Gladbachs Probleme mit der Balance

1:5

Nach der Dortmunder Niederlage gegen den FC Augsburg am vergangenen Freitag hatten die Bayern im Topspiel des Spieltages die Chance den BVB punktemäßig wieder einzuholen. Für die Borussia aus Gladbach ging es nach den Ergebnissen des Samstagnachmittags darum, den dritten Platz von RB Leipzig zurückzuerobern.

Dass die Bayern ihr Ziel gegen die Borussia am Ende mit einem 5:1-Sieg erreichen konnten, überraschte in dieser Deutlichkeit aufgrund der langen Ausfallliste der Münchner dann doch. Mit Robben, Ribery, Coman, Goretzka, Tolisso und Alaba traten gleich sechs (potentielle) Stammspieler die Reise nach Gladbach nicht mit an. Warum der Sieg der Bayern trotzdem so hoch ausfiel? Hier kommt die Analyse!

Bayern im Spiel mit Ball: Stabile Ballzirkulation aus 4-2-3-1-Grundordnung

Aufstellungen mit Offensivmuster im Anschluss an die Anfangsphase

Im Spiel mit Ball agierten die Bayern aus einer 4-2-3-1-Grundordnung heraus. Darin bekleidete Martinez die rechte und Thiago die linke Sechserposition, während James als Zehner auflief. Müller agierte als rechter Flügelstürmer breiter und auch weiter in die letzte Linie geschoben als sein Gegenüber Gnabry. Entsprechend rückte Linksverteidiger Rafinha im Aufbau schneller nach vorne, um für Breite im zweiten Drittel zu sorgen, während Kimmich zunächst etwas tiefer und später nachstoßend agierte.

Im Spielaufbau kippte Thiago standardmäßig linksseitig ab, um das Spiel aus dem tiefen linken Halbraum zu eröffnen. Grundsätzlich versuchten die Bayern den Zwischenlinienraum für den Übergang im Zentrum mit mehreren Spielern zu belegen. Die entsprechenden Akteure waren in der Regel Zehner James und Stürmer Lewandowski, der im Übergang als Anbindung an die Spitze dienen sollte. Teilweise rückten aber auch Gnabry auf links (dann sorgte der offensive Rafinha für Breite im zweiten Drittel) und Müller (dann sorgte der offensive Kimmich oder der nach außen rochierende James für Breite im Spiel) ein.

Bayern im Spiel gegen den Ball: Mittelfeldpressing + James rückt neben Lewandowski

Gegen den Ball agierten die Münchener grundsätzlich in einem Mittelfeldpressing. Dabei rückte zumeist James neben Lewandowski. Im Anschluss an die Anfangsphase zogen sich die Bayern sogar noch weiter in ein tiefes Mittelfeldpressing zurück, wenn Gladbach sich in der Phase des Übergangsspiels befand. Dabei agierten James und Lewandowski dann häufig nicht mehr auf einer Linie, weshalb sich Bayern in diesen Phasen oftmals in 4-4-1-1-Staffelungen formierte.

Im hohen Pressing stand Müller nach der Anfangsphase auf der rechten Seite dann deutlich höher als Gnabry auf der anderen Seite: Die Münchner wollten auf dieser Art und Weise Elevedi und Wendt im Aufbau zustellen, um das Spiel auf die andere Seite, weg von Hazard zu lenken (der nach dem zweiten Gegentreffer auf diese Seite wechselte). Charmant: Durch diese hohe Positionierung von Müller hatten die Bayern nach Balleroberungen neben Lewandowski einen weiteren, tiefen Durchbruchspieler in Umschaltmomenten.

Die Bayern zeigten so im Spiel gegen den Ball insgesamt sauber ausgeführte Standardabläufe mit einer insgesamt guten Intensität, über die die Münchner eine gute Kompaktheit im Zentrum herzustellen wussten.

