Donnerstag, 30.06.2016

Borussia Dortmunds Gegentore nach Standardsituationen

Mehr als die Hälfte aller Gegentore des BVB in dieser Saison fielen nach ruhenden Bällen. In diesem Artikel werden diese – ausgenommen Elfmeter und direkt verwandelte Freistöße – genau analysiert.

2. Spieltag BL gegen Eintracht Braunschweig – 1:2, Kevin Kratz

Gleich das erste Gegentor der Saison resultierte aus einem Eckball. Zwar war es aufgrund dessen, dass es erst kurz vor dem Schlusspfiff fiel und der BVB bereits 2:0 führte, vergleichsweise unbedeutend, allerdings erkannte man recht deutlich die Strategie bei Defensivstandards.

1-2_BTSV

Der BVB agiert bei Eckbällen und Freistößen in Strafraumnähe mit einer Manndeckung, was man in der obigen Grafik äußert gut sieht. Zudem lässt sich schon eine erhebliche Schwäche dieser Deckungsart ableiten. Sokratis (25) ist in dieser Situation Orhan Ademi (9) zugeordnet. Die beiden hielten sich kurz zuvor noch im Torraum auf, ehe der Schiedsrichter kurzzeitig unterbrach und Ademi anschließend die obige Position einnahm. Sokratis folgte ihm zu langsam und ist nun weit weg von seinem Gegenspieler – zudem steht dazwischen ein weiter Akteur.

Braunschweigs Stürmer hätte sich hier frei bewegen und von Sokratis lösen können. Auch der Weg zwischen Mats Hummels (15) und Ermin Bicakcic (3) wird teilweise von einem anderen Spieler verstellt. Prinzipiell ist die Tatsache, dass die Dortmunder derart große Abstände zu ihren Gegenspieler einhalten, jedoch nicht unbedingt als Fehler zu werten. So hat man auch noch die Möglichkeit, die entsprechenden Räume abzudecken und auf den Ball gehen zu können.

Letztlich wurde allerdings nichts von all dem schlagend, sondern das Tor resultierte aus der zu laschen Deckung von Henrikh Mkhitaryan (10) gegen Kevin Kratz (17) sowie dem zögerlichen Herausrücken von Robert Lewandowski (9). Erwähnenswert ist noch, dass Kratz ursprünglich Jonas Hofmann (7) zugeordnet war und sich anstelle von Ademi im Eintracht-Block aufhielt. Während der Unterbrechung ging er dann nach rechts und wurde von Mkhitaryan übernommen. Hofmann kümmerte sich daher anschließend gemeinsam mit Marco Reus (11) um die Absicherung im Rückraum.

5. Spieltag BL gegen Hamburger SV – 2:2, Heiko Westermann

Auch das zweite Tor, das wir uns im Rahmen dieses Artikels genauer ansehen wollen, hatte letztlich kaum Einfluss auf das Ergebnis, denn Borussia Dortmund gewann gegen den HSV am Ende mit 6:2. Allerdings zeigte es die Mächtigkeit von Standardsituationen. Ein herausgespieltes Tor traute man den Hamburgern nämlich kaum zu. So kamen sie aber immerhin zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

2-2_HSV

Auch hier erkennt man die mannorientierte Deckung der Borussia und ein weiteres Merkmal dieser. Man muss dem Gegenspieler quasi hinterherlaufen und kommt bei genauen Flanken in aller Regel nicht als erster an den Ball. Mit diesem Mechanismus ist es für den Gegner zudem möglich einzelne Spieler leicht wegzuziehen und Räume für Mitspieler zu öffnen. Genau davon machen die Hamburger in dieser Szene Gebrauch.

So gehen Maximilian Beister (21) und Johan Djourou (5) in Richtung des ersten Pfostens und ziehen Marcel Schmelzer (29) bzw. Lewandowski (9) mit. Auch Petr Jiracek (19) und Tolgay Arslan (18) orientieren sich in diese Richtung. In den geöffneten Raum, in den der Ball gespielt wird, gehen Heiko Westermann (4) und Jacques Zoua (31). Oberflächlich betrachtet trägt Subotic (4) in dieser Szene die Hauptschuld, da es sein Gegenspieler ist, der den Treffer erzielt.

