Müllersglück & Bayerndominanz in Piräus

Olympiakos-Piraeus0:3bayern

Die Champions League beginnt wieder. Die Bayern treffen am ersten Spieltag in Piräus auf Olympiakos. Dabei starteten die Münchner etwas überraschend mit einer Viererkette.

Guardiola sucht die Vorstoßräume

Die Bayern agierten in den letzten Wochen meistens in einem 3-1-4-2, welches je nach Spielsituation flexibel zu einem 3-1-2-1-3 oder 3-1-2-3-1 oder auch einem 3-3-2-2 werden konnte. Wie üblich also: Extreme Variabilität, viele unterschiedliche Rollen und natürlich eine Dreierkette in der Abwehr. Sogar Mischvarianten mit Alonso als Hybrid aus Sechser und Innenverteidiger gab es zu beobachten.

Grundformationen

Grundformationen

Gegen die Griechen entschied sich Guardiola aber für ein anderes System. Nominell agierte man in einem 4-1-2-3. Überraschend war aber, wie sich die Außenverteidiger und Flügelstürmer verhielten. Normalerweise schieben bei den meisten Mannschaften die Außenverteidiger schon früh nach vorne, die Flügelstürmer rücken herein und der Sechser kippt ab; das gab es bei den Bayern unter Guardiola ebenfalls schon oft zu sehen.

Dieses Mal standen die Flügelstürmer außerordentlich breit und die Außenverteidiger schoben vielfach erst spät nach vorne. Ziel war es wohl, die Räume im zweiten Drittel zu öffnen. Olympiakos agiert nämlich in der heimischen Liga meistens in einem 4-4-2, in welchem mit sehr vielen Mannorientierungen, sehr aggressiv mit viel Herausrücken und oft auch sehr hoch verteidigt wird.

Nimmt man dies als Grundsatz für die Gegneranalyse Guardiolas und seines Trainerstabs, so könnte er bewusst mit den tiefen Außenverteidigern und den breiten Flügelstürmern die gegnerischen Außenspieler hinten binden wollen. Beide rücken nämlich aggressiv heraus und versuchen auf dem Flügel Bälle zu erobern. Durch die tiefen Außenverteidiger hat Bayern nicht nur viel Absicherung in der letzten Linie bei frühen Ballverlusten, sondern stellt die Flügelstürmer Piräus vor eine Entscheidung: Presst ihr und öffnet Raum oder habt ihr keinen Zugriff?

Ähnliches ist bei den Außenverteidigern der Fall, welche teilweise sogar im zweiten Drittel relativ zentral pressen. Diese Läufe gab es heute fast gar nicht, weil sie fast immer auf Höhe der eigenen Innenverteidiger gebunden waren. Auch Alonso ließ sich im Aufbauspiel nur selten zurückfallen und kippte weniger ab als üblich; stattdessen bewegte er sich sogar bei gegnerischen Kontern oder beim eigenen Pressing nach hinten, um das Herausrücken der Abwehrspieler absichern zu können.

Mithilfe dieser Mechanismen wollte Guardiola vermutlich Raum für Boateng und Alabas Vorstöße in der Mitte, isolierte 1-gegen-1 Douglas Costas, mehr Platz im Mittelfeld für die Achter und spätes Vorderlaufen der Außenverteidiger kreieren. So war oft zu sehen, dass Vidal und Thiago in der Mitte nach Dribblings oder hohen Positionierungen in der letzten Linie suchten oder Verlagerungen auf Costa spielten. Sogar Lewandowski ließ sich mittig mehr und weiter zurückfallen als sonst. Teilweise war es sogar asymmetrisch angelegt: Thiago stand rechts sehr hoch und breit, Müller konnte dadurch einrücken und Lahm spielte etwas aktiver als Bernat.

Bei Costas Dribblings startete Bernat extrem schnelle und weite Läufe nach vorne, um Probleme beim Übergeben für den gegnerischen Außenverteidiger zu kreieren und Unaufmerksamkeiten des Flügelstürmers auszunutzen. Ein weiterer Punkt waren natürlich die Flanken. Durch Costa auf links, Müller auf rechts und das späte Nachrücken der Außenverteidiger hatten die Bayern sehr viele Optionen für Flanken und besetzten hierbei insbesondere den zweiten Pfosten aggressiv.

Gegen Olympiakos' sonst meist genutztes 4-4-2 und die dortigen Mechanismen war dies wohl Peps Plan. Die Sechser des Gegners sollen auseinander geschoben werden, die Achter besetzen die Räume, Lewandowski kann das Loch unterstützend nutzen. Die Dreiecke sollen die Ballzirkulation ermöglichen und die Positionen Olympiakos' ausspielen sowie für ausreichend Raum sorgen.

Gegen Olympiakos‘ sonst meist genutztes 4-4-2 und die dortigen Mechanismen war dies wohl Peps Plan. Die Sechser des Gegners sollen auseinander geschoben werden, die Achter besetzen die Räume, Lewandowski kann das Loch unterstützend nutzen. Die Dreiecke sollen die Ballzirkulation ermöglichen und die Positionen Olympiakos‘ ausspielen sowie für ausreichend Raum sorgen.

