Donnerstag, 28.07.2016

van Gaals Team bespielt die Mannorientierungen der defensiv schwachen Spurs

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Manchester United findet die Problemzonen in Tottenhams schwacher Defensivkonzeption und sorgt früh für klare Verhältnisse. Trotzdem bleibt für Louis van Gaal noch einiges zu tun.

manutd-tottenham-2015Nach den verschiedenen Versuchen mit unterschiedlich ausgerichteten Dreierketten oder den eigentlich recht gut funktionierenden Rautenformationen herrschte in van Gaals Gunst über die vergangenen Wochen immer häufiger eine 4-1-4-1/4-2-3-1-hafte Anordnung mit Young, di María oder Januzaj als Hauptkandidaten für die Flügel vor. Wie auch schon beim Pokalmatch gegen Arsenal kam diese Formation an diesem Sonntag ein weiteres Mal zum Einsatz – wenngleich mit veränderter Besetzung. In der Innenverteidigung fehlte Rojo verletzungsbedingt und wurde durch Jones ersetzt, während Carrick für Shaw ins Team rückte. Der passstarke Mittelfeldakteur übernahm die Sechserposition hinter Ander Herrera und Fellaini, wofür Blind nach hinten links ging. Schließlich durfte Juan Mata nach langer Zeit endlich mal wieder in der Startformation auflaufen – anstelle von di María als nomineller rechter Flügelstürmer in einrückender Rolle. Bei den Gästen von der White Hart Lane setzte Trainer Mauricio Pochettino auf die zuletzt favorisierte 4-2-3-1-Grundformation, die weitgehend ohne personelle Überraschungen daherkam. Hinter dem stark aufspielenden Newcomer Harry Kane als vorderster Spitze besetzten Townsend und Chadli die Flügel sowie Christian Eriksen die Zehn. Im defensiven Mittelfeld formierte sich erneut das zuletzt bevorzugte Duo aus Mason und Bentaleb vor der in den Ligaspielen gewohnten Viererkette.

Tottenhams Pressingversuche zeigen nur anfangs leichte Wirkung

Die Spurs sind normalerweise für ihre Pressing-Spielweise bekannt und konnten damit in dieser Spielzeit – wie ihr Trainer schon in der Vorsaison mit Southampton – einige Erfolge erzielen. Beiim torlosen Remis im Hinspiel hatte sich ihre Vorgehensweise nur bedingt, eher in der zweiten Halbzeit ausgezahlt – für diese Begegnung orientierten sich die Gäste aber durchaus an jenem Match aus dem Dezember. Vorne versuchte Kane die Innenverteidiger voneinander abzuschneiden, während Eriksen dahinter anpassungsfähig agierte und zwischen verschiedenen Rollen pendelte. In der Ausgangsstellung ging er meist von einer Orientierung an Carrick aus, was im Zusammenhang mit den etwas eingerückten Grundpositionierungen der Flügelspieler zu 4-2-3-1-Staffelungen führte, stellte aber aufrückend auch 4-4-1-1- und 4-4-2-Anordnungen her.

Meistens gingen die beiden vordersten Akteure der Spurs im Verlauf der Aufbauversuche der Hausherren in diagonal verschobene Anordnungen über, um gleichzeitig die ruhige Zirkulation der Innenverteidiger zu blockieren, Carrick nicht so einfach ins Spiel kommen zu lassen und auch die effektive Einbindung von David de Gea in der Tiefe. Das hörte sich zwar gut an, funktionierte allerdings nicht immer, da sich Carrick einige Male zwischen oder neben ihnen freilaufen konnte, während in Phasen mit tieferem Eriksen manchmal Kane theoretisch keinen horizontalen Zugriff auf das Zusammenspiel der Innenverteidiger herstellen konnte. Ein weiterer Bestandteil des Systems bei Tottenham waren gerade in den hinteren Zonen zahlreiche Mannorientierungen, die anfangs besonders weit herausrückend gespielt wurden und den Hausherren im Aufbau sofort unangenehmen Druck bringen sollten, um lange Bälle zu provozieren und diese aus dem Rhythmus zu drängen.

