Über Next Generation

Wir rebooten Spielverlagerung. Unter der "Next Generation" veröffentlichen unsere neuen Autoren, Analysten und Trainer ihren Output. Einige von ihnen haben bereits Erfahrungen gesammelt, andere machen ihre ersten Schritte beim Erstellen von Artikeln. Nicht alle Beiträge werden schon ausgereift sein, aber zur Weiterentwicklung ihrer Verfasser finden wir es sehr wichtig, dass auch sie öffentlich verfügbar sind, um den Austausch und die Diskussion zu ermöglichen, die die Autoren weiterbringen. Daher möchten wir dafür werben, die Texte der "Next Generation" als Entwicklungsprojekt zu verstehen und am Prozessgedanken zu messen. Einige Artikel sind bereits auf dem Level, auf der Startseite von Spielverlagerung erscheinen zu können. Eine Übersicht sämtlicher Artikel der "Next Generation" findet sich hier.


Die Lehrstunde vom Comer See – LC

Como schlägt Manchester United mit 4:1 – und das Ergebnis ist in diesem Fall tatsächlich der passende Ausdruck des Spiels. Die Partie war über weite Strecken einseitig, nicht über Chancenmengen, sondern über Zugriff: Como bestimmte in jeder Spielphase, wo der Ball hinlief, wer ihn bekam und unter welchen Bedingungen er weitergespielt werden musste. United kam in keiner dieser Phasen dagegen an.

Aspektanalyse: Leipzig findet keinen Auslöser – LC

Ein 6:1 liest sich wie ein Spiel, in dem alles zusammenbrach. Sieht man sich die Entstehung der Treffer einzeln an, ergibt sich ein anderes Bild: Es waren nicht sechs verschiedene Probleme, sondern zwei oder drei, die Bayern in sechs Varianten bestraft hat. Fehlender Zugriff auf den Ballführenden, Zuordnungsprobleme im Zentrum und eine Abwehrkette, die mit den Bewegungen vor ihr nicht mitarbeitete – diese Kette zieht sich durch praktisch jeden Gegentreffer.

Szenenanalyse: Warum die diagonale Leiter so effektiv ist – SR

Italien scheint unter Roberto Mancini einen neuen Weg zu gehen. Im frühen Spielaufbau folgen sie Positionsspiel-Prinzipien. Aber je höher sie sich das Feld hinaufbewegen, desto relationistischer werden sie. Dies führte zu einer Szene, in der sie einmal quer durch den türkischen Block hindurchschnitten und so zum 2:0 treffen konnten. In dieser Analyse wird das Prinzip der „diagonalen Leiter“ genauer untersucht und wieso es so gefährlich sein kann.

Szenenanalyse: Wie Como Manndeckungen auflösen will – SR

Como ist eine der interessantesten Italienischen Mannschaften. Mit Cesc Fabregas betritt ein junger und talentierter Trainer die Weltbühne, der seine Mannschaft vom Commersee bereits in die Champions League führte. In Deutschland dürfte der 4:1-Sieg gegen RB Leipzig am meisten Aufmerksamkeit erregt haben. Was die Norditaliener auszeichnet ist eine klare Idee im Ballbesitz, welche auch auf Schlüsselspieler zugeschnitten ist. In dieser Szenenanalyse werden anhand des Spiels gegen Frosinone Calcio einige Schlüsselaspekte herausgearbeitet.

Intensität als Waffe: Wie Brightons Manndeckung den Tabellenführer zerlegt – LC

Brighton kam mit einem 3:2 aus Old Trafford ins Spiel, Arsenal mit weißer Weste und dem Ruf, Partien so kontrolliert herunterzuspielen wie kaum eine andere Mannschaft Europas. Am Ende stand ein 3:0 und ein unglaublicher Hype über Brighton’s Pressing. Diese Analyse geht den Mechanismen dahinter nach: dem mannorientierten Pressing über das ganze Feld, dem asymmetrisch angelegten Aufbau, dem Umschaltverhalten nach Ballgewinn und den drei Toren.

Szenenanalyse: Barcelona zerpflückt Racing Santander – SR

Mit Spannung wurde in Taktikkreisen der Mittwochabend erwartet. Der fulminante FC Barcelona von Hansi Flick erwartete im heimischen Camp Nou das revolutionäre Racing Santander. Die Gäste haben sich mit ihrem relationistischen Ballbesitz einen Namen gemacht.

In diesem Artikel werden die entscheidende Punkte, weshalb Barcelona so stark war, anhand einer Szene thematisiert.

Kurz ausgeführt: Toulouser Asymmetrie gg Ancelottis Lille – ND

Blickt man rein auf die Tabelle und die Ergebnisse der Ligue 1, so erregt der FC Toulouse auf den ersten Blick keinerlei Aufmerksamkeit: Mit drei Spielen, zwei Niederlagen und einem Unentschieden fällt der Saisonstart mäßig aus. Dennoch erzählen die Ereignisse auf dem Platz eine völlig andere Geschichte. Sowohl im spielerischen Ansatz als auch beim Herausspielen von Chancen präsentierte sich die Mannschaft aus Südfrankreich sowohl gegen Lyon als auch gegen Lille, das das überlegene Team.

Aus einer asymmetrischen „Grundordnung“ heraus entfaltet Toulouse ein fluides Ballbesitzspiel:

Szenenanalyse: YB findet den freien Mann – SR

Die Young Boys besitzen laut vielen schweizer Medienhäusern über den „stärksten Kader“ der Super League. Welches die Schlüsselspieler der Berner sind und wieso sie dabei helfen, dass YB die viele hohe Pressingphasen der Gegner überspielen kann, folgt in einer beispielhaften Szenenanalyse. Dazu dient die 11. Minute aus dem Spiel gegen den FC Basel aus der 5. Runde der Schweizer Super League.