Borussia Dortmund – Borussia Mönchengladbach 1:2

Jürgen Klopp versucht alles: Zunächst umgeht sein Team das Zentrum, später packt er die Raute aus. Doch gegen Borussia Mönchengladbachs enge Verteidigung und ihre schnelle Konter findet Borussia Dortmund kein Mittel.

Grundformationen zu Beginn des Spiels

Grundformationen zu Beginn des Spiels

Das Jahr 2014 verlief bisher recht erfolglos für Borussia Mönchengladbach. Gegen Borussia Dortmund wollte Gladbach endlich wieder gewinnen. Der letzte Sieg datiert vom 7.12.2013 – ausgerechnet gegen Dortmunds Erzrivale Schalke. Favre schickte seine beste Elf im altbekannten 4-4-2-(0)-System aufs Feld. Jürgen Klopp musste auf einige Stars wie Marco Reus und Henryk Mkhitaryan verzichten. Dortmund spielte wie eh und je im 4-2-3-1-System, mit Hofmann auf der Zehn.

Dortmund will nicht ins Zentrum

Seit längerer Zeit plagt die Dortmunder das Problem, dass sie nicht ins Mittelfeldzentrum gelangen. Es fehlt ein zentraler Verbindungsspieler vom Schlage Ilkay Gündogans. Gegen Gladbachs kompakte Defensive versuchten sie gar nicht erst, ins Zentrum zu gelangen. Sebastian Kehl und Nuri Sahin agierten relativ tief, wodurch die Außenverteidiger weiter aufrücken konnten. Auch Hofmann bot sich nicht im Zehnerraum an, sondern stieß an den Rand der gegnerischen Viererkette vor. Ähnlich agierten Großkreutz und Aubameyang. Dortmund wollte Gladbachs Viererkette nach hinten drängen und das gegnerische Gerüst strecken. Ohne klassischen Verbindungsspieler im zentralen Mittelfeld versuchte Dortmund auf drei verschiedene Arten, Durchbrüche zu erzwingen:

  • Ein oft erprobtes Mittel waren Angriffe über die Außen. Schmelzer und Piszczek gingen weit nach vorne und drückten die mannorientierten Außenstürmer Gladbachs nach hinten, wodurch wiederum das ganze Gladbacher Gerüst zurückrückte. Allerdings waren die Dortmunder auf den Flügeln isoliert. Auch in der horizontalen Achse fehlte ein Verbindungsspieler, Hofmann war durch seine hohe Rolle kaum präsent und auch die Außenstürmer rückten oft ein. Die Außenverteidiger wussten sich meist nur mit Flanken zu helfen, die nur für wenig Gefahr sorgten.
  • Ein weiterer Weg waren schnelle, vertikale Spielzüge auf Lewandowski. Dieser ließ sich situativ fallen, während seine Kollegen die Gladbacher Viererkette nach hinten drückten. Lewandowski bot sich in den entstehenden Lücken im Zwischenlinienraum und bekam einige Male in aussichtsreicher Position den Ball, allerdings fehlten ihm die Anspielstationen. Bälle in die Tiefe fing Gladbach routiniert ab.
  • Die letzte Methode waren lange Bälle, speziell in die Halbräume. Diese langen Bälle wurden diagonal oder vertikal gespielt. Neben einem intensiven Pressing auf die zweiten Bälle gab es auch einige Durchstöße durch gut gezielte lange Bälle. So ging auch Aubameyangs Lattentreffer ein langer Ball voraus.

Chancen konnten sich die Dortmunder aus dem Spiel heraus jedoch kaum erarbeiten – zu selten gelangten sie kontrolliert in potenziell gefährliche Räume vor und im Strafraum. Dafür erarbeiteten sie sich einige Ecken, die stets für große Gefahr sorgten. Gladbach agierte mit einer Manndeckung auf die gefährlichsten Dortmunder Kopfballspieler wie Lewandowski. Diese gingen weit in den Strafraum, wodurch sich die Gladbacher Spieler im eigenen Fünfmeterraum ballten. Es entstanden zwangsläufig Lücken im Rückraum, dort kamen die Dortmunder zu gefährlichen Fernschüssen.

