Ciro Immobile: Dortmunds neue Durchschlagskraft

Ciro Immobile kommt zum BVB. Was zeichnet den italienischen Torschützenkönig aus und wie passt er ins System der Borussia?

Es ist also mal wieder der Mittelstürmer. Dem BVB ist auch dieses Jahr der obligatorische Leistungsträger weggebrochen (zur Erinnerung: Frei, Sahin, Kagawa, Götze) und wird nun in einem etwas anderen Stil ersetzt. Ciro Immobile fügt sich in dieser Hinsicht in die strategische Entwicklung der letzten eins, zwei Jahre ein: So wie Götze von Mkhitaryan und Kagawa von Reus durch etwas vertikalere, dynamischere und weiträumigere Spieler ersetzt wurden, ist auch der Italiener ein aggressiverer, direkterer Stürmertyp als der kreative Lewandowski.

Physis und Durchschlagskraft

Ciro Immobile könnte ein Import aus den 90ern sein: Sein Spiel funktioniert stark über seine körperliche Durchschlagskraft und erinnert insofern eher an Klinsmann, Riedle oder Batistuta als an Villa oder Benzema. Im direkten Duell ist er schwer zu kontrollieren, da er seine Mischung aus Geschwindigkeit und Robustheit sehr bissig einbringt und dabei generell ein gutes Timing hat. Vor allem in unkompakten Situationen ist er sehr durchsetzungsfähig, auch mit dem Ball, da seine mäßige technische Sauberkeit und Wendigkeit in größeren Räumen nicht weiter ins Gewicht fallen.

Sein individueller taktischer Rhythmus geht ebenfalls stark in die Richtung Durchschlagskraft: Er fokussiert sich sehr auf Durchbrüche und richtet seine Aktionen am Tor aus. Die Ballzirkulation ist nicht sein Gebiet, sondern er sucht stets Wege in den Strafraum. Dort hat er natürlich einen guten Abschluss, per Kopf und mit beiden Füßen. Gerade Bälle, die in der Luft liegen, finalisiert er stark. Im direkten Duell mit dem Torwart ist er sehr ruhig und entscheidungssicher.

Seine größte Qualität ist dabei sein Bewegungsspiel. Er hat ein gutes Gespür für die Angriffsstrukturen, unterstützt sie mit kurzen Überladungen oder ausweichenden Bewegungen und bricht dann mit starker Antizipation in gut bespielbare Strafraumzonen durch. Dabei wählt er nicht nur gute Laufwege und ist im Timing gut auf seine Mitspieler eingestellt, sondern macht diese Wege auch sehr häufig. Er ist also einer der Strafraumstürmer, die sich durch eine hohe Laufbereitschaft und Aktivität in der Spitze auszeichnen, keiner der nur auf den letzten Ball wartet. Zuweilen kommt dabei richtig geniales Zeug raus, wie beispielsweise sein 2:0-Treffer gegen den AS Livorno im März – schon mal eine bessere, effektivere Bewegungsaktion gesehen?

Seitliche Orientierung passt gut zur BVB-Offensive

Interessanterweise neigt Immobile sehr zu ausweichenden Läufen auf den linken Flügel, um von dort diagonal in die Spitze zu starten oder mit Ball im unkompakten 1-gegen-1 durchzubrechen. Genau diese Bewegungen forcierte Lewandowski im Laufe der letzten Saison immer stärker, was eigentlich nicht perfekt zu seinen Fähigkeiten passte. Auf diese Weise wurden aber Reus und vor allem Mkhitaryan besser eingebunden, da sie mehr Dynamik in den Strafraum entwickeln konnten und die Kombinationsrichtung stärker tororientiert hielten.

Dennoch passte Lewandowskis eher langsamer Rhythmus bis zur Systemumstellung gegen Saisonende nicht mehr optimal in das Dortmunder System. Immobile fügt sich hingegen in seiner Ausrichtung in die vorwärtsgerichteten, strukturellen und dynamischen Aktionen von Mkhitaryan, Jojic und Aubameyang ein.

Außerdem könnte seine Strafraumbesetzung sehr gut reinpassen: Sehr häufig treibt er etwas in äußere Bereiche, da er spürt, dort leichter durchbrechen zu können als im noch massiver verteidigtem Zentrum. Dadurch kommt er zwar in etwas abseitige, schwierige Abschlusswinkel. Die gefährliche Zone zentral vor dem Tor kann dadurch aber dynamisch nachrückend besetzt werden, was vielleicht niemand besser beherrscht als Mkhitaryan.

Immobile Strafraumbesetzung

Immobile orientiert sich gern in die blauen Zonen, vor allem links. Mkhitaryan könnte in die „danger zone“ nachstoßen, Reus in den Rückraum, Aubameyang flexibel in alle drei Zonen.

