Glanzhalbzeit der Bayern

1:5

Wie die Münchener Bayern im Spitzenspiel in Leverkusen den Gegner und dessen passives Zustellen aus einer 4-4-2-Defensive aushebelten.

Zur Struktur dieses Artikels:

  • Einleitend: Grundstruktur des Spiels
  • Die Knackpunkte: Bayerns gute Raumaufteilung und Leverkusens zwei Probleme
  • Im Detail: 1. „Zusatzspieler“ in der ballnahen Linie und Bälle in die nächsthöhere Ebene
  • Im Detail: 2. Halbraumüberladung gegen Mittelfeldpressing
  • Im Detail: 3. Unterschiedliche (kurze) Abstände in der ersten Aufbaulinie
  • Nachwort: Einschränkungen und Bayerns Vorteile

Die einseitige und spektakuläre erste Halbzeit der Münchener in diesem Spitzenspiel war ein Paradebeispiel dafür, wie man ein hohes, passives Zustellen und wie man eine – nicht ausreichend intensives und mitunter nicht ganz geschlossenes – 4-4-2-Defensive bespielen kann. Diese Grundformation diente bei Leverkusen als Basis und kam speziell im Mittelfeldpressing sauber daher: Wirtz agierte neben Schick vorne, die Flügel orientierten sich in der Vertikalen eher im Anschluss an diese Linie denn zu den Sechsern und versuchten in der Horizontalen eng über den Halbräumen zu stehen.

Vorweg: Die Grundstrukturen des Spiels

Verlagerte sich die Pressinghöhe bei den Gastgebern weiter nach vorne ins höchste Felddrittel, veränderte sich die Grundstaffelung asymmetrischer. Auf der rechten Seite schob Diaby höher zu Hernández hin, um diesen zuzustellen. Er und nicht Wirtz wurde die primäre Ergänzung zu Schick. Sollten die Bayern den dadurch nominell „offenen“ Davies bedienen können, folgte bei Leverkusen als Reaktion in den frühen Phasen des Spiels ein Vorrücken von Frimpong nach vorne auf den gegnerischen Außenverteidiger. Die Kette schob dahinter durch und der restliche Block herüber, um ballnah in weitere intensive 1gegen1-Zuordnungen anzuschließen.

Auf dem anderen Flügel ging von Münchener Seite eine positionelle Anpassung aus: Süle spielte bei Ballbesitz grundsätzlich tiefer und vor allem enger als Davies. Manchmal rückte er sogar in den Bereich des Sechserraums ein. Manchmal hielt er sich in flacher Position auf Halbraumbreite und sorgte so für einen verschobenen Dreieraufbau. In den meisten Fällen versuchte Leverkusen, dagegen mit Paulinho zu arbeiten, der den Kontakt zu seinem nominellen Gegenspieler hielt. Allerdings wollte dieser nicht zu früh und zu weit zustellen, da das notgedrungen eine enorm hochgeschobene Position bedeutet hätte. Solange die Verantwortung für das Anlaufen von Süle bei ihm blieb, musste er irgendwann zwangsläufig hoch gehen, hatte dann aber oft nicht mehr genug Zeit für den langen Weg.

In dieser Gesamtkonstellation lag es für Wirtz nahe, sich etwas zurückzuziehen: Nominell stand sein Team mit einer 3gegen3-Gleichzahl in der ersten Linie. Allerdings war es so schwierig, die Zirkulation über Neuer zu verhindern, wenn dieser sich leicht linksseitig absetzte, und darüber hinaus gab es durch die Asymmetrie innerhalb des Dreieraufbaus interessante Winkel für die Bayern. In der zurückgezogenen Position orientierte sich Wirtz zu Kimmich hin, der als Anker im Münchener Mittelfeld typischerweise den Raum direkt vor der ersten Aufbaureihe hielt.

Die Knackpunkte: Bayerns gute Raumaufteilung und Leverkusens zwei Probleme

Es ergab sich eine klare Rollenverteilung innerhalb des Duetts mit Goretzka, speziell etwa nach der Anfangsviertelstunde: Kimmich blieb als Aufbauspieler, Goretzka orientierte sich frühzeitig nach vorne in höhere Zonen. Dort belief er Räume, die seine Offensivkollegen bei Rückstößen in Verbindungsräume hinterließen.

Neben Goretzka hatte Sané im Zentrum am meisten Präsenz. Insgesamt rückte er häufiger nach innen als Gnabry von der rechten Seite, in Entsprechung der Bewegungsmuster der Außenverteidiger. Während Davies früher und breiter aufrückte und Sané ihm die äußere Bahn überlassen konnte, blieb Gnabry wegen Süle vermehrt außen. Zudem kam er verstärkt entgegen, um den Anschluss zu dessen flacher Position herzustellen. Strukturell war das bei den Bayern eine erste schlüssige Grundvoraussetzung für einen guten Auftritt.

