Die Mainzer Raute 2018/19

Nüchtern, gleichförmig und konstant spielt das Team von Sandro Schwarz dieses Jahr seine Rautenformation.
Thursday, 03.04.2025
Nüchtern, gleichförmig und konstant spielt das Team von Sandro Schwarz dieses Jahr seine Rautenformation.
Nach der Dortmunder Niederlage gegen den FC Augsburg am vergangenen Freitag hatten die Bayern im Topspiel des Spieltages die Chance den BVB punktemäßig wieder einzuholen. Für die Borussia aus Gladbach ging es nach den Ergebnissen des Samstagnachmittags darum, den dritten Platz von RB Leipzig zurückzuerobern.
Düsseldorf ließ den Ball laufen, um außen um die gegnerische Defensive herumzukommen. Die dagegen vielleicht nicht intuitive Nürnberger Umstellung auf 4-3-2 war aufwendig, aber musste nicht unbedingt ungünstig sein.
Kein Sieger an der Anfield Road, aber Teilerfolge für beide Seiten: Sowohl Klopp als auch Kovac sehen gerade gegen den Ball einige starke Momente ihrer Teams, ohne dass sich daraus etwas allzu Herausragendes entwickelt hätte.
Pochettino wählt die passende Struktur gegen den BVB. Favres 4-3-3 bietet zusätzliche Stabilität, aber hat auch einige Schwierigkeiten.
Wenig Ballbesitz und wenig Aufbau, dafür zwei Gegentore aus frühen Ballverlusten – Schalke hatte Probleme. Bei den Bayern macht sich die Raumbesetzung zwischen Flügel und Halbraum gut, kommt im Zentrum aber unstetig daher.
Respektier‘ meine Intensität.
4-3-3 gegen 4-3-3 mit Lust am Risiko.
Aktion für Aktion. Wie herausragend ist ein herausragendes Spiel eigentlich wirklich?
Oliver Fritsch schrieb in seiner Retrospektive auf die Karriere von Philipp Lahm: „Philipp Lahms bestes Spiel war eine Niederlage. Und was für eine.“ Die Rede ist vom Champions-League-Finale 2012, dem „Finale dahoam“, dem eigentlich perfekten Moment für die Rückkehr von Bayern München auf den Thron Europas. Ein Moment, der Lahm und seinen Mitspielern mehrmals im Verlauf von 135 Minuten aus den Händen glitt. Ein Spiel, in dem allenfalls einer glänzte und bewies, was ihn wirklich auszeichnete.