Türchen 13: Marcelo

Der kreativste Außenverteidiger aller Zeiten ist einer der eigenwilligsten Spieler überhaupt. Marcelo ist vor allem aus strategischer Sicht ein Fingerzeig für die Zukunft.


Dieser Artikel ist eine Zusammenarbeit der Autoren MR und TR.


Wir hatten ihn eigentlich für einen anderen Adventskalender eingeplant. Seit zwei, drei Jahren spielen wir nämlich intern mit dem Gedanken, einen Kalender über – Arbeitstitel – sogenannte „Out-Of-Category-Spieler“ zu machen, also Spieler, die nicht nach den üblichen Maßstäben bewertet werden können und nicht in die üblichen Schubladen passen. Da sollte auf jeden Fall Marcelo rein. Wir haben aber festgestellt, dass uns gar nicht so viele Spieler für so einen Kalender einfallen. Eigentlich war Marcelo der Hauptgrund für diese Idee.

Das Zentrum des Spiels auf der linken Seite

Marcelo im Ensemble der Madrilenen

Real Madrids langjähriger Stamm-Linksverteidiger ist ein sehr eigener und besonderer Spielertyp. Gelegentlich wird und wurde er für seine leicht undiszipliniert und wirr erscheinende Spielweise kritisiert. Den typischen Beschreibungsklassifikationen, die häufig für Spieler angewendet werden, ist er schwer zuzuordnen. Eigentlich lässt sich der extravagante Brasilianer nicht in Kategorien zwängen, wollte man ihn trotzdem nach klassischen Mustern beschreiben, wäre „spielmachender Außenverteidiger“ eine der passendsten Varianten.

Marcelo bindet sich mit dem Ball viel ein, kann einer Mannschaft immer wieder neue, überraschende Impulse geben und das Spiel sogar als Schlüsselfigur tragen. Er treibt mit kuriosen, attackierenden und vor allem zahlreichen Dribblings an, kann potentiell enorm starke Bewegungen und Aktionen in der Diagonalen machen, gestaltet die Bemühungen und den Aufbau seines Teams mit interessanten Pässen, selbst in statischen Ausgangslagen aus dem Fußgelenk. Man könnte fast sagen, Marcelo fungiere – wenngleich nicht umfassend in allen Bereichen – für die Mannschaft wie ein Sechser, nur eben von der Außenverteidiger-Position.

Die unorthodoxe Kreation des Spiels

Ein wichtiger Baustein für diese spielmachende Rolle ist die enorme Kreativität des brasilianischen Nationalspielers, seine wohl wichtigste und prägendste Eigenschaft. Gerade für einen Außenverteidiger ist sie in dieser Form exzeptionell und ungemein selten. Man lehnt sich nicht sehr weit aus dem Fenster, wenn man Marcelo als den kreativsten Außenverteidiger der Fußballgeschichte bezeichnet. So wuchtig und bedeutsam dieser Punkt sein mag, ist es aber gar nicht so leicht, diese „unbändige“ Kreativität auf ihren analytischen, inhaltlichen Kern hin zu dechiffrieren.

In dem Maße, wie Marcelo im Detail tatsächlich ein sehr spezieller, singulärer Spielertyp ist,  sucht seine außergewöhnliche Kreativität in dieser Form auch ihresgleichen – nicht nur in ihrer Qualität, sondern auch stilistisch. Er hat etwa einen sehr ungewöhnlichen Dribbelstil, bei dem er spektakuläre technische Aktionen mit undurchschaubaren, aufwendigen Körperbewegungen vereint. Aus dieser Mischung heraus nutzt er seine hohe Explosivität, manchmal spielt er fast im Stand.

Seine Pässe können simpel und logisch sein, doch dann streut er wiederum überaus unorthodoxe, unvorhersehbare diagonale Flugbälle Richtung Zwischenlinienraum ein und trägt das Spiel damit sofort aus einer unscheinbaren Situation heraus in die gefährliche Zone. Selbst seine Angriffe von der Strafraumseite – eine klassische Disziplin – sind oftmals nicht zu antizipieren, da er zum einen alle Räume im Strafraum mit unterschiedlichen Flugkurven anspielen kann, zum anderen, weil seine Durchbrüche im Eins-gegen-Eins so vielfältig und unorthodox sind, dass man schwer vorhersagen, wann und wie er vorbei kommen oder was seine Folgeaktion sein wird.

