Zwischen Zocken und Verzocken – MX

3:0

Arsenal gewinnt solide gegen einen mutigen AFC Sunderland, für den es in den Details am Ende nicht für mehr reichte. Dennoch dürfte Mikel Arteta am Ende nicht völlig zufrieden sein.

Die Grundformationen

Der Spanier brachte eine 4‑3‑3-Grundformation ins Emirates, wobei Martin Ødegaard weiterhin verletzt ausfiel. Das Spiel gegen Sunderland markiert den Beginn einer nicht ganz unwichtigen Phase der Saison für Arsenal: Zunächst steht eine englische Woche gegen Brentford an, dann ein FA-Pflichtsieg-Spiel gegen Wigan, gefolgt von wichtigen Premier-League-Spielen gegen Wolves, Tottenham und Chelsea. Sunderland hingegen machte zuletzt mit Punktgewinnen gegen City und Tottenham sowie Siegen über Crystal Palace und Burnley auf sich aufmerksam und mausert sich immer mehr in Richtung europäischer Plätze. Die Gäste traten in einer 4‑2‑3‑1-Grundformation als Underdogs an und setzten durchaus Akzente am Samstagnachmittag.

Sunderland in der Zwickmühle der Vorsicht

Zunächst startete das Spiel etwas zerfahren, gerade auf Seiten Sunderland mit einigen langen Bällen auf Zielspieler Brobbey, der jedoch früh von Saliba und Gabriel gedoppelt wurde und kaum Präsenz in der Luft zeigen konnte. So kam Arsenal relativ früh zu einigen Szenen im tiefen Aufbauspiel, wobei man sich dort zunächst im 2-3-2-3 formierte gegen manndeckende Gäste aus einer 4-2-4-Grundsystematik aus Sunderland. Zwar zeigte man aus dem Abstoßpressing heraus durchaus aktive Pressingauslösungen über rechten Stürmer Diarra, jedoch fehlte diese Aktivität im fließenden Angriffspressing weitgehend. Gerade weil Arsenal in den ersten Minuten eher fließend statt vom Abstoß weg aufbaute, wirkte Sunderland phasenweise etwas passiv, und durch die breite Grundposition von Brobbey und Diarra im Sturm sowie die Breite von Arsenals Innenverteidigern konnte Raya immer wieder das Zentrum bespielen.

Arsenal zeigte dabei durchaus spannende Muster, um den großen Raum zentral zwischen den Stürmern zu belaufen: Einerseits zeigte Sechser Zubimendi immer wieder Aufrückbewegungen und zog dadurch Gegenspieler Le Fée aus dem Raum vor den Stürmern, wodurch der bogenförmige Laufweg nach innen von Trossard frei wurde. Durch diesen Bogenlauf hatte Trossard zugleich einen guten Winkel zur direkten Ballmitnahme. Das Problem zu Beginn des Spiels lag jedoch darin, dass Torhüter Raya die Pässe auf Trossard häufig etwas zu spät spielte, wodurch das Momentum in diesen Szenen verloren ging. Dadurch bekam der Belgier im Dribbling Probleme, vor allem gegen den rückwärtspressenden Brobbey, der zudem häufig den Rückpassweg zu Saliba isolierte. Trossards Gegenspieler in diesen Bogenlaufszenen war meist Achter Sadiki, da Rechtsverteidiger Mukiele diese Wege nicht mitging, sondern übergab.

Stürmer machen das Zentrum auf

Zwar hatte Trossard dadurch einen Dynamikvorteil, dieser wurde durch die Timingprobleme jedoch abgeschwächt. So wählte er anschließend häufig den Weg auf Rechtsverteidiger Timber, der sich gut aus dem Deckungsschatten von Talbi herausbewegte. Dieser suchte anschließend häufig den langen Ball auf Flügelspieler Madueke, da Talbi sehr direkt im Duell agierte. Der Flügelspieler hatte folglich einige Aufdrehprobleme gegen Innenverteidiger Mandava, konnte zwar vereinzelt per Hackenablage auf Havertz oder Zubimendi durchlegen, kam jedoch nur selten selbst ins Dribbling – auch weil Sunderland im direkten Rückwärtspressing der Achter kaum Passwege zentral vor der Verteidigungslinie offenabrte und dadurch auch die Ablagen in den Halbraum oft nicht verwertet werden konnten.

Arsenal zunehmend im 2-4-1-3

Teilweise staffelte man sich auch mehr in einem 2-4-1-3 mit Rice als zweiten Achter neben Zubimendi und Havertz als zentralem Zehner. Tatsächlich löste diese Variante einige Probleme im tiefen Aufbauspiel der Gunners, denn Havertz bewegte sich immer wieder diagonal in den linken Halbraum und band dadurch Zubimendis initialen Gegenspieler Le Fée, wodurch Zubimendis Abkippbewegungen zwischen Sunderlands Stürmern vom Franzosen nicht aufgenommen werden konnten und der Spanier wiederholt andribbeln konnte. Folglich musste sich Sunderland zunehmend ins Mittelfeldpressing zurückfallen lassen.

