Di Matteo und die Fünferkette des Schreckens
Kaum stellst du auf Fünferkette um, führst du 3:0 gegen Wolfsburg. Schalke bestätigt einen Trend. Wolfsburg deutet aber auch mögliche Antworten an.
Sunday, 23.08.2026
Kaum stellst du auf Fünferkette um, führst du 3:0 gegen Wolfsburg. Schalke bestätigt einen Trend. Wolfsburg deutet aber auch mögliche Antworten an.
Zinnbauers Handschrift äußert sich in einem aggressiven Mittelfeldpressingsystem, dieses Mal im 4-1-4-1 gegen die Wölfe. Diese können das aber gut umspielen und zeigen ihrerseits starke Arbeit gegen den Ball.
Unter Kasper Hjulmand konnten die Mainzer – etwas überraschend – die Aneinanderreihung von Achtungserfolgen und konstanter Stabilität der Ära Thomas Tuchel weitestgehend fortsetzen. Gegen Dieter Heckings Wolfsburger scheiterten sie aber auf unorthodoxe Weise damit. Eine auf dem Papier interessante formative Idee scheiterte an einzelnen Knackpunkten gegen gut organisierte Wölfe.
Die Ausrichtung des Wolfsburger Mittelfelds zeigt Verbesserungen im Offensivspiel. Überhaupt lieferte die Partie einige generelle Erkenntnisse. So wurden in manchen Phasen die typischen Mannorientierungen abgeschwächt. Trotz zwischenzeitlicher 4:1-Führung war es aufgrund des starken Gegners lange Zeit eine knappe Angelegenheit.
Ein Haufen SV-Autoren haben sich zusammengefunden, um das bisherige Geschehen der Bundesliga zu diskutieren.
Nach zwei Unentschieden und einem Sieg verliert der FC Augsburg in seiner noch jungen Bundesligageschichte im vierten Spiel zum ersten Mal beim VfL Wolfsburg. Zwei gut zum Gegner passende Defensivkonzepte prägen eine offensiv unspektakuläre Partie.
Wolfsburg gewinnt verdient, aber ohne Glanz mit klassischem Hecking-Fußball gegen typische Dutt-Probleme.
Im Goodison Park muss der VfL Wolfsburg eine 1:4-Niederlage hinnehmen. Was bei Heckings Team aktuell gewisse Probleme bereitet, konnte man an dieser Partie gut ablesen. Eine Spielanalayse mit allgemeinen Elementen.
Das recht torreiche Resultat passte nicht unbedingt zum Spiel. Eigentlich hatten die Wolfsburger Probleme mit Kreativität und Verbindungen nach vorne, während sie die guten Frankfurter Offensivansätze mit komprimierter Kompaktheit abdrückten.
Guardiola lässt sich etwas Besonderes gegen Heckings mannorientierte Wölfe einfallen, kann aber nicht die nötige Präsenz erzeugen. Die Rückkehr zu klassischen Mitteln bringt den Sieg, aber auch brachliegendes Potenzial und Unterlegenheit.