Messiloses Barcelona nutzt Reals Lücken zum Kantersieg

real madrid0:4barca

El Clásico! Das Spiel der Spiele im europäischen Fußball. Ein Duell mit historischer Vorgeschichte und einem riesigen Haufen Stars. Und dieses Mal ging es auch um die Tabellenführung; Real hätte mit einem Sieg den ersten Tabellenplatz zurückholen können. Doch Barcelona zeigte ihnen eindeutig ihre strukturellen Schwächen auf.

Benitez‘ Ausrichtung

Grundformationen

Grundformationen

Das Thema der Woche in den spanischen Medien war – neben Messis Fitness – die Frage, wie genau Rafael Benitez seine Mannschaft aufstellen würde. Seine Spieler sollen angeblich darum gebeten haben, offensiv gegen die Katalenan aufzulaufen und versuchen das Spiel zu machen. Insbesondere wegen des Fehlens Messi, der vorerst auf der Bank Platz nehmen musste, sah man die Chance Barcelona mithilfe eines offensiven Spielsystems zu bezwingen.

Prinzipiell war es auch keine defensive Ausrichtung, für die sich Benitez letztlich entschied. Die Madrilenen starteten in einem 4-4-1-1, welches ohne Casemiro besetzt war. In den letzten Monaten galt Casemiro als der typische Benitez-Spieler: Stark, aber dabei simpel und in der Offensive mit an Passivität grenzender Vorsichtigkeit. Viele glaubten, Kroos würde wegen Casemiro auf der Bank Platz nehmen müssen. Stattdessen starteten sowohl Kroos als auch Modric als Doppelsechs; rein vom Spielermaterial also eine sehr spielstarke und offensivfreudige Aufstellung, obgleich beide natürlich auch defensiv starke Spieler und herausragende Strategen im Passspiel sind.

Interessant war die Wahl der Offensivspieler vor Modric und Kroos. Mit James, Bale, Cristiano Ronaldo und Benzema wurde das gesamte Starpotenzial aufgeboten. Sie erhielten auch die Erlaubnis zu flexiblen Positionswechseln und Rochaden in Angriffsspielzügen. Nominell startete James auf dem rechten Flügel und sollte das Spiel ankurbeln, Bale und Cristiano bildeten häufig ein Pärchen, tauschten die Positionen und einer von ihnen ließ sich in der Arbeit gegen den Ball neben die Mittelfeldspieler zurückfallen; Benzema sollte offene Räume besetzen und diese Bewegungen balancieren.

Meistens wollte man aber Bale auf halbrechts und Cristiano auf halblinks haben, um mit James eine zentralere Option zu haben, welche die beiden entsprechend einsetzen könnte – mit Benzema als Spieler für Ablagen.

Offensiv hatte Real allerdings Probleme ihr Starpotenzial einzubinden. Das Stellungs- und Bewegungsspiel war häufig unharmonisch und dysfunktional. Vielfach standen die Offensivspieler zu eng. In einigen Situationen waren sie zu dritt oder gar zu viert im Sturmzentrum zu finden, während Modric und Kroos aus den defensiven Halbräumen keine Bindung zu ihnen fanden, trotz großer Löcher im Zwischenlinienraum der Katalanen.

Weder steht Real passend für das Offensivspiel noch verteidigt Barcelona das auf höchstem Niveau.

Weder steht Real passend für das Offensivspiel noch verteidigt Barcelona das auf höchstem Niveau.

Weder Bale noch Cristiano waren im Stande sich ordentlich für Ballannahmen und darauffolgende Dribblings zu positionieren, insgesamt waren die Abstände zwischen den Spielern unpassend, was zu zahlreichen Ballverlusten und eigenem Druck führte. Insgesamt wirkte das Aufbauspiel improvisiert und unpassend. Barcelona war hier zumindest auf einer gruppentaktischen Ebene stärker.

Barcelona mit suboptimalem, aber funktionierendem Positionsspiel

Unter Pep Guardiola spielten die Katalanen mit dem sogenannten „Juego De Posición“. Das konzeptionelle Positionsspiel wird weltweit auf höchstem Niveau nur bei wenigen Mannschaften / Trainern wirklich in seiner Gänze umgesetzt und spätestens seit Tata Martino ist es auch nur noch teilweise beim FC Barcelona vertreten, obgleich es vielfach als das Markenzeichen des Vereins gilt. Dabei ist jedoch auffällig, dass die grundsätzlichen mannschaftstaktischen Sachen oftmals nicht mehr konstant im Sinne des Positionsspiels ausgeführt werden. Die Abstände, Orientierungen und Passmuster entsprechen nicht mehr der typischen Norm, stattdessen verlässt man sich stärker auf die individuelle Qualität und das Zerschlagen von Drucksituationen über Dribblings – was an sich nicht einmal ein Problem darstellt. In den individual- und gruppentaktischen Abläufen sieht man nämlich weiterhin die Fundamente des Positionsspiels umgesetzt.

