Ancelottis Kontrolleure gnadenlos
Viel Ballbesitz, viel Kontrolle, aber zunächst nicht so richtig zwingend: Was die Bayern in Augsburg versuchten und wie sie doch zu einem weiteren souveränen Sieg kamen.
Friday, 17.07.2026
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Viel Ballbesitz, viel Kontrolle, aber zunächst nicht so richtig zwingend: Was die Bayern in Augsburg versuchten und wie sie doch zu einem weiteren souveränen Sieg kamen.
In einer facettenreichen Begegnung waren die gefälligen Gladbacher Ansätze zwar gut, aber nicht optimal balanciert und umfassend aufgelegt. So blieb die entscheidende Effizienz auf der Strecke: In letzter Instanz scheiterte die Borussia an der Frankfurter Fünferkette.
Reichlich Derbys gab es im Verlaufe der vergangenen Woche – ob innerstädtisch (Melbourne), regional (Baskenland) oder einfach nur „de Klassieker“. Der Blick über den Tellerrand schaut sich das an.
Ein Rückblick auf Dieter Heckings Ende beim VfL Wolfsburg und die Betrachtung des ersten Spiels seines (Interims-)Nachfolgers Valérien Ismael, bei der Niederlage in Darmstadt.
In der Vorsaison als Vierter noch eines der Topteams in der 2. Liga, in dieser Spielzeit bisher mit großen Problemen das Tabellenschlusslicht. Wie erklärt sich diese Entwicklung bei St. Pauli?
Die Themen diesmal sind unter anderem: Der Start von Peter Bosz bei Ajax, das taktisch komplexe Duell der Amsterdamer gegen Erik ten Hags Utrecht und die teils extreme Interpretation des 5-4-1 von Deportivo Alavés.
Bayern hatte Kontrolle, aber tat sich auch gegen die Kölner Verteidigung schwer, zu Chancen zu kommen. Defensivsolidität und eine gute Umstellung reichten den Geißböcken zum Punkt.
Einiges zur zweiten Liga gibt es in diesem „Blick über den Tellerrand“. Zudem widmet sich ein kleines taktiktheoretisch-hypothetisches Gedankenspiel der Frage: Wie würden sich Zeitstrafen im Fußball auswirken?
Dirk Schuster gegen Darmstadt: Gebolze in der Dauerschleife? Nicht unbedingt: Augsburg überraschte mit seiner Spielanlage, mühte sich jedoch im Angriffsdrittel erheblich.
Breite und tiefe Achter, viel engere Flügelstürmer – so bauten die Bayern häufig auf. Mit zwei verschiedenen Defensivanordnungen stemmte sich Hertha tapfer gegen die Übermacht, ohne aber darauf Zugriff zu bekommen. Bayern dominierte und konnte später vor allem über Thiago von außen die Reihen der Hauptstädter aufreißen.