So fällt Marcelo generell etwas aus dem Raster. Dementsprechend bedeutet das eigentlich eine gewisse Einschränkung dafür, in ihm einen „exemplarischen“ oder „repräsentativen“ Vorreiter für zukünftige Entwicklungen auszumachen. Grundsätzlich könnte man das in irgendeiner Form wohl bei fast allen unserer „Spielertypen der Zukunft“ einwenden, in diesem Fall ist es aber markanter und handfester. Vieles von dem, was ihn ausmacht, ist einfach individuelle Fähigkeit. Dennoch lassen sich in der Spielweise Marcelos einige generelle Hinweise finden, die auf wichtige Schwerpunkte des Fußballs von morgen vorausdeuten.

Wo Spielaufbau und Angriffsspiel verschwimmen

Zum einen kann man dies konkreter auf der Ebene des Spielertypen thematisieren. Ein für die Zukunftsfähigkeit Marcelos entscheidender, auf Entwicklungen der nächsten Jahre hinausweisender Punkt liegt in der aggressiven Art und Weise, wie sich seine gestaltende Ausrichtung umsetzt: Sein Spielmachen ist enorm durchbruchsorientiert und auch extrem durchschlagskräftig, weniger strukturell vorbereitend. Das kann potentiell ungemein starke Vertikalität, Explosivität und Überraschung generieren, wenngleich auch inkonstant und zu „drängend“ sein. Letzteres zeigt sich etwa seinen beliebten Aufbaupässe im äußeren Halbraum entlang auf Ausweichbewegungen, die er übermäßig attackierend zu spielen neigt.

Daher sind die Aktionen, bei denen Marcelo spielmachend und gestaltend agiert, genau die gleichen, mit denen er auch seine durchschlagskräftigsten Momente erzeugt. Diese besondere Symbiose an sich könnte schon noch mehr Verbreitung finden. Vergleichbar ist etwa Mats Hummels‚ Tendenz, gegen kompakte Gegner den Ball einfach direkt von hinten in den Strafraum zu spielen, oder vielleicht auch der Dribbelstil von Ever Banega.

Solch ein Ansatz vermag potentiell systemsprengend zu wirken und verweist damit auf die generelle Qualität, mit besonderen individuellen Fähigkeiten dort Durchschlagskraft zu erzwingen bzw. die Kräfteverhältnisse einer Situation umzustoßen, wo der kollektive Versuch im Duell mit der kollektiven Gegenkraft des Gegners auf Granit beißt, sprich: Wenn sich die Mannschaften ebenbürtig sind, kann der Einzelspieler den Unterschied machen und das Spiel verändern. Diese Thematik ist Vorbedingung oder zumindest unterstützende Grundlage für einen weiteren Aspekt.

Strategische Bedeutung des Außenverteidiger-Raumes

Zum anderen geht es – etwas allgemeiner – um die taktische Funktion und Aufgabe im mannschaftlichen Zusammenhang: Marcelo ist ein sehr gutes Beispiel für starkes, kreatives Aufbauspiel von der Außenverteidiger-Position. Dieses Element bzw. überhaupt diese Zone könnten in Zukunft trotz und wegen der enormen Bedeutung des Zentrums besonders wichtig werden, wenn die Defensivsysteme immer mehr Verfeinerung erlangen und viele Mannschaften sich gegen ein im Zentrum massiertes Pressing auf die Außen drängen lassen.

Auf dem Flügel können die immer besser verschiebenden Teams für viele unangenehme Situationen sorgen – die Stunde der aufbaustarken Außenverteidigern, sich aus aussichtslos wirkenden Umgebungen zu befreien. Mit Marcelo auf einer solchen Position hat man enormes Potential, um sich entweder aus einer Isolation noch zu lösen oder – bei höherer eigener Kontrolle – einen kompakten Block aufzubrechen, um den man herum zirkuliert.

