Der Balsam des Ballbesitzes

3:2

Bayern kontrolliert eine Halbzeit über Zirkulation, Gegenpressing und offensiv wie defensiv viele gute Bewegungen. Als Dortmund zu mehr Präsenz kommt, werden die gegen den Ball verbliebenen Schwachpunkte aber zum ernsten Problem.

Strategisch gingen die Dortmunder sehr vorsichtig ins Spiel. Sie agierten passiv und zurückhaltend gegen Bayerns Ballbesitz. Das hieß vor allem: Die Mittelfeldreihe des 4-4-2 hielt bei ihren Bewegungen durch den Raum die primäre Orientierung nach hinten und auf die Absicherung, insbesondere die Akteure auf den Flügelpositionen. Vom stilistischen Grundprinzip entsprach die Umsetzung in etwa dem (streng genommen nicht „neutralen“, da auf den spezifischen, vor allem strategischen Ausgangsvoraussetzungen primär der damaligen Hertha und der damaligen Gladbacher basierenden) „Favre-Klischee“, aber noch etwas passiver und weniger konsequent forciert – also eigentlich auch logisch für eine Favre-Mannschaft zu diesem Zeitpunkt, die eigentlich mehr als Offensivteam ausgerichtet ist. In jenem Zusammenhang war die Klarheit der strategischen Wahl für diese Partie wiederum etwas überraschend.

Ungefährdete Ballzirkulation als komfortable Situation

Grundformationen erste Halbzeit

Vor den zwei zurückgezogenen Viererreihen versuchten Götze und Reus nicht zu weiträumig im Verschieben zu agieren, abgesehen von einigen Momenten aus der Anfangsphase, als Dortmund höher die Münchener Innenverteidiger zustellte. Sie konzentrierten sich auf den bayerischen Sechserraum, erst im weiteren Verlauf von Szenen schob Götze teilweise nachträglich extrem weiträumig bis zum Flügel hinterher. Dadurch entstanden mitunter zu große Zwischenlücken zwischen den beiden, in denen Martínez dann doch über Rückpässe Einbindung finden konnte.

Im Halbraum neben den Stürmern hatte zudem auch Hummels aus der Innenverteidigung heraus Platz, um die Bälle in Richtung Flügel zu verteilen. Gegen das vorsichtige positionelle Verhalten der zwei Dortmunder Viererketten war es den Außenspielern der Bayern möglich, das Leder jeweils außerhalb der Formation zu empfangen und gegen ein gegnerisches Zurückweichen vorwärts zu tragen. Ballnah brachten die Gastgeber lokal einiges an Personal zusammen, um das zuzustellen, ließen dahinter eher mal Zwischenlücken zu den zentral sichernden statt unbedingt ebenfalls mit nachschiebenden Kollegen. Der Status quo der schwarzgelben Ausrichtung: Die Borussia stand nach hinten zum Strafraum hin recht stabil, hatte aber keinen Zugriff auf Bayerns Ballzirkulation.

Obwohl sie daraus zunächst einmal kaum gefährliche Offensivaktionen generieren konnten, war das für die Gäste die bessere Konstellation: Viel Ballbesitz zu haben, bedeutete weniger Entfaltungsmöglichkeiten für das Dortmunder Angriffsspiel, das in dieser Saison bereits mehrfach spektakulär für Furore zu sorgen vermocht hatte. Da die Münchener Defensive in dieses Aufeinandertreffen nicht ohne Problemstellen ging, war es wertvoll, wenn sie quantitativ weniger gefordert sein würde. Im Grunde genommen stand hier eine Logik des defensiven bzw. hier „entlastenden“ Ballbesitzes: Je seltener man verteidigen musste, desto größer die Wahrscheinlichkeit, diese Situationen auch bei Unsauberkeit noch handhaben zu können.

Gefühl für das richtige Aufrückverhalten

Umgekehrt bildete es einen für die Borussia vorteilhaften Effekt, dass die für Bayern einfachen bzw. einfach gestatteten Aufrückmöglichkeiten diese zu suboptimalen Angriffsverläufen verleiteten. Über die Flügel kamen sie mit ihren Pärchen auf den Seiten recht gut ins letzte Drittel, durch die schnelle Umsetzung und die ebenso schnellen Ergänzungsläufe aus dem Mittelfeld durch die Halbräume litten aber die genaue Balance und das Timing im Aufrückverhalten, wurden etwas unsauberer oder vielleicht unkonzentrierter ausgeführt. So passierte es leichter, dass sich die Offensivabteilung in flachen, hohen Staffelungen fand, aus denen heraus es selten klare Neu-Bewegungen gab.

Auch Goretzka geriet häufiger in dieses Dilemma hinein: Gegen den Ball verteidigte er zwar zumeist neben Martínez in einem 4-4-2 und zu Beginn der Aufbauaktionen startete er gewöhnlich auch aus tieferen Zonen, doch insgesamt übernahm er im Offensivspiel auch viele höhere Positionen. Mit der Zeit entwickelte sich im Team von Niko Kovac aber ein besseres Gefühl für die Dynamiken verschiedener Situationstypen und wirkte entsprechend auf die Entscheidungsprozesse der Spieler: Beispielsweise griffen Ribéry und Gnabry aus dem Andribbeln öfters schon zu einem früheren Zeitpunkt zu diagonalen Tiefenpässen bei Rochaden von Müller oder Goretzka hinter die Abwehr.

Letztgenannter und Hummels brachten mehr Pässe auf Lewandowski, dessen Positionsfindung im linken Halbraum phasenweise glänzte. Es schienen auch einige strukturelle Anpassungen hinzuzukommen, die Bayern in der Phase um das 0:1 etwas schärfer in den Angriffsaktionen und damit gefährlicher machten: Auf rechts etwa rochierte Müller wiederum vermehrt in der zweiten Linie nach außen, woraufhin Gnabry für etwaige Weiterleitungen einrückte. Mit solchen Abläufen konnten die Gäste nach dem kaum durchschlagskräftigen Start etwas mehr aus dem Ballbesitz machen.

Gutes Gegenpressing und mögliche Auflösungen

Zwar positionierten sich hängende Spitze und offensiverer Mittelfeldmann bei den Bayern während der Ballbesitzphasen insgesamt recht hoch. Sie verhielten sich aber sehr aufmerksam auf etwaige Ballverluste und gingen schnell ins Gegenpressing über, auch intensiver als in den vergangenen Wochen. Teilweise schien es sogar fast, als orientiere sich Goretzka aus aufgerückter Position primär auf mögliche Zugriffsmomente im defensiven Umschalten „aus dem Rücken“ der Dortmunder Sechser. Wenn der BVB Bälle eroberte, geschah das aufgrund ihrer zurückgenommenen Haltung normalerweise tief.

In dieser Umgebung konnten Müller und Goretzka auch im Anschluss an vorrückende Aktionen noch schnell genug in den Radius zum Druckaufbau kommen. Auf Seiten des Titelverteidigers schien man vor allem die Konterstärke der Hausherren als zentrale Gefahr ausgemacht zu haben. Dementsprechend gut vorbereitet wirkten sie im Gegenpressing, von der gruppentaktischen Organisation, über die Intensität bis zur – in den meisten Fällen – individuellen Risikoeinschätzung und Entscheidungsfindung. Gegen das schnelle Nachsetzen der Gäste kamen die Dortmunder Gegenstöße nicht wirklich zur Entfaltung, zumal außerdem ihre Flügelspieler so tief verteidigten.