Gladbach macht das, was Gladbach kann

Zur Halbzeit führten jedoch nicht die Dortmunder, sondern die Gladbacher. Diese setzten auf ihr gewohntes Offensivspiel: Im geregelten Spielaufbau agierten sie ruhig und abgeklärt, nach Ballgewinnen schalteten sie jedoch schnell um. Dabei trugen sie ihre Schnellangriffe mit viel Breite vor, Kruse und situativ auch Raffael kippten auf die Außenpositionen.

Mit ihren Kontern und der enormen Breite erwischten sie Dortmund manches Mal auf dem falschen Fuß. Der BVB rückte im Gegenpressing raus (vor allem auf die zweiten Bälle), stand dadurch jedoch nicht immer stabil. Das extrem aggressive Vorrücken Schmelzers und Piszczeks konnten die zwei durch ihre kluge Positionierung abfangen. Schwerwiegender war das Vorrücken der zentralen Mittelfeldspieler, vor allem von Sebastian Kehl.

Wenn Gladbach am Gegenpressing vorbeikam, hatten sie nicht nur Gleichzahl- oder nur leichte Unterzahlsituationen, sondern auch Platz im Zentrum. Sowohl beim ersten als auch beim zweiten Treffer war Raffael völlig frei in der Mitte, er konnte Herrmann bzw. Kruse auf dem Flügel bedienen. Gladbach spielte die Konter mit Doppelpässen und Spielverlagerungen extrem klug aus.

Klopp packt die Raute aus

Nach der Pause lief das Spiel kurze Zeit im gewohnten Rhythmus weiter: Dortmund mied das Zentrum, während Gladbach sich nun früh zurückzog und auf schnelle Konter lauerte. Nach einigen Minuten stellte Klopp sein Team jedoch um. Aubameyang ging neben Lewandowski ins offensive Zentrum, Dortmund spielte fortan in einer Raute. Am deutlichsten zu erkennen war diese Ausrichtung in der kurzen Zeit zwischen den Einwechslungen von Jojic (63. für Kehl) und Ducksch (67. für Piszczek) und der gelb-roten Karte gegen Nordteit (69.).

Die Schlussphase

Die Schlussphase

Nachdem Gladbach zu zehnt spielen musste, wurde das Spiel extrem einseitig. Gladbach zog sich an den eigenen Sechzehner zurück, Dortmund drängte auf den Ausgleichstreffer. Die Außenverteidiger und die Achter Jojic und Hofmann gingen weit nach vorne, es entstand eine Art 2-3-3-2. Ducksch agierte als freies Radikal und zeigte sich sehr beweglich. Lewandowski und Aubameyang gingen früh in den gegnerischen Sechzehner.

Leider spielte Dortmund ihr potentielles Übergewicht im Zentrum kaum aus. Die Achter und die Stürmer gingen früh in den Strafraum, sodass oftmals nur die Flanke oder der hohe Ball blieb. So wurden die potentiellen Synergien der Doppelacht und die hohe Präsenz von Ducksch nur suboptimal genutzt.

Gladbach verteidigte eng und kompakt, Dortmund forderte sie aber nur selten spielerisch. Stattdessen packte Klopps Team schon früh die Brechstange aus. In den Schlussminuten agierte sogar Mats Hummels als kopfballstarker Stürmer neben Lewandowski. Bezeichnenderweise fiel der Anschlusstreffer nach einer Ecke nach dem oben beschriebenen Muster und hatte wenig mit der eigenen Überzahl zu tun. Gladbach wechselte nach und nach defensive Spielertypen ein und ermauerte sich den 2:1-Erfolg.

Fazit

Das Hinspiel gewann Gladbach gegen den BVB extrem glücklich. Im Rückspiel war auch etwas Glück dabei, allerdings kann der Sieg durchaus als verdient angesehen werden. Gladbachs ruhiger Spielaufbau mag noch immer Probleme mit einer sattelfesten Defensive haben (dieser Punkt wird in dieser Analyse eher vernachlässigt, Kollege CE hat dieses Problem vor einigen Wochen besser beschrieben, als ich es könnte). Dafür stehen sie defensiv sehr kompakt und sicher, zudem saßen ihre wenigen Konter.

