Gruppe E: Von Defensivspezialisten bis Flügelspiel – FN
Auf den ersten Blick wirkt die deutsche WM-Gruppe vergleichsweise angenehm. Dies liegt vor allem daran, dass keine europäische Mannschaft oder einer der üblichen Titelanwärter seinen Weg in die deutsche Gruppe fand. Außerdem haben die üblichen Todesgruppen durch die Aufstockung der WM auf 48 Teilnehmer deutlich an Seltenheit gewonnen. Mit Ecuador, der Elfenbeinküste und Curacao trifft man deshalb eher auf verhältnismäßig kleinere Fußballnationen. Schaut man jedoch genauer hin kann sich die Einschätzung einer angenehmen Gruppe schnell als zu kurz gedacht herausstellen.
Besonders Ecuador hat sich in den vergangenen Jahren aus einer sehr gut organisierten Defensive heraus zu einer der am unangenehmsten zu bespielenden Mannschaften Südamerikas entwickelt und auch die Elfenbeinküste verfügt mit der gestiegenen individuellen Qualität gerade auf den Flügeln über Waffen, die dem deutschen Team wehtun können. Zudem trifft man mit Curacao auf ein unbeschriebenes Blatt auf der WM-Bühne.
Im Nachgang nehmen wir die Qualitäten der deutschen Gruppengegner genauer unter die Lupe. Anschließend wird es noch einen Artikel zur grundsätzlichen Spielidee Deutschlands geben. Außerdem gehen wir noch in einem gesonderten Artikel darauf ein, auf was es für das deutsche Team gegen die einzelnen Gruppengegner besonders ankommen wird.
Deutschland
Deutschland verfügt unter Nagelsmann wie schon bei der EM 2024 über sehr gute Anlagen im Ballbesitzspiel und wird auch bei dieser WM zu den spielstärksten Teams zählen. Gerade im Kombinationsspiel besitzt man aufgrund der Ausrichtung sowie der Einzelspieler einiges an Potential. Speziell wenn man das Problem der Ungeduld, sowie Aktivität in bestimmten Phasen in den Griff bekommt kann das DFB-Team durchaus Spaß machen. Kleinere Problemzonen stellen zudem die Konterabsicherung, sowie Zuständigkeiten in der Manndeckung dar. Vor allem aufgrund der vergangen Testspiel- sowie Qualigegner bleibt es trotz der zuletzt sehr guten Bilanz schwer das DFB-Team richtig einzuordnen. So liegt das letzte Spiel gegen ein Team aus der Top 15 der Weltrangliste ziemlich genau ein Jahr zurück.
So kurz vor Turnierstart wirken andere Topteams wie Frankreich, Spanien oder Argentinien deutlich gefestigter als das DFB-Team. Gerade bei Rückschlägen kann dies im Laufe eines Turniers eine entscheidende Rolle spielen. Auch das Thema der Eingespieltheit ist hier ein nicht zu unterschätzender Faktor. Dennoch gehört Deutschland zum erweiterten Kreis der Favoriten und geht trotz nicht zu unterschätzender Herausforderungen gegen Ecuador und die Elfenbeinküste als klarer Favorit auf den Gruppensieg ins Rennen.
Wie spielt Deutschland? – Eine detaillierte Analyse der deutschen Spielanlage
Elfenbeinküste
Die Elfenbeinküste bewies sich in den letzten Jahren als eines der besten und vor allem spielstärksten Teams Afrikas. Dies hat mehrere Gründe. Trainer Emerson Fae, der während des Afrika Cups 2024 – den die Elfenbeinküste gewann – übernahm, stabilisierte das Team seit seiner Ankunft sowohl mit als auch gegen den Ball und installierte eine klare Identität. Ein weiterer Grund ist die stetig steigende Kaderqualität der Elfenbeinküste. So verfügt man mittlerweile über einen guten Mix an aufstrebenden Talenten und erfahrenen Spielern mit jeder Menge Erfahrung in den europäischen Topligen.
Die Startelf der Ivorer verfügt zwar über ein stabiles Grundgerüst, dennoch gibt es gerade im Abwehrzentrum, sowie in der Doppelspitze einige Fragezeichen. Während einen in der Inneverteidigung Verletzungsprobleme rund um Abwehrchef N’dicka plagen liegt dies im Sturmzentrum vor allem an der im März vorgenommenen Umstellung auf ein 4-4-2. Aber auch an den neu für die Elfenbeinküste spielenden Wahi und Bonny. Letzterer gab erst im letzten Spiel gegen Frankreich sein Debüt. Wahi galt seit seinem ersten Spiel im März eigentlich direkt als gesetzt. Daneben setzte Fae zuletzt meist auf einen kleineren, dribblingstarken Außenstürmer und testete dabei diverse Namen.