Gladbach im Spiel gegen den Ball: Gute Grundidee wenig passend ausgeführt

Gladbachs Idee im Spiel gegen den Ball war wohl die folgende: Aus der 4-1-4-1-Grundordnung heraus sollten Neuhaus und Hofmann Martinez und Thiago bei geschickter Nutzung des eigenen Deckungsschattens weit verfolgen können, ohne entsprechende Lücken im Zentrum zu öffnen. Auf dieselbe Art und Weise sollte Stindl Unterstützung beim Anlaufen der beiden Münchner Innenverteidiger erhalten.

Weil Gladbach diese Abläufe allerdings in weiten Phasen der Partie aus einem (teilweise zu passiven) Mittelfeldpressing heraus nutzen wollte und nicht bis in die letzte Linie durchpresste, entfalteten diese nie ihre Wirkung. Stattdessen gelang es den Bayern das Zentrum hinter den ersten beiden Gladbacher Pressinglinien konsequent zu besetzen und zu bespielen. Mit einem tiefen flachen oder auch hohen Anspiel auf James oder Lewandowski zwischen die Linien konnten die Münchner teilweise mit einem Pass fünf Gladbacher Akteure aus der Partie nehmen. Diese fehlende Absicherung bzw. Durchsicherung vor der Abwehrkette und neben Kramer führte dazu, dass Bayern Gladbachs hohe Abwehrkette teilweise konterartig bespielen konnte und so zu Torchancen kam.

Gladbach im Spiel mit Ball: Kleine Änderung nach ereignisreicher Anfangsphase

Die eben angesprochene Problematik zeigte sich dann bereits nach wenigen Sekunden vor der ersten Torchance von Lewandowski, die just zu der Ecke führte, die Martinez in der zweiten Spielminute zur frühen Gästeführung verwerten sollte. Weil in der elften Minute bereits das 2:0 für Bayern durch Müller fiel, passte Hecking zunächst einmal die Herangehensweise der Borussia im Spiel mit dem Ball, die bisher kaum zur Entlastung beigetragen hatte, an.

Agierten Plea und Hazard zunächst beide relativ breit und durchbruchsorientiert, wechselten beide nach der Anfangsviertelstunde die Seiten. Hazard wurde von nun an im Auf- und Übergangsspiel früher eingebunden und sollte mit Dribblings im Raum zur Mitte immer wieder Gegner binden – ein wichtiges Mittel für die Borussia, um selbst in eine stabile Ballzirkulation zu kommen. In der Folge kam Gladbach besser in die Partie. Zwei hohe Achter hinter der Münchner Mittelfeldkette in Kombination mit zwei hohen Außenverteidigern (Lang teilweise vom falschen und nachstoßenden Typ) und dem freien Hazard waren passende Mittel, um gegen Bayerns passive Spielweise in der Defensive anzuspielen (aber nicht unbedingt um Konter abzusichern). Die Folge: der Anschlusstreffer durch Stindl in der 37. Minute, dem ein gegnerbindendes Dribbling Hazards von der linken Seite vorausgegangen war.

Der zweite Durchgang

Durch den frühen Treffer von Lewandowski zum 3:1 in der 47. Minute gelang es den Bayern den alten Abstand nach Wiederanpfiff schnell wiederherzustellen. Bei Bayern hatte es zuvor in der Halbzeit einen Seitenwechsel von Thiago und Martinez gegeben. Mit dem jetzt häufig nach rechts hängenden James fokussierte sich Bayern von nun an auf ein kombinatives Aufrücken am rechten Flügel (vielleicht auch, um Hazard in die Defensive zu zwingen) und Verlagerungsbälle auf Gnabry. Dass Hecking noch Zakaria für Neuhaus und Raffael für Hofmann brachte, was mit der Umstellung auf eine 4-4-2-Grundordnung einherging, änderte nicht mehr wirklich etwas. Am Ende sollten Gnabry und wiederum Lewandowski sogar auf 5:1 erhöhen und die Bayern einen verdienten und auch in der Höhe gar nicht unbedingt zu hohen Auswärtssieg einfahren.