Sowohl im Mittelfeldpressing als auch in höheren Zonen und sowohl bei klareren 4-4-2-Staffelungen als auch in vermehrt asymmetrischen Umformungen hatte es Leverkusen jeweils mit zwei großen eigenen Problemkreisen beim Zugriff auf den Ball zu tun. Der erste davon betraf die Abstände: Hinter der ersten Reihe war die Kompaktheit zu den Sechsern nicht gut. Selbst im Mittelfeldpressing passte der vertikalde Anschluss nicht optimal.

Weiter vorne schob der hintere Block kaum mal geschlossen hinter dem Offensivquartett nach. Auf dieser Basis ergab sich der zweite Problemkreis hinsichtlich der Dynamik: Die Gastgeber nahmen jeweils ihre Ordnung an und stellten sich auf. Aber sie ergriffen selten die Initiative für eine gezielte Vorbereitung der Defensivaktionen, die aus dieser Startorganisation heraus passieren sollten. Nur selten zeigten sich geschlossene Bestrebungen der vorderen Akteure, die gegnerische Ballbesitzphase mal zu lenken zu versuchen.

In hohen Zonen praktizierten die Mannen von Gerardo Seouane ein passives Zustellen in der Nähe des Münchener Strafraums. Aber aus dieser Grundsituation kam es selten dazu, dass die Spieler wirklich anliefen. Gerade bezüglich der Positionierungen Süles schienen sie unsicher, wie sie sich dagegen organisieren und bewegen sollten. Im Allgemeinen gab es – auch in einzelnen potentiell recht guten und vielversprechenden Spielsituationen – zu selten Auslöse- bzw. Übergangsmomente, in denen ein bestimmter Spieler den ersten Schritt machte oder geschlossen die Dynamik zum Ball erhöht wurde. Schick und Diaby, also die beiden höchsten Spieler, orientierten sich zu stark an den Innenverteidigern und pendelten gegen Quer- oder Rückpässe zu wenig ballseitig.

Im Detail: 1. „Zusatzspieler“ in der ballnahen Linie und Bälle in die nächsthöhere Ebene

Zumal über die ausgiebige Einbindung des Torwarts blieb den Münchenern auch gegen hohes Zustellen so stets eine gewisse Ruhe am Ball. Diese nutzten sie sehr gut, um Angriffe vorzubereiten. Neuer fand herausragende Positionen, um die Passwinkel nach vorne zu verbessern. Dazu trugen auch die Innenverteidiger mit schneller Ausführung im Auffächern und Absetzen bei. Gerade die flachen und engen Positionen von Süle konnten eine lockende Wirkung entfalten, indem Paulinho weit herausgezogen wurde und der Flügel dahinter sich stärker öffnete.

Mit Hernández‘ Rückpass auf Neuer erfolgt sofort die explosive Bewegung der Innenverteidiger: Hern´ández fällt flacher zurück, Upamecano zieht breit, um die Stürmer zu binden. Als Neuer anschließend auf den eingerückten Süle spielt, erkennt Kimmich die Situation enorm schnell: Mit einer geschickten Bewegung im Bogen kommt er dazu und wird zum „dritten Mann“. Er begibt sich in eine Zwischenebene zwischen Neuer und Süle als nächste Anspielstation.

Entscheidend war, dass die Münchener Räume wie diese nicht einfach mit dem erstbesten Pass bespielten und/oder mit der erstbesten Freilaufbewegung anvisierten. Oftmals passierte das nicht durch nur eine einzelne Spielerbewegung, sondern orchestrierter im Zusammenspiel von mehreren Aktionen. Häufig zog ein Spieler weg, ein anderer kam gegenläufig dazu und der erste Spieler kehrte auf Signal des Zuspiels hin wieder zügig in Ballnähe zurück, um eine schnelle Folgeoption herzustellen.

Die Fortsetzung von oben: Kimmich hat den Ball erhalten und kann nun aus offener Position das Spiel fortsetzen. Die gute Vorbereitung ermöglicht es, den zurückfallenden Gnabry direkt anzuspielen. Dieser hat genug Raum, um nach innen zu dribbeln. Die Sechser müssen sich mit einem weiteren Spieler beschäftigen. (Leverkusen schiebt aber langsam nach aus den ballfernen Bereichen.) Hervorzuheben ist in diesem Fall noch das schnelle Nachstarten Süles.
Das Ergebnis der Szene: Gnabry kann auf Demirbay andribbeln und hat zwei Fortsetzungsoptionen. Süle ist als kurze 2gegen1-Option da und Goretzka löst sich stark diagonal aus dem Deckungsschatten nach vorne. Müller hat den geöffneten Flügel übernommen und kann von dort mit in die Tiefe ziehen.