Hier zum Beispiel eine unsaubere Aufbauformation Barcelonas.

Hier zum Beispiel eine unsaubere Aufbauformation Barcelonas.

Das Freilaufverhalten der Spieler ist nach wie vor weitestgehend Spitzenklasse, die Bewegungen im Kombinationsspiel ebenso und immer wieder sind es Spieler wie Busquets oder Iniesta, die mit ihren Positionierungen auch dem Spiel aus mannschaftstaktischer Perspektive Qualität verleihen. Dazu besitzen Neymar und Suarez vorne nicht nur herausragende individuelle Klasse, sondern ergänzen sich in ihren Bewegungen hervorragend und können punktuell unglaubliche Durchschlagskraft erzeugen.

In diesem Spiel war es überraschenderweise Sergi Roberto, der die Rolle Messis einnahm. Noch in der vergangenen Saison galt Sergi Roberto als Streichkandidat im Kader, bevor er in der Vorbereitung mit starken Leistungen als Rechtsverteidiger aufhorchen ließ. Nun ist er auch im zentralen Mittelfeld und eben auf Außen zur Option geworden.

Gegen den Ball spielte er mit viel Mannorientierung und orientierte sich nach hinten, was die Abwehr unterstützte, doch seine Rolle war auch offensiv wichtig. Er konnte Breite geben, für Alves Räume im defensiven und Halbraum öffnen oder gar mit diesem die Position tauschen, wenn Alves aufrückte. Vielfach – besonders in der Anfangsphase – spielte er jedoch einrückend, ging in die Mitte und überlud diese Zone. Das Wechselspiel mit Rakitic war hierbei wichtig; Rakitic konnte sich ebenfalls zur Seite bewegen, tiefer bei Busquets bleiben oder mit Läufen in die Spitze die Zentrale besetzen, Räume im Mittelfeld öffnen oder Suarez‘ Ausweichen zur Seite ermöglichen.

Sergi Roberto übernimmt intelligent und flexibel Alves' Position nach Ballverlust.

Sergi Roberto übernimmt intelligent und flexibel Alves‘ Position nach Ballverlust.

Diese simplen Elemente ermöglichten Barcelona bereits das Deckungsverhalten Reals gut zu bespielen. Die Königlichen hatten immer wieder Probleme Seitenwechsel zu verteidigen. Besonders Bale/Cristiano auf links benötigten oftmals zu lange, um diesen Raum zu sperren und den Außenverteidiger zu unterstützen, wobei auch James hier Danilo zu oft alleine ließ. Mit dem Wechselspiel auf der rechten Seite und Iniestas herausragendem Bewegungsspiel auf links konnte Barcelona die offenen Räume Madrids sowie das Herausrücken der Mittelfeldspieler bespielen.

Sergi Roberto im Zentrum zur Überladung.

Sergi Roberto im Zentrum zur Überladung.

Oftmals schob Kroos im Pressing auf Busquets heraus, um Druck herzustellen, woraufhin Iniesta mit ausweichenden Bewegungen auf links reagierte. Dort war Iniesta bei Alba zu oft frei und konnte im Verbund mit Alba, der sowohl geschickt vorder- als auch hinterlief und natürlich Neymar, Raumgewinn erzeugen – sogar unter Druck. Auch die erwähnten einrückenden Bewegungen Sergi Robertos nutzten diese Löcher aus.

Ein Beispiel für individuelle Qualität: Messi zerspielt einfach die Drucksituation mit einem raumgewinnenden Pass, Alba(!) legt direkt auf Suarez in den offenen Raum ab. 0:4.

Ein Beispiel für individuelle Qualität: Messi zerspielt einfach die Drucksituation mit einem raumgewinnenden Pass, Alba(!) legt direkt auf Suarez in den offenen Raum ab. 0:4.

Nach der Führung schaltete Barcelona außerdem in den „Kontroll+Konter-Modus“. In Ballbesitz ließen sie den Ball laufen, fanden die offenen Räume und ließen Real laufen, nach Balleroberungen wurden das schwache Umschalten in die Defensive und die dafür unpassenden Staffelungen der Offensivspieler Reals bespielt.

Defensiv war Barcelona eigentlich auch nicht hervorragend, weil ihr 4-1-4-1/4-5-1 unsauber gespielt wurde. Vielfach blieb Neymar etwas höher oder die Achter rückten heraus, ohne wirklichen Zugriff erzeugen zu können (sogar 4-3-2-1hafte Stellungen gab es), dazu war der Zwischenlinienraum durch ein nicht vorhandenes Nachschieben der Innenverteidiger offen, aber Real fand wie erwähnt nicht die benötigten Strukturen, um diese Probleme konstant generieren und bespielen zu können.

Real mit Defensivproblemen

In der bisherigen Analyse wurden die Probleme Reals gegen den Ball bereits erwähnt und teilweise erläutert. Prinzipiell wollte man ein 4-4-2 spielen, in welchem die Außenstürmer und Cristiano rochieren und gegen den Ball flexibel die räumlich nächsten Positionen konnten.

