Wie Borussia Dortmunds High-Speed-Offensive funktioniert

Borussia Dortmund lässt einen immer häufiger grübeln. Der BVB verfügt über sehr viele hochkarätige Talente, kann das Potenzial aber nicht immer ausschöpfen und sorgt in der Offensive trotzdem regelmäßig für Spektakel. Wodurch zeichnet sich die Offensive aus?

In den Partien seit Ende November – also seit der taktischen Umstellung auf ein 3-4-3 – wird immer deutlicher, wie Dortmund hauptsächlich über Umschalt- und Schnellangriffe offensiven Erfolg findet. Der langsame Spielaufbau liegt dem BVB hingegen nicht. Er kann sich zuweilen schadlos halten, wenn der Gegner nicht so starkes Pressing spielt, aber die Spieleröffnung von hinten bringt insgesamt zu geringen offensiven Output. Die drei Spieler in der Dreierkette haben ihre Schwierigkeiten, wenn sie intensiv angelaufen werden, denn ihnen fehlt die notwendige Mobilität für ausgezeichnete Pressingresistenz. Durch kluge Anlaufbewegungen werden die drei ebenso wie die beiden Flügelläufer häufig zu Pässen verleitet, die im weiteren Verlauf der Szene zu Ballverlusten führen.

Erschwerend kam zuletzt hinzu, dass mit Manuel Akanji ein Rechtsfuß auf der linken Seite spielen musste, weil Dan-Axel Zagadou verletzt ausfiel. Damit ist der schwächelnde Akanji noch schwerer in den Spielaufbau einzubinden. Währenddessen strahlt der in die Jahre gekommene rechte Halbverteidiger Łukasz Pisczezk nur noch bedingt Sicherheit aus. Trotzdem ist der Pole zumeist stärker in die Angriffsgestaltung involviert, die sich in Abwesenheit von Zagadou ohnehin deutlich auf die rechte Seite verlagert. Dort hat der BVB neben Piszczek zumeist noch Spielmacher Julian Brandt, Flügelläufer Achraf Hakimi und einen der beiden Außenbahndribbler Jadon Sancho oder Thorgan Hazard. Gelegentlich schaltet sich auch noch Marco Reus von weiter vorn auf dieser Seite ein, wenn er sich im Stile eines Falschen Neuners zurückfallen lässt oder neben Erling Haaland und damit als Halbstürmer aufgeboten wird.

An spielerischer Klasse mangelt es dem BVB insofern in diesem Bereich des Spielfeldes keineswegs. Und doch kann er schwerlich mit bedächtigen Passstafetten entscheidende Raumgewinne verzeichnen, bei denen er auch Linien des Gegners überspielt. Im Vergleich aller Bundesliga-Teams spielt Dortmund am wenigsten direkt, bewegt den Ball also vor einem Torschuss über viele Meter im Verhältnis zur linearen Distanz zum Tor. Das deutet daraufhin, dass der BVB mehr als jede andere Mannschaft auf Quer- und auch Rückpasse zurückgreifen muss, weil sich keine offenen Passwege nach vorn ergeben oder weil Spielzüge abgebrochen werden müssen. Das hat gewiss auch mit der strategischen Ausrichtung unter Cheftrainer Lucien Favre zu tun, stellt aber trotzdem ein Problem dar, weil Ballbesitz und offensiver Output nicht im optimalen Verhältnis stehen. Nach der taktischen Umstellung konnte der BVB sein Spiel etwas direkter gestalten, gehört aber weiterhin zu jenen Teams, die lang für Raumeroberungen benötigen.

Directness wird von StatsBomb wie folgt definiert: A ratio of the distance towards goal from the start of a possession that ended in a shot, divided by the total distance travelled in buildup to the shot.

Vereinzelt geht Dortmund höheres Risiko, indem es den Ball im Spielaufbau nicht zu lange in der ersten Linie zirkulieren lässt und stattdessen rasch Direktpässe und schnelle Ablagen einsetzt. Ein Schema, das im Spiel gegen den 1. FC Köln in dieser Form auftrat, ist auf der untenstehenden Grafik abgebildet. Insbesondere gegenläufige Bewegungen, mit denen die gegnerische Deckung gebrochen werden kann, haben sich als vielversprechend entpuppt und kommen etwa der Spielweise von Hakimi entgegen.