Eigentlich ist es schon seit Jahren ein riesiges Versäumnis, dass viele Mannschaften aus dieser Zone – in die man immer wieder gezwungen wird – keine Lösungen mehr finden, auch weil die Außenverteidiger technisch zu limitiert sind. Diese offene Zone wird aktuell oftmals sogar noch größer, weil Systeme wie das 4-2-2-2, das 5-3-2 oder das 5-2-1-2 sich noch massiver im Zentrum ballen. Teilweise können Mannschaften die Zone nutzen, indem Spielmacher aus dem Zentrum nach außen kippen. Simpler und weitgreifender ist aber die Lösung, dort schlichtweg einen passstarken Spieler zu haben.

Bei Real Madrid werden schließlich sogar beide Lösungen miteinander kombiniert, da Toni Kroos sich immer wieder unterstützend Richtung Marcelo bewegt. Dieses Duo in diesem torfernen Raum ist wohl der Hauptgrund, weshalb die Madrilenen so schwer zu pressen und in der Folge so schwer zu dominieren sind. Das sorgt einfach für eine gewisse Grundkontrolle, aus der zwei Champions-League-Titel resultierten.

Das chaotische Genie

Ein interessanter Rückbezug auf die Besonderheit von Marcelo als Individualisten: Gerade weil er selbst so verrückt, dribbelstark und auf einzigartige Weise kreativ ist, setzt er seine Aufbauaktionen, generell das Zusammenspiel oder überhaupt das „futuristische Programm“ noch vergleichsweise unsauber um. Bei einleitenden Aktionen zieht er häufiger und auch unbedachter nach außen in breitere Ausgangslagen als es eigentlich sein sollte, kann sich aufgrund seiner außergewöhnlichen Qualitäten aber vielfach dennoch auf absurde Weise daraus lösen bzw. etwaige Problematiken einfach „ignorieren“.

Ähnlich wie etwa bei Ousmane Dembele führt diese Art der Unsauberkeit andererseits wiederum gerade dazu, dass er zuweilen noch unvorhersehbarer und dadurch durchschlagskräftiger wird, weil sich Verteidiger fälschlicherweise entscheiden, den Zugriff zu suchen, und dabei dann überspielt werden. Diese Art von Unsauberkeit ist so etwas wie ein Gegenentwurf zu dem handwerklich sehr sauberen Spielweisen, die wir in den Türchen 10 und 12 diskutiert haben: Auf der einen Seite wird die Defensive geknackt, weil die logischen Optionen sehr sauber und tororientiert ausgespielt werden. Auf der anderen Seite wird die Defensive geknackt, indem sie ins Chaos gelockt wird, welches man aber besser kontrolliert, wodurch man wiederum mehr Optionen schafft.

Zuletzt ist Marcelo ein Spieler dieses Kalenders, bei dem man mit am schwersten vorhersagen kann, ob er jemals ein wirkliches Vorbild für zukünftige Spielergenerationen sein kann. Gleichzeitig muss man damit rechnen, dass sich zumindest die herausgestellten Aspekte seiner Spielweise im Fußball der Zukunft immer mehr wiederfinden lassen werden, wenn man aufmerksam hinsieht.

In jedem Fall wird Marcelo hoffentlich ansatzweise seinen verdienten Platz in der Fußballhistorie einnehmen dürfen, dank der drei CL-Titel in den letzten vier Jahren. Vor einigen Jahren noch sah das gar nicht so aus, stattdessen wurde er häufig für seine fahrig wirkende Spielweise kritisiert. Aber Marcelo passt eben nicht in die Kategorien und Bewertungsmaßstäbe, die man normalerweise an Außenverteidiger anlegt. Er definiert die Position um. Wir werden sehen, ob die Fußballwelt seiner Definition zu folgen vermag.

Marcelos Goalimpact


Dieser Artikel ist eine Zusammenarbeit der Autoren MR und TR.

Peda 14. Dezember 2017 um 09:33

Marcelo ist schon faszinierend:
einerseits für einen Außenverteidiger ein total untypisches Fähigkeitenprofil, andererseits wohl auf keiner anderen Position so stark eingebunden wie links in einer Viererkette.