Das Fazit für die Dortmunder ist seit Wochen dasselbe: Das Gegenpressing funktioniert, die Torgefahr ist dank vereinzelten Durchbrüchen und Standards da, es fehlen allerdings die spielerischen Glanzlichter. Die fast komplette Aufgabe des zentralen Mittelfelds über weite Strecken konnten sie nicht mit ihren langen Bällen und Flanken kompensieren – dafür gewannen sie gegen Gladbachs zweikampfstarke Doppelsechs zu wenig zweite Bälle. Die angedeutete Raute in der letzten halben Stunde war eine in der Theorie intelligente Anpassung, die allerdings in der Praxis kaum spielerisch genutzt wurde. So durchschnittlich die Leistung in spielerischer Hinsicht war, Alarmglocken müssen in Dortmund nicht geläutet werden; in der Bundesliga ist die Konkurrenz zu schwach, in der Champions League dürften ab dem Viertelfinale die starke Defensive und das Gegenpressing stärker gewichten als die spielerischen Schwächen.

Ibra Kadabra 21. März 2014 um 08:13

Gibt’s eigentlich einen Lewandowski Ersatz in Aussicht? Langsam (14/15) muss man ja echt Bammel kriegen, wie es ganz vorne weitergehen soll.
Nen 6er einkaufen sollte nicht nötig sein, oder?
Ich glaub, ich krieg Rücken…

Antworten

fussballdiaspora 19. März 2014 um 20:29

Konstruktivität ist hier doch Voraussetzung. Im TM-Forum leidet man unter den rasant gestiegenen (und aggressiv verleugneten) Ansprüchen weiter Teile der dort postenden „Fans“.

Angekündigt wurde so etwas ja schon:

„Was genau er dabei alles falsch macht, sprengt den Rahmen des Artikels. Eventuell wird dieses Thema demnächst einmal gesondert thematisiert.“ (aus Dortmunds Offensivprobleme gegen den HSV).

Dort wird dann auch ausgeführt:

„Nuri Sahin findet sich in der taktischen Situation überhaupt nicht zurecht. Als Fixpunkt des Aufbaus versucht er beständig das Spiel anzukurbeln und bewegt sich dafür wild durch alle Defensivräume. Gegen HSV stellte er sich dabei erneut enorm ungeschickt an. Sein Abkippen ist keine stabile Umpositionierung, sondern ein kurzsichtiges, unstrategisches Ballfordern, das leicht zu verteidigen ist. So zieht er den Gegner mit zum Ball, blockiert Räume für seine Mitspieler und erzeugt unsaubere, schlecht verbundene Strukturen.“

und

„Resultat davon ist immer wieder, dass Dortmunds Sechserraum zur toten Zone wird. So entsteht eine Kettenreaktion: Das Spiel wird früh auf den Flügel gedrückt, die Zwischenräume werden nicht besetzt und Mkhitaryan findet im Zentrum zu selten Anschluss ans Passspiel. Wenn er doch einmal Bälle fordern kann, gibt es wenig Unterstützung für ihn, er ist auf schwierige Unterzahldribblings angewiesen und es entsteht eine unkontrollierte Hektik im ganzen Spielzug. Daher kann Dortmund selten einmal Angriffe durchs Zentrum sauber ausspielen.“

Zum Thema:

Das Spiel hat m.E. sehr schön gezeigt, wie wichtig Mkhitaryan für Dortmund derzeit ist – vor allem defensiv. Es wirkte bei Gladbacher Ballbesitz oft vogelwild, was die Herrschaften in SchwarzGelb produzierten, viel willenstarkes Gerenne ohne den Zugriff zu bekommen. Mit dem Armenier wäre das wohl etwas anders verlaufen.

Antworten

Naim 19. März 2014 um 15:07

Eine Analyse wie man Sahin besser macht oder das BvB System besser auf ihn einstellt. Bitte kein Sahin Gebashe, das kann ich ausgiebig auf TM.de im Forum lesen !