Trotzdem bleibt der Spielaufbau als Ganzes ein Schwachpunkt, wenn ein Gegner nicht gerade durch schwaches mannorientiertes Verteidigen – wie etwa kürzlich Union Berlin – den Dortmundern einige freie Anspiele und dadurch auch die Tempoaufnahmen bei gleichzeitigem Raumgewinn ermöglicht.

Die Umschaltmaschine

Abseits des eigenen Spielaufbaus ist Dortmund vor allem dann erfolgreich, wenn es aus der Balleroberung heraus agieren kann. Dabei ist nicht einmal entscheidend, wo diese Balleroberung genau stattfindet, lediglich die situative Unordnung im gegnerischen Defensivverbund ist für den Erfolg wichtig. Denn genau diese Unordnung nutzt der BVB teilweise gnadenlos aus – etwa, wenn sich ein Verteidiger nach vorn eingeschaltet hat und in den Momenten nach der Balleroberung sein Platz in der Abwehrkette verwaist ist. Obwohl die Dortmunder seit der taktischen Umstellung hinter Bayern München den zweitmeisten Ballbesitz der 18 Bundesligisten verzeichnen, gehören sie Liga-weit zu den erfolgreichsten Kontermannschaften.

Mit 2,13 Kontertorschüssen pro Partie sowie 4,38 Schüssen, die aus hohem Pressing resultieren (High Press Shots), liegt die Mannschaft mit an der Spitze der Bundesliga. In Anbetracht des hohen Ballbesitzes und auch der gewöhnlichen Spielweise vieler Gegner in Duellen mit dem BVB sind das beeindruckende Werte. Die 3,75 freien Schüsse pro Partie bedeuten zudem, dass der BVB in dieser wichtigen Statistik im 94. Perzentil der Bundesliga auftaucht. (Clear Shots sind Schüsse, bei denen zwischen dem Schützen und dem Tor nur noch der Torhüter, aber kein Verteidiger steht.)

Allein an den letzten acht Spieltagen kam der BVB zu elf Schüssen, für die er nach der Balleroberung beziehungsweise nach dem Beginn einer neuen Spielsituation jeweils unter 25 Sekunden benötigte und bei denen er in neun Fällen aus der eigenen Hälfte heraus startete. Mit dem Transfer von Haaland hat der BVB künftig sogar noch mehr Möglichkeiten im offensiven Umschaltspiel, weil der 19-Jährige ein gutes Gespür dafür hat, ob er im Zentrum verbleiben und sich für Ablagen auf Reus und Co. in Position bringen soll oder aber seinen direkten Bewacher mit Bewegungen zum Flügel aus dem Abwehrzentrum herauslockt. Haaland ist trotz seiner kleinen technischen Unsauberkeiten ein nahezu perfekter Ablagenspieler für die Offensivkräfte hinter und neben ihn, die sowieso bei hohem Tempo den Ball nach vorn gerichtet dann sauber in die Zielräume tragen oder spielen können .

Ein Hauptgrund für Dortmunds erfolgreiches Umschaltspiel besteht in der zunehmenden Stärke im Gegenpressing. Das Team forciert mehr als jedes andere Team in der Bundesliga Gegenpressing-Situationen und versteht es anschließend auch sehr gut, sich nach der Balleroberung aus der Kompaktheit zu befreien. Natürlich hilft es, wenn so tempostarke Akteure wie Hakimi, Sancho oder Hazard dabei mitwirken, eben diese Situationen aufzulösen und den Gegenstoß voranzutreiben. Aus dem Gegenpressing ergeben sich immer wieder Angriffe im offenen Feld, die dann bei weitem einfacher abzuschließen sind. Nicht ganz grundlos weist Dortmund die meisten erfolgreichen Pässe im gegnerischen Strafraum aus.