Manchmal gab es gar ein 4-1-4-1 zu sehen, wo die Außenverteidiger weit herausrückten, meist ...

Manchmal gab es gar ein 4-1-4-1 zu sehen, wo die Außenverteidiger weit herausrückten, meist …

... war es aber ein 4-4-2, wo Cristiano in der Mehrzahl der Fälle den linken Flügelstürmer gab. Dieses 4-4-2 wurde ...

… war es aber ein 4-4-2, wo Cristiano in der Mehrzahl der Fälle den linken Flügelstürmer gab. Dieses 4-4-2 wurde …

... im hohen Pressing zu einer Art 4-1-3-2, in welchem Barcelona sehr gut die offenen Räume hinter der offensiven Dreierreihe besetzte.

… im hohen Pressing zu einer Art 4-1-3-2, in welchem Barcelona sehr gut die offenen Räume hinter der offensiven Dreierreihe besetzte.

Weil man aber unpassend formiert in Ballbesitz war, dauerte die Zuordnung im defensiven Umschalten zu lange. Die linke Seite blieb oft zu lange offen, bevor einer der beiden zuständigen Spieler sich zurückbewegt hatte. Teilweise gab es sehr unsaubere, unkompakte 4-3-1-2-Staffelungen, weil noch keiner auf der Außenseite zurückgekehrt war, sondern sich in einer Zwischenposition befand.

Auch das Gegenpressing wurde nicht intensiv genug umgesetzt und funktionierte generell nicht wirklich. Ähnliches war im Angriffspressing der Fall. Hier probierte Kroos öfters auf Busquets herauszuschieben, was aber in offenen Räumen zwischen Mittelfeld und Abwehr mündete, die von den flexiblen Bewegungen auf rechts und halbrechts oder Iniesta/Neymar/Alba auf links ausgenutzt wurden.

Dreieck auf links, flexible Bewegungen - hier sogar ohne Flügelbesetzung - auf rechts. Gängige Muster bei Barcelona.

Dreieck auf links, flexible Bewegungen – hier sogar ohne Flügelbesetzung – auf rechts. Gängige Muster bei Barcelona.

Zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel startete Real etwas aktiver und offensiver; nachdem man in den ersten 45 Minuten nur einen Abschluss gehabt hatte, waren es in den zehn Minuten nach der Halbzeit gleich deren drei. Desweiteren brachte Benitez Isco für James nach fünfundfünfzig Minuten und kurz darauf Carvajal für Marcelo (Danilo nun auf links). Am System änderte es jedoch relativ wenig. Es war primär die erhöhte Bewegung Reals, das verstärkte Anbieten zwischen den Linien und schnellere Kombinationen, die für mehr Chancen sorgten.

Luis Enrique wechselte in dieser Phase ebenfalls. Er brachte Messi auf dem rechten Flügel, Rakitic wurde ausgewechselt und dessen Rolle von Sergi Roberto eingenommen. Defensiv war es nun jedoch häufiger ein 4-4-2, da Messi vorne blieb und Sergi Roberto als nomineller rechter Achter auf den rechten Flügel auswich und diese Räume besetzte. Nach der Auswechslung Iniestas – vom Bernabeu bejubelt – ging Sergi Roberto in die Mitte, Munir übernahm die Aufgabe den Flügel gegen den Ball zu besetzen und Messi spielte nun noch tiefer und zentraler als zuvor in Ballbesitz.

Flache Staffelungen ohne Abstände und Breite - nicht so gut.

Flache Staffelungen ohne Abstände und Breite – nicht so gut.

Fazit

Ein souveräner Sieg für Barcelona, der durchaus auch in dieser Höhe verdient ist. Barcelona spielte zwar strategisch und mannschaftstaktisch nicht so gut wie in allerbesten Zeiten, doch man zeigte enorme individuelle Fähigkeiten und herausragende Kombinationen. Defensiv konnten die Problemchen von der schlechten Struktur Reals nie bespielt werden, wodurch es letztlich auch mit einem Quentchen Glück eben zu diesem klaren Kantersieg kam. Bei Real muss man sich überlegen, ob Benitez dem Spielerkader und den systemischen Anforderungen gewachsen ist.

DonQ 22. November 2015 um 21:01

Ganz im Ernst, was war das wieder einmal für ein Spiel von Iniesta. Ich bin echt froh seine Epoche miterlebt zu haben und finde, SV sollte ihm mal ein Artikel widmen. Meiner Meinung nach einer der besten Fussballer aller Zeiten mit einem supen Charakter!

