Beispielhafte Pressingfallen beim 4-1-4-1

Dieser Artikel beschreibt drei Möglichkeiten eine Pressingfalle aufzubauen, wenn aus einer 4-1-4-1-Defensivformation ins Pressing übergegangen wird.

Eine Pressingfalle bezeichnet dabei die Provokation einer Aktion des Gegners in einer bestimmten Zone in der eigenen Formation. Wird die Defensivformation im Pressing nicht verändert (oder wird nicht gepresst), ist dies natürlich schwieriger, da man entweder keine Lücke öffnen kann, ohne dem Gegner die eigene Intention offensichtlich zu machen, oder man ist wegen der geringeren Dynamik instabiler beim Zuklappen dieser Pressingfalle.

Das 4-1-4-1 ermöglicht hierbei einfache Transformationen in eine andere Formation, dabei bieten sich mehrere Möglichkeiten und Varianten. Durch diese Veränderung entsteht dann mehr Dynamik, die genutzt werden kann, um bestimmte Löcher zu öffnen, sie schnell zu verschließen und die „Falle“ zuklappen zu lassen. Dabei beginnen wir mit einer der gängigsten Varianten dazu.

Das 4-1-4-1 wird zum 4-1-3-1-1/4-1-3-2

In dieser Situation gehen wir von einem Angriffspressing aus. Zuerst wirkt die mannschaftliche Ausrichtung trotz der Höhe passiv. Das 4-1-4-1 ist positionsorientiert und der Mittelstürmer orientiert sich als Einziger mannorientiert auf einem der Innenverteidiger. Der zweite Innenverteidiger wird bewusst freigelassen.

Grundlegende 4-1-4-1-Defensivformation

Grundlegende 4-1-4-1-Defensivformation

Sobald der Pass auf den freien Innenverteidiger kommt, rückt der Achter auf seiner vertikalen Höhe auf und presst ihn. Der Mittelstürmer bleibt beim Innenverteidiger als Manndecker oder kann ihn auch in den Deckungsschatten nehmen, je nach später folgenden Mechanismen. Lässt er sich zum Beispiel diagonal zurückfallen, hat er noch immer Zugriff auf den Innenverteidiger, aber kann in der Mitte helfen. Allerdings kann sich der Innenverteidiger unter Umständen bei einem Rückpass auf den Torwart womöglich freilaufen.

Der Innenverteidiger sollte übrigens so angelaufen werden, dass er sich noch drehen kann, aber sofort nach erfolgter Drehung unter Druck ist. Dadurch kann er nicht zurückspielen und wird zu Fehlern gezwungen. Der Innenverteidiger ist – insbesondere, wenn er richtigfüßig agiert – unter Druck und kann schwer einen Pass nach vorne spielen. Der Außenstürmer schiebt auf den Außenverteidiger und kann auch etwas weiter innen stehen, um die spätere Pressingfalle noch effektiver zu machen.

Ballnaher ZM rückt auf, es entsteht eine 4-1-3-2-Pressingformation.

Ballnaher ZM rückt auf, es entsteht eine 4-1-3-2-Pressingformation.

Nun muss der Innenverteidiger einen langen Ball spielen. Ein präziser diagonaler Ball ist wegen des Drucks und im Idealfall wegen eines leicht bogenartigen Laufs des aufrückenden zentralen Mittelfeldspielers kaum möglich. Dieser Aspekt im Verbund mit dem offenen Raum in seinem Sichtfeld sollte ihn normalerweise zu einem Pass in das geöffnete Loch zwingen. Hierbei tappt er aber gleich mehrfach in eine Falle.

Ballfern kann sich der Flügelstürmer etwas zurück- und hineinfallen lassen, um den zweiten zentralen Mittelfeldspieler einrücken zu lassen; dies erzeugt dann mehr lokale Kompaktheit und noch mehr Dynamik. Außerdem hat es einen Grund, wieso die verbliebenen zentralen Mittelfeldspieler leicht asymmetrisch stehen. Sie können einerseits auf zwei unterschiedlichen Ebenen horizontal Druck erzeugen, andererseits haben sie die Möglichkeit mit viel Dynamik reinzuschieben und auch auf spezielle Begebenheiten des Gegners zu reagieren.

Hier wurde ein langer Ball auf den Flügel gespielt, der Außenverteidiger rückt heraus, die anderen Spieler verschieben. Je nach Entwicklung der Situation kann sich der Sechser zurückfallen lassen, wenn es nötig wäre.

Hier wurde ein langer Ball auf den Flügel gespielt, der Außenverteidiger rückt heraus, die anderen Spieler verschieben. Je nach Entwicklung der Situation kann sich der Sechser zurückfallen lassen, wenn es nötig wäre.