Antworten

FreeShinji#23 20. März 2014 um 09:47

Es geht mir persönlich nicht um ein Sahin-Gebashe. Fakt ist, dass der BVB einige Schwierigkeiten hat. Das kann jeder sehen. Einige Niederlagen, weniger Chancen, mehr Gegentore, mangelnde Kreativität. Wenn dann die Taktik-Analysten meinen eine der Ursachen entdeckt zu haben – dann soll man das auch aufdecken und eben analysieren DÜRFEN. Man dankt.

Antworten

Bierbaron 19. März 2014 um 00:30

Könntet ihr mal eine seperate Analyse über Nuri Sahin verfassen. Ich denke, er ist einer der Hauptgründe, warum es beim BVB zurzeit nicht läuft.

Antworten

FreeShinji#23 19. März 2014 um 09:25

Ja, bitte macht das!! Wurde ja bereits mehrmals von den Lesern gewünscht.

Antworten

LB 18. März 2014 um 11:07

finde es ist einer der besten bvb-beiträge in dieser saison. er bringt fast alles auf den punkt und ist super zu lesen. danke dafür.

auf gladbacher seite fehlten jedoch xhaka und jantschke und beim bvb ganze 6 stammkräfte. für den bvb ist es eine seuchensaison. die raute könnte oder sollte bei der personallage eine alternative werden. das 4-2-3-1, mag mit der stammelf gut klappen aber in der liga, wo mehr kreativität gefragt ist und hier die spieler fehlen …. sollte man die raute evtl. zielstrebiger bringen und nicht wenn das kind schon in den brunnen gefallen ist (rückstand). die gladbacher waren eigentluch der ideal gegner für eine raute mMn…. gegen schalke hingegen könnte es eher probleme geben.

Antworten

blub 18. März 2014 um 11:19

Ich stimme dir zu.
Und wenn man die tabelle betrachtet muss man mal in relation setzen, das der BVB sich trotz Personeller Seuchensaison nur ca 6 Punkte hinter einem durchschnittstabellenführer befindet.

Antworten

Schmellkreutz 18. März 2014 um 16:33

Obwohl die Liga-Gegner der Rückrunde auch bisher eher leicht waren und die harten Brocken noch kommen…

Antworten

Schlicke 18. März 2014 um 20:35

@Schmellkreutz:
Wie verstehst du „leicht“? Die Schwierigkeit eines Spiels hängt doch immer von mehreren Faktoren ab. Angefangen bei der individuellen Klasse der Spieler über die derzeitige Personalsituation, den Status der Belastung. Dazu kommt inwieweit der Gegner in der Lage ist die eigenen Stärken einzudämmen, wie die grundsätzlichen Ausrichtungen in Wechselwirkung stehen. und etliches mehr. Dazu nicht steuerbares wie Spielglück (den Terminus verwendet Tuchel immer), Tagesform und Entscheidungen des Schiedsrichters. Auswärts in Braunschweig oder Freiburg spielen zu müssen, ist (außer für die Bayern) für jeden Gegner schwer. Man sieht ja auch, dass nicht nur der BVB, sondern auch Schalke, Wolfsburg und Leverkusen gegen die vermeintlich „Kleinen“ große Probleme haben.

Vergleichsweise leicht zu spielen waren für mich nur Bremen (deren Abwehr mit Micky, Reus, Lewi überfordert war) und die auf Schonung bedachten Frankfurter. Frankfurt bietet unter Veh zu viele Räume an, sodass man dort trotz der generellen Schwäche im Spielaufbau in der Liga eine Probleme hatte

Ich gebe dir aber recht, dass der Spielplan auf dem Papier zumindest nach einem leichten Anfangsprogramm des BVB aussieht.

Stimme auch blub zu, dass die erzielten Ergebnisse dieser Saison in Anbetracht der Umstände positiv zu sehen sind. Man muss sich das mal vor Augen halten: Micky und Gündogan: Kein einziges Pflichtspiel zusammen. Die rechte Seite mit Pisczek und Kuba, ebenfalls kein einziges Pflichtspiel. Die Säulen im Spielaufbau weggebrochen, eine hammerschwere CL-Gruppe, dazu der Wegfall von Götze und die Integration von Micky und Aubameyang. Wegen der Belastung und den Verletzten kaum Zeit, Abläufe zu trainieren und Routinen reinzubekommen, sondern das Trainerteam war ständig nur mit Ausbesserungen und Reaktionen beschäftigt.

