Schuberts Siegesserie veht weiter

eintracht frankfurt1:5gladbach

Nach dem fünften Spieltag waren die Gladbacher mit null Punkten Letzter. Aktuell sind sie die formstärkste Mannschaft der Liga nach den Münchner Bayern. Frankfurt ist der umgekehrte Fall: Die ersten fünf Spiele waren relativ erfolgreich (acht Punkte), seither gab es drei Niederlagen in vier Partien. Aktuell befinden sich beide Teams in der Mitte der Tabelle – wie würde es weitergehen?

Andre Schuberts taktikpsychologische Veränderung

Grundformationen

Grundformationen

Vorab: Wenn man 1:5 gewinnt, ist fast immer etwas Glück und hervorragende Chancenverwertung dabei. Auch in diesem Spiel war dies der Fall, obwohl der Sieg der Gladbacher natürlich absolut verdient war. Der große Vorteil Schuberts ist seine Abkehr von der Spielweise Favres. Hierbei liegt der Vorteil nicht unbedingt in taktisch-strategischen Aspekten begründet. Immerhin hatte man unter Favre lange Zeit herausragende Leistungen in einem ganz eigenen, enorm sauberen und raren Spielstil gezeigt, welche für extreme Kompaktheit, wenig riskante Umformbewegungen und klare Muster nach Balleroberungen im Umschaltspiel sorgten.

Dennoch ist diese Spielweise sicherlich auch psychologisch enorm anstrengend für die Spieler. Sie erfordert nicht nur höchste Konzentration über lange Zeiträume, hohe Präzision im Bewegungs- und Stellungsspiel sowie zumeist ein körperlich wie mental anstrengendes Training, sondern erfordert auch Geduld und das Zuwiderhandeln eigener Instinkte. Viele Spieler sind auf die Balleroberung aus, insbesondere bei Nähe zum Ball. Favres System war oft daraus ausgelegt, auch bei Ballnähe passiv zu verteidigen und nur bei sicherem Zugriff auf den Ball den Zweikampf zu suchen.

Schuberts Spielweise wiederum ist anders geartet. Wie schon in den letzten Spielen zeigte Gladbach gegen Frankfurt viele Pressingaktionen, bewegte sich verstärkt mannorientiert und suchte die Zweikämpfe. Letzteres wird oft wie eine leere Floskel benutzt, kann aber bei einer genaueren Betrachtung durchaus stimmen; herausrückende Bewegungen waren nicht mehr die Ausnahme bei Gladbach, sondern die Norm. Einigen Spielern – ob Xhaka, Dahoud oder auch den Außenspielern – kommt dies nicht nur spielerisch, sondern auch psychologisch entgegen.

Interessant ist, wie dieses Pressing erzeugt und praktiziert wurde. An der 4-4-2-Ausrichtung Favres hat sich formativ wenig verändert, in den Bewegungen jedoch extrem viel.

4-4-2 Unleashed

Die Gladbacher starteten wie erwähnt in einem 4-4-2. Allerdings konnten sich die Spieler deutlich freier auf ihren Position bewegen als unter Favre mit den oben erwähnten Vorteilen. In diesem Spiel hieß dies auch, dass man sich an Armin Vehs gewählte Formation gut anpassen konnte. Wie schon unter Thomas Schaaf im Vorjahr spielten die Frankfurter mit einer Raute, obgleich hier die Halbpositionen neben Reinartz anders besetzt wurden.

Letztes Jahr hieß es Offensivfußball – beziehungsweise „Druckfußball“ – pur; die Halbspieler der Raute waren häufig nominelle Flügelstürmer und es entstanden zahlreiche 4-1-3-2-Staffelungen mit einer sehr breiten Raute, wo die seitlichen Punkte häufig auf Höhe des Zehners standen. Unter Veh wirkt die Raute meistens etwas orthodoxer; die Halbspieler sind zentrale Mittelfeldspieler und bewegen sich dementsprechend.