Wenn der Pass angeschnitten Richtung Mitte gespielt wird, so kann der Sechser mit Dynamik in den Zweikampf gehen. Spielt er sehr vertikal ins Loch, dann kann der Innenverteidiger herausrücken und der Sechser sich notfalls auch in die Kette zurückfallen lassen.

Bei einem Pass auf den Flügel kann der Sechser dies ebenfalls tun, um dem Außenverteidiger das Herausrücken zu ermöglichen.Sobald sich der Akteur des Gegners hier den Ball stoppt, ist er umzingelt. Er wird von allen Seiten gepresst, es konzentriert sich eine große Anzahl von Deckungsschatten auf ihn und der aufgerückte Achter kann sich ebenfalls daran beteiligen. Einen Ausweg zu finden ist schwierig, sehr schwierig. Alleine die Ballannahme könnte zu großen Problemen führen. Theoretisch könnte man dies sogar als Gegenpressingfalle bezeichnen.

Ein langer Ball in die Mitte. Es entsteht eine lokale Kompaktheit, sechs Spieler stehen um den gegnerischen Passempfänger.

Ein langer Ball in die Mitte. Es entsteht eine lokale Kompaktheit, sechs Spieler stehen um den gegnerischen Passempfänger.

Die Asymmetrie der verbliebenen Mittelfeldspieler hat übrigens auch einen anderen Grund. Bei einer Staffelung in einer Art 4-4-2 würde nämlich entweder ein 4-4-0-2, ein 4-0-4-2 oder ein 0-4-4-2 entstehen; irgendwo gäbe es ein Loch, welches größer ist als dieses, da hier die gesamte Horizontale frei wäre. Es fehlen die Deckungsschatten, um eine seitliche Ballverarbeitung des Gegners sofort zu unterbinden, was neue Situationen und Passwinkel ermöglicht. Auch bei zweiten Bällen wäre man nicht so kompakt, bei einem Herausrücken der Verteidiger wäre man anfällig für lange Bälle und Tiefensprints.

Schlechtere Staffelung im 4-0-4-2 als Beispiel.

Schlechtere Staffelung im 4-0-4-2 als Beispiel.

Die zweite Variante einer Pressingfalle funktioniert ähnlich, öffnet aber woanders Räume.

4-1-2-3 mit asymmetrischen Flügelstürmern

In dieser Situation ist die Grundformation ähnlich, allerdings versucht dieses Mal einer der Flügelstürmer Zugriff auf den zweiten Innenverteidiger herzustellen. Hierbei nimmt der Flügelstürmer den Außenverteidiger in seinen Deckungsschatten, während er den Innenverteidiger unter Druck setzt. Die beiden Achter verschieben nun in Richtung dieser Seite und stellen die Räume zu, während der Sechser absichert und fast auf einer Höhe mit den beiden Innenverteidigern agiert, die bei langen Bällen herausrücken können.

In diesem 4-1-2-3 rückt der Linksaußen auf den Innenverteidiger.

In diesem 4-1-2-3 rückt der Linksaußen auf den Innenverteidiger.

Ein Pass nach vorne ist also nicht wirklich möglich, bei Diagonalbällen schiebt die gesamte Formation hinüber. Die Mitte ist durch die drei Mittelfeldspieler zugestellt. Durch ihre positionsorientierte Spielweise in der Mitte sind sie hier sehr kompakt und können den Außenspieler isolieren, während der Außenverteidiger und der zurückpressende Flügelstürmer ins Pressing übergehen. Die Pressingfalle entsteht eben durch diese Isolation: Kommt der Ball auf den ballnahen Flügel, so können die zuvor schon dorthin verschiebenden Achter und Sechser den Raum zustellen.

Hier kommt der Ball auf den Rechtsaußen, der sofort isoliert ist, dafür aber eine bewusst freie Anspielstation besitzt; den Rechtsverteidiger für eine Direktablage.

Hier kommt der Ball auf den Rechtsaußen, der sofort isoliert ist, dafür aber eine bewusst freie Anspielstation besitzt; den Rechtsverteidiger für eine Direktablage.

Der Außenverteidiger wird durch das Loch sogar zum Aufrücken gezwungen, ist aber danach nahezu komplett isoliert. Die gesamte Formation schiebt hinüber der Sechser sichert den Zwischenlinienraum und der Flügelstürmer kann im Verbund mit dem ballnahen Achter aggressiv pressen. Pässe in die Mitte oder auf die Seiten sollten nicht möglich sein bzw. müssen in enge Räume gehen, wodurch Ballverluste wahrscheinlich werden.

Der Rechtsverteidiger hat keine Anspielstation, rückt meist mit Ball am Fuß weiter auf und wird dann mithilfe der Seitenlinie abgefangen. Der Linksaußen kann im besten Fall sofort den offenen freien Raum für Konter nutzen. Dies wurde in dieser Saison bei den Bayern schon einige Male gemacht.