Fazit

Gerade Umschaltangriffe hängen von der individuellen Qualität der einzelnen Spieler und deren intuitives Verständnis untereinander ab. Die Situationen nach Balleroberungen sind nicht repetitiv und unterscheiden sich von Fall zu Fall doch recht deutlich. Borussia Dortmund verfügt über mehre Tempospieler, nun auch einen Sturmanker und mit Julian Brandt sowie Axel Witsel auch über eine druckvolle Achse im Rückraum. Insofern ist es fast nur logisch, dass sich der BVB bei hohem Tempo so wohl fühlt.

PeterVincent 14. Februar 2020 um 18:46

Im Sommer dürften Sancho und Hakimi den BVB verlassen, aber die nächsten Hochbegabten stehen schon bereit. Tempo ist wichtig, aber die spielerische Klasse eben auch. Da wäre Havertz > Reus ein großes Upgrade. Sancho wird man nicht 1:1 ersetzen können, aber der offensive Output dürfte auch bei so einem Team groß genug sein. Mats würde ich nächste Saison gerne in Italien sehen. Wenn Bayern ETH nicht will, hätte der mit so einer Mannschaft sicher seine Freude:

—————-Haaland—————-Rashica———–
——————————Havertz————————-
————A. Maier———————-Brandt———-
——————————-Witsel————————–
Gueirrero—Zagadou————–Can———-RAV
——————————-Bürki—————————

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tobit 16. Februar 2020 um 11:02

Havertz ist für den BVB unerreichbar. Man wird nicht Mal eben den Transferrekord verdreifachen – schon gar nicht um damit den Kapitän auf’s Abstellgleis zu manövrieren.

Rashica und Maier finde ich auch sehr interessant und sollten finanziell darstellbar sein. Ob der nächste Halbstürmer (zusätzlich zu Reus und Hazard) aber wirklich die richtige Wahl ist, besonders bei nur einer solchen Position, bezweifle ich.

Ich würde gerne Sabitzer holen, da er im Mittelfeld mittlerweile wirklich alles spielen kann und glaube ich gut zu den ebenfalls sehr variablen Brandt und Witsel passen würde.

— Haaland – Reus —
Hazard – Brandt – Sabitzer
— Witsel —
Guerreiro – Zagadou – Can – Hysaj
— Bürki —

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Daniel 2. März 2020 um 16:43

Warum sollte Sabitzer für den BVB erreichbarer sein als Havertz? Er hat nochmal einen Sprung gemacht, ist unter Nagelsmann Leistungsträger und Führungsspieler. Leipzig ist dank Red Bull nicht auf Transfereinnahmen angewiesen, zumal sie im Sommer vielleicht viel Geld für Upamecano einnehmen werden. RB Leipzigs Zukunftsprognose ist nicht schlechter als die des BVB, Leipzig ist näher an seiner österreichischen Heimat als Dortmund und er ist seit Jahren dort. Weder für Sabitzer noch für Leipzig ist da für mich ein Mehrwert durch den Transfer erkennbar, es sei denn der BVB erzeugt diesen Mehrwert für Leipzig durch eine unangemessen hohe Ablösesumme und für Sabitzer durch ein deutlich aufgestocktes Gehalt. Für Havertz hingegen hätte ein Wechsel zum BVB den Vorteil eines sportlich deutlich besseren Vereins.
Sancho würd ich im Sommer anstelle des BVB nicht abgeben. Er hat Vertrag bis 2022, wenn er nicht verlängern will kann man ihn auch im darauf folgenden Jahr noch verkaufen. Hakimi und Sancho gleichzeitig abzugeben würde schon wieder die Erreichung der sportlichen Ziele nächste Saison massiv in Gefahr bringen.