Gegen diese Mannorientierungen zeigten sich die Red Devils jedoch gut eingestellt und brachten einige wirkungsvolle Gegenmaßnahmen auf den Platz. Dies sollte letztlich dazu führen, dass Tottenham den Ruf als starkes Pressing-Team diesmal überhaupt nicht bestätigen konnte. Anfangs hatten die Gastgeber noch eine schwächere Phase mit kleineren Problemen in der Ballzirkulation, als individuelle Bewegungen unter Druck und auch das Auffächern der Innenverteidiger mit Nutzung der Überzahl gegen Kane zu inkonsequent waren. Dies sorgte für einige wackelige Szenen, bei denen die Innenverteidiger kurzzeitig unter direktem Druck waren und hektisch unsauber zurückspielten – was fast ein frühes Eigentor von Jones zur Folge gehabt hätte – oder bei denen ein Mittelfeldakteur gerade nicht direkt unterstützt wurde und dann improvisiert und instabil eine längere Strecke dribbeln musste.

United findet die Defensivlücken

Anschließend kamen die Red Devils aber immer besser in die Begegnung hinein und ließen das gegnerische Pressing zunehmend ins Leere laufen. Dafür gab es – grob betrachtet – zwei Möglichkeiten, von denen der Weg über die Flügel häufiger genutzt wurde. Zwar hatte auch die rechte Seite ihre Momente mit einigen Dreiecksinteraktionen oder Pärchenbildungen zwischen Valencia, dem herüber kommenden Ander Herrera und dem deutlich eingerückter und freier als Young agierenden Mata, doch war die gegenüberliegende Seite dominanter. Hier wurde das Tandem aus Daley Blind und dem breitegebenden und dribbelnden Flügelstürmer zusätzlich von Fellaini unterstützt. Dieser war zunächst einmal eine Anspielstation im Halbraum für lange, insbesondere von Smalling geschlagene Diagonalbälle, die er anschließend nach außen verlängern sollte.

Entweder lockte er einen Innenverteidiger heraus und öffnete Räume für die anschließenden Abläufe oder er zog Walker auf sich, was weite Verlagerungen auf Young vereinfachte und diesem deutlich mehr Raum gab. So kam United in dieser Zone – noch besser als auf rechts – immer wieder in isolierte und offene Situationen, in denen diese drei Akteure sich gegen die Mannorientierungen gegenseitig Lücken aufziehen und diese nutzen konnten. Auch Rooney schaltete sich einige Male ein und zeigte ebenso wie Fellaini diagonale Rochaden hinter Walker, der sich eben simpel an Young zu orientieren hatte und schwach unterstützt wurde.

Die zweite Möglichkeit bestand in schnellen, kurzzeitig vorstoßenden Bewegungen von Carrick, der hinter den versetzten gegnerischen Stürmern freigespielt wurde und dann Raum vor sich hatte. Dieses Mittel führte sogar zu noch mehr Effektivität als die erste Route, insbesondere weil die umliegenden Spieler der Spurs so mannorientiert agierten. Daher gab es nur wenig antizipatives Herausrücken aus der Abwehr oder unterstützendes Einschieben der offensiven Außen, zumal auch die Sechser Mason und Bentaleb gegen Uniteds Achter eher tiefe, flach und passiv nach hinten gedrückte Grundstellungen hatten. Die Orientierung in ihrer Ausrichtung wirkte merkwürdig, da sie zunächst in der Positionsfindung mannorientiert agierten, aber weder aus diesen Zuordnungen noch den dadurch bestimmten Räumen wirklich Zugriff suchten.

Exemplarisch für diese gesamten Wechselwirkungen war der Führungstreffer, als Blind mit einer herausragenden lockenden Aktion das gegnerische Pressing zerstörte und Carrick hinter den Stürmern in Szene setzte. Dieser konnte anschließend – wie später auch noch einige Male – zu simpel Fellaini bedienen, dessen Positionierungen in Freiräumen die in ihrem Defensivverhalten nicht wirklich beachteten. Einer ähnlichen Logik wie dieser Treffer folgten die situativen und mit der Zeit zunehmenden Aufrückbewegungen der Innenverteidiger, insbesondere Smallings, die die mannorientierte Zugriffslähmung in Tottenhams Mittelfeld mehrmals andeuteten, daraus aber – unter anderem mit besserer Entscheidungsfindung – noch mehr hätten machen können.

