Das war nichts, Manu

manchester city0:2Arsenal-London

Topspiel am Premier-League-Wochenende und Manchester City schaltet in den Champions-League-Modus. Die Citizens ermöglichen Arsenal drei Punkte im Etihad, wodurch der amtierende Meister nun fünf Zähler hinter Tabellenführer Chelsea liegt.

2015-01-18_ManCity-Arsenal_Grundformation

Grundformation in der ersten Halbzeit

Grundformationen

Im Vergleich zur letzten Ligapartie gegen Stoke ersetzte Arsène Wenger den verletzten Mathieu Debuchy durch Héctor Bellerín. Tomáš Rosický musste wiederum auf der Bank Platz nehmen und für Aaron Ramsey weichen. Ansonsten blieb alles beim Alten. Arsenal spielte einmal mehr ein 4-3-3/4-1-4-1, wobei erneut der letztes Jahr noch an den SC Freiburg verliehene Francis Coquelin als zentraler Sechser agierte und in dieser Rolle Mikel Arteta vertrat.

Bei Manchester City gab es drei Änderungen, wobei mit Sergio Agüero und Vincent Kompany zwei wichtige Schlüsselspieler zurückkehrten. Kapitän Kompany verdrängte Eliaquim Mangala in der Innenverteidigung an der Seite von Martin Demichelis. Agüero kam an vorderster Front anstelle von Stevan Jovetić zum Einsatz. Zudem rückte James Milner für den verletzten Samir Nasri in die Startelf. Fernando und Fernandinho bildeten im 4-4-1-1 einmal mehr die Doppelsechs, während Yaya Toure genauso wie Neuzugang Wilfried Bony mit der Republik Côte d’Ivoire beim Africa Cup of Nations weilen.

Citys früher Ansatz

Sofort nach Spielanpfiff übernahmen die Hausherren die Kontrolle. Das Aufbauspiel war zunächst recht klassisch über die beiden Innenverteidiger aufgezogen, wobei sich eine gewisse Asymmetrie bei Sechsern und Außenverteidigern ergab. Gaël Clichy rückte des Öfteren stärker auf, während sich Pablo Zabaleta als kürzere Anspielstation anbot, wenngleich diese Tendenzen nicht in jeder Aufbauszene zu erkennen waren. Teilweise hielt sich Clichy auch etwas zurück, weil David Silva auf seine Seite herauskippte und Agüero zudem sein typisches Linksausweichen zeigte. Die aufgerissene Lücke auf der halbrechten Seite wurde entweder durch leichte Einrückbewegungen von James Milner befüllt, wobei sich der 29-Jährige doch zunächst ebenfalls meist auf der linken Seite aufhielt. Dafür schob Fernandinho frühzeitig nach vorn und wurde sogar teilweise von Zabaleta direkt steil im zweiten Drittel angespielt. So zog er beispielsweise eine gelbe Karte gegen Laurent Koscielny gleich zu Spielbeginn. Im Gegensatz zu Fernandinho kippte Fernando wiederum in den linken defensiven Halbraum heraus, wodurch mit Demichelis und Kompany situativ eine Aufbaudreikette entstand. Die freie Zone im Zentrum wurde des Weiteren von den beiden Innenverteidigern abwechselnd oder gemeinsam angelaufen. Dies war möglich, weil sich Arsenal schon recht frühzeitig zurückzog und sich in die eher passive, verteidigende Rolle fügte. Allerdings wurde den Gunners schnell klar, dass Demichelis einmal mehr der klassische Unsicherheitsfaktor in der letzten Linie der Citizens war.

Arsenals früher Ansatz

City hatte nach der ersten Viertelstunde fast 80 Prozent Ballbesitz, konnte aber noch keinen Torschuss auf den Statistikzettel bringen. So passabel die frühen Aufbaustrukturen waren, so schwierig war ein Durchkommen gegen Arsenals 4-4-1-1-Bollwerk möglich. Die passiven Gäste suchten zunächst die Verdichtung des Raums zwischen Mittelfeld- und Abwehrlinie. Das Mittelfeldband war ursprünglich ein Fünferband, wobei Santi Cazorla vermehrt in einer leicht exponierten Position vor Ramsey und Coquelin stand. Zudem rückte jeweils ein Akteur der Gunners kurz ballorientiert heraus, um die Ballzirkulation der Hausherren weiterhin in die Horizontale zu zwingen. Steile Zuspiele auf Agüero oder auch Jesús Navas wurden derweil mit recht aggressiver Zweikampfführung gestoppt.