Der Rechtsverteidiger hat keine Anspielstation, rückt meist mit Ball am Fuß weiter auf und wird dann mithilfe der Seitenlinie abgefangen. Der Linksaußen kann im besten Fall sofort den offenen freien Raum für Konter nutzen. Dies wurde in dieser Saison bei den Bayern schon einige Male gemacht.

Kommt der Ball vom Innenverteidiger diagonal und lang auf den ballfernen Flügel, steht der Mittelstürmer dort und kann sich am Sechserraum orientieren. Durch die Länge des Passes kann die Formation auch verschieben und ist meistens rechtzeitig dort, um die Außenspieler dort ähnlich zuzustellen wie bei der ballnahen Variante des gegnerischen Aufbauspiels.

Diese Pressingfalle ist weniger intensiv und auffällig, funktioniert aber auf ähnliche Art und Weise, gleichzeitig hat es bei Ballgewinnen interessante Vorteile im offensiven Umschaltspiel; die Bayern unter Guardiola haben beide Spielweisen bereits mehrmals praktiziert, ebenso wie der FC Barcelona. Diese zeigten in dieser Saison übrigens eine dritte interessante Variante.

Der Mittelstürmer als jagender Keilstürmer

Viele Teams agieren bei einem 4-1-4-1 mit einem relativ statischen „Keilstürmer“, der sich zwischen die beiden Innenverteidiger stellt, um die Verbindung zwischen den beiden zu kappen. Dann läuft er den Passempfänger an und drückt somit das Aufbauspiel der gegnerischen Mannschaft in eine Richtung, wodurch die eigene Mannschaft früher und stärker verschieben kann, was mehr lokale Kompaktheit bedeutet. Hierbei gibt es aber keine wirkliche Pressingfalle und auch keine Veränderung der Defensivformation zu einer anderen.

Dennoch lässt sich mit einem Keilstürmer eine Pressingfalle erstellen, wenn er aus einer seitlichen Position startet. So kann sich der verschobene Keilstürmer – wie es Messi zum Beispiel gegen Rayo tat – am gegnerischen Außenverteidiger orientieren. Er lässt beide Innenverteidiger frei und manndeckt den Außenverteidiger. Der Gegner hat nun im Aufbauspiel ein gewisses Problem.

Der verschobene Keilstürmer hat hier quasi den Außenverteidiger in seinem Deckungsschatten und kann gleichzeitig Zugriff auf den Innenverteidiger erzeugen. Das ist Pressingfalle Nummer 1. Pressingfalle Nummer 2 ist der offene Raum dahinter; ein langer Ball kann dorthin kommen, aber dann heißt es oftmals 3 gegen 2.

Der verschobene Keilstürmer hat hier quasi den Außenverteidiger in seinem Deckungsschatten und kann gleichzeitig Zugriff auf den Innenverteidiger erzeugen. Das ist Pressingfalle Nummer 1. Pressingfalle Nummer 2 ist der offene Raum dahinter; ein langer Ball kann dorthin kommen, aber dann heißt es oftmals 3 gegen 2.

Spielt er den keilstürmer-nahen Innenverteidiger an, wird dieser angelaufen und kann nicht auf den Flügel spielen. Der Außenverteidiger ist bereits manngedeckt, ein langer Ball ist keine Option. Und eine Weigerung auf diese Seite zu spielen macht das eigene Offensivspiel enorm ausrechenbar.

Wird die eine Seite ignoriert, kann der gegnerische Außenstürmer sich sogar konstant zurück- oder in die Formation hinein bewegen, wodurch er entweder Stabilität bei langen Bällen in den Zwischenlinienraum gibt oder mehr Druck erzeugt, was wiederum ein Plus für diese Spielweise ist. Beim Hineinbewegen kann er zum Beispiel mit den beiden Achtern hohe Kompaktheit erzeugen und Pässe in den Sechserraum verhindern. Dies kann auch praktiziert werden, wenn der keilstürmernahe Innenverteidiger den Ball erhält.

Dieser wird angelaufen und muss spätestens dann auf den anderen Innenverteidiger spielen, der wieder vom einfach weiterlaufenden Mittelstürmer angelaufen werden kann; dieser hat somit drei Spieler aus dem Spiel genommen, wenn er richtig gelaufen ist und dies erzeugt sehr hohe Kompaktheit, wenn es richtig umgesetzt wird. Diese Kompaktheit benötigt allerdings eine gute Abstimmung in den Bewegungen und kann auch einen großen Tribut fordern.

Der Laufweg ist für den Mittelstürmer sehr lang und kann ihn sehr erschöpfen. Bei Barcelona tat dies Messi bislang nur in vereinzelten Spielen in einigen wenigen Situationen bei Gleichstand, dabei lief er nicht im Sprint, sondern befand sich eher in einem intensiven Lauf und generell wirkte das Kollektiv erst gegen Ende aggressiv aufrückend. Eine konstante Umsetzung dieser Spielweise dürfte wohl nicht möglich sein.