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tobit 2. März 2020 um 19:05

Der Unterschied ist, dass Havertz zu wirklich jedem Verein wechseln kann, ihn Leverkusen wahrscheinlich erst im deutlich dreistelligen Bereich gehen lässt und er bei einem Wechsel in eine Gehaltsklasse vorstößt, von der Sabitzer (und beim BVB alle außer Reus) nur träumen kann. Und deutlich bessere Gehälter als Leipzig zahlt der BVB schon seit Jahren, wie man zuletzt am Haaland-Wechsel gesehen hat. Der wäre mit seinem Gehalt von ~8 Mio. in Leipzig klarer Topverdiener, beim BVB steht er damit nur in der zweiten Reihe hinter Reus, Witsel, Götze und wahrscheinlich auch Brandt. Klar wäre es ein schwieriger Deal, Sabitzer zu holen. Einfacher und sinnvoller als Havertz aber allemal. Selbst wenn Upamecano und Werner gehen.

Natürlich würde ich Sancho gern weiter beim BVB kicken sehen. Das hat man aber glaube ich nur begrenzt selbst in der Hand. Bei einem passenden Angebot ab 150 Mio. sehe ich da kein Halten mehr. Dass sehr wahrscheinlich sowohl Hakimi als auch Sancho gehen, war vor der Saison absehbar. Wie man darauf reagiert (denn bisher hat man da ja kein Stück vorgesorgt), wird man sehen. Wahrscheinlich bekommt Piszczek Mal wieder 50 Spiele am Stück aufgebürdet, weil einem immer noch nicht auffällt, dass man auch was anderes als Innenverteidiger und Halbstürmer kaufen kann. Oder man plant tatsächlich mit Can als RV, wovon ich immer noch nicht wirklich überzeugt bin.

Die sportlichen Ziele wird man diese Saison schon verfehlen. Vielleicht wird da dann zum nächsten Jahr wieder etwas konservativer angesagt, wahrscheinlich aber nicht. Die CL sollte auch ohne Sancho und Hakimi erreichbar bleiben, alles darüber hinaus ist auch mit den beiden nur mit einer perfekten Saison erreichbar.

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[email protected] 10. Februar 2020 um 20:58

Hummels habe ich vor der Saison nicht verstanden, jetzt verstehe ich es immer noch nicht. Hummels funktioniert in einem stabilen Abwehrverbund, wo er sich dann seine Nischen sucht. Er war aber nie im Leben 35 Mio. wert.

1) Dortmund rückt weit auf, also lange Laufwege, die von schnellen Spielern attackiert werden
2) Im 1:1 leistet sich ein Hummels immer wieder fette Patzer, selbst wenn er ein Tackling spielen kann von der Distanz her
3) Falsche Abstände in der Kette und zu den 6ern. Wie geht das?

Das alles von einem „gestandenen Nationalspieler“, ein Anführer, bla bla. Hummels hat auf seinem Zenith Dortmund verlassen und die Bayern hatten recht ihn wieder loszuwerden.

Das mindeste, was man von ihm erwarten könnte, wäre sehr gute Kommunikation zu seinen Mitspielern und sehr gutes gesamttaktisches Verständnis und Anleitung seiner Mitspieler, sowie ordentliches Stellungsspiel. Die Tacklings sollten natürlich auch funktionieren.

Dass er überlaufen werden kann: ok. Dann brauchst du schnelle Mitspieler in der Kette, die das kompensieren. Aber von der obigen Liste, sehe ich bei Hummels nicht viel.

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Cali 6. Februar 2020 um 16:58

Can wird der Mannschaft sehr gut tun, hat als Halbverteidiger (vor allem bei Liverpool) zum Teil an der Weltklasse gekratzt. Ansonsten muss man überlegen, wie man Hummels Qualitäten am Ball stärker zum Vorschein bringen kann.

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tobit 10. Februar 2020 um 16:01

Nur hat Can Liverpool auch wegen der für sein Dafürhalten zu häufigen Einsätze als Halb- bzw. Innenverteidiger verlassen. Er sieht sich ja selbst am ehesten auf der Sechs, wurde da aber so gut wie nie eingesetzt, sondern wenn möglich von jedem Trainer weiter nach vorn (oder halt in die Abwehr, das zuletzt aber auch nur noch in Notfällen und mit dementsprechend schwachen Spielen) verfrachtet.
Ich sehe ihn auch als Halbverteidiger noch am ehesten von Nutzen im Dortmunder Kader, aber Weltklasse-Potenzial würde ich ihm da nicht bescheinigen.