Bei näherer Betrachtung fällt jedoch auf, dass die Situation aus Sicht von Subotic durchaus schwer zu bewältigen ist. Zum einen entsteht aufgrund dessen, dass sich der Großteil der HSV-Spieler nach vorne orientiert und sich vor ihm positioniert, der Drang ebenfalls nach vorne zu gehen. Zudem wird die ohnehin schon anspruchsvolle Aufgabe, sowohl den Gegenspieler als auch den Ball im Auge zu behalten, dadurch erschwert, dass sich Westermann im Rücken von Subotic zickzackförmig ständig hin und her bewegt.

1. Spieltag CL gegen SSC Napoli – 0:1, Gonzalo Higuain

Gegen die SSC Napoli verlor Borussia Dortmund am ersten Spieltag der Champions League auswärts 1:2. Beide Toren fielen nach ruhenden Bällen. Während das zweite ein herrlicher Freistoß von Lorenzo Insigne war, sorgte das 0:1 durch Gonzalo Higuain für Aufsehen. Subotic wurde außerhalb des Spielfelds behandelt und unmittelbar vor Ausführung des Eckballs vom Schiedsrichter wieder hereingewinkt. Napoli führte diesen allerdings schnell aus und traf, woraufhin es zum bekannten Ausraster von Jürgen Klopp kam.

0-1_NAP-1

Hier sieht man die Aufteilung beim kurzen Abspiel auf Camilo Zuniga (18). Vor dem Tor wird wieder eng am Mann gedeckt: Schmelzer (29) gegen Higuain (9) bzw. Sven Bender (6) gegen Marek Hamsik (17). Die beiden Innenverteidiger von Napoli sind zu diesem Zeitpunkt noch außerhalb des Strafraums auf dem Weg zum Tor. Die Zuteilung in diesem Spiel sah vor, dass Raul Albiol (33) von Hummels (15) übernommen wurde und Subotic (hier noch außerhalb des Bilds) auf Miguel Britos (5) ging.

Da Subotic aber erst auf dem Weg in den Strafraum war, wäre Britos bei der geplanten Zuteilung frei gewesen. So positioniert sich Mkhitaryan (10) in seiner Nähe so, dass er ihn im Falle eines Zuspiels attackieren kann, aber auch den Rückraum abdecken kann. Lewandowski (9) steht wie üblich am Fünfereck und wäre bei einer Flanke vor dem Fünf-Meter-Raum wohl dorthin gerückt. Dennoch macht sich die Unterzahl der Borussen bemerkbar. Da Reus (11), Kevin Großkreutz (19) und Jakub Blaszczykowski (16) manngebunden sind, hat Zuniga auf der Seite viel Platz.

Würde Subotic hier nicht fehlen, könnten Mkhitaryan und Blaszczykowski weiter rechts stehen und Napolis Spieler hätte nicht so viel Zeit. Die Borussen rücken zwar schnell raus, können das Spiel zwar verzögen, aber den Ball gegen die beiden Neapolitaner den nicht erobern. Es entsteht die nachstehende Situation.

0-1_NAP-2

Subotic (4) ist nun wieder bei Britos und Zuniga bleibt im Eins-gegen-Eins mit Blaszczykowski nur noch eine Flanke. Mkhitaryan blockiert Gökhan Inler (88) und könnte zudem Nuri Sahin (18) gegebenenfalls gegen Insigne (24) zu Hilfe kommen. Entscheidend ist schließlich das Geschehen rund um Hummels, Schmelzer und Higuain. Wie man in der obigen Grafik sieht hat sich Albiol zum zweiten Pfosten orientiert. Hummels sucht dementsprechend die Bindung zum Spanier.

Higuain positioniert sich indes nahe an Hummels, bringt diesen dadurch zwischen sich und seinen Gegenspieler Schmelzer. Mit einem kurzen Antritt bringt ihm das schließlich eher an den Ball. Auch wenn der Dortmunder letztlich eine unglückliche Figur im Zweikampf machte, zeigt diese Szene den Nachteil der direkten Manndeckung bei Eckbällen. Der Gegner kann sich durch geschickte Bewegungen nämlich vom Bewacher lösen. Dieser kennt die Laufwege nicht, verliert den Blick auf den Ball und es kommt unter Umständen zu Kollisionen zwischen einzelnen Spielern. Ein weiteres Beispiel dafür folgt später.