Der große Vorteil der Münchener lag im Mittelfeld, dahinter mussten die Innenverteidiger die teilweise höher bleibenden Stürmer der Borussia aber oft genug weiträumig im 1gegen1 verteidigen. Wenn diese nach außen wichen, konnten sie größere Räume im Rücken der druckvoll nach vorne schiebenden bayerischen Flügelpärchen anlaufen. Speziell in der zweiten Halbzeit sollten die Mannen von Lucien Favre das stärker und sauberer forcieren. Es wurde für die Gäste dann zum wirklichen Risiko, sobald ihre Konsequenz im Gegenpressing zu einem bestimmten Grad nachließ und/oder sie mit überambitionierten, zu gewagten Aktionen vom Flügel aus schon in der Einleitung Bälle verloren.

Beides spielte nach dem Seitenwechsel mit, auch wenn die Unterschiede nicht immens waren: Aber Dortmund kam nun häufiger ins Umschalten. Eine wichtige Rolle spielten dafür auch die Sechser, die ballnah etwas höher bogenförmiger positioniert waren – womöglich um Bayerns Zirkulationsrouten mehr bedrängen zu können – und daraus bei Kontern besser und schneller in die Flügelräume nachschieben konnten. Dort vermochten sie dann Anbindungen an die Stürmer herzustellen. Beim 3:2 wurde dies zum Schlüsselelement, als Witsel mit seinem Nachrücken die Weiterleitung von Reus erlaufen konnte und in den Raum hinter Süle kam.

Bespielen von Kompaktheitsproblemen – zwischen Spielanteilen und Übergangsspiel

Überhaupt sollte das veränderte Positionsspiel der Sechser einen entscheidenden Faktor für den furiosen Auftritt darstellen, den der BVB in einigen Phasen der zweiten Halbzeit bot. Dies hatte sich allerdings zumindest in seinen Grundzügen schon vorher angedeutet. Die Wurzeln dafür lagen erneut auf der strategischen Ebene: Nach dem Führungstor zogen sich die Bayern deutlich tiefer zurück und überließen dem Gegner im letzten Teil des ersten Durchgangs weitgehend das Spiel. So verbuchten die Dortmunder wesentlich mehr Ballbesitz und kamen damit auch einfacher quantitativ häufiger dazu, ihre Offensive zum Einsatz zu bringen.

Von seiner Systematik war das Pressing der Bayern nicht schlecht, speziell in den ersten Linien sogar gut und wieder stärker als in vorangegangenen Partien – für ein solches Topspiel auch notwendig. In den Anlaufbewegungen zeigten die vier vorderen Akteure des 4-4-2 ein gutes Timing und eine intensivere Umsetzung, vor allem Müller wählte häufig kluge Zeitpunkte für diagonale Pressingaktionen in etwas weiträumigerer Manier aus der Ausgangsstaffelung heraus. Teilweise rückte der ballnahe Flügelstürmer dann aufmerksam versetzt hinterher, so dass Dortmunds erste Linie punktuell unerwartet eingekesselt werden konnte. Bei Bedarf schoben die Sechser breiter heraus, zumal sie gegen Dortmunder Überladungsversuche ohnehin häufiger seitlich mit verteidigten.

Allerdings ging dem Pressing der Gäste die Kompaktheit ab: Die Abstände in der Vertikalen waren recht groß, da auch die Abwehrkette stärker individualisiert verteidigte. Auf etwas längere Sicht sollte sich vor diesem Hintergrund ein höherer Dortmunder Ballbesitzanteil auch bemerkbar machen: Er mündete in jene starke Angriffsphase der Gastgeber zwischen 1:1 und 3:2, als diese die Abstände bei den Münchenern bespielten und viele Gelegenheiten generierten. Dass es nicht schon früher bzw. vor dem Seitenwechsel dazu kam, lag an Problemen im Übergangsspiel, speziell in der Positionsfindung der Sechser. Diese bewegten sich grundsätzlich eher etwas nach außen, verloren dabei aber nicht nur gelegentlich die Verbindung untereinander, sondern hatten auch wenig Klarheit in der genauen Raumwahl.

Vorne sahen die Bewegungen bei den Gastgebern zwar nicht schlecht aus, driftete Reus viel umher und begaben sich die Flügelspieler abwechselnd in die Halbräume, gerade Bruun Larsen recht sauber über den Schnittstellen. Aber die zuverlässigen Übergänge dorthin funktionierten nicht, weshalb Bayern jenes Einrücken etwa noch mannorientiert über die Außenverteidiger kontrollieren konnte. So geriet die eher schwache Aufbauorganisation in die Fänge des bayerischen Pressings und ließ das eigene Offensivspiel nicht zum Einsatz kommen. Es gelang also nicht wirklich, die vorderen Akteure in gute Situationen zu bringen.

Dortmunds Ansätze und Verbesserungen

Daher deutete sich das enorme Potential im Ausspielen nur an: Wenn mal ein Ablagespiel über Reus und Götze ausgelöst war, bekam Bayern in der eher mannorientierten Organisation des Herausrückens und der für die Rückzugsbewegung suboptimalen Abstände schnell Probleme. Unter diesen Umständen wirkten sich auch Details aus, die dies in anderer Konstellation nicht unbedingt getan hätten und dies teilweise später weniger tun würden: Sanchos Einbindung blieb teilweise doch etwas zu breit, Götze musste sich mit vielen horizontalen Bewegungen für das Zurückdrängen der Abwehrlinie aufreiben und die diagonal ballfernen Positionierungen von Reus in Zwischenräumen gestalteten sich recht wechselhaft.

Mal fand er sehr gut die Lücke, wurde teilweise aber von den Kollegen aus der Zirkulation heraus übersehen. Mal bot er sich unsauber riskant so an, dass mindestens der eingerückte ballferne Flügelspieler der Münchener Zugriff auf den Passweg hätte entwickeln können. Die Einbindung der Sechser bildete eine der Stellschrauben, an denen Favre zur zweiten Halbzeit drehen konnte: Auch weiterhin bewegten sie sich viel nach außen, aber in veränderter Umsetzung. Beispielsweise gab es nun vermehrt explosive, offensive Anschlussläufe gezielt bei Pässen zur Seite auf die eigenen Außenverteidiger.

So ließen sich dynamische Anschlussoptionen herstellen, aus denen man direkt in kleinräumige Kombinationsaktionen übergehen konnte. Dies bildete eine andere Variante oder Form seitlicher Bewegungen, über die undefiniert positionelle Umsetzung hinaus. Beim zügigen 1:1 nach Wiederbeginn war es direkt eine solche Szene, in der die Vorbereitung eine günstige Angriffsdynamik ergab, aus der Dortmunds Offensivabteilung sofort Kapital schlug. Vor allem die Zusammensetzung der Umstände – selbst forciert wie aus unterschiedlichen Wechselwirkungen sich ergebend, prinzipiell auch die leicht glücklichen Fügungen bei den Toren selbst einschließend – entfesselte für eine furiose, torchancenreiche Phase deren Qualität.