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Isco 22. November 2015 um 23:16

Gab es sicher schon, aber vielleicht war es in Ballnah

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isco 22. November 2015 um 16:52

Laudrup/Jemez übernehmen Sie ;(

Leider sehr schade, wie wenig da gegen ein nicht wirklich starkes Barca herausgeschaut hat und das mit SO einem Kader. Würde mich echt interessieren, was da mit einem starken, mutigen Trainer möglich wäre und mit einer vereinsinternen Philosophie, die über einen längeren Zeitraum verfolgt wird. Ich bin ja immer dafür den Trainern ihre Zeit zugeben, aber es ist schon sehr mager, was Benitez bisher geleistet hat. Die vielen Verletzungen sprechen auch nicht gerade für ihn.

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CE 22. November 2015 um 18:29

Paco oder Laudrup in Verantwortung bleibt wohl leider nur ein Traum. 🙁

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isco 22. November 2015 um 19:34

Hoffentlich nicht! 😮

Beide sind noch jung mit 45 bzw. 51 Jahren. Paco Jemez könnte über Clubs wie Valencia oder Sevilla zu den wirklich großen Clubs kommen, Laudrup hat noch seinen großen Namen als Spieler in der Hinterhand, der ihm weiterhelfen könnte.
Bei letzterem hab ich aber irgendwie die Angst, dass er es vielleicht gar nicht so wirklich will, es gab ja einige Aussagen von ihm, dass er keinen großen Club übernehmen will und dass er jetzt die zweite Saison ohne Verein ist, ist für mich ein Zeichen, dass er einige Angebote abgelehnt haben muss.

Ach ja: Wann kommt Sampaoli endlich nach Europa?

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JL 22. November 2015 um 14:19

https://pbs.twimg.com/media/CUWu9DHWUAAygoO.jpg

Ich denke das Bild fasst das Positionsspiel Reals ganz gut zusammen.

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C(H)R4 22. November 2015 um 15:34

Danke!

PS: – markieren die gelben Linien nicht auch zufällig Busquets Herrschaftsbereich? 😉

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Kamuka 23. November 2015 um 01:31

Das gute alte 5-0-0-5…

Sieht man auch nicht mehr alle Tage…

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Onil 22. November 2015 um 14:15

Also so schwach habe ich als Barca-Fan Real in keinem der Clasicos seit dem 2-6 2009 gesehen. Was war das denn bitte defensiv? Absolut NULL Kompaktheit! Wenn überhaupt dann so ein lasches, extrem passives und positionsorientertes 4/2-3/1 Mittelfeldpressing, welches durch einfachste Überladungen ausgespielt werden konnte.

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AlpenBazi 22. November 2015 um 13:56

Ach die Laufleistung vom Toni bring ich auch. Die Frage ist wo er rum läuft und ob es was bringt, wir sind ja nicht beim Wettrennen (selbst da wäre er nur 7. 😉 ). Stehgeiger ist vielleicht trotzdem der falsche Ausdruck. Die Spanier nennen ihn Beamter. Das passt besser. Er macht zwar irgendwas, aber das bringt keinen großen Erfolg.

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DonAndres 22. November 2015 um 13:33

Ich finde den Artikel ehrlich gesagt ein bisschen zu negativ geschrieben, ich bin auch der Ansicht, dass das Spiel nicht auf allerhöchstem Niveau war (das heißt nicht auf dem Jahreshighlight-CL-Halbfinale-Niveau, wie ich es nennen würde). Aber der Eindruck, den ich beim Lesen des Artikels bekomme, ist eher „Real schwach, Barca auch nicht das, was es mal war“ und so extrem sehe ich es nicht.

Könnte vielleicht auch daran liegen, dass ich diese Saison fast jedes Spiel von Barca gesehen habe und nur wenige Spiele von Bayern und ich somit Bayerns Spielweise gar nicht so sehr als Maßstab nehmen kann. Das bezieht sich vor allem auf die Kritik an voneinander isolierten Spielern im Spielaufbau und etwas unkompaktem Verteidigen – das ist für mich schon Standard, denn diese Phänomene habe ich dieses Jahr bei jedem Barca-Spiel gesehen und auch in der letzten Saison sehr häufig. Das Phänomen „gebt Neymar den Ball, bloß keine Unterstützung“ gab es auch schon unter Martino.

Worauf ich hinaus will ist, dass ich das aktuelle Barca nicht als strategisch schwächer als Guardiolas Barca betrachte. Unsauberer im Positionsspiel ja – strategisch schwächer nein. Man könnte fast behaupten, dass Luis Enrique ein Meister beim Einbinden von Unsauberkeiten in eine funktionierende Gesamtstrategie ist. Oder anders gesagt: Seine Strategie funktioniert auch ohne perfekt ausgeführtes Positionsspiel. Genau wie die häufig doch ziemlich „luftige“ Abwehr fast nie eine nennenswerte Anzahl an Großchancen zulässt.

Was Reals problematische Staffelungen angeht, war das für mich eindrücklichste Beispiel nicht einmal eine zu flache Staffelung (ist mir jedoch auch aufgefallen), sondern eine zu breite: Kroos und Modric stehen quasi nebeneinander im Spielaufbau, AV extrem breit, Bale extrem breit, Ronaldo und Benzema stehen beide an der Strafraumgrenze, und James versucht verzweifelt irgendwie Verbindungen zu schaffen.