2-gegen-1 gegen Le Fee

Durch Rices Anordnung als zweiter Achter band er folglich auch den zweiten Achter Sadiki. Das Problem unterstrich andererseits die grundsätzliche Vorsicht der Sunderland-Verteidigungslinie im Herausverteidigen, da man kaum weite Herausrückbewegungen suchte. Dadurch verfolgte etwa Mukiele die Bogenlaufbewegungen Trossards nicht aktiv, sondern übergab sie – dieses Loslassen impliziert jedoch auch immer die Gefahr von Unterzahlsituationen im Mittelfeld, wie in jenen Szenen mit Havertz. Gleichzeitig kippten sowohl Trossard als auch phasenweise Madueke ein, um die Innenverteidiger zusätzlich in der Verteidigungslinie zu binden und etwaiges Ausverteidigen zu unterbinden. Nach dem Andribbeln Zubimendis konnte der Belgier im gleichzeitigen Fallen der Sunderland-Verteidigungslinie oft zwischen den Linien gefunden werden. Insgesamt ist es schwierig, wenn sich eine Linie fallen lässt, gleichzeitig die Markierungen zu halten.

Gerade durch den Bewegungsnachteil von RIV Ballard konnte dieser den Belgier zwischen den Linien kaum greifen, sodass Trossard mehrmals aufdrehen und etwa Jesus in die Tiefe schicken konnte. Später zeigte sich zudem immer wieder, dass Havertz halbrechts auskippte und dadurch Sadiki band, während Rice zwischen Sunderlands Stürmer abkippte. Kritisch anzumerken ist hierbei, warum diese Spieler in einer derart extremen Breite agierten, obwohl das Ziel im fließenden Angriffspressing eigentlich nicht die Aktivität über Bogenläufe war, sondern vielmehr ein Blockieren beim Ballspiel Rayas. Insgesamt hätte man in den Andribbelszenen deutlich mehr Aggressivität im Rückwärtspressing auf die Achter zeigen müssen, um ein weites Andribbeln und den anschließenden Pass zwischen den Linien zu unterbinden.

Abwägen könnte man dennoch, dass es situativ vereinzelt bei Spieleröffnungen über die Innenverteidiger nach Pässen von Raya – gerade auf Saliba – durchaus gute Momente im Anlaufen der Stürmer aus der breiten Grundposition gab, sodass die Innenverteidiger kaum Andribbeln zulassen konnten. Angesichts der Problematik der abkippenden Achter hätte ich jedoch das Lösen dieses Problems insgesamt höher gewichtet. Deutlich schwerer tat sich der FC Arsenal dann gegen das Abstoßpressing von Sunderland. In diesen Szenen wurde Raya bogenlaufend und aggressiv von Diarra angelaufen, wodurch das Zentrum kaum aktiv bespielt werden konnte durch den Spanier. Stattdessen spielte Raya häufig den direkten langen Ball in die Breite auf die Flügelspieler Madueke.

Allerdings tat sich Maduke weiterhin schwer in der Ballbehauptung, und häufig folgten nach den zweiten Bällen etwas wilde Ping-Pong-Duelle im Mittelfeld. Arsenal profitierte in diesen Situationen jedoch mehrfach vom Ausrücken Zubimendis in den Halbraum bzw. dem direkten Nachschieben Timbers, wodurch man den Ball oft im Halbraum sichern konnte. Oft verlagerte man nach Ballgewinnen in diesen Szenen direkt auf die linke Breite zu Calafiori, der oft den eingerückten Rechtsaußen Hume direkt überlaufen konnte ballfern. Dadurch musste häufig Rechtsverteidiger Mukiele ausschieben – hier fehlte Calafiori dabei mehrmals etwas das Tempo im Dribbling gegen Mukiele, sodass er trotz situativ weit eingerückter Position des Franzosen nicht durchbrechen konnte. Zudem fehlte dem Italiener aufgrund der stark zentral einrückenden Trossards etwas der direkte Anschluss in die Tiefe, sodass er sich teils zu isoliert bewegen musste.