Fazit

Letztlich gewann Dortmund das Spiel in der Offensive, nachdem Bayern diese im ersten Teil des Spiels über Ballbesitz kontrolliert hatte. Zusätzlich zeigte auch das Pressingverhalten in der ersten Linie der Gäste Wirkung, aber die Kompaktheit beispielsweise war suboptimal. Die Gefahr, dass die eher einfache, mannorientierte Organisation in den hinteren Reihen dem Dortmunder Angriffsdynamik nicht würde standhalten können, wurde akut, als der Gastgeber mehr Spielanteile bekam. Für diese Frage müsste Kovac noch einige Verfeinerungen vorzunehmen versuchen, vielleicht auch eine andere Basisstruktur für einen solchen Stil wählen. An anderen Stellen zeigten sich bei seinem Team trotz der Niederlage manche Fortschritte. Den Gästen kann man auch zugutehalten, dass es tendenziell für sie etwas ungünstig lief, etwa mit den Zeitpunkten der beiden Ausgleichsgegentore. Die Dortmunder wiederholten die letzten Eindrücke: immer mal mit etwas ungünstigem Ansatz in die Partie startend, durch das Mittelfeld generell nicht ganz geschärft, aber im Laufe der Begegnungen mit den richtigen Reaktionen und Maßnahmen.

Ole K. 12. Dezember 2018 um 12:38

Am Montag steht die Achtelfinalauslosung der Champions League an. Welche Mannschaften würdet ihr aufgrund ihrer Spielweise als Kryptonit oder andersherum als entgegenkommende Spielweise für die drei deutschen Teilnehmer sehen?

Antworten

Daniel 13. Dezember 2018 um 01:12

Dadurch, dass sich in jeder Gruppe (außer vielleicht die Dortmund/Atletico Gruppe) der Favorit auch tatsächlich als Gruppensieger durchgesetzt hat ist der Unterschied in der Schwere der Gegner dieses Jahr höher als in den Vorjahren.

Schalke (mögliche Gegner Barca, Paris, City, Real Madrid, Juve): eigentlich egal. Realistisch betrachtet hat Schalke gegen keine dieser Mannschaften eine echte Chance. Sie sind jedem Gruppensieger außer Porto meilenweit unterlegen. Blöd für Schalke, dass sie die sehr einfache Auslosung nicht in einen Gruppensieg transformieren konnten, unter den zweiten wären ein paar Gegner dabei gewesen, die mit sehr guter Leistung zu packen gewesen wären. Zumindest die strategische Ausgangslage sollte Schalke als physischer Mannschaft mit starker Endverteidigung entgegenkommen, aber das wird sie nicht retten. Am vorteilhaftesten für sie wären vielleicht Juve und Real, weil die nicht so genial im Bespielen tiefer Gegner sind wie die anderen. Gegen Juve und Real hat Schalke zwar auch keine Chance, sollte sich aber zumindest in Würde verabschieden können. Gegen Barca, Paris und City könnte es hingegen-gerade auswärts-auch eine unschöne Abreibung geben.

Bayern (mögliche Gegner Atletico, Tottenham, Liverpool, Lyon, Roma, ManU): irgendwie schwer zu sagen. Bayern ist unter Kovac keine Mannschaft mit Eigenschaften mehr, sondern eher eine Zusammenwürfelung halbwegs guter Einzelspieler. Dass Müller mindestens zwei Spiele wegen Sperre fehlt und Kimmich auch bei der nächsten gelben Karte zuschauen muss verschärft die angespannte Kadersituation nochmal. Atletico und Liverpool wären Bayerns Ende, das kann man wohl sicher sagen. Im Detail find ichs schwierig, weil keiner weiß, was Bayern im Winter machen wird. Ab dieser Saison dürfen Winterneuzugänge in der CL eingesetzt werden, das könnte das Wintertransferfenster beleben. Auch ob Kovac im Februar noch Trainer sein wird weiß niemand. Stand jetzt wäre Bayern gegen jeden Gegner exklusive Atletico und Liverpool leichter Außenseiter, hätte aber eine Chance. Für diese Chance muss man sicher aber auch mal wieder angewöhnen, hin und wieder weniger als drei Gegentore pro Spiel zu kassieren. In jedem Fall darf Bayern keinen zu offensivstarken Gegner bekommen. Wahrscheinlich ist aber, dass sich Bayern nach dem AF in der Liga darauf konzentrieren kann, die Qualifikation zur kommenden Saison Königsklasse zu verteidigen.

Dortmund (mögliche Gegner: Tottenham, Liverpool, Ajax, Lyon, Roma, ManU): Haben sicherlich deutlich die größten Chancen aufs Weiterkommen. Gegen Liverpool wärs ein Duell auf Augenhöhe, in allen anderen Paarungen der BVB (teilweise klar) favorisiert. Aber um mal jemanden herauszugreifen: ein Duell mit United wäre denk ich ganz nice. Großer Name (also passt die Motivation), nicht viel dahinter. Die sehr starken Kombinationen und die schnellen Angriffe des BVB abzuwehren traue ich ManU nicht zu. Ajax könnte vielleicht unangenehm werden.

Antworten

AG 13. Dezember 2018 um 07:48

Bei den Bayern sollte man vielleicht auch wissen, dass Manuel Neuer einfach noch nicht wieder auf der Höhe ist und deutlich weniger Bälle pariert, als man erwarten könnte:
https://twitter.com/mixedknuts/status/1072489499270307840
(GSAA% sind die Abweichung von den erwarteten Saves eines Post-Shot-xG-Modells; also mit der Info, ob der Ball aufs Tor geht oder nicht)

Und ich fürchte, du überschätzt den BVB etwas. Aber gegen ManU wäre das durchaus ein sehenswertes Match mit einer guten Chance für den BVB.

Antworten

tobit 13. Dezember 2018 um 10:33

Dortmund wird hier gerade Mal wieder gehyped. Gegen United sehe ich auch ziemlich gute Chancen, wenn sich da über den Winter nicht plötzlich alles ändert. Alle anderen Paarungen sind ziemlich 50:50 – außer Liverpool, da sehe ich für Dortmund kaum eine Chance.

Bayerns Chancen aufs Weiterkommen sehe ich mindestens genauso gut wie die der Borussia, auch wenn es mit Atletico und Liverpool gleich zwei sehr schwere Möglichkeiten gibt.

Schalke braucht unabhängig von der genauen Auslosung ein Fussballwunder um die nächste Runde zu überstehen.

Antworten

JSA 19. November 2018 um 10:06

Hypothetische Träume + Frage: In wie vielen Spieltagen wäre Pep mit dem jetzigen Bayern Team auf Platz 1 der Bundesliga?

Nebenfragen: Glaubt ihr an einen baldigen Trainerwechsel?
Wenn ja, wer? Zidane? Peter Neururer? Jupp? Cando?

Antworten

tobit 20. November 2018 um 11:33

Kommt drauf an, wann Dortmund einbricht. Zwischen 5 und 17 Spieltagen wären wohl das realistische Fenster. Wenn Dortmund nach dem Spiel in München immer noch Tabellenführer ist, halte ich einen Dortmunder Meistertitel für wahrscheinlicher als einen der Bayern.
Sollte zu dem Zeitpunkt z.B. RaBa an der Spitze stehen, wird es interessant. Denn dann ist es wohl so eng wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Für so einen Fall wage ich keine Vorhersage.