Aggressive Raumfindung im Konterspiel

Ähnliche Bewegungsmuster zeigt er auch im Konterspiel, wo sich seine Qualitäten am deutlichsten zeigen. Er schaltet extrem schnell um und wählt dabei Wege, die sehr schwer zu verteidigen sind. Entweder er weicht druckvoll in offene Flügelbereiche aus oder er geht steil hinter die letzte Linie. Diese Läufe in die Tiefe macht er häufig diagonal kreuzend, sodass er gleich mehrere Abwehrspieler bindet und leichtere Zuspiele ermöglicht.

Typisches Immobile-Umschalten in einer hypothetischen BVB-Umschaltsituation. Durch seine linke Orientierung schafft er Raum und Dynamik für die typischen Bewegungsmuster von allen drei Hintermännern.

Hypothetisch: Typisches Immobile-Umschalten in einer typischen BVB-Umschaltsituation. Durch seine Orientierung nach links schafft er Raum und Dynamik für die typischen Bewegungsmuster von allen drei Hintermännern.

Seine Grundposition war beim FC Turin meist eine halblinke – wie das auch bei den BVB-Mittelstürmern typischerweise der Fall ist. So kann er auch im Konter leicht nach links ausweichen, was hervorragend zur Borussia passt: Er schafft damit Räume halblinks, in die Reus hineindribbeln und eventuell mit Mkhitaryan überladen kann, und zieht das Spiel von Aubameyangs rechtem Flügel weg, sodass dieser seine langen Kontersprints in diese Zone ansetzen kann.

In Umschaltmomenten schaltet sich Immobile auch häufiger in Mittelfeldzonen ein als bei Ballbesitzangreifen. Besonders wenn das Spiel auf Höhe der Mittellinie ist und der Gegner unkompakt steht, fordert er Bälle kurz und geht mit seiner Athletik in Lücken. Dabei überzeugen seine individualtaktischen Fähigkeiten besonders, sodass seine technischen Schwächen nicht so sehr ins Gewicht fallen. Er dribbelt die Räume mit geschicktem Abstand zum Gegenspieler an, sodass er oftmals seitliche Attacken provozieren und dann leicht umspielen kann. Bei Kontern hat er auch im Passspiel die besten Momente: Sehr hochstehende Linien kann er hin und wieder mit druckvollen Schnittstellenpässen überrumpeln. Gegen tiefstehende Gegner zeigt er diese Kreativität nicht.

Unkonstant in Ballbehandlung und Entscheidungsfindung

Seine Aktionen am Ball sind insgesamt eine Schwäche seines Spiels, weil ihm dabei (noch?) die Konstanz abgeht. Besonders beim gelegentlichen Zurückfallen in den Zwischenlinienraum fehlen ihm trotz guter Ansätze die Zehner-Gene: Er fordert Bälle sehr klug in vielversprechenden Freiräumen, doch ist dann mit Ball zu sehr auf den Weg zum Tor fokussiert. Wenn der gegnerische Sechser unterstützt wird, lässt er sich zu hektischen Unterzahldribblings hinreißen, anstatt die entstehenden Räume zu bespielen. An der Strafraumgrenze kann das Sinn machen, aber in der Mittelfeldlinie hat er dabei deutlich zu viele Ballverluste. Hin und wieder versucht er auch blödsinnige Distanzschüsse aus 25 Metern und mehr. Die „schießt-doch-einfach-mal-drauf!“-Fraktion findet das vielleicht gut, aber die Dinger gehen halt nicht rein, sondern enden meist in gegnerischem Ballbesitz per Abstoß.

Sein Ablagenspiel ist ähnlich wechselhaft. Mit seinem ersten Kontakt macht er zuweilen hervorragende Sachen. Er kann die Dynamik von Pässen gut für sich nutzen, befreit sich mit dem Rücken zum Gegner manchmal sogar, indem er sich selbst überlupft. Diese technische Eleganz beherrscht er aber nicht ganz konstant. Besonders bei Direktablagen verspringen ihm die Bälle nicht selten. Zudem lässt er sich dabei oft nach außen abdrängen und kann die Bälle dann nur zum Flügel spielen, statt sie (wie Lewandowski meist) vorwärts zu spielen oder im Zentrum zu halten.

Generell ist sein zweiter Kontakt schlampig. Aufgrund seiner eher niedrigen Wendigkeit und mittelmäßigen Koordination steht er zuweilen unsauber zu kontrollierten Bällen und lässt dadurch in der Kontrolle kurz nach. Wenn Gegenspieler in diesen Momenten den Zugriff suchen, verliert er oft den Ball. Dabei ist auch problematisch, dass er meist darauf verzichtet, den Ball nach hinten mit dem Körper abzuschirmen, wie das Lewandowski so überragend beherrscht. Seine Physis bringt er lieber seitlich in Laufduellen in Verbindung mit seiner Geschwindigkeit ein.

