Von hohen Überladungen ungesichert in den tiefen Abgrund

vfb stuttgart1:3mainz

Erst sah es für den VfB noch gut aus: Die Schwaben spielten ihre vordere Präsenz kombinativ aus und gingen früh in Führung. Mit der Zeit traten aber die Schattenseiten ihrer Raumbesetzung stärker hervor. Insbesondere die schwache Absicherung im Mittelfeld hatte – verstärkt in der zweiten Halbzeit durch zu attackierende Auswechslungen – verheerende Wirkung.

Es ist wahrlich kein besonders gutes Zeugnis, mit einem Kader wie dem des VfB tief im Abstiegskampf zu stecken. Wie um die eigentliche Qualität der vorhandenen Spieler zu unterstreichen, mutete es an, dass Jürgen Kramny bei seinen zahlreichen Umstellungen nach der deftigen Niederlage in Bremen immer noch Leute wie Langerak oder Baumgartl neu aufbieten konnte. Trotz der Rückkehr von Gentner durfte Maxim im Team bleiben und diesmal gemeinsam mit Didavi das offensive Duett im 4-4-2(-0)/4-1-4-1-Mischsystem der Schwaben bilden.

vfb-mainz-2016Stuttgarts Offensive mit gutem Start

Das sorgte grundsätzlich für eine interessante Aufstellung des VfB: Das neue Angriffsduo agierte sehr umtriebig, blieb zwar häufig auch in den hohen Zonen, doch situativ ließ sich einer der beiden zurückfallen. Abwechselnd suchte derjenige dann die Halbräume neben den positionsorientierten Mainzer Sechsern, um von dort Überladungen in Richtung Flügel zu initiieren, oder etwaige Lücken zwischen Herausrückbewegungen im Pressing der 05er. Desweiteren stellten sie ab den Übergangsbereichen ins Angriffsdrittel auch kleinere Kombinationsaktionen untereinander her, bei denen der von rechts einrückende Rupp helfen und überladen konnte.

Auch ins Mittelfeld hinein hatte der dribbelstarke Allrounder eine wichtige Rolle. Zwar zogen Maxim und der etwas höher postierte Didavi gelegentlich nach hinten, alles in allem waren sie aber tatsächlich recht stürmerhaft und attackierend ausgerichtet. Zusätzlich rückte auch Gentner in seiner typischen Manier weit nach vorne auf. Gelegentlich fokussierte sich der Kapitän auf die Überladung des linken offensiven Halbraums, häufig ging er sogar gleich bis in die Angriffsreihe weiter. So hatte der VfB letztlich trotz nominell fehlenden Mittelstürmers überdurchschnittlich viel Präsenz an der letzten Linie.

Diese teils massive Besetzung musste Rupp ins Zentrum balancieren, was anfangs noch besser gelang, später nicht mehr so gut. Zunächst jedoch starteten die Schwaben in der ersten halben Stunde mit einem starken Auftritt. Bei Mainz waren die Sechser sehr absichernd ausgerichtet und teils sehr tief an der Abwehrlinie angeordnet, konnten dadurch aber nicht so weiträumig Zugriff herstellen. Etwaige Aufrückbewegungen der ersten Pressingreihe waren für den VfB daher über kurze Umwege über die Außenverteidiger oder scharfe Direktpässe in die Offensivabteilung zunächst noch besser zu überspielen, zumal punktuell Maxim, Didavi oder Rupp – in tiefen Zonen mit dem teils einrückenden Großkreutz – temporäre Verbindungen erzeugten.

Kombinative Flügelüberladungen, aber unausgewogene Raumbesetzung

Rückten die Gäste im 4-4-2-Pressing konsequenter nach vorne, konnte der VfB immer noch über lange Bälle – etwa von Langerak – nach vorne zu gelangen versuchen. Das glückte auch ohne durchgehend balancierte Mittelfeldanordnung und trotz phasenweiser Aufbauprobleme letztlich oft genug, um in den Offensivräumen die Überladungen an der vorderen Angriffslinie in Szene zu setzen. Das Personal des VfB ballte sich zwar etwas unausgewogen in jener Zone, war aber dabei insgesamt kombinativ ausgerichtet und verhielt sich in diesen engen (Flügel-)Räumen individual- wie gruppentaktisch gut. Gerade die rechte Seite mit Rupp tat sich hervor: Maxim und Didavi sorgten für Detailveränderungen in den Staffelungen, es gab viel Aktivität, man konnte sich an der letzten Linie entlang spielen.

