FSV Frankfurt – 1. FC Köln 1:1

Der 1. FC Köln lässt gegen den FSV Frankfurt zwei Punkte liegen. Die Kölner hatten gegen enorm defensive Frankfurter genug Chancen, das Spiel zu entscheiden, agierten aber teilweise zu riskant.

An diesem Sonntag trafen mit dem FSV Frankfurt und dem 1. FC Köln zwei Teams aufeinander, die punktetechnisch Chancen auf den Relegationsrang haben. Besonders die Kölner wollen mit aller Macht in die erste Liga zurück. Sie trafen auf ein Team, das ein typisches 4-4-2-Mittelfeldpressing spielt. Die Frankfurter Abwehrreihe stand recht hoch, während das Mittelfeld hohen Druck auf den Gegner ausübte. Dabei blieben die Frankfurter stets kompakt, auch die Stürmer arbeiteten viel gegen den Ball.

Kölns Offensivsystem gut, aber nicht perfekt

köln fsv frankfurtDie große Stärke der Kölner ist ihr enorm flexibles und variables System. Stanislawski baut auf viele Wechselwirkungen innerhalb seiner Formation. So ist Brecko als Rechtsverteidiger enorm aktiv und geht weit nach vorne, Hector und Sechser Lehmann sichern dafür etwas weiter ab. Auch zwischen den Stürmern Maierhofer (bullig und ballsicher) und Ujah (flink und dribbelstark) herrscht eine gute Aufgabenteilung.

Die Kölner schaffen es mit ihrer Formation besser als andere Zweitligateams, viele Spieler vor den Ball zu bekommen und Chancen zu kreieren. In dieser Partie hatten sie jedoch mit einigen Problemen zu kämpfen. Zwar hatten sie mit ihrer engen Formation im Mittelfeldzentrum gegen nur zwei Frankfurter Sechser eine theoretische Überzahl, allerdings konnten sie diese nie ausspielen. Bröker agierte zu hoch und war kaum ins Spiel integriert. Zudem fehlte auf links die Breite, sodass Frankfurts Görlitz in der Defensivphase immer wieder in die Mitte ziehen konnte. Clemens und Matuschyk waren somit kaum im Spiel und konnten die Mannschaftsteile nicht verbinden.

Zur Ehrenrettung der Kölner muss ich erwähnen, dass die Platzverhältnisse ihnen schadeten. Direktes Spiel war kaum möglich, da Flachpässe auf dem hügeligen Grün schnell zu halbhohen Bällen wurden. Frankfurt war hierauf gut eingestellt: Sie orientierten sich eng an ihren Gegenspielern und attackierten diese bei der unbedingt notwendigen Ballannahme. Das Mittel gegen diese direkte Zuordnung, ein schnelles Ein-Kontakt-Spiel, war nicht möglich, sodass sich Köln im Mittelfeld in vielen Eins-gegen-Eins-Duellen aufreiben musste.

Chancenplus für die Kölner

Dennoch hatten die Kölner die wesentlich besseren Chancen. Im Zweifel konnten sie auf lange Bälle bauen. Diese pflückte Maierhofer herunter. Auch schafften sie es vereinzelt, auf den Außen durchzubrechen – auch wenn Gaus enorm tief gegen Brecko agierte und ihn fast schon in Manndeckung nahm.

Frankfurt hingegen verließ sich voll und ganz auf die eigenen Konter. Köln konnte diese meist mit der hohen Formation und dem dadurch mannstarken Gegenpressing unterdrücken. Sobald der FSV jedoch das Mittelfeld geordnet überbrücken konnte, hatten sie gefährliche Situationen. Köln sicherte nur mit drei Verteidigern plus Lehmann ab, die Frankfurter Stürmer hatten zusammen mit Görlitz gute 3-gegen-4-Gelegenheiten. Sobald ein Kölner hier patzte, gab es zwangsläufig Chancen für Frankfurt – die große Hypothek ihres vergleichsweise riskanten Systems.

