler, aber an die tiki-taka Künste von Xavi, Iniesta und Busquets kommen sie (noch) nicht ran.

Zu sagen, dass laola1.tv eine „hervorragende Berichterstattung“ macht ist ne mutige These. Andererseits bin ich auch froh, dass da tatsächlich jemand Barca kostenlos in meine Stube bringt. Und technisch sind sie auch besser geworden. Insofern kann ich mich dem Dank schon anschließen.

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Boba 13. Februar 2012 um 12:39

Ich will mich nicht weiter zum Spiel äußern, welches ich nicht gesehen habe. Aber ich möchte doch dafür plädieren, den Begriff tiki-taka nicht mehr zu benutzen, da es eine völlig falsche Metapher ist. Bei dem tiqui-taca-Spielgerät handelt es sich um nichts anderes als um die „Klick-Klack-Kugeln“, welche in den siebziger Jahren auch in Deutschland sehr populär war. An den jeweiligen Enden einer Schnur befinden sich zwei Kugeln. Man hält das Gerät in der Mitte der Schnur und versucht, die beiden Kugeln gegeneinander klicken zu lassen.Mit der richtigen Übung kann man eine Pendelbewegung erreichen, bei der die Kugeln sowohl oben als auch unten gegeneinanderprallen.
Erstmalig wurde der Begriff „tiqui-taca“ im spanischen Fernsehen bei der WM 2006 benutzt, um damit deutlich zu machen, wie schnell der Ball weitergespielt wurde. Aber ansonsten passt die Metapher überhaupt nicht. Denn die Klick-Klack-Kugeln bewegen sich immer gleichförmig in der Pendelbewegung. Das spanische Kurzpass-Spiel ist hingegen davon gekennzeichnet, dass die Spieler ständig in Bewegung sind, um sich erneut als Anspielstation anzubieten. Und der Ball wird dabei in jede nur mögliche Richtung gespielt.

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Trebor 13. Februar 2012 um 16:29

Nun der Begriff tici-taca rührt auch eher von dem Geräusch der Kugeln her: Die Pässe sind so häufig und schnell, das es klingt als würde jemand mit dem oben beschriebenen Spielgerät hantieren. Daher beschreibt die Metapher nicht etwa ein gleichförmiges Passpiel, sondern vielmehr den Sound des schnellen Kurzpasspiels.

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Maurice 14. Februar 2012 um 19:42

Thema verfehlt.

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Awsen 15. Februar 2012 um 00:28

Ich glaube Tiki-Taka ist auch lautmalerisch gemeint. Man asoziiert schnelles hin und her dami, was nicht vollkommen falsch sein kann.

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Trebor 16. Februar 2012 um 20:37

Wieso Thema verfehlt?

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HerrHAnnibal 13. Februar 2012 um 19:19

@ Tank

Beschreibt auch genau meine Meinung. Klasse Kommentar

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Athanasios Barcelonismo Lasos 8. März 2012 um 17:14

Gut analysiert!
1. Das Stammmittelfeld fehlte. Wie soll sich so eine eingespielte Mannschaft im Spiel wiederfinden? Es war eine komplette Trennung zwischen Verteidigung und Angriff, was Barcauntypisch ist, denn sie bauen ihr Spiel von hinten auf (weswegen auch Valdez so spielt wie er spielt).
2. Der Platz war definitiv eine Katastrophe und kommt einem Tiki-Taka-Spiel nicht zugute. Wie soll man ein schnelles Kurzpassspiel spielen, wenn der Ball durch den Platz unberechenbar wird?
3. Last but not least: es war mal wieder ein grandioses Schiedsrichterfeuerwerk, das sicherlich nicht zu Barcas Vorteil lief.
4. Tiki-Taka wird mittlerweile international für die Spielweise Barcas genutzt und ist vollkommen in Ordnung 🙂

Zu Laola sag ich mal nichts, es kommt rüber als wären die Kommentatoren für die Mannschaft, die die meisten Fans auf der Laola Facebook Pinnwand aufweisen kann. Wenn du mehr gratis streams willst: http://www.twitter.com/barcastuff
Dort werden vor jedem Spiel viele Links gepostet.

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