Ernie Berenbroek 19. März 2019 um 13:21

Unverständlich daß Hekking in dieser bisher enttäuschenden Rückrunde bedingungslos am 4-3-3 festhält. Die Gegner haben sich nach der ersten Saisonhälfte am Spiel der Gladbacher angepaßt. Die Defensive mit nur einem Sechser (Kramer oder Strobl) ist sehr anfällig geworden.

Hekking macht denselben Fehler wie in den letzten Jahren viele niederländische Trainer, die seit Jahrzehnten immer nur 4-3-3 spielen, egal gegen stärkere Gegner oder wenn die Erfolge nachlassen.

Ronald Koeman bei Oranje, Erik ten Hag bei Ajax und Mark van Bommel bei PSV Eindhoven haben endlich begriffen, daß man im internationalen Fußball nicht auf zwei Sechser verzichten kann. Sie haben in dieser Saison fast gleichzeitig das veraltete 4-3-3 ersetzt durch 4-2-3-1. Während die anderen niederländischen Vertreter in der Europa League schon in der Vorrunde mit 4-3-3 gegen mittelmäßige Gegner ausschieden (Feyenoord, AZ Alkmaar und Vitesse Arnheim) war vor allem Ajax bisher sehr erfolgreich. Auch die Bayern haben nach ihrer verkorksten Hinrunde mit 4-3-3, mehr Stabiliät bekommen mit dem Doppelsechser im 4-2-3-1.

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Daniel 19. März 2019 um 15:14

Das ist immer eine Frage der Alternativen und der zur Verfügung stehenden Spieler. Gladbach hat viele Spieler, die sehr sehr gut auf eine Achter-Rolle passen: Neuhaus, Hofmann, Zakaria, selbst Kramer hat da denk ich seine größten Stärken. Auf einer Doppel-6 kann ich persönlich z.B. mir in Gladbach eigentlich fast nur die Besetzung Strobl-Kramer als passende Besetzung vorstellen, die anderen drei wirken da für mich da „gefühlt“ alle nicht so passend eingesetzt.
Abgesehen davon ist der Übergang zwischen 4-3-3 und 4-2-3-1 ja ohnehin sehr fließend, viele Mannschaften haben da Mischformationen, bei denen-abhängig von der Spielsituation-mal das eine und mal das andere grad gespielt wird. Die Rückrunde Gladbachs seh ich eher als Regression auf ihr eigentliches Leistungsvermögen mit leichten Ausschlägen nach unten denn als wirklich tiefschürfende Krise.

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karpatenmaradona 14. März 2019 um 17:44

Folgendes war bei Spox zu lesen:

Mats Hummels: Wir haben eine gewisse Spielweise, die gegen Mannschaften, die pressen, nicht immer zum Erfolg führt. Da würden uns zwei, drei andere Ansätze in unserem Spiel guttun.

Was ist der Grund für diese fehlenden Ansätze?

Hummels: Da muss ich den Trainer in Schutz nehmen. Er fordert das oft, aber auf dem Platz funktioniert es dann nicht so, wie er das von uns sehen will. Alles, was ich noch dazu sagen könnte, wäre inhaltlich spannend, aber ich weiß, was letztlich daraus gemacht wird. Wenn wir hier einen Fußball-Podcast machen würden, in dem es eine halbe Stunde lang um Taktik geht, würde ich darüber sprechen.

Lieber RT, übernehmen Sie! 😉 Einen Download kann ich schonmal garantieren…

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mb1989 6. März 2019 um 07:45

etwas off topic: aber wie seht ihr die „ausbootung“ der drei bayernspieler von löw. wäre es nicht besser gewesen, er hätte sie einfach vorübergehend nichtmehr nominiert. Was passiert, wenn bayern jetzt noch explodiert und die cl gewinnt und die drei maßgeblich dabei beteiligt sind. Wenn sich hinten süle und rüdiger verletzen? Wenn Müller wieder in Überform kommt. So stark ist Deutschland mmn vor allem im Sturm nicht besetzt, um freiwillig dauerhauft auf Müller verzichten zu können. Oder ist es einfach so, dass die Grüppchenbildung so stark ausgeprägt ist, dass es keine Alternative gibt.