Arsenal findet gegen Mittelfeldpressing in die Partie

Gerade über das Andribbeln von Zubimendi und Rice zwischen den Sunderland-Stürmern entwickelten sich mit der Zeit zunehmend Momente im höheren Aufbauspiel. Sunderland ließ sich dabei insgesamt stärker in Richtung Mittelfeldpressing fallen und positionierte sich phasenweise  in einem 5-3-2, wobei Rechtsaußen Hume in die Verteidigungslinie einrückte. Arsenal agierte hingegen aus einem gewohnten 3-3-4 im höheren Aufbau, mit Rice zwischen Gabriel und Saliba sowie Calafiori als linkem Halbachter im asymmetrischen Zentrum der Gunners, während Zubimendi als alleinige Sechs agierte. Insgesamt nahm der Spanier eine zentrale Rolle im Aufbauspiel ein, weil der ballferne Sunderland-Stürmer häufig fallen ließ bzw. einrückte, um ihn zu markieren. Gerade nach Verlagerungen bedeutete dies jedoch, dass der Pressingweg aus dieser eingerückten Position auf die Halbverteidiger zu lang wurde. Dadurch hatten die Stürmer über weite Strecken keinen direkten Zugriff auf Gabriel und Saliba, die mehrfach daraus auch überdribbeln konnten. Allgemein nahm es zunehmend den Anschein, dass sich die erste Aufbaulinie bewusst etwas fallen ließ, um den Pressingweg zusätzlich zu verlängern.

Arsenal favorisierte dabei klar die linke Seite, gerade weil sich Flügelspieler Trossard mehrfach vom rechten Flügelverteidiger Hume lösen und anschließend aufdrehen konnte. Besonders auffällig war hierbei seine Ballannahme: Er nahm Zuspiele häufig mit dem rechten Außenrist an und hatte dadurch sofort eine offene Körperstellung für das Spiel in die Tiefe. Dies war folglich auch oft zu sehen, gerade weil Calafiori immer wieder im Rücken von Hume halbräumig durchschob. Man kann mutmaßen, ob sich Sunderland hier etwas verzockt hat: Teilweise wirkte es so, als wolle rechter Mittelfeldspieler Sadiki den Italiener an rechten Halbverteidiger Mukiele übergeben, der jedoch durch Stürmer Havertz zentral gebunden wurde.

Dadurch musste Sadiki letztlich selbst die Verfolgung von Calafiori aufnehmen und geriet aufgrund der verspäteten Übernahme in einen Dynamiknachteil, zudem hatte er die Außenseite im direkten Duell gegen Calafiori und gerade im Tiefenspiel so einen enormen Nachteil im Zugriffswinkel. Trossard erreichte Calafiori mehrfach in der Tiefe, auch weil es Hume kaum gelang, seinen Pressingwinkel so zu stellen, dass die Tiefe isoliert wurde. Problematisch in der Anfangsphase war jedoch, dass Havertz so stark darauf fokussiert war, Mukiele zu binden, dass er teils deutlich zu spät in die Box einlief. Gleichzeitig war Jesus häufig zu zentral positioniert, wodurch etwas die Präsenz um den ersten Pfosten fehlte.

Arsenal im 3-3-4-Aufbauspiel

Die zusätzliche Krux für Sunderland war neben dem fehlenden Zugriff auf die Halbverteidiger, dass Zubimendi sich teils dennoch vom ballfernen Stürmer lösen konnte, indem er ballnah in den Halbraum auskippte. Gerade Brobbey – wohl wissend, dass er sich zu weit von Arsenals erster Aufbaulinie entfernen würde – verfolgte diese Bewegung nicht direkt mit. Dadurch konnte der Spanier häufig etwa von Trossard angespielt werden und sich gen ballferne Seite aufdrehen. Zwar wurde er anschließend lose aus dem Rücken von den Stürmern angegriffen, doch gerade durch seine exzellente Ballannahme und sein Aufdrehtempo konnte er oft auf die rechte Seite verlagern. Madueke konnte zwar anfangs aus den Anspielen von Saliba kaum Akzente setzen, weil er sich gegen den eng mitverteidigenden Mandava nur schwer lösen und nicht aufdrehen konnte – anders war es jedoch nach jenen Verlagerungen: Hier nahm er vorbereitend ballfern zunehmend eine tiefere Grundposition ein, die linker Flügelverteidiger Mandava nicht mitging, sodass er sich nach Zubimendis Verlagerungen häufiger aufdrehen und das Eins-gegen-eins gegen Mandava suchen konnte, der dadurch gerade wegen Maduekes Tempo im Dribbling Probleme in der Balance bekam. Mehrmals zog der Niederländer dadurch invers nach innen, wollte situativ jedoch etwas zu viel und verpasste den Abschluss, da er vom gut improvisierend herausschiebenden Aldrete noch gestört wurde. Dennoch war die zunehmende Dynamik gut spürbar.