Bissigkeit im Pressing

Auch gegen den Ball nutzt er gern sein Tempo. Wenn er beim Anlaufen Querpässen provoziert, jagt er diesen manchmal sehr weiträumig nach. Auch Rückpässe auf den Torwart versucht er zu ersprinten, wodurch er in der Serie A schon Tore herausholen konnte. Damit bekommt der BVB mehr Intensität und Reichweite in die erste Pressinglinie als bisher. Zwar ist Immobile im strategischen Leiten des gegnerischen Spielaufbaus nur durchschnittlich und brachte seine Laufbereitschaft bisher etwas unkonstant ein, das sind aber generelle Merkmale Defensivspiels in der italienischen Liga und man darf davon ausgehen, dass er unter Klopp schnelle Fortschritte in dieser Hinsicht machen wird.

Etwas schwieriger zu prognostizieren ist seine Entwicklung bezüglich des Anlauf- und Zweikampfverhaltens. Letzteres ist manchmal zu aggressiv, sodass er unnötige Fouls verursacht. In der abgelaufenen Saison bekam er elf gelbe Karten, sah ein Mal gelb-rot und fehlte schon am neunten Spieltag wegen einer Gelbsperre (die gibt’s in Italien nach vier Gelben). Im Anlaufen nutzt er seinen Deckungsschatten etwas wirr. Aufgrund seiner recht langsamen Tempowechsel bei gleichzeitig hoher Grundgeschwindigkeit hat er viel Zugriff in Laufrichtung, doch kann nicht so gut auf Pässe entlang seiner Seiten reagieren. Gelgentlich streut er kleine, staksige Schwenker in seine Läufe ein. Diese sind jedoch unsauber und wechselhaft getimet, was manche Gegenspieler irritieren kann, von stärkeren Passgebern aber auch mal mit befreienden Verlagerungen überspielt wird. Wenn das passiert, während er in breitere Zonen heraus presst, kann das Lücken im Zentrum öffnen.

Seine größte defensive Stärke ist potentiell sein Rückwärtspressing in die Halbräume. Seine gute strukturelle Antizipation nutzt er dafür, aus recht großen Distanzen den gegnerischen Mittelfeldspielern sehr überraschend in den Rücken zu fallen. Da sie ihn dann teilweise nicht kommen sehen, kann er hier seine mangelnde Beweglichkeit besser kompensieren und erobert die Bälle durch sein individualtaktisches Geschick zuweilen sehr sauber. Das könnte sich hervorragend mit Mkhitaryans Pressingqualitäten ergänzen. Der Armenier ist ebenfalls stark in der Rückwärtsbewegung, aber weniger auf die direkte Balleroberun, sondern eher auf die strategische Raumkontrolle fokussiert. Zusammen könnten sie sowohl Stabilität als auch Aggressivität in die vordere Zwischenlinie bringen. Gerade für Gegner, die eine Ballzirkulation durch den Sechserraum betreiben wollen (#PepGuardiola), dürfte das sehr unangenehm werden.

Wie akklimatisiert sich der Italiener?

Auf dem Papier könnte Immobile ein paar Anlaufprobleme in der Bundesliga haben. Der Verweis auf die Neunziger fiel schon und tatsächlich würde sich Immobile in den Manndeckungsdefensiven von „früher“ vermutlich wohler fühlen als in den modernen Raumdeckungssystemen – dass die Klinsmanns ein bisschen ausgestorben sind, ist ja kein Zufall. Die deutsche Liga ist ausgerechnet in dieser Hinsicht auch sehr stark: Fast alle Mannschaften agieren gegen den Ball bedeutend intensiver und kompakter als das bei den meisten italienischen Mannschaften der Fall ist, die sich häufig sehr auf die Strafraumverteidigung konzentrieren. In diesem Aspekt sind die Italiener der Bundesliga allerdings überlegen und dennoch konnte sich Immobile häufig durchsetzen.

Insofern wird entscheidend sein, in welche Spielsituationen die Borussen ihren Neuzugang bringen. Wenn es Reus und Co. gelingt, viel Präsenz ins offensive Mittelfeld zu bekommen und immer wieder den Strafraum zu attackieren, dann könnte Immobile seine Durchschlagskraft womöglich sehr effizient einbringen. Auch in Kontersituationen kann er voraussichtlich glänzen, was ihn besonders für die Champions-League-Spiele interessant macht. Falls er jedoch häufig lange Bälle verarbeiten muss, wird die Dortmunder Konstanz unter ihm leiden. Wenn er versucht, sich gegen tiefstehende Bundesliga-Mannschaften zurückfallend einzubringen, könnte er sogar die Stabilität der Borussen gefährden. Insofern gilt für ihn zunächst wohl: Weniger Präsenz ist mehr.

Dass seine Effizienz sehr von seiner taktischen Umgebung abhängig ist, zeigt sich auch in seinem recht schwachen Goal Impact:

Einordnung in der Dortmunder Entwicklung und Planung

Insofern haben die Dortmunder jedoch passend eingekauft: Mit Adrian Ramos ist die Alternative zu Immobile wesentlich erfolgsstabiler im Kombinationsspiel und der Verarbeitung hoher Zuspiele. Je nachdem, welche Art von Spiel man gegen einen Gegner erwartet, kann Klopp also die besser passende Alternative wählen.

