Donnerstag, 02.10.2014

Grundlegendes

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Bevor man einen Blick auf Formationen und Positionen wirft, gibt es einige Grundregeln beim Fußballschauen zu beachten.

Nicht nur stur dem Ball hinterherstarren.

Der größte Unterschied zwischen Jogi Löw und Klaus-Dieter aus Castrop-Rauxel ist die Art, wie sie ein Fußballspiel schauen. Während Klaus-Dieter mit seinem Auge stets dem Ball folgt, interessieren sich Trainer wie Löw und Co. für die Dinge, die abseits des Spielgerätes passieren. Welche Laufwege nimmt der Mitspieler? Wie steht die Abwehr? Solche Dinge lassen sich nur erkennen, wenn man nicht nur gebannt auf den Ball, sondern auf das Drumherum schaut. So kann man nicht nur das erkennen, was gerade geschieht – man kann auch erahnen, was ein Team als Nächstes vorhat.

Stadionzuschauer haben es leichter

Eine Frage, die uns oft gestellt wird: Kann man am TV überhaupt Spiele analysieren? Ja, das geht. Auch wenn nicht immer der ganze Spielfeldbereich zu sehen ist, hat man das Wesentliche immer im Blick. Stadiongänger haben es im Zweifel aber leichter: Sie können zu jeder Zeit beobachten, was sämtliche Spieler machen. Gerade wenn man einen bestimmten Spieler über 90 Minuten beobachten möchte, muss man vor Ort sein. Aus diesem Grund sind die Mitarbeiter der Vereine, die für das Beobachten von Nachwuchstalenten zuständig sind (so genannte Scouts), ständig unterwegs auf den Fußballplätzen der Republik.

Konzentration ist wichtig

Wer Fußball wirklich verstehen will, muss sich darauf konzentrieren. Einfach im Nebenhergehen eine Taktik erkennen, ist so gut wie unmöglich. Deshalb gibt es übrigens im Spielverlagerung-Team eine feste „Don’t drink and analyze“-Regel…

Wer diese Punkte beachtet, ist bereits auf einem guten Weg, ein Fußballspiel zu verstehen.

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