Hummels ist ein schwieriger Fall. Geholt als Stabilisator und Abwehrchef konnte er mich bisher nicht von seiner Eignung als IV unter Favre überzeugen. Sein Spiel ist zu aggressiv und gegen den Ball zu fehlerbehaftet. Auch seine immer weiter nachlassende Athletik tut dem Dortmunder Spiel nicht gut.
Diallo war der wesentlich passendere IV als Partner von Akanji bzw. als LIV in einer 3er-Kette und ist viel weniger redundant mit Zagadou (der das spielerische Profil von Hummels nahezu 1 zu 1 abdecken kann).

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Koom 11. Februar 2020 um 09:20

So mancher Experte ist begeistert von Can, sehe ihn aber auch eher als overrated an. Aber ich bin auch kein Experte (und ich meine das nicht spöttisch, nur als Feststellung). Can ist sicherlich ein Spielertyp, den man gebrauchen kann. Wenn er bereit dazu ist, keine Diva zu sein und sich in den Dienst des Teams voll zu stellen. Ich sehe ihn sehr ähnlich zu Khedira, der auch dann am wichtigsten war, wenn er im wesentlichen den ganzen Platz beackerte, hinten und vorne mit seinen Mitteln half. Er war/ist kein aussergewöhnlicher Spieler, aber fleissig und mit gutem Auge. Er kann im gegnerischen Strafraum gefährlich werden und den eigenen absichern. Bei Can fehlt mir noch der Nachweis mit dem Auge, ansonsten hat er ähnliche Qualitäten: Robust, solide schnell, guter Zweikampf, solides Paßspiel und auch mal mit Zug zum Tor. Gerade bei sprinterlastigen Mannschaften gut, weil er nach hinten absichert und vorne ein Anspielpartner (oder Abschlusspieler) ist. Bei den aktuellen Dortmundern als Halbverteidiger sicherlich eine gute Wahl. Oder alternativ in einem Dreiermittelfeld in eben jener Khedira-Rolle.

Hummels ist halt so ne Sache. Geholt wohl auch als Führungsspieler. Für eine übliche Favre-Spielweise sehe ich ihn nicht als gut an. Hummels empfand ich immer als stärksten, wenn das ganze Team aktiv spielte und verteidigte. Dann ist seine Qualität im Herausrücken und Tackling ideal, wenn er damit einen gehetzten Gegner stoppen kann. Bei Favres üblicher Spielweise passiert das aber nicht. Und seine andere Stärke, die langen Bälle (hoch wie flach), waren ebenfalls für Favres Spielweise nicht erwünscht, der ja eine behutsamere Angriffsstrategie fährt. Zur aktuellen Spielweise passt Hummels wiederum ganz gut (auch wenn ich kein Fan der Dreierkette mehr werde).

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PeterVincent 13. Februar 2020 um 15:27

„Er war/ist kein aussergewöhnlicher Spieler, aber fleissig und mit gutem Auge. Er kann im gegnerischen Strafraum gefährlich werden und den eigenen absichern. Bei Can fehlt mir noch der Nachweis mit dem Auge, ansonsten hat er ähnliche Qualitäten“

Ich gehe da mit, würde aber sogar noch weiter behaupten, dass Can nicht mehr an das taktische Niveau von Khedira herankommen wird (das übersetze ich mal von „Auge“). Ich bin daher auch kein Fan von Can im Mittelfeld. Khedira war in vielen Aspekten eher durchschnittlich (relativ), aber hatte ein sehr gutes taktisches Gespür.

Als Halbverteidiger habe ich Can bisher zu wenig spielen sehen. Aber aggressives Zweikampfverhalten, mit dem Ball am Fuss anlaufen können und Robustheit bringt er mit, Wenn die taktischen Abläufe klar sind, könnte er schon ein guter Halbverteidiger in der Dreierkette sein.

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