Samstag, 20.12.2014

Community Shield: Chelsea FC – Manchester City 2:3

Ein weiteres Cupspiel stand an diesem Wochenende an: der Supercup beziehungsweise Community Shield, welcher von der englischen FA ausgerichtet wurde. Im Villa Park trafen Chelsea und Manchester City aufeinander, was bereits eine erste Standortbestimmung vor dem Beginn der Premier League am kommenden Wochenende sein sollte.

Chelseas Aufstellung und Spielweise

Die Blues begannen in einem 4-4-1-1/4-2-3-1, welches dem System der Vorsaison Ă€hnelte. Mata war zentral in seiner Hybridrolle als hĂ€ngender StĂŒrmer und umschaltender Spielgestalter hinter Torres aufgestellt worden. Er sollte sich viel bewegen und mit Hazard und Ramires auf den Seiten PĂ€rchen bilden sowie Lampards AufrĂŒcken unterstĂŒtzen. Im Offensivverlauf bildete sich dazu ein asymmetrisches 4-1-4-1, welches vom alleinigen und sehr konservativ eingestellten Obi Mikel abgesichert wurde. Dieser agierte in Makelele-Manier vor der Abwehr und rĂ€umte horizontal ab, indem er auch im Angiffsverlauf tief blieb und lediglich ballseitig verschob.

Grundformationen zu Spielbeginn

Die Viererkette wurde von Terry und Luiz in der Zentrale gebildet, wobei Terry eine taktisch schwache Leistung bot – zu oft ließ er LĂŒcken offen oder wĂ€hlte den falschen Moment zum HerausrĂŒcken, was seine Mitspieler zu schwereren und riskanteren Laufwegen zum Absichern zwang. Auch seine Spieleröffnung war wie seine BefreiungsschlĂ€ge zu oft ein Fehlpass, welcher fĂŒr die mangelnde Entlastung nach vorne sorgte. Die mangelnde Dynamik wirkte sich ebenfalls einmal mehr negativ auf die Spielweise von ihm und seinen Mitspielern aus. Außerdem kamen dadurch die Außenverteidiger Cole und Ivanovic zu selten nach vorne, da die Konter schnell bespielt werden sollten und dies oftmals gar nicht oder unzureichend geschah.

Chelsea versuchte mit einer kompakten und engen Formation im Mittelfeld die BĂ€lle zu erobern, doch City kam ĂŒber die breiten Außenbahnen weit in die gegnerische SpielhĂ€lfte. Letztlich konzentrierte sich Chelsea darauf die Mitte zu beherrschen und den Gegner möglichst wenig innerhalb ihre Formation hineinzukommen zu lassen, damit es im letzten Spielfelddrittel zu keinen Überzahlsituationen fĂŒr City kam. Nach Balleroberung zeigten sich nicht nur Lampard und Mata spielgestalterisch tĂ€tig, auch Hazard und Ramires zogen von den Außenbahnen nach innen, um BĂ€lle schnell nach vorne zu tragen. Das Problem war, dass die Außenverteidiger schwer nachkamen und die Aktionen entweder zu langsam fĂŒr einen Erfolg oder zu schnell fĂŒr ein kollektives AufrĂŒcken waren. Nur selten konnte sich Chelsea bis zum Tor vorarbeiten oder Ballbesitzphasen in der gegnerischen HĂ€lfte fĂŒr sich beanspruchen.

Die Asymmetrie mit dem diagonalen Ramires und dem stĂ€rker inversen Hazard war jedoch in ihrer grundlegenden Idee sehr interessant. Dies öffnet RĂ€ume fĂŒr Cole auf der linken Außenbahn, wĂ€hrend es Ivanovics eher defensive Orientierung etwas kompensiert. Mit Mata können außerdem interessante Rochaden und Kombinationen gefahren werden, wĂ€hrend Lampard im RĂŒcken als Anspielstation und Organisator wartet, der im Zweifelsfall aber auch bis zum Strafraum als Verwerter aufrĂŒcken kann. Im Duell der interessanten Ideen zogen die Londoner dennoch den KĂŒrzeren, weil Mancini tief in seiner Trickkiste kramte.