Das war zwar alles etwas unsauber und in der Weiterführung improvisiert, aber doch recht geschickt. Früh gab es eine gute Halbchance und dann die etwas glückliche Führung, im Anschluss an einen Einwurf samt Ausspielen auf rechts. In dieser Szene war es dann am Ende Gentner, der sich mal wieder ins vorderste Sturmzentrum begeben hatte und den finalen Abschluss von Heise – passenderweise quasi aus Mittelstürmerposition – ins Tor lenken konnte. Zwei Probleme gab es bei alledem aber, die die gute Spielweise des VfB einschränkten und die verhinderten, dass sie mehr aus ihrer anfänglichen Überlegenheit machten, die zwar deutlich war, aber nicht viele weitere Chancen hervorbrachte.

Zum einen fanden diese Überladungen oft eben in hohen Flügelzonen statt und wurden durch die flachen Staffelungen räumlich eingeschränkt. Maxim und Didavi boten sich oft in den äußeren Halbräumen an, links etwa standen am Ende der Überladungen oft nur Kostic-Vorstöße ohne den ganz sauberen Flügeldurchbruch. Der zweite Aspekt ergab sich im Grunde genommen aus diesem Problempunkt. Genau auf jene hohen Außenbereiche waren die Schwaben im Ausspielen letztlich dann auch festgelegt, weil sie viele andere Zonen nicht konsequent besetzten. Die Überladungen auf rechts sahen im Ansatz gefällig aus, wenn man aber gerade keinen Durchbruch finden konnte, fehlte der alternative Ausweichbereich.

So hatte der VfB etwa im Rückraum wenig Präsenz, wenn die vorderste Linie so präsent besetzt war. Wurden diese Zonen nicht – wie etwa beim Tor, wo es gut funktionierte – von einem der Außenverteidiger gefüllt, machte das teilweise niemand. In der Folge fiel es dem VfB schwer, aus schwierigen oder festgefahrenen Szenen effektive Raumwechsel anbringen zu können. Sie hatten nicht so viele Optionen für mögliche Ausweichräume, sondern waren stärker auf die jeweilige Ballzone festgelegt. Kamen sie dort – etwa in jenen Szenen rechts am Flügel – nicht weiter, konnten sie nur bedingt in eine neue hohe Zirkulation übergehen, sondern mussten die wenig vielversprechenden Aktionen oft irgendwie weiterspielen. Dies alles sollte später auch zu den großen Absicherungsproblemen beitragen.

Mainz nach biederem Start langsam gefährlicher

Zunächst einmal kamen die Mainzer aber nur langsam besser ins Spiel hinein. Dabei half es ihnen erheblich, dass ihre erste wirkliche Chance nach etwa einer halben Stunde direkt zum Ausgleich führte. Dieser Treffer illustrierte kleine Aufbauanpassungen, mit denen die Gäste nach dem harmlosen Start etwas gefährlicher wurden: Sie versuchten Stuttgarts erste Linie mit mehr Konsequenz in der Breite zu umspielen, um die diagonalen Eröffnungen ins Zentrum effektiver zu gestalten. Dazu fokussierten sie ihr Personal verstärkt halbrechts. Aus dem Mittelfeld gab es gezielteres Aufrücken, der ballferne Sechser blieb breiter, um Stuttgarts Mittelfeld auseinanderzuziehen. Zudem sollte Córdoba weiträumiger zurückfallen, um die Stuttgarter Innenverteidiger herauszulocken und Verlagerungsräume zu öffnen.