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Magellan 11. März 2019 um 13:25

Ich finde das ähnlich kompetent von Jogi wie ne WM ohne 6er spielen zu wollen.
Irgendwie schlägt er jetzt vom einen extrem (festhalten an Spielern unabhängig von deren Leistung) ins andere um. Spieler im Alter von 29/30 ohne Not auszuschließen macht sportlich einfach keinen Sinn. Ein guter Trainer würde einen Weg finden die Jungen zu fördern und von der Erfahrung der Etablierten profitieren zu lassen. Und soo problematische Charaktere sind die 3 ja jetzt auch nicht, da gibts im Profifußball massenhaft ganz andere Kaliber…
Es ist ja auch nicht so dass die Konkurrenz in der IV nun so drückend wäre, wenn Boa und Hummels auch nur halbwegs wieder in Form kommen dann ist deren Ausschluss ein klarer sportlicher Verlust.
Man hätte einfach nur das Leistungsprinzip anwenden müssen, zwischen blinder Stammplatzgarantie und Rauswurf gibts genug freie Fläche…

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tobit 11. März 2019 um 15:48

Ein kluger Schachzug war es nicht – erst Recht nicht, wie man das medial kommuniziert hat. Aber in dem Bereich macht der DFB seid Grindl ja grundsätzlich eine grottenschlechte Figur. Eine WM ohne Sechser bestreiten zu wollen (nachdem man in den Jahren davor endlich zur Einsicht gekommen war, dass das mit Kroos und Khedira nicht funktioniert), halte ich für noch wesentlich dümmer. IV (Rüdiger, Ginter, Süle, Tah, …) und Offensivspieler (Brandt, Havertz, …) hat man immerhin noch ein paar andere auf gutem internationalem Niveau. Löw wird nach dem mehr oder weniger freiwilligen Generationswechsel zeigen müssen, dass er der richtige Trainer für diese Mannschaft ist und diese neue Generation genauso erreicht wie er es mit der vorherigen geschafft hat.

Ein anderer (Neben)Aspekt der Verbannung Müllers und Hummels könnte auch im Machtgefüge innerhalb der Mannschaft liegen – dem Gleichgewicht zwischen „Kartoffeln“ und „Kanaken“ (nicht meine Worte). Mit Khedira und Özil sind zwei der Anführer aus letzterer Gruppe „freiwillig“ abgetreten, jetzt wurden auch zwei lautstarke „Kartoffeln“ entfernt. Die Kartoffeln sind nach wie vor die stärkere und lautere Fraktion, sind aber nicht mehr so erdrückend präsent in den unantastbaren (Neuer, Kimmich, Kroos, Reus – der Rest ist austauschbar) Stammplätzen wie zuletzt.

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Daniel 14. März 2019 um 02:15

Dass Löw von einem extrem ins andere fällt trifft’s schon ganz gut. Es wär ja total verständlich, besagte Spieler jetzt nicht für das nächste Spiel zu nominieren, aber sie komplett rauszuschmeißen? Was soll das?

Aber die Schwäche der Nationalelf ist nur ein Symptom der Schwäche der Liga. Der deutsche Fußball ist in seiner Gänze nicht konkurrenzfähig, und dafür tragen Herren wie Hoeneß, Watzke oder Tönnies mehr Verantwortung als Löw. Eine Tordifferenz Deutschland gegen England 3:17 lässt keine Fragen offen. Zumal die drei deutschen Tore zwei Elfer und ein Eigentor waren.