Sein Portrait knüpft auch wieder schön an meine Fragen hinter Türchen 12 an:
„Eigentlich ist es schon seit Jahren ein riesiges Versäumnis, dass viele Mannschaften aus dieser Zone – in die man immer wieder gezwungen wird – keine Lösungen mehr finden, auch weil die Außenverteidiger technisch zu limitiert sind.“

Ja, ist es. Nur wie geht man das an? Meiner Meinung nach dürfte man dafür Außenverteidiger in der Jugend nicht immer nur als Außenverteidiger einsetzen, um sie stärker technisch und strategisch zu fordern.

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HW 14. Dezember 2017 um 12:13

Vielleicht liegt es an der an der Fußballkultur. Dani Alves ist ebenfalls ein spielstarker Außenverteidiger und er ist auch Brasilianer. Vielleicht wären diese Spieler in anderen Ländern aufgrund ihrer technischen Stärken früh auf andere Positionen gesetzt worden.

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Cali 15. Dezember 2017 um 15:43

Ich kenne nur sehr wenige AVs, die bereits in der Jugend hauptsächlich als AV eingesetzt wurden.

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Cali 13. Dezember 2017 um 17:07

Natürlich wird Marcelo ein Vorbild für zukünftige Generationen sein. Spieler wie er, Dani Alves und Lahm haben gezeigt, dass man zu den Eckpfeilern der Mannschaft zählen kann, obwohl die AV-Position auf dem ersten Blick eine sehr undankbare ist. Ich kenne keinen, der Marcelo nicht liebt.

PS: Sicherlich auch einer der besten Flankengeber aller Zeiten.

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Esteban 13. Dezember 2017 um 13:55

Ich habe nun nicht alle Türchen geöffnet und gelesen, generell stellt sich mir aber eine Frage: Ihr geht sehr häufig auf die spielgestaltenden, ja dominanten Eigenschaften im Offensivspiel der Spieler ein. Ein Aussenverteidiger ist ja aber nunmal auch ein Verteidiger. Den perfekten Spieler gibt es kaum, aber mich würde schonmal interessieren, wie soviel Offensivpower das Defensivverhalten beeinflusst.
Natürlich kommen da gruppentaktische Überlegungen hinzu, aber mich würden auch mal die defensiven Fertigkeiten der Spieler in eurer Liste interessieren, vor allem wenn sie eigentlich Defensivspieler sind.
Danke 🙂

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MR 13. Dezember 2017 um 14:00

Danke für den Hinweis, ich glaub in dem Fall hier haben wir tatsächlich einfach vergessen, darauf einzugehen. Das ist auf jeden Fall auch interessant bei Marcelo, weil er auch da speziell ist.

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Esteban 13. Dezember 2017 um 14:40

Tip Top, falls ihr da schon was habt ergänzt es gerne auch für Marcelo. Ich schau zu 99% auf dem Laptop, viel ist da nicht mit genauer hinschauen, bin froh wenn ich die Kugel sehe 😉 Aber Marcelo hat ja schon früh angedeutet welch Potential er hat. Was ich mir aber auch heute nicht so ganz beantworten kann ist eben, wie er das defensiv eigentlich anstellt.
Ansonsten auch von mir nochmal merci für den Aufwand!

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CHR4 14. Dezember 2017 um 05:15

was mir bei Real generell defensiv Respekt abnötigt, ist das gruppentaktische Defensivverhalten, z.B. die Außenstürmer entweder richtig Grundlinie gehen zu lassen und dort zu isolieren oder besonders, wenn diese nach in ziehen lokale Kompaktheit herzustellen und im Halbraum mit drei Leuten beim Gegner zu sein:
Variante 1: AV stellt Richung Grundlinie entlang der Strafraumgrenze zu, IV sichert ab, 6er oder 8er versperrt den weg Richtung Mitte
Variante 2: AV stellt Richtung Grundlinie zu, 6er Richtung Mitte, OA versperrt Rückpass ins Mittelfeld

wo andere Mannschaften z.B. den Robben-Trademark-Move mit zwei Mann stoppen wollen, schafft Real es oft in solchen Situationen mit drei Mann zur Stelle zu sein

bin schon gespannt wie das Real dann gegen PSG verteidigen wird, gerade im 1. Spiel ohne Carvajal auf Neymars Seite – aber wenn Real da wieder gut zusammenarbeitet macht eben Hakimi den Weg hinter die Abwehr zu, Varane sichert und wenn Neymar nach innen gehen will, ist da Casemiro oder Modric
auf der anderen Seite wird man dann sehen, ob Mbappe Marcelo austanzen kann und ob er dann danach auch noch an Ramos vorbeikommt
und wenn Marcelo mal nen Ausflug nach vorne macht, werden das ziemlich sicher Kroos, Ramos und Casemiro sichern / ausbalancieren
auf der anderen Seite, kann das für PSG sehr unangenehm auf der Seite werden, wenn Mbappe zu wenig defensiv mitarbeitet und Marcelo den Vorwärtsgang anwirft …