Beide Akteure sind trotzdem in erster Linie durchschlagskräftige Konterstürmer, die ihre größten Stärken im Strafraum und im Umschaltmoment haben. Das verdeutlicht die strategische Ausrichtung der Borussen. Bezüglich der spielmachenden Qualitäten der Offensivspieler hat der BVB seit 2012 konstant abgebaut, bezüglich der physischen Qualitäten, der Bewegungsintelligenz und der Durchschlagskraft dazugewonnen. Das gilt nicht nur für die genannten Toptransfers, sondern zeigt sich auch in Personalien wie Leitner, Bittencourt und Aubameyang. Jürgen Klopps Traum von der Heavy-Metall-Umschaltmannschaft wird immer intensiver verfolgt. Der zwischenzeitlich aufgekommene Barca-Traum (Zitat Hinrunde 2011/12: „Wir sind dabei, ein Spiel mit deutlich mehr Ballbesitz zu entwickeln.“) scheint Vergangenheit.

Wie man das bewertet, ist ein bisschen Geschmackssache. Es lässt sich aber festhalten, dass der BVB national am stärksten war, als auch das Ballbesitzspiel am stärksten war; in der Siegesserie gegen Ende der ersten Klopp-Saison, in der Hinrunde der Meistersaison und in der Endphase der Doublesaison. (Kann man genauer übrigens in unseren Ballnah-Ausgaben vier und fünf nachlesen.) Spieler wie Jojic, Kirch, Reus, Mkhitaryan und vor allem Gündogan könnten aber dafür sorgen, dass man diese Ballbesitzfähigkeiten auch in einen vertikaleren Grundrhythmus einbinden kann. Das wäre wohl Klopps Idealvorstellung, welche auch hervorragend zum BVB an sich passen würde. Die Spielstärke der Sechser ist dabei der entscheidendere Punkt als die des Stürmers.

Zuletzt ist der Immobile-Transfer auch interessant, wenn man sich daneben die Entwicklung von Julian Schieber anschaut. Dieser ist individuell ein sehr ähnlicher Spielertyp und hat technisch und physisch eigentlich sogar noch ein bisschen außergewöhnlichere Anlagen. Sein Problem ist vor allem das überengagierte, hektische Bewegungs- und Positionsspiel. In diesem Aspekt konnte er sich in den vergangenen zwei Jahren kaum weiterentwickeln. Nun wird ein ähnlicher Stürmer geholt, der jedoch gerade in dieser Hinsicht außergewöhnlich gut ist. Man kann das vielleicht so deuten, dass Klopp sich erhofft hatte, Schieber jene taktischen Aspekte beibringen zu können, dieses Projekt aber aufgegeben hat und sich diese Qualität nun stattdessen einkauft. Ist sicher die weniger romantische Variante. Mal sehen, wie gut sie funktioniert.

 

Wer etwas über die italienische Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft und Immobiles Rolle dabei erfahren will, dem sei unsere ausführliche WM Vorschau ans Herz gelegt.

M.G. 12. September 2014 um 13:22

Mich würde jetzt natürlich interessieren welche weiteren Möglichkeiten ein Kagawa bieten könnte, der ja sehr gut in der Lage ist Bälle in engen Räumen zu behaupten und ebenfalls ein tolles taktisches Verständnis aufweist.

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JuveGER 15. Juni 2014 um 12:59

Das genannte Tor gegen Livorno zeigt wirklich gut die Bewegungsintelligenz von Immobile. Der Abschluss war allerdings suboptimal, obwohl der Ball im Netz zappelt. Wie es perfekt geht, zeigt eine Stürmerlegende hier (lustigerweise auch gegen Livorno): http://www.youtube.com/watch?v=6TL72FGpTx0

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Gardon 11. Juni 2014 um 15:49

Ich bin Franzose und hatte letztes Jahr ein Interview von Aubameyang nach seiner Verpflichtung mitbekommen, in dem er von einem Gespräch mit Klopp berichtet hat, er würde entweder auf den Aussen oder als 2ter Stürmer aufgeboten werden. Zu dem Zeitpunkt war aber noch nicht klar, ob Lewandowski bleibt.

Und auf abseits.at war ein Artikel, der beschrieb, dass Immobile und Ramos die Kernkompetenzen von Lewandowski zusammen gut abdecken.
Wie Ji und Aubameyang dazu passen wäre natürlich auch interessant.

Wäre vielleicht ein System mit 2 Stürmern beim BVB interessant und wie wirkt sich das auf die fehlenden kreativen Elemente, die mit Kagawa und Götze verloren wurden, aus?

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Deadlock 11. Juni 2014 um 11:33

Wie stellt sich denn der gemeine SV Blogger Ballbesitzfußball beim BVB vor?