Vor der Winterpause wird es denke ich keinen Wechsel mehr geben. Die Länderspielpause war der letzte Punkt, an dem man realistisch wechseln konnte ohne zwingend ein, zwei Spiele mit einem Interimstrainer a la Sagnol (was macht der eigentlich, immernoch im bezahlten Urlaub?) abschenken zu müssen.
Zidane und Hasenhüttl würden mir spontan als verfügbare und für Hoeneß akzeptable Lösungen einfallen.
Zidane will aber glaub ich gerade nicht unbedingt als Trainer arbeiten und träumt schon öffentlich von Juve.
Hasenhüttl wäre taktisch wohl ein Problem für die Mehrheit der „Lieblinge“ im Bayern-Kader. Der wäre eher was für den Sommer und einen Neuaufbau. Mal ganz davon ab, dass er bisher eher mäßige Leistungen aus der Favoritenrolle heraus vorzuweisen hat.

Mein Wunsch wäre jemand wie Quique Setien oder Sarri (da hat es diesen Sommer vom zeitlichen Ablauf her knapp nicht gepasst, sonst müsste man den Bossen dieses Versäumnis schwer vorwerfen).
Quique hätte aktuell wohl ähnlich wenig Respekt bei den Diven wie Kovac. Also auch wieder einer für einen kompletten Neuaufbau. Um ihn müsste man sich wohl auch Recht frühzeitig bemühen, da er auch (zumindest bei den Fans) ein Kandidat für Barca sein soll. Wäre aber dank des spanischen Arbeitsrechts durchaus möglich – sogar in der laufenden Saison.

Antworten

FAB 20. November 2018 um 14:19

Unter diesen Bedingungen würden die Bayern nur so eine Art Stöger bekommen, selbst ein Hasenhüttl würde warten wollen, bis der Kader im Sommer aufgeräumt und einigermaßen hochgerüstet ist.
Man wird mit Kovac weiterarbeiten solange es nur irgendwie geht. Die Bayern müssten schon die beiden letzten Spiele gegen Leipzig und Eintracht abschenken, damit man sich zur Winterpause nach einer Art Stöger-Lösung umschaut. Wer auch immer das sein könnte!
Im Gegensatz zu @tobit glaube ich nicht an einen Einbruch des BVB. Eine langfristige Verletzung von Reus würde dem BVB sicherlich weh tun, aber Favre scheint es sehr gut gelingen, Ausfälle immer wieder zu kompensieren, indem er z.B. Götze als Mittelstürmer aufstellt, Hakimi aus den Hut zaubert. Ein Pulisic musste noch gar nicht in Erscheinung treten …
Die Taktik des BVB ist ähnlich wie die von RBL oder der Eintracht sicherlich nicht spektakulär und beruht im Wesentlichen auf Intensität (hohe allgemeine Laufstärke und jede Menge Sprints). Das ist kaum nachhaltig und Favre wird sich spätestens zur nächsten Saison etwas Neues einfallen lassen, sonst droht so ein bißchen das Schalke- Szenario. Meine Prognose ist aber: nicht nur der BVB, auch RBL und sogar die Eintracht werden das durchziehen (Ausreißer in der Statistik hin oder her), während die Bayern zu tun haben werden, den CL PLatz zu halten, also unter der Top 4 zu bleiben. Ein frühzeitiges CL- Aus dürfte helfen, sich besser auf die Bundesliga zu fokussieren und über die genaue Platzierung entscheiden, die Meisterschaft wird ihnen aber nicht mehr gelingen, selbst wenn man in einem Phantasie- Szenario Pep Guardiola zur Winterpause verpflichten würde, der bekanntlich sein System nicht von jetzt auf gleich installiert, davon abgesehen, dass er aktuell bei den Bayern gar nicht den passenden Kader hätte, eher würde Jürgen Klopp kurzfristig funktionieren.
Diese Saison interessant bei den Bayern ist ja, dass das Torverhältnis nach der 65. Minute gerade einmal 5-5 lautet (wovon schon 3 Tore aus den ersten beiden Spieltagen sind), die Bayern haben de facto diese Saison kein einziges Spiel in der Schlussphase gedreht, stattdessen konnten aber Augsburg und eben in den letzten beiden Spielen Freiburg und der BVB ihre Spiele gegen die Bayern drehen. Das ist nicht einfach nur Pech, das ist ein Problem der Intensität und ein Symptom der leidigen Querelen, die man auch durch einen Trainerwechsel nicht abstellen kann.

Kurz zum Artikel von TR: Gut analysiert, der Wechsel von allgemeiner horizontaler Ausrichtung, flaches 4-4-2 hin zu einer deutlich vertikaleren Ausrichtung des BVB in der zweiten Halbzeit, hätte man noch ein wenig präziser beschreiben können, das lag aus meiner Beobachtung nicht nur an Dahoud, auch Reus hat in der zweiten Halbzeit eine andere Rolle eingenommen, was mit der Einwechselung von Alcacer nochmal deutlicher wurde, Hakimi wurde offensiver. dem gegenüber wurde die Ausrichtung der Bayern horizontaler, statischer zu einem 4-2-3-1, insbesondere mit Ribery viel breiter auf dem Flügel und weniger flexibel unterstützend im Spielaufbau.

Antworten

Daniel 20. November 2018 um 15:48

Bayern will eine Entlassung Kovacs im Laufe der Saison um jeden Preis vermeiden (auch weil die Verantwortlichen Kovac gegen massive Bedenken durchgedrückt haben und dessen Scheitern deshalb auch auf sie zurückfallen würde). Dennoch ist diese Länderspielpause aber Kovacs letzte Chance. 12 der momentanen 20 Punkte entfallen auf die ersten vier Spieltage, an denen die Mechanismen noch besser funktionierten (vielleicht weil noch mehr von Heynckes Detailarbeit im Unterbewusstsein der Spieler war) und der FCB gegen die damals massiv kriselnden Teams aus Stuttgart, Schalke und Leverkusen spielte und gegen Hoffenheim den entscheidenden Elfer geschenkt bekam. An den sieben Spieltage seither holte der FCB nur noch acht Punkte bei einer Tordifferenz von -3. Geht dieser Trend so weiter wird Bayern handeln müssen, wenn der Anschluss an Platz 4 (und damit die Champions League Quali) verlorenzugehen droht. Dabei wird der Spielplan Kovac auch nicht helfen, die Spiele gegen Leipzig und in Frankfurt und Bremen sind knifflig. Gerade für Leipzig und Franfurt ist eine kriselnde Ballbesitzmannschaft mit Geschwindigkeitsdefizit in der Abwehr die bevorzugte Konstelation. Entsprechend müssen zumindest die leichten Aufgaben gegen Hannover, Düsseldorf und Nürnberg ohne wenn und aber 9 Punkte einbringen und ohne einen Ausrutscher wie gegen Freiburg oder Augsburg über die Bühne gehen. In der CL-Gruppe hat Kovac eine sehr komfortable Ausgangsposition. Eine Niederlage in Amsterdam ist sehr gut möglich, aber fürs Weiterkommen erstmal unschädlich, sofern nächsten Dienstag der direkte Vergleich gegen Benfica in München bleibt. Dafür darf man gegen Benfica nur mit maximal einem Tor Differenz verlieren. Machbar, könnte aber trotzdem bei ungünstigem Spielverlauf eine Zitterpartie werden. Ich bin wirklich gespannt, was Kovac jetzt in der Länderspielpause macht, wie die Mannschaft danach auftritt und welche Konsequenzen (seien sie personeller oder taktischer Natur) Kovac trifft.