Allerdings konnten die Kölner diese Konter ziemlich gut mit ihrem Gegenpressing bekämpfen. Zudem rückte Frankfurt nur zögerlich nach, sodass Köln schnell wieder die Überzahl hatte, sobald das Mittelfeld zurückrückte. So hatte Frankfurt zwischen der 15. und 70. Minute nur eine große Chance, die Dominanz über Ball und Möglichkeiten lag ganz bei Köln.

Zweite Halbzeit

Diese setzten wiederum nach der Pause bewusster auf Flügelangriffe und lange Bälle. Stanislawski ließ Clemens auf links breiter spielen, sodass Köln über beide Flügel zu Möglichkeiten kommen konnte. Die Frankfurter ließen sich nach und nach tiefer reindrängen und praktizierten ihr Mittelfeldpressing nicht mehr so aggressiv. Teilweise parkte Frankfurt den Bus am eigenen Sechszehner, wo sich vier Kölner in vorderster Linie mit sechs Frankfurtern konfrontiert sahen.

Mit dieser höheren Rolle von Clemens stand Köln nun aber extrem riskant. Im Mittelfeld entstand jede Menge Räume für schnelle Gegenangriffe, gerade auf der halblinken Seite der Kölner. Diese wollte der FSV-Trainer Benno Möhlmann mit der Herreinnahme von Yelen (65. für Jönsson) offensichtlich nutzen. Dieser ließ sich etwas tiefer fallen als Jönsson. Die Mannschaftsteile von Frankfurt waren nun besser verbunden, zwischen der 70. und 75. Minute kamen sie wieder öfter in die Nähe des gegnerischen Strafraums. Dem Führungstreffer verdankten sie einem Foul von Matuschyk, Yelen verwandelte den Elfmeter (76.).

Die Kölner attackierten nach dem Rückstand mit allem, was sie hatten, inklusive jeder Menge Wut im Bauch. Royer kam für Lehmann und ging auf die rechte Flanke. Köln legte das Spiel nun enorm breit an. Frankfurt mauerte am eigenen Sechszehner, verpasste es aber, Halbfeldflanken der Kölner zu verteidigen; dafür standen die Frankfurter Mittelfeldspieler zu tief. Clemens konnte so aus dem Halbfeld eine Flanke schlagen, die sich ins Tor drehte (83.). Frankfurts Schwäche im Halbfeld wurde hier entblößt; nicht umsonst ging dem Kölner Ausgleichstreffer eine Chance nach exakt demselben Muster voraus (79.).

Fazit

Der FSV Frankfurt bekam das, was er wollte: Sie lauerten auf Konter und kamen spät zur Führung, mussten aber den Ausgleich noch hinnehmen. Köln dominierte die Partie über 90 Minuten, muss sich aber eine mangelnde Chancenverwertung und fehlende Verbindungen im Mittelfeld vorwerfen lassen. Damit haben sie nach der Nullnummer der Lauterer am Vortag eine große Chance liegen gelassen. Abschreiben sollte man sie allerdings nicht. In einer enorm defensiven Zweitliga-Saison sind die Kölner die einzige Mannschaft, die ihre Stärken primär in der Offensive hat. Von allen Aufstiegskandidaten sind sie am ehesten in der Lage, ein Tor zu erzwingen. Das könnte speziell in den nächsten Partien wichtig werden – es drohen mit Paderborn, Dresden und Regensburg mehr Gegner wie der FSV heute.

PETE 4. März 2013 um 09:23

Ich würde mich auch freuen mehr über die zweite Liga zu lesen. Gerade dieses Jahr gibt es doch mit den gefühlten Erstligisten Hertha, Köln und Lautern sowie der Überraschungsmannschaft Braunschweig genug Themen, die hier auf breites Interesse stoßen würden.