Vereinzelt wurde Madueke auch ballfern über den mittleren Innenverteidiger Rice nach Rückpässen gesucht, da Sunderlands erste Pressinglinie insgesamt kaum Druck ausübte und vielmehr blockierte. Der Engländer spielte mehrmals exzellente Diagonalbälle in den Fuß von Madueke. Der Flügelspieler rotierte mit der Zeit zudem mit Timber, wobei Madueke in den Halbraum einrückte und Timber allein in der Breite agierte. Interessant war dabei vor allem, dass Maduekes Gegenspieler Mandava dieses Einrücken schlichtweg verfolgte und Linksaußen Talbi das Aufrücken von Timber mitging, sodass Sunderland teilweise in einer 6-2-2-Struktur verteidigte. Talbi hatte als Flügelverteidiger situativ jedoch Probleme im Anlaufen bzw. im Aufnahmen des Abkippens gegen den andribbelnden Timber in der Breite und konnte so kaum unterbinden, dass dieser Madueke im Halbraum zwischen den Linien suchte, der sich dort mehrmals gut von Mandava lösen konnte. Tendenziell setzte Mandava jedoch gut nach, sodass Madueke bislang kaum Aufdrehmomente zwischen den Linien hatte.

Spannungsfeld im Mittelfeldpressing der Gunners

Gerade nach jenen Flanken oder beim Spiel zwischen den Linien fuhren die Gäste einige Ballgewinne ein. Dort konnte man vor allem über die direkt fallenlassenden Achter – insbesondere Le Fée zentral ist hier hervorzuheben – etwaige zweite Bälle oder Abpraller vor der Verteidigungslinie sichern und anschließend das Dribbling zwischen den Linien nach der Ballsicherung suchen. Zwar kippte Timber halbrechts ballfern meist ein und auch Sechser Zubimendi rückte zentral auf, jedoch fehlte der direkte Zugriff unmittelbar vor der Fünferkette Sunderlands beziehungsweise der Angriffslinie komplett, weil der Abstand schlichtweg zu groß war. Zubimendi befand sich allgemein permanent im 1-gegen-2 oder 1-gegen-3 gegen die Achter Sunderlands im Zentrum – besonders wenn Calafiori halblinks durchschob, fehlte deutlich eine direkte Zweikampfpräsenz in der ersten Gegenpressingwelle; ansonsten rückte er situativ ins Zentrum ein und konnte gerade diese Dribblings unterbinden. Entscheidend für Arsenal war möglicherweise, dass MIV Rice nach Ballverlusten mannorientiert auf den linken Stürmer Stürmer Diarra aufschob, der sich immer wieder im Restangriff zwischen den Linien zum Verbindungsspiel fallen ließ und dort folglich extreme Probleme in der Ballverarbeitung hatte, wodurch Konter der Gäste gestoppt bzw. mindestens ausgebremst wurden.

Arsenal öffnet die Tiefe für Le Fee

Teilweise fand man nach Ballgewinnen jedoch auch in den strukturierten Spielaufbau und nahm nach zuvor etwas wilden Situationen im Mittelfeld bewusst Tempo heraus. Dabei sah man sich häufig in einem höheren 2-3-2-3-Aufbauspiel gegen das 4-4-2-Mittelfeldpressing der Gunners wieder, wobei sich Sechser Sadiki teilweise zwischen Alderete und Ballard fallen ließ, sodass temporär ein Dreieraufbau entstand. Dies erfolgte auch deshalb, weil die Innenverteidiger insgesamt sehr breit agierten; entsprechend hatten Jesus und Havertz im Sturm der Gunners teilweise Probleme im Zugriff, wenngleich man mit diagonalen Anlaufwinkeln versuchte, den Passweg auf Sechser Sadiki zu unterbinden. Das Problem aus Sicht der Heimelf entwickelte sich jedoch im weiteren Verlauf daraus, dass die Flügelspieler sehr direkt in die Breite auf die Außenverteidiger Sunderlands ausschoben, wodurch sich die vertikalen Passwege der Innenverteidiger in die Halbräume öffneten.

Gerade auf der rechten Seite hatte Calafiori Probleme im Herausverteidigen gegen Hume, der sich durch Abkippbewegungen gut vom Italiener lösen konnte und anschließend auf Diarra zwischen den Linien ablegte, sodass dieser in Dribblings gebracht wurde. Allerdings bereitete Rice dem Achter hierbei große Probleme, wodurch mehrere Ballverluste entstanden und auch durch das Ausschieben Gabriels etwaiges Durchbrechen unterbunden wurde – es fehlte auch etwas das Lösen im Zentrum von Brobbey, der generell zu statisch agierte.  Linker Innenverteidiger Alderete zeigte im Gegensatz zu Ballard kaum das direkte Spiel in den Druck, sodass auf der linken Seite insgesamt deutlich weniger Ablagenszenen zustande kamen als auf der rechten. Zwar kippte Linksaußeb Talbi ab, doch Timber verfolgte diese Bewegungen deutlich enger als Calafiori, während der linke Achter Le Fée immer wieder hinter den Rücken des Arsenal-Rechtsverteidigers schob und von Alderete lange hinter die gegnerische Verteidigungslinie gesucht wurde.