Dass Guardiola mit dem momentanen Kader noch Meister werden würde ist relativ wahrscheinlich, würde aber sowohl von den Leistungen der Konkurrenz als auch vom weiteren Geschehen an der Verletzungsfront abhängen. Bisher ist Bayern verletzungstechnisch so durch die Saison gekommen, wie man es mit den Erfahrungen der Vorjahre erwarten konnte. Bricht jetzt eine Verletzungsseuche los wird mit diesem Kader niemand Meister, mit Verletzungsglück würde aber ein Trainer wie Guardiola realistisch knapp über 70 Punkte holen (was zum Titel reichen könnte, wenn der BVB einbricht), wenn er jetzt sofort übernimmt. Lewandowski ist von der polnischen Nationalelf abgereist, angeblich nur wegen kleinerer Beschwerden. Wär aber nicht der erste Bayernspieler, der nach einer zunächst angeblich kleinen Blessur wochenlang ausfällt. Bayern hat in 11 Spielen grad mal 8 Tore geschossen, an denen Lewandowski nicht als Schütze oder Vorbereiter direkt beteiligt war, da kann Bayern einfach nur beten, dass er verletzungsfrei durch die Saison kommt. Aber auch Guardiola hatte bei Bayern massive Probleme mit den Problemen nach der Weltmeisterschaft 2014 und holte „nur“ 79 Punkte statt ca 90, wie in seinen anderen beiden Saisons. Selbst mit Guardiola bräuchte man angesichts der Gesamtkonstellation also keinen Punkteschnitt wie noch vor wenigen Jahren erwarten.

Wer kommen könnte? Ehrlich gesagt keine Ahnung. Das Fehlen einer echten Alternative ist auch ein Punkt pro Kovac. Man würde sicherlich mal bei Heynckes nachfragen, aber sich höchstwahrscheinlich einen Korb holen. Zidane wird kaum mitten in der Saison übernehmen. Hasenhüttl ist recht ähnlich zu Kovac, sowohl was den Spielstil als auch was die Erfahrung angeht, und wäre deswegen kein echter Fortschritt. Trotzdem wäre er wahrscheinlich Favorit. Vielleicht noch Conte,

Antworten

Koom 22. November 2018 um 13:16

Zidane wäre wohl der interessanteste Name auf dem Markt, aber ich denke eher, dass der gen England will. In der zweitklassigen Bundesliga ist für ihn nichts zu holen, weder in Sachen Finanzen noch Ruf.

Hasenhüttl wäre… interessant. Aber irgendwie glaube ich nicht, dass das passt. Die 2 Jahre bei Leipzig waren gut, wobei das letzte Jahr auch irgendwie seltsam war. Schwer zu bewerten, weil mir auch nicht klar ist, wie sehr da Sportchef Rangnick und Hasenhüttl gegeneinander gearbeitet haben. Offensichtlich hatte Hasenhüttl eine andere Idee als Rangnick. Und diese Idee fruchtete zumindest mit dem Spielermaterial nicht so gut.

Von den Namen auf dem Markt wäre Wenger noch jemand, der vorstellbar wäre. Der würde eine Menge Dinge auf sich vereinen, könnte sich und anderen auch noch mal was beweisen wollen. Mit seiner Art, die sehr wie die von Hitzfeld und ein wenig Heynckes ist, könnte er gut passen. Sportlich hängt es sehr davon ab, wie sehr er will und im Detail arbeiten will. IMO ist er kein Innovator und seiner Mannschaft fehlt auch mal der Biss, wenn es eng wird, womit er für die Bayern international kein großer Gewinn wäre, aber er könnte diese und vielleicht nächste Saison gut überleiten, den Umbruch moderieren und ein paar Spieler heranwachsen lassen.

Antworten

Axel 22. November 2018 um 14:49

Wie kommts denn eigentlich dazu, dass man am 11 Spieltag schon über Kovac redet? Die Haben 6 oder 7 Titel in Folge geholt, der Kader ist irgendwie n bisschen zusammen gebastelt, aber so wirklich weiß man halt noch nicht welche Rcihtung man nehmen will. Hier kommen mMn viele Sachen zusammen, welche die derzeitige Lage verantworten. Vielleicht sollte man auch mal weniger hysterisch sein und ne Saison zum Durchatmen akzeptieren. Im April oder Mai kann man immernoch die Analyse führen und die richtigen Schlüsse ziehen. Aber wenn man selbst hier anfängt zu spekulieren, fangen wir dann in 3 Jahren bereits am 4 Spieltag an oder was? Sry Jungs, mMn ziemlicher Quatsch.

Antworten

Koom 23. November 2018 um 14:48

1.) Wenn du jegliche Aktivität auf SV.de zerstören willst – go on. Ist eh schon ein bisserl tot alles. 😉

2.) Das die Bayern für den Wert des Kaders ziemlich underperformen ist halt schon diskussionswürdig. Und nachdem sie ja keine entscheidenden Spieler abgegeben haben, kann man schon mal darüber reden und spekulieren, woran es liegt.

Antworten

studdi 23. November 2018 um 17:26

Zu 2.) Mal abgesehen von der ganzen „taktischen“ klasse von Guardiola glaube ich schon das es durchaus auch ein Problem ist das der Stamm der Bayern spieler seit vielen Jahren schon so zusammen Spielt und erfolgreich ist. Glaube das es für einen Trainer unglaublich schwer ist, wenn er auf einen erfolgreichen und beliebten Trainer folgt, die Mannschaft von einer anderen Spiel philosophie zu überzeugen. Glaube dieses Problem hatten sowohl Kovac als auch Ancelotti.
Guardiola hatte hier den Vorteil das er den Spielern damals etwas „neues“ beigebracht hat (zumindest in dieser extreme) und vor alllem auch das spiel nochmal neu zu verstehen und dies zudem bei den Spielern auch sehr gut ankommt ( denke jeder Fußball spieler hat lieber den Ball in seinen eigenen Reihen als das er andauernd dem Ball hinterherrennen muss und verteidigen muss). Ich hatte mal behauptet das Guardiola der einzige Trainer war der mit Bayern nach der Tripple Saison weiterhin so erfolgreich sein konnte, aus eben den genannten gründen.
Ich glaube jeder Trainer der jetzt diesen Kader übernehmen muss hat das Problem das er bei den Spielern mit Jupp Heynkes oder Pep Guardiola verglichen wird. Deshalb denke ich das Bayerns Mannschaft einen Umbruch braucht unabhängig von der Altersstruktur.
Oftmals werden Trainer ja entlassen weil es nicht läuft und da ist der einstieg für einen Trainer immer leichter, ich glaube auf einen erfolgreichen und beliebten Trainer zu folgen ist mit das schwierigste als Trainer.

