Türchen 22: Alejandro Pozuelo
Alex Pozuelo, das Kombinationsmonster aus der Zukunft.
Monday, 21.09.2026
Alex Pozuelo, das Kombinationsmonster aus der Zukunft.
Der Athletic Club aus Bilbao erlebte ohne Ander Iturraspe und Aymeric Laporte ein kleines Debakel im Heimspiel gegen Atlético. Die Basken spielten Diego Simeones Mannschaft in die Karten und wurden Opfer der Abgezocktheit der Rojiblancos, die ihren dritten Platz vor dem Jahreswechsel festigen können.
Villareal erledigt souverän eine Pflichtaufgabe gegen Abstiegskandidat Deportivo La Coruna.
Wir blicken wieder nach Spanien auf das Hipstersympathieteam Rayo Vallecano. Dort hat sich nämlich Trainer Paco Jemez einmal mehr etwas Verrücktes einfallen lassen. Doch wegen individueller Unterlegenheit, etwas Pech und einzelnen taktischen Problemen verlor man gegen Espanyol. Interessant war es trotzdem, denn Rayos Spielweise war herrlich unorthodox. Ganz im Gegensatz zu Espanyol.
Im Stadtduell gegen Espanyol zeigte Barcelona viele gute Ansätze, brachte sie lange aber nicht durch. Gerade die Einbindung der Achter passte nicht wirklich harmonisch. Dank zentralerer Spielweise Messis später und Effizienz nach der Pause gab es ein zu hohes Schützenfest.
Die beste Mannschaft der Welt verliert – schon wieder. Rayo Vallecano unterliegt knapp gegen den FC Sevilla. Beide Teams bestechen mit gutem Ballbesitz- und aggressivem Pressingspiel. Sevilla überzeugte insbesondere in der ersten Halbzeit und ließ Rayo von der eigenen Medizin kosten.
Mit sieben Siegen aus elf Spielen findet sich Valencia auf dem dritten Platz in La Liga. Ein eher unbekannter portugiesischer Trainer hat ein Team geformt, das Effektivität, Defensivstärke und ein sauberer, ruhiger Rhythmus auszeichnen. Trotz des bisherigen Erfolgs hat die eher simple Anlage aber auch Probleme.
Der amtierende Weltfußballer Cristiano Ronaldo ist ein ambivalenter Fußballer. Seit 2006/07 verändert sich seine Rolle nahezu durchgehend. Die enorm tororientierte und häufig überraschend unpräsente Ausrichtung unter José Mourinho bei Real Madrid dürfte wohl jene sein, auf die er in den meisten Analysen großteils reduziert wird. Doch seine Rolle hat sich unter Carlo Ancelotti massiv verändert; und erlebt aktuell ein taktisches Highlight.
24. Mai 2014, Lissabon. 118 Minuten einer intensiven Partie in der schwül-warmen portugiesischen Hauptstadt sind bereits gespielt, da trifft Marcelo, der lockenköpfige Linksverteidiger, zum 3:1, mitten ins Herz der Colchoneros, in die Brust der Menschen aus dem Süden Madrids. Ihr Verein, ihre Mannschaft vom Manzanares-Ufer hat verloren.
In der letzten Woche fanden sich einige Autoren von Spielverlagerung zusammen und diskutierten über zahlreiche Vereine im europäischen Spitzenfußball. Zwischenzeitlich verließen RM, MR, TR, TW und Moderator CE sogar den Kontinent. Zum Ende kamen sie zum Fazit: Es ist nicht alles schlecht…