TEs Bundesliga-Check: Die Extremen und die Normalen

Besser spät als nie: Ausgabe Drei der Bundeliga-Kolumne beschäftigt sich mit der Krise der Stuttgarter, den Mainzern ohne Eigenschaften und einem weisen Zitat von Christoph Kramer.
Friday, 29.08.2025
Besser spät als nie: Ausgabe Drei der Bundeliga-Kolumne beschäftigt sich mit der Krise der Stuttgarter, den Mainzern ohne Eigenschaften und einem weisen Zitat von Christoph Kramer.
Der HSV stand am 2. Spieltag bereits unter Zugzwang, wollte man doch einen erneuten Fehlstart vermeiden. Zu Gast war der VfB Stuttgart, welcher von Neo-Coach Zorniger ein ordentliches Face-Lift verpasst bekommen hat, zum Saisonauftakt jedoch unglücklich punktelos blieb.
Die neue Saison beginnt – und damit auch ein neues Format: TEs Bundesliga-Check. In der Premierenfolge gibt es Lob für das Pressing von Ingolstadt und Stuttgart sowie ein paar Zahlen zu Darmstadts Bundesliga-Comeback.
Der VfB Stuttgart darf weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Die Asymmetrie auf den Flügeln macht der Mainzer Raute Probleme. Der vorentscheidende Führungstreffer fiel trotzdem aus dem Nichts.
Der VfB Stuttgart befindet sich im Abstiegskampf und musste auswärts bei Bayer 04 Leverkusen antreten.
Der BVB setzt den Aufwärtstrend fort. Auswärts in Stuttgart gewinnen sie verdient mit 2:3. Der VfB war offensiv nur punktuell gefährlich und defensiv oft instabil. Das lag auch an der strategisch verbesserten Ausrichtung der Borussen.
Das Defensivspiel des VfB Stuttgart – es wird so langsam. Im Offensivbereich reichten die kleinen Verbesserungen aber noch nicht für mehr als einen Standard-Treffer. Und so holte sich Hoffenheim in einem lange ausgeglichenen Match den späten Sieg durch eine konsequente Umstellung in der Schlussphase.
Der VfB Stuttgart lässt dank ordentlicher Leistung gegen den effizienten FC Bayern nur wenig zu, gerät aber doch in Rückstand und hat dann kaum Offensivmittel.
Der 1. FC Köln empfing den VfB Stuttgart. In einem Duell vieler Mannorientierungen und hoher defensiver Stabilität kam die Präsenz im letzten Drittel zu kurz, weswegen beide Mannschaften kaum Torchancen hatten. Dabei waren gut eine Stunde lang die Stuttgarter mit ihrer interessanten Defensivausrichtung die (leicht) überlegene Mannschaft.
Wenn man einen schlechten Tag erwischt und mit dem Ball nicht gut genug ist, dann muss man wenigstens gegen den Ball…auch nicht so gut sein, wie man könnte! Diese Weisheit ist Quatsch, aber Lucien Favre ist das völlig egal. Dem VfB fällt seine Limitiertheit auf die Füße.