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Gh 22. November 2015 um 14:16

Dein Kommentar bringts auf den Punkt. Hypersauberes Positionsspiel ist halt nicht die einzige Methode… wenn auch bei pep ne sehr gute.

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Onil 22. November 2015 um 14:18

Sehe ich ähnlich. Die „luftige Abwehr“ ist mir letztes Jahr schon aufgefallen und es war/ist erstaunlich wie wenige Gegentore man bekommt. Strategisch gesehen ist es auf jeden Fall gewollt, da man so Räume für Konter öffnet.

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Isabella 22. November 2015 um 14:47

Naja, Barcelona in diesem Spiel (so viele habe ich zugegeben in dieser Saison noch nicht gesehen) mit dem Barca unter Guardiola vor allem in Saison 10/11 und auch danach (da habe ich tatsächlich einige gesehen) halte ich dann doch für gewagt. Ich glaube, dieses Spiel wurde gar nicht so sehr von speziellen taktischen Überlegungen geprägt, sondern viel mehr von der Spielintelligenz der Einzelspieler und die seit Jahren einigermaßene „Eingespieltheit“ von Barcelona. Wenn du sagst, dass Luiz Enrique Unsauberkeiten in eine funktionierende Gesamtstrategie einbinden kann, dann hört sich das für mich ein bisschen so an, als würden Iniesta und Busquets durch ihre Bewegungen einfach viel an ungünstigen Positionierungen ihrer Mitspieler wettmachen. Verbessere mich wenn ich das falsch sehe…
Am auffälligsten war für mich an diesem Spiel, dass Barcelona so eine extreme Ruhe am Ball hatte, was wieder eine enorme Rückbesinnung zu dem ist, was sie unter Guardiola psychologisch gesehen am bedrohlichsten für jeden Gegner gemacht hat (was ich übrigens auch sehr an den Pep-Bayern manchmal vermisse). Real hingegen hat für mich eher nach einer horde Spieler ausgesehen, die noch nie im Leben zusammengespielt haben. Mal abgesehen davon, dass Ronaldo auf der linken Außenbahn meistenes sowieso nichts produktives mit dem Ball anzufangen weiß und seine Spielintelligenz gen null geht, war für mich bei denen überhaupt keine sonderliche Spielidee zu erkennen, vor allem nach dem 0:1. Danach war mir das meiste einfach viel zu hektisch. Warum der Plan war, mit einem verkappten Vierersturm anzufangen und das auch noch gegen Barca, werde ich wohl auch so schell nicht verstehen. Aber was soll schon rauskommen, wenn man sich von seinen Spielern sagen lässt, wie die taktische Ausrichtung aussehen soll.
Sry, dass mein Post wenig Strategisches enthält, aber für mich war es auch nicht ausschlaggebend, eher noch das Fehlen davon bei Madrid.

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Gh 23. November 2015 um 13:05

Ich denke auch Peps Stärke war es die Spielintelligenz seiner Spieler gut in Szene zu setzen. Nur war es damals v.a. die Intelligenz von Mittelfeldspielern und Messi als falscher 9, die auf Grundlage des stabilen Gesamtsystems den Gegner knackten. LE hat eine Reihe weiter vorne seine Hauptnussknacker und entsprechend einen anderen Fokus. Im übrigen war wohl Benitez davon ausgegangen Barca würde wie in letzter Zeit häufig flügellastiger angreifen. Stattdessen wurden die wichtigen Agriffe über die Mitte gefahren.

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Isabella 23. November 2015 um 19:18

Ja, das kann gut sein mit Pep. Die Spielweise bei Bayern deutet auch darauf hin, worüber ich zwar nicht unbedingt glücklich bin. Aber ich denke, wenn man zu den Heynckes Erfolgen auch noch im besten Alter zum Fußball-Dauerschauen ist, dann kann man gar nicht anders, als noch iwo gedanklich da festzuhängen. Seit damals bin ich aber eher ein Fan davon, ein System zu haben, bei dem es tatsächlich feste Positionen gibt, die nicht ständig mit jedem neu dazugekommenen Spieler umgeschmissen werden. Damals hatte ich für kurze Zeit das Gefühl, Bayern sei nicht von seinen Dribbelkünstlern abhängig, wobei das ja ok ist, wenn man wie zur Zeit genug davon hat.
Bei Real, naja, wenn man da auf ein Flügelfokus hofft, dann ist man ehrlich selbst Schuld, vor allem wenn der Gegner Barcelona ist, deren Spieler ja nicht gerade unflexibel sind. Aber für mich war bei Real wirklich gar keine sonderliche taktische Überlegung zu erkennen, also entweder die Spieler wollten nicht, oder der Trainer ist wirklich so schlecht. Eigentlich haben die Spieler ja in den letzten Jahren gezeigt, dass sie verschiedene Spielsysteme umsetzen können.

