Über Randgebiete zum Arbeitssieg
Leverkusen wird vom 5-3-2 ein Stück weit aus der eigenen Verteilung gedrängt, bleibt aber weitgehend stabil am Ball. Hinten steht die Null gegen Stuttgarts Rechtsfokus.
Tuesday, 06.10.2026
Leverkusen wird vom 5-3-2 ein Stück weit aus der eigenen Verteilung gedrängt, bleibt aber weitgehend stabil am Ball. Hinten steht die Null gegen Stuttgarts Rechtsfokus.
Intensität im Anlaufen und gute Mechanismen auf der linken Seite stellen die Weichen für Hannover in der ersten Halbzeit. Danach blühte ein umgestellter VfB auf, die Gastgeber stemmten sich erst gruppentaktisch, später über Anpassungen dagegen.
…und wie der BVB dagegen eigentlich trotzdem Lösungen findet.
Mit etwas Verzögerung ergreift der HSV die auf dem Silbertablett liegende Chance zu einem Befreiungsschlag. Gegen zehn Stuttgarter waren die Hamburger eigentlich ganz gut aufgestellt, wegen Unsicherheiten in Entscheidungsfindung und konsequenter Raumnutzung blieb der Sieg aber lange Zeit in der Schwebe.
Stuttgarts 5-2-2-1 wird zum 3-Raute-3 und das verspricht einiges.
Dank der engen Konstellation an der Spitze der zweiten Liga gibt es dort in der Endphase der Saison eine Menge Spitzenspiele. So hätte nach dem Montagsspiel zwischen Stuttgart und Union Berlin das Führungsquartett punktgleich sein können. Dafür, dass es dazu nicht kam und sich Stuttgart absetzen konnte, sorgte ein dominanter Sieg des VfB, der das Zentrum dominierte und über die Außen offensiv effektiv war.
Erst sah es für den VfB noch gut aus: Die Schwaben spielten ihre vordere Präsenz kombinativ aus und gingen früh in Führung. Mit der Zeit traten aber die Schattenseiten ihrer Raumbesetzung stärker hervor. Insbesondere die schwache Absicherung im Mittelfeld hatte – verstärkt in der zweiten Halbzeit durch zu attackierende Auswechslungen – verheerende Wirkung.
Der Abstiegskampf hält die Liga in Atem. Wieso steckt der VfB Stuttgart wieder ganz unten drin? Und wieso kann Eintracht Frankfurt wieder hoffen? Wie lautet die Prognose für den Abstiegskampf? Die Kolumne gibt Antworten.
Zunächst ein mühsamer Bayern-Start gegen ein Stuttgarter 5-4-1. Der VfB ließ später aber nach, Guardiola passte sich an und die Münchener waren auf der Siegerstraße. Als der Stuttgarter Fokus auf lange Bälle am Ende nochmal gefährlicher wurde, ging Guardiolas mutige Schlussumstellung fast nach hinten los.
Die offensive Interpretation des Hoffenheimer 5-3-2 war mit Risiko verbunden und wurde bestraft. Mit tieferer Zurückhaltung gewann Stuttgart diesmal an Stabilität und konterte sich – mit Beihilfe von Standards – zum Sieg. Nagelsmanns verschiedene Umstellungen sorgten für Besserung, blieben aber ohne offensive wie defensive Vollendung.