6. Spieltag BL gegen 1. FC Nürnberg – 1:1, Per Nilsson

Im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Nürnberg rotierte Klopp viel, bot u.a. zwei Spieler der Amateure in der Startelf auf. Trotzdem schaffte man die Führung, musste sich aufgrund eines Standard-Gegentors aber mit einem Punkt zufrieden geben.

1-1_FCN-1

Auch hier sieht man wieder die klare mannorientierte Deckungsweise der Borussia. Der Torschütze, Per Nilsson (3), ist interessanterweise wieder Subotic (4) zugeordnet. Neben den weiteren Manndeckungen entlang der Strafraumgrenze – Sokratis (25) auf Emanuel Pogatetz (2), Großkreutz auf Niklas Stark (16), Bender (6) auf Daniel Ginczek (11) und Pierre-Emerick Aubameyang (17) gegen Adam Hlousek (23) – steht Marvin Ducksch (34) im Raum. So kann er bei einem kurzen Abspiel nach vorne bzw. zur Seite schieben und entsprechende Unterstützung liefern oder im Falle einer Flanke auf den zweiten Ball gehen.

Die Nürnberger bewegen sich – wie die jeweiligen Gegner zuvor – extrem viel, gehen immer nach vorne und zurück um bei einem Antritt entscheidende Zentimeter herauszuholen. Größtenteils geschieht dies im Rücken der Dortmunder, was diese vor ein schwieriges Problem stellt: soll man zum Ball oder auf den Gegenspieler schauen? Bei der ersten Variante ist es möglich, dass sich der Gegenspieler im Rücken davonstiehlt, während man bei der zweiten das Risiko eingeht, beim einem etwaigen Kopfballduell ungünstig zu stehen. Beide Fälle treten in dieser Szene auf.

1-1_FCN-2

Im Vordergrund steht zunächst der Zweikampf zwischen Sokratis und Pogatetz. Der Grieche steht hinter dem Österreicher, weswegen er auf dessen Bewegungen gut reagieren kann. Allerdings hat der Nürnberger dadurch den Vorteil früher am Ball zu sein und abzulegen. Zudem wird Sokratis nach hinten gedrängt und hebt eine mögliche Abseitsstellung auf. Am langen Pfosten stehen dadurch Nilsson und Ginczek in günstigen Positionen auf den zweiten Ball. Beide standen beim Abspiel nämlich näher zum Tor als ihre Gegenspieler.

Subotic hatte dabei gegen Nilsson dieselben Probleme wie beim HSV-Spiel gegen Westermann. Man beachte, wie viel Platz sich sein Gegenspieler innerhalb kurzer Zeit schaffen konnte. Bender erkannte früh, dass Ginczek ins (vermeintliche) Abseits gelaufen ist und blieb vorbeugend stehen. Zwar standen die beiden Nürnberger bei der Weiterleitung von Pogatetz im Abseits, jedoch unterstreicht auch dieses Tor, dass die Abläufe des BVB bei den Standardsituationen nicht ausgereift sind.

11. Spieltag BL gegen VfB Stuttgart – 0:1, Karim Haggui

Weniger Konsequenzen als befürchtet hatte das Gegentor gegen den VfB Stuttgart am 11. Spieltag der Bundesliga, denn trotz des frühen Rückstands gewann der BVB mit 6:1. Nichtsdestotrotz ist es eine genaue Betrachtung wert, da man den oben erwähnten Ablauf des Lösens der Manndeckung bei Freistößen und Eckbällen besonders gut sieht.

0-1_VfB-1

Die Ecke wird von der aus BVB-Sicht linken Seite getreten. Lewandowski (9) steht wieder am ersten Pfosten um kurze Flanken zu klären, Sahin (18) am zweiten – anders als etwa beim Gegentor gegen Eintracht Braunschweig, als seine Position für Redundanz sorgte. Hier kann Sahin unter anderem Bender (6) gegen Christian Gentner (20) unterstützen oder Schüsse bzw. Kopfbälle auf den zweiten Pfosten abfangen, was ihm in diesem Fall jedoch misslang.