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Gh 24. November 2015 um 13:40

Zustimmung, dass Real ziemlich schwach unterwegs war. Die Spieler von Barca sagten nach dem Spiel, sie hätten es sich schwerer vorgestellt, das sagt viel. Benitez ist ja kein schlechter, v.a. wenns um defensive Stabilität geht, wahrscheinlich pfuscht ihm jemand ins Handwerk, wahrscheinlich hauptsächlich er selbst, weil er sichs notorisch mit den Spielern vergnatzt.

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Dr. Acula 22. November 2015 um 11:07

dannke für den großartigen artikel! ich liebe die einbindung der spielszenenbilder in euren analysen der spanischen liga.
ich trauere ja immer noch den clasicos zwischen mourinho und guardiola nach. den autoren dürfte es ähnlich gehen. was war denn das bitte für eine leistung von real?? noch enttäuschender ist jedoch, wie das hohe ergebnis über barcas keineswegs 4:0 würdige leistung hinwegtäuscht

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Michael 22. November 2015 um 12:12

Richtig erkannt wurde hingegen das Problem mit dem Real Mittelfeld. Kroos ist auf dieser Position reichlich nutzlos. Er macht was er soll, aber nicht mehr. Er schwimmt mit und streut ab und an schlimme Fehlpässe ein. Kurzum er spielt den defensivsten Akteuer da in der Mitte, aber genau das ist nicht seine Stärke. Er ist aber nur ein Symptom nicht der Grund. Real hat keine Linie und die komplette Offensive ist formschwach und schlecht ausbalanciert. Einer wie Di Maria würde hier Wunder bewirken…

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Michael 22. November 2015 um 12:17

Super fehlt die 1. Hälfte meines Postings:

Nicht 4:0 würdig? Das war eine Machtdemonstration von Barca. Laut ELO Club Ranking hat die Nummer 1 die Nummer 2 bei der Nummer 2 mit 4 Toren nacht Hause geschickt! Solche Duelle auf diesem Top Niveau gibt es aktuell nur in Spanien. Das ist eine ganz andere Hausnummer als wenn das hier gehypte Bayern (inkl. Pep) mal wieder BL Fallobst abwatschen darf. Die Barca Problemchen habe ich nicht wirklich gesehen, denn die Problemchen gab es erst als das Spiel entschieden war.

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Dorothied 22. November 2015 um 15:56

Also der BVB hat gegen Bayern jetzt nicht wirklich schlechter gespielt als dieses Real gegen Barca

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Dr. Acula 22. November 2015 um 23:39

du solltest weniger bild.de lesen

Antworten

Joe Fertig 23. November 2015 um 09:36

Dr. Acula: bitte selber weniger Bild lesen und weniger früher-war-alles-besser-gequatsche verzapfen. Barca war zwar nicht so stark wie im Frühjahr, jedoch hätte das Ergebnis auch locker bei 6:0 liegen können.

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Bernhard 23. November 2015 um 09:57

Peps Barca war besser als das Barca von Enrique. Wird dir jeder Autor von SV bestätigen können.

Michael 23. November 2015 um 10:58

Bei mir fehlte übrigens noch eine Begündung die es zuvor verschluckt hatte.
Warum ist das derzeitige Barca (minimal) stärker als das unter Pep.

1. Die Messi Abhängigkeit ist verschwunden.
2. Das derzeitige Barca ist m.E. in Nuancen variabler. (wohlgegmerkt reden wir von einem seit 1 Jahrzehnt exorbitant hohem Niveau)

Im Übrigen muss man nicht mal Nicht-Bildleser sein um darauf zu kommen das die SV Autoren nicht den Fussball gepachtet haben.

Ein Zuschauer 23. November 2015 um 18:14

Gab es nicht mal die schöne Statistik, dass zur Peps Zeit Barca ohne Messi einen minimal besseren Punkteschnitt hatte als mit ihm?

Isabella 23. November 2015 um 19:28

Michael, ich weiß nicht, wie du auf die Idee kommst, aber Barca hatte damals eine Dominanz, die war erdrückend! Die hat jeden Gegner zur Verzweiflung gebracht. Ich glaube, ich habe nie Ballzirkulationen auf diesem Niveau gesehen, noch denke ich, dass ich das jemals wieder werde. Abhängig von Messi wurde Barca auch erst ab dem letzten Pep-Jahr, als Villa und Sanchez an Form verloren haben (teilweise auch durch Xavis nachlassende Schnelligkeit). Der Sturm ist jetzt vill besser, allein schon durch die besseren Einzelspieler, aber Messi und der Rest haben sich damals so gut ergänzt, dass sie nicht umsonst die Cl so dominiert haben.

Michael 23. November 2015 um 21:36

Alles richtig Isabella. Ich schrieb ja auch von Nuancen. Ich verfolge Barca seit ich Messi das erste mal gesehen habe. Das war seit seinem 1. Tor für Barca. Also seit Ronaldinhos 2. Lupfer zu Messi. Es war unglaublich 2 mal in dem Spiel das Gleiche zu sehen. Seitdem bemühe ich mich jedes Barca Spiel zu sehen.