Dennoch taten sich die Münchner lange Zeit schwer. Olympiakos‘ Umstellung hatte Guardiolas Plänen nämlich einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht.

Olympiakos stellt um

Wie erwähnt verteidigen die Griechen normalerweise in einem 4-4-2, in welchem der Zehner – Dominguez oder Fourtonis meistens – nach vorne neben den Mittelstürmer rücken. Die Kompaktheit ist hierbei überraschend gut und es gibt viele aggressive Herausrückbewegungen sowie zahlreiche Mannorientierungen auf dem ganzen Feld. Die Flügelstürmer können dadurch sogar neben die zwei Stürmer rücken und die Außenverteidiger ins Mittelfeld schieben.

Dieses Mal agierten die Hausherren aber in einem 4-5-1. Mit einem zusätzlichen Mittelfeldakteur wollten sie natürlich die Präsenz im Zentrum stärken und durch die erhöhte Breitenstaffelung das Verschieben auf die Flügel erleichtern. Das 4-5-1 wurde teilweise als flache Fünf gespielt, häufig aber auch als kompaktes 4-3-2-1 oder 4-1-4-1. Hier war Cambiasso der tiefste zentrale Mittelfeldspieler. Kasami und Salino agierten als Achter. Dominguez – sonst oft Zehner – und Pardo bildeten die Flügel; sie konnten sich situativ auch neben die Viererkette zurückfallen lassen.

Durch den zusätzliche Mittelfeldspieler steht Olympiakos' schon auf dem Papier deutlich kompakter da. Auf dem Feld gab es außerdem eine noch höhere Kompaktheit als auf diesem Bild, weniger Mannorientierungen als sonst und insgesamt eine sehr massive Mitte.

Durch den zusätzliche Mittelfeldspieler steht Olympiakos‘ schon auf dem Papier deutlich kompakter da. Auf dem Feld gab es außerdem eine noch höhere Kompaktheit als auf diesem Bild, weniger Mannorientierungen als sonst und insgesamt eine sehr massive Mitte.

Später (ungefähr ab der zwanzigsten Minute) entstanden viele 4-1-3-1-1 und 4-4-1-1 sowie asymmetrische Formationen, weil Dominguez auf der linken Seite immer mal wieder die Defensivarbeit verweigerte. Bayerns Fokus auf links bestrafte dies lange Zeit nicht genug, desweiteren schob dann meistens Kasami auf den Flügel und presste, allerdings eben von seiner nominellen Achterposition und nur situativ. Dominguez‘ sporadische Defensivarbeit sorgte dafür, dass mehr Präsenz in der Mitte vorhanden war, doch es öffneten sich zahlreiche offene Räume und auch nach dem Seitenwechsel Dominguez‘ und Pardos veränderte sich daran wenig.

Offensiv brachte diese 4-5-1/4-2-3-1/4-1-4-1-Formation wenige Vorteile mit sich. Ideye wich öfters auf den linken Flügel aus, Dominguez rückte ein und agierte in Ballbesitz wie ein Zehner. Bei eigenem Aufbauspiel und langen Bällen war die Mittelfeldpräsenz vorteilhaft, in der letzten Linie fehlte es aber an Präsenz und Bayerns aggressives Pressing sorgte dafür, dass die Mittelfeldspieler oftmals nicht rechtzeitig nachstoßen konnten. Dazu konnten die Griechen bei Kontern zwar die ballfernen Flügelstürmer sofort nach vorne stoßen, doch Konter gab es nur wenige und die Bayern unterbanden diese geschickt mit gutem Gegenpressing und taktischen Fouls.

Müller rückt ein, Thiago schiebt heraus. Wenn Bernat Costa nicht einbinden kann, kann er über Alonso das Spiel in dieses Loch verlagern. Dominguez steht zu hoch und arbeitet nur inkonstant nach hinten. Interessant: Als Müller später Mittelstürmer war, bewegte er sich teilweise gegensätzlich (von der Mitte nach außen) und öffnete damit Räume.

Müller rückt ein, Thiago schiebt heraus. Wenn Bernat Costa nicht einbinden kann, kann er über Alonso das Spiel in dieses Loch verlagern. Dominguez steht zu hoch und arbeitet nur inkonstant nach hinten. Interessant: Als Müller später Mittelstürmer war, bewegte er sich teilweise gegensätzlich (von der Mitte nach außen) und öffnete damit Räume.

Bayerns Pressing

Ein kleiner abschließender Punkt sei noch zum Pressing der Münchner gesagt. Prinzipiell funktionierte es gut, doch in der Anfangsphase waren noch ein paar Disharmonien zu sehen. Costa und Müller ließen sich zurückfallen und es wirkte oft wie ein 4-1-4-1, wobei die Flügelstürmer meist minimal höher waren als die Achter. Dazu lief Müller vom rechten Flügel häufig den Innenverteidiger an, indem er mit einem langen und bogenförmigen Sprint den Passweg zum Außenverteidiger versperrte, um dann Druck zu machen und Olympiakos‘ zu langen Bällen zu zwingen.