Davor sind erneut die Manndeckungen der Viererkette gegen kopfballstarke Stuttgarter Spieler zu sehen, während Reus (11) und Mkhitaryan (10) die Zone um die Strafraumgrenze herum sichern und Blaszczykowski (16) in loser Manndeckung gegen Moritz Leitner (8) steht. Insbesondere dem mittleren Block ist in dieser Szene Aufmerksamkeit zu schenken. Die sechs Spieler stehen nämlich kurzzeitig auf einer vertikalen Linie, in der die Abstände der Zuordnung aufsteigend größer werden. So ist die Distanz zwischen Hummels (15) und Vedad Ibisevic (9) verglichen mit jener zwischen Großkreutz (19) und Daniel Schwaab (3) recht groß. Zudem stehen vier Spieler im direkten Sichtfeld.

0-1_VfB-2

Man beachte hier, wie sich die Positionen der drei Dortmunder verändert haben. Sokratis, zuvor rechts neben Hummels, steht nun am höchsten, während die anderen beiden schon etwas nach hinten gerückt sind. Sein Gegenspieler, Karim Haggui (5), hingegen befindet sich noch immer zwischen zwei Mitspielern. Ibisevic und Schwaab gehen nun auf den kurzen Pfosten, woraufhin Hummels und Großkreutz folgen. Haggui orientiert sich jedoch hinten herum in die Zone zwischen Fünf-Meter-Raum und Elfmeterpunkt. Deshalb kommen sich Sokratis und Großkreutz bei der Verfolgung ihrer Gegenspieler gegenseitig in die Quere und stehen letztlich weit weg vom jeweiligen Gegenspieler.

Ebenfalls interessant sind die Bewegungen von Timo Werner (19) und Gentner. Sie bewegen sich zunächst zum Bereich, in den der Ball gespielt wird, gehen dann aber schlagartig wieder weg. Durch diese kurze und energisch wirkende Bewegung erzeugt man beim Gegner das Gefühl, unbedingt folgen zu müssen, wodurch er letztlich weggezogen wird. Haggui kommt daher frei zum Kopfball.

Fazit

Bis auf das Gegentor gegen Eintracht Braunschweig war also kein Treffer dabei, bei dem man einem Dortmunder Spieler wirklich große Vorwürfe machen kann. Schmelzers Zweikampfverhalten gegen Higuain ist zwar diskutabel und verbesserungswürdig. Allerdings kam in dieser Szene wie ausgeführt der Umstand hinzu, dass der BVB in Unterzahl war und dadurch keinen Zugriff auf den kurz abgespielten Pass erlangen konnte. Darüber hinaus gab es eine falsche Schiedsrichterentscheidung beim Gegentor in Nürnberg.

Abgesehen davon zeigte sich die große Bedeutung von Standardsituationen – vor allem für Außenseiter, da der Einfluss von individuellen Qualitäten einzelner Spieler beträchtlich kleiner wird. Sie können durchaus großen Einfluss auf das Spiel haben. Nur einmal war der BVB, nachdem er ein Gegentor nach einer Standardsituation bekam, noch in Führung, was aufgrund der philosophischen Offensivprobleme durchaus weitreichende Probleme bedeuten kann.

Was man besonders gut sehen konnte war, dass die Gegner vermehrt die Schwachstellen der Manndeckung attackierten. Das wirft die Frage auf, ob es nicht besser wäre, bei Freistößen und Eckbällen auf eine Raumdeckung umzustellen. Doch auch diese bringt Nachteile mit sich. Zwar verringert sich das Risiko, dass sich Gegenspieler Wege freiblocken können, allerdings erhöht sich jenes, dass man von ihnen einfach übersprungen wird.

Stehen die verteidigenden Spieler im Raum müssen sie quasi aus dem Stand springen, während die Angreifer aus vollem Lauf daherkommen. So stellte etwa der FC Barcelona unter Gerardo Martino in dieser Saison auf Manndeckung um. Wie Benjamin Pugsley zeigte, betrug der Anteil an Gegentoren infolge von Standardsituationen nämlich 21% – ein Wert, der jedoch noch immer unter jenem des BVB liegt.

C 19. November 2013 um 12:54

„Wie Benjamin Pugsley zeigte, betrug der Anteil an Gegentoren infolge von Standardsituationen nämlich 21% – ein Wert, der jedoch noch immer unter jenem des BVB liegt.“

Interessant wäre da jetzt natürlich zu sehen wie sich der Wert diese Saison entwickelt.