Doppelt besetzte Breite
Ein Kernmerkmal des ivorischen Spiels ist vor allem das Flügelspiel. Dieser Flügelfokus lässt sich vor allem auf die hohe Qualität des Kaders in dieser Position zurückführen, was die pragmatische Herangehensweise von Trainer Fae unterstreicht. Die Elfenbeinküste baut dementsprechend aus einem flachen 4-2-4 Aufbau heraus auf. Diese durch die auch im hohen Aufbau flache Positionierung der Außenverteidiger erzeugte doppelte Breite ist einer der Grundpfeiler der Ivorer.
Anspiele auf die Sechser sind im ivorischen Spiel dadurch eher selten zu sehen. So liegt der Fokus klar darauf über eine stabile Zirkulation in der Viererkette den Weg auf die Außenstürmer zu suchen. Die Elfenbeinküste zeigt hierbei aus der breiten Position der Flügelspieler speziell in der Dualität mit den Außenverteidigern immer wieder sehr gute Muster, wobei sich die die Dynamiken auf den beiden Seiten abhängig von den Stärken der der Außenstürmer etwas voneinander unterscheidet.
Auf der von der Elfenbeinküste im Aufbau präferierten linken Seite liegt der Fokus sehr stark auf dem Isolieren von Diomande, sowie dem Freiziehen der Dribblingwege. Der eher passstarke Konan agiert aus seiner initial flachen Positionierung hauptsächlich als Verbindungsspieler. Dabei gilt es durch die Zirkulation in der flachen Viererkette den Gegner zum Springen auf den Außenverteidiger zu locken, um ein mögliches Doppeln auf Diomande zu unterbinden. Durch das zumeist diagonale Anlaufen auf flache Außenverteidiger liegt ein großer Fokus auf der Sauberkeit des Aufdrehens von Konan, um den unisolierten Vertikalpass auf Diomande suchen zu können.
Der Leipziger ist dabei nicht auf die Positionierung in der maximalen Breite beschränkt. So zeigt Diomande je nach Anlaufen des Gegners auf Konan auch immer wieder ein gutes Timing für den Weg in den Halbraum, um sich dort auch Diagonalpässe des Innenverteidigers abzuholen. Gerade wenn Oulai auf der Doppelsechs agiert, sind diese Bewegungen in den Halbraum auch immer wieder Teil einer Dreiecksrotation, wobei Oulai nach links auskippt und Konan hochschiebt. Diese Rotationen bringen immer wieder Variationen in der ivorische Flügelspiel. Zusätzlich gibt Oulai gegen etwas tiefstehendere Gegner eine spielerische Komponente ins Spiel der Elfenbeinküste. Mit seinen 20 Jahren definitiv ein player to watch bei dieser WM.
Diomande überzeugt im Dribbling vor allem durch seine explosiven Antritte. Über diese explosiven kurzen Antritte auf wenige Meter gelingt es Diomande immer wieder Reaktionen des Gegners zu testen. Neben der Beschleunigung ist hier auch die Entschleunigung ein großes Thema. So stoppt Diomande in diesen Haken immer wieder abrupt ab, was das Dribbling manchmal etwas unkontrolliert aussehen lassen kann. Verteidiger können dieses Tempo im Abstoppen nicht mitgehen, wodurch sie in eine gewisse Reaktivität rutschen. Diomande nutzt dies, um mit einem längeren ebenso explosiven Antritt gegen das Momentum des Verteidigers im Moment dessen Abstoppbewegung das Tempo anzuziehen. Entscheidend hierbei ist auch die Beidseitigkeit Diomandes. So lässt sich beim Leipziger kaum eine präferierte Seite im Dribbling ausmachen, was ihn enorm unberechenbar macht. Eine ebenso wichtige Komponente in Diomandes Dribblings ist seine körperliche Robustheit. Gerade in 1ggX Unterzahldribblings ist dies ein entscheidender Faktor, um in engeren Räumen den Ball erfolgreich abzuschirmen. Er scheut dabei auch nicht eben jene Unterzahldribblings zu suchen.
Dies zeigt sich auch daran, dass Konan sich im Gegensatz zu Doue auf der rechten Seite nur situativ ins Offensivspiel einschaltet. Dennoch verfügen Konan und Diomande gerade im Kombinationsspiel in engeren Räumen über ein sehr gutes Verständnis füreinander und können gerade darüber immer wieder Drucksituationen lösen.
Auf der rechten Seite verfolgt man grundsätzlich ähnliche Intentionen. Die Unterschiede liegen hauptsächlich in den Spielerprofilen. So schaltet sich der laufstarke Doue, der vor allem über seine Dynamik kommt nach Pass auf Diallo deutlich häufiger durch Durchschieben im Halbraum in die Offensive ein, wodurch klassiche Dynamiken des Vorderlaufens entstehen. Diallo, der zwar Stärken im Dribbling besitzt, diese aber nicht mit der gleichen Aggressivität wie Diomande sucht, nimmt bei der Elfenbeinküste vielmehr in einer spielmachendere Rolle ein. So gibt dieser gerade bei Ballbesitz auf der linken Seite häufig die breite Position auf und sucht den Weg in den rechten Halbraum, um nach Verlagerung Torgefahr in Boxnähe zu entwickeln. Die Breite wird in diesem Fall dynamisch von Doue aus der Tiefe des Raumes belaufen, wodurch eine umgekehrte Dynamik des Vorderlaufens entsteht.
