Absetzen im Aufstiegsrennen

Dank der engen Konstellation an der Spitze der zweiten Liga gibt es dort in der Endphase der Saison eine Menge Spitzenspiele. So hätte nach dem Montagsspiel zwischen Stuttgart und Union Berlin das Führungsquartett punktgleich sein können. Dafür, dass es dazu nicht kam und sich Stuttgart absetzen konnte, sorgte ein dominanter Sieg des VfB, der das Zentrum dominierte und über die Außen offensiv effektiv war.

Von hohen Überladungen ungesichert in den tiefen Abgrund

Erst sah es für den VfB noch gut aus: Die Schwaben spielten ihre vordere Präsenz kombinativ aus und gingen früh in Führung. Mit der Zeit traten aber die Schattenseiten ihrer Raumbesetzung stärker hervor. Insbesondere die schwache Absicherung im Mittelfeld hatte – verstärkt in der zweiten Halbzeit durch zu attackierende Auswechslungen – verheerende Wirkung.

Viel versucht, durch frühe Ballverluste geschlagen

Die offensive Interpretation des Hoffenheimer 5-3-2 war mit Risiko verbunden und wurde bestraft. Mit tieferer Zurückhaltung gewann Stuttgart diesmal an Stabilität und konterte sich – mit Beihilfe von Standards – zum Sieg. Nagelsmanns verschiedene Umstellungen sorgten für Besserung, blieben aber ohne offensive wie defensive Vollendung.