Gladbachs vermehrte Mannorientierungen schafften es die gegnerische Raute zu kontern. Schubert tat etwas im Vergleich mit Favre eigentlich Unvorstellbares – die gegnerische Formation wurde gespiegelt. Beim Spielaufbau der Frankfurter rückte einer der Sechser Gladbachs nach vorne und orientierte sich an Reinartz, um diesen im Spielaufbau direkt zuzustellen. Die Flügelstürmer Gladbachs rückten passenderweise ein. Sie deckten somit die gegnerischen Achter, positionierten sich jedoch geschickt zwischen dem Achter und dem Flügelstürmer der anderen Mannschaft. Gladbachs zweiter Sechser konnte sich dadurch an Alex Meier orientieren.

Frankfurt baute deswegen oftmals unter Druck oder mit einem langen Diagonalball auf die offenen Außenverteidiger auf. Hier jedoch gab es direkt den Vorteil der Spielweise der Fohlen zu sehen; der ballnahe Achter rückte heraus und presste, Xhaka schob nach und der ballferne Achter rückte ebenfalls ein, wodurch die zentralen Optionen allesamt versperrt waren.

Gladbach spiegelt Frankfurt und bewegt sich flexibel.

Gladbach spiegelt Frankfurt und bewegt sich flexibel.

Gelegentlich rückte sogar der ballnahe Außenverteidiger weit nach vorne und es blieben nur drei Spieler in der letzten Linie übrig. Enormer Druck auf den Ballführenden und hohe Kompaktheit waren die Folge. Desweiteren ermöglichte dies dem Flügelstürmer auf den gegnerischen Innenverteidiger herauszurücken. Das gab es zwar nur selten, kam aber durchaus bei einigen Verlagerungen vor und erschwerte Vorstöße nach Seitenwechseln für Frankfurt. Das war auch wichtig, weil die Mittelstürmer sehr ballorientiert verschoben und einige Male sogar die Außenverteidiger von hinten attackierten. Wenn hier die Verlagerung ankam, hätte es sonst gefährlich werden können.

Diese Spielweise war zwar nicht immer perfekt umgesetzt, doch funktionierte häufig sehr gut, zwang Frankfurt zu langen Seitenwechseln, einem sehr tiefen Aufbau oder langen Bällen. Zwar zog sich Gladbach auch immer wieder zurück, insgesamt wirkte man aber am stärksten bei der Nutzung dieses Pressings. Allerdings waren nicht nur Vorteile zu sehen.

Schiri, Abseits!

Die mannorientierten Herausrückbewegungen wirkten sich einige Male auch negativ aus; durch das Herausrücken der Außenverteidiger und teilweise auch der Innenverteidiger wurden Löcher in der Abwehrkette geöffnet, die bei guten Läufen, passenden Staffelungen und intelligenten Pässen – insbesondere flache Diagonalpässe mit Ablagen – extrem gut bespielt werden konnten.

Frankfurt hatte die besten Offensivsituationen nach solchen Szenen, wo sich Castaignos, Seferovic und Meier flexibel vorne bewegten, lange Bälle von hinten behaupteten und dann die sich bietenden Lücken bespielten. Allerdings wurde dies nur improvisiert und inkonstant genutzt. Meistens konnten der eine oder die zwei verbliebenen Abwehrspieler noch nach vorne schieben, um den Gegner ins Abseits zu stellen.

Das war auch bei Frankfurts Defensive und Gladbachs Offensive der Fall. Beide Teams kamen letztlich auf jeweils sechs Abseitspfiffe und einige Chancen, die aus diesen Situationen entstanden. Gladbach konnte dies mit ihren Flügelstürmern, den weit aufrückenden Außenverteidigern (ebenfalls eine Veränderung im Vergleich zur Favre-Zeit) und wegen der Frankfurter Raute besser bespielen. Apropos Frankfurter Raute…

Spiegelung in die andere Richtung

Bei der Raute ist es öfters problematisch, wie die Breite besetzt / der Flügel verteidigt wird. Thomas Tuchel (und andere) nutzten hierfür eine Anpassung der Staffelung. Aus dem 4-3-1-2 wird häufig eine Art 4-3-3(-0), welches in einer eher positionsorientierten Raumdeckung und sehr intensivem ballorientiertem Verschieben gespielt wird.

Dies war bei Frankfurt an diesem Spieltag nicht der Fall. Meier spielte auch defensiv wie ein Zehner, musste weite Wege auf die Seiten oder nach hinten gehen, was unweigerlich zu offenen Räumen – insbesondere nach Seitenwechseln und mit fortschreitender Spieldauer – führte. Stattdessen gab es zahlreiche Mannorientierungen und eine erzwungene Spiegelung des gegnerischen 4-4-2.