Das Problem für Alderete: Zubimendi folgte den Ausweichbewegungen und auch Saliba rückte aus, sodass er im 1‑gegen‑2 deutliche Probleme in der Ballverarbeitung hatte und kaum Dribblings ziehen konnte. Brobbey fehlte trotz des Ausschiebens von Saliba die direkte Unterstützung im Zentrum, sodass er eher statisch agierte, und auch Albi war aus der abgekippten Position kaum für Le Fée erreichbar, wodurch dieser isoliert in Unterzahl agierte und durchaus Schwierigkeiten hatte. Tendenziell hätte auch Linksverteidiger Mandava etwas direkter nachrücken müssen, um eine Drucklösung beziehungsweise Ablagen über die Breite zu ermöglichen.  Madueke konnte aufgrund der generellen Direktheit in den Duellen auf der Breite solche Aufrückbewegungen jederzeit mitverfolgen. Im Spannungsfeld zwischen dem Öffnen des Halbraums und den direkten Duellen in der Breite lässt sich festhalten, dass der Plan der Gunners weitgehend aufging. Dennoch hängt vieles von den Außenverteidigern ab und davon, wie diese die Bewegungen der Flügelspieler verfolgen und mögliche Aufdrehoptionen unterbinden.

Dieses Spannungsfeld und leichte Problematiken zeigte bereits Linksverteidiger Calafiori, was sich bei der Implementierung der Dreierkette auf Seiten Sunderlands noch verstärkte: Alderete und Ballard agierten situativ als Halbverteidiger noch breiter, wodurch die Stürmer aus der eingerückten Grundposition noch weniger Zugriff hatten. Nach einzelnen Überdribblings, gerade halbrechts, führte dies situativ dazu, dass Linksaußen Trossard aus dem Mittelfeld auf den Halbverteidiger auspresste und dadurch die Markierung auf Mukiele auflöste. Folglich musste Linksverteidiger Calafiori im 1‑gegen‑2 gegen Hume und Mukiele in der Breite agieren und blieb in der Position, um die Tiefe abzusichern und wohl Zeit für Trossard zu verschaffen. Dabei verlor er jedoch Hume mehrmals beim Abkippen und gewährte Rechtsverteidiger Mukiele Dribblings in der Breite – prinzipiell fehlte Mukiele aber etwas das Tempo im Dribbling, sodass Trossard im Rückwärtspressing Druck ausüben konnte, sich aber vereinzelt trotzdem über Hume im Halbraum lösen konnte – bedingt durch die relative Indirektheit des Italieners.

Restpressing der Gunners // Spielen&Gehen über Talbi

Neben der Dreierkette sah man gerade auf der linken Seite, wo man bislang kaum Akzente setzen konnte – unter anderem durch die gute Figur Timbers im direkten Duell gegen Talbi – zunehmend Rotationen zwischen Flügelspieler Talbi und Linksverteidiger Mandava. Demnach wollte man offenbar mehr 1‑gegen‑1‑Qualität im Duell gegen die direkt anlaufenden Flügelspieler von Arsenal bringen, was situativ durchaus funktionierte – so konnte er den Ball in den Halbraum auf den abkippenden Mandava mehrmals ablegen und anschließend spielend & gehend in die Tiefe schieben. Der Versuch, darüber indirekt am Flügel in die Tiefe zu kommen, führte zwar dazu, dass Mandava sich mehrmals im Halbraum durchaus lösen konnte – da er sich in seiner Grundposition zentraler an Innenverteidiger Saliba orientierte und dieser jene Wege nicht aktiv mitverteidigte, sondern versuchte, Mandava an Timber oder Zubimendi zu übergeben. Diese nahmen die Übergaben aus dem toten Winkel teils zu spät auf, sodass Mandava sich mehrfach im Halbraum aufdrehen konnte – er hatte jedoch trotz des Dynamikvorteils gerade im Auftaktkontakt Probleme, das Tempo mitzunehmen, verpasste dadurch weitgehend das Tiefenspiel und entschied sich in der Folge meist für den Rückpass.

Zwischen aktiven und fragmentierten Restpressing

Nach diesen Rückpässen zeigte Arsenal eine enge Restpressing-Struktur mit überspielten Stürmern an den Innenverteidigern von Sunderland, die sich deshalb immer wieder weit fallen lassen mussten, um sich von Jesus und Havertz zu lösen. Aus dem direkten Druck heraus suchte man folglich häufig den Weg zurück zum Torhüter Roefs und konnte kaum flache Verlagerungen einleiten. Tendenziell wurde es jedoch in der Übergangsphase vom Mittelfeldpressing ins Angriffspressing unsauber, sodass sich Sechser Sadiki mehrfach im Zentrum lösen konnte und gegen Arsenals Stürmer ein 3-gegen-2 herstellte. Roefs spielte ihn zentral mehrmals an, wodurch Sadiki andribbeln konnte; folglich musste Arsenal sich wieder weiter fallen lassen und suchte gegen das Andribbeln erneut das Mittelfeldpressing und die ursprüngliche Aktivität gegen die Rückpässe wurde gebrochen.

