50% Guardiola, 50% Ancelotti, 0% Skripnik
Ancelotti baut auf Arbeit seiner Vorgänger auf, seine Handschrift wird aber immer deutlicher. Aus dem Spiel gegen Skripniks taktisch desolate Bremer lassen sich jedoch nur wenig Schlüsse ziehen.
Saturday, 07.02.2026
Ancelotti baut auf Arbeit seiner Vorgänger auf, seine Handschrift wird aber immer deutlicher. Aus dem Spiel gegen Skripniks taktisch desolate Bremer lassen sich jedoch nur wenig Schlüsse ziehen.
Im zweiten Spiel in der Premier League muss Guardiola mit seinen Citizens zu Stoke City, die in den letzten Jahren als Prüfstein für viele Topmannschaften in der EPL galten.
Was macht ein Autor von Spielverlagerung, wenn er zwischendurch Zeit findet etwas Fußball zu schauen? Richtig: Er zappt sich durch Wiederholungen alter Bundesligaspiele, kuckt die Spiele aber nur in Ausschnitten und feiert dann eines der beiden Teams. Also: Schaut mehr Heidenheim!
Nach einer taktisch schwachen Leistung in der ersten Hälfte steigerten sich die Bayern im Finale des Supercups im zweiten Durchgang und setzten sich schlussendlich glücklich gegen die Borussia aus Dortmund durch. Der BVB zeigte sich bereits in starker Frühform, bei den Münchnern gibt es hingegen noch eine Menge Fragezeichen.
Die englische Premier League startet in die neue Saison. Zu den vielen Topstars und den unglaublichen finanziellen Möglichkeiten gesellen sich in dieser Saison auch viele Toptrainer. Schon gestern startete die Liga u.a. mit Pep Guardiolas Debüt für Manchester City. Heute folgte Stadtrivale José Mourinho mit Manchester United gegen den AFC Bournemouth.
Lange dominierten die Citizens das klassische Premier League-Team aus Sunderland bei Guardiolas Premiere – und siegten am Ende doch irgendwie glücklich.
Der aktuelle Aderlass bei Borussia Dortmund ist im negativen Sinne beeindruckend. Der BVB verlor in diesem Sommer die drei Schlüsselspieler. Trainer Thomas Tuchel ist die komplette Achse weggebrochen. Als Antwort verpflichtete der Vizemeister vor allem junge Talente. Aber eine zentrale Position scheint noch unbesetzt.
Im Laufe einer ausgeglichenen Begegnung machte sich immer mehr Flügelfokus breit. Das Spiel über die Seiten und Balancemomente im Mittelfeld minimierten das Risiko trotz einiger weiträumiger Herausrückbewegungen.
Ein dramatisches Happy-End stand für Deutschland am Ende eines Spiels, das mit einer Dreierkettenformation und einer unpassenden Interpretation der Mittelfeldrollen begann. Zur zweiten Halbzeit folgten die richtigen Anpassungen auf den Punkt, die die Partie auch schon fast gewonnen hätten.
Manndeckung und Dreierkette knacken Spanien – schon wieder. Italien liefert eine brillante Pressingpartie.