Die Halbspieler orientierten sich oftmals an den gegnerischen Flügelstürmern und Außenverteidigern, zumindest ballnah. Gladbachs Spiegelung kreierte mehr Kompaktheit; Frankfurts weniger. Immer wieder konnten der hervorragende Dahoud von der Sechs aus, die zurückfallenden Mittelstürmer Raffael und Stindl sowie die aufrückenden Außenspieler Frankfurts Defensive auseinanderziehen.

Umstellung kommt zu spät

Gladbachs schneller Doppelschlag nach der Pause führte zu einer komfortablen 1:3-Führung, die man souverän und stabil herunterspielte. Veh reagierte zwar, hatte bereits nach sechzig Minuten seinen dritten Wechsel aufgebraucht und stellte auf ein 4-4-2 um, allerdings ohne nennenswerten Effekt. Das Spiel war bereits zu sehr zugunsten der Gladbacher verlaufen und der Sieg nicht mehr in Gefahr. Hahns Einwechslung brachte frischen Wind, die immer wieder vorkommenden 4-1-2-3-Staffelungen in Ballbesitz sorgten für Gefahr nach langen Bällen gegen das höhere Pressing Frankfurts sowie Kontermöglichkeiten.

Fazit

Vierter Sieg in Folge für die Gladbacher unter Schubert und abermals mit einer Vielzahl von Toren. Die Veränderung in der Ausrichtung und Intensität aus dem 4-4-2 heraus scheint der Mannschaft zu passen, desweiteren zeigen Stindl als Mittelstürmer, die nun höheren Außenverteidiger sowie Dahoud als Sechser hervorragende Leistungen. Insbesondere Dahoud ist ein hervorragender Spieler, der durch seine Aktionen zurzeit eine Schlüsselrolle für Gladbach innehat, offensiv wie defensiv.

Frankfurt hingegen befindet sich in einem Tief. Zwar können sie punktuell Gefahr und Durchschlagskraft durch die individuelle Qualität und Meiers Rolle erzeugen, doch hinten wirken sie anfällig, insbesondere gegen schnelle Kombinationen und aggressives Pressing. Eine frühere Umstellung auf das 4-4-2 hätte womöglich noch zu einem engen Spie führen können.

cali 20. Oktober 2015 um 20:09

Tue mich schwer Dahoud mit jmd. zu vergleichen, ist mMn ein sehr spezieller Spielertyp. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich ihn jedoch mit Dani Parejo vergleichen. Technisch exzellent, pressingresistent und sehr griffig beim Pressen. Was meinst du, Rene?

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FR 20. Oktober 2015 um 12:52

Vielen Dank für die Gladbach – Analysen. Ich freue mich schon auf Mittwoch.
Ich möchte nochmal den Blick in die neue Saison von SV zu Ingolstadt aufnehmen:
http://spielverlagerung.de/2015/05/31/ein-blick-in-die-neue-saison/

FR 3. Juni 2015 um 12:50
Eine Frage an RT:
Warum Dahoud von Mönchengladbach? Er ist eher schmächtig, wird also nicht der Roger Ersatz sein.
Sein Körper ist eh bisher sein Problem: Der Sprung zum Profi war (bisher) ein körperlich zu großer Schritt.
Siehst du Dahoud als passendes Talent ? In den Vorbereitungsspielen, die ich verfolgen konnte, machte er einen vielversprechenden Eindruck auf mich. Seine Drehungen mit enger Ballführung um den gegnerischen Spieler begeistern mich.
Ich hoffe er wird ausgeliehen und macht einen Sprung. Ich glaube bisher nicht, dass er in Gladbach viel Einsatzzeit bekommt.

Sorry für Off-Topic 😉
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CE 3. Juni 2015 um 21:18

Dahoud hatte ich eingebracht. Er ist einer meiner absoluten Lieblingsspieler im U21-Bereich. Ich dachte bei ihm auch nicht an einen Roger-Ersatz, sondern an neue Möglichkeiten auf der Sechs. Stärkeres Ballbesitzspiel mit zum Beispiel Dahoud, Pledl und Groß im Mittelfeld wäre machbar.