Alonso auf der Sechs ließ sich außerdem situativ in die Viererkette fallen, um Boateng, Alaba und auch den Außenverteidigern ein aggressives Herausrücken zu ermöglichen beziehungsweise dieses abzusichern. Meistens war es aber das erwähnte 4-1-4-1/4-1-2-3 mit Müllers spezifischer Funktion im Pressing.

Gelegentlich war die Raumaufteilung im defensiven Umschaltmoment nicht immer stimmig, weil die Achter in sehr hohen Zonen unterstützende Aufgaben hatten und die Außenverteidiger zwar spät, aber doch nachrückten, spätestens nach einer halben Stunde waren die Bayern aber ungemein defensivstabil.

Souveräne Dominanz nach der Führung

Kurz vor dem Tor machte sich Mario Götze warm; seine Probleme und möglichen Einsatzmöglichkeiten bei den Bayern haben wir jüngst in einem Artikel diskutiert. Nach dem (glücklichen) Traumtor Thomas Müllers schickte Guardiola jedoch Götze zurück und brachte Coman. Die deutschen Kommentatoren sprachen zwar von einem Schlag ins Gesicht für Götze, doch die taktisch-strategischen Hintergründe sowie die Belastungssteuerung machen die Entscheidung nachvollziehbar.

Götze wurde am Wochenende geschont und benötigt zurzeit nur eine geringe Belastung, wenn es möglich ist. Desweiteren war Götze eher für den tiefstehenden, kompakten Gegner gedacht und nicht den Gegner in Rückstand, der nun die Außenverteidiger und das Pressing höher schieben muss. Coman war schlichtweg die bessere Wahl und Bayern spielte danach das Spiel (bis auf eine kurze Phase) souverän herunter; dazu kamen noch die Probleme auf der Anzeigetafel des vierten Offiziellen.

Kurze Zeit später kam Götze dann doch noch, um (mit Kimmich für Alonso) den angeschlagenen Vidal abzulösen und wieder für mehr Bewegung sowie Ballsicherheit in der Mitte zu sorgen. Mit seinem Tor entschied er das Spiel letztlich auch, als Olympiakos nach Umstellung auf 4-4-2 und höherem Pressing etwas stärker wurde.

Fazit

Ein mühsamer Arbeitssieg für die Bayern, welche gegen ein tiefes und kompakt agierendes Olympiakos zwar eindeutig dominant waren, aber kaum zu hochklassigen Abschlusssituationen kamen. Daran war nicht nur das System der Gastgeber Schuld, sondern auch der enorme Fokus auf das Flügelspiel bei den Bayern und die gelegentlich etwas langsame Zirkulation vom Flügel in die Mitte.

Müllers und Thiagos asymmetrische Ausrichtung sowie die Flügelbesetzung waren zwar interessant, funktionierten jedoch nicht perfekt. Eventuell hätte ein Seitenwechsel Müllers und Costas, insbesondere in Dominguez‘ schwachen Phasen, mehr Durchschlagskraft gebracht – doch natürlich dann hätte man Müllers Treffer nicht gesehen, welches das Spiel letztlich entschied. Und solche Tore mögen wir Fußballfans doch, nicht wahr?

rookie 17. September 2015 um 21:48

Bin immer wieder erstaun was für ein unglaublicher Maßstab an Bayern angelegt wird. Ich schaue seit ca 10 Jahren fast jeds Bayernspiel live. Die Mannschaft war noch nicht so gut wie unter Pep. Vor van Gaal brauchen wir glaube ich nicht groß diskutieren, die Mannschaft hatte keinen Stil keine wirklich Taktik, Lahm wurde für dies Erkenntnis abgewatscht. Dann kam van Gaal und Bayerns Dominaz und Bballbesitzfussball fing an. Aber es gab ewiges quergespiele. Dann auf die Flügel zu Robben oder Ribbery, die haben sich dann festgedribbelt oder mit ner Soloaktion etwas gerissen. Das war irgendwann extrem ausrechenbar und wurde durch doppeln von Robben und Ribery gut eingedämmt. Dazu kam wie unter Heynckes, dass es immer wieder Konter gab. Häufig spielte Bayern 90 Minuten auf ein Tor ohne richtig große Torchancen zu haben irgendwann wurden sie dann ausgekontert und haben unglücklich 1:0 verloren. Auf Henyckes möchte ich nicht eingehen es gab viele richtig schlechte SPiele unter ihm. Meiner Meinung nach zehrte er von van Gaals Arbeit und profitierte in der Triple Saison von einem super Mannschaftsgeist (an dem er zugegeben eine großen Anteil hatte), seinem guten Händchen für schwierige SPieler (RObben, Ribbery) und einer Saison in denen die anderen großen Mannschaften im Umbruch waren, extrem schwächelten. Unter Pep nun sind so viele taktisch eVarianten dazugekommen, es gibt Lupfer hinter die Abwehrreihen, grandiose Seitenverlagerungen über 50 m genau in den Fuß…. Diese Saison ist für mich auffällig, dass flache harte Pässe durch die Mitte verstärkt gespielt werden um den Flügelfokus zu korrigieren, dass mit COman und Costa Leute geholt wurden die Vorlagen geben und nicht egomäßig alles alleine machen wolen (Robben), und vor allem die Defensive viel stabiler ist, Leverkusen, Piräus und Augsburg hatten fast alle keine einzige richtige Chance. Was vor allem gegen Leverkusen beeindruckend ist. Die Konteranfääligkeit ist eindeutig viel geringer. Könntet ihr nochmal erklären warum dass so ist? Hier hat Pep eindeutig etwas verändert. Steht Bayern insgesamt tiefer? Ich bin sehr optimistisch. Bayern ist in der offensive wie letzte Saison, es wirkt aber defensiv stabiler alles ausgewogener, pragmatischer.