So konnte immer wieder ein „Zusatzspieler“ zur Linie, in der sich der Ballführende befand, gebracht werden. Speziell die Zeit des Ballhaltens durch einzelne Spieler – besonders häufig durch den Torwart – nutzte Bayern genau dafür – um gegen eine Gleichzahl einen zusätzlichen Spieler in den Aufbaubereich zu ziehen. Solche Bewegungen gingen nicht ineffektiv in die erste Linie, sondern vielmehr nur so zu flach wie möglich und lokal an die Ballzone heran. Dort kam dieser Zusatzspieler auch wirklich zur Geltung. Im Mittelfeldzentrum war das oft genug Goretzka, der sich aus einer hohen Startposition situativ wieder unterstützend nach hinten zu Kimmich zurückkehrte.

Die Entstehung des 0:2: Süles Position macht es für Schick und Paulinho schwierig, Leverkusen hat enorme Abstände hinter den vorderen Pressingspielern. Wirtz stellt Kimmich zu, der seitlich ausweicht und den anderen Halbraum für den zurückfallenden Goretzka überlässt. So kommt Goretzka als Zusatzspieler hinzu. Darauf wiederum löst sich Demirbay nach vorne, um Goretzka zuzustellen. Dieser lässt auf Neuer prallen. Zumindest hat Bayern vorerst einen weiteren Gegnspieler herausgezogen.
Die Fortsetzung der Szene zeigt Neuers Klasse, weil er sich den Ball (innerhalb des freien Raumes zwischen Diaby und Schick) wirksam zu seiner linken Seite hin vorlegt: So verbessert er nochmals den Passwinkel auf Süle. Dieser ist aus seiner Startposition hinter Schick nach vorne gerückt. Da das mit gutem Timing aus der Dynamik heraus passiert, schafft Leverkusen es nicht mehr, zu reagieren. Bayern hat die erste Reihe überspielt, während Demirbay noch herausgerückt steht (Goretzka und Kimmich binden also zwei Spieler hoch). Paulinho muss jetzt vorgehen, hat aber einen langen Weg. Goretzka findet ein gutes Timing, um sich anzubieten, und Müller nähert sich bereits frühzeitig der Linie des Balles, um dort wieder die nächste Option zu geben. Effektiv deutet sich ein lokales 3vs2 für die Bayern an. Die gute Einleitung(dank Neuers starker Aktion und Süles passender Bewegung) gibt Goretzka die Zeit, um jenes 3vs2 (gegen potentielle Deckungsschatten) durch einen Lupferpass auch tatsächlich ausspielen zu können.

Wenn Süle selbst den eröffnenden Ball spielte (anders als in der zweiten Grafik oben), tat er das nicht unbedingt auf denjenigen Kollegen, der ihm am nächsten entgegen kam, sondern auf die darauffolgende Option. Bot sich beispielsweise Gnabry kurz an, zog dieser häufig mit Bakker wiederum einen Gegenspieler auf sich und nach vorne heraus. Der entstehende Raum musste von Bayern aus dem Zentrum besetzt werden, durch Ausweichbewegungen typischerweise von Müller (siehe hierfür aber die zweite Grafik oben), alternativ auch mal durch Lewandowski. Es war dieser Mitspieler, den Süle eher suchte, damit man von dort über eine Ablage auf den tiefer zurückgefallenen Gnabry fortsetzen konnte. Ähnlich gestaltete sich das auf anderen Positionen: Die Mannen von Julian Nagelsmann arbeiteten geschickt mit Pässen in die nächsthöhere Ebene.

Im Detail: 2. Halbraumüberladung gegen Mittelfeldpressing

Agierte Leverkusen tiefer und verteidigte in einem Mittelfeldpressing oder einem erhöhten Mittelfeldpressing, um nicht ganz so viele Räume preiszugeben, sah die klassische 4-4-2-Ordnung in diesen Momenten kaum Land gegen Bayerns Ballbesitzanlage. Der Dreieraufbau hatte eine Überzahl gegen die Stürmer und Kimmich positionierte sich direkt hinter diesen sauber auf Lücke zwischen den Linien. Die Handlungsmöglichkeiten für Wirtz und Schick waren daher gering. Solange Bayer in jener Formation blieb, drohte aus der ersten Reihe heraus stets Unterzahl, die sich über Dynamikvorteile in die folgenden Angriffsphasen transportieren konnte.

Die Vorteile von Bayerns Raumaufteilung gegen das 4-4-2

Wenn die Aufbaumannschaft eine gute Positionsstruktur mit ausreichend Präsenz in den Halbräumen schafft, wird es für die bloße 4-4-2-Defensivordnung schwierig. Genau eine solche Struktur hatten die Bayern an diesem Tage und dazu noch ein enorm gutes Timing in der Ausführung von Pässen und von Auftaktaktionen des Ballführenden (ganz anders beispielsweise als gegen Frankfurt mit den zahlreichen frühen und hektischen Verlagerungsversuchen in den ballfernen Halbraum des 5-4-1). Vor Kimmich sorgten das Aufrücken Goretzkas und Sanés Wege in die Halbräume für zusätzliche Präsenz um Müller herum. Anders als gegen höheres Zustellen mussten sie in diesen Fällen normalerweise nicht situativ zurückpendeln und konnten sich früher in die Offensivräume orientieren.