Fazit

Vorab: Theoretisch gibt es eine unendliche Anzahl von möglichen Pressingfallen und Staffelungsmöglichkeiten bei denselben. In jeder Formation können durch unterschiedlichen Positionierungen und Laufwege solche Pressingfallen erzeugt werden. Das 4-1-4-1 besitzt wegen seiner Bewegungsmöglichkeiten und wegen seiner Nutzung in einem hohen Pressing gewisse interessante Merkmale, die hier exemplarisch in Form von drei Varianten geschildert wurden.

Generell ist es aber wichtig zu wissen, dass Pressingfallen existieren und genutzt werden. So redete zum Beispiel Jürgen Klopp auch davon, wie eine solche gegen Real aufgebaut wurde, was letztlich zu einem der erfolgreichen Konterangriffe führte. Unser Rat ist also: Nicht immer, wenn ein Raum bei einer Mannschaft offen ist, liegt dies an schlechtem Verschieben. Manchmal ist es auch etwas anderes:

Admiral Ackbar: Ppressingfallenresistent.

Admiral Ackbar: Eindeutig pressingfallenresistent.

Dr. Acula 28. August 2014 um 01:53

Admiral Ackbar 😀 einfach genial die Seite!

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Koom 25. August 2014 um 10:31

Danke für den Artikel.

Ich spiele witzigerweise dieses 4-1-4-1 gerne bei PES 2013 (und jetzt 2014) und benutze tatsächlich diese angesprochenen Pressingfallen (meist die Keilstürmer-Variante, oft aber auch die Variante mit einem Pressingspieler auf der Halbposition). Pro Spiel gelingt da mindestens eine Szene, bei der der Ball gewonnen wird, weil der Gegner ihn mir wegen des hohen Drucks in die Füße gespielt hat.

Finde aktuell ein 4-1-4-1 auch ein sehr starkes System, weil sehr flexibel und sehr sicher, auch wenn einiges an dem 6er vor der Viererkette hängt. Spielt dort kein zweikampfstarker, der auch hohe Bälle abfischen kann, wird das System für hohe Bälle relativ anfällig.

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wewew87 25. August 2014 um 06:25

dank für den admiral ackbar, mooorz

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CF 8. November 2013 um 17:09

Ziel bei einer Pressinfalle ist es ja den Gegner in einen bestimmten Raum zu locken. Dort erzeugt man dan lokale Kompaktheit und isoliert die Spieler von einander, dies führt meistens zu einem Ballgewinn. Wie wäre es aber, wenn man auf eine Pressingfalle des Gegners mit einer stärkeren Überladung reagiert. Man lässt die lokale Kompakheit des Gegners quasi nie zu und verschiebt mit so vielen Spielern wie möglich. Da man nun Überzahl hat, kann man sie aus der lokalen Kompaktheit heraus kombinieren und die offenen Räume des Gegeners bespielen. Wäre dies eine Möglichkeit oder ist es zu riskant?

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SP 10. November 2013 um 08:58

Ich halte das für deutlich zu riskant. Die Pressingfallen finden ja meistens in der Hälfte der Mannschaft statt, die den Ball hat. Wenn die Spieler dieser Mannschaft dann dort eine Überzahl erzeugen wollen, brauchen sie sehr viele Spieler. Diese würden dann von der anderen Seite, oder von vorne mit dazukommen. Kommen sie von der Seite, sind dort ungedeckt einige Spieler der gegnerischen Mannschaft, die bei einem Ballgewinn sehr schnell den Ball erhalten und bereits mit sehr viel Platz nach vorne stürmen können. Bei Mannschaften wie Dortmund oder Bayern wäre das ein beinahe sicheres Tor.
Wenn man dieses Risiko nicht eingehen will, jedoch dennoch eine Überzahl erzeugen will, muss man die Spieler aus dem offensiven Mittelfeld bzw. Sturm dazuholen. Dann könnte man zwar den Ball behaupten und sich herausspielen, aber danach hätte man in der Offensive keine weiteren Anspieloptionen. Außerdem ist es gar nicht so einfach den Ball auf diese Art zu behaupten, denn die Mannschaft müsste innerhalb von kurzer Zeit auf die Pressingfalle reagieren und die Gegner sind dazu einfach zu nah am Ball.

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Peda 7. November 2013 um 14:49

Also zu allererst liebe ich eure allgemeinen Artikel einfach!! 😀

Auch wenn sich in den Spielanalysen der ein- oder andere Aha-Effekt versteckt, aber ich sehe einfach zu selten eines eurer beobachteten Spiele selbst, um da viel wiederzuerkennen. Bei den Allgemeinen kann man richtig was lernen und eben umgekehrt bei Spielen Mechanismen erkennen, anstatt sie im nachhinen vorgekaut zu bekommen.