Ein Blick auf das 3-4-3 von City

Mit Savic und Zabaleta stellte Mancini neben Kompany zwei Spieler auf, die auch als Außenverteidiger agieren können – fĂŒr Zabaleta ist es gar die Stammposition. Davor bildete TourĂ© mit De Jong die Doppelsechs, wobei De Jong sich an Mata orientierte und rein defensiv blieb. Yaya TourĂ© hingegen spielte seine Paradeposition als box-to-box-Akteur, der weite Wege ging und Herz wie Motor des City-Spiels war.

Das auffĂ€lligste an der Formation Citys war die extreme Breite. Diese ging ihnen letztes Jahr entweder ab oder die Außenverteidiger mussten weite Wege gehen, um Breite zu geben. Dann mangelte es an der Absicherung und es wurden teilweise gefĂ€hrliche Konter wegen der offenen RĂ€ume gefangen. Das 3-4-3 soll außerdem Spielern wie Kolarov und Milner eine Idealposition geben. Kolarov ist etwas zu defensivschwach und taktisch undiszipliniert fĂŒr die linke Außenbahn, wĂ€hrend Milner kein FlĂŒgelstĂŒrmer ist, aber auch im defensiven Zentrum nicht zur internationalen Klasse gehört.

Mit seiner Laufarbeit, der soliden Ballbehandlung im Verbund mit Spielintelligenz und der richtigen Mischung aus Defensiv- und Offensivfokus könnte er auf dem rechten FlĂŒgel mit Absicherung extrem wichtig werden. Gegen Chelsea konnte er trotz der BedrĂ€ngnis durch Gegner und Auslinie den Ball halten und sich ins Kombinationsspiel einschalten. Sein GegenĂŒber brachte Dynamik und VertikalitĂ€t in diese Spielweise und zentral wirbelte Nasri. Dieser wurde von Tevez unterstĂŒtzt, der sich in Topform prĂ€sentierte. Seine Rolle als vertikaler StĂŒrmer, der im Mittelfeld und auf den Halbpositionen aushilft, schien ihm zu gefallen und seine Laufarbeit stellte Chelsea mehr als einmal vor Probleme. AgĂŒero war der komplette StĂŒrmer an vorderster Front, welcher dank seiner Technik auch mit Gegner im RĂŒcken BĂ€lle behaupten und weiterspielen kann.

Vorteile der Dreierkette als ballbesitzorientierte Mannschaft

Die Dreierkette ist auch deswegen gut fĂŒr City, weil stĂ€rker gegen den Ball gearbeitet werden kann. Mit den schnellen MittelstĂŒrmern und dem spielintelligenten Nasri wurde ein Dreiersturm gebildet und die Innenverteidiger des Gegners unter Druck gesetzt. Die Viererkette dahinter rĂŒckte nach und machte die Formation kompakt. Dadurch entstand eine 4-3-Stellung in der gegnerischen statt der eigenen SpielhĂ€lfte, welche sehr schwer zu durchspielen ist.

Die drei Offensivspieler (mit Nasri entweder aufrĂŒckend oder antizipativ abwartend im Zentrum) ließen zwar Passwege offen, doch das dichte und ballseitig verschiebende Netz dahinter zwang Chelsea zu FehlpĂ€ssen oder schnellem AufrĂŒcken. Bei versuchten VorstĂ¶ĂŸen von Ivanovic und Cole wurden diese in Manndeckung von Kolarov und Milner genommen, was somit ebenfalls weiter vorne geschah und nicht erst, wenn die Außenverteidiger bereits Fahrt aufgenommen hatten.