Noch etwas, es wird Bayern immer vorgeworfen sie würden gegen tiefe Gegner zu wenig Chancen kreieren. Es ist doch schon Bayerns Leistung, dass der GEgner tief steht, sie drücken den Gegner ja hinten rein. Es wird fast selbstverständlich genommen, dass Bayern immer mehr Ballbesitz hat und der Gegner hinten drin sthet. Aber es ist ja gerade Bayerns Leistung, dass der Gegner keine andere Wahl hat. Der Trainer von Piräus hat zugegeben, dass sie nicht so tief stehen wollten, aber dass sie erdrückt waren von Bayerns Dominaz. Und Bayer naht im Moment immer 3-4 richtig dicke Chancen gegen diese tiefen Gegner, mehr braucht es eigentlich nicht wenn die konsquent genutzt werden. Wenn Levy 2 Meter vor dem Tor frei zum Kopfball kommt muss das eigentlich ein Tor sein und dann läuft das SPiel anders auch für ihn, dann braucht es eben nicht Müllers Glücksflanke. Die brauchte es nur , weil es vorher viel Pech gab.
Ich habe noch eine Fage die mich schn ewig qäult. Ballbesitzmannschaften wie Bayern haben nebn den Torchancen, die ja Schüsse aufs Tor sind, unzählige Situationen in Strafraumnähe die fast zu einer Chance geführt hätten. Aber der Pass ist einen Tick zu kurz zu weit etc. der Stürmer knapp im Abseits, das müsste ja auch irgendwie gezählt werden. Also nachdem Motto, spielt Costa dieFlanke einen Tick schärfer erwischt Levy den Ball und er hat einen Riesenchance also ist es auch eine Cahnce. Gibt es irgendein Messinstrument dafür. Dann würde nämlich die Überlegenheit von Mannschaften von Bayern auch in Zahlen wirklich sichtbar.

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HW 17. September 2015 um 23:47

Zur Frage am Ende. Da müsste es Werte zu Hereingaben (Crosses) und Throughballs geben, die einen Hinweis auf die Stärke im Angriff geben können. Aber man muss bei Statistiken immer zwischen Quantität und Qualität unterscheiden. Am Ende zählt eh nur eine Statistik.

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Oliver 17. September 2015 um 17:30

Kurz zu Alonso: Sicher kein schlechtes Spiel von ihm.
Aber dennoch wäre dem Team doch oft geholfen wenn er sich vom Ball weg bewegen würde da man mit Alaba und Boateng in der letzten Reihe zwei Spieler hat die Spielaufbau können!
Stattdessen holt er sich permanent den Ball in der letzten Reihe, die halbe gegnerische Mannschaft rückt auf und weil er sich nun gepresst fühlt folgt ein schlichter oder schlechter Pass. Oder sie rücken nicht auf und er findet niemand dem er einen verlässlichen Pass zuspielen kann. Sich selbst hat er ja wirkungsvoll aus dem Mittelfeld als Anspielstation entfernt.
Wenn Alaba und Boateng sehr breit stehen macht das ev Sinn, aber doch nicht wenn sie 10m voneinander entfernt sind mit 2m Tiefenstaffelung?
Das ist doch nicht so kompliziert? Verstehe nicht warum diese Spielweise beibehalten wird…

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Gh 18. September 2015 um 21:40

Was du schreibst hat er in dem spiel so gut wie ueberhaupt nicht gemacht.

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dsch64 20. September 2015 um 18:57

Alonso sehe ich trozdem als Problem für Bayern an, er hat Erfahrung und spielt zwar gute bis sehr gute Pässe, ist aber nicht Pressing-resistent und inzwischen viel zu langsam. Nach meinem Empfinden holpert es deswegen mit dem Bayernspiel im Moment. Wenn Kimmich die Rolle Weigl’s in Dortmund einnehmen , bzw. aufgebaut werden könnte zu dieser Rolle würde das dem Spiel mehr „Drive“ verleihen.