Aber so einfach wie Pressingfallen hier dargestellt werden, werde ich selbst zum Admiral: der Deckungsschatten ist schön und gut, aber sicher kein Allheilmittel. Die Gegenspieler dahinter sind ja nicht geschlagen wie Schachfiguren, sondern können sich weiter frei bewegen. Wer schon einmal selbst als Stürmer versucht hat den Spielaufbau des Gegners auf eine bestimmte Seite zu lenken, weiß was ich meine.

Außerdem muss man hier beim Gegner zum Teil von einer Analogie des DAU – also dem „dümmsten anzunehmenden Spieler“ – ausgehen, damit die Falle überhaupt bespielt wird.
Der RIV darf sich in jedem Fall drehen und wird erst danach angelaufen.
Damit er die Falle bespielt, muss die kollektive Bewegung der verteidigenden Mannschaft gut und die der aufbauenden schlecht genug sein, um keine andere Passoption als die angestrebte wirklich zu öffnen. Wenn der Ball dann in die Falle gespielt wurde, muss wiederum die kollektive Bewegung der verteidigenden Mannschaft gut und die der aufbauenden schlecht genug sein, um keine gefährlichen Passoptionen zu öffnen, zudem darf der Passempfänger nicht pressingresistent genug sein, um zumindest den ersten heranlaufenden (und damit eigentlich leicht zu verladenden) Gegenspieler aussteigen zu lassen.

Das klingt jetzt so natürlich auch wieder schlimmer, als es ist, Pressingfallen funktionieren oft genug und sind schon eine geniale Sache. Ich hätte mir aber zumindest eine Relativierung im Fazit erwartet.
Ich habe zwar weder irgendeine Statistik noch ein aussagekräftiges Video dazu bei der Hand, aber ich denke, dass der „Treiber“ (analog zur Jagd ;-)) wohl mehrere Male richtig getimed anlaufen muss, bevor vom Verteidiger der gewünschte Vertikalpass kommt – und dem Empfänger auch nicht ein ums andere Mal die Kugel verspringt.

Gibt es dazu Beispiele in Bewegtbild? Es muss ja kein 4-1-4-1 sein…

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Aber… 8. November 2013 um 12:55

Ich habe – das betrifft nicht jetzt nur deinen Post – das Gefühl, dass die Spielintelligenz und das taktische Verhalten der Spieler von Fans (und auch von Lesern dieser Seite) chronisch, ja bisweilen auf eine fast alberne Art und Weise unterschätzt wird. Profis sind doch nicht doof, sondern sitzen bei exzellenten Trainern und Analysten in zig Taktikbesprechungen, befassen sich viele Stunden pro Woche mit Fußball, üben formative Bewegungen und Abläufe, diskutieren mit den Mitspielern, sind todesehrgeizig, wollen jedes Spiel gewinnen usw.
Zu meinen, die könnten sich nicht innerhalb komplexer Formationen bewegen, erscheint mir da ziemlich naiv.

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Aber… 8. November 2013 um 13:08

oder vielleicht noch kürzer gesagt, da ist viel zu viel Folkore und Belustigung über angeblich dumme Spieler in der Diskussion.
Es gibt – keine Frage – Unterschiede in der Spielintelligenz und im taktischen Verhalten von Profifußballern, aber immer ausgehend von einem sehr hohem Grundniveau.

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splattercheffe 8. November 2013 um 15:44

Dass Profis wie alle sonstigen Berufstätigen in der Lage sind, Automatismen zu erlernen und auszuführen, steht ja außer Frage, aber interessant wäre doch zu wissen: verstehen die wirklich alle, was sie da tun?
Meine unter 3) gestellte (ironische) Frage, ob denn alle BuLi-Trainer wissen, was eine Pressingfalle ist, sollte zwar nicht so ketzerisch sein, wie sie klingt, aber ich vermute, die anklingenden Zweifel kommen schlicht aus der Tatsache, dass man bei manchen Mannschaften und bei manchen Spielen das Gefühl hat, dass grundlegende taktische Dinge unbekannt sind (nicht nur bei Pressingfallen, auch bei der schlichten Frage: wann spiele ich welchen Ball?).
Und, auch wenn ich mich wiederhole: warum hört man diese Sachen nie, wenn Matches vor den Medien analysiert werden? Nur weil niemand danach fragt?