Grundformationen in der zweiten Halbzeit

FĂŒr das Funktionieren diese Spielweise war es auch wichtig, dass Chelsea offensiv kompakt und nicht auf die gesamte Breite spielte – sie konnten den Makel, dass Kolarov und Milner die Außenverteidiger ĂŒbernahmen, nur kaum nutzen. Stattdessen standen sie relativ eng und ermöglichten der gegnerischen Dreierkette einfaches Spiel, da sie nicht auseinander gezogen wurden, indem in die offenen RĂ€ume gespielt wurde. Zentral kĂŒmmerte sich also Kompany vermehrt um Torres, wĂ€hrend die Innenverteidiger im Verbund mit den Außenmittelfeldspielern die gegnerischen FlĂŒgel ĂŒbernahmen. Der körperlich starke Yaya TourĂ© half im gesamten Defensivspiel und letztendlich war City trotz kleinerer defensiver MĂ€ngel die stĂ€rkere Mannschaft.

die Folgen der roten Karte und die zweite SpielhÀlfte

Chelsea tat dank ihrer individuellen QualitĂ€t phasen- und ansatzweise gut daran, trotz der taktischen Unterlegenheit den Ball zirkulieren lassen zu können – insbesondere nach der roten Karte fĂŒr Ivanovic. Obwohl es nun einen Spieler weniger gab, war Chelsea keineswegs extrem unterlegen. Kurze Zeit hielten sie noch passabel mit, schafften es sogar sich bis zum RĂŒckstand stĂ€rker zu befreien, was an der neuen Ausrichtung lag – ohne Mata im Zentrum (sondern auf der rechten Außenbahn in einem 4-4-1) wurde das Spiel kĂŒnstlich breiter gemacht. Sowohl Mata als auch Hazard spielten in einer Halbposition und die offensiveren Außenverteidiger, besonders wegen Ramires auf rechts, halfen besser mit. Es sollte zwar den Untergang verzögern, aber gleichzeitig eben auch besiegeln – kein Wunder bei einem Mann weniger gegen einen solch starken Gegner.

City hatte durch TourĂ© in der 53. Minute ausgeglichen und je höher das Kollektiv von Chelsea aufzurĂŒcken versuchte, desto einfacher wurde es fĂŒr City. Reines Ballhalten funktionierte wie erwĂ€hnt einigermaßen, was in akzeptablen 46% Ballbesitz mĂŒndete, aber ab Ende des zweiten Drittels haperte es. Manchester City traf zwischen der 53. und 65. Minute drei Mal und entschied somit das Spiel. Danach ĂŒberließen sie Chelsea etwas mehr Raum und schonten sich im Pressing gleichermaßen, wie sie im Ballbesitzspiel ihre Kurzpassstafetten verlĂ€ngerten. Di Matteo versuchte mit den vertikalen Sturridge und Bertrand hinter die gegnerische Viererkette in die offenen RĂ€ume zu kommen, doch es war zu spĂ€t.

Die Citizens hatten ohne Mata im Zentrum als Störfaktor mehr RĂ€ume fĂŒr die Organisation, außerdem wurde mit Clichy statt dem verwarnten Savic mehr Offensive reingebracht. Eine der Ursachen fĂŒr den relativen Mangel an offensivem Zugriff auf das letzte Spielfelddrittel und die Zentrale des Gegners in der ersten Halbzeit war die konservative Rolle der Innenverteidiger, welche mit Clichy aufgegeben wurde. Er und Zabaleta auf seiner natĂŒrlichen Seite rĂŒckten in Mittelfeldzonen auf und beteiligten sich am Kombinationsspiel. Dadurch waren weniger Spieler hinter dem Ball und De Jong konnte ohne Mata die Absicherung dieser Spielweise in seinen Verantwortungsbereich ĂŒbernehmen.

Die Überzahl wirkte sich dadurch noch besser aus und City konnte im Gegenzug weiter nach vorne kommen. Die Dominanz war (bei Wunsch) totaler als in der ersten SpielhĂ€lfte und mĂŒndete letztlich in einem verdienten Sieg – gegen eine intelligentere Mannschaft mit Ă€hnlicher individueller QualitĂ€t und ohne rote Karte kann diese Formation bei aktuellem Stand jedoch ins Auge gehen.