Das Ergebnis Pokalhalbfinale, die gute Aussicht auf Platz 2 und das CL-Viertelfinale sind da ein sehr bemerkenswertes Ergebnis.

Antworten

Leser 16. März 2014 um 21:19

Es sind viele Gedanken in meinem Kopf, da muss Ordnung her:

1. Mir gefällt der Beitrag inhaltlich aber besonders sprachlich: sehr schön zu lesen! Lob!

2. Zu den spielerlischen Defiziten im zweiten und letzten Drittel, kommt, wie MR schon anmerkte, dass der BVB Probleme hat, wenn sie in Rückstand geraten. Nach dem ersten Tor, wo Weidenfäller wirklich nicht gut aussieht, war es dann also zusätzlich schwierig.

3. Stichwort „Alarmglocken“. Da die Bayern so außerirdisch spielen, fällt es schwer die Leistungen der Verfolger… äh.. nein… der nachfolgenden Mannschaften richtig einzuschätzen.
Wenn man die Tabelle vom 24. Spieltag mit dem gleichen Spieltag vergangener Spielzeiten vergleicht, steht der BVB in einer „normalen Spielzeit“ auf einem soliden zweiten Platz mit ein paar Punkten Abstand zur Spitze. Bei der Verletzenmisere ist das völlig okay. Obschon Klopp langfristig nicht zufrieden sein wird.

4. Gladbach hängt sehr an Raffael. Soweit ich das verfolgt habe, war er an allen guten und gefährlichen Aktionen beteiligt. Kruse und Herrmann haben im Moment nicht die Form oder sind doch etwas überschätzt. Das kann ich nicht beurteilen.

Antworten

snuggels 16. März 2014 um 20:54

Naja, „Favre scickte seine beste Elf auf’s Feld“ stimmt ja nicht so ganz. Xhaka und Jantschke sind beide absolute Leistungsträger und fielen aus. Ansonsten eine toll zu lesende Analyse.

Antworten

Michael Meyer 21. März 2014 um 09:08

Xhaka hätte vielleicht den einen oder anderen guten Pass auf die Aussenpositionen gespielt oder auch auch mal einen Flankenwechsel gebracht, aber der Dynamik des Spiels hätte er unterm Strich eventuell mehr geschadet als genutzt. Neben seinen dusseligen Ballverlusten bewegte er sich in letzter Zeit sowohl Offensiv als auch Defensiv mit der Spritzigkeit eines Mehlsacks. Um es noch deutlicher zu sagen, Xhakas jüngste Darbietungen waren eine Zumutung. Zumindest in der Defensive hat mir da der vielgescholtene Nordtveit in seinem Spiel gegen Dortmund besser gefallen.

Noch eine Bemerkung zu Weidenfeller: Beim 0:1 konnte ernichts machen, beim 0:2 stellt sich die Frage, warum er überhaupt das Tor verlassen hat, bzw. dann, als ein Abwehrspieler bei Kruse war, nicht wieder seine Position auf/an der Linie eingenommen hat? Einen derartig desorientierten Torwart sieht man nicht allzu oft.

Antworten

Schmellkreutz 16. März 2014 um 20:17

Gute, knackige Analyse. Danke! Auch gutes Fazit, inklusive „keine Alarmglocken“ . Ich denke/hoffe, wenn der BvB durch die Saison so anständig durchkommt, d.h. mit Champions-League-Qualifikation (in der Champions-League reicht das Viertelfinale schon und der Rest (auch DFB-Pokal) ist Bonus), dann hoffe ich auf gute Systemanpassungen für die nächste Saison. Diese Saison verspreche ich mir keine allzu großen Offenbarungen. Dementsprechend werden die Spielanalysen sich in den nächsten Wochen wohl ähnlich lesen. Ich möchte noch anmerken, dass ich finde, dass Dortmund aus Gladbacher Sicht auch ein durchaus passender Gegner war.

Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*