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kompottclown 17. September 2015 um 17:01

generelle Frage: empfand noch jemand Thiagos Anspiele in den wichtigen Situationen als sehr schmlampig, sowohl von der Genauigkeit, als auch von Timing und Tempo? Sein 1gegen1 vor allem in der ersten Hälfte war super, Körpertäuschungen und ungeahnte Gewichtsverlageungen während Ballan- und mitnahme und daraus resultierende direkte Vorstöße mit Ball am Fuß in vom Gegenspieler nicht antizipierten Raum – alles toll, dafür wurde er verpflichtet. Wenn er dann aber den key pass nicht bringt, ist das doch sehr ernüchternd…

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HK 17. September 2015 um 20:19

Hatte aus meiner Sicht auch was mit dem Platz zu tun, der offensichtlich in schlimmem Zustand war.
Sowohl Bayern als auch Piräus hatten so viele seltsame, unerzwungene Fehlpässe drin, da muss der eine oder andere Platzfehler dabei gewesen sein.

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Jojo 17. September 2015 um 14:52

In der 1. Hz ist mir aufgefallen, dass JB mehrmals versuchte im Aufbauspiel aus der eigenen Hälfte scharf und flach horizontal den Ball zu einem Mitspieler zu passen, der Ball aber jeweils direkt in die Füße des Gegners gespielt wurde.
Später habe ich das Spiel nicht mehr ganz genau verfolgt. Passierte das häufiger? War gestern wieder Flutlichtspiel? ^^
Ein etwas stärkerer Gegner hätte aus der einen oder anderen Situation, die daraus resultierte, sicherlich was machen können.

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Balu der Bär 17. September 2015 um 16:15

Nein, solche Pässe passieren ihm häufiger. Ich erinnere mich gestern noch an eine Szene, wo er einen flachen Pass auf rechts auf Lahm hätte spielen können, sich aber lieber für einen Lupfer auf Lahm
entschieden hat und den prompt der Gegner dann abgefangen hat. Oder sein erster Lupferball in den Strafraum, der sofort ins Aus ging. Seine Flachpässe sind zudem häufig viel zu fest getreten, sodass die Kollegen es häufig schwer haben, den Ball schnell genug unter Kontrolle zu bringen.

Was ich damit sagen will:

Es ist ja schön und gut, wenn Boateng mit Alonso zusammen die Hauptlast des Spielaufbaus tragen soll. Aber er neigt für meinen Geschmack in letzter Zeit zu häufig dazu, den komplizierteren Pass als den einfachen Pass zu spielen. Versteh mich nicht falsch, hin und wieder ist das ja auch angebracht und war auch schon durchaus erfolgreich, aber er geht mir einfach zu sehr ins Risiko, was wie du schon gesagt hast, auch mal böse ins Auge gehen kann.

Zudem gibt es daneben noch zusätzlich das Problem, dass sowohl Boateng als auch Alonso am liebsten durch Diagonalbälle auf die linke Seite aufbauen. Im Moment mag das ja noch einigermaßen nachvollziehbar sein, weil wir anders als auf links rechts keinen klassischen Flügelstürmer haben. Aber diese starke Favorisieren der linken Seite bestand ja schon , als Robben noch gesund war. Und das macht unser Spiel einfach zu eindimensional.

In meinen Augen wäre es deshalb sinnvoll, wenn wir anstatt Boateng lieber einem Linksfuß neben Alonso die Aufgabe des Spielaufbaus übertragen würden. Alaba würde sich hier anbieten, aber er traut sich einfach viel zu selten den Diagonalball zu spielen, obwohl er es durchaus kann.

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SMR 18. September 2015 um 14:39

Vielleicht ändert sich diese Linksfokussierung der Diagonalbälle wieder, wenn Holger Badstuber wieder vollständig genesen ist. Der ist ja prädestiniert , diese Bälle aus dem linken Halbraum auf die rechte Seite (am besten auf Robben) zu spielen.

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kompottclown 17. September 2015 um 16:53

Habe ich auch so gesehen, war mMn jedoch Alaba. Und ja, ich denke, dass war gewollt, um den Zwischenlinienraum zu bespielen, ging aber nicht auf. Auch Thiagos sehr „zügigen“ Bälle in den zentralen Raum vor der Abwehr konnten durch Müller und/der Lewandowski sowie Vidal kaum verarbeitet werden.

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LuckyLuke 17. September 2015 um 19:08

Ich glaube nicht, dass seine Zuspiele „schlampig“ waren, sondern eher, dass sich das ZM aus Vidal und Thiago noch finden muss (mann könnte ja fast sagen, dass beide Neuzugänge sind) und dass sich auch das Zusammenspiel mit den Außen, wo auch ein Neuzugang gespielt hat, noch ein bisschen Feinabstimmung benötigt…

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LuckyLuke 17. September 2015 um 19:09

War natürlich auf deinen Kommentar weiter oben bezogen…diese moderne Technik ist einfach nichts für mich 😀

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Gussi 17. September 2015 um 11:36

Täusche ich mich oder spielt Bayern immer im selben Tempo?