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Das Führungstor zum 1:0: Carrick stößt in den Raum vor, der vor allem wegen der Mittelfeld-Mannorientierungen offen ist. Kein Gegner kann mehr adäquat reagieren (bei Innenverteidiger-Vorstößen war dies noch deutlicher, da auf die Flügelstürmer ausgeweitet). Allein Mason kann herausrücken, hat aber keine gute Position und kommt zu spät, was den Pass auf Fellaini für Carrick noch vereinfacht. Wo vorher noch eine Mannorientierung hinlief, ist nun ein Loch, durch das Fellaini zum Tor zieht. Die Abwehrreihe reagiert auch nicht optimal und kann den Treffer ebenfalls nicht mehr verhindern.

Ein 3:0, das noch deutlicher hätte gestaltet werden sollen

Dies war ein genereller Punkt bei United: Sie spielten insgesamt gut, aber schöpften keineswegs das gesamte Potential der Konstellation aus und zeigten noch einiges an nötigem Verbesserungsbedarf auf. Eigentlich hätten sie die insgesamt enttäuschende und erschreckende Defensivleistung des Gegners noch deutlicher bestrafen müssen. Die zu vielen auf die Flügel gerichteten Pässe – teilweise einfach aus Systematik, obwohl in Zentrum oder Halbraum eine potentiell bessere Situation bestanden hätte – verhinderten dies aber. Gerade die linke Seite spulte zu oft simple Abläufe mit anschließenden Flanken ab, wogegen die Gäste zwar nicht gut verteidigten, was aber kein so effektives Mittel darstellte, durch das die kompletten Schwächen der Londoner konsequent aufgedeckt worden wären. Durchaus ähnlich war es auf rechts, wo Valencia ein halbes Dutzend Mal simpelste Horizontalbälle über 20 m auf den im Zehnerraum völlig freistehenden Herrera hätte anbringen können, stattdessen aber stumpf vom Tor weg in eine unangenehme Flügelsituation rannte.

Die Schwächen mit der taktischen Anlage wie auch mit der unbalancierten Ausführung der vielen Mannorientierungen, die den Gästen immer wieder die Kontrolle über Situationen raubte, Überzahlen und Kompaktheit, teilweise fast schon Eigeninitiative verhinderte, führte zu einigen orientierungslosen Szenen. Es bestand kaum Zusammenhang zwischen den formativen Linien des Teams und die Pressingspitzen wurden gegen Uniteds Verteidiger und Carrick immer wieder isoliert. Weil die Akteure dahinter vor allem mannorientiert ausgerichtet waren, fehlte es an schnell reagierendem Nachschieben und Verschieben in solchen Szenen, das die angrenzenden Zonen verknappt hätte. So blieben diese offen, für United bespielbar und Tottenham verlor immer wieder die Raumkontrolle. Vielleicht war es in diesem völlig verkorksten Match sogar die schlechteste Saison-Defensivleistung der Pochettino-Truppe. Wenn eine Partie dann so läuft, passieren auch noch derartige Szenen wie nach etwas mehr als einer halben Stunde beim 3:0, das eine Vorentscheidung darstellte.

Schon nach dem zweiten Gegentreffer, den Carrick im Anschluss an eine ausgerechnet von einem geklärten Flügelangriff entstandene Ecke erzielte, hatte der Gäste-Trainer allerdings umgestellt und die Mannorientierungen an manchen Stellen abgeschwächt. Dies betraf vor allem die Außenverteidiger und zu einem etwas geringeren Grad auch die Sechser, die sich nun auf das Halten ihrer Position in der Tiefe konzentrierten. Diese Veränderung war allerdings nicht weitreichend genug und brachte keine entscheidende Verbesserung, da beispielsweise andere Probleme wie die gegen den Ball immer schwächer werdende Anbindung der effektlosen Spitzen oder die teilweise schwachen Abstände bestehen blieben.

