Türchen 5: Thimothée Atouba
Die Auftritte des Spaßvogels und tanzenden Publikumslieblings sorgten an verschiedensten Orten der Welt für so manchen metaphorischen, aber auch tatsächlichen Fingerzeig.
Tuesday, 19.05.2026
Die Auftritte des Spaßvogels und tanzenden Publikumslieblings sorgten an verschiedensten Orten der Welt für so manchen metaphorischen, aber auch tatsächlichen Fingerzeig.
Die Fußballwelt hatte schon immer Muskelpakete, die nicht nur aufgrund ihrer äußerlichen Erscheinung, sondern auch ihrer spielerischen Fähigkeiten für Furore sorgten. Adama Traoré, der 24-jährige Flügelstürmer von Wolverhampton Wanderers, ragt aber aus der „Muskelmasse“ noch einmal im Besonderen heraus.
Sowohl bei Juventus als auch bei Manchester United verlief die Saison bisher sehr wechselhaft. Anhand der Inkonstanz der beiden lassen sich ganz allgemein einige anspruchsvolle Komplexitäten des Aufbau- und Übergangsspiels dieser Tage diskutieren.
Beim 2:2 zwischen Everton und Liverpool griff bei beiden Kontrahenten das Verhalten der ersten Defensivreihe nicht immer ganz sauber.
Zum Einstand des neuen Trainers zeigt sich das Ballbesitzspiel sauber und weitgehend kollektiv. Die Frage des Pressings wird auf Sicht aber die eigentliche Herausforderung sein, wenn es um das Erreichen der Spitzenqualität geht.
Die Rückkehr und die Umstrukturierung des hohen Pressings ebnen nach der Pause den Weg zum Clásico-Sieg. Ein heimlicher Anführer von Reals Intensität erobert Bälle über den halben Platz.
Die Wandlung vom (Mit-)Läufer auf Außen zum einrückenden Außenverteidiger und die Zuspitzung als Spielmacher im Halbraum.
Zwischen angepassten Mittelfeldrollen geht Liverpool früh in Führung und sichert diesen Vorsprung geschickt. Die kleine Asymmetrie im Pressing funktioniert. Nach längerem Leerlauf werden Citys Dribblingeinleitungen am Ende doch wieder gefährlich, aber eine letzte Umstellung hält den Sieg des Tabellenführers fest.
Godín weg, Griezmann weg, Gabi weg – bei Atlético stand in diesem Sommer ein etwas größerer Umbruch an. Darauf versucht Diego Simeone mit mehr raumgreifender Dominanz in der strategischen Ausrichtung zu antworten. Ein wenig auf der Suche ist er aber auch noch.
Von 3-4-1-2-Angriffspressing bis zum tiefen 5-4-1 wurde von Inter vieles geboten im Mailänder Stadtderby. Während frühe Vorwärtspässe dem Team Probleme machten, wurde gerade die Rückzirkulation zu einem Schlüssel für den Sieg.