Um dem entgegenzuwirken verfolgte Achter Rice zunehmend die Bewegungen von Sadiki und unterband dadurch zwar häufig dessen Abkippen und Andribbeln. Allerdings löste der Engländer dadurch seine Mannorientierung auf den rechten Achter Diarra auf. Aufgrund der Bindung Calafioris an Hume sowie Trossards an Mukiele – der sich zudem fallen ließ und Trossard aus dem Mittelfeld und Zugriffsbereich herauszog – konnte Diarra nicht sauber übernommen werden; auch weil die Innenverteidiger weiterhin nicht direkt mit herausverteidigten. Folglich konnte der Achter mehrfach über die Innenverteidiger oder über den Torhüter im Halbraum angespielt werden und dank seiner starken Auftaktkontakte mehrmals direkt aufdrehen, das Dribbling zwischen den Linien suchen und auf Arsenals Verteidigungslinie zudribbeln. Das Problem lag allerdings folglich darin, dass Stürmer Brobbey zwar situativ gute Tiefenläufe zeigte, jedoch nur selten von Diarra gefunden wurde. Insgesamt offenbarte dieser Defizite in der Übersicht, sodass seine Aktionen häufig vom herausschiebenden Gabriel gestoppt wurden. Zwar konnte Diarra mehrfach in die Breite auf Hume ablegen, der jedoch – abgesehen von einigen Flanken – wenig Gefahr erzeugte, insbesondere weil Sunderland weiterhin Probleme hatte, mit Brobbey ausreichend Präsenz in der Box zu entwickeln.

Über den Torhüter sah man zudem vereinzelt lange Bälle auf Brobbey, der jedoch weiterhin Probleme im 1-gegen-2 gegen die Innenverteidiger von Arsenal hatte. Auch Flügelspieler Hume wurde einige Male im Zielspiel angespielt, hatte jedoch deutliche Nachteile in der Luft gegen Calafiori. Diarra, der sich im Halbraum grundsätzlich gut für zweite Bälle positionierte, hatte gegen den herausschiebenden Gabriel physische Nachteile und konnte den Ball nur selten festmachen. Daraus entstanden mehrere Ballverluste und Kontermöglichkeiten für Arsenal, vor allem über Trossard auf der Breite. Arsenal tendierte insgesamt dazu, nach Ballgewinnen direkt mit dem ersten Kontakt diagonal in die Breite zu spielen – gerade Zubimendi ist hier hervorzuheben, der häufig mit dem ersten Kontakt exzellente Pässe (etwa nach Abpraller der langen Bälle) auf die Flügel spielte. Dies funktionierte auch deshalb gut, weil Trossard gezielt auf solche Ballgewinne zockte und sich frühzeitig breit positionierte. Dadurch konnte er den einrückenden Mukiele mehrfach im Dribbling überspielen und ins letzte Drittel eindringen. Die anschließenden Flanken auf den mit beiden Stürmern und Madueke überladenen zweiten Pfosten endeten jedoch häufig in der guten Raumverteidigung von Torhüter Roefs.

2-gegen-1 wird Sunderland zum Verhängnis

Zu Ende der ersten Halbzeit ließ sich Sunderland im 5-3-2-Mittelfeldpressing etwas tiefer fallen und passte die Struktur dahingehend an, dass sich die Außenspieler im Mittelfeld bei Dribblings von Arsenals Flügelspielern verstärkt zurückfallen ließen. Ziel war es, im 2-gegen-1 die inversen Dribblingwege respektive auch die direkten Flankenwege von Trossard und Madueke zu isolieren – was durchaus funktionierte und insbesondere Madueke eine seiner größten Stärken nahm. Das große Problem bestand jedoch darin, dass durch dieses tiefe Fallenlassen von Sadiki und Talbi die Aufrückbewegungen der Halbverteidiger Rice und Saliba sowie von Sechser Zubimendi im Halbraum vor der Box kaum noch verfolgt wurden und durch die Isolation der Flanken insgesamt die Flügelspieler zu Rückpässen im Halbraum gedrängt wurden. Nach Rückpässen der Flügelspieler in den Rückraum fehlte dann der Zugriff aus der Breite in den Halbraum, sodass mehrere gefährliche Distanzschüsse – vor allem von Rice und Zubimendi aus halblinker Position – entstanden. Zubimendi erzielte aus genau einer solchen Situation schließlich die Führung in der 42. Minute.

