Türchen 13: Marco Verratti

Wer ist Marco Verratti? Das titelte einst l’Equipe, als der junge Italiener zu Paris Saint-Germain wechselte. Zwölf Millionen für einen zu kurz geratenen Sechser aus der Serie B? Wollte Präsident Nasser al-Khelaïfi nicht bei den großen Jungs mitspielen? Warum dann Verratti? 

Weil er Signore Pressingresistenz ist. Weil er Aggressivität und Eleganz, Agilität und Antizipation miteinander verbindet, auf 1,65 Meter vereint. Weil der kleine, wuselige Italiener, der seit über zwei Jahren bei PSG seine Brötchen (und etwas mehr) verdient, der legitime Pirlo-Nachfolger ist. Nicht ohne Grund vertraute sein Landsmann Carlo Ancelotti ihm sofort die zentrale Sechserposition in der ersten Phase der Spielzeit 2012/13 an. Was wusste Carletto, was l’Equipe bis dahin noch an Kenntnis verwehrt geblieben war?

Heimathafen und eine Trainerlegende

Die Geschichte des Marco Verratti begann irgendwo zwischen Burgen und Häfen in Abruzzen, genauer gesagt in Pescara. Der örtliche Verein Delfino sollte zuletzt 2012, eben nach dem Abschied Verrattis, in der Serie A antreten. Den Abschied ihres Juwels bekamen sie mit 12 Millionen Euro bezahlt. Bereits der 15-jährige Verratti spielte für die erste Mannschaft seines Heimatvereins, der zu dieser Zeit in die Serie C1/Lega Pro Prima Divisione abgestiegen war und sogar um die Spiellizenz fürchten musste. Am Weg nach oben – bis in die oberste italienische Spielklasse – war der zunächst als Zehner eingesetzte Jungstar maßgeblich beteiligt. Er war ein „predestinato“, das Talent war unübersehbar und der Aufstieg in höchste Sphären für viele frühe Beobachter nur zwangsläufig. Das galt auch für Pescara-Jugendleiter Antonio Di Battista, der Verratti in jungen Jahren vom ebenfalls lokalen Klub Manoppello holte. Legendär wird es dann, wenn man weiß, dass Verratti bei Delfino Pescara für 5000 Euro, ein paar kostenlose Fußbälle und fünf Eintrittskarten für ein Spiel der ersten Mannschaft gegen Juventus unterschrieb. Unter anderem zog Internazionale gegen dieses lukrative Angebot den Kürzeren.

Aufgrund seiner technischen Stärken sah man Verratti einige Jahre später, zur Zeit seiner Anfänge im Profiteam, als genialen Anker hinter Angreifern. Erst ein gewisser Zdeněk Zeman erkannte in ihm einen Impulsgeber, einen Rhythmusdirigent, einen spielintelligenten Offensivzweikämpfer. Verratti rutschte auf die Sechserposition vor die Abwehrreihe und brillierte dort fortan, sodass auch PSG auf ihn aufmerksam wurde. Trotz einer Vertragsverlängerung im März 2012 unterzeichnete er bereits im Juli ein neues Papier beim damals amtierenden französischen Vizemeister.

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Liga-Debüt für Paris Saint-Germain gegen FC Lorient, 11. August 2012

Ballmagnet und ein großer Bruder

Vom Start weg war der „unbekannte“ Italiener integriert und rückte häufiger in der Grundformation an die Seite von Blaise Matuidi, spielte aber in der Offensivstruktur den defensiveren Part. Die Pariser formierten in dieser Zeit des Öfteren ein recht klassisches 4-2-3-1. Einer der ersten Transfers im hochpreisigen Segment, Javier Pastore, agierte als Zehner davor. Allerdings gerade nach dem Amtsantritt von Ancelotti zum Anfang des Jahres 2012 etablierte sich ein 4-3-3 als ernsthafte Alternative. Dabei sollte Thiago Motta, der wie einige andere, zur gleichen Zeit wie der italienische Cheftrainer in die Hauptstadt Frankreichs wechselte, als zentraler Akteur vor der Innenverteidigung fungieren.

Somit hatte Ancelotti mit der Verpflichtung Verrattis zudem die Möglichkeit einen sehr spielstarken Gestalter vor seine letzte Linie zu stellen, der jedoch weniger dynamisch von der Position abweicht, sondern vielmehr als Passstation selbst unter höchstem Druck noch dienen konnte. Das ist der entscheidende Vorteil gegenüber dem strategisch ansprechenden Thiago Motta. Verratti kann selbst in Doppeldeckung noch so manchen Ball verarbeiten und sich beziehungsweise seine Mannschaft aus dieser kniffligen Situation befreien.