Dementsprechend bewegten sie sich im Umkreis von Demirbay und Amiri und so drohte Leverkusen in zentralen Bereich leicht überladen zu werden. Dagegen stellten sich für die Sechser viele schwierige Entscheidungen, ob, wann und wie aggressiv sie jeweils herausrücken sollten. Sie blieben oft vorsichtig, hatten in der Folge immer weniger Kontakt zu ihren Vordermännern in der ersten Defensivlinie und Leverkusen verlor erst recht an Kompaktheit. Mit schnellen aktiven Anschlussbewegungen trug Bayern die Überzahl von Linie zu Linie.

Im Detail: 3. Unterschiedliche (kurze) Abstände in der ersten Aufbaulinie

Besonders exemplarisch wurde dieses Vortragen der Überzahl in den Momenten, in denen Leverkusen auch bei höherem Attackieren sich breiter in der 4-4-2-Ordnung hielt. Einige Male verteidigte Diaby klarer den linken Flügel und Wirtz stellte neben Schick die nominelle Gleichzahl gegen die Innenverteidiger her. In diesem Fall kamen enge Positionen von Süle am besten zur Geltung: Dagegen wollte Paulinho eigentlich nicht so früh (und so nah am Mitspieler Schick) mannorientiert zustellen, konnte dann wegen des kurzen Abstands von Süle zu Upamecano aber nicht mehr rechtzeitig herausrücken.

Folglich löste Bayern einfach über Süle kurz nach innen auf Kimmich auf. Dies brach jegliche Deckungsschatten, die Schick oder Wirtz hätten auf den gegnerischen Sechser werfen können. Ein verschobener Dreieraufbau war hier wertvoller als eine breite, gleichmäßige Raumaufteilung. Vereinzelt hatte Leverkusen einige gute Ansätze, wenn Demirbay frühzeitig Kimmich verfolgte – auch wenn das riskant war, zumal angesichts der Nachlässigkeiten im horizontalen Durchschieben bei Bayer in jener Partie.

Generell schienen die Sechser nicht zu weit herausrücken zu wollen, um nicht zu viel Räume gegen Goretzka, Müller und Sané im Zentrum zu lassen. Dafür drohte allerdings der Anschluss an die erste Pressinglinie abzureißen. Sobald Kimmich nach der Eröffnung über Süle aufdrehen und andribbeln konnte, war die Zwickmühle für Leverkusens Sechser wieder da: Sie waren in der lokalen Unterzahl gegen Bayerns Offensivakteure gefangen und konnten wiederum kaum herausrücken.

Unabhängig von der Formation war die Szenerie in der Fortsetzung der obigen Situation exemplarisch für bayerische Schnellangriffe: Müller hatte lokal unterstützt, konnte dann aufdrehen, andribbeln und Bayern trug die Überzahl weiter. In diesem Fall gerät Amiri in die schwierige Lage, wie er sich verhalten soll. Bayern überspielt hier auf San´é, der auf die Kette dribbelt. Im weiteren Verlauf können die Münchener die Verteidiger ähnlich binden, wie es auch nach Szenen mit höherer 4-4-2-Ordnung passierte: Gnabry, Lewandowski und der hoch gestartete Davies sorgen zu dritt für ausreichend Präsenz, um die Verteidiger zu beschäftigen. Für diese wird es daher schwierig, herauszurücken und gegen die Unterzahl direkt am Ball anarbeiten zu können. (Kleines Detail: Wie aktiv Kimmich aus dem ballfernen Sechserraum nachstartet, ist schon beeindruckend.)

Nachdem die Sechser überspielt waren, standen die Verteidiger letztlich vor einem ähnlichen Dilemma. Mit Lewandowski und dazu einem bedrohenden Flügelstürmer und/oder dem aufgerückten Davies hatte Bayern grundsätzlich genug Personal, um die Kette zumindest im ersten Moment zu binden. So blieb zwischen den Linien weiterhin Überzahl – und damit wiederum war die nächste Zwickmühle für die Verteidiger hergestellt: Entweder sie wichen zurück und konnten so direkt am Ball nichts gegen die dortige Unterzahl zu tun, oder sie versuchten diese zu verändern, brauchten bis zum Herausrücken und Attackieren aber einige Sekunden, die enorm gefährlich werden konnten.

Letztlich nahmen die deutlichen Kräfteunterschiede zum Ende der ersten Halbzeit ihren Lauf und entwickelten eine Eigendynamik. Einerseits war Bayern deutlich stärker und hätte gerade in der Phase vor dem 0:2 bereits früher ein weiteres Tor erzielen können. Andererseits musste einiges zusammen kommen, damit sich später die Treffer nur so aneinanderreihten: Zwei Standardtreffer, eine gute Pressingszene vor dem 0:4 und Demoralisierung des Gegners sollten die plötzliche Wucht der Fünf-Tore-Führung leicht relativieren.