Ansonsten war die Endphase der ersten Halbzeit von zahlreichen Fouls auf beiden Seiten geprägt, häufig taktischer Natur, etwa zur Unterbindung von Dribblings zwischen den Linien nach langen Bällen oder nach Ballgewinnen bei zweiten Bällen. Daraus resultierten mehrere Standardsituationen, die auf beiden Seiten situativ gefährlich wurden, jedoch konnten beide Torhüter zunächst doch mehrmals die Zielzone rund um den Fünfmeterraum gut abdecken. Gerade der physisch etwas schwache Roefs wirkte allerdings zunehmend unsicher, auch weil er bei Hereingaben mehrfach bewusst von Timber geblockt wurde und Bälle dadurch teilweise nur unsauber mit einer Hand abwehren konnte. Mehrfach blieben zweite Bälle gefährlich im Strafraum liegen – letztlich konnte Sunderland hier von Glück sprechen, dass daraus kein weiteres Gegentor entstand.

Einwechslungen als Spiel-Entscheider

Calafiori als L-HRV, Timber schiebt im Halbraum auf

Nach der Pause wurde zunächst bemerkbar, dass sich Arsenal einerseits dahingehend anpasste, dass man im höheren Aufbauspiel nun mit Calafiori als linkem Halbverteidiger agierte und Rice dafür als linken Achter einsetzte. Dies konnte wohl dahingehend als Reaktion gedeutet werden, dass das Durchschieben von Calafiori im Halbraum zwar grundsätzlich gut bespielt wurde, aber gerade Ende der ersten Halbzeit am Ausschieben des Halbverteidigers scheiterte und daraus auch kaum Hereingaben ankamen. Rice blockte nun immer wieder den rechten Halbverteidiger Ballard und machte so den Tiefenweg für Halbverteidiger Calafiori auf, der dadurch nach Abspielen auf Trossard spielend durchschob und mehrfach auch tief gefunden wurde. Dadurch, dass der Halbverteidiger nicht ausschieben konnte, mussten die Achter wieder stärker die Wege mitverfolgen und konnten sich dadurch nicht mehr im 2-gegen-1 gegen den Flügelspieler positionieren. Demnach öffneten sich nun immer wieder inverse Wege und Flankenwege aus dem Halbfeld.  Auf der rechten Seite war es vor allem Timber, der sich deutlich höher im Halbraum positionierte und dadurch immer wieder Flügelspieler Talbi mitzog, der demnach statt ein 2-gegen-1 gegen Madueke zu bilden, in die Verteidigungslinie einkippte. Madueke profitierte demnach sehr davon und konnte früh die inversen Wege zentral vor die Box suchen, verpasste bislang jedoch noch den Abschluss, woran ihn auch teils der ausschiebende Achter Sadiki hinderte.

Dieses Spielen & Gehen über Halbverteidiger Calafiori, der auch immer wieder mit Rice rotierte, implizierte jedoch gerade nach Ballverlusten eine Anfälligkeit auf der linken Seite neben Gabriel, insbesondere für lange Bälle. Vor allem Sunderlands rechter Stürmer Diarra lauerte im rechten Halbraum auf diese Situationen, sodass Sunderland nun häufig direkt den langen Ball auf die rechte Seite suchte. Diarra konnte den Ball tatsächlich einige Male festmachen, weil Gabriel etwas zu indirekt herausschob, und fand anschließend Wandspieler Brobbey diagonal im Zentrum. Dieser konnte sich nun vereinzelt auch im Ablagenspiel behaupten und etwa auf den nachrückenden Talbi im linken Halbraum ablegen. Aus diesen Ablagen von Brobbey in den Rückraum entstanden durch Distanzschüsse auch die ersten Chancen für die Gäste in Halbzeit zwei.

Als Reaktion auf die Probleme auf die Anpassungen im höheren Aufbauspiel von Arsenal stellte Sunderland nach 50 Minuten auf ein 4‑4‑2 im Mittelfeldpressing, wo Hume nun als rechter Flügelspieler agierte. Insgesamt diente dieses 4‑4‑2 nun vor allem der Funktion, dass man einerseits die Abkippbewegungen in der Breite der Flügelspieler über die Außenspieler im Mittelfeld auffängt und nicht mit den Flügelverteidigern heraustritt und darüber gerade im Halbraum auch keine Räume für das Durchschieben offenbart. Das Problem war folglich nur, dass die Außenspieler aus halbräumiger Grundposition teils einen sehr seitlichen Zugriffswinkel auf Arsenals Flügelspieler hatten, die mit deren Tempo im Dribbling folglich auch teils überdribbeln konnten – gerade Madueke gegen Talbi – und dann die Außenverteidiger doch in die Breite vereinzelt ausschieben mussten gegen die dribbelnden Madueke / Trossard. Aber hier fehlte Arsenal bislang etwas die Tiefenbesetzung, um diese kurze Schwäche der Gäste auszunutzen. Über das doppelt besetzte Zentrum konnte man aber nun zudem auch Zubimendi enger mit dem ballnahen Achter markieren und daraus die Stürmer entlasten, sodass deren Pressingwege auf die breiten Halbverteidiger nicht mehr so lang wurden, da sie nicht mehr ballfern den Sechser markieren mussten. Der Zugriff wurde nun auch spürbar besser und das Pressing intensiver.