Bin ich froh das wir den nicht ausgeliehen haben 🙂

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Roger 20. Oktober 2015 um 16:57

„Stärkeres Ballbesitzspiel mit zum Beispiel Dahoud, Pledl und Groß im Mittelfeld wäre machbar.“

Wie würde das genau aussehen? Dahoud auf der 6 und Pledl und Groß auf der Doppel-8? Haltet ihr Dahoud für defensiv stark genug hierfür?Ich habe ihn früher immer offensiver gesehen (8er oder 10er), mittlerweile überzeugt er mich auch defensiv.

Ihr solltet mal eine Reihe über die Jugendspieler machen, so 95er und 96er Jahrgang. Gerade so Spieler wie Akpoguma, Wittek, Mukhtar, Klostermann oder eben Dahoud bekomme ich viel zu selten zu sehen und sie viel zu schwer einschätzen.

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CE 20. Oktober 2015 um 17:09

Ja, so hatte ich mir das vorgestellt. Dahoud hat die Übersicht, um hinter einem Spielmacher und einem starken Supportspielmacher die Bälle abzufangen und anschließend die ersten Pässe zu spielen. Oder auch situativ bis in die Spitze vorzustoßen. Die ganze Idee war ja darauf ausgelegt, die gewohnte Stärke im Gegenpressing mit einer größeren Ballsicherheit im Zentrum zu kombinieren.

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Mike the Knight 21. Oktober 2015 um 07:34

„Ihr solltet mal eine Reihe über die Jugendspieler machen, so 95er und 96er Jahrgang. Gerade so Spieler wie Akpoguma, Wittek, Mukhtar, Klostermann oder eben Dahoud bekomme ich viel zu selten zu sehen und sie viel zu schwer einschätzen.“

Die Idee gefällt mir.
@spielverlagerung:
Was haltet ihr davon? Gerade mit den jungen Spielern kennt man sich schlechter aus als mit Bayern oder Dortmund. Vielleicht auch für euren „Adventskalender“, falls ihr dieses Jahr wieder so etwas macht.

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sharpe 21. Oktober 2015 um 11:10

Dahoud in Ingolstadt hätte mir gefallen. Aber auch Ingolstadt hat in Max Christiansen ein Mittelfeldtalent (96er Jahrgang), von dem ich sehr viel halte und der eine gute Zukunft in der Buli haben könnte.

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Handtuch 21. Oktober 2015 um 20:36

An der Idee würde ich mich gerne beteiligen:
“Ihr solltet mal eine Reihe über die Jugendspieler machen, so 95er und 96er Jahrgang. Gerade so Spieler wie Akpoguma, Wittek, Mukhtar, Klostermann oder eben Dahoud bekomme ich viel zu selten zu sehen und sie viel zu schwer einschätzen.”

@sv: Wäre das nicht was für euch? 🙂

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Mike the Knight 20. Oktober 2015 um 07:40

Interessant ist für mich die veränderte Rolle von Stindl. Als Kramer Nachfolger geholt und unter Favre mit Xhaka auf der Doppelsechs spielend konnte er nicht die Lücken hinter Xhaka schließen wie es letzte Saison Kramer gemacht hat. Jetzt scheint er sich als Kruse Nachfolger zu entpuppen. Mit gefällt die Spielweise ohne „echten“ Mittelstürmer.

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Schorsch 19. Oktober 2015 um 19:07

Sehr gut nachvollziehbare Analyse. Ich glaube, dass auch die andere Positionierung von Lars Stindl durch André Schubert zum momentanen Gladbacher Erfolg beiträgt. Warum eigentlich Stindl nicht einmal in der Nationalelf als Stürmer testen?

Etwas gestolpert bin ich über folgenden Satz: „Wie schon unter Thomas Schaaf im Vorjahr spielten die Frankfurter mit einer Raute, obgleich hier die Halbpositionen neben Reinartz anders besetzt wurden.“ Sicherlich nicht so gemeint, aber für mich liest es sich so, als sei Reinartz schon letzte Saison bei der SGE gewesen. Konjunktive sind immer so eine Sache, aber es wäre für mich schon interessant gewesen zu beobachten, wie die Eintracht abgeschnitten hätte, wenn Schaaf Reinartz zur Verfügung gehabt hätte. Vielleicht gibt es bei sv.de ja im Laufe der Saison einen ausführlicheren Vergleich der Eintracht unter Schaaf letzte Saison zur Eintracht unter Veh diese Saison.

