Noch Luft hinter dem Mittelfeld
Eine kompakte Analyse zu einigen Schlüsselaspekten des Relegations-Hinspiels, die dieses in beide Richtungen prägten.
Thursday, 03.04.2025
Eine kompakte Analyse zu einigen Schlüsselaspekten des Relegations-Hinspiels, die dieses in beide Richtungen prägten.
Das Leverkusener 6:1 war durch die letzten Frankfurter Wochen mit begünstigt. Aber Bayer verdiente sich den hohen Sieg auch durch ein starkes Spiel und eine systematische Überlegenheit gegenüber der diesmal anders angepassten Ausrichtung von Adi Hütter. Eine Aspektanalyse zu einigen entscheidenden Vorteilen der Gastgeber, mit denen sie das gegnerische Konstrukt aufhebelten.
Frankfurt liefert wieder viele Kostproben des eigenen Stils. Besondere Dynamiken durch breite Halbverteidiger, Chelseas spätere, aber wirkungsvolle Anpassungen gegen Mannorientierungen und eine 3-4-1-2-Umstellung kurz vor dem Platzen des Kessels markieren die Stationen einer oft rasanten Fahrt. Die Analyse in vier Schlüsselaspekten.
Manchmal nehmen Spiele besondere Bahnen, mit denen man kaum rechnen kann. Es sind solche Erfahrungen, wegen der vom Derby als eigener Angelegenheit für sich gesprochen wird. Dortmund versucht gegen ein 5-3-2 anzuspielen und dann ereignen sich unerwartete Vorgänge.
Bremen geht auf Stabilität, Bayern fehlt oft die Unterstützung am oder weiter vom Flügel. Mit seiner Anpassung nach dem Platzverweis liegt Kohfeldt eigentlich nicht verkehrt.
Leverkusen wird vom 5-3-2 ein Stück weit aus der eigenen Verteilung gedrängt, bleibt aber weitgehend stabil am Ball. Hinten steht die Null gegen Stuttgarts Rechtsfokus.
Biedere Borussen fangen sich hanebüchene, seltsame Gegentreffer. Gutes Spiel in die zweite Aufbaulinie und Zugriffsschärfe bilden zwei Eckpfeiler bei den Bayern.
Es schien sich zunächst ein 0:0 anzubahnen. Nürnberg setzt auch unter Ergebniszwang auf Stabilität und darauf, sich die Optionen lange offen zu halten.
Die neuen sportlich Verantwortlichen drehen ein wenig an Stellschrauben und ergreifen einige konkrete Maßnahmen. Das Rückzugsverhalten des Mittelfelds oder die Anschlussaktion vom Flügelverteidiger etwa sind Kernbereiche.
Auch als Inter es mit zahlreichen Umstellung versucht, bleibt die Eintracht über weite Strecken stabil und grundsätzlich überlegen. Die wirksame Nutzung „kürzerer“ lange Bälle kommt zum Tragen.