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blub 11. Juni 2014 um 11:36

Meinst du allgemein oder in der zukünftigen Saison?

Allgemein z.B. so: http://spielverlagerung.de/2014/04/21/systemanalyse-dortmunds-versteckte-raute-gegen-mainz/

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Deadlock 11. Juni 2014 um 12:01

Das war ja nur die Analyse von dem, was von Klopps Trainerteam kam.
Oft wurde aber der Spielstil hier explizit in Sachen Ballbesitz kritisiert diese Saison und selbst in dem Artikel werden noch Probleme gesehen bzw. aufgeworfen.
Geht mir mehr um die Meinung der SV Blogger selber für die anstehende Saison, weil das Personal im Prinzip schon steht und wahrscheinlich keine großen Verpflichtungen mehr kommen. Wie könnten sie sich den Spielstil bei Ballbesitz vorstellen?

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Deadlock 11. Juni 2014 um 12:10

Also Prinzip sowas was man zum HSV gemacht hatte diese Saison.

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blub 11. Juni 2014 um 12:42

Vorher wurde der Stil kritisiert, WEIL es kein ernsthaftes Kozept für den eigenen Ballbesitz gab. Das neue fanden ja eigentlich alle gut(vor allem das es überhaupt existiert hat).

Vor einer kompletten vorbereitung ist die taktik vorauszusehen wie in den glaskugel zu gucken. Lewa ist zwar weg, aber der war kein intergaler bestandteil des systems theoretisch könnte das also weiterlaufen oder Klopp macht was komplett anderes. wer weis.
v.A. ist mit dem BVB-kader ja sehr viel mehr möglich als mit dem HSV kader und es gibt im moment nicht die fetten punkte die man verbessern kann, wie es beim HSV der Fall war.

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MR 11. Juni 2014 um 22:15

Da müssen wir jetzt einen ganzen Haufen Konjunktive durchdiskutieren, das größte ist Gündogan. Grundsätzlich hat man mit ihm, Hummels, Kirch (!), Jojic, Mkhitaryan, Kehl, Sahin, Reus, Kuba eine menge personal, mit dem gutes ballbesitzspiel möglich ist. wichtig ist auf jedenfall, dass die diagonalität wieder viel stärker fokussiert wird, wie das in den besten phasen ja getan wurde: http://spielverlagerung.de/2012/04/23/borussia-dortmund-borussia-monchengladbach-20-das-meisterspiel/

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fussballdiaspora 11. Juni 2014 um 10:29

Ich stelle mal zwei Zitate gegeneinander:

Jürgen Klopps Traum von der Heavy-Metall-Umschaltmannschaft wird immer intensiver verfolgt. Der zwischenzeitlich aufgekommene Barca-Traum (Zitat Hinrunde 2011/12: „Wir sind dabei, ein Spiel mit deutlich mehr Ballbesitz zu entwickeln.“) scheint Vergangenheit.

und

Da ist das Ballbesitzspiel! Der BVB findet nach Monaten des Stabilitätsdenkens ein Offensivkonzept. Zwei spielmachende Strukturgeber auf den Flügeln erschufen gegen Mainz eine verkappte Raute mit vielfältigem Kreativpotential. (aus: Systemanalyse: Dortmunds versteckte Raute gegen Mainz)

Das ist doch ein kräftiger Widerspruch, nicht wahr?
Vielleicht wird „Ballbesitz“ anders umgesetzt als Barca?

Was anderes:

Mit dem Begriff „Umschaltsituationen“ wird m.E. auch ein bisschen schludrig umgegangen. Wenn in den Kommentaren (!) hier und in anderen Foren „Umschaltsituation“ gesagt wird, sind eigentlich immer nur Konter aus der eigenen Hälfte gemeint.

Umschalten muss man doch auch, wenn man den Ball verliert; und wenn man ihn per Gegenpressing zurückgewinnt. Vielleicht zielen die Neu-Einkäufe eher darauf ab, per Handlungsschnelligkeit in derartigen Situationen zu Chancen zu kommen, bevor der Gegner sich formiert hat, dass Götze/Kagawa-Fummelfritzen nötig werden.

Und: War nicht im gesamten Saisonverlauf immer wieder die Rede davon, dass es im DM/ZM hapert? Die Sahin-Problematik ist hier ja ausführlich angesprochen worden. Warum wird dann immer wieder auf dem OM herumgehackt bzw. die fehlenden „Kreativspieler“?

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blub 11. Juni 2014 um 11:35

Nicht jedes Ballbesitzspiel ist Ballgeschiebe ala Pep.
Ich kann auch einen strukturierten Ballbesitzfußball spielen ohne 500 Pässe pro Angriff zu haben. Zu Beginn der letzten Saison hatte Dortmund aber eigentlich kein richtigs Konzept für eigenen Ballbesitz: vertikal nach Vorne entweder Tor oder Gegenpressing (und nochmal das ganze).
Wie das jetzt aussieht hat MR ja in diesem Großartigen Artikel beschrieben.
Dormund hatte also viel Ballbesitz ohne wirklich ein Ballbesitzspiel zu haben, einfach weil der Gegner kaum in der Lage war selbst längere Zeit den Ball zu halten.