Nach rund 60 Minuten brachte Mikel Arteta zwei Wechsel auf das Feld, die das Spiel noch einmal merklich zu Gunsten der Gunners beeinflussen sollten:

  • Martinelli für Madueke: Im 4‑1‑4‑1-Mittelfeldpressing (zu Ende wieder eher ein 4-4-2) in den zweiten 45 Minuten pressten die Flügelspieler gegen den zunehmenden Dreieraufbau von Sunderland die Halbverteidiger teilweise von außen nach innen, um deren Passwege in die Breite auf die Schienenspieler zu unterbinden. Gerade Martinelli brachte auf der rechten Seite gegen den einrückenden Sadiki sehr viel Aggressivität herein und unterband jegliches Spiel in die Breite, sodass Sunderland gezwungen war, lange Bälle zu spielen – ein Bereich, in dem Arsenal bekanntlich die Oberhand hatte. In den Rotationen im Ballbesitz mit Timber zeigte er im Halbraum einige Male gute Abkippbewegungen, konnte sich so von Halbverteidiger Alderete lösen und brachte gerade über seine enorme Qualität im Aufdrehen direkten Impact zwischen den Linien, initiierte Dribblings und setzte das Spiel aktiv fort.
  • Gyökeres für Jesus: Der Portugiese brachte direkt nach der Einwechslung Präsenz um den ersten Pfosten, die unter Jesus bislang fehlte, der eher den zweiten Pfosten belief. Dadurch endeten viele Flanken nach dem Durchschieben von Calafiori trotz vielversprechender Ausgangspositionen erfolglos. Aus einer ähnlichen Situation schob Gyökeres dann zum 2:0 ein. Insgesamt zeigte er zudem verbesserte Tiefenläufe, nutzte die teils zu großen Abstände der Sunderland-Außenverteidiger in der Breite im Halbraum und konnte daraus gerade bei den Diagonalbällen von Rice aus dem Dreieraufbau oder schlichtweg aus Befreiungschlägen einige lange Bälle sichern, teils sogar im 2‑gegen‑1, und diese in den Rückraum auf Martinelli oder Eze ablegen. Nach verlorenen Luftduellen zeigte er im individuellen Gegenpressing auch sehr aggressiv und konnte so rückwärtspressend Sunderlands Achter am Einleiten von Konter mehrmals hindern.
  • Eze für Havertz in der Schlussphase: In der Endphase brachte Arteta noch Eze, der im Wandspiel erneut enorme Wirkung zeigte. Durch seine enorme Qualität im Abschirmen konnte er einige Male unter Druck angespielt werden und Ablagen initieren; gerade sein Passspiel mit dem Außenrist (wovon gerade Gyökeres innen profitierte) sei hier erwähnt. Ähnlich wie Gyökeres besetzte er den linken Halbraum rotierend immer wieder: Sunderland stellte noch einmal auf ein 5‑4‑1 um, doch die Abstände in der Verteidigung – gerade rechts zwischen Hume und Mukiele – blieben unsauber. Der eingewechselte Hincapie band Mukiele meist zentral, ähnlich wie Rice zu Beginn der zweiten Halbzeit, wodurch Eze den linken Halbraum immer wieder zwischen Hume (der etwas zu direkt in die Breite auf Trossard schob) und Mukiele belaufen konnte – vereinzelt zog er auch direkt den Abschluss, verfehlte aber knapp. Auch bei zweiten Bällen zeigte Eze eine gute Figur, sicherte diese mehrmals im Raum vor den deutlich zu langsam nachrückenden Achtern Sunderlands und konnte daraus oft den direkten Gegenkonter via Dribblings einleiten.

Fazit

Sunderland spielte insgesamt keineswegs schlecht – man kann sogar sagen, dass sie mindestens solide agierten. Am Ende reichte es jedoch in den feinen Details nicht gegen ein starkes Arsenal, das gerade in den zweiten 45 Minuten deutliche Feldvorteile zeigte – auch bedingt durch die Fitnessvorteile und der deutlich besseren Bank der Gunners. Der Sieg für Arsenal geht in Ordnung, wenngleich das Ergebnis in der Höhe etwas zu deutlich ausfällt. Auffällig bleibt zudem, dass Sunderland mehr Ballbesitz hatte und daraus durchaus Akzente setzen konnte, was Arteta vermutlich nicht gefallen dürfte.

Ich möchte an dieser Stelle noch auf meinen Essay auf spielverlagerung.com hinweisen, der in Kürze auch übersetzt wird. Lest gerne rein – es ist ein Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt.

MX machte sich in Regensburg mit seiner Vorliebe für die Verübersachlichung des Spiels einen Namen. Dabei flirtete er mit der RB-Schule, blieb aber heimlich immer ein Romantiker für Guardiolas Fußballkunst.

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