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Rasengrün 9. November 2013 um 22:51

Verstehen müssen die gar nix, es reicht völlig, wenn sie machen, was sie machen sollen. Ist es nicht gerade der Sinn von Automatismen das zu ermöglichen? Natürlich brauche ich dann immer noch einige Spieler mit taktischem Verständnis, die Orientierung bieten, aber für eine umfassende, sozusagen trainer-artige, taktische Schulung des gesamten Kaders sehe ich keine zwingende Notwendigkeit. Ist natürlich schön, wenn man einen so dermaßen begabten Kader hat, dass das trotzdem sinnvoll wird. Hat nur kaum jemand. Bevor ich einem, dem das nicht liegt, theoretisches Verständnis vermittele, sehe ich jedenfalls doch erst einmal besser zu, dass er im Rahmen seiner Aufgabe auf dem Platz funktioniert. Dafür reicht dann aber halt ein „wenn x das macht, dann machst du y, es sei denn z tritt ein“, das muss man nur befolgen, nicht begreifen. Halte ich sogar für eine der zentralen Anforderungen an einen Trainer, Komplexität freut den Spielverlagerungsleser und Taktik-Gourmet, aber für die meisten Spieler will das auf einfache, beherrschbare Aufgaben heruntergebrochen sein.

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Peda 11. November 2013 um 10:44

@Rasengrün, ich bin da ganz bei dir!

Ich war vor kurzem in einem anderen Zusammenhang bei einem Vortrag eines Psychotherapeuten und ich kann einiges in dieser Diskussion widererkennen:
Je einfacher die Anweisungen an einen Spieler sind, desto besser wird er in seiner Rolle funktionieren können und desto besser werden auch seine Entscheidungen unter Druck sein – unabhängig davon mit wie viel taktischem Verständnis und Spielintelligenz er gesegnet ist.

Zurück zur Pressingfalle: diese ist ja auch ein Instrument, das nur bei dosierter Anwendung wirklich greifen kann.
Wenn der gegnerische Trainer davon ausgehen kann, dass eine durchgehende Pressingfalle praktiziert wird, kann er seine Abwehr darauf einstellen.
Wenn ich Pressingfallen über 90 Minuten forciere, dann wird die gegnerische Mannschaft auch ohne Eingreifen des Trainers andere Wege finden.
Wenn mir die gegnerische Mannschaft deutlich individuell überlegen ist, dann könnten aufgebaute Pressingfallen ein Schuss ins Knie sein, wenn sich die Gegenspieler aus den Drucksituationen befreien können.

Um von den theoretischen Beispielen in die Praxis zu gehen:
Pressingfalle erst und nur, wenn knapp in Führung liegend der technisch schwächere gegnerische IV in Ballbesitz ist.

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CF 12. November 2013 um 16:31

Bielsa meinte einmal, wenn er elf Roboter hätte würde er jedes Spiel gewinnen. Heißt übersetzt, wenn die Spieler genau das machen was er sagt und aussführen wären sie die besten. Er sieht also auch die Schwierigkeit darin den normalen Spielern die taktisch Komplexern abläufe bei zu bringen.

Antworten

RM 12. November 2013 um 16:41

Anmerkung dazu: Bielsa überschätzt sich maßlos.


blah 6. November 2013 um 18:20

Sehr interessanter Artikel. Ich hätte aber ein paar Fragen:

1. Bei den Pressingfallen wird viel mit Deckungsschatten gearbeitet. Ist das aber nicht sehr fragil? Wenn ich im ersten Beispiel als RZM den LIV anlaufe, dann habe ich ja meinen Gegenspieler, den ich im Deckungsschatten haben will nicht mehr im Blickfeld und kann auf seine Bewegungen nicht reagieren. Kann er sich dann nicht aus dem Deckungsschatten herausbewegen?

2. Im Artikel stand die gegnerische Mannschaft im Aufbau in einer 2431-Formation. Wie sähen die Pressingfallen aus, wenn der Gegner andere Formation im Aufbau spielt? Muss man da komplett andere Fallen spielen oder kann man z.B. die Fallen aus dem Artikel so modifizieren, dass die funktionieren?
Im Fall einer Dreierkette werden die vorgestellten Pressingfallen so nicht klappen, denke ich.

Antworten

CF 12. November 2013 um 16:34

1. Klar kann er das aber Spieler die sehr gut mit dem Deckungschatten arbeiten verändern ihren Deckungschatten je anch Position des Gegners. Aber meistnes bleibt auch nicht die Zeit den Deckungschatten zu verlassen, da der IV ja unter Druck gesetzt wird.

Antworten

Misfit 6. November 2013 um 16:45

Und jetzt kommt ihr auch noch mit Admiral Ackbar. Ihr habt es einfach, Jungs! Hammer.

Antworten

Vasco 6. November 2013 um 16:41

I don’t speak german, but I’ve translated most of this to english. Great article sir! If you can do translate it that would be awesome. Thanks anyway

Antworten

Schmid 6. November 2013 um 16:05

„Auch bei zweiten Bällen wäre man nicht so kompakt, bei einem Herausrücken der Verteidiger wäre man anfällig für lange Bälle und Tiefensprints.“

Seh ich etwas anders.