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blub 19. November 2013 um 01:06

Immer wenn man feststellt das eine Mannschaft besonders viele tre nach Standards kassiert frage ich mich ob sie einfach nur schlecht bei Standards verteidigt oder ob sie gegen tore aus dem Spiel heraus besoders gut absichert.

Wie Max schon sagte, jetzt fehlt nurnoch ne Analyse für Gegentore bei Raumdeckung und man kann ordnetlich disktuieren.

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JH 19. November 2013 um 01:00

Super Artikel! Vielen Dank!

Ebenso wie Schmellkreutz finde ich die übergreifenden Analysen von einzelnen Aspekten auch wahnsinnig interessant, sogar interessanter als „nur“ einzelne Spielanalysen.
Ein (Liga-) Vergleich in absoluten Zahlen wäre tatsächlich ebenfalls noch interessant.

Zwei Frage am Rande:
Wie spielen’s die Bayern defensiv?
Und wie spielen die Bayern ihre Offensiv-Standards? „Passend“ zum BVB?

Klitzekleiner Verbesserungsvorschlag: Du relativierst bei den einzelnen Gegentoren ein bisschen zu viel, nämlich „zwar … vergleichsweise unbedeutend“ (Braunschweig), „hatte letztlich kaum Einfluss“ (HSV), „Weniger Konsequenzen als befürchtet“ (Stuttgart).
Im Fazit (2. Absatz) ziehst du ja auch alles andere als verharmlosende Schlüsse, denen ich zustimme. Gerade die – zu dem jeweiligen Zeitpunkt – ergebniswirksamen Gegentore gegen den HSV und den VFB waren brandgefährlich und zu den jeweiligen Zeitpunkten alles andere als harmlos. Das sollte meiner Meinung nach aber auch in den Einzelsituationen klarer rüberkommen.

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C 19. November 2013 um 12:53

Die Bayern haben imho unter Guardiola von Mann auf Raumdeckung umgestellt. Und wenn ich da an das Eckballtor im Finale Dahoam erinnern darf hat man eher unglückliche Erfahrungen mit der Manndeckung gemacht ausserdem waren die Bayern unter Heynckes allgemein relativ anfällig bei Ecken, weshalb ich die Umstellung befürworte.

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C 19. November 2013 um 12:53

bis jetzt scheint sichs ja gelohnt zu haben

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schmellkreutz 18. November 2013 um 23:13

Schöner Artikel. Obwohl sich anscheinend keine zwingende Konsequenz aus der Erkenntnis herleiten lässt, oder? Kassiert der BVB auch in absoluten Zahlen viele Standardgegentore im Ligavergleich?

Kleines Lob:
Darauf zu verzichten jedes einzelne Dortmundspiel zu analysieren und dafür diese zusammenfassenden Aspekte aufzugreifen finde ich sehr gut.

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Max 18. November 2013 um 21:49

Ah, sehr interessant. Jetzt noch eine Analyse der Gegentore einer Mannschaft die bei Standards auf Raumdeckung setzt und es wird perfekt.
Es ist manchmal einfach schön, dass es in mancher Hinsicht kein „Richtig“ und „Falsch“ gibt, sondern nur Vor- und Nachteile.

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Goalimpact 18. November 2013 um 19:38

Beim BVB wäre zusätzlich noch interessant welche Deckungsart das eigene Umschaltspiel besser unterstützt. Wie viele Konter resultierten aus defensiven Standards?

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HW 19. November 2013 um 17:38

Allerdings. Wie viele Ecken waren nicht erfolgreich, oder wurden für Konter genutzt?
Ich denke die absolut perfekte Art Standards zu verteidigen gibt es nicht. Man muss den Gegner beobachten und hoffen, dass er sich nichts spezielles für die eigene Schwäche ausgedacht hat. Vielleicht ist eine Kombination das richtige oder der Wechsel angepasst auf den Gegner. Oder man versteht eine gegnerische Ecke nicht als Situation in der man verteidigt, sondern in der man den Ball erobern will.

Aber interessant aufbereitet. Jetzt fehlt nur noch die Klärung ob jemand am Pfosten stehen muss oder nicht 😉

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AlexF 21. November 2013 um 13:45

Das ist genauso eine Ansichtsfrage wie raum- oder Manndeckung. Meistens geht es ja darum, soll der zweite Pfosten abgedeckt werden oder nicht.

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