Taktikfreak 15. August 2012 um 09:22

Ich halte eine 3er Kette gg doppelt besetzte Außenbahnen des Gegners (also 4-4-2, 4-3-3) fĂŒr Ă€ußerst gefĂ€hrlich, da dort in der Defensive stĂ€ndig 2 gg 1-Situationen entstehen werden, wenn es der Gegner mit aufrĂŒckenden Außenverteidigern und FlĂŒgelspielern/-stĂŒrmern offensiv clever macht! Bei einem 4-5-1 wie es der BVB spielt (die offensiven Außenbahnspieler mit Götze und Großkreutz rĂŒcken sehr weit ins Zentrum um außen Platz fĂŒr Schmelzer und Piszczek zu machen) könnte die 3er Kette passen, wenn man dann das Zentrum dichtmachen will (vgl. Italien bei der EM gg Spanien). Spielt allerdings Kuba beim BVB auf der rechten Außenbahn, ist das Dortmunder Spiel meines Erachtens wesentlich breiter angelegt, weil er doch eher der klassische FlĂŒgelspieler ist und in der Offensive nĂ€her an der Außenlinie spielt. Dann wĂŒrden einer 3er Kette meiner Meinung nach erhebliche Probleme entstehen! Die gegnerische Ausrichtung ist also bei einer 3er Kette von entscheidender Bedeutung, sofern man nicht auf Ball-/Gegnerkontrolle aus ist, sonern eher einen defensiv orientierten Ansatz verfolgt!

Antworten

BigK 15. August 2012 um 01:23

Die Dreierkette ist eine interessante Variation und sollte von Spitzenmannschaften auch als Variation öfters eingesetzt werden. Ich denke, dass eine Àhnliche Formation wie ManCity sie praktizierte bspw. gegen den BVB mit den offensiven AVs sehr wirksam wÀre. Bayern sollte es doch eigentlich hinkriegen bei Bedarf auf Dreierkette umschalten zu können.
Was denkt ihr?

Antworten

Flowbama 14. August 2012 um 19:52

“wĂ€hrend Milner kein FlĂŒgelstĂŒrmer ist, aber auch im defensiven Zentrum nicht zur internationalen Klasse gehört”

Wie kommst du auf diese EinschÀtzung?

Antworten

RM 14. August 2012 um 22:24

Im defensiven Zentrum, als offensiverer oder defensiverer Teil einer Doppelsechs, tut er dies meiner Meinung nach nicht. Auf anderen Positionen ebenso nicht.

Als alleiniger Sechser fehlt ihm die RustikalitÀt, DefensivzweikampfstÀrke und/oder handlungsschnelle Antizipation, um (obere) internationale Klasse darzustellen.

Als defensiver Achter ist es möglich, allerdings vom Partner und der Spielausrichtung abhĂ€ngig, ob er diese darstellt – sein Passspiel ist solide, seine FĂ€higkeiten im Dribbling ebenso und auch in puncto Spielgestaltung mĂŒsste er kreativer und konstanter in seiner Einflussnahme sein, um diese Position auf höchstem Niveau zu bekleiden. Ein großes Plus ist sein Aktionsradius und seine Intelligenz, dank seiner AllroundfĂ€higkeiten kann er – wie gesagt – als role-player oder bei idealer Einsetzung durchaus höchsten AnsprĂŒchen genĂŒgen.

Ist dies bei City im defensiven Mittelfeld mit Silva/Nasri (oder beiden) davor beziehungsweise neben dem klar offensiv stÀrkeren Yaya Touré möglich?

Als Balancegeber STATT Touré wÀre es allerdings unter UmstÀnden möglich, wenn auf eine dazu passende Ausrichtung umgestellt wird.

Antworten

Gunner89 14. August 2012 um 17:53

Endlich die Analyse zum Community Shield :)

War ein spannendes Spiel, hat mir bedeutend besser gefallen als FCB – BVB. Kommt es nur mir so vor oder waren im deutschen Spiel die PĂ€sse viel schwĂ€cher gespielt?