Nachwort: Einschränkungen und Bayerns Vorteile

Es blieben auf der Gegenseite Situationen nicht aus, in denen auch das höhere Pressing der Münchener mal überspielt wurde. Im Anschluss dahinter wirkte beispielsweise Süles mannorientierte Spielweise gegen Paulinho manchmal zu ausgeprägt. Sein Verfolgen ließ größere Löcher in der Kette, die bevorzugt Wirtz mit Ausweichbewegungen anzulaufen versuchte.

Aus schwächeren Momenten der bayerischen Defensivarbeit passierte aber lange Zeit kaum etwas – ganz im Gegensatz zur Konstellation vor dem Leverkusener Kasten. Mehrere Gründe dafür kann man kurz anreißen:

Erstens war bei Bayern im eigenen Ballbesitz der Fokus im Anvisieren von Räumen, im Timing von Auftaktaktionen und in der Entscheidungsfindung eben überdurchschnittlich gut. Damit bestraften sie Leverkusen viel effizienter als umgekehrt.
Zweitens spielte der quantitative Faktor eine gewisse Rolle, denn die Münchener hatten mehr Ballbesitzmomente als der Gegner und so kamen eigene Unsauberkeiten bei gegnerischem Ballbesitz allein dadurch bereits seltener zum Tragen.
Drittens verteidigte der siegreiche Gast beim Pressing aus der ersten Linie heraus letztlich schon nochmal eine Kategorie intensiver, nicht nur beispielhaft vor dem 0:4: Die Stürmer arbeiteten geschlossener gegen das Zentrum, liefen die Außenverteidiger geschlossener an und es gab seltener die Situationen des bloßen Zustellens. Der gesamte Ablauf im Verschieben und auch allgemein das Durchschieben – dies ebenso in Umschaltsituationen beispielsweise – war besser als beim Gegner, wenn auch beileibe nicht immer überragend.
Viertens setzten die Münchener dafür mitunter Glanzpunkte im Rückzug: Schlechte Pressingszenen konnten sie durch Rückwärtspressingaktionen von verschiedenen Positionen einige Male gut auffangen. Vor allem die offensiven Flügel verteidigten in solchen Fällen sehr flexibel und geschickt diagonal mit nach innen. Vergleichbare Aktionen hatte Leverkusen nicht in dem Maße. So war der Gastgeber einem vielleicht etwas unglücklichen Spielverlauf zum Ende der Halbzeit und der entstehenden Eigendynamik brutal ausgeliefert.

Daniel 28. Oktober 2021 um 16:39

Erstmal Gratulation an Gladbach zu einer wirklich krassen Leistung. Auch mit einer normalen Performance wäre der FCB gestern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit rausgeflogen, wenn auch natürlich deutlich knapper. Seit dem Ende der Klopp-Ära beim BVB gab es kein so starkes Spiel einer deutschen Vereinsmannschaft mehr, die nicht FC Bayern heißt. Gladbach hat dem wackelnden Gegner früh den Todesstoß versetzt und diesen nicht durch „vorsichtigeres“ Spiel ins Spiel zurückgeholt, wie das deutsche Teams so oft nach überraschenden Führungen gegen Spitzenmannschaften machen.

Bayern schien in den ersten zwanzig Minuten komplett überrascht von der Spielweise der Borussia-und genau da muss jetzt gründlich aufgearbeitet werden, wie das passieren konnte. Die grundlegende Herangehensweise der Fohlen war keine Überraschung, der Ausflug an den Niederrhein ist seit Jahren der schwerste Termin im nationalen Kalender des Rekordmeisters und schon in den letzten Wochen waren die Fohlen gegen Spitzenteams sehr stark. Was Gladbach machte war keine Überraschung, nur wie gut sie es machten. Bayern hätte gewarnt sein müssen-dass sie ein erwartbar sehr schweres KO-Spiel so blauäugig wegwerfen wirft grundlegende Fragen nach der Spielvorbereitung auf. Ich mag jetzt nicht rumspekulieren ob man Upamecano hätte rausnehmen müssen oder wer da jetzt der Schlechteste unter den Schlechten war. Als der VfL sich mal in den Rausch gespielt hatte war das Kind in den Brunnen gefallen, da konnten einzelne Spieler fast nur noch mit untergehen. Sehen wir das Positive, damit ist dieser alberne Hype um Nagelsmann und Upamecano zumindest erstmal Geschichte. War ja kaum zu ertragen, in welche Höhen Bayern in den letzten Wochen nach grad mal einem guten Viertel der Saison gehoben wurde, zuletzt von Hoeneß. Defensive Lücken unter Flick hin oder her: unter ihm hat man nie eine auch nur annähernd so desolate Leistung gesehen. Nagelsmann muss noch einiges zeigen, bevor man ihn auch nur mit Flick vergleichen darf, Stand jetzt ist dieser sieben Titel voraus.