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FAB 12. März 2019 um 13:52

Ich hatte ja bereits nach der WM geschrieben, dass ich der Meinung bin, dass man Khedira, Özil, Hummels, Neuer und Müller nicht mehr nominieren sollte und das außerdem auch Löw zurücktreten sollte.
Im Nachhinein hätte ich sogar noch Boateng, Grindel und Bierhoff dazunehmen müssen.
Nun sind alle Spieler bis auf Neuer „ausgebootet“ bzw. zurückgetreten (Für mich wäre ganz klar ter Stegen der Stammtorhüter!). Soweit so gut. Es fehlen also nur noch die Rücktritte von Trainer und Funktionäre, die zunächst weiterhin an ihren Jobs kleben.
Der Zeitpunkt der Ausbootung der 3 Spieler ist natürlich total daneben. Was weiß Löw jetzt, was er nicht schon direkt nach der WM gewusst hat. Er zeigt nochmal, dass seine Analyse zur WM nichts wert war und das er im Grunde genommen das Ausscheiden zu diesem Zeitpunkt einfach nicht verstanden hat oder nicht verstehen wollte.
Die Analyse hätte ergeben müssen, dass es einen kompletten Umschwung braucht und man für die Zukunft im Kern auf die Spieler der 95/96 Generation setzt mit einer komplett neuen Spielausrichtung.
Interessant ist dennoch der Ablauf: In der Hinrunde ist ja auch bei den Bayern durchgesickert, dass Kovac mit den 3 genannten Spielern Probleme hat. Diese Probleme waren offenbar nicht nur leistungsbedingt! Nicht umsonst stehen Hummels und Boateng auch bei den Bayern auf der Abschussliste. Seltsam war bei Kovac auch immer, dass man nicht das Gefühl hatte, er lässt „sein“ System spielen. Der Vorwurf war immer, bestimmte Spieler müssen einfach spielen, er darf sie auch nicht zu oft rotieren und vermutlich auch, es muss ein bestimmtes System gespielt werden (Warum wurde nie Dreierkette gespielt?). Kovac ist mittlerweile eingeknickt und lässt die Stars spielen (teilweise notgedrungen wegen Verletzungen) bzw. irgendwie scheint es einen für alle akzeptablen Kompromiss zu geben. Dennoch wird sich bei den Bayern im Sommer einiges ändern und ich denke Löw wird hier auch mehr wissen.
Bei der Ausbootung dieser 3 Platzhirsche geht es ja nicht einfach nur darum, ob sie dabei sind oder nicht, es geht darum, dass sie aufgrund ihrer Autorität immer versuchen werden Einfluss zu nehmen, auf Aufstellung, Spielsystem oder zumindest auf die Atmosphäre in der Mannschaft. Die „Kanaken“ und „Kartoffel“ Theorie drückt das ja auch ein bißchen aus und ich denke, dass mit der Ausbootung der „Kartoffeln“, der Trainer tatsächlich endlich weitgehend frei von zu starken Hierarchien im Hintergrund arbeiten kann, um eine neue Spielausrichtung der Nationalmannschaft zu entwickeln.

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fluxkompensator 5. März 2019 um 17:14

Sehr lesenswert! Kleine Anregung: Vllt 1-2 Szenen, die z. B. exemplarisch für eine Systemumstellung sind, grafisch einbauen.

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Gwippe 5. März 2019 um 14:20

Habe das Spiel im Stadion gesehen und der Artikel spiegelt es meiner Meinung nach gut wieder. Eine Frage habe ich zum 1:2 Anschlusstreffer: Kann es sein dass dieses Dribbling nach innen mit Steckpass auf Stindl und Abschluss mit links einstudiert war? Mir ist der Spielzug vorher schon aufgefallen allerdings setzte Stindl den Ball da noch über das Tor.

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Daniel 6. März 2019 um 14:40

Das ist mit Sicherheit einstudiert. Dass Hazard von links ins Zentrum zieht ist ja kein ungewöhnlicher Vorgang bei der Borussia, da haben die anderen Spieler mit Sicherheit klare Aufgaben, wie sie sich zu verhalten haben. Dafür ist ja der FC Bayern das beste Beispiel, wo das Zusammenspiel der inversen Flügel mit dem hinterlaufenden AV und der restlichen Offensive (vor allem Müller) jahrelang der wohl besteinstudierte Spielzug war und dutzende Male zum Torerfolg führte.

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