Verbindungsspiel
In den Anschlussbewegungen aus dem Flügelspiel ins Zentrum hinein zeigt die Elfenbeinküste noch Verbesserungspotential. Durch die Umstellung auf Doppelspitze zeigte man in diesem Punkt gerade im Vergleich zum Afrika Cup, als man hauptsächlich aus einem 4-3-3 heraus agierte, schon Verbesserungen. Über die diagonal versetzten Bewegungen der Stürmer gelang es immer besser in den zunächst aufgrund der Dribblingwege der Außenstürmer unbesetzten Halbräumen durch Abkippen des Stürmers Anbindungen zu schaffen. Der zweite Stürmer agierte zumeist gegenläufig, um auf möglichst direkten Wege die Tiefe zu suchen.
Wahi zeigt zwar immer wieder gute Ansätze durch Bewegungen in den Zwischenlinienraum, um Angebote für Ablagen zu schaffen, häufig fehlt es ihm jedoch an der Vororientierung, sowie der körperlichen Robustheit im Wandspiel. Spannend zu beobachten, wird hier welche Rolle Bonny, der dieses Wand- und Verbindungsspiel bei Inter bereits auf einem deutlich höheren Niveau unter Beweis gestellt hat, einnehmen wird. So könnte Bonny im Laufe des Turniers dem Spiel der Elfenbeinküste ein völlig neues Element hinzufügen, was das Offensivspiel auf eine neue Stufe heben könnte.
Bei aller Kritik am Verbindungsspiel gelingt es der Elfenbeinküste dennoch über das Flügelspiel aus den Dribblings immer wieder auf dem Flügel durchzubrechen, wodurch Flanken auch ein viel gesehenes Element des Teams sind.
Diese Probleme in der Vororientierung, sowie Verarbeitung im Verbindungsspiel macht sich teilweise auch im Konterspiel bemerkbar. Trotz dessen bleibt die Elfenbeinküste durch die Schnelligkeit, sowie Geradlinigkeit der Offensivreihe ein sehr gefährliches Team im Umschalten und kann sich gerade dadurch auch gegen qualitativ besser besetzte Teams wie Deutschland etwas ausrechnen.
Lange Bälle gegen Manndeckung
Im tiefen Aufbau gegen Manndeckung agiert die Elfenbeinküste hauptsächlich mit langen Bällen. Zielspieler sind aufgrund des bislang fehlenden physischen Neuners auch hier die Außenstürmer. Der Fokus liegt hier vor allem auf den zweiten Bällen. So setzen sich die Stürmer schon früh in den Zwischenlinienraum ab und versuchen so gegen den Instinkt der Tiefensicherung der Innenverteidiger bei langen Bällen zu agieren, um zweite Bälle einzusammeln. Aus diesen zweiten Bällen sieht man immer wieder gute Ansätze im Spiel und Geh zwischen Außenstürmer und ballnahem Stürmer, wodurch ähnliche Stärken wie im Konterspiel zum Tragen kommen.
Teilwiese setzt die Elfenbeinküste auch aus dem Spiel heraus auf diese langen Bälle auf den Flügel. Die Innenverteidiger suchen hierbei gegen Mittelfeldpressing direkt den langen Ball hinter die Kette in den Lauf der Außenstürmer, um diese nach vorhergegangener Doppelbewegung ins Laufduell gegen ihre direkten Gegenspieler zu schicken. Dadurch stellt man eine dauerhafte Gefahr in die Tiefe dar, sollte der Verteidiger seine Mannorientierung auf den Außenstürmer zu früh zu eng fassen. Gleichzeitig sorgt dies dafür, dass Außenverteidiger die entgegenkommenden Bewegungen der Außenstürmer nicht immer direkt verfolgen, wodurch der Außenstürmer einen Bewegungsvorteil gewinnt.
Spiel gegen den Ball
Gegen den Ball setzte die Elfenbeinküste zuletzt vermehrt auf ein recht passives 4-4-2 Mittelfeldpressing. Die Stürmer agieren hauptsächlich blockend gegen die gegnerischen Sechser und sind auch durch Rückwärtspressing kaum involviert. Vielmehr lauernd diese schon im gegnerischen Ballbesitz auf mögliche Umschaltmomente. Die Außenstürmer agieren auffällig mannorientiert gegen den gegnerischen Außenverteidiger und fallen dadurch teilweise beidseitig in die eigene Kette. Durch diese tiefe Positionierung, sowie die zumeist sauber ausgeführten Übergaben zwischen Außenverteidiger gelingt es zwar recht gut Flügeldurchbrüche abzuwehren, jedoch fehlt es häufig an Breite in der zweiten Pressinglinie.