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Dr. Acula 19. Oktober 2015 um 18:12

Diese spielweise wäre gegen den bvb enorm interessant gewesen..

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Ron 19. Oktober 2015 um 16:08

Vielen Dank für diesen Artikel!

…den weit aufrückenden Außenverteidigern (ebenfalls eine Veränderung im Vergleich zur Gladbach-Zeit) und wegen…

Hier soll es wahrscheinlich „im Vergleich zur Favre-Zeit“ heißen.

Man darf momentan wirklich auf die nächsten Wochen gespannt sein. Erstens kommen mit Juventus und Schalke stärkere Mannschaften als Gegner, zweitens muss Schubert zeigen, dass er mit dem Kader eine möglichst ausgeglichene Rotation ohne merklichen Qualitätsverlust hinbekommt. Zweiteres ist bei den Leistungen von Raffael, Stindl, Xhaka und vor Allem Dahoud eigentlich fast unmöglich.

Was erst längerfristig sichtbar werden wird, ist, wie viele Automatismen im Umschaltspiel und in der 4-4-2 Grundordnung aus der Favrezeit überdauern, ob sie aus- oder abgebaut werden und ob sich dadurch eine Verbesserung oder Verschlechterung ergibt. Vielleicht überrascht André Schubert uns ja alle.

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MH 19. Oktober 2015 um 15:50

gute analyse!

ich habe jetzt keine realen positionsdaten zur hand, aber während des spiels wirkte es so, als hätte eher gladbach durch geschicktes herausrücken der hinteren kette bzw einrücken der außenspieler im mittelfeld eine überzahl, obwohl es ja theoretisch anhand der formationen umgekehrt sein sollte.

hinsichtlich der langen bälle von frankfurt: nun kam es so, dass gladbach sie erzwungen hat. aber vielleicht wäre es ja angesichts der technik-/schnelligkeitsdefizite von anfang an ein probates mittel gewesen, damit zu agieren (um hinter die mittelfeldkette zu kommen)?

bei gladbch fand ich vor allem die asymmetrie im angriffsspiel (und im grund auch teilweise im pressing) spannend, da sich stindl ja meist in den halbrechten raum fallen liess und diesen überlud, während raffael meistens halblinks höher stand/ging

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bude 19. Oktober 2015 um 15:48

Dahoud = Gündogan-Nachfolger?

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Ron 19. Oktober 2015 um 16:11

Weigl und Kimmich gibt es ja auch noch. Und so alt, dass sie Gundögans Nachfolger und nicht Mitspieler werden könnten, ist Gundögan auch nicht.

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Mike the Knight 20. Oktober 2015 um 07:35

Wobei ich Weigl und Kimmich defensiver sehe als Gündogan oder Dahoud. Interessant aber, wie viele junge talentierte Mittelfeldspieler wir haben, aber kaum brauchbare Außenverteidiger.

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Mlisiewi 20. Oktober 2015 um 12:34

Ist nur ein Generalverdacht und lässt sich natürlich nicht allgemein begründen, aber liegt vor allem an der DFB-Nachwuchsausbildungsphilosophie, bei welcher der extremer Wert darauf gelegt worden ist, dass alle Spieler unabhängig von der eingesetzten Position technisch hochklassig ausgebildet und weniger Wert auf positionsspezifische Fertigkeiten wert gelegt wurde -> Ergebnis sind vor allem technisch versierte „Allrounder“, deren Betätigungsfeld dann natürlich das Mittelfeld ist. Wurde vor nicht allzu langer Zeit so auch von einem Auswahltrainer des DFB so bestätigt, an Problemlösungen wird aber schon gearbeitet bzw. auch schon umgesetzt, erste „Früchte“ werden natürlich im besten Fall erst in ein Paar Jahren zu sehen sein

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PNM 20. Oktober 2015 um 10:29

Glaube er meinte bei Dortmund..
Und das halte ich für möglich.

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Ron 20. Oktober 2015 um 12:42

Dann wohl nur mittelfristig und kaum zur nächsten Saison.

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