Konterchancen für die Londoner

Nach der ersten Viertelstunde wurde Citys Positionsspiel etwas simpler und war klarer am 4-2-3-1 orientiert. Fernando und Fernandinho hielten sich strikter im Sechserraum auf. Kompany und Demichelis nutzten die freien Räume um Olivier Giroud nicht mehr so stark für Vorstöße. Silva hielt sich in dieser Phase ebenso meist im offensiven Zentrum hinter Agüero auf oder der Argentinier driftete leicht nach links, um kürzere Anspiele zu Zabaleta und den teilweise nach rechts rochierten Milner zu finden. Mit Navas auf dem rechten Flügel ergaben sich hingegen offensichtliche Linearstrukturen.

Arsenal suchte derweil über schnelle Umschaltaktionen kurzzeitige Befreiungen. Dazu war jedoch notwendig, dass sie mit ihrer Mittelfeldreihe etwas weiter nach vorn schoben, das Risiko eines größeren Zwischenlinienraums in Kauf nahmen und die Wege beim Umschalten folglich verkürzten. Denn aus der tiefen 4-4-1-1- oder 4-5-1-Verteidigungsstellung fanden sie gegen Citys Gegenpressing infolge der kleineren Überladungen an den Flügeln selten ein Durchkommen nach den Ballgewinnen, waren vielmehr sofort von einem sofortigen Gegenumschalten bedroht.

Die Angriffe um die 20. Minute herum profitierten hingegen von einer höheren Positionierung von Alexis Sánchez und Alex Oxlade-Chamberlain. Vor allem über schnelle Diagonaldribblings des Chilenen kam Arsenal besser an und in den Strafraum Citys. Die Situation in der 23. Minute, die schlussendlich zum Elfmetertreffer von Cazorla führte, entstand ebenfalls bei einem Schnellangriff. Nacho Monreal zog dabei nach einem Doppelpass mit Giroud das Foul gegen Kompany. Es war ein umstrittener Pfiff, aber trotzdem die Führung für die Gunners, die in der Folge von der Verunsicherung der Citizens profitierten.

2015-01-18_ManCity-Arsenal_Coquelin-Heatmap

Heatmap von Coquelin – Quelle: Squawka

Bis zur Halbzeitpause konnten die Hausherren nur noch sehr sporadisch ins letzte Drittel gelangen und noch selten hinter Arsenals Abwehrkette durchbrechen. Beispielsweise verteidigte Bellerín auf seiner Seite sehr konzentriert die Pässe sowie die dementsprechend einrückenden Läufe von Milner oder Navas, während Coquelin, vor zwei Monaten noch als Leihspieler bei Charlton Athletic in der Championship, unterdessen David Silva konsequent im Zentrum abdeckte.

City gab in der Schlussphase des ersten Durchgangs vermehrt den Ball her und Arsenal wurde dominanter, ohne jedoch mit allen Mannschaftsteilen zu risikoreich aufzurücken. Einige eher schwächere Pässe zerstörten den Gunners allerdings weitere hochkarätige Möglichkeiten.

Erst offen, dann getroffen

Zur Halbzeitpause wiesen die Hausherren bei einem Ballbesitz von 65 Prozent und einer Passquote von 83 Prozent keinen Schuss auf den Kasten von David Ospina auf. Gerade aufgrund der schwachen Vorstellung nach dem Elfmetergegentor war Manuel Pellegrini nun gefordert, seine Mannschaft entsprechend neu auszurichten. Seine offensichtlichste Reaktion war die Hereinnahme von Jovetić für den eigentlich noch passabel agierenden Milner. Zuerst wirkte es so, als hätte der chilenische Cheftrainer auf ein 4-4-2 umgestellt, weil sich Silva links aufhielt. Aber im Verlaufe der ersten Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff kristallisierte sich heraus, dass Jovetić vornehmlich aus einer hängenden Position von halblinks kam, Silva klar als Zehner spielte und Agüero etwas häufiger nach rechts driftete. An Navas‘ Ausrichtung änderte sich nichts. Er schlug weiterhin nach kurzen Antritten Flanken in den Sechzehner. Nach einer Stunde war eine Hereingabe bei elf Versuchen immerhin beim Mitspieler gelandet.