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HK 17. September 2015 um 13:52

Du täuschst dich. Vergleiche mal Alonso und Costa. Tempo = ungleich

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Anonymous 17. September 2015 um 08:43

Das tut so gut, einfach mal zu lesen, wie das Spiel war, (fands auch hochinteressant, das die Bayern zum Teil ein 4-1-5 spielten) anstatt ständig Kommentare von Fernsehreportern mit anhören zu müssen, die nichts anderes wollen, als Geschichten zu verkaufen. („…Ein Schlag ins Gesicht von Götze…“ oder nach dem Abpfiff: „…sehen sie, wie menschlich Guardiola ihn umarmt…“) Danke für die Analyse!

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Felix 17. September 2015 um 12:28

Spricht mir aus der Seele! Ich hätte Rethy gestern am liebsten eine geknallt …

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HK 17. September 2015 um 13:53

Das wäre ein Schlag ins Gesicht von Rethy..

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HW 17. September 2015 um 15:09

In his face!

Rethy hat aber auch einen Mist verzapft.

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a_me 17. September 2015 um 15:23

dafür wird er doch bezahlt?

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Onil 18. September 2015 um 11:04

Von meinen Gebühren LOL


Gh 17. September 2015 um 08:40

Ich fand die Bayern ziemlich überzeugend. Spät in der ersten Hälfte hatten sie ne ganz starke Phase mit Chancen für Lewandowski, Alonso, Thiago und Müller, alle über den Flügel entstanden. Vorher sind sie zu spät vom Flügel in die Halbräume, so dass halt die altmodischen Flügelsituationen im Sand verliefen. Zentrumskombinationen gabs auch, die gingen aber schief, weils nicht präzise genug auseführt werden konnte (Alonso, Vidal, Costa, z.T. auch Müller erscheinen nicht als die perfekten Kleinraumkombinierer) Piräus war, na ja, mal ehrlich: wie soll die Strategie zu irgendetwas anderem führen als zu einer Niederlage? Unterzahlangriffe, einfach mal freie Räume anpeilen, auch wenn das sinnfrei ist (sieht aber erstmal nicht schlecht aus)…

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HW 17. September 2015 um 09:00

Das ist die Lucky Punch Strategie. Wahrscheinlich geht’s schief aber in einem von zehn Fällen spielt man unentschieden oder gewinnt sogar.

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Gh 17. September 2015 um 09:05

fands eher die: wir erschaffen die Illusion eines Angriffsspiels-Strategie mit nen paar 1:1 bei denen das Publikum dann sagt, ohhh, wenn der durchgegangen wär (dann hätt ihn der nächste Bayernverteidiger gehabt). Ich fand auch defensiv die Kompaktheit nicht so hoch, was für eine Lucky Punch Strategie a la Mourinho grundlegend wäre. Die Bayern konnten eigentlich in relativer Ruhe ein paar Sachen durchprobieren bis was funktioniert hat.

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HW 17. September 2015 um 09:47

Ich hatte eher an einen total unterlegenen Boxer gedacht und nicht an Mourinho der ab und an zwar auf Defensive und auf „Punch“ setzt, aber nicht unbedingt auf „Lucky Punch“. Wenn Mourinho defensiv spielt, dann meist auch mit einem Team das vorne trotzdem gefährlich werden kann. Das hat dann weniger mit Glück als mit Präzision zu tun.

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Gh 17. September 2015 um 11:41

mmm… der total unterlegene Boxer, der verkloppt wird, weil schlecht gedeckt und dann Rocky-mäßig in der letzten Runde puncht? Den gibt’s…. nur bei Rocky. Es gibt den Boxer, der den anderen sich müde Boxen lässt und dann in den späten Runden offensiv wird (Ali). Aber dazu musst du richtig gut in der Deckung sein. Ne, ich glaub hinten rein stellen und vorne hilft der liebe Gott is ne gute Taktik wenn du hinten Terry und Co und vorne Drogba hast, sonst sollte man wohl auch gegen einen besseren Gegner versuchen, die eigenen Stärken auszuspielen. Bei Piräus sahs mir weder so aus, dass das dichte Defensivspiel ihre Spezialität ist noch dass sie den Überstürmer vorne drin haben.

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HW 17. September 2015 um 13:40

Den unterlegenen Boxer (auch nach Schlagkraft), der glaubt mit dem Lucky Punch den besseren Boxer zu schlagen gibt es sicherlich. Das klappt nur selten. Konterboxer sind nochmal was anderes, die setzen nicht auf den Lucky Punsh sondern auf „Transition“ (Neu-Fußballdeutsch).

Drogba ist zwar gut, aber als den lieben Gott würde ich ihn nicht bezeichnen. Wer auf Drogba setzt (bzw. früher gesetzt hat), der setzt auf Fähigkeiten und nicht auf verschwindend geringe Chancen (ohne bedeutende Fähigkeiten) oder übernatürliche Kräfte. Man darf auch nicht vergessen, dass Mourinho damit auch bestimmte Schwächen des Gegners bespielt hat.