Teil auch nicht eure Meinung, dass sich mal so schnell die 6 hinten als IV reinfallen lassen kann. da reden wir nicht von 5 Metern, sondern von 15-20m

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RM 6. November 2013 um 16:28

Alleine wegen der Laufrichtung der nach vorne ziehenden Viererkette müsste man doch bei blinden langen Bällen anfällig sein, wenn der lange Ball etwa 40-30 Meter vor das Tor kommt?

a) 15-20 Meter? Im Idealfall steht die alleinige Sechs in solchen Aktionen eng an der Viererkette. Ein vertikaler Abstand von ungefähr 10 Metern sollte reichen. Lahm steht bei Abstößen des Gegners oftmals fast auf Höhe der Innenverteidger und kann bei langen Bällen helfen, wenn der Gegner kurz aufbaut, orientiert er sich Schritt für Schritt nach vorne.
b) Nein, kann er ja auch nicht, aber er kann es dann in der übernächsten Aktion machen; davor ist es ja auch noch nicht benötigt/akut, aber er bewegt sich schon in Richtung dieser, müsste auch bei einer Grafik zu sehen sein.

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kompottclown 6. November 2013 um 18:18

logische, schlussfolgernde frage: wie hebt man die pressingfalle aus?! wer A sagt, muss auch B sagen…

Ich persönlich sehe eine Pressingfalle, wie beschrieben, gegen einen Gegner, der sich darauf eingestellt hat (was nicht schwer sein sollte, da Mannschaften, die Pressingfallen installieren/installiert haben, mittlerweile bekannt sind und eine Anpassung darauf mittelfristig möglich ist) sehr kritisch:

Als Beispiel dazu fallen mir sofort die Pässe von Totti (mit Abstrichen von Pirlo) ein, der selbst mit Rücken zum gegnerischen Tor sehr vertikale, nahezu skalpellartige Pässe auf den Stossstürmer spielen kann, der im besten Fall den abtropfenden Kopfball oder den mit der Fussspitze vor dem IV weitergeleiteten Pass auf den ballfernen (in euren Grafiken) LA spielt.

Ergebniss: Abwehr zerpflückt, ungeordnet, in der Rüchwärtsbewegung gegen einen mit Tempo kommenden LA und einen MS, der bereits zwischen den IV agiert…

Ja, selbstverständlich bedeutet dies 3 konsekutive Aktionen, die individuell gewonnen werden, aber: 1. Aktion: der lange Pass kann immer gespielt werden, dann lieber nicht in den Schlund der Falle, sondern auf den MS 2. Aktion: ein Mandzukic hat wohl gegen fast jeden Verteidiger der Welt gute Chancen auf ein gewonnenes Kopfballduell 3.Aktion: der LA muss entsprechend antizipieren und einrücken, mit Geschwindigkeit gegen den Verteidiger kommedn sieht es auch gut aus.

derartige Tripletts gibt es mit Kroos, Mandzukic, Ribery; Alonso, Benzema und CR7; Ramirez,Ba,Schürrle/Hazard/Mata einige…

Ein Tor, was die diese Durchführung in Ansätzen beschreibt, ist ein Tor der Bayern aus der letzten Saison gegen Mainz, auswärts, das 0zu1, was auch gern als Beispiel des Umgehens der Pressingfalle mit einer Torwarkette interpretiert werden könnte (ja, es war ein Abstoss, aber der Vergleich ist augenscheinlich): http://www.youtube.com/watch?v=QwyuNxATbdE

wie schätzt Ihr das ein?!

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Maturin 6. November 2013 um 15:42

Super Beitrag! Ich liebe diese ehr generellen Artikel, da sie mir helfen auch wenn ich die Spiele nicht so intensiv verfolgen kann.

Mir kommt da eine geile Idee: Wieso nicht ein Ping-Pong veranstalten:

Autor 1 beschreibt seine Defensiv Formation und wie er das Pressing aufbaut um den gegnerischen Spielaufbau zu stören.

Autor 2 antwortet mit einem Artikel wie sich diese Mittel neutralisieren lassen. Beispiel hier: Wie löse ich die Pressingfallen des 4-1-4-1 auf.

Was ich gerne wüsste, ist ob es nicht eine Möglichkeit wäre bei Pressingfalle 2, dass der AV sich fallen lässt um aus dem Deckungsschatten zu kommen. So gewinnt er Platz und Optionen:

1. Torwart als tiefe Torwartkette
2. Hinterlaufen des IV mit Positionstausch
3. Flacher Ball die Linie entlang, Aussenstürmer lässt auf einen 8er prallen, der in den verweisten Raum geht.

Wieso wird er gezwungen weiter aufzurücken?

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fluxkompensator 7. November 2013 um 12:13

von der av-position den iv hinterlaufen, ist ja mal eine wahnwitzige idee! gefällt mir! 🙂

Antworten

RM 7. November 2013 um 12:50

Hatte ich übrigens auch als Idee. AV lässt sich fallen und man baut dann neu auf, man spielt mit Torwartkette oder mit Positionswechseln in der ersten Ebene.