Am Rand bemerkt ganz witzig, dass Rose Kimmich als Musterbeispiel für „Kampfeswillen“ darstellt-und dieser eine Woche später zeigt, dass er in einer kollabierenden Mannschaft genauso doof aussieht wie jeder andere. Fußball ist halt nur in zweiter Linie eine Charakterfrage-wenn am Spieltag die spielerischen Möglichkeiten (warum auch immer) weit genug auseinanderliegen hilft dir die schönste Kämpfermentalität nix. Aber vielleicht ist der gute Joshua auch einfach nicht von der Wirkung eines Pokalsieges überzeugt und wartet auf Langzeitstudien 😉

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[email protected] 29. Oktober 2021 um 15:18

Na ja, kleine Probleme kann man sicher im Bereich von persönlicher Mehrleistung kompensieren (also mehr vom Gleichen, was der Trainer vorgegeben hat). Aber an dem Tag schien ja das mannschaftliche Vorgehen an sich falsch zu sein. Die Frage wäre z.B. gewesen, ob die Bayern bestimmte Passempfänger aus dem Spiel hätten nehmen können.

Das kann ja ein Kimmich nicht entscheiden, dass die Mannschaft plötzlich den Fokus und Positionierung ändert. Da braucht es ja ein Konzept für, wie man das tut und ad-hoc auf dem Platz das mal schnell durch Zurufen zu machen, sehe ich nicht.

Und klar ist es so, dass im modernen Fußball es nur ein oder zwei Leute braucht, die ihren Job nicht machen, damit der Rest wie ein Haufen Idioten aussieht. Wenn das Pressing nicht optimal ist und gleichzeitig man hoch steht, dann wird man überlaufen und alle sagen, wie schlecht die Verteidiger sind.

Aber eigentlich ist die Ursache, dass das Pressing scheiße ist. Dortmund hatte mit Ajax das gleiche Problem: das Pressing war nicht optimal am Vorgehen des Gegners ausgerichtet, damit hatte Ajax dann in der ersten Linie leichtes Spiel.

Dann zogen sie Leute aus der letzten Linie nach vorne und Dortmund blieb aber gleich (schlecht) positioniert. Und so nahm das Elend seinen Lauf und auch die Dortmunder waren in jeder Situation dann positionell überfordert. Immer standen zuviele Gegner in jeder Zone des Spielgeschehens und konnten den Druck durch ein paar Pässe zügig auflösen.

Ich habe Ajax auch mehrmals wunderbar auf Außen durchbrechen sehen, genau wie Gladbach das gemacht hat. So kamen sie an den Rand des letzten Drittels problemlos durch. Dort haben sie dann das Spiel in den Halbraum oder die Mitte gebracht mit Ablagen (pass nach schräg vorne, der Spieler nimmt den mit Rücken zum Tor an und lässt prallen auf einen auf ihn zukommenden Offensivmann)

Der kann dann mit Gesicht zum Tor voll aufdrehen, vor allen Dingen, weil er keinen direkten Gegenspieler hat. Weil er ja offen auf den Pass zuläuft ohne Druck kann er auch schon vorher schauen, wie er weiterspielen will, kann die Situation analysieren.

D.h. wenn der Pass auf ihn kommt (von dem er weiß, dass er gleich kommt), kann er in Bruchteilen von Sekunden seine bereits getroffene Entscheidung umsetzen und zwar 10m vor dem Strafraum ohne Druck und mit Tempo. Das ist mega geil.

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WVQ 30. Oktober 2021 um 00:13