Dadurch entwickelt sich die im 4-4-2 natürliche Bruchstelle zwischen Stürmer und Außenstürmer zu einer Problemzone, was sich zum einen durch die fehlende vertikale Isolation im Halbraum bemerkbar macht. Durch die Passivität der Stürmer können gegnerische Halbverteidiger dadurch weit andribbeln und die vertikale Anbindung in den Zwischenlinienraum suchen. Ziel ist es diese fehlende Isolation verstärkt durch ballorientiertes Engerfassen des Mannbezug der Sechser gegen die Halbraumspieler zu unterbinden. Hier stößt man jedoch auf ein weiteres Problem der Passivität. So agiert die Viererkette im Durchdecken und Rausschieben in den Zwischenlinienraum häufig zu passiv, was schnell zu einer durch Überladen eines zweiten Spielers im Halbraum schnell zu Problemen führen kann.
Zusätzlich tut man sich durch die mannorientierte Haltung der Außenstürmer schwer gegen Verbindungsspiel diagonal auf diesen Verbindungsspieler heraus das Zentrum zu isolieren. Diese Funktion muss in diesem Fall der ballnahe Sechser übernehmen, wodurch dieser in Kombination mit dem Nichtaufnehmen von Abkippbewegungen schnell durch Horizontalspiel in den Zwischenlinienraum überspielt werden kann. Diese hohe Priorität der Boxverteidigung und Tiefensicherung führt dazu, dass Gegner wiederholt rund um Zone 14 einen offenen Fuß beziehungsweise gefährliche Abschlusspositionen bekommen.
Auch im situativen manndeckenden Angriffspressing macht sich dieses Problem der Priorität auf Tiefensicherung bemerkbar. So tut man sich bei entgegenkommenden Bewegungen von Spielern aus der letzten Linie immer wieder schwer den Druck weiterhin aufrechtzuerhalten. Gerade beim Afrika Cup-Aus gegen Ägypten, aber auch im letzten Testspiel gegen Frankreich war dies auffällig, als sich Marmoush beziehungsweise Cherki immer wieder aus der letzten Linie lösten. Dadurch gelang es mehrfach einen der Sechser dazu zu bringen ihre Mannorientierung aufzulösen und den entgegenkommenden Spieler aufzunehmen. Daraus entstand nach Finden des nun freien Sechsers eine Kettenreaktion der Überzahl, wodurch Ägypten beziehungsweise Frankreich mehrfach zu aussichtsreichen Gelegenheiten kamen.
Trotz der guten Defensivbilanz der Elfenbeinküste mit nur drei Gegentreffern in der Qualifikation bereitet die Defensive aufgrund der eben erwähnten Schwächen durchaus Sorge. So hat die Elefenbeinküste ihre Stärken vor allem in der Robustheit, Zweikampfführung und Boxverteidigung und versucht dadurch strukturelle Mängel zu kaschieren.
Ecuador
Trainer und Kader
Unter Trainer Sebastian Beccacece erlebte das kleine Land im Nordwesten Südamerikas zuletzt einen großen Aufschwung. Der Karriereweg des Argentiniers ist durchaus beeindruckend. Mit 23 Jahren startete der heute 45-jährige seine Trainerkarriere als Co-Trainer von Jorge Sampaoli. Über 14 Jahre sammelte Beccacece in diversen Vereinen Südamerikas, sowie der argentinischen Nationalmannschaft Erfahrungen, ehe er sich 2018 für den Schritt als Cheftrainer entschied. Nach mehreren kurzen Amtszeiten in Argentinien, sowie in Elche übernahm er schließlich im August 2024 das Nationalteam Ecuadors. Seit dem Amtsantritt Beccaceces verlor man nur ein Spiel und überzeugte mit einer beeindruckenden Bilanz in der Qualifikation. In 18 Spielen kassierte man nur starke fünf Gegentore und landete trotz eines Punktabzugs von -3 Punkten aufgrund eines Verstoßes gegen die Fifa Regularien auf Platz zwei. Dabei setzte man sich vor den südamerikanischen Schwergewichten Kolumbien, Uruguay und Brasilien durch.