Dass die Partie trotzdem offener und wilder wurde, lag vor allem an den Gunners, die unsauber verschoben, ihre Kettenmechanismen vernachlässigten und große Lücken zwischen den eigenen Reihen aufrissen. Was Wenger seinen Spielern in der Kabine genau mitteilte, ist nicht überliefert. Auf der anderen Seite reagierte Pellegrini nach 63 Minuten mit der Einwechslung für Frank Lampard. Der 36-Jährige übernahm die offensivere Sechserrolle von Fernandinho. Zu einer riskanteren Anpassung war Citys Trainer nicht bereit. Wenger hingegen brachte einen Prager Offensivkünstler namens Tomáš Rosický für Oxlade-Chamberlain, wodurch die Gunners eine weitere ballsichere Anspielstation im Mittelfeld hatten. Und noch dazu trafen die Londoner eine Minute nach Rosickýs Einwechslung zum 2:0. Giroud köpfte einen Halbraumfreistoß aus dem Stand an Joe Hart vorbei, während die halbe Mannschaft der Citizens kurz in den Streik getreten war.

Pellegrinis letzte Hoffnung? Er schickte Edin Džeko für Navas aufs Feld. Der Spanier hatte die Auswechslung sicherlich verdient, aber die daraufhin oft zu sehende Dreierreihe mit Äguero rechts, Džeko zentral und Jovetić links erzeugte ebenfalls nur selten gefährliche Situationen im Strafraum der Gunners, die ihrerseits über Rosický und den später noch eingewechselten Kieran Gibbs zu einigen Konterchancen kamen. Bei City hoffte man hingegen auf simple, individualtaktisch fokussierte Durchbrüche der Offensivkräfte. Doch Arsenal hielt sich bis zum Schlusspfiff schadlos.

Fazit

Nach Unentschieden gegen Everton und Burnley innerhalb der letzten drei Spiele bringt die Mannschaft von Pellegrini die aktuelle Durststrecke auf einen neuen Höhepunkt. Es waren nicht nur die kapitalen Defensivfehler, das ständige Beinausfahren von Kompany, die schlafmützige Verteidigung der Standardsituation beim 0:2 inklusive eines kraftlosen Deckungsverhaltens von Fernando. Es lag ebenso an den mangelnden Offensivstrukturen. Den vielen simplen Läufen von Navas.

Doch auf der anderen Seite agierte ein Gegner, der es verstand David Silva und Sergio Agüero in der ersten Halbzeit aus dem Spiel zu nehmen, und zudem die Konterfähigkeiten von Sanchéz sowie Oxlade-Chamberlain einzusetzen. Alles in allem war das Wenger’sche System auch einfach gestrickt, aber für City an diesem Sonntagnachmittag genügte selbst das.

Benj 14. April 2015 um 20:06

Oh, ein vielleicht beabsichtigtes, jedenfalls fieses Wortspiel zu Manuel Pellegrini 🙂 Ich habe die Kommentare weiter gelesen, da war ich nicht der einzige, der hier darauf hereingefallen ist … gut gemacht 😉

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Benj 14. April 2015 um 19:35

Manchester City mit „Manu“ anzusprechen ist ungefähr so wie Japaner als Koreaner oder Brasilianer als Argentinier anzusprechen 😉

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CE 14. April 2015 um 19:40

Wo wird hier Man City als „Manu“ angesprochen?

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elbro 19. Januar 2015 um 22:57

Danke für die Analyse!