„Not the fleetest of foot, Marco uses his quick lateral movements and great body balance to shield off oncoming defenders, turning around and lobbing a forty meter pass to pinpoint accuracy.“ (Matteo Bonetti, Bleacher Report)

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Weiterführender Aufbau über Verratti in der letzten Saison

Es ging aber in den letzten zwei Jahren nicht unbedingt darum, ob nun der Italiener oder der Brasilo-Italiener nominell als klassischer tiefer Spielmacher auflaufen sollte. Die Lösung bestand in vielen Phasen aus einer Kombination aus Motta und Verratti, ergänzt durch den oftmals unterschätzten Matuidi. Verratti genoss als halbrechter Achter größere Freiräume, war er im Kurzpass-Aufbau doch erst die dritte oder vierte Station und damit weniger im gegnerischen Fokus. Außerdem konnte er immer wieder seine Raumfindungen variieren, beispielsweise tief auf eine Art Doppelsechs zurückkippen, nur um wenig später wieder nach vorn aufzurücken und mit den beiden Flügelspielern für eine kleine Überladung zu sorgen.

Jedoch bietet die erwähnte höhere Grundpositionierung auch ihre Schwächen. Denn Verratti kann hierbei leichter über- oder bewacht werden. Er läuft vermehrt in die gegnerische Kompaktheit oder der Gegner kann in einem quasi-gespiegelten 4-3-3 einerseits die Mannorientierung auf die Achter, darunter Verratti, mit einer andererseits verdichteten Grundordnung im Mittelfeld kombinieren. Zudem entwickeln sich die Aufbaumuster der Pariser bei dieser Konstellation sehr eintönig. Da Matuidi wenig Präsenz in tieferen Zonen hat, spielt Motta automatisch zu seinem technisch versierten Kollegen. Folglich werden die PSG-Angriffe rechtslastig und der Gegner kann bereits präventiv in den Halbraum schieben.

Umso deutlicher werden die Vorteile des zentral agierenden Verrattis, der damit weniger greifbar wird. Er kann sich aus dem Sechserraum heraus immer wieder zwischen die Innenverteidiger fallen lassen, profitiert bei dieser eigentlich ganz simplen Bewegung vor allem von der Spielstärke der PSG-Innenverteidiger, besonders der Brillanz von Thiago Silva. Zudem stellt Verratti hierbei den Gegner vor eine strategisch knifflige Entscheidung. Denn wird er mannorientiert verfolgt, kann er mit seiner Dribbelstärke bereits sehr tief nicht nur Raum erobern, sondern auch jegliche erste Pressingwelle in Unterzahl bringen. Hält sich der jeweilige Gegner allerdings verstärkt zurück, kann Verratti mit seinem sehr sauberen Passspiel den Aufbau gestalten, die pendelnden Achter einsetzen, einen mittellangen Ball zu bestimmten Angreifern spielen oder seinen großartigen, situativen Nebenmann Thiago Silva im richtigen Moment anspielen. Die zuweilen auftretenden Probleme der Pariser im ersten Drittel und in der Gestaltung eines Angriffs werden mit Verrattis Abkippen gemindert oder sogar komplett behoben. Selbst intensive 4-3-3-Pressingansätze wie jener von Marcelo Bielsas Marseille wurden damit zumindest in Teilen ausgehebelt.

Aus diesem Grund gibt es sogar interessante Abläufe, wobei Thiago Motta und Verratti zusammen aufgestellt sind und Motta für die Abkippbewegungen seines Kollegen nach rechts ausweicht. Beide wechseln in diesen Szenen also schlichtweg die Positionen, kehren aber nach Abschluss des Angriffs wieder in die Grundformation zurück. Es sollte bei PSG auch nicht die Frage gestellt werden, ob Motta oder Verratti, sondern wie agiert man mit Motta und Verratti. Im Übrigen ist der größte Leidtragende darunter der ebenfalls sehr talentierte Yohan Cabaye.

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Verratti dribbelte einfach in die Zone, die Monaco verdichten möchte. Das Ergebnis war ein Ballverlust. AS Monaco – Paris Saint-Germain, 9. Februar 2014

Genialität und ihre Grenzen

Der größte Unterschied zwischen Motta und Verratti ist die strategisch fundamentierte Entscheidungsfindung auf dem Feld. Das ist einer von ganz wenigen Schwachpunkten des 22-Jährigen. Während Motta die Situationen immer sehr gut lesen kann und in der großen Mehrzahl der Fälle offensiv wie defensiv die richtigen Aktionen forciert beziehungsweise die richtigen Werkzeuge wählt, verlässt sich Verratti manchmal zu stark auf seine grandiosen Individualfähigkeiten. Besonders seine so genannte aggressive Spielweise sorgte in der Vergangenheit immer wieder für leise Kritikstimmen. Diese „Aggressionen“ schlagen sich in zwei verschiedenen Aspekten nieder.