Der Kader Ecuadors bestätigt den Eindruck der Statistiken aus der Qualifikation. Vor allem die stark besetzte Defensive sticht hier heraus. Im Tor gilt Galindez von CA Huracan in Argentinien als gesetzt. In der Viererkette davor ist neben Pacho und Hincapie auch Ordonez von Brugge relativ sicher gesetzt. Letztlich hinter dem vierten Mann bleibt ein kleines Fragezeichen. Eine Option ist Linksverteidiger Estupinian, wodurch Ordonez als Rechtsverteidiger agieren würde. Ebenfalls als gesetzt gilt Alan Franco. Der 26-jährige ist das Schweizer Taschenmesser Ecuadors. So kam der gelernte Sechser in den letzten Spielen sowohl als Rechtsverteidiger, aber auch als rechter Flügelspieler, sowie als Zehner zum Einsatz. Durch seine taktische Flexibilität bietet er diverse Möglichkeiten kleine Veränderungen in der strategischen Ausrichtung vorzunehmen. Stand jetzt ist ein Einsatz als nomineller rechter Außenstürmer aufgrund der Qualität in der Viererkette am wahrscheinlichsten, jedoch ist je nach Gegner auch ein Einsatz als Rechtsverteidiger denkbar, um vor ihm mit einem der dribblingstärkeren Außenstürmer zu agieren. Durch Francos Pressingstärke im Zentrum ist jedoch auch ein Einsatz als Zehner nicht ausgeschlossen.
Auf der Doppelsechs sind Caicedo und Vite gesetzt. Genauso dürfte es im Sturmzentrum aussehen. Dort ist weiterhin der erfahrene Valencia gesetzt. Auf der Zehn beziehungsweise der zweiten Spitze gestaltet sich die Situation relativ offen. Sowohl Plata, als auch Yeboah dürfen sich hier Chancen auf die Startelf ausrechnen. Sollte Franco als Rechtsverteidiger agieren ist sogar denkbar, dass beide Spieler starten. Auch auf der linken Seite hat man mit Angulo, der eher den klassischen auf 1gg1 fokussierten Außenstürmer verkörpert, und Minda, der mehr Tiefgang bietet, zwei Optionen. Insgesamt verfügt der Kader Ecuadors über ein klar eingespieltes Grundgerüst aus sechs Spielern mit mehreren qualitativ guten Optionen, um gegnerangepasst zu agieren.
Defensivstärke
Die Stärken der Ecuadorianer liegen auch aufgrund des Personals in der Arbeit gegen den Ball. Hauptsächlich agiert man hierbei aus einem gut organisierten 4-4-2 Block mit klaren Auslöse- und Zugriffsmechanismen. Die Stürmer agieren gegen einen Viereraufbau des Gegners zunächst an den Sechser(n) orientiert und suchen nicht direkt die Auslösung auf die Innenverteidiger. Erst beim Pass auf die flachen Außenverteidiger löst der Außenstürmer den Zugriff aus und schiebt diagonal aus seiner recht flachen, eingerückten Positionierung. Dies Sauberkeit dieser Pressingwinkel ist hier besonders hervorzuheben. Durch die flache initiale Positionierung auf Höhe der Sechser wird zwar der diagonale Passweg in den Zwischenlinienraum isoliert, jedoch bleibt der horizontale Passweg vom Außenverteidiger auf die Sechser geöffnet. Aufgrund dessen lösen die Stürmer Ecuadors ihre Mannorientierung auf die Sechser erst recht spät, sobald der Außenverteidiger den Rückpassweg sucht. Das Timing hierbei ist entscheidend. Der Rückpass von Außenverteidiger auf Innenverteidiger ist somit gleichzeitig der Auslöser, um über das Auslösen der Stürmer auf die Innenverteidiger und Nachschieben der Sechser an Höhe zu gewinnen. Auch hier überzeugt Ecuador wiederholt durch gutes Timing.
Dem flachen Außenverteidiger des Gegners bleibt in diesem Fall hauptsächlich der vertikale Pass in den Fuß des Außenstürmers. Durch die in diesem Fall fehlende horizontale Isolation des Zentrums versucht man durch eine enge Mannorientierung der Außenverteidiger ein Aufdrehen des gegnerischen Außenstürmers zu unterbinden. So soll eine Dynamik aus der Isolation heraus durch ein auf den Verteidiger zudribbeln oder Spiel und Geh Momente mit dem Halbraumspieler unterbunden werden. Gerade gegen die dribblingstarken 1gg1 Spieler der Elfenbeinküste wird dies einen der Schlüsselmomente im Mittelfeldpressing darstellen. Grundsätzlich soll dem Außenstürmer durch diese enge Deckung und die zuvorgegangenen diagonalen Pressinwinkel nur noch die Ablage in den Halbraum gelassen werden, wo die Sechser Ecuadors allerdings mannorientiert zu den Achtern/Zehnern agieren. Gerade in diesen Duellen im Zwischenlinienraum besticht Ecuador egal ob durch die Sechser oder die herausstechenden Innenverteidiger über eine sehr gute Aggressivität. Zusätzlich löst sich der ballferne Sechser immer wieder gut von seiner Mannorientierung und verstärkt so die Sicherung des Zwischenlinienraums. Auch die Stürmer und Außenstürmer überzeugen wiederholt durch weite Wege im Rückwärtspressing, was die defensive Kompaktheit weiter verstärkt.