Aber kein Wort zu Cazorla nach dieser herausragenden Leistung? Ein Thiago oder Gündogan würde für so eine bemerkenswerte Pressingresistenz in den Himmel gelobt. Er war in seiner relativ neuen, tiefen Position (klar hinter Ramsey übrigens, weshalb die Formtionsgraphik falsch ist) nach Ballgewinn/ beim Aufbau der Schlüssel gegen Citys Druck. Seine Ruhe, Beidfüßigkeit und Dribbelstärke auf engstem Raum ist im Weltfußball nahezu unerreicht. Damit hat er Arsenal immer wieder aus schwierigen Situationen befreien und zahlreiche Konter lancieren können, die allerdings meist schlampig ausgespielt wurden. Er war eindeutiger Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gunners. Ich empfehle, das ganze Video anzusehen, besonders aber den Teil ab 6:10:
https://www.youtube.com/watch?v=kHeqf-dcXCM

Die Statistik untermauert seine für Team enorm wichtige Einzelleistung:
http://www.whoscored.com/Matches/829683/LiveStatistics/England-Premier-League-2014-2015-Manchester-City-Arsenal

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rodeoclown 20. Januar 2015 um 12:54

Ich hab mir nur das Video angesehen und das Spiel nicht gesehen, sah wirklich sehr gut aus. Was ich bei Cazorla immer etwas schade finde ist seine Entscheidungsfindung wohin sein nächster Pass geht. Teilweise spielt er mir da einfach zu risikolos aber auch immer wieder in Richtung weniger optimaler Räume. Aufgrund seiner dauernden Dynamikwechsel, sowohl per Dribbling als auch im Passspiel kommen aber auch die eigentlich vorhersehbaren Pässe bei ihm manchmal überraschend genug um trotzdem gefährlich zu werden aber insgesamt empfinde ich ihn da als nicht so optimal. Er ist relativ oft Ausagnspunkt für vielversprechend aussehende, aber versemmelte Konter oder? Natürlich dennoch ein genialer Fußballer über den jedes Team der Welt wohl dankbar wäre, aber irgendwo hat es ja auch seinen Grund, dass er trotz dieser Fähigkeiten nie der ganz große Star wurde. Könnte aber einfach auch an Wenger liegen 😉

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Wolf 20. Januar 2015 um 14:46

Angeblich hat Xavi gestern auf die Frage „welche spanischen Spieler würden Sie für Barcelona kaufen, wenn Sie zu entscheiden hätten?“ mit „Silva und Cazorla“ geantwortet. Glücklicherweise (für Arsenal) darf Barca ja dieses Jahr überhaupt niemanden mehr kaufen. 🙂

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Wolf 19. Januar 2015 um 14:50

Übrigens, zur Frage „was Wenger seinen Spielern in der Kabine genau mitteilte“: Ich denke, er hat seinen Spielern gesagt, dass zwei Drittel der gegnerischen Mannschaft heute offensichtlich mit dem falschen Fuss zuerst aufgestanden sind, und dass sie mal ganz fix ein zweites Tor schiessen sollen. Was ja auch gelungen ist. Es ist sicher einfacher in den letzten 15 Minuten gut zu verteidigen, wenn man einen Zwei-Tore-Vorsprung hat (vor allem bei Arsenal’s Neigung zum Sich-Selbst-Besiegen).

Der Drang zu schnellen Kontern ging dann manchmal mit einem Verlust der defensiven Disziplin einher. Ausserdem waren viele Spieler am Ende ganz schön platt (Ramsey). Man ist halt so ein intensives Verteidigen nicht gewohnt. 😉

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Patrick 19. Januar 2015 um 10:06

„Allerdings wurde den Gunners schnell klar, dass Demichelis einmal mehr der klassische Unsicherheitsfaktor in der letzten Linie der Gunners war.“

Ich denke das ist ein Fehlerchen

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Goalimpact 19. Januar 2015 um 07:25

Danke für die Analyse. Ich habe nur einen Teil gesehen und erkenne es hier gut wieder. Abet ein fieser Titel. ManU mit kleinem U. Für eine Sekunde dachte ich tatsächlich es gäbe eine überflüssige Bewertung zum dritten Platz von Manu Neuer beim Ballon d’Or.