Zuvor hatten die Mainzer aus ihren Aufbauaktionen kaum Gefahr entwickeln können. Auch wenn die Stuttgarter Verteidigungsarbeit noch einige Probleme aufwies und damit ein keineswegs unüberwindbares Hindernis darstellte, war doch zumindest eine gewisse Stabilisierung im Vergleich zu einigen der letzten ungeordneten VfB-Auftritte erkennbar. Grundsätzlich formierten sich die Schwaben in einer 4-4-2-Formation mit mäßiger vertikaler Kompaktheit, einigen guten Staffelungsmomenten und vielen Mannorientierungen. Insbesondere in der Abwehrreihe und auf den Flügeln zeigten sich diese unter Kramny häufigen, mal mehr oder weniger abgeschwächten Zuordnungen deutlich.

Einen ersten Schutz für diese Zuordnungen stellte die erste Linie aus Didavi und Maxim dar, die oft etwas verbreitert angeordnet war. Damit erhielten sie etwas besser Zugriff auf die äußeren Halbräume und konnten die Wirkung verschiedener Herauskippbewegungen der Mainzer Sechser gelegentlich einschränken. Darüber hinaus verpassten es die Rheinhessen selbst, aus den gegnerischen Mannorientierungen mehr Kapitel zu schlagen. Ein großes Problem war die geringe Offensivpräsenz in Verbindung mit eher trägen und wenig kreativen Bewegungsmustern. Kreuzende Bewegungen von Malli und den Flügelspielern gegen Mannorientierungen der Außenverteidiger etwa fanden kaum aktive Folgeaktionen der Kollegen.

Ein ähnliches Bild ergab sich beim Bewegungsspiel der zentralen Mittelfeldakteure. Zwischendurch stieß einer der beiden Sechser mal vor, wurde dann häufig von Schwaab aufgenommen und verfolgt, aber die Einbindung dessen war sehr individualistisch und wurde kaum übergreifend beantwortet. Der Stuttgarter Sechser begleitete die einzelnen Diagonalläufe nach außen und dort konnte der VfB die Mainzer in Gleichzahl stellen. Diese hatten nur wenige Folgemechanismen für das Ausspielen der Szenen und ebenso seltene Anschlussläufe aus dem Zentrum, um die auseinanderklaffenden Abstände zwischen Schwaab, Gentner und den anderen Schwaben zu attackieren.

So hatte beispielsweise Malli vor der Pause einige passive Phasen mit ungewohnt tiefen Positionierungen. Diese Zurückhaltung endete in einigen unpassenden Staffelungen und verhinderte, dass das unsaubere Positionsspiel Gentners nachhaltiger unter Druck gesetzt und aufgedeckt wurde. Wirklich bestraft wurden die breitflächigen VfB-Mannorientierungen erst beim 1:2, das allerdings im Anschluss an einen Einwurf mit etwas Pech fiel. Gentner stand mannorientiert etwas höher, außen hatte Maxim die Verfolgung des seitlich rochierenden Fabian Frei zu leisten, auf den nach gewonnenem Dribbling die Absicherung fehlte. Der Schweizer lieferte dann die Vorlage bei diesem aber auch etwas glücklich gefallenen Treffer.

Zahllose Konter gegen die Trümmer eines Mittelfelds

Dies war der Ausgangspunkt einer für den VfB katastrophalen Schlussphase. Unter den Vorzeichen des Rückstandes mussten sie mehr nach vorne tun, kamen damit strategisch nicht klar. Kurze Zeit später sorgte die Einwechslung Werners für Gentner auch personell für eine offensivere Ausrichtung. Nun verblieben nur noch Maxim und Didavi vor Schwaab. Diese attackierende Aufstellung und das noch riskantere Aufrückverhalten – nachdem sich schon zuvor oft viele Akteure in die vorderen Zonen bewegt hatten – schwächten die Absicherung nochmals. Erst in diesem gesamten Umfeld wirkte sich dieses Problem am Ende dann wirklich gravierend aus und bot den Mainzern in der Endphase zahlreiche Kontergelegenheiten. Schon vor der Pause hatten sie wegen kleinerer Anbindungsprobleme nach vorne manche Bälle verloren, nun wurde es verheerend.