Meines Erachtens ist Bayern gestern die Nagelsmannsche Doktrin, daß man ohne breite AV mit maximaler Zentrumspräsenz aufbaut, früh so viele Spieler wie möglich an die letzte Linie bringt und vom Aufbaublock möglichst direkt dorthin spielt, zum ersten Mal derb auf die Füße gefallen. Gladbach war (soweit ich die Bayern-Spiele bisher gesehen habe) die erste Mannschaft, die darauf ganz gezielt eingestellt war: Die beiden Außenläufer hielten sich eng und etwa auf Sechser-Höhe, wodurch man eine enorme Dichte im Mittelfeld bekam – genau da, wo Bayern relativ viel Luft hat und zugleich aber auch durchspielen muß, um den Ball in die Angriffszonen zu bekommen. Dadurch, daß der ballnahe Gladbacher Außenläufer zudem sehr hoch schob (fast schon eine Art pendelnde Viererkette), konnte er den entsprechenden Bayerischen Außenstürmer im Deckungsschatten halten und zugleich den äußeren Bayerischen Sechser (= eingerückten AV) bedrohen. Vorne ein 2-1 um Kimmich herum, das ihn als Paßoption ausschaltete, den Paß auf den besagten AV leitete und diesem im aggressiven Pressing bloß noch die Option ließ, riskante Bälle diagonal durchs Zentrum zu spielen, die die Gladbacher Sechser (und notfalls die anschließende Dreierkette) schon aufgrund der personellen Dichte gut abfangen konnten. Überhaupt befand sich jeder Bayerische Spieler außer den IV und den (isolierten) Außenstürmern immer (mindestens) in einem Gladbacher Pressing-Dreieck. Und durch diese 3-4-2-1-Struktur hatte man dann bei Ballgewinn auch immer die Möglichkeit, mit viel Personal ins Tempo gegen die Bayerische Restverteidigung zu gehen, und konnte sich sogar auch immer wieder mal durch die Halbräume und durch das Bayerische Pressing wurschteln. Die (absichtlich) offenen Bayerischen Flügel hat man dann natürlich nur zu gerne attackiert, was die Verteidigung vor strukturelle Probleme stellte und zentral Räume für die nachrückenden Sechser bzw. den ballfernen Außenläufer schuf, der aufgrund der engen und hohen Grundposition immer einen kürzeren Weg zum Tor hatte als der nominell für ihn zuständige Bayerische Außenstürmer (weswegen man Sané und erst recht Gnabry fast nie an Verteidigungsaktionen beteiligt sah – sie kamen da oft einfach schlicht nicht hin). Etc. pp.

Und dann hat Gladbach das individuell bis auf ein paar Verstolperer im letzten Drittel auch fast durchgehend in höchster Güte umgesetzt. Rabenschwarzer Tag für viele Bayern-Spieler, aber das war eben auch klar erzwungen, und selbst mit weniger vermeidbaren Fehler wäre es für Bayern brutal schwierig geworden. Ganz grundsätzlich war Gladbach auch nicht nur der erste Gegner, der taktisch auf die Münchner Schwachstellen scharfgestellt war, sondern man hat das Angriffspressing praktisch 90 Minuten durchgehalten, komplett unabhängig vom Spielstand, und so zum einen die eigenen Stärken immer und immer wieder zur Geltung gebracht und Bayern wiederum erst gar nicht dorthin kommen lassen, wo sie die ihren entfalten hätten können. Also genau so, wie man nominell überlegene Gegner bespielen muß, wenn der Plan nicht „glückliches frühes Tor und dann noch glücklicher 80 Minuten tief verteidigen“ lauten soll. Mir klingt der Kloppsche Ausdruck „den Gegner aufs eigene Niveau runterziehen“ im Ohr – chapeau, das war Gegnerrunterziehen auf höchstem Niveau.

Was mich dann aber doch sehr gewundert hat, war daß Nagelsmöller zur Halbzeit taktisch nichts verändert hat. Man war mit dem 2-3-(0-)5-Aufbau ja schlicht chancenlos. Mag sein, daß man bisher sonst nichts groß trainieren konnte, aber schon rein geometrisch und numerisch hätte man Gladbach mit breiten AV und mehr Präsenz in der Spielfeldmitte zumindest mal vor ganz andere Aufgaben stellen können, auch wenn es dem eigenen Angriffsspiel erst mal geschadet hätte. (Hilft ja nichts, mit fünf Mann an der letzten Linie zu bereitzustehen, wenn da einfach kein geordneter Ball hinkommt und man hinten ein Tor ums andere kassiert.) Und es war ja auch nicht so, daß man bei 0:3 noch viel zu verlieren hatte. Erst gegen Ende gab’s dann mal ne Art 3-3-4-Variante, wenn ich mich recht erinnere, aber da war das Spiel längst gelaufen. Würde mich ja sehr interessieren, was Nagelsmann bewogen hat, selbst nach dem fünften Gegentor noch am Plan A festzuhalten…

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WVQ 30. Oktober 2021 um 00:40

Im übrigen auch toller Anschauungsunterricht, wie man eine Dreierkette wirklich als Dreier- und nicht als Fünferkette spielen und die sich daraus ergebenden spezifischen Möglichkeiten gewinnbringend nutzen kann. Die hohen, engen Außenläufer hatte ich ja oben schon erwähnt, zudem des öfteren sehr aggressives Verschieben zum Flügel (der ballferne Außenläufer ergänzt dann ggf. als Spontan-AV, war aber oft nicht mal nötig) sowie punktuell auch aggressives Rausrücken aus der Kette, das strukturell stets gut abgesichert war. Grundsätzlich eine super Dichte im Zentrum, mit den Sechsern ein 3-2-Block, der gegen die vier Bayerischen zentralen Offensiven in der Überzahl war bzw. selbst beim Verschieben der Dreierkette bis auf den Flügel noch mindestens in Gleichzahl. Daß mal wirklich fünf Spieler in der Kette standen, hat man glaube ich im ganzen Spiel nur zwei- oder dreimal gesehen.