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red_boehme 19. Januar 2015 um 08:48

dachte, das bezieht sich auf pellegrini…

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Isco 19. Januar 2015 um 08:49

Ich dachte an Manu-el Pellegrini? 🙂

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HW 19. Januar 2015 um 08:51

Manuel Pellegrini

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Goalimpact 19. Januar 2015 um 16:33

Hmmm. ManU macht in dem Kontext auch gar keinen Sinn. *Note to self: Montags nicht vor dem ersten Kaffee schreiben*

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blub 18. Januar 2015 um 22:00

Ich hab oben das Wort Gegenpressing gelesen. War das ein Schreibfehler oder ist dir da ein Textbaustein aus einer anderen Liga hinüber gerutscht?

Ansonsten: „Bei City hoffte man hingegen auf simple, individualtaktisch fokussierte Durchbrüche der Offensivkräfte“ #citybeingcity

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CE 18. Januar 2015 um 23:10

Ich konnte es zunächst überhaupt nicht in der Kategorie „Premier League“ abspeichern. 🙂

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Partizan 18. Januar 2015 um 20:18

Mit den wechseln nahm sich City wohl die letzte Chance was am Ausgang des Spieles zu ändern.
Den Lampart Wechsel könnte ich noch nachvollziehen, Jovetic für Millner schon nicht mehr dazu noch die Ausrichtung Jovetics. Navas glänzte eigentlich auch nur doch sinnlose flanken, die selten einen Abnehmer fanden, durch Dzekos Wechsel und die umstellenung, war dann fast keine Breite mehr im letzten Drittel mehr vorhanden.

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Koom 19. Januar 2015 um 11:30

Irgendwie leider wieder ein recht typisches Spiel für die PL: Man verlässt sich sehr auf individuelle Klasse und Ideen, anstatt gruppentaktisch was zu reißen.

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PNM 19. Januar 2015 um 15:21

Absolut. Und eigentlich eine Schande, da man so viel mehr aus dem vorhandenen Spielermaterial rausholen könnte.

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Isco 18. Januar 2015 um 19:58

Wenger, der ein defensiv ausgerichtetes Team aufs Feld schickt, das das auch wirklich über längere Zeit schafft? Was war denn da los? 🙂
Coquelin hatte ich bisher noch richtig auf dem Radar, aber heute hat er mir eigentlich recht gut gefallen. Könnte er der Sechser sein, der Arsenal seit.. naja, seit langer Zeit abgeht?

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CE 19. Januar 2015 um 09:13

Ich hatte Coquelin schon auf dem Schirm. Er steht ja bereits eine gefühlte Ewigkeit bei Arsenal unter Vertrag, aber irgendwie war ich mir zuletzt nicht mehr sicher, ob er noch den Durchbruch schafft. Das Jahr in Freiburg, wo er jedoch in meinen Augen des Öfteren falsch eingesetzt wurde, war enttäuschend. Ich denke, er kann ein langfristiger Kaderspieler bei den Gunners werden. Gestern in der Sechser-Terrier-Rolle ist er beispielsweise ganz gut aufgehoben, bietet an sich ein gewisses Allroundpaket an. Jedoch wird er nicht die absolute Lösung auf Arsenals Sechs sein.

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Wolf 19. Januar 2015 um 11:44

Ja, Coquelin ist schon seit 7 Jahren bei Arsenal (seit er 16 ist). Starkes Spiel gegen Silva gestern, aber ihn nur als Terrier zu beschreiben (der momentane Tenor in der Presse), tut ihm ein wenig Unrecht. Ich war in den letzten Spielen auch von seinen sauberen Pässen und gut getimtem Kopfballspiel positiv überrascht.

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CE 19. Januar 2015 um 11:52

Es ist schon ein Unterschied, welche Rolle jemand vornehmlich in einer einzelnen Partie ausfüllt, wobei man in dieser Ausübung über 90 Minuten nicht auf einzelne Facetten beschränkt bleiben muss (habe auch ein paar ansprechende Pässe gesehen), und was er insgesamt für ein Spielertyp ist. Im Fall von Coquelin eben das genannte „Allroundpaket“ im Mittelfeld, ggf. auch auf der AV-Position.

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