1. Von Zeit zu Zeit neigt er dazu, zu schnell, zu unüberlegt herauszurücken und versucht höhere Pressingansätze zu unterstützen, interagiert dabei aber mit seinen Mitspieler nicht perfekt. Die Abstimmung fehlt schlichtweg. Als Endergebnis bewirkt Verratti die Destabilisierung seines Teams, weil er gerade als Solosechser damit natürlich immer wieder zentrale Räume entblößt, wenn nicht beispielsweise ein Akteur dahinter geistesgegenwärtig reagiert und einrückt. Aber selbst dabei wackelt das komplette Kartenhaus. In diesem Punkt geht Verratti nicht empathisch genug auf die Spielsituation ein und es gibt insgesamt eine Misskommunikation.

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Im U21-EM-Finale rückte in dieser Szene Verratti aggressiv auf den Ballführenden heraus. Allerdings konnte Isco durch die Lücke zwischen Verratti und Lorenzo Insigne auf Asier Illaramendi hindurch spielen und eine Chance für die Spanier entstand.

2. Verratti ist Kartenspieler. Er sammelt besonders gerne gelbe. In der Saison 2012/13 kassierte er alle 2,6 Pflichtspiele eine Verwarnung, in der darauffolgenden Spielzeit alle 3,3. Aktuell liegt er bei 2,7. In jedem Fall hat sich das mittlerweile zu einem Art Markenzeichen entwickelt, dass der schmächtige Mittelfeldspieler immer wieder den gelben Karton gezeigt bekommt. Zwischenzeitlich führt er sogar immer mal diese Statistik in der Ligue Un an. Die Gründe sind einfach. Entweder Verratti fährt in all seiner Leidenschaft, die man ihm jedoch nicht immer ansieht, aus der Haut und begeht harte, manchmal sogar schmutzige Fouls oder aber er redet sich mit seinem Mundwerk ins Notizbuch des Unparteiischen.

Wasserträger und ein alter Mann

Eine Frage, die eigentlich bereits seit seinen ersten Tagen bei PSG immer wieder gestellt wird, dreht sich rund um Andrea Pirlo und die Nachfolge-Frage. Bei der Weltmeisterschaft in Brasilien funktionierten beide in zwei Gruppenspielen mehr oder weniger zusammen. Die damals verwendete Charakterisierung des „Sidekicks“ ist wahrscheinlich eine Rolle, in der Verratti so lange zu sehen ist, bis Pirlo einmal final abtritt, was bei dessen kraftraubendem Spiel noch einige Jahrzehnte dauern könnte.

„While most are accustomed to seeing Verratti done the role of the main playmaker, he did the job of providing the support to Pirlo very well indeed.“ (Vishal Patel, Outside of the Boot)

Das Verlangen der italienischen Fußballöffentlichkeit nach einem neuen „architetto“, der aber auch noch eine spezifische Dynamik einbringt, der sich auch noch unter Druck gegen zwei oder drei pressende Marseille-Spieler im eigenen Strafraum mit einem kleinräumigen Dribbling durchsetzt, ist groß. Pirlo ist elegante Vergangenheit, er ist der lang gereifte Wein. Doch der Zeitpunkt, wo die Squadra Azzurra die neue Traubenlese als Nummer-Eins-Produkt präsentieren sollte und präsentieren muss, rückt unausweichlich näher. Verratti bietet unglaubliche Fähigkeit und kann – natürlich zusammen mit anderen – die unter Prandelli zu beobachtende Stagnation aufbrechen.

„He sees the game before the other players, like Andrea Pirlo.“ (Carlo Ancelotti)

Und die Beobachtung des Spielers Marco Verratti bleibt spannend. Aktuell verbessert er unter anderem seine Fähigkeit in puncto Ballabfangen und den richtigen Anschlusshandlungen. Er kann nach dem Einsammeln eines gegnerischen Abspiels mittlerweile die Übersicht sehr gut behalten und mit leichter Verzögerung den richtigen Umschaltpass vollziehen. Insgesamt spricht seine steigende Anzahl an Torvorlagen dafür, dass er nicht nur der Mann für das vor- oder vorvorletzte Zuspiel ist, sondern noch mehr ins Offensivspiel einbringen kann. Bereits Weltklasse, aber mit noch jeder Menge Potenzial nach oben…

Momo1 14. Dezember 2014 um 13:43

Super Bericht wie immer eigentlich!
Ich würde ganz gerne mal einen Bericht über Darida lesen, wäre das irgendwann mal möglich oder ist das schon geplant?
Darida ist für mich sehr spannend da ich Freiburg Fan bin und er bei uns eine sehr tragende Rolle spielt (hat man gestern gegen den Hsv wieder gesehen), läuft bei ihm nichts zusammen läuft auch beim sc nicht viel!( außer lange Bälle)
Schuster und Höfler können die Rolle leider nicht übernehmen