Axel 26. November 2018 um 13:17

@Koom: Naja, das liegt wohl eher daran, dass hier echt wneige Spielberichte zu sehen sind. Und ja, die Buli ist es an sich nicht wert. Aber was in England oder der Cl passiert könnte man hier schon ab und an mal genauer betrachten. Dann wäre vielleicht auch bisschen mehr los. Who knows …

Was Kovac angeht. Die Bayern haben massive Probleme auf allen Ebenen. Ein Hoeneß ist dahin zurück gekehrt, wo er nicht hätte hin zurückkehren sollen (bzw. das nach 1 Jahr hätte merken sollen dass das falsch war). Die Bayern haben es an allen Ecken versäumt den Umbruch zu gestalten. Das kann aber bei so nem überhitzten Markt jedem passieren. Nur kann ich das dann eben nicht immer auf den Trainer schieben. Hier stimmt es an vielen Ecken nicht. Und das finde ich so Stammi an der Diskussion um Kovac.
Nimmt mans mal genau, hats an dem Punkt angefangen, als er hat rotieren lassen, weil er dachte es läuft. Danach wars einfach nur n Strudel bergab. Dabei vergisst man dass etliche Leistungsträger mittlerweile ihren Zenit überschritten haben. Hummels, Boateng, Ribery, Robben, Neuer um nur 5 extrem wichtige Namen zu nennen. Und das meine ich nicht nur fussballerisch. Da ist im Kopf irgendwas drin, was nicht passt. Da ist ne Arroganz dabei, die nur schwer zu verstehen ist. Vielleicht passt Arroganz auch nicht, aber irgendwie fehlt der Fokus.

Mit Durchatmen meine ich also, ne realistische Bestandsaufnahme zu machen. Und wenn man die knallhart führt, wegen mir auch schon im Winter, wird man merken dass es an vielen Ecken nicht passt. Manschaft, Trainer, Umfeld … Und sowas brichst du nicht alles mitten in der Saison um. Also muss man sich als Mannschaft, die nen Top 1 Anspruch hat , nach fast nem Jahrzehnt auch mal damit begnügen nur um die internationalen Plätze mitzuspielen um dem Umbruch, der ja auf vielen Ebenen stattfinden muss, Zeit und Raum zu geben. Und da kann ich auch ne Saison mit Kovac zu Ende spielen mMn. Kovac als Charakter passt einfach nicht zu dem Team, das hätte aber jedem im Vorfeld klar sein sollen.

Nebenbei bemerkt hat Real ja nun im Prinzip dasselebe Problem, die haben auch lange nicht wirklich in den Kader investiert und zeitgleich nicht wirklich neue Spieler hochgezogen bzw. ihnen dann auch ne Chance gegeben. Die habens auf den Trainer geschoben. Wirklich geändert scheint der Wechsel aber auch nichts zu haben.
Oder Tottenham. Die hatten auch enorme Schwierigkeiten zu Beginn.

Koom 26. November 2018 um 13:52

Ja, Bayern und Real sind da durchaus ähnlich. Offenbar muss man hin und wieder mal etwas frisches Blut von außen hinzufügen, um nicht zu sehr in einen Trott zu geraten. Da kann mal 1 Topspieler pro Jahr schon was helfen – siehe bspw. Barca.

rb 26. November 2018 um 15:33

@1) Habt ihr eigentlich schon mal bei „between the posts“, dem ableger von 11tegen11, vorbei geschaut? interaktiv ist es dort nicht unbedingt, aber brauchbare spielanalyse-happen gibt es dort

CHR4 27. November 2018 um 13:57

Die Probleme haben sich seit langem abgezeichnet und sind hier vielfach diskutiert worden. Wenn man abwartet und die Analyse noch weiter hinaus schiebt bzw. weiter die Augen verschließt und stur die eigenen Entscheidungen durchziehen will, wird es wieder zu spät sein, um die richtigen Leute in den Verein zu holen. Klar wird sich in der Winterpause da personell wenig ändern lassen, aber ich brauche vorher und rechtzeitig einen Plan, wo es hingehen soll – den erkenne ich aber aktuell nicht, das ist Rumgeier hoch fünf.

„Nimmt mans mal genau, hats an dem Punkt angefangen“, als man Tuchel zu lange hingehalten hat! Dann hat man mit Rudy die einzige Alternative zu Thiago als Aufbau-Secher verkauft und mit Bernat einen AV abgegeben ohne dafür Ersatz zu holen. Zu den offensiven Außen (die auch für Müllers Spiel die Räume schaffen müssen) ist auch schon seit langem alles gesagt!

ganz ehrlich: da war selbst Jogi mit seiner Analyse der WM schneller 😉

CHR4 24. November 2018 um 02:56

@Axel: Was heißt für dich denn „Saison zum Durchatmen“? bzw. was genau meinst Du mit „Durchatmen“?

Sollen die Spieler sich erholen? Verletzungen auskurieren, weniger trainieren oder mehr Kondition aufbauen? (Hatte man das nicht schon unter Ancelotti?)
Oder soll ein neues taktisches System eine neue Spielphilosophie implementiert werden? Wenn ja – welche(s) denn?
oder soll weiter Geld gesammelt werden, um endlich mal die wirklichen Baustellen im Kader anzugehen und nicht den x-ten Box-to-Box 8er zu holen?

oder sollen mal die Fans durchatmen und sich mit den anderen Dingen des Lebens beschäftigen … solange bis erkennbar ist, wohin die Reise denn gehen soll?

@koom, Daniel, tobit:
Sorry Jungs, dass auch ich hier zur Zeit nix zur Diskussion beitrage, aber für mich ist der Fußball der derzeit angeboten wird (genauer den ich sehe/ zu sehen bekomme – der wiedererstarkte BVB mal ausgenommen) größtenteils zu unattraktiv, um da meine Lebenszeit zu investieren. Ich hoffe mal das der Mittwoch hält, was er vom Papier her verspricht …

Antworten

tobit 24. November 2018 um 10:50

Mir geht’s vom Gefühl her ähnlich. Die Aufregung, die ich früher vor Spielen hatte, ist irgendwie weg. Ich freu mich mehr auf NFL jeden Sonntag. Da gibt’s immer was geboten und die Kommentatoren setzen sich wirklich mit dem Spiel auseinander (und verstehen auch was davon).

Eine Saison zum Durchatmen (Recht egal, was damit im Detail gemeint ist) kann man sich als Team mit TOP3-Anspruch nicht erlauben. Aktuell ist Bayern ja nichtmal mehr TOP5, trotzdem scheint man da die Ruhe weg zu haben, wenn nicht die CL-Quali massiv gefährdet wird. Die Sattheit scheint nicht nur von den Spielern auszugehen, sondern ein allgemeines Problem zu sein. Passend dazu natürlich jetzt die „Beißer1.0“-Gerüchte.

Koom 25. November 2018 um 22:47

@CHR4: Nachvollziehbar. Bei mir ist die Luft an sich schon länger eher raus und „beobachte“ das mehr – ohne großes Herzblut. Gibt hin und wieder noch interessante Dinge, aber meinen Tag oder die Woche verändert Fußball nicht mehr. Bei mir ist das so einfach diese massive Geldfixiertheit, die das weggenommen hat.

Fred 26. November 2018 um 18:49

Kovac hat von den Titeln der Bayern aber keinen einzigen geholt. Daher ist es kein Argument für ihn, wenn sie momentan nur auf Platz vier stehen. Natürlich ist er auch nicht automatisch das einzige Problem.