Das andere ist eine Frage der perspektive: „deutlich mehr Ballbesitz“ als vorher kann man immer haben. Das war damals die umstellung weg vom Shain-Fußball der ersten Meisterschaft hin zum Gündogan-Fußball der Doublesaison.
Eine ähnliche umstellung vom primär vertikalen Fußball zum breiten strukturierteren gab es zum Ende dieser Saison wieder.(nur ohne Gündogan)

@Umschaltsituation: Ich denke den meisten hier ist klar Das es verschiedene Arten von Umschaltsituationen gibt und das man unterschiedlich mit ihnen umgehen muss.

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fussballdiaspora 11. Juni 2014 um 12:02

Darauf wollte ich hinaus… Ballbesitz in anderem, vielfarbigem Gewand.

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MR 11. Juni 2014 um 22:21

genau das hab ich doch auch geschrieben:

„Spieler wie Jojic, Kirch, Reus, Mkhitaryan und vor allem Gündogan könnten aber dafür sorgen, dass man diese Ballbesitzfähigkeiten auch in einen vertikaleren Grundrhythmus einbinden kann. Das wäre wohl Klopps Idealvorstellung, welche auch hervorragend zum BVB an sich passen würde. Die Spielstärke der Sechser ist dabei der entscheidendere Punkt als die des Stürmers.“

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fussballdiaspora 12. Juni 2014 um 08:33

Okay – dann bin ich wohl gedanklich am von mir eingesetzten Zitat hängengeblieben. Mea Culpa.

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felixander 11. Juni 2014 um 10:17

Also auf dem Papier klingt der Typ für mich total nach Mario Gomez. Täuscht mich das?

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MR 11. Juni 2014 um 22:20

Hatte überlegt, ob ich diesen Vergleich bringe. Kann man also vergleichen, ja, wobei Gomez in seiner Präsenz, Effizienz und Aktivität doch deutliche unterschiede aufweist. gerade diese ausweich- und kreuzbewegungen hat er nicht so und am ball ist er ja selten durchbruchsorientiert, sondern hält eher die angriffe simpel am laufen, um selber dann in die danger zone zu kommen.

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Leser 11. Juni 2014 um 09:20

Hallo! Mal ein generelles Lob für die Spielerporträts, man meint echt, den Spieler vor seinem Auge hin und herflitzen zu sehen!! So crunchy wie die Spielanalysen bei zonalmarking. In dieser Kategorie seid ihr Weltklasse!

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OJDD 11. Juni 2014 um 08:49

Bei aller Kritik am Kloppschen System und der darauf ausgelegten Einkaufspolitik muss man doch wohl auch konstatieren, dass der BVB damit – und das trotz der riesigen Verletztenmisere – Vizemeister geworden ist. Realistisch betrachtet ist für den BVB auch in Zukunft mehr einfach nicht möglich, wenn besagter anderer Verein einfach sein Potential abruft. Stellt man jetzt aufwendig das System um, müsste man wahrscheinlich noch mehr Spieler holen als so schon. Und wie gesagt – cui bono? Wenn man eben doch nur Vizemeister werden kann. International hat man auch gesehen, dass Ballbesitzfussball nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss ist. Insofern finde ich es vollkommen legitim, dass man sich beim BVB auf das „beschränkt“, was man gut kann und eben auch immer noch am besten in die Region passt.

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MR 11. Juni 2014 um 22:29

Umschaltspiel und gutes Spiel in Ballbesitz schließen sich ja nicht aus.

Als der BVB beides auf hohem Niveau zu bieten hatte, gab es mal eine Rückrunde mit 15 Siegen und 2 Unentschieden.

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Koom 11. Juni 2014 um 08:09

Schöner Artikel, sehr informativ. Es hilft sehr, Immobile gleich mal einordnen zu können. Insbesondere der Verweis und den Vergleich mit Schieber finde ich gut, schade, dass er sich offensichtlich nicht weiterentwickelt hat unter Klopp.

Mal schauen, wie Klopp Immobile und Ramos einsortieren wird. Ramos wird von Klopp ja als Pressingmonster beschrieben. Vielleicht gibt es auch in Dortmund die Renaissance mit einem Doppelsturm?

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ewerthon7 11. Juni 2014 um 00:48

Fehlt dem BVB nicht ein Spieler der die Engen im letzten drittel bespielen könnte?
Im Hinblick auf die vielen Bundesligisten und vileicht bald auch international die dem BVB nur sehr selten umschaltsituationen anbieten?

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MR 11. Juni 2014 um 01:25

Durchaus. Wobei da Reus und Mkhitaryan ja schon fähig sind. Nicht so extrem stabil wie ein Kagawa, aber schon so, dass bei guter Einbindung und guter Präsenz im Sechserraum einiges an Effekt möglich ist.