Was ich sagen will. Die taktischen und strategischen Änderungen zu Peps Zeit sind nicht wirklich groß, aber ich finde die in Nuancen eben momentan besser als zu Peps Zeiten. Iniesta spielt jetzt reifer denn je und seine Leistung in diesem Spiel (WTF!). Dazu hat man insbesondere mit Suarez und Neymar vorne eine Qualität die sich doch deutlich von der Ära Pep abhebt und die entlasten Messi eben deutlich und sorgen für mehr Variabilität.

Mir ist klar, dass das inbesondere hier und in Deutschland viele anders sehen, aber warten wir mal das Ende der Saison ab.

Michael 24. November 2015 um 08:46

„aber Barca hatte damals eine Dominanz, die war erdrückend!“

Das stimmt so natürlich. Allerdings, was ich für meine Ansicht als Argument anbringen möchte und zum großen Teil hat es DonAndres schon geschrieben/gemeint. Enrique lässt absichtlich nicht (immer) (mehr) so spielen wie Pep, das ist m.E. Teil seiner Strategie und gehört zum Plan. Allerdings zähle mal die Pässe vor dem 1:0 bei Barca. Barca hatte knappe 2 Minuten am Stück den Ball ohne Spielunterbrechung. Barca kann das noch immer, es ist allerdings nicht mehr das Mantra. Das meine ich mit Nuancen und mehr Variabilität. Ist halt relativ schwierig, dass in so einem Forum genau rüber zu bringen. Ich bilde mir allerdings ein, dass relativ gut einschätzen zu können, da ich wie geschrieben die letzten 10 Jahreca. 90% aller Barca Spiele gesehen habe.

Michael 24. November 2015 um 08:55

„Gab es nicht mal die schöne Statistik, dass zur Peps Zeit Barca ohne Messi einen minimal besseren Punkteschnitt hatte als mit ihm?“

Keine Ahnung ob es die Statistik gibt, aber Messi dürfte um die 95% aller Spiele unter Pep gemacht haben. D.h. die Statistik ist mE. wertlos, da die Menge an Spielen ohne Messi gegenüber der Menge an Spielen mit Messi statistisch zu gering ist um daraus Rückschlüsse zu ziehen.

Ein Zuschauer 24. November 2015 um 12:10

Meine mich zu erinnern, dass das 13 Spiele waren, von denen keines verloren ging. Ich will halt nur wissen: woraus schließt du, dass Barcelona von messi abhängig war, wenn die einzig mögliche Statistik zu dieser Frage dagegen spricht und es keine anderen, relevanten Daten dazu gibt. Wie viel Spiele ohne Messi gab es bis jetzt unter Enrique? Viel mehr als 13?
Ach ja: noch eine Sache, es gibt tatsächlich eine Sache in der ich das momentane Barcelona besser finde, die individuelle Qualität ist tatsächlich höher.

Michael 24. November 2015 um 13:20

Das komplette Spiel war (und ist sicherlich auch noch in großen Teilen) auf ihn zugeschnitten. Wenn Messi „mal nicht so stark war“ oder wie gegen Chelsea mal den Elfer an die Latte donnert, gab es keinen der für ihnen in die Bresche gesprungen ist. D.h. keine Messi Abhängigkeit im Sinne von (wenn er nicht spielt) sondern wenn er mal irdisch spielt. Anders ausgedrückt die individuelle Klasse ist höher und das entlastet, auch psychologisch.
Und ja es ist in erster Linie mein subjektiver Eindruck, verstärkt durch die letzten beiden Monate, aber auch seitdem Suarez verpflichtet wurde.

Gh 24. November 2015 um 13:43

Die Statistik gibt es. Barca ist mW darin ohne Messi (Messi unfreiwillig draußen, also verletzt) ein bisschen schlechter. Sind natürlich sehr wenig Spiele, so dass nicht signifikant. Bei der Stärke von Barca auch nicht verwunderlich, dass sie nicht plötzlich gegen Deportivo Alaves untergehen wenn D10s mal nicht dabei ist. Subjektiv war es allerdings ohne Messi immer mehr Gewürge, da einfach 1-2 Tore zum Spaziergangsieg fehlten.

