Türchen 15: Ja-Cheol Koo
Hinter unserem 15. Türchen behält ein Koreaner auch in Unterzahl und höchstem Druck die Koontrolle über die Situation.
Friday, 10.07.2026
Hinter unserem 15. Türchen behält ein Koreaner auch in Unterzahl und höchstem Druck die Koontrolle über die Situation.
Bayerns bester Spieler: Claudio Pizarro. Oder auch „Bizarro“, wie ihn der Buchautor (und Teil der wundervollen Collinas Erben) Alex Feuerherdt aka „Lizas Welt“ nennt. Dabei verschweigt er seine Vorgeschichte, denn Bizarro ist ein Arbeitsflüchtling in diesem Universum.
Wer ist Marco Verratti? Das titelte einst l’Equipe, als der junge Italiener zu Paris Saint-Germain wechselte. Zwölf Millionen für einen zu kurz geratenen Sechser aus der Serie B? Wollte Präsident Nasser al-Khelaïfi nicht bei den großen Jungs mitspielen? Warum dann Verratti?
Hinter dem wenig herausstechenden Eindruck von Augsburgs niederländischem Kapitän Paul Verhaegh verbirgt sich ein – gerade für einen Außenverteidiger – enorm spielstarker und unterschätzter Liebling von Spielverlagerung.
Nana-nana-nana-nana Veltmaaaan!!!
Die Serie A: Veraltet, unspektakulär, in einer langwierigen Krise und international irrelevant. So lautet die Meinung hierzulande meist, wenn man auf die italienische Liga zu sprechen kommt. Doch es gibt in der Serie A auch einige tolle Sachen zu sehen. Die vielen Nicht-Viererketten, interessante Zentrums- und Strafraumverteidigung, einige sehenswerte Abläufe über die Spielfeldmitte im zweiten Drittel und, am beeindruckendsten von allen, Mateo Kovacic.
Chelseas zweitbester Spielgestalter? Cesc Fabregas. Chelseas zweitbester Dribbler? Eden Hazard. In beiden Bereichen auf Platz Eins? Nemanja Matic. Okay, das mag vielleicht leicht übertrieben sein, aber Matic ist in beiden Bereichen sicherlich keineswegs eine obskure Wahl, obwohl er mit zwei der in diesen Bereichen besten der Welt in einer Mannschaft agiert. Das ist umso beeindruckender, wenn man Matics eigentliche Position und Rolle berücksichtigt.
In den Untiefen der zweiten Liga versteckt sich ein unglaublicher Kombinationsspieler mit dem High-Speed-4D-Blick – sein Name Danny Latza!
Die Zeit um den jüngsten Dekadenwechsel waren die Traumjahre von Pedro Rodríguez. Die Spielintelligenz und Anpassungsfähigkeit des modernen Barça-Stürmers suchte ihresgleichen – und tut es eigentlich immer noch. Trotz einer gewissen persönlichen Krise weist die Spielweise des Spaniers weiterhin in die Zukunft.
Eleganz und Spielkontrolle. Das ist Swansea City und das ist der Meisterstratege, der die Schwäne von der vierten Liga bis auf’s internationale Parkett führte. Es gibt nur einen Leon Britton.