Damit zurück zum Fußball. Auch Piräus wird vielleicht mit der 3er-Kette bei den Bayern gerechnet haben um dann über außen Konter durch zu bringen. Somit hat Piräus nicht nur Bayern mit einem 4-5-1 Überraschung, sondern vielleicht andersherum Bayern mit der 4er-Kette und absichernden Außenverteidigern.

@SV das Captcha funktioniert bei mir nicht zuverlässig.

Gh 17. September 2015 um 15:01

Piräus hat bis zur Umstellung auf 4-4-2 ausschließlich Unterzahlkonter gefahren, die eher dadurch gekennzeichnet waren, dass einer irgendwo in den freien Raum gerannt ist. Oder lange Schläge ohne danach um den Aufschlagsort aktiv zu werden. Auch bei 3er-Kette des Gegners nicht erfolgsversprechend. Das war einfach nix von Piräus, den Bayern reichte eine normale Leistung für Dominanz.

HW 17. September 2015 um 15:13

Piräus hatte wohl einfach auf mehr oder andere freie Räume gehofft. Außerdem sind die Idee vor dem Spiel und die (nicht mögliche) Umsetzung im Spiel immer zwei Sachen.

Gh 17. September 2015 um 15:38

So kann mans auch sehen. Allgemein glaub ich, dass Piräus nicht mit dieser Spielweise überlegen Meister geworden ist. Ich finds fatal, wenn man dann in solchen Spielen alles über Bord wirft, was einen erfolgreich gemacht hat.

HW 17. September 2015 um 18:44

Piräus hat Erfahrung damit vermeintlich bessere Gegner in der Champions League zuhause zu stoppen. Ob die gewöhnliche Taktik oder eine spezielle Taktik da mehr bringen ist fast eine philosophische Frage. Jeder Trainer lässt den Gegner beobachten. Auch Guardiola stellt sein Team auf den Gegner ein, defensiv wie offensiv. Was macht man wenn man in der Voranalyse feststellt, dass der Gegner einfach viel besser ist und einem keine Mittel einfallen? Einfach den gewohnten Stiefel runter spielen oder sich massiv anpassen?
Ich bin auch ein Freund davon mutig zu agieren. Mit mutiger Taktik und Selbsvertrauen will ich sagen, nicht mit Übermut oder gar Selbstüberschätzung. Manchmal ist es mutiger auszuhalten und defensiv zu spielen, auch wenn man weiß es ergeben sich vielleicht keine Chancen.
Piräus wollte sicher mehr erreichen, aber sie wollten eben auch nicht schon in der ersten Halbzeit untergehen. Man ist schließlich Außenseiter, egal mit welcher Taktik.

kaum 17. September 2015 um 09:31

Also, ich fand das ziemlich schwach. Da habe ich schon bessere Bayern-Spiele gesehen. Ich sehe die Bayern selten, aber das gestern war doch zum Abgewöhnen. Das ist die Rückkehr zum Heldenfussball und nicht mehr das kombinative Vorstoßen und Chancen erzwingen. Das gab es gestern nur ganz selten. Ich weiß, der Gegner muss dabei mitspielen, aber dieses och ich bin am Mittelkreis und schicke Costa diagonal ins 1 gegen 1 – ist mir zu simpel. Da hat der Costa keine Unterstützung und man muss hoffen, dass er da sich durchsetzt.
Na klar, die Bayern haben ziemlich viele neue Spieler dabei, aber so unkombinativ wie gestern habe ich sie lange nicht gesehen.

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HW 17. September 2015 um 09:51

Bayern hat wohl auch die Erwartung nach oben geschraubt. Es war sicher nicht das beste Spiel, aber es was solide. Man war darauf bedacht keine Konter zu zulassen. Vielleicht hatten auch ein paar Spieler nicht ihrer besten Tag, aber es war solide und gut. Für die Gruppenphase mehr als genug. Vielleicht entwickelt sich Bayern in diesem Jahr nicht zu dem Kombinationsmonster, spielt dafür aber cleverer. Abwarten, war erst ein Spiel.

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Marcello 17. September 2015 um 12:12

In diese Saison sind jedenfalls nicht so stark gestartet, wie im letzten Jahr. Man wird sehen! Jedenfalls schien die Mannschaft etwas überrascht von der Taktik der Griechen. Solche Gegner haben sie sich in der letzten Saison öfter mal zurecht gelegt und dann abgeschossen! Das 3:0 täuscht ein wenig, wie ich finde. Erst nach Einwechslung von Kimmich und Götze gab es gefährliche Kombinationen durch die Schnittstellen der Abwehr. Wobei Götze dann bezeichnender Weise auch ein Ding macht. Davor waren auch viele Abschlüsse aus der 2. Reihe dabei. Fand ich alles nicht so zwingend. Unfassbares Glückstor von Müller, war alles was dabei raus Sprang. Die Griechen hatten dem Spiel der Bayern nichts entgegen zu setzten. Ich bin wirklich auf Gegner gespannt, die ihnen potentiell wirklich was entgegen zu setzten haben. Leverkusen funktionierte noch nicht und ansonsten, hatten die bisher Gegner, die schon auf dem Blatt keine wirkliche Chance haben.