Ich frag mich wie das 3-4-1-2 System von City aussieht, wenn alle fit sind. Ich wĂŒrde so aufstellen:

Tor: ganz klar Hart

Abwehr: Hier wĂŒrde sich eine 3er Kette aus Richards, Kompany, Lescott anbieten. Richards kann ja auch als IV spielen und Lescott hat auch schon mal als LV ausgeholfen, wĂ€ren also imo beide fĂŒr die Außenpositionen geeignet.

Mittelfeld: Yaya Toure ist gesetzt, neben ihm hat man ja jetzt 3 Möglichkeiten mit Barry, de Jong, Rodwell. Ich denke am ehesten wird Barry spielen. Links Kolarov und rechts Milner, evtl auch Zabaleta als defensiv stÀrkere Lösung?
Silva dann hinter den 2 Spitzen.

Sturm: Momentan ganz klar AgĂŒero und Tevez. Die beiden scheinen sehr gut zusammen spielen zu können. Dzeko wĂŒrde ich auch eher als Alternative zur Rolle von AgĂŒero sehen.

Was meint Ihr?

Antworten

CD 14. August 2012 um 22:58

Die Frage wird sein, ob City ueberhaupt langfristig auf die 3-er Kette setzen wird. Es ist wohl eine sehr interessante Alternative, aber die beschriebenen Risiken sind nicht von der Hand zu weisen.

Falls die Aufgaben des defensiven 6-er sich nicht aendern sollten – sich also um den Umschaltspieler zu kuemmern – wuerde ich weiterhin auf De Jong setzen, da er der aggressivste ist und meiner Meinung nach auch am staerksten im direkten Duell ist.
(Muss aber auch zugeben, dass ich den Transfer von Rodwell noch nicht 100% nachvollziehen kann)

Die Frage wird nur sein, welche Aufgabe der defensive 6-er gegen ein 4-2-2-2 haben wird.

Sehe da schon gewisse Probleme in der Raumaufteilung und in der Zuteilung bzw. erkenne noch nicht die großen Vorteile gegen eine klassische 4-er Kette.

Antworten

CD 14. August 2012 um 16:26

Auf die Analyse dieses interessanten Spiels habe ich schon gewartet. Schoen, dass ihr euch auch noch dieses Spiel gewidmet habt. Ich muss sagen, dass ich die Partie nicht besser analysieren koennte :)

Leider fehlt mir die Struktur ein bisschen. Ein paar Ueberschriften fuer die einzelne Absaetze waeren beim Lesen sehr hilfreich.

Freue mich auf jeden Fall schon auf den ersten Spieltag der PL. Glaubst du, dass City auch dort mit einer 3-er Kette spielen wird?
Gegen Southampton wird das Risiko wohl ueberschaubar sein – auch wenn ich die Mannschaft nicht wirklich kenne^^

mfg

CD

Antworten

Gunner89 14. August 2012 um 17:56

Southhampton spielt normalerweise glaub ich ein flaches 4-4-2. Eig. ein System gegen die eine 3er Abwehr Probleme kriegen könnte. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass die Aufsteiger in einem 4-5-1 spielen, dann wĂŒrde sich das 3-4-1-2 ja wieder anbieten oder?

Antworten

RM 14. August 2012 um 18:03

nicht unbedingt – Guardiola stellte ja bevorzugt gegen Zwei-StĂŒrmer-Systeme auf Dreierkette um. Man hat in der Mitte einen freien Mann, die beiden Innenverteidiger nehmen einen StĂŒrmer und die Außenspieler der Mittelfeldkette kĂŒmmern sich um die gegnerischen Außenmittelfeldspieler. Das Problem ist aber, dass das 3-4-1-2 in der Offensive zu eng sein könnte, um auch noch die Außenverteidiger zu denken; allerdings ist dies ĂŒber das Kollektiv lösbar.

Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*


+ 4 = 13