Antworten

Vinnie 4. März 2013 um 10:44

Ein Trainerporträt Jos Luhukay fände ich z.B. auch sehr interessant. Zwei Aufstiege, der Klassenerhalt mit Augsburg letztes Jahr sowie der Aufstiegskurs, auf dem er sich jetzt wieder befindet, sind m.E. schon beeindruckende Leistungen. Ich glaube, es ist nicht nur meine Hertha-Fan Perspektive, die ihn mir als wirklich interessanten Trainer erscheinen lässt.

Antworten

Bernhard 4. März 2013 um 12:17

Luhukay muss sich aber hinten anstellen. Vor ihm stehen noch Trainer wie Ferguson und Heynckes. 😉

Antworten

TW 4. März 2013 um 23:48

Ein Hammer wäre ein Interview mit Karsten Neitzel. Er erwähnt eigentlich in fast jedem Interview ein taktisches Detail seiner Ausrichtung. Man merkt richtig, dass die Taktik für ihn als ehemaligen Co das Steckenpferd ist. Er würde bestimmt gern in diesem Rahmen mal aus dem Nähkästchen plaudern. Der VfL versucht momentan auch extrem, das Web 2.0 für sich zu nutzen. Der arme Neitzel hat sich sogar bereits den Fragen im Westline-Forum gestellt. Die Entwicklung von einem Kamikaze-Offensivteam zu einem reinen Konterteam, dass nun scheinbar auch wieder phasenweise Angriffspressing spielen will, wäre sicherlich interessant.

Antworten

TW 1. August 2013 um 19:57

Gesagt, getan. Grad auf das Pressing wird in dem Interview stark eingegangen.

Antworten

MR 5. März 2013 um 15:13

Hab tatsächlich auch schon einmal über eine Anfrage nachgedacht…

Antworten

Vinnie 3. März 2013 um 23:12

„In einer enorm defensiven Zweitliga-Saison sind die Kölner die einzige Mannschaft, die ihre Stärken primär in der Offensive hat.“ Wie kommst du zu dieser Einschätzung? Zahlen sagen einem gewiss nicht alles, aber von allen Top-5 Mannschaften hat Köln mit Abstand die wenigsten Tore geschossen – 28 um genau zu sein. Hertha hingegen traf 45 Mal (zugegeben, davon 22 Mal nach Standards, aber trotzdem), Braunschweig 40 Mal (bei einem Spiel weniger), Union 39 Mal und Kaiserslautern 33 Mal.

Antworten

Berni 3. März 2013 um 23:21

Aber sie sind dennoch Offensiv am stärksten. Lediglich die Chancenverwertung ist unterirdisch. Mit einer nur durchschnittlichen CV in der laufenden Saison wären sie wohl Tabellenführer. Mit einer guten CV wären sie wohl schon sicher aufgestiegen. Sie hatten nur 2-3Spiele in der ganzen Saison, wo sie sich kaum Chancen rausspielten.
Und gerade weil es bei den Kölner nur an der CV liegt, kann man den Satz shcon stehen lassen, dass sie am ehesten Tore erzwingen können. 😉

Antworten

Flankengott 4. März 2013 um 10:35

Möchte das gerne mit Zahlen belegen: Laut bundesliga.de hatte der FC in dieser Saison bereits 375 Torschüsse. CV: 7,5%. Braunschweig dagegen hat bei 321 Torschüssen eine CV von 12,5%. Mit einer solchen CV hätte der FC wahrscheinlich 10-12 Punkte mehr auf dem Konto und würde mit Hertha und Braunschweig die ersten drei Plätze unter sich ausmachen 😉

Antworten

Vinnie 4. März 2013 um 10:46

Danke, Flankengott! Interessant wäre es noch, was zur Chancenqualität zu erfahren. Ich habe leider nicht genügend EffZeh-Spiele gesehen, um sie zu beurteilen.

