Licht und Schatten bei Oranje (Niederlande-Schweden 5:1)
Die Niederlande macht gegen Schweden vieles besser. Trotzdem bleiben Zweifel. Eine Analyse.
Thursday, 25.06.2026
Die Niederlande macht gegen Schweden vieles besser. Trotzdem bleiben Zweifel. Eine Analyse.
Wir widmen uns heute zum ersten Mal auch im Podcast der laufenden Weltmeisterschaft. Deutschland hat die Elfenbeinküste 2:1 besiegt. Argentinien fiebert mit, wie Messi Rekorde bricht und auch Österreich nicht stoppen kann. Das Feld der Favoriten ist breit. Felix und Sebastian haben heute Jan von Rautenball dabei und haben sich jede Menge Zeit genomme, um sich ein erstes Mal gründlich mit der Weltmeisterschaft zu beschäftigen, doch dabei soll es nicht bleiben.
Im neuen Format WM-Tagebuch beleuchten wir wöchentlich spannende Themen der WM-Spiele der vergangenen Wochen in kürzeren Aspektanalysen, sowie bei gegebenem Anlass Spieleranalysen. Heute stehen eine Kompaktanalyse zum Spiel Elfenbeinküste – Ecuador, sowie eine Aspektanalyse der Mittelfeldmechanismen Argentiniens beim Spiel gegen Algerien im Fokus.
Es trafen die beiden Favoriten der Gruppe aufeinander: „Wir regeln das in den anderen Spielen“ könnte das Motto des Spiels der Mannschaften gewesen sein.
Auf dem Papier ist Gruppe L schnell erzählt: England, Kroatien, Panama, Ghana, in genau dieser Reihenfolge. Doch die Weltrangliste verrät wenig darüber, was taktisch auf dem Platz passiert. Eine Vorschau über Englands nahezu perfekte Turniermannschaft, Kroatiens verwundbare Altstars und die Frage, welcher Außenseiter dem Favoritenduo wirklich gefährlich werden kann.
Der aktuelle Weltmeister und Sieger der Copa América, Argentinien, geht auch in dieses Turnier als einer der Favoriten. Mit Kapitän Lionel Messi verfügt Argentinien nicht nur über einen außergewöhnlichen Spieler, sondern spielt auch als Mannschaft eine besondere Art von Fußball mit dem Ball. Hier findet ihr eine Teamanalyse zu Argentinien.
Österreich konnte sich zum ersten Mal seit dem Jahr 1998 wieder für eine Weltmeisterschaft qualifizieren. In einer Playoff-Gruppe mit unter anderem Bosnien-Herzegowina, die sich ebenfalls durch einen Sieg gegen Italien für die WM qualifizieren konnten, gelang der erste Platz und damit die direkte Qualifikation.
Lionel Messi spielt weiterhin eine zentrale Rolle in der argentinischen Nationalmannschaft. Nachdem lange unklar war, ob er bei der WM 2026 dabei sein würde, steht inzwischen fest, dass er dem argentinischen Kader angehört. Unabhängig davon, ob es sein letztes großes Turnier sein wird, verdient der Kapitän der Weltmeistermannschaft von 2022 aufgrund seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten eine eigene Analyse.
Das erste Finale eines Europapokals überhaupt – in mehrfacher Hinsicht ein Ausgangspunkt für Mehr.
Ajax Amsterdam gewinnt gegen AC Mailand mit 1:0. Nach den drei aufeinanderfolgenden Siegen des Europapokals der Landesmeister 1971-73 konnte sich Ajax Amsterdam zum insgesamt vierten Mal die europäische Krone aufsetzen.
Das Finale des Landesmeisterpokals 1967 endete ohne Pokalübergabe im Stadion, markierte das Ende von La Grande Inter und galt bereits damals als symbolischer Sieg des offensiv fokussierten Fußballs der Schotten über Inters Catenaccio – und damit als ein Sieg für den Fußball insgesamt.
James Rodríguez und Luis Díaz – zwei solch prominente Namen können außerhalb der nominell ganz großen Fußballnationen nur wenige WM-Teilnehmer in ihrer Offensive vorweisen. Kolumbien verfügt also über einen Altmeister, der beim Turnier vor zwölf Jahren bereits den Goldenen Ball gewann, und einen der im europäischen Klubfußball besten Scorer der abgelaufenen Saison. Weil noch weitere Offensivkönner hinzukommen und das Team von Trainer Nestor Lorenzo eine vielversprechende Spielanlage entwickelt hat, bringt die kolumbianische Auswahl besonderes Offensivpotential mit.
Nach der Goldenen Generation tritt der „ewige Geheimfavorit“ Belgien mit einem neu formierten Team an. Nur wenige der großen Namen wie Kevin de Bruyne und der kurzfristig wieder nominierte Romelu Lukaku sind übrig geblieben, dafür viele interessante Spieler dazu gekommen. Auf fast allen Positionen sind die Belgier mit zwei Spielern auf meistens grundsolide internationalem Niveau besetzt.
Mjällby AIF ist schwedischer Meister. Zum ersten Mal in der Geschichte hat es das 1.300 Einwohner große Fischerdorf geschafft, die Konkurrenz aus den größeren Städten zu übertrumpfen – auch mithilfe eines außergewöhnlichen Offensivfußballs.