Dass jetzt über Kovacs geredet wird, überrascht bei der Tabellenposition nicht.
Aber die ganzen Namen sind natürlich rein aus der Luft gegriffen. Zidane, wirklich? So einen Trainer holt man mit viel Vorarbeit (bitten und betteln, schlemmen und bestechen) und präsentiert ihn dann für den Sommer. Dass das damals bei Guardiola geklappt hatte war fast ein Wunder. Wahrscheinlich hat Guardiola auch die Idee gefallen mit der damals goldenen deutschen Generation zu arbeiten.

Wenger ließe sich sicher leichter locken. Aber man muss eben auch prüfen wen man da holt. Ist das der Wenger, der vor zwanzig Jahren bei Arsenal anfing oder ist das der Wenger der zuletzt bei Arsenal war? Der wird sicher langfristig denken und auch unbequem für den Vorstand einiges ändern wollen. Vorteil wäre, dass er jetzt schon deutsch spricht.

Hasenbüttel geistert schon länger durch den Blätterwald. Er hätte es ähnlich schwer wie Kovacs. Aber vielleicht geht er mit der Situation anders um. (Menschen sind einfach unterschiedlich.)

Am wahrscheinlichsten wäre wahrscheinlich Van Bommel, weil der einfach am leichtesten zu locken ist und am ehesten weiß worauf er sich einlässt.

Eigentlich sind alle Namen nicht mehr als Spekulation.
Bayern sorgt nicht wirklich für eigenen Nachwuchs im Trainerbereich. Es fehlt auch die Vereinsphilosophie um da durchlässig und relativ einfach Trainer aus der Jugend hoch zu ziehen. Wie viele Ex-Spieler haben in den letzten Jahren als Nachwuchstrainer oder Akademieleiter gearbeitet? Ich meine mich an Tarnat, Scholl, Sagnol, jetzt Klose zu erinnern. Davon klopft doch niemand an einen Posten bei einem Profi-Team an, die geben eher früher als später auf. Das liegt natürlich nicht nur am Verein. Nur muss man sich fragen wieso es so schwer für den Verein ist dort eine durchgängige Linie zu fahren und damit auch Trainer in den Profi-Bereich hochzuziehen. Kovac ist einer der wenigen Ex-Spieler. Nur hat er keine Bayern-DNA wenn es um ein Spielsystem geht.

Ich hätte mich von Kovac gerne positiv überraschen lassen. Aber ich habe schon im Sommer befürcht, dass das nicht funktionieren wird. Es kommt zu früh. Ein Trainer muss sich entwickeln. Es gibt nur wenige Naturtalente wie Zidane oder Guardiola, die ja schon als Spieler im Zentrum ihrer Teams standen. Auch Favre musste mehrere Stationen mit Hochs und Tiefs, mit verschiedenen Spielertypen usw. erleben.

Antworten

Daniel 25. November 2018 um 16:19

Dass die Buli im Vergleich zur PD zweitklassig ist ist zwar richtig, aber das trifft auf England ja ganz genauso zu. Wenn es Zidane um die Qualität der Liga geht muss er in Spanien bleiben. Zidanes Berater hat kürzlich gesagt, dass Zidane wohl nicht so scharf ist auf einen Wechsel nach England. Eine Rückkehr zu seinem Ex-Klub Juventus ist derzeit deutlich das Wahrscheinlichste, was man auch gut verstehen kann. Nach England würd ich auch nicht wollen, was soll ZIdane da? Die PL ist jetzt an der gleichen Stelle wie die Buli 2013: taktisch-ästhetisch hochinteressant, wie Pep den unterlegenen Rest auseinandernimmt. Dramaturgisch hingegen totlangweilig die Frage, ob City jetzt mit zehn oder 25 Punkten Vorsprung Meister wird.

Wär da vorsichtig mit der Aussage, dass Rangnicks Ansatz besser passt als der Hasenhüttls. Zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison hatte Leipzig einen Punkt mehr, der Einbruch kam dann hintenraus. Da eine Saison mit Dreifachbelastung für alle Beteiligten ein komplettes Novum war fand ich diesen Einbruch auch nicht überraschend. Hasenhüttl ist schon ein guter, für mich mit Wenger der Favorit auf die Stöger-Lösung bis Saisonende. Van Gaal wäre mir am liebsten, aber da müsste Hoeneß über seinen Schatten springen.

Also vom dramaturgischen Standpunkt aufregend find ich das Ganze schon. Das fußballerische Niveau allerdings ist natürlich in der Spitze nicht mehr mit den Zeiten vergleichbar, als Guardiola die Bayern und Tuchel den BVB trainierte, das stimmt natürlich. In der Breite ist das hingegen wie ich finde so ansehnlich wie lange nicht mehr.

Antworten

Koom 25. November 2018 um 22:52

Ich denke, dass England im Gegensatz zu allen anderen Ligen erheblich mehr boomt. Fairerweise kommt die italienische Liga auch wieder so ein bisserl auf, weil Investoren sich da mehr mit beschäftigen. Spanien besteht an sich nur aus Barca und Real – und beide sind finanziell umstritten, wenn man diese Leaks-Sachen sich anschaut. In England wird noch relativ mit gleichen Waffen gefochten, hat es mehrere interessante Gegner.

Aber so oder so: Zidane muss als Trainer wie als Spieler niemandem was beweisen. Ich würde an seiner Stelle wohl nach England gehen, weil es dort mehr boomt, Geld hat, Aufmerksamkeit gibt und – wenn man doch irgendwas beweisen will – das ein gutes Land dafür ist.

Antworten

Daniel 15. November 2018 um 00:42

Was ich ja viel weniger versteh als die Aufstellung Weigls (finds eigentlich recht klar, was Favre damit bezweckt hat): wenn man eine relativ zurückhaltende und tiefe Defensivformation spielen will, aus der man schnell umschaltet-wie kommt man da auf Götze als Stürmer? Götze ist doch der Ballbesitzspieler schlechthin: tolle Technik, gutes Auge, stark in Ballbesitzstrukturen…aber Schnelligkeit und Umschalten sind jetzt echt nicht (mehr) seins. Auch defensiv ist er meist mau. Da hätte find ich ein schneller Spieler dem BVB deutlich mehr gebracht (siehe das 3:2 von dem für ihn gekommenen Alcacer).

Antworten

JOH 15. November 2018 um 14:18

Vielleicht weil Götze sich im Umschaltmoment richtig bewegen kann, um den vorstoßenden Flügeln und Reus den nötigen Platz zu machen, sich als Anspielstation anzubieten und den Pass in die Tiefe punktgenau spielen kann?
Dazu ist sein defensives Stellungsspiel solide und somit in einer defensiven Staffelung gut zu gebrauchen.

Antworten

Kerzel 14. November 2018 um 21:24

Meiner Meinung nach stand Bayern in der ersten Halbzeit bei der Konterabsicherung nicht kompakt. Nicht nur bei der Großchance von Reus. Zwei oder dreimal lief der BVB i größer Überzahl auf weniger Bayernverteidiger, spielt das aber sehr schlecht. Bei unnervösem Spiel führt der BVB mit 2:0 nach 20 Minuten.