Ecuador zeigt sich in diesen recht klaren Grundmechanismen je nach Aufbaustruktur des Gegners immer wieder anpassungsfähig.
- Gegen 4+2: So agieren die Stürmer etwas passiver, wodurch die Auslösung fast ausschließlich durch die Außenstürmer erfolgt. Erst bei Rückpass der Außenverteidiger wird vollständig ausgelöst. Die Sechser agieren dementsprechend etwas loser im Zwischenlinienraum und verstärken erst nach Anspiel der Breite ballnah ihre Mannorientierung. Ballfern kann sich so frühzeitig gelöst werden und das Zentrum gesichert werden.
- Gegen 4+1: Die Stürmer agieren aktiver im Scheibenwischerprinzip und schieben diagonal auf den ballführenden Innenverteidiger heraus. Der Pressingwinkel ist durch die initiale Startposition beim gegnerischen Sechser aus dem Zentrum heraus kommend gewählt, wodurch der Innenverteidiger schon etwas zum Anspiel in die Breite gelenkt wird. Entscheidend ist zudem die Diagonalität des Pressingwinkels, um dem ballfernen Stürmer Zeit zu geben auf den Sechser zu fallen. Die Sechser agieren in diesem Fall in klaren Mannorientierungen im Zwischenlinienraum, um bei Anspiel aus der Breite für Ballgewinne zu sorgen.
- Gegen Dreieraufbau: Ein Außenstrmer (zumeist Franco) fällt dynamisch in eine Fünferkette. Je nach Progressivität des Halbverteidigers auf dieser Seite wird versucht dies entweder über Rückwärtspressing des ballnahen Stümers oder diagonales Herausverteidigen von Caicedo abzudecken. Hier ist vor allem das Timing und die Kommunikation in den Übergaben zwischen Caicedo und Ordonez entscheidend, um den freiwerdenden Halbraumspieler aufzunehmen.
Neben dem Mittelfeldpressing setzt Ecuador situativ auch regelmäßig auf Phasen des höheren Pressings. Speziell nach Abstößen stellt man den Gegner gerne mannorientiert. Die Auslösung erfolgt in diesem Fall weiterhin nach den oben besprochenen Grundmechanismen. Auch hier zeichnet Ecuador eine gute Grundintensität aus. Dieses phasenweise Angriffspressing macht Ecuador zu einem sehr kompletten Team gegen den Ball. Zudem erzeugen diese Pressingphasen wiederholt auch vielverspreche Ballgewinne aus denen Ecuador auf sehr direkten Weg aus dem tiefen Halbraum heraus sehr direkt über die umschaltstarken Offensivspieler Richtung Tor umschaltet.
Insgesamt mag diese Herangehensweise kein Hexenwerk sein und gerade auf Klubebene nicht selten zu sehen sein. Das beeindruckende an Ecuadors Spiel gegen den Ball ist vielmehr die Sauberkeit in der Umsetzung, sowie die die taktische Disziplin. Man macht schlicht sehr wenige Fehler. Gerade aufgrund der stark limitierten Trainingszeit macht einen diese sehr gute, anpassungsfähige Organisation gegen den Ball Im Nationalmannschaftskosmos zu einem der am unangenehmsten bespielenden Teams, an dem sich in diesem Turnier vermutlich noch so manches Team die Zähne ausbeißen wird.
Ecuador findet den freien Mann
Im eigenen Aufbau agiert Ecuador zumeist aus einem 4-3-3 heraus. Ein großer Fokus liegt hier auf dem Finden des freien Manns. Torhüter Galindez versucht über längere Ballbesitzphasen immer wieder die Auslösung des Gegners zu locken. Außerdem verfügt er über durchaus gute Fähigkeiten mit dem Ball am Fuß. So sieht man regelmäßig gut ausgeführte Chipbälle auf einen der breit agierenden Innenverteidiger. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem Ablagenspiel über Sechser Caicedo. Dieser bietet sich wiederholt gut diagonal zum Torhüter an und kann so in den Druck hinein angespielt werden. Ecuador agiert aus dem tiefen Aufbau hauptsächlich über positionelle Vorteile und versucht durch diese Ablagen die Innenverteidiger ins raumüberbrückende Andribbeln zu bekommen.