Antworten

Maturin 8. November 2013 um 12:48

Jetzt kann ich mich das ganze Wochenende freuen, dass ich eine gute Idee hatte. 😀

Sowas kommt davon wenn man ständig 5 gegen 5 spielt, da ist es kein Problem in der Abwehr zu hinterlaufen oder den Torwart im Aufbau mit zunehmen.

Ich bitte um mehr allegemeine Beiträge mit Rätselcharacter!

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AR 6. November 2013 um 15:29

Eindeutig pressingresistent, großartig!
Zum Artikel: Ein Artikel zum zweimal lesen und nachspielen mit Locherpapierresten =)

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splattercheffe 6. November 2013 um 15:25

Wunderbares Fazit. Nun weiß ich nicht, ob ich mich an RM oder an General Ackbar oder gleich an die ganze community wenden soll…
Von Guardiola habe ich schon gehört, dass er bei Barca teilweise sogar bewusst Fehlpässe in bestimmte Räume spielen lassen hat, um dort Pressingfallen zu initiieren. Das wiederum – sofern zutreffend – meine ich bei Bayern noch nicht entdeckt zu haben, aber wiederum ab und an beim BVB? Der aber ja aus einer 4-2-3-1-Grundformation startet.
Etwas, was mich auch immer wieder beschäftigt, ist die Frage, inwieweit diese taktischen Mittel in sich zusammenfallen, sobald auch nur EIN Akteur das falsche Verhalten/den falschen Laufweg zeigt, und damit zusammenhängend: solche Mechanismen fordern doch enorme Intelligenz auf dem Platz bzw. auch Instinkt für den passenden/unpassenden Zeitpunkt. Nun ist aber nicht jeder ein Philipp Lahm. Und in den seltenen Fällen, in denen Spieler nach Spielschluß nach dem Grund ihres Verhaltens in dieser oder jener Szene gefragt werden, hab ich noch nie gehört, dass sie dem geneigten Publikum mal erklären, was hinter dem jeweiligen Szenarium steckte. Kann es sein, dass die Spieler Automatismen zwar erlernen, aber nicht rhetorisch rüberbringen können? Oder will man dem Coach des nächsten Gegners nichts zum eigenen Repertoire sagen?
Kamm man eigentlich davon ausgehen, dass jeder Bundesliga-Coach weiß, was eine Pressingfalle ist?

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DC 6. November 2013 um 15:40

Das wunderbare an diesen Pressingfallen ist ja, dass der vorderste Spieler der Dirigent der Falle ist, weil er mit seiner Bewegung das „Vorgehen“ des Kollektivs vorgibt. Das hat den Vorteil, dass sich der Mittelstürmer nicht andauernd umdrehen muss, um zu überprüfen, wie denn die Mannschaft jetzt presst (wenn überhaupt) und dass jeder andere Spieler im besten Fall zum Ball schaut, wenn es um die Ausrichtung der Pressingfallen geht und somit schon vor den Bewegungen der gegnerischen Mannschaft weiß, was er zu tun hat.

Ich interessiere mich aber vielmehr, inwieweit eine #Torwartkette diese Pressingfallen auflösen kann bzw. was denn andere Ansätze sind, gegen pressingfallenstellende Mannschaften zu überleben (so nach dem Motto: „Wer andren eine Grube gräbt…“)

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Ray 7. November 2013 um 21:07

Was eine Pressingfalle ist lernt man schon bei der C-Lizenz 😉

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Strafraumautist 8. November 2013 um 04:41

Was willst du uns damit sagen?

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RM 8. November 2013 um 07:28

Er beantwortet die Frage, die Splattercheffe am Ende seines Beitrags stellt.

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Strafraumautist 9. November 2013 um 03:11

Ah, Ja gut. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Wenn ich grippig bin, scheine ich,etwas grimmig zu sein.

Antworten

HG 6. November 2013 um 15:24

Sehr guter Artikel.

Bei der letzten Variante kann aber doch einfach der RIV gleich angespielt werden.
Wäre es hier deiner Meinung nach ratsam, wenn der LA ihn anlaufen würde und der Rest des Mittelfeldes etwas nachschieben würde?
Denn wenn der LZM herausrückt, würde es an Kompaktheit im Zentrum mangeln.

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HG 6. November 2013 um 15:27

Allerdings würde evtl. die Möglichkeit für einen Diagonalball auf den gegnerischen LA oder LV bestehen. Also wäre warscheinlich die beste Möglichkeit den RIV garnicht anzulaufen und stattdessen die horizontale Kompaktheit beizubehalten.

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Stefan 6. November 2013 um 15:04

Sehr schöner Beitrag! Gerne mehr davon! Auch am Beispiel anderer Formationen!

Weiter so!

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