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HW 17. September 2015 um 07:45

Mich hat der Kommentar zu Comans Einwechslung auch massiv gestört. Das war offensichtlich ein taktischer Wechsel. Coman sollte an der Außenbahn spielen. Götze als er kam zentraler. Daraus einen Seitenhieb auf Guardiola zu machen war mehr als unpassend.

Das Flügelspiel in der ersten Halbzeit war von den Spieler Typen geprägt. Links war Costa ein fast klassischer Linksaußen. Rechts wurde variabler agiert. Müller klebt nicht an der Außenlinie und mit Thiago oder Lahm geben von dort drei Spieler den Ball herein.

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Blues 17. September 2015 um 14:23

Bela Rethy ist Dortmund Fan. Warum man den immer wieder Bayernspiele kommentieren lässt ist mir ein Rätsel. Der Typ ist untragbar. „Schlag ins Gesicht für Götze“ bei der Coman-Einwechslung…. „da hat Mario Götze auch im Bayern Trikot mal was zu lachen“ nach Abpfiff… von Fußball keine Ahnung, Taktik? Versteht er nicht, aber gegen Bayern haten geht immer.

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HW 17. September 2015 um 15:20

Sollte eigentlich egal sein für welchen Club er ist. Ich brauche auch keinen Bayern-Fan bei einem Bayernspiel. Es war einfach unprofessionell.

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Gh 18. September 2015 um 08:32

#fürmehrunprofffessionalität

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Gustav Klimt 17. September 2015 um 00:30

Thiago fand ich hat etwas spielmachender, und insgesamt auch oft tiefer als Vidal agiert, der sich vor allem darauf konzentriert hat im Strafraum für Präsenz zu sorgen, tat sich aber etwas schwer da Bayern den Zehner Raum nicht gerade fokussierte im Angriffsspiel.
Generell ist dieser Costa-Fokus nicht ganz so cool, finde auch momentan Lahms Rolle sehr simpel, da wird doch ziemlich viel Potential verschenkt. Alonso wird zwar gut eingebunden momentan und scheint mir auch gut in Form zu sein, ich würde aber trotzdem lieber Lahm auf der 6 sehen, aber naja
Ansonsten: Das war eine der wenigen Pep Bayernspiele ohne formatier Umstellung? 90 Minuten im 4-1-2-3?

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Peter Vincent 16. September 2015 um 23:29

Bitte mal einen Artikel zu Vidals Rolle bringen.
Wenn er mehr Vertikalität und Torgefahr durchs Zentrum bringen soll,
dann hoffe ich, dass Götze in diese Rolle hineinwächst.

Thiago, Götze > Vidal im ZM

Vidal ist halt mehr Stürmer oder Verteidiger,
der Sturm ist voll und als AV bzw. AIV ist er zu langsam.

Ziemlich sinnfreier Transfer.

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Bernhard 17. September 2015 um 09:11

Sinnfrei ist eigenlicht nur dein Beitrag. Sowohl ein Podcast auf dieser Seite als auch ein eigener Artikel auf abseits.at (http://abseits.at/fusball-international/deutschland/transfers-erklaert-darum-wechselten-arturo-vidal-zum-fc-bayern-muenchen/) erklären die Motive hinter dem Transfer des Chilenen. Ein wenig Recherche wäre ganz gut.

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Peter Vincent 19. September 2015 um 12:20

Das sind Aussagen zur _möglichen_ Rolle von Vidal, inzwischen sollten die Experten schlauer sein.
Vidal als RV oder RAIV ist mE schon aufgrund seiner fehlenden Schnelligkeit auszuschließen, aber gut.

Bleiben die Rollen als weiträumiger bzw. vertikaler ZM und das kommt seinem Spiel mE auch ziemlich nah, dennoch agiert er mE bisher nicht stark in dieser Rolle. Natürlich ist die Saison noch jung und auch bei Juve hatte er zuletzt eine schwache Hinrunde, um in der Rückrunde zu dominieren, abwarten.

Dennoch bleibe ich dabei, dass zumindest die Rolle des Vertikalen ZM nicht zu ihm unter Pep passt; da sind Götze/Thiago besser geeignet, um in den engen Räumen zu spielen. Letzlich wird es auch auf sowas hinauslaufen, schätze ich:

Coman————-Müller—————Costa
—Thiago————–|—————-Lahm—
———Alonso—————–Vidal————
—-Alaba———-Holger———Boa——–
———————-Neuer————————

Da kann Vidal seine Weiträumigkeit einbringen, Thiago/Götze und Lahm bzw. die Außenstürmer in die gefährlichen offensiven Halbräume vorstoßen – und ab und an kann auch Vidal mit Wucht vorstoßen und Lahm ins ZM einrücken.

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PNM 19. September 2015 um 15:24

Vidal ist doch nicht so langsam. Und Halb- und Außenverteidiger hat er beides schon durchaus gut gespielt.

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