La Furia Roja im Gegenpressing

„Der beste Spielmacher der Welt“. Nein, hier ist nicht die Rede von Johan Cruyff, Michel Platini oder Diego Maradonna. Nach Jürgen Klopp ist es das Gegenpressing. Für die meisten Leser auf dieser Plattform dürfte das wohl keine große Überraschung sein. Schließlich hat das Zitat von Klopp inzwischen große Bekanntheit erlangt. In diesem Artikel soll der beste spanische Spielmacher bei dieser EM unter die Lupe genommen werden. Hoffen wir, dass Hansi Flick nicht auf die Idee kommt, diesen Blog für Pedri ins Spanische zu übersetzen.

Riccardo Calafiori: Sturm und Grandezza (hn)

Italien hat wieder einen Weltklasse-Verteidiger – und der kann nicht nur hinten auswischen. Mit Dribblings quer über den Platz und giftiger Verteidigung hat er Fußball-Europa bei der EM 2024 verzückt. Nun folgt allem Anschein nach der Wechsel zum Arsenal. Was macht Calafioris Spiel so besonders? Und passt er zu den Gunners? 

Das schweizer Taktikmesser besiegt die englische Einfachheit (eigentlich) – ND

Im vorletzten Viertelfinale traf eine bisher überraschende Schweizer Mannschaft auf die „Three Lions“, die oft an Tristesse nicht zu überbieten waren. Auch in diesem Spiel war es teilweise ähnlich, doch trotzdem konnten sich die Engländer letztendlich, zwar erst im Elfmeterschießen, durchsetzen. Was die Engländer im Vergleich zu den ersten Spielen besser gemacht haben und welchen Einfluss Leverkusen auf das Schweizer Spiel hat, wird im Folgenden thematisiert.

The Manndeckung Strikes Back

Im Vorfeld wurde viel über dieses Spiel geschrieben: Das vorgezogene Finale, das Spiel zwischen den zwei spielerisch überzeugendsten Mannschaften und eine Partie, welche den Sieger automatisch zum großen Favoriten erklären würde. Groß waren die Erwartungen, vieles wurde davon eingehalten, aber auch mit einem Eingeständnis an die aktuellen Entwicklungen auf höchstem Niveau.

Das vorgezogene Finale: Deutschland gegen Spanien – AB, VR, FN

Am Freitagabend kommt es zum Duell Deutschland gegen Spanien, zwei Mitfavoriten auf den Titel bei der EM. Beide Mannschaften sind noch ungeschlagen, aber beide Mannschaften sind auch nicht unschlagbar. Deutschland hat ein aufopferungsvoll kämpfendes Dänemark in einem turbulenten Spiel 2:0 besiegt, während Spanien den Blitzstart der Georgier mit einer dann spielerisch rundherum überzeugenden Leistung mit 4:1 weggewischt hat. Die Vorzeichen könnten nicht besser sein: Es wird ein Spiel auf Augenhöhe erwartet, mit hohem Tempo und zwei Mannschaften die taktisch und technisch mit zum Besten gehören, was man in diesem Turnier gesehen hat. In diesem Vorbericht soll noch einmal Bezug genommen werden auf die beiden Teams, die taktische Grundausrichtung und auf Strategien, welche zum Erfolg führen könnten.

Offence wins Games, Defence wins Europameisterschaften oder so – ND

Ein Achtelfinale der Euro, in dem zwei Topmannschaften der vergangenen Jahre aufeinandertreffen, klingt durchaus spannend. Auch die Protagonisten auf dem Feld lassen ein hochinteressantes Spiel vermuten: Von Mbappé über Griezmann bis hin zu Theo Hernandez auf der einen Seite und Lukaku, Doku, De Bruyne und Co. auf der anderen. Doch ein Blick auf die Trainerbank lässt Fußball-Fans schnell erahnen, dass man sich auf keinen proaktiven Offensivfußball einstellen sollte. Weder Didier Deschamps noch Domenico Tedesco stehen für diesen Spielstil, wie sie auch schon in den vorherigen Spielen gezeigt haben. Dennoch bot das Spiel einige spannende Aspekte

Nagelsmann-Elf trotzt dänischen Wetterbedingungen

Nach einem fulminanten Gruppensieg der deutschen Adler inklusive Last-Minute Tor durch Niklas Füllkrug wollte sich die Deutsche Elf nun auch im Achtelfinale gegen den nördlichen Nachbarn aus Dänemark durchsetzen. In Vorbereitung auf das Spiel sollte sich Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht nur auf einen wahnsinnig kompakten dänischen Mittelfeld-Pressingblock einstellen, sondern in Anbetracht der Wetterlage auch das ein oder andere Paar Ersatzsocken parat haben.

Hoch hinaus, doch nicht genug: Tschechiens Flanken und das 1:1 gegen Georgien – LC

Im packenden EM-Duell zwischen Georgien und Tschechien zeigte sich, dass Flanken nicht nur ein Mittel zum Zweck, sondern eine Kunst für sich sind – eine Kunst, die den Tschechen trotz ihrer klaren Überlegenheit nur ein 1:1 einbrachte. In dieser Analyse werfen wir einen genauen Blick auf das beeindruckende Flankenspiel der Tschechen, mit über 50 Hereingaben und enthüllen, warum es dennoch nicht zum Sieg reichte.