Gh 24. November 2015 um 14:04

und hier die Zahlen

Desde que es indiscutible (2006-07) Messi faltó en 88 partidos y su equipo ganó el 65% (con él, el 69%), perdió el 14% (12% con él) e hizo 2 goles por partido (2,5 con el).

isco 24. November 2015 um 14:39

Also xG sagt 1,3:3,0 und das mit einem Tor aus klarer Abseitsposition. Das ist dann doch recht weit entfernt von 0:6

Michael 24. November 2015 um 22:40

Dank dem heutigem Spiel, können wir dann gerne hier weiter diskutieren…

Isabella 28. November 2015 um 20:31

Es mag wirklich sein, dass Barca in der heutigen Form größere Überraschungsmomente hervorrufen kann, wenn Plan A mal nicht so läuft. Die klassischen Pep- Teams (bis zur letzten Saison) sind ja mEn chronisch konterunfähig. Und wenn man kein Fan davon ist, dass Plan A/ Stil A mit aller Rigorosität durchgeboxt wird, kann man auch kein Fan des Guardiola-Barcelona sein. Aber das Dreieck Xavi-Iniesta-Messi war für mich eben schlicht erdrückend in seiner Perfektion, Dani Alves hat für mich auch noch ’ne gewisse Durchschlagskraft offensiv bedeutet und Busquets hat jede fehlende Kompaktheit ausgeglichen. Und mir ist auch klar, dass nicht jeder auf Mittelfeldgeplänkel und endlose Ballstafetten steht, aber mir gefällt es eben, wenn ein System/Spielidee/wie-auch-immer bis zur Vollendung gebracht und vollends ausgereizt wird.


YA 21. November 2015 um 23:29

Oh auch RM ist ein Benítez Kritiker.
Glaubst du wirklich, dass er zu schlecht für Real ist oder glaubst du das er noch Entwicklungspotential hat?

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AlpenBazi 21. November 2015 um 22:16

Mit Kross, dem alten Stehgeiger, gewinnst solche Spiele halt nicht.

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C(H)R4 22. November 2015 um 05:41

Irrtum!
(siehe „El Clásico 2014“: http://spielverlagerung.de/2014/10/26/el-clasico-2014-taktisch-gleichzeitig-simpel-und-komplex/ q.e.d.)

und die Bezeichnung „Stehgeiger“ ist ebenso unpassend für einen Spieler, der in der aktuellen Saison der Champions League, an Position 7 steht, was die gelaufene Strecke angeht:
http://de.uefa.com/uefachampionsleague/season=2016/statistics/round=2000634/players/index.html#order=3desc

troll dich!

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georg 22. November 2015 um 13:25

Naja, Kroos mag zwar ein sehr guter Spieler sein, aber beim gestrigen Classico hat man davon nichts gesehen. Zu seiner Entschuldigung muss man hinzufügen, dass die gesamte Mannschaftsleistung sehr mager, wenn nicht sogar eine große Enttäuschung war.
Die Frage ist, ist Kroos als alleiniger Sechser geeignet? Als Achter oder sogar Zehner hat er großartige Qualitäten, keine Frage. Als Sechser … schwierig zu sagen. Das Risiko ihn da aufzustellen scheint zu groß zu sein. Vielleicht hat er deswegen bei Pep/Bayern so gut wie nie diese Position spielen dürfen. Oder irre ich mich jetzt?

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August Bebel 22. November 2015 um 15:17

Er war doch nicht der alleinige Sechser, er hat mit Modric zusammen auf der Doppelsechs gespielt.

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C(H)R4 22. November 2015 um 15:24

den Kopf über Kroos zerbreche ich mir frühestens bei der EM …

interessanter und wichtiger scheinen mir die strukturellen / mannschaftstaktischen Probleme bei Real zu sein, da muss ich aber selber die nächste Zeit erstmal genauer ein Auge drauf werfen, die Saison flog Real bisher etwas unter meinem Radar: von daher kann ich jetzt nicht sagen, ob diese Probleme
– generell da sind, aber durch die individuelle Klasse gegen die meisten Gegner überdeckt werden und nur in solchen Spielen zum tragen kommen
– Real sonst eigentlich bessere Strukturen aufs Feld bringt

insbesondere die Spiele gegen PSG, werd ich nochmal unter die Lupe nehmen, hab nur in Erinnerung, dass da Real zumindest auch nicht geglänzt hat – die Frage hier wäre dann auch: wie gut war PSG in diesen Spielen?

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August Bebel 22. November 2015 um 15:36

Kroos war doch nicht der alleinige Sechser, er hat mit Modric zusammen die Doppelsechs gebildet. Modric hatte übrigens auch einen schwarzen Tag, fand ich.

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AlpenBazi 22. November 2015 um 13:58

Ach die Laufleistung vom Toni bring ich auch. Die Frage ist wo er rum läuft und ob es was bringt, wir sind ja nicht beim Wettrennen (selbst da wäre er nur 7. 😉 ). Stehgeiger ist vielleicht trotzdem der falsche Ausdruck. Die Spanier nennen ihn Beamter. Das passt besser. Er macht zwar irgendwas, aber das bringt keinen großen Erfolg.

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FCBabo 22. November 2015 um 12:15

Der Kroos spielt doch eh immer nur Alibi-Pässe. Das bringt die doch auch nicht weiter

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DSDD 24. November 2015 um 01:35

Bei so einer Defensiv-Struktur und Unkompaktheit sieht jeder Spieler auf seiner Posi schlecht aus.

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