Die Gäste forcierten das Ganze mit kleinen Verbesserungen im etwas weiträumiger angelegten Pressing und gezielterem Umschaltspiel. Auf Seiten des VfB ging Kramny derweil ins Risiko und verlor die Balance, indem er auch noch den letzten Funken „Sechser-Charakter“ auflöste, um mit Tashchy einen zusätzlichen Offensivakteur für Schwaab zu bringen. In vorderster Front hatte Stuttgart nun massiv Personal, das aber nicht sauber zusammenfand und hinten Lücken ließ. Nun war Maxim der tiefste Mittelfeldmann und hatte dort größere Räume irgendwie alleine zu sichern. Mehr und mehr ging jegliche Absicherung verloren sowie in Folge dessen auch Konsequenz im Rückwärtsgang.

Schon einige vorige Konterszenen, spätestens aber der Treffer zum 1:3 waren das negative Paradebeispiel dafür, dass individuell und gruppentaktisch keinerlei geordnete Rückzugsintensität im Umschalten mehr vorhanden war. Bei den Mainzer Kontern verblieben zunächst noch drei bis fünf Stuttgarter Spieler im Bereich der Mittellinie. Teilweise standen diese von der Grundstaffelung her gar nicht mal so schlecht, doch war das komplett ineffektiv und irrelevant: Denn zum einen gab es davor niemanden, der wirklich gegenpresste, und zum anderen und machte von diesen hinten zur Absicherung verbliebenen Spielern praktisch auch keiner mehr wirklich etwas.

Der VfB stellte sich desolat an: Ein, zwei leichte Pässe, Laufwege und Dribblings – schon war Mainz in riesigen Räumen und mit Überzahl frei durch. Mehrmals tauchten sie gefährlich vor Langerak auf. In den letzten Minuten war sogar das 1:3 ein glückliches Ergebnis für die endgültig auseinanderbrechenden Hausherren. Okay, eigentlich braucht man das Geschehen in der Schlussphase nicht noch genauer zu analysieren, es war krass genug. Besonders vor dem Hintergrund der Personalwahl in Durchgang zwei musste man befürchten, was dann eintrat. Wenn man es platt, vereinfacht und gemein zusammenfassen wollte, könnte man sagen: Mit zwei Sechsern gelang dem VfB zumindest eine gute Anfangsphase, mit einem war man noch irgendwie im Spiel, ohne Sechser ging nichts mehr.

Fazit

Die Endphase war – zumindest was das desolate Rückzugsverhalten und die schlechte Absicherung anging, bei den Ansätzen im Zusammenspiel gab es weiterhin doch kleinere Lichtblicke – so etwas wie die schlussendliche Kapitulation des VfB Stuttgart in einer Partie, die so hervorragend begonnen hatte und so deutlich im anderen Extrem endete. Ein Stück weit ist das die Zusammenfassung der Saison und auch der Probleme der Schwaben in den letzten Jahren:

Sie pendelten auf einem schmalen Grat des Extrems und des Risikos. Schwache Absicherung und gewisse Aufbauschwierigkeiten durch unausgewogene Offensivpräsenz und teils kopfloses Aufrücken spielte bei den vielen blauen Augen der Vorsaisons immer eine wichtige Rolle. Diesmal war es zu viel – ausgerechnet, nachdem man fast schon gerettet schien. Wie gut diese Vorgehensweise, die immer ihre Schwächen hatte, funktionierte, hing auch vom Risiko im Passspiel, dem Personal, dem gegnerischen Pressing und der genauen Anlage innerhalb der Offensivanlage zusammen.

Zu Beginn unter Kramny lief es – vielleicht auch mit etwas Glück – besser, letztlich erwies sich das teils fast sechserlose Konstrukt – mit etwas Pech – als zu unabgesichert und ungeordnet. Über die letzten Jahre erlebte Stuttgarts Risiko-Spiel immer noch die knappe Rettung. Vor dem Hintergrund könnte man sagen, es musste irgendwann passieren, in eine solche Situation zu kommen wie jetzt.