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tobit 30. Oktober 2021 um 10:25

Frage: meinst du mit pendelnder 4er-Kette die Abwehr oder das Mittelfeld? Es klingt als meintest du das Mittelfeld, aber das wäre ja dann eigentlich eine pendelnde 3er-Kette aus den beiden Sechsern und dem gerade nicht rausgerückten Flügelläufer. Oder steh ich da auf dem Schlauch?

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WVQ 31. Oktober 2021 um 14:09

Ich meinte die Abwehr, aber wie gesagt nur fast, da sich der ballferne AV meist noch deutlich vor der Kette hielt – aber eben auch deutlich tiefer als der ballnahe, der eher sogar noch vor den Sechsern agierte. Die genaue Positionierung des AV ergab sich wohl ballfern aus der des Bayerischen Außenstürmers (so hoch und eng wie möglich, ohne zu Verlagerungen auf diesen einzuladen), ballnah dann eben aus den Positionen von Bayerischem eingerücktem AV und dortigem Außenstürmer.

(Link zur Formationsgrafik folgt separat. Kann man hier eigentlich auch Bilder einbinden?)

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WVQ 31. Oktober 2021 um 14:17

http://sharemytactics.com/172471/

Aus dem Kopf; Ball hier bei Hernández denken. Man sieht da auch gut, wie praktisch jeder Paßweg außer zu Davies und Upamecano zu bzw. extrem riskant ist und wie jeder Bayern-Spieler außer den IV (ungefährlich) und Außenstürmern (kaum anspielbar) jederzeit von drei Gladbachern gepreßt werden kann, ohne daß die Struktur flöten geht. (Bei Querpaß Hernández → Upamecano dann alles praktisch spiegelverkehrt.)

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tobit 1. November 2021 um 08:05

Klingt für mich eher nach klarer 3er-Kette in der Abwehr, wenn auch der ballferne Flügelläufer sich nicht auf deren Höhe zurückzog. Aber das ist letztlich auch nur Wortklauberei.

Die Admins/Autoren können auf jeden Fall Bilder in ihre Kommentare einbinden. Aber für normale Nutzer:innen ist’s glaub ich nicht freigegeben.

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WVQ 1. November 2021 um 13:33

Ja, war einfach ein sehr klug pendelndes 3-4-Konstrukt. :-} Link zur Formationsgrafik ist in der Warteschleife.


[email protected] 28. Oktober 2021 um 02:28

Ein schönes Spiel von Gladbach. Eine Orgie an Doppelpässen, Ablagen, Verlagerungen, Überladungen, wunderbar und einfach zu schnell für die Bayern. Pressing, Gegenpressing und Restverteidigung top! Da hat der liebe Herr Hütter eine echte Atombombe gezündet. Super vorbereitet vom Trainerteam und toll ausgeführt von den Spielern.

Da wollten alle den Nagelsmann und dann kam Hütter. 🙂

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Koom 28. Oktober 2021 um 11:20

Das wirkte irgendwie wie ein Spiel, wo eine der beiden Seiten ein wenig Lag oder nen langsameren PC hatte und deswegen einfach in keinen Zweikampf kam und nichts. Sachen gibts.

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studdi 28. Oktober 2021 um 11:45

Auf mich hatte es auch den eindruck das Bayern nach dem Rückstand extrem hecktisch wurde. Man hatte keine Ruhe mehr am Ball und wollte „zu schnell“ nach vorne spielen bzw. den Ausgleich.
Dies Spielte der Spielweise von Gladbach extrem entgegen die durch Ihr Aggresives Pressing und schnelles Umschalten durch die hektik des Spiels Provitiert haben.

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Joakina 19. Oktober 2021 um 00:43

Danke vielmals für den hervorragenden Text!

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CT 18. Oktober 2021 um 22:13

Sehr detaillreiche Analyse danke dafür!
Hat Bayern in dieser Formation schon einmal diese Saison gespielt? Ich habe leider noch nicht so viele Spiele von ihnen gesehen. Den asymmetrischen Dreieraufbau, sowie das situative einrücken eines AVs war mir bereits bekannt. Aber gegen Leverkusen gab es sogar asymmetrische 3-Raute-3 Tendenzen, wenn man es so beschreiben möchte.
Die situative Raute war dann (Kimmich als 6er – Sané und Müller in den Halbräumen – Goretzka quasi als 10er, wobei er sich auch zurückfallen ließ).

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sid 18. Oktober 2021 um 19:30

Ähnlich wie Bayerns Leistung, war das stilistisch ein sehr gelunger Artikel!

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Tim 18. Oktober 2021 um 15:03

Noch gar nicht gelesen, aber schon mal vielen Dank für einen Text-Beitrag!

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Pat 18. Oktober 2021 um 13:58

Upamecano war beeindruckend. Generell zeigt die Formkurve bei vielen Bayern-Spielern nach oben und stimmen Fitness, Spielfreude und Teamspirit.

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