Stattdessen erhielten Mata und später vor allem auch Herrera mehr Freiheiten und konnten sich ohne mannorientierte Verfolgung in den tiefen Halbraum zurückfallen lassen. Normalerweise sollte sie dort die Kompaktheit auffangen, doch war diese nicht wirklich gegeben und Tottenhams mannschaftliches Bewusstsein schien kaum auf solche Bewegungen zu reagieren. So durften sich die beiden Spanier im Wechsel immer wieder in schlecht von den Spurs umstellten Freiräumen anbieten, den Ball erhalten und weiter verteilen. Damit halfen sie Uniteds Aufbau als unterstützende Kräfte für die Zirkulation enorm und schraubten die Sicherheit im Ballbesitzspiel nach oben.

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Uniteds Defensive: Rooney trennt die Innenverteidiger, die Mittelfeldakteure agieren lose mannorientiert (und verfolgen situativ auch mal in solche Anordnungen wie in den blass schattierten Alternative-Darstellungen) und die offensiven Außen agieren eng (blau)

United lässt kaum Chancen zu

Gegen den Ball war Uniteds Defensive gerade im Mittelfeld weiterhin von losen und innerhalb des Radius um die Mittellinie auch weiträumig ausgeführten Mannorientierungen geprägt. Auf den Flügeln allerdings war dies weniger zu sehen als in einer Reihe anderer Partien dieser Saison. In der Grundausrichtung agierte Rooney zwischen den Innenverteidigern, die sich einige Male zu leicht davon leiten ließen, und dahinter kreisten die Achter und Carrick um ihre Gegenspieler, die sich dagegen zu inkonsequent bewegten. Situativ rückte mal Fellaini, seltener auch Herrera, ins Pressing gegen die Innenverteidiger auf und die beiden verbliebenen Kollegen passten sich improvisiert oder mit situativen Übergaben an, zumal auch Jones gelegentlich herausrückte. In einigen Phasen verfolgten Valencia und Blind als Außenverteidiger ihre Gegner weniger wie seltener mannorientiert aus der Kette heraus, während auch die Kollegen vor ihnen eher enge Grundstellungen einnahmen. Gerade Mata nutzte dies gut, um in tiefer und eingerückter Stellung die Kompaktheit über dem Halbraum zu erhöhen.

Dies war auch als ein Aspekt wichtig, um eine in der Anfangsphase kurzzeitig von Tottenham verwendete Strategie abzuschwächen, die potentiell hätte gefährlich werden können. Dabei versuchten die Gäste es mit Rechtsüberladungen, für die Chadli von links in zentrale Positionen einrückte. Wenngleich damit praktisch die gesamte Offensivabteilung in der ballnahen Hälfte des Feldes agierte, zeigte sich die genaue Anlage dieser Szenen aber doch nicht optimal geplant, weshalb die Spurs einen Teil der möglichen Wirkung schon selbst zerstörten. Das Einrücken von Chadli geschah in eher hohen Zonen an der letzten Linie und Kane wurde davon nicht konsequent genug in den Ballungsraum geschoben – stattdessen deckte United die beiden meist mit ihren zwei Innenverteidigern ab. Zudem blieb auch Eriksen eher unbeteiligt, hätte wegen seiner Natur im Zehnerraum oder halblinks aber dennoch Gefahr erzeugen können. Hier kam dann Matas Rolle ins Spiel, der genau jenen Bereich abschirmte und damit die ohnehin schon eher mäßige Anbindung des dänischen Feingeists noch zementierte. Was von den Überladeversuchen auf rechts dann übrig blieb, zerstörte Carrick, der einige Male gut frühzeitig nach außen dorthin schob. So standen für Tottenham zur Halbzeit null Abschlussversuche zu Buche.