Antworten

Flankengott 4. März 2013 um 11:06

Leider findet sich auf bundesliga.de keine Statistik zu Großchancen. Aber da ich fast jedes FC-Spiel in Gänze gesehen habe, kann ich Dir sagen: Es waren sehr viele 😉

Antworten

TE 4. März 2013 um 11:57

Berni und Flankengott haben die Statistiken bereits geliefert. Ich möchte noch jene von Transfermarkt.de nachliefern, wonach Köln die meisten Torschüsse in Liga Zwei hat, dafür aber die drittschlechteste „Schüsse pro Tor“-Quote. Subjektiv würde ich sagen, dass die Qualität der Chancen eher hoch ist, sie haben viele Abschlüsse im gegnerischen Strafraum. Bei einer normalen Chancenverwertung wäre man sicherlich oben dabei.

(Kleiner Einwurf: Man könnte mal die Frage stellen, wie Stani es immer schafft, die Chancenverwertung seiner Teams derart herunterzuwirtschaften. Schon Pauli und Hoffenheim hatten unter ihm einen starken Spielaufbau, scheiterten aber regelmäßig am Toreschießen.)

Ich bleibe bei meiner Einschätzung: Köln ist eines der wenigen Teams in Liga 2, das ein Spiel dominieren und dabei Torchancen erarbeiten kann. Viele Mannschaften im Mittelfeld der zweiten Liga sind abhängig von Kontern und schnellem Spiel nach vorne, einen kreativen Spielaufbau sieht man eher selten. Selbst die Top-Teams haben ihre Stärken anderswo. Lautern holzt recht viel, Braunschweig spielt ein überragendes Pressing, Hertha hat die individuelle Qualität und großartige Standards. Alle diese Teams haben aber ein Problem, sobald sie in Rückstand geraten; nicht so Köln. Das Spiel gegen den FSV hat sich nach dem Rückstand ja nur marginal verändert, Köln war bereits zuvor dominant.

Antworten

Flankengott 4. März 2013 um 12:16

Interessant, dass Transfermarkt.de für den FC 100 Torschüsse (auf und neben das Tor) weniger zählt als bundesliga.de … Gibt es denn unter den Statistikern keine allgemen gültige Definition, wann ein Abschluiss als Torschuss zu zählen ist und wann nicht?

Antworten

ClaudioCaniggia 4. März 2013 um 12:35

„Kleiner Einwurf: Man könnte mal die Frage stellen, wie Stani es immer schafft, die Chancenverwertung seiner Teams derart herunterzuwirtschaften. Schon Pauli und Hoffenheim hatten unter ihm einen starken Spielaufbau, scheiterten aber regelmäßig am Toreschießen.“

Dazu eine Hypothese mit einem vielleicht gewagten Vergleich zu Dortmund, die sich auch viele Torchancen erspielen, aber auch vieles liegen lassen (zumindest war das in der letzten Saison in der Champions League so):

Sich viele Torchancen zu erspielen, erfordert eine generelle offensive Spielweise, also ein generelle subjektive Ausrichtung nach vorne, verbunden mit dem subjektiven Ziel einer permanenten Attacke. So werden viele kognitive Ressourcen bereits durch das Bemühen um Torchancen und Anvisieren von Toren verbraucht, die dann vielleicht im entscheidenden Moment fehlen.
Wenn man dagegen mehr auf Tore lauert wie vielleicht Braunschweig oder sie nach Standards macht wie Hertha, versucht man sie eben weniger zu erzwingen und hat mehr kognitive Kapazität um im sich bietenden Moment zuzuschlagen.