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Dr.Ball 13. Dezember 2014 um 15:08

Hey SV, wieso wird den kein Artikel über den für mich besten U21 IV der Welt geschrieben.
Varane ist für mich einer der komplettesten Fußballer der Welt(Schnell,starke Physis,präzise Pässe,Kopfballstark,abgeklärt usw.) Bitte um eine Antwort,vorallem wie er vor einiger Zeit alle möglichen Weltklassestürmer zur Verzweiflung brachte.
Gehfühlt hat Messi nie ein Zweikampf gegen ihn gewonnen.

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RM 13. Dezember 2014 um 16:21

Varane wird ja mal erster Innenverteidiger seit Cannavaro, der Weltfußballertitel gewinnt; für sein Genie sparen wir uns eine in-depth-Analyse auf. Oder er kommt in den nächsten Jahren am 24sten mal.

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Lenn 13. Dezember 2014 um 16:52

Ist es in euren Augen irgendwie zu begründen, dass Pepe ihm vorgezogen wird?

Das Copa-Halbfinale gg Barca vor 2 Jahren, als er irgendwie die komplette Offensive alleine aus dem Spiel nimmt und dann auch noch selbst trifft, war wohl die spektakulärste und auch eine der besten Leistungen eines Innenverteidigers, die ich bisher gesehen habe.

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Dr Ball 13. Dezember 2014 um 18:16

@ Lenn
Ganz einfach, Pepe ist grad in einer Super Form und ich denke das Carlo bei Varane keine Eile sieht, Weltklasse ist der Junge ohne hin schon und schlechter kann er sowieso nicht werden.
Pepe ist grad einfach mal super drauf gewinnt gefühlt jeden Zweikampf und verliert so gut wie kein Kopfball Duell. Varane wirkt grad auch ein wenig unsicher in seinen Aktionen , keine Ahnung wieso aber das legt sich ja jetzt durch Ramos Sperre wird er jetzt spielen und es wird auch nicht lange dauern bis er für Pepe eingesetzt wird. Was mich bei Real traurig stimmt ist das Nacho ein Polyvalenter Allrounder kaum wertgeschätzt wird er ist ein Geschenk für Madrid immer konstant egal ob als RIV LIV LV RV ein Wahnsinns junge für mich auch besser als Barta von Barca und das trotz seiner Größe.

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Isco 13. Dezember 2014 um 18:46

Bezüglich Pepe: seh ich ähnlich, er ist momentan auch in einer beneidenswerten Form und Varane hat immer mal wieder mit kleinen Problemen zu kämpfen.
Zu Nacho: Arbeloast auch nicht mehr der jüngste, ich gehe eigentlich davon aus, dass Fernandez fals RV eingeplant ist.

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blub 13. Dezember 2014 um 18:25

„Ist es in euren Augen irgendwie zu begründen, dass Pepe ihm vorgezogen wird?“

Inklusion.

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Dr Ball 13. Dezember 2014 um 18:19

@ Ja aber RM , dann packt doch für den 24 den Varane rein , ich hab es satt immer wieder den Leuten belegen zu müssen das er einfach vom Talent her unvergleichbar zur Zeit im Weltfußball ist.

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XPI 13. Dezember 2014 um 14:40

Fand ihn unter der Woche gegen Barca ungemein stark. Hat sich immer wieder sehr elegant aus dem gegnerischen Pressing gelöst. Warum Blanc ausgerechnet ihn für die Offensive geopfert hat, hab ich nicht verstanden.

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Todti 13. Dezember 2014 um 17:39

Genau die Frage stelle ich mir auch. Schon im Hinspiel wurde er ausgewechselt und es nervt einfach immer wieder, so einen großartigen Spieler nicht 90 min zu sehen. In 18 Spielen für Paris in dieser Saison hat er nur 6 mal durchgespielt.

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Bernhard 13. Dezember 2014 um 12:59

Leiwander Artikel, obwohl mir ein Beitrag über Matuidi lieber gefallen würde.

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Manuel 13. Dezember 2014 um 14:34

Geht mir genauso, trotzdem schöner Bericht

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Dr. Acula 13. Dezember 2014 um 11:09

genialer Spieler, der mir auch bei der WM aufgefallen ist.. ballsicher, aggressiv und aufbrausend.. Vrmtl aus dem Grund mein Lieblingsspieler weil er mich etwas an meine eigene Spielweise von früher erinnert..
Der Abschluss mit der Bezugnahme auf die N11 und Pirlos Nachfolge hat mir besonders gefallen

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