August Bebel 8. Mai 2016 um 19:28

So wie’s aussieht, führt Kramny den VfB gleich zweimal in einer Saison zum Abstieg.
Naja, abgesehen von den gerade in einem solchen Spiel umso einflussreicheren psychologischen Faktoren, die sich auf die Stuttgarter in Rückstand doch arg negativ ausgewirkt haben dürften, war dieses Spiel ein gutes Beispiel dafür, dass die Einwechslung eines Stürmers für einen Defensivspieler beim Aufholen nicht immer hilfreich ist.
Übrigens halte ich nichts von der These, dass ein Abstieg einem Verein gut täte. Gerade finanziell wirkt sich der Gang in Liga 2 verheerend aus; in Stuttgart werden die Zuschauer in Scharen ausbleiben, schätze ich. Die Spieler, die man gerne loswürde, will auch sonst niemand haben, während die guten gehen. Ein guter neuer Vorstand, Manager und Trainer ist in der 2. Liga auch nicht einfacher gefunden.

Antworten

Koom 8. Mai 2016 um 21:23

Grundsätzlich d’accord. Das Beispiel Kaiserslautern sollte da durchaus warnend sein.

Ein Jahr 2. Liga _kann_ helfen in manchen Dingen. Geht man es konsequent an, reduziert man mal auch Leute auf der Geschäftsstelle, positioniert sein eigenes Standing neu (weg vom EL-Platz-Denken hin zum Klassenerhalt + Talentschmiede). Stuttgart hatte eine grandiose Jugendarbeit, das aber zuletzt einschlafen lassen. Es gilt, hier eine Neuausrichtung zu finden. Wichtig wäre vor allem ein richtig guter Trainer (ala Stöger, Tuchel etc.), der kreativ arbeitet und der Mannschaft eben die 10% beibringt, die diese Saison fehlten.

Antworten

TobiT 8. Mai 2016 um 16:55

Ich habe das Gefühl Maxim als alleiniger Mittelfeldspieler ist Kramnys Standardantwort bei Rückständen kurz vor Schluss.
Generell verstehe ich nicht, dass Maxim sonst fast keine Rolle spielt. Seine Statistiken sind gut, insbesondere beim Passspiel und Vorlagen sieht das sehr gut aus. Auch die defensive Beteiligung ist da. Die Trainingsleistungen müssen also echt miserabel sein, anders kann ich mir die Nichtberücksichtigung unter mehreren Trainer nicht erklären.
Weiß jemand genaueres dazu?

Antworten

PM 14. Mai 2016 um 08:00

Als ich Maxim im Trainingslager vergangenen Sommer im Zillertal sah, könnte ich nachvollziehen, warum er so wenig Einsatzzeit bekam. War wirklich unterdurchschnittlich sein Eingagement und seine Leistungsbereitschaft im Training. Wie es sich im Laufe der Saison verhalten hat, mag ich nicht zu beurteilen aber womöglich ähnlich. Eigentlich schade, wenn man bedenkt welches spielgestalterisches Potenzial der Junge besitzt und welche Qualitäten er für die Mannschaft einbringen könnte. Andererseits schafften es die Trainer vielleicht auch nicht, ihn miteinzubeziehen und seine Klasse in das Stuttgarter Spiel zu integrieren. Auch hier denke ich, hätte ein Trainer wie Tuchel (sehe das wie mein Vorredner) mehr aus Maxim und damit für den VfB generieren können.

Antworten

Truu 8. Mai 2016 um 14:29

Was den Wert eines guten Trainers ausmacht, sah man in diesem Spiel. Ich bin wahrlich kein grosser Freund Guardiolas Arbeit, aber diese Kritik gegen ihn ist immer auf einem hohen Level zu sehen. Bei den Bayern war die Mannschaft, gleichgültig wie der Spielstand war (auch gegen Madrid bei 0-4), über die gesamte Spielzeit immer gefestigt aufgetreten, sie hatte immer ein strukturiertes Spiel anzubieten. Bei Stuttgart gestern dagegen war keine Mannschaft auf dem Feld zu sehen, die letzten 25 Minuten waren eine einzige Qual zum Ansehen.

Ich kann mich nur einem anderen Kommentar (anderer Artikel) anschliessen, wonach nur ein Abstieg eine notwendige Strukturbereinigung einleiten kann.

Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*