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Frankfurt und Dortmund trennen sich mit einem 3:3 Unentschieden. Hier geht es zur Aspektanalyse des Dortmunder Ballbesitzspiels gegen das Frankfurter Mittelfeldpressing.
Tuesday, 27.01.2026
Frankfurt und Dortmund trennen sich mit einem 3:3 Unentschieden. Hier geht es zur Aspektanalyse des Dortmunder Ballbesitzspiels gegen das Frankfurter Mittelfeldpressing.
Leverkusen erlitt zum Start nach der Winterpause direkt einen Rückschlag und lag schon zur Halbzeit mit 0:4 gegen effiziente Stuttgarter hinten. Einerseits tat man sich schwer mit der Manndeckung der Cannstätter, andererseits agierte man auch im Umschaltspiel zu passiv.
Während mannorientierte Strukturen im Spiel gegen den Ball heutzutage en vouge sind, so waren sie im Sommer 2023 noch deutlich rarer gesät. Thomas Reis zählte damals zu den wenigen Trainern, die konsequent auf mannorientiertes Pressing setzten. Mit dem HSV unter Tim Walter traf dieses Konzept auf eine Mannschaft, die zu diesem Zeitpunkt über zahlreichen, klar ausgearbeiteten und markanten Mechanismen im Ballbesitzspiel verfügten.
Union Berlin verteidigt lange gut, entlastet sich im zielspielenden Umschaltspiel und schlägt enttäuschende Leipziger mit 3:1.
Gladbach schlägt Köln im Topspiel des zehnten Spieltags mit 3:1. Das gut organisierte und anpassungsfähige Mittelfeldpressing der Borussia war in Kombination mit einem starken Restangriff der Schlüssel zum Erfolg. Die Kölner bissen sich mit ihrem flügelbetonten Ballbesitzpiel zunehmend die Zähne aus.
Im Klassiker muss Dortmund nach einem 1:2 in München die erste Saisonniederlage hinnehmen. Das Spiel war gegen einen passiven Dortmunder Matchplan durch Münchner Balldominanz geprägt. Vor welche Probleme das bayerische Angriffsspiel die Dortmunder stellte und welche Änderungen der BVB zur zweiten Halbzeit vornahm beleuchten wir in diesem Artikel.
Bayern München gewinnt in Frankfurt mit 3:0. Dabei kontrollieren die Bayern das Spiel weitestgehend problemlos. Diese Analyse untersucht, wie die Münchner Kontrolle des Spiels entsteht.
Ein taktisch spannendes Duell zwischen den beiden Verfolgern aus Dortmund und Leipzig endet mit 1:1. Beide Teams zeigten gute Leistungen, doch am Ende fehlte beiden noch das letzte Quäntchen zur vollständigen Zufriedenheit.
Der FC Bayern München fand auch mit mehreren kleinen Anpassungen gegen das stabilitätsorientierte 4-4-2 von Werder Bremen schnell die entscheidenden Knackpunkte, erzeugte immer wieder Dynamik über die Bremer Zwischenräume und siegte am Freitagabend mit 4:0.
Köln reiste mit guter Form zum Topspiel am 4. Spieltag nach Leipzig, verlor jedoch trotz einer soliden Leistung mit 1:3 gegen die Mannschaft von Ole Werner. Dennoch lassen sich auf beiden Seiten Auf- und Abs anhand der Partie erkennen.