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hegel 11. Juni 2014 um 01:31

denke auch, dass so jemand im kader etwas fehlt. gündogan hat zwar nadelspielerqualitäten, ist aber alleine find ich etwas wenig. kagawa wäre halt die mega-offensichtliche lösung.

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Isco 11. Juni 2014 um 15:51

Kagawa ist bei van Gaal, keine Chance den zu bekommen ^^

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LaDi 12. Juni 2014 um 01:59

Didavi könnte passen…

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ewerthon7 12. Juni 2014 um 01:24

und wer könnte eine Dortmunder lösung sein?

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MR 12. Juni 2014 um 03:05

Ryan Gauld

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ewerthon7 12. Juni 2014 um 13:07

Super! Hoffe mal die BVB verantwortlichen sehen das wie du:-)

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Daniel 11. Juni 2014 um 00:44

Also ich weiß ja nicht, hab mindestens 10 mal beim Lesen des Artikels daran denken müssen wie lange du den Jung jetzt für Klopp gescoutet hast 😉 Und einmal kurz dachte ich daran was man so an Kohle bekommt wenn der wirklich einschlägt 😉

Ich werde das Gefühl nicht los das der ein oder andere von euch passnende Spieler sucht und Scoutet, für Systeme die bestimmte Trainer demnächst Fokussieren wollen 😀

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Maturin 10. Juni 2014 um 20:55

Schöner Artikel, insbesondere für jemanden wie mich, der Immobile noch fast nie gesehen hat. Ob ich die Tendenz zu einem stärker fokussierten Umschaltspiel so gut finde weis ich noch nicht, irgendwie hätte ich doch gerne einen kreativen 8/10er, gerade weil man nicht weis wie es mit Gündogan aussehen wird. Banega in Form wäre da ein klasse Kanidat.

Ich könnte mir vorstellen, dass Klopp die Kreativität zurückziehen möchte und bei tiefstehenden Gegner quasi eigene Umschaltmomente durch längere, scharf gespielte Bälle an den Strafraum erzeugt die dann entweder in schnellen, direkten Kombinationen verarbeitet oder im Gegenpressing zurückgewonnen werden.

Ich vermute das wir im nächsten Jahr öfter die Kombination Sahin / Gündogan oder Sahin /Jojic auf der Doppel 6 sehen werden.

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Bernhard 10. Juni 2014 um 20:27

Der inhaltlich gute Artikel büßt durch die vielen Rechtschreibfehler und sprachlichen Ungenauigkeiten sehr viel seiner Qualität ein. Bitte vor dem Hochladen von Word o.Ä. kontrollieren lassen.
Würde nicht eigentlich Mandzukic gut zum BVB passen? Er hat zwar eher einen Fokus auf die rechte Seite aber irgendwie wäre es schon interessant ihn bei den Dortmundern zu sehen.

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Dr. Acula 11. Juni 2014 um 11:44

So so Bernhard. Wir sind nicht alle mit deiner übermenschlichen Intelligenz gesegnet, jedoch unterlaufen offenbar auch einem Universalgenie wie dir Fehler. „Würde nicht eigentlich Mandzukic gut zum BVB passen?“ Das ist ein sprachlich ziemlich holpriger Satz, oder, um es mit deinen Worten zu sagen: sprachlich ungenau. Besser wäre: Wäre es nicht Mandzukic, der gut zum BVB passen würde?
Außerdem hast du im letzten Satz zwei Kommata vergessen. Diese ausfindig zu machen, überlasse ich dir.
Also Kollege, nächstes Mal bitte erst vor der eigenen Haustüre kehren, bevor man sein Maul aufreißt.

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korinthe 11. Juni 2014 um 12:23

streng genommen fehlt nur ein komma. der erweiterte infinitiv verlangt im deutschen nicht (mehr) zwingend das komma.

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Jare 10. Juni 2014 um 19:30

Also ich finde den Artikel sehr gelungen, mache mir als Dortmund-Fan allerdings schon ein wenig sorgen, dass der Fokus zu sehr auf Konter gelegt wird. Man hat ja in Teilen der letzten Bundesligasaison gesehen, dass uns offensiv relativ wenig gegen tiefstehende Manschaften eingefallen ist. Meint ihr, dass Ramos da besser passt dann und das behebt oder seht ihr da ähnliche Probleme wie ich?
Oder könnte das du Rückkehr zu einem richtigen Angriffspressing vielleicht umgangen werden oder mit einem ähnlichen System wie zum Ende der letzten Saison? Ich bin wie immer sehr gespannt;)

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Summertime 10. Juni 2014 um 18:57

Die Spielverlagerungs-Päpste haben gesprochen: AMEN!