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HW 14. Dezember 2017 um 12:18

Ich glaube man muss in beiden Bereichen, Defensive wie Offensive, sowohl die individuellen Fähigkeiten als auch die gruppentaktischen Zusammenhänge betrachten.

Wobei bei der Betrachtung eines Spielers (ohne eine Taktik oder ein Team im Hinterkopf zu haben) zunächst die individuellen Fähigkeiten zählen. Davon ausgehend kann man dann sagen: Dieser Spieler ist besonders (un)geeignet für folgende Taktik.

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TE 14. Dezember 2017 um 20:51

Man muss auch dazu sagen, dass defensive Fähigkeiten, gerade individualtaktisch, aber auch gruppentaktisch, schon immer ein zwingendes Erfordernis waren, um ein guter Verteidiger zu sein. Es ist also nichts, was speziell den Spieler(typen) der Zukunft auszeichnet. Insofern konzentrieren wir uns bei den Verteidigern ein bisschen auf das gewisse Etwas, die Extras, die wir in Zukunft für wichtig halten. Dass auch der Verteidiger der Zukunft verteidigen können muss, sollte klar sein.

Man kann sich natürlich über das „Wie“ des Verteidigens streiten. Aber dazu gibt’s was in den späteren Türchen…

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Bernhard 13. Dezember 2017 um 13:15

Toll geschrieben, danke!
Erst vor wenigen Tagen habe ich mit einer Freundin, die in Marcelo ebenso verliebt ist wie ich, über ihn geschwärmt.

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John2Joy 13. Dezember 2017 um 13:10

Wunderbarer Artikel,aber zubehaupten es gäbe nicht genug Spieler für die diesjährige Kategorie muss ja wohl ein Scherz sein haha

Statt Varane endlich mal zubringen ,habt ihr auch einen Dunga gebracht….

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P_N_M_123 13. Dezember 2017 um 13:45

„Wir hatten ihn eigentlich für einen anderen Adventskalender eingeplant. Seit zwei, drei Jahren spielen wir nämlich intern mit dem Gedanken, einen Kalender über – Arbeitstitel – sogenannte „Out-Of-Category-Spieler“ zu machen, also Spieler, die nicht nach den üblichen Maßstäben bewertet werden können und nicht in die üblichen Schubladen passen. Da sollte auf jeden Fall Marcelo rein. Wir haben aber festgestellt, dass uns gar nicht so viele Spieler für so einen Kalender einfallen. Eigentlich war Marcelo der Hauptgrund für diese Idee.“

Erst genau lesen, dann beschweren.

Du kannst ja sonst einen Varane-Artikel schreiben, wenn du gerne einen haben möchtest.

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kur_c_Hose 13. Dezember 2017 um 14:47

Ein Varaneartikel im Nörgelton hätte wirklich etwas.

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P_N_M_123 13. Dezember 2017 um 12:56

Wunderbarer Artikel über einen wunderbaren Spieler.

Ein Merkmal vieler Top-Teams der letzten Jahre ist es rückblickend auch, dass sie eben schon zumindest teilweise kreative und pressingresistente Spieler auf den Außenverteidigerpositionen hatten. Bayern mit Lahm und Alaba, Barça hatte Alves, Atlético Filipe Luis und Real treibt das momentan mit Marcelo und Carvajal natürlich auf die Spitze.
In irgendeinem Artikel oder Podcast habt ihr mal gesagt, Real ist so langweilig, weil sich gefühlt 90% von deren Spiel in den langweiligsten Räumen auf dem Platz abspielt. Das stimmt irgendwo, aber grade bei diesen langweiligen Räumen wird es jetzt interessant, wie die Teams sie in Zukunft nutzen werden.

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