Antworten

Vinnie 4. März 2013 um 12:49

Was den Mangel eines kreativen Spielaufbaus bei den anderen Top-Mannschaften angeht, bin ich mit dir d’accord. Bei Lautern sieht es ganz düster aus, und bei Hertha ist von den teils guten Ansätzen der Hinrunde nun nach der Winterpause auch nicht mehr viel zu sehen. In der Hinrunde wurde u.A. Köln noch spielerisch dominiert und das 1:1 trotz deutlichem Berliner Chancenübergewicht war für den FC m.E. schmeichelhaft (Ich hoffe, ich sehe das nicht zu sehr durch die Vereinsbrille). Da scheint sich aber etwas getan zu haben. Ich glaube, ich gucke mit in nächster Zeit ‚mal verstärkt Köln-Spiele an.

Antworten

Vinnie 3. März 2013 um 17:19

Ja bitte! Mehr zweite Liga! Vielleicht könntet ihr ja ‚was zum Erfolg von Eintracht Braunschweig machen…

Antworten

RM 3. März 2013 um 17:22

Einer unserer Autoren bezeichnete deren defensive Spielweise in der Hochphase mal als „siebtbestes Pressing der Welt“. Vielleicht lässt er sich ja breitschlagen, ich frage mal an.

Antworten

TW 3. März 2013 um 17:43

Ein wenig gab es bereits dazu: http://spielverlagerung.de/2012/09/24/blick-uber-den-tellerrand-folge-1/

Antworten

Vinnie 3. März 2013 um 21:49

Danke euch beiden!

Antworten

TW 3. März 2013 um 17:09

Juhhuuu, zweite Liga. Mehr davon: Das Spiel FCK gegen den VfL Bochum war übrigens auch ein interessantes Spiel 😉

Antworten

TE 3. März 2013 um 17:29

Fandest du? Ich habe es in der Konferenz gesehen, ich fand, Lautern hat verdammt viel rumgeholzt (= lange Bälle planlos nach vorne geschlagen).

Antworten

TW 3. März 2013 um 17:39

Mir hat es gefallen, ich bin VfL-Fan :). Bochum hat in den ersten 10 min ein hochaggressives Angriffspressing gespielt, was die Kaiserslauterner wohl nachhaltig verunsichert hat. Teilweise wurde die komplette Abwehrkette und beide Sechser überfallartig angelaufen und aggressiv in Zweikämpfe verwickelt. Dies wurde nachher immer mal wieder eingestreut, wohl um zu verhindern, das Sicherheit beim FCK aufkommt. Kramers 100% Chance aus der zweiten Halbzeit folgte auf einen Ballgewinn aus einer solchen Situation.

Im Gegenzug hat Bochum jedoch defensiv den Sechserraum total verwahrlosen lassen. Kramer war wohl als fester Sechser eingeplant und Rzatkowski, Toski oder Goretzka haben situativ eine Doppelsechs gebildet. Dadurch das jedoch auch Kramer wild durch die Hälfte des FCK gejagt ist, gab es zahlreiche Situation, wo vor der Abwehrkette gähnende Leere herrschte. Ich hatte eigentlich fest damit gerechnet, dass sich das irgenwann rächt.

Im Anbetracht der eher defensiven Ausrichtung des VfL seit Ende 2012 mit tiefem Mittelfeldpressing war das schon eine ziemlich Überraschung, die wohl auch zu dem nachhaltigen Schock bei Kaiserslauterns IV geführt hat.

Passend dazu auch die Aussage von Trainer Karsten Neitzel nach dem Spiel: “Unser frühes Anlaufen wollen wir beibehalten, auch wenn das wahnsinnig kraftaufwändig ist.”
Es gibt also noch Chancen, sich das in den nächsten Spielen im Detail anzusehen 😉 .

Antworten

kolle 3. März 2013 um 23:14

das Spiel von Lautern war auf jeden Fall wieder mal sau mies, deßwegen fordern die meisten Fans ja auch mittlerweile den Rausschmiss.
Bochum war aber ganz ok das stimmt 🙂 Normal gewinnt Ihr das Spiel auf jeden Fall, da hatte Lautern noch viel Glück

Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*