Antworten

Daniel 15. November 2018 um 00:35

Gut beobachtet, ist mir auch aufgefallen. Da waren einige im Ansatz gute Umschaltmöglichkeiten, die der BVB nicht wirklich gut ausgespielt hat. Beispielhaft hab ich noch einen Querpass im Strafraum in Erinnerung, den Neuer haarscharf vor einem BVB-Angreifer erwischt hat. Deswegen find ich die übliche Bewertung der ersten Hälfte auch nicht so zutreffend, wonach Bayern da überlegen gewesen sein soll. Dortmund hat Bayern halt etwas im Niemandsland herumdaddeln lassen. Wirklich gefährlich wurde es nur beim Tor, als Gnabry und Lewandowski ihre individuelle Klasse ganz kurz aufblitzen lassen können. Strukturell gefährlicher war eigentlich auch vor der Pause schon Dortmund. Dazu passt auch der expG-Wert, der ohne den Elfmeter auf 2,6:1,6 kommt…mit dem Elfer hätte es also eigentlich mit zwei Toren an den BVB gehen müssen. Bayerns hundertprozentige Chancenverwertung und Dortmunds Schlampigkeit überstrahl da manches.

Antworten

studdi 15. November 2018 um 08:54

Soweit ich das in Erinnerung habe resultierten die Konterchancen des BVB in der 1. HZ aus Eckbällen von Bayern. Natürlich muss man da auch gegen Konter abgesichert sein, aber aus dem spiel raus stand da Bayern in der 1. HZ doch recht gut in der Konterabsicherung.

Antworten

TR 15. November 2018 um 20:42

Verhältnismäßig kompakt war Bayern da in der Absicherung nicht, stimmt. Allerdings bestand doch der spezifische Punkt darin, dass sie trotz ihres recht offensiven, vertikalen Aufrückverhaltens normalerweise ziemlich gut ins Gegenpressing kamen, zumindest in den ersten Wellen. Nur die Restverteidigung war durch die weiträumige Anlage dann potentiell anfällig, was sich auch schon andeutete.
Sicherlich hat der BVB bereits in Halbzeit eins einige Ansätze, die nicht so gut ausgespielt wurden, aus denen mehr hätte entstehen können, wie bei der einen Großchance von Reus mit verfrühtem Abschluss. Häufiger folgten diese aber auch, wie schon von @studdi angesprochen, nach Standards oder ungewöhnlichen, singulären Konstellationen, also tiefen Ballverlusten nach unglücklichen Verkettungen, Aussetzern oder speziellen Abstimmungsproblemen.

Antworten

Mars836 14. November 2018 um 11:51

Sorry vorab: ich mags eigentlich nicht, einfach nur Kritik zu üben. Aber ich formuliere es mal als Frage: Wie kann es sein, dass der für das Spiel entscheidende Wechsel Favres, nämlich Dahoud für Weigl, in der Analyse überhaupt keine Rolle spielt?
So viel ich von Weigl auch halte, in der Favre-Ausrichtung scheint er meiner Meinung nach nicht mal mehr für defensive Ballbesitzstabilität zu gebrauchen zu sein, da er sich in der ganzen HZ1 im Deckungsschatten Lewandowskis versteckte. Das Momentum, in dem das Spiel gekippt ist, war die Einwechslung von Dahoud, der, wenn ich mich recht erinnere, wie immer zuerst einige Fehlpässe einstreut, aber im in diesem Spiel spielentscheidenden Raum um den Mittelkreis stets anspielbar war. Dann musste Witsel nicht mehr alles alleine machen und die kurzpassstarke Variante Dahoud/Witsel ermöglichte umgehend ein völlig anderes Spiel des BVB – worauf der FCB überhaupt keine Antwort mehr hatte.
Vielleicht sehe ich das aber auch völlig falsch…

Antworten

studdi 14. November 2018 um 12:10

„Überhaupt sollte das veränderte Positionsspiel der Sechser einen entscheidenden Faktor für den furiosen Auftritt darstellen, den der BVB in einigen Phasen der zweiten Halbzeit bot“
„Er mündete in jene starke Angriffsphase der Gastgeber zwischen 1:1 und 3:2, als diese die Abstände bei den Münchenern bespielten und viele Gelegenheiten generierten. Dass es nicht schon früher bzw. vor dem Seitenwechsel dazu kam, lag an Problemen im Übergangsspiel, speziell in der Positionsfindung der Sechser. Diese bewegten sich grundsätzlich eher etwas nach außen, verloren dabei aber nicht nur gelegentlich die Verbindung untereinander, sondern hatten auch wenig Klarheit in der genauen Raumwahl.“

Ist doch hier beschrieben das das Positionsspiel der sechser in HZ 2 wesentlich besser war, ist eben nur nicht expliziet der Wechsel erwähnt. Denke da kann man auch nicht zu 100% sagen ob es nur an dem Wechsel des Spielers lag (sicherlich auch) oder ob Favre eben zusäzlich in der HZ noch andere Anweisungen gab.

Antworten

tobit 14. November 2018 um 19:13

An der Stelle hätte ich mir auch gewünscht, dass der Name Dahoud einmal kurz erwähnt wird. Das ist nämlich genau der Effekt, den Mo in fast jedem seiner Spiele hat. Er bespielt den im Zentrum aufgehenden Raum und verbindet dadurch das oft zweigeteilte Konstrukt. Die erstmal breitere und teilweise gestreckte Ausgangsstaffelung macht eine derart fokussierte Spielweise notwendig, ist aber der einzige Weg, wie Dahoud diese Rolle halbwegs stabil ausfüllen kann. Gündogan oder Modric können das auch in engeren Räumen, dafür fehlt Mo aktuell noch die Entscheidungsfindung zwischen Dribbling und Pass und den Borussen allgemein weitere Engstellenkombinationsspieler auf höchstem Niveau. Mit Weigl übernimmt oft Witsel diese Rolle, die er wohl ganz gerne mag, aber nicht so komplett wie Dahoud (dafür aber mit weniger Risiko) ausfüllen kann.

Antworten

Studdi 14. November 2018 um 21:20

Ja das hat sicher zum groß Teil auch an dahoud gelegen. Denke aber vl das auch Favre in der hz andere Anweisungen gegeben hat und anfangs vl einen anderen Plan hatte. Das Weigel so breit spielt ist ja eigentlich auch nicht seine typische Spielweise. Weis auch nicht was der Plan von favre mit Weigel war aber scheinbar hat er seinen Plan in der Halbzeit gewechselt und den dafür passenden Spieler dann eingewechselt.
Finde das „bashing“ gegen Weigel in den Medien jetzt schon etwas übertrieben. Denke nicht das es nur am Spielerwechsel gelegen hat sondern eben auch an einer anders vorgegebenen Struktur von favre.

Antworten

Koom 15. November 2018 um 14:09

Der Artikel ist nun auch eher auf die Bayern fokussiert als auf Dortmund. Vermutlich deswegen. Die Dortmunder sind in der Erzähldynamik nicht der POV.

Antworten

TR 15. November 2018 um 20:31

Für die veränderte Spielweise war dann Dahoud natürlich ein im Vergleich zu Weigl geeigneterer Typ und konnte diese Läufe entsprechend besser umsetzen. Das trug ebenso seinen Teil bei, klar, wollte ich auch noch kurz erwähnt haben einfach als Personalie, aber ist dann in der letzten Bearbeitungsphase quasi unter den Tisch gefallen. So geht das jetzt durch die Bemerkung also nicht unter.

Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*