Über Next Generation

Wir rebooten Spielverlagerung. Unter der "Next Generation" veröffentlichen unsere neuen Autoren, Analysten und Trainer ihren Output. Einige von ihnen haben bereits Erfahrungen gesammelt, andere machen ihre ersten Schritte beim Erstellen von Artikeln. Nicht alle Beiträge werden schon ausgereift sein, aber zur Weiterentwicklung ihrer Verfasser finden wir es sehr wichtig, dass auch sie öffentlich verfügbar sind, um den Austausch und die Diskussion zu ermöglichen, die die Autoren weiterbringen. Daher möchten wir dafür werben, die Texte der "Next Generation" als Entwicklungsprojekt zu verstehen und am Prozessgedanken zu messen. Einige Artikel sind bereits auf dem Level, auf der Startseite von Spielverlagerung erscheinen zu können. Eine Übersicht sämtlicher Artikel der "Next Generation" findet sich hier.


Szenenanalyse: Basel findet die Überzahlen – SR

Basel gewinnt den Schweizer Klassiker in Zürich wieder einmal spät mit 2:1. Stephan Lichtsteiner, der trotz drei Siegen in vier Spielen bereits unter Druck steht, dürfte erleichtert sein. Seine Taktik und deren Anpassungen haben ihre Wirkung gezeigt und ein defensiv gut eingestelltes Zürich bezwungen. In der Analyse, werden die Wechselwirkungen zwischen Zürichs Defensivansatz und Basels Ballbesitz mittels einer Beispielszene behandelt.

42 Prozent nach Standards: Was die ersten Tore der 2. Liga verraten – LC

55 Tore in 16 Spielen. So lautet die Bilanz nach den ersten beiden Spieltagen der 2. Bundesliga 2026/27. Auf den ersten Blick eine einfache Zahl – doch dahinter steckt inzwischen deutlich mehr. Denn statt nur zu zählen, wer getroffen hat, wird seit Saisonstart jedes einzelne Tor der Liga in einer eigenen Datenbank erfasst: Zone, Kontaktart, Spielphase, beteiligte Spieler und weitere Merkmale – für jeden Treffer rund 20 Kategorien.

Bodo Glimts Lösungen gegen niederländische Manndeckungen – ND

Obwohl Bodø Glimt als Überraschungsmannschaft in der vergangenen CL Saison für Furore sorgte und bis ins Achtelfinale vordringen konnte, wobei sie Spitzenklubs wie Inter, Atlético und City besiegten, müssen sin der CL-Qualifikation antreten. Dort treffen sie auf das von Dick Schreuder trainierte Team von NEC Nijmegen, das in der letzten Saison in der Eredivisie mit seinem extrem offensiven Ansatz für Aufsehen sorgte. Es war somit ein qualitativ hochwertiges Spiel zu erwarten, was schlussendlich auch eintraf. Im ersten Teil dieser Kurzanalyse wird die Herangehensweise von Bodø mit Ball betrachtet.

Zentrumsfokussierung mindert Zentrumseffektivität – ND

Nachdem Tobi Strobl in Verl mit dessen Spielidee bzw. der Umsetzung der Verler Philosophie für Furore gesorgt hat so  stand nun der Auftakt bei seinem neuen Verein gegen den 1. FC Kaiserslautern an. Dieser agiert vor allem durch einen eher defensiv fokussierten Ansatz: Entweder zieht sich die Mannschaft tiefer in einem 5-4-1- oder 5-3-2-Block zurück oder sie agiert in Pressingphasen sehr mannorientiert

Aspektanalyse: Kreieren eines Überladungsframeworks – ND

Tobias Strobl und der SC Verl greifen im Offensivspiel gegen blockende Gegner regelmäßig auf gezielte Flügelüberladungen zurück. Doch nach welchen Prinzipien und Motiven agieren sie dabei? Mit welchen Intentionen wird der Gegner überladen und wie wird diese Spieldynamik fortgesetzt? Ein Blick auf die taktischen Muster und ein mögliches  Framework

 

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Totale Diagonalität – ND

Während in der aktuellen Fußballwelt eine Mehrheit der Mannschaften im öden Einheitsbrei des Copycat Fußballs versinkt und alle brav dieselben Schablonen und Abläufe kopieren, verweigern sich der SC Verl und Tobias Strobl diesem Trend. Stattdessen lieferten sie den wohl spektakulärsten Ansatz aller deutschen Profiligen:

Spielerfokussiert – diagonal – attackierend

das sind die Begriffe, die ihre Philosophie auf den Punkt bringen. Im Folgenden werfen wir einen detaillierten Blick auf ihre Ideen und Motive…..

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Dinamo spielt hohes Thuner Pressing aus – SR

Letzten Dienstag traf der Schweizer Meister auf den kroatischen Meister. Es entwickelte sich eine intensive und ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für die Gäste aus Kroatien. In der Schweiz wurde mit Spannung auf das Debüt des neuen Trainers Gian-Luca Privitelli gewartet. Er ersetzte den im Sommer zu Union Berlin abgewanderten Mauro Lustrinelli. Viele fragten sich, wie sich die Thuner nach zahlreichen namhaften Abgängen und dem Trainerwechsel präsentieren würden. Die Antwort lautete: genau gleich wie in der vergangenen Saison, als der Aufsteiger überraschend Meister wurde. Doch wie würden sie sich gegen ein Team schlagen, das technisch beschlagener ist als die meisten Super-League-Teams? Wie so oft im ersten Spiel der Saison zeigte sich das berühmt-berüchtigte hohe Pressing der Thuner noch etwas anfällig, was im Folgenden genauer beleuchtet wird.