Dies änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nicht großartig, in der die Spurs bis zur 89. Minute auf ihren ersten und einzigen Schuss auf de Geas Kasten warten mussten. United zog sich ein wenig zurück und wurde inkonsequenter, was Tottenham aber in ähnlicher Manier wie zuvor kaum Chancen zu erzeugen wusste. Der jeweilige linke Sechser – zunächst Mason, anschließend nach dem zweiten und offensiven Wechsel mit Lamela dann Dembélé – versuchte herauszukippen und in der Pressingformation gab es mehr Aufrücken aus dem Zentrum, wofür Eriksen etwas einrückend tief blieb, doch half dies alles nichts. Erst in den letzten zehn Minuten gelang es den Gästen mal vereinzelt, einige längere Passstafetten gegen Uniteds Mannorientierungen anzubringen sowie deren Herausrücken den Zugriff zu nehmen und ins Leere laufen zu lassen. Um mehr als Ansätze handelte es sich dabei allerdings nicht, zumal diese viel zu spät kamen – die Hausherren brachten den Erfolg ruhig und problemlos über die Zeit.

Fazit

Nach der zunehmenden Kritik der letzten Wochen und dem bitteren Ausscheiden im FA-Cup gegen Arsenal vom vergangenen Montag, das die letzte Titelchance zunichtemachte, war dies mal wieder ein besseres Spiel von Manchester United, das in einem verdienten 3:0 mündete. Eine Halbzeit lang dominierten sie ein erschreckend schwaches und von diversen Fehlern geprägtes Tottenham. Das war sicherlich ein Fortschritt, doch andererseits gab es immer noch einige Verbesserungsmöglichkeiten. Vor allem die Anpassungen an die Problempunkte des Gegners waren überzeugend, das generelle und grundlegende Gesamtsystem zwar nicht schlecht, aber auch noch nicht richtig stark. Wenn auch dies auf einem sehr hohen Niveau gewesen wäre, hätten sie gegen Tottenhams Instabilität einen klar höheren Sieg herausschießen können. Auf dem ordentlichen Fundament müssen sie also nun noch an einigen Stellschrauben drehen. Wenn das nun wirklich zuverlässig gelingt und der Entwicklungsprozess weitere Fortschritte zeitigt, könnten die nächsten entscheidenden Wochen – bei der durchaus vielversprechenden tabellarischen Ausgangslage – ebenso erfolgreich werden.

IcemanZero 16. März 2015 um 19:26

In meinen Augen endlich eine Aufstelllung bzw. System was auch komplett auf die Stärken der ersten 11 zugeschnitten war und eine gewisse Grundstabilität in richtiger Ausführung mitbringt.

Ich schätze van Gall eigentlich sehr als Trainer im taktischen Bereich, jedoch hat er seit Amtsbeginn diverse taktische Dinge ausprobiert, die für den Leser, euch SV-Jungs etc sehr interessant waren, jedoch oft den Anschein hatten, als ist das ganze Gebilde sehr instabil. Fehlende Automatismen, Verletzungen, mehrere verschiedene Rollen auf den jeweiligen Positionen, mal 3er, mal 4er-Kette, mit 2 Stoßstürmern, mit einem 9er, mit Rooney auf der 8(?!) , Blind mal als Halbverteidiger, mal als 6er in der Raute, verschiedene Rollen für Fellaini, Young als Wingback obwohl nicht gerade defensivbegabt, Mata rein Mata raus, Rafael und Shaw spielen kaum eine Rolle und so weiter und sofort…
Auch wenn das für mich als Taktik-Freund sehr interessant war, fehlte mir wie gesagt die Stabilität und Konstanz um das ganze erfolgreich kontinuierlich umzusetzen.

Dieses 4-3-3 jetzt gegen Tottenham (auch wenns leicht asymetrisch war) passt in meinen Augen viel viel besser zum Kader und siehe da, ein souveränes 3-0 gegen Tottenham.
Mata als halbrechter 10er, der widerum Platz schafft für die offensiven Vorstöße von Flügelverteidiger Valencia. Blind in der Rolle des LV, der auch in den Halbraum driften kann um von dort eine spielmachende Rolle einzunehmen. Carrick auf der alleinigen 6, Herrera als spielstarker und teilweise tiefliegender Spielmacher, während die andere 8 Fellaini eher in den Strafraum stößt bei Ballbesitz. Young als „echter“ Flügelstürmer und Rooney endlich nicht hängend oder auf der 8, sondern als Mittelstürmer! Wenn United das so durchgängig weiter spielt und gewisse Personalien (di Maria zB) geschickt integriert, kann das am Ende der Saison noch ein sehr erfolgreiches Ende nehmen.

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