Eure Klugscheisserei und Eure Kristallkugelleserei sind doch immer wieder putzig zu lesen: Ihr habt null Plan was Klopp mit Immobile plant, haut hier aber groß auf die Kacke. Dass ein 24jähriger noch dazulernen kann, zumal unter Klopp und Buvac kommt in Eurer überschaubaren Welt ebenfalls nicht vor.
Und dass Mannschaften national heute ganz anders gegen Dortmund spielen als von Sommer 2008- Sommer 2012 und international 2013/2014 anders als noch in der CL-Vorsaison: WTF cares? Don’t bother Spielverlagerung with facts!

Mehr als nachvollziehbar, dass Profi-Trainer und -Spieler sich auf so viel Hybris von „wannebe experts“ ein Ei pellen.

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MR 10. Juni 2014 um 19:09

„Dass ein 24jähriger noch dazulernen kann, zumal unter Klopp und Buvac kommt in Eurer überschaubaren Welt ebenfalls nicht vor.“

Ähm. Doch, das kommt vor, sogar mit sehr bestimmter Wortwahl: „und man darf davon ausgehen, dass er unter Klopp schnelle Fortschritte in dieser Hinsicht machen wird.“

„Und dass Mannschaften national heute ganz anders gegen Dortmund spielen als von Sommer 2008- Sommer 2012“

Wie denn? Sie stehen tiefer und lassen keine Konter mehr zu, soll das wohl heißen? Und demzufolge kauft man Konterspieler und braucht kein Ballbesitzspiel mehr? Bitte mit facts bothern. Oder noch besser mit Zusammenhängen. Da stehen wir eigentlich echt voll drauf. Aber hier seh ich grad nicht, worauf du hinauswillst.

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mk 10. Juni 2014 um 19:49

Man muss aber auch sagen, dass es hier schon seit erstaunlich langer Zeit keinen dumm-kritischen Beitrag mehr gab. Von daher: einfach lässig drüber hinwegsehen, zumal ihr ja mittlerweile wissen dürftet, dass ihr mit hinreichender Wahrscheinlichkeit mit euren Prognosen ziemlich gut liegt.
Abgsehen davon kann man es doch nicht solider „prophezeihen“… Du hast ja nur beschrieben, was er wie gut kann und was nicht und das mit dem Dortmunder Spiel abgeglichen. Ich find den Artikel gut (wenig überraschend) und freu mich schon auf die Umsetzung nächste Saison. Neue Spieler in der Buli sind doch immer was Feines, vor allem wenn ich sie nur vom Namen her kenne.
Übrigens: Wer von euch hat denn „erfolgsstabil“ eingeführt? Kann mich nicht entsinnen, das hier bisher gelesen zu haben, aber in der WM-Vorschau ist es ja auch das ein oder andere Mal vorgekommen. Riecht ein bisschen nach TR ;). Aber ist ein ziemlich praktisches Wort, also immer weiter damit.

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MR 10. Juni 2014 um 20:07

Haha, ja, hab schon gemeint nach dem Lesen der Vorschau, dass erfolgsstabil das neue fluid ist. Ist aber tatsächlich nicht mal unsere Erfindung, das hat uns ein prominenterer Herr zugeworfen:

http://spielverlagerung.de/2012/08/11/interview-mit-bernhard-peters/

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JD 10. Juni 2014 um 19:49

Was hast du denn für ein Problem? Gerade weil die Gegner heute anders (meist tiefer) gegen den BVB agieren und nicht mehr so oft ins Messer laufen, sollte es doch Klopps Aufgabe sein, auch ein System zu entwickeln, dass etwas mehr auf eigenen Ballbesitz und Kombinationsmöglichkeiten gegen gut stehende Defensiven setzt.

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Kir 10. Juni 2014 um 19:52

Ähmm… Netter Troll versuch?

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MorataBVB 10. Juni 2014 um 21:06

Vielen Dank für den Artikel. Ist natürlich auch eine schwierige Aufgabe nicht nur das Fähigkeitsprofil des Spielers zu analysieren, sondern gleichzeitig Hypothesen über seine Synergien mit anderen Spielern aufzustellen. Die entscheidenden Fragen sind

1) Wie schnell gelingt die Anpassung an die Bundesliga?
Gerade hier zeigen sich Klopp/Buvac sehr geduldig und mit Ramos hat man ja einen Spieler geholt, der sich in der Bundesliga bereits bewährt hat.

2) Was genau plant Klopp?
Persönlich glaube ich nicht, dass wir das System aus der zweiten Hälfte der Rückrunde zu Saisonbeginn sehen werden. Vielleicht kommt mit Ginter eine Art Dreierkette, wie fit ist Gündogan, wie wird Bender eingebunden, Jojic und Micky vll als 8er. Wird das Pressing modifiziert etc. Ist also viel Unsicherheit dabei, aber es ist davon auszugehen, dass man Immobile als passend für die zukünftige Ausrichtung betrachtet. Habe mir ein paar Videos von ihm angesehen und der Junge hat eine unglaubliche Durchschlagskraft. Man darf (wieder einmal) sehr auf einen BVB-Neuzugang gespannt sein!

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