Die Mainzer Raute 2018/19
Nüchtern, gleichförmig und konstant spielt das Team von Sandro Schwarz dieses Jahr seine Rautenformation.
Sunday, 15.02.2026
Nüchtern, gleichförmig und konstant spielt das Team von Sandro Schwarz dieses Jahr seine Rautenformation.
Nach der Dortmunder Niederlage gegen den FC Augsburg am vergangenen Freitag hatten die Bayern im Topspiel des Spieltages die Chance den BVB punktemäßig wieder einzuholen. Für die Borussia aus Gladbach ging es nach den Ergebnissen des Samstagnachmittags darum, den dritten Platz von RB Leipzig zurückzuerobern.
Düsseldorf ließ den Ball laufen, um außen um die gegnerische Defensive herumzukommen. Die dagegen vielleicht nicht intuitive Nürnberger Umstellung auf 4-3-2 war aufwendig, aber musste nicht unbedingt ungünstig sein.
Wenig Ballbesitz und wenig Aufbau, dafür zwei Gegentore aus frühen Ballverlusten – Schalke hatte Probleme. Bei den Bayern macht sich die Raumbesetzung zwischen Flügel und Halbraum gut, kommt im Zentrum aber unstetig daher.
Respektier‘ meine Intensität.
4-3-3 gegen 4-3-3 mit Lust am Risiko.
Die Bayern lassen einen Pflichtsieg liegen.
Gegen den Ball setzte RB Leipzig auf Stabilität im Zentrum und eine relativ passive Herangehensweise. Und auch Bayer Leverkusen wählte in der Defensive einen ähnlichen Weg. Weil Leipzig aber auch einen Plan in der Offensive hatte, geht der Sieg von RB in Ordnung.
Bayern kontrolliert eine Halbzeit über Zirkulation, Gegenpressing und offensiv wie defensiv viele gute Bewegungen. Als Dortmund zu mehr Präsenz kommt, werden die gegen den Ball verbliebenen Schwachpunkte aber zum ernsten Problem.
Schalke tut sich schwer gegen Hannovers Pressingstaffelung, aber letztlich einen kleinen Schritt aus der Krise. Ein Kernpunkt dabei: Veränderte Vorbereitungsmuster für Passwege in die Mitte.