Nach Überspielen der ersten Pressinglinie setzt Ecuador meist auf einfache Dreiecksrotationen auf dem Flügel. Dabei gilt es vor allem die Charakteristiken der beiden Achter Vite und Plata/Yeboah/Franco zu verstehen. Gerade Vite ist jemand der den Ball vor allem in den Fuß fordert und sich aus seiner höheren Achterposition gerne fallen lässt. Eine wiederkehrende Rotation ist z.B., dass der hochschiebende Linksverteidiger vom Innenverteidiger angespielt wird, Vite fällt im Halbraum als ballsichernde Option und kann sich a) ins Zentrum aufdrehen oder b) den Chipball auf den diagonal einlaufenden Außenstürmer suchen. Auch Hincapie/Estupinian suchen als Teil der Rotation teilweise die Tiefe im Halbraum. Die linke Seite ist generell die präferierte Aufbauseite Ecuadors. Dies mag vor allem an der hohen Aktivität von Vite und den spielstarken Linksverteidigern Estupinian/Hincapie liegen. Auf der anderen Seite stellt sich die Dynamik etwas anders dar. Plata/Yeboah agieren dort eher als Tiefengeber um Valencia herum. Tendenziell sucht man dort eher die Dribblings des Außenstürmers beziehungsweise direkte Bälle in die Spitze.
Insgesamt tut sich Ecuador allerdings durchaus schwer im Bespielen tieferstehender Gegner. Gerade wenn die Dynamik des numerischen Vorteils verschwindet, fällt es schwer aus der Statik im höheren Aufbau für Dynamik zu sorgen. Hier fehlt es häufig an einem klaren Plan, wodurch man sehr auf Einzelaktionen angewiesen ist. Dies machte sich in der Qualifikation vor allem gegen kleinere Teams bemerkbar, als man trotz spielerischer Überlegenheit mehrfach nicht über ein Unentschieden hinauskam. So ist man in der Chancenkreation vor allem auf hohe Ballgewinne im Angriffspressing, Umschaltmomente aus dem Zugriff im Mittelfeldpressing sowie Kettenreaktionen numerischer Vorteile aus dem tiefen Aufbau heraus angewiesen. Längere Ballbesitzphasen haben vielmehr eine entlastende Wirkung, welche durch die spielerische Qualität der Verteidiger und Sechser Caicedo auch zum Tragen kommt.
11:20 Brasilien
Ecuador ist zwar sehr gut im Finden des freien Manns gegen -1 Angriffspressing des Gegners, jedoch lassen sich diese Vorteile gegen Manndeckungen nur schwer realisieren. In diesem Fall verzichtet man größtenteils auf flache Lösungen und bereitet gezielt lange Bälle von Galindez vor. Zielraum hierbei ist häufig der linke Halbraum. Dieser wird bewusst durch ein Entgegenkommen von Vite aus der hohen Achterposition heraus neben Caicedo freigezogen. Dieser freigezogene Raum wird anschließend per Chipball auf den horizontal einlaufenden linken Außenstürmer direkt bespielt. Häufig lässt sich Valencia auch als Wandspieler fallen und ist Ziel des ersten Balls. Der Außenstümer beläuft den Halbraum dann auf Ablage, um daraus ins Dribbling zu kommen.
Insgesamt sind im
Curacao
Die kleine Insel aus der Karibik nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal bei einer WM-Endrunde teil, was einem Fußballwunder gleicht. Maßgeblichen Anteil an der erstmaligen Teilnahme Curacaos hat Trainer Dick Advoacat. Der Niederländer zählt zu den erfolgreichsten und erfahrensten Trainern der Niederlande und blickt auf eine jahrzehntelange Karriere bei verschiedensten Vereinen und Nationen auf mehreren Kontinenten zurück. Der 78-jährige professionalisierte das Nationalteam Curacaos und formte vor allem aus in den Niederlanden geborenen Spielern mit Vorfahren aus Curacao ein konkurrenzfähiges Team. Kurios war zudem, dass Advocat nachdem er im März seinen Rücktritt aus familiären Gründen bekannt gab im Mai nach Forderungen der Spieler und Fans als Nationaltrainer zurückkehrte. Die Testspiele im März betreute Fred Rutten unter dessen Führung man beide Spiele verlor.
Die enge Verflechtung Curacaos mit den Niederlanden aufgrund der kolonialen Vergangenheit zeigt sich nicht nur auf der Trainerposition, sondern auch im Kader. So sind 25 von 26 Spielern Curacaos in den Niederlanden geboren. Dementsprechend stark ist auch der fußballerische Einfluss. Nahezu alle Spieler durchliefen Jugendakademien in den Niederlanden und sind im Gegensatz zu anderen Fußballzwergen wie San Marino oder Andorra dementsprechend auf einem guten fußballerischen Grundniveau ausgebildet. Gerade ehemals große Talente wie Chong, Bazoer oder Locadia sind durchaus bekannte Namen im Kader Curacaos. Dennoch dürfte man vor allem qualitativ zu einem der schwächsten WM-Kader in diesem Jahr zählen.
Die Spielidee Curacaos ist recht einfach gehalten. Gegen den Ball setzt Advocat wie viele Teams heutzutage auf eine Manndeckung. Allerdings behält Curacao ähnlich wie Frankfurt zuletzt unter Riera eine +1 Überzahl durch einen Innenverteidiger, wodurch Stürmer Locadia vorne im -1 gegen die beiden Innenverteidiger anläuft. Dadurch lässt sich nur selten Druck auf den gegnerischen Aufbau ausüben, wodurch man sich schnell im Mittelfeldpressing wiederfindet. Der Vorteil dieser Art der Manndeckung besteht vor allem in ihrer Einfachheit. So bestehen auf dem gesamten Platz klare Zuteilungen inklusive einer zusätzlichen Absicherung, die in vielversprechenden Situationen des Gegners eingreifen kann. Diese klaren Zuteilungen schaffen einen gewissen Zugriff bei Anspiel des markierten Gegenspielers und geben dem Team eine gewisse Stabilität.
Ein großer Nachteil, weshalb man diese Art der Manndeckung heute kaum noch sieht, ist die Kombination aus Manndeckung, sprich Reaktivität und fehlendem Druck auf den Ball. Dadurch befindet man sich stets in einer reaktiven Position. Der Gegner kann den Ball dominieren und durch eigene Bewegungen die Positionen der Spieler Curacaos bestimmen. Dadurch werden gezielt Räume bespielt und dynamische sowie positionelle Vorteile erzeugt. Gegen die Gegner Curacaos in der Qualifikation mag dies ein effektives Mittel sein, doch vermutlich wird dieser Ansatz auch aufgrund der unterlegenen individuellen Qualität in den einzelnen Manndeckungen in dieser WM-Gruppe an seine Limits stoßen. Diese Unterlegenheit in den einzelnen Manndeckungen führt immer wieder dazu, dass sich die Spieler dazu gezwungen sehen taktische Fouls zu ziehen. Dies bleibt oft die letzte Option um zu verhindern, dass ein weiterer freier Spieler für den Gegner entsteht.
Eine Frage, die sich abseits der Manndeckung noch stellt, ist die Frage der Formation. So setzte Advocat in der Qualifikation hauptsächlich auf ein 4-3-3 mit einem Sechser und zwei Achtern. Dadurch agierte je nach Positionierung des gegnerischen Stümers einer der Innenverteidiger als freier Mann. Zuletzt teste man im Testspiel gegen Schottland jedoch auch ein 5-4-1 mit einem Zentralverteidger als klarem Libero. Die Halbverteidiger können so noch klarer in ihren Zuteilungen auf mögliche Halbraumspieler, um aus der Kette herauszuverteidigen ohne, dass die Tiefensicherung so leicht gelöst werden kann. Gerade deshalb halte ich das 5-4-1 aktuell für die deutlich wahrscheinlichere Option.
Auch mit dem Ball hält Curacao das Spiel sehr einfach. Das favorisierte Mittel sind hier lange Bälle auf Zielspieler Locadia. Interessant hierbei ist vor allem das Zusammenspiel mit Rechtsaußen Chong. Dieser bewegt sich immer wieder gut auf Ablage von Locadia, um nach erfolgreichem Wandspiel Dynamik im Dribbling zu erzeugen. Gerade in diesen Anschlussaktionen ist Curacao trotz der überschaubaren Qualität nicht zu unterschätzen. Ebenso im tiefen Aufbau zeigt man aufgrund der technisch guten Ausbildung der Spieler zeitweise überraschende Ballbesitzstafetten.
Ausblick
Die Gruppe E verspricht eine spannende Konstellation. Deutschland geht zwar als klarer Favorit in die Gruppe Ecuador und die Elfenbeinküste haben aufgrund ihrer ganz eignen Herausforderungen durchaus das Potential zu Stolpersteinen zu werden. Gerade Ecuador wird aufgrund der starken Defensive eine schwer zu knackender Gegner sein. Letztlich sollte sich das DFB-Team aufgrund der individuellen Qualität, sowie der strukturiertesten Spielanlage dieser Gruppe dennoch als Gruppensieger durchsetzen.
Dahinter ist ein recht spannender Kampf, um Platz zwei zu erwarten. Gerade das direkte Duell zwischen Ecuador und der Elfenbeinküste verspricht ein durchaus spannendes Spiel zu werden. Ecuador überzeugt im direkten Duell vor allem durch die herausragende Defensive, während die Elfenbeinküste den Erfolg im eigenen Flügelspiel sucht. Gerade aufgrund der Schwäche von Curacao dürften sich auch beide Teams Chancen auf ein Weiterkommen ausrechnen. Aktuell sehe ich Ecuador aber leicht vor der Elfenbeinküste. Curacao geht als großer Außenseiter in die Gruppe und wird es schwer haben zu Erfolgen zu kommen. Curacao definiert sich hierbei vor allem über lange Bälle und die Manndeckung.
FN fand durch die Ära Guardiola (und Spielverlagerung) zum taktischen Diskurs und hat ein Faible für undurchsichtige Muster und extrem fluiden Ballbesitzfußball. Auf X ist er unter @felix